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(11) |
EP 0 424 366 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.08.1993 Patentblatt 1993/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.12.1987 |
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| (54) |
Lager mit Auffangvolumen für Flüssigkeiten
Storage device with a collecting volume for liquids
Dispositif de stockage avec volume collecteur de liquides
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
08.12.1986 DE 8632864 U 27.03.1987 DE 8704568 U 27.08.1987 DE 8711634 U 14.10.1987 DE 8713805 U 10.11.1987 DE 8713940 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.04.1991 Patentblatt 1991/17 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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87118073.3 / 0272529 |
| (73) |
Patentinhaber: HOFFMANN INDUSTRIEBAU GMBH |
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D-32773 Lage (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Becher, Dietmar, Dipl.-Ing.
W-4937 Lage (DE)
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| (74) |
Vertreter: TER MEER STEINMEISTER & PARTNER GbR |
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Artur-Ladebeck-Strasse 51 33617 Bielefeld 33617 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 595 261 DE-U- 8 711 634 US-A- 4 245 748
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DE-U- 8 535 954 FR-A- 1 326 462
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Lager mit einem Auffangvolumen für Flüssigkeit.
[0002] Durch das Auffangvolumen eines solchen Lagers soll verhindert werden, daß Leckflüssigkeit
aus eingelagerten Flüssigkeitsbehältern unkontrolliert in die Umwelt gelangt.
[0003] In dem deutschen Gebrauchsmuster G 85 35 954 wird ein Lagercontainer beschrieben,
bei dem das Auffangvolumen durch eine in den Container integrierte, durch einen Gitterrost
abgedeckte Auffangwanne gebildet wird. Bei diesem Lagercontainer kann jedoch die Gefahr
einer Verseuchung des Bodens oder des Grundwassers nicht ausgeschlossen werden, wenn
beispielsweise die Wand eines eingelagerten Fasses durch die Gabel eines Gabelstaplers
oder dergleichen durchstoßen wird und der Inhalt des Fasses infolge des statischen
Flüssigkeitsdruckes strahlförmig austritt und über den Rand der Auffangwanne hinausspritzt.
[0004] In der Druckschrift CH-A-595 261 wird ein Umschlagplatz für umweltgefährdende Flüssigkeiten
beschrieben, der durch mehrere in den Boden eingelassene und flüssigkeitsdicht aneinandergrenzende
Betonwannen gebildet wird, die jeweils durch einen Gitterrost abgedeckt sind. Die
mittlere Betonwanne ist durch Schienenfahrzeuge wie beispielsweise Zisternenwagen
befahrbar. Wenn beim Befüllen oder Entleeren der Zisternenwagen Flüssigkeit verschüttet
wird, so kann diese in den angrenzenden Auffangwannen aufgefangen werden. Für die
Herstellung eines solchen Umschlagplatzes mit in den Boden eingelassenen Auffangwannen
sind jedoch aufwendige bauliche Malnahmen erforderlich.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Lager zu schaffen, das sich einfach
installieren läßt und es dennoch gestattet, Leckflüssigkeit und/oder Löschwasser zuverlässig
aufzufangen.
[0006] Erfindungsgemäße Lösungen dieser Aufgabe sind in den unabhängigen Ansprüchen 1 und
4 angegeben.
[0007] Erfindungsgemäß ist die Lagerebene des Lagers so gestaltet, daß sie ein großflächiges
zusammenhängendes Auffangvolumen bildet.
[0008] Gemäß Anspruch 1 besteht die Lagerebene aus einer Vielzahl in Reihen nebeneinander
und hintereinander angeordneter rechteckiger Auffangwannen, die durch umgekehrt U-förmige,
die aufgekanteten Ränder der Auffangwannen übergreifende Profile flüssigkeitsdicht
miteinander verbunden sind.
[0009] Flexible und einfach zu handhabende Systeme zur flüssigkeitsdichten Verbindung der
Auffangwannen sind in den Unteransprüchen 2 und 3 angegeben.
[0010] Gemäß den Anspruch 4 wird die Lagerebene durch Trapezbleche gebildet. Auf diese Weise
wird eine selbsttragende Konstruktion erreicht. Das Auffangvolumen wird durch die
einzelnen Rinnen der Trapezbleche gebildet, die an den Enden durch eingeschweißte
Stirnwände oder dergleichen flüssigkeitsdicht verschlossen sind. Wahlweise können
die Rinnen auch an wenigstens einem Ende durch eine Sammelrinne miteinander verbunden
sein. Durch auf die Trapezbleche aufgelegte Gitter- oder Lattenroste kann in üblicher
Weise ein begehbarer oder befahrbarer Oberflächenbelag gebildet werden.
[0011] Die erfindungsgemäßen Lagerebenenkonstruktionen können gemäß Anspruch 5 auch nach
Art einer Lagerbühne aufgeständert werden. Bei der Lagerebenenkonstruktionen gemäß
Anspruch 4 kann die Lagerebene unmittelbar durch über die Stützen der Lagerbühne verlaufende
Pfetten abgestützt werden. Bei einer durch einzelne Auffangwannen gebildeten Lagerebene
erfolgt die Abstützung durch quer zu den Pfetten verlaufende Traversen.
[0012] Die Gestaltung des erfindungsgemäßen Lagers als Lagerbühne ermöglicht eine effektive
Nutzung des vorhandenen Lagerraumes und bietet zugleich eine bequeme Möglichkeit,
die Unterseite des Leck-Auffangvolumens zu überprüfen, so daß Korrosionsschäden ggf.
frühzeitig festgestellt und vorbeugend behandelt werden können.
[0013] Wenn eine Nutzung des Raumes unter der Lagerbühne als zusätzlicher Lagerraum nicht
gewünscht wird oder wenn keine ausreichende Hallenhöhe zur Verfügung steht, können
die Pfeiler der Lagerbühne auch derart gekürzt werden, daß unterhalb der Lagerbühne
lediglich ein niedriger "Kriechkeller" gebildet wird, der die Durchführung von Wartungs-
und Reparaturarbeiten gestattet.
[0014] In den Boden der Lagerbühne können Schaugläser eingearbeitet sein, so daß sich bereits
von unten aus bequem feststellen läßt, ob einer der eingelagerten Behälter ein Leck
aufweist und Flüssigkeit ausgelaufen ist. Wahlweise kann die Lagerebene auch ein geringfügiges
Gefälle aufweisen und so gestaltet sein, daß die auslaufende Leckflüssigkeit an einer
Stelle zusammenläuft, an der das Schauglas oder ein geeigneter Flüssigkeitsmelder
angeordnet ist.
[0015] Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen
näher erläutert.
[0016] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine teilweise aufgebrochene perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Flüssigkeitslagers
in Form einer Lagerbühne;
- Fig. 2
- einen Teilschnitt durch eine aus einzelnen Auffangwannen gebildete Lagerebene;
- Fig. 3
- eine perspektivische, teilweise aufgeschnittene Explosionsdarstellung einer Vorrichtung
zur flüssigkeitsdichten Verbindung der Auffangwannen; und
- Fig. 4
- einen Schnitt durch den Stoffbereich zwischen zwei Aufangwannen.
[0017] Figur 1 zeigt eine Lagerbühne 210 mit einer Anzahl senkrechter Pfeiler 212, die an
den oben Enden durch Pfetten 214 miteinander verbunden sind und eine über eine Treppe
16 zugängliche und durch ein Geländer 218 gesicherte Lagerebene 220 abstützen. Die
Lagerebene 220 wird ihrerseits durch unmittelbar auf die Pfetten 214 aufgelegte Trapezbleche
222 gebildet, deren Profil quer zur Längsrichtung der Pfetten verläuft. Die durch
die Trapezbleche 222 gebildeten Profilrinnen 224 werden an den Enden durch angeschweißte
Stirnwände 226 flüssigkeitsdicht verschlossen und bilden somit zusammen ein relativ
großes Auffangvolumen für Leckflüssigkeit. Die Stirnwände 226 stehen nach oben etwas
über die hochstehenden Profilbereiche der Trapezbleche 222 über, so daß auch von den
hochstehenden Profilbereichen keine Leckflüssigkeit am Rand der Lagerebene herabtropfen
kann. Die Stirnwände 226 dienen zugleich zur Einfassung und Lagesicherung von auf
die Trapezbleche aufgelegten Gitterrosten 228, die auf der Lagerebene 220 einen begehbaren
und befahrbaren, jedoch für Leckflüssigkeit durchlässigen Oberflächenbelag bilden.
[0018] Der Oberflächenbelag kann wahlweise auch durch Riffelbleche, Spanplatten oder dergleichen
gebildet werden, sofern durch ein hinreichend dichtes Netz von Fugen oder Durchbrüchen
oder durch eine umlaufende Sammelrinne sichergestellt ist, daß die aus den eingelagerten
Behältern auslaufende Flüssigkeit in das durch die Profilrinnen 224 gebildete Auffangvolumen
abfließen kann.
[0019] Figur 2 zeigt ein Beispiel einer aus einzelnen Auffangwannen 238 bestehenden Lagerebene
246 für eine Lagerbühne oder ein ebenerdiges Lager. Die einzelnen Auffangwannen 238
werden durch an den Rändern 248 aufgekantete Bleche gebildet. Aufgrund der Randaurfkantungen
248 weisen die Auffangwannen eine relativ hohe Eigensteifigkeit auf, so daß sie ähnlich
den Trapezblechen gemäß Figur 1 unmittelbar auf die Pfetten 214 der Lagerbühne aufgelegt
werden können. Die Auffangwannen werden nach Art eines Fliesenmusters verlegt, so
daß sie mit ihren aufgekanteten Rändern unmittelbar aneinanderstoßen. Die Stoßfugen
sind durch Schienen 250 mit einem umgekehrt-U-förmigen Profil abgedeckt. Die oberen
Oberflächen der Schienen 250 fluchten mit den oberen Oberflächen von Gitterrosten
252,die sich ebenso wie die Schienen 250 auf in die Auffangwannen eingeschweißten
Traversen 254 abstützen. Durch die Gitterroste 252 und die Schienen 250 wird somit
eine durchgehende begehbare Fläche gebildet.
[0020] Das System zur Abdeckung der Fugen zwischen den Auffangwannen ist im einzelnen in
Figuren 3 und 4 dargestellt.
[0021] In Figur 3 sind zwei Kreuzstücke 310 erkennbar, die durch vier am kreuzungspunkt
miteinander verschweißte umgekehrt U-förmige Profilschienen 312 gebildet werden. Jedes
der kreuzstücke 310 wird so auf die aneinanderstoßenden Ecken von vier rechteckigen,
nach Art eines Fliesenmusters verlegten flachen Auffangwannen aufgelegt, daß die Schenkel
312 die parallel verlaufenden Ränder der Auffangwannen übergreifen. Auf diese Weise
wird durch das Kreuzstück der Zwischenraum zwischen den vier Auffangwannen abgedeckt.
Zwischen den einzelnen kreuzstücken 310 sind Verbindungsstücke 314,316 angeordnet,
die an die Länge bzw. Breite der einzelnen Auffangwannen angepafft sind und jeweils
die in einer Linie ausgerichteten Schenkel 312 zweier benachbarter Kreuzstücke übergreifen.
Die Kreuzstücke 310 und die Verbindungsstücke 314,316 bilden somit zusammen eine Gitterkonstruktion,
durch die die Stoßfugen zwischen den Auffangwannen aufgrund der Überlappung zwischen
den Verbindungsstücken 314,316 und den Schenkeln 312 der Kreuzstücke vollständig abgedeckt
werden, so daß keine Leckflüssigkeit in die Stoßfugen eindringen kann.
[0022] Der Innenquerschnitt der Verbindungsstücke 314,316 stimmt annähernd mit dem Außenquerschnitt
der Schenkel 312 überein, so daß die Verbindungsstücke die Schenkel der Kreuzstücke
mit geringem Spiel übergreifen. In einer abgewandelten Ausführungsform können jedoch
auch die Verbindungsstücke unmittelbar auf die Ränder der Auffanbwannen aufgelegt
sein, während die Schenkel der Kreuzstücke die Enden der Verbindungsstücke übergreifen.
[0023] An den Rändern der Lagerfläche sind anstelle der Kreuzstücke 310 Endstücke 318 angeordnet,
deren Profil dem Profil der Schenkel 317 der Kreuzstücke entspricht und die von den
Enden der Verbindungsstücke 314 bzw. 316 übergriffen werden.
[0024] Die Verbindungsstücke 314,316 werden in ihrem Mittelteil jeweils durch zwei ineinandergeschachtelte
U-Profile gebildet, von denen das innere Profil mit dem Profil des Schenkels 312 und
der Endstücke 318 übereinstimmt und als Distanzstück 320 den Zwischenraum zwischen
den Enden der angrenzenden Schenkel 312 bzw. Endstücke 318 ausfüllt. Auf diese Weise
wird ein stabiler Verband geschaffen, der auch beim Befahren oder Begehen der Lagerfläche
nicht verrutscht. Auf die Kreuzstücke 310 ist jeweils am Kreuzungspunkt ein quadratisches
Füllstück 322 aufgeschweißt, das die Lücke zwischen den vier am Kreüzungspunkt zusammenlaufenden
Verbindungsstücken 314,316 ausfüllt.
[0025] Figur 4 zeigt zwei Auffangwannen 238, die jeweils durch einen auf Trägern 254 aufliegenden
Gitterrost 252 abgedeckt sind. Die Seitenwände 248 der Auffangwannen liegen parallel
nebeneinander, und die zwischen ihnen gebildete Stoßfuge 332 ist durch eines der Verbindungsstücke
314 und das in dieses eingeschweißte Distanzstück 320 abgedeckt. Die obere Oberfläche
der Gitterroste 252 fluchtet mit den oberen Oberflächen des Distanzstücks 314 und
des in Figur 4 nicht erkennbaren Füllstücks 322 so daß insgesamt eine durchgehende
begehbare und befährbare Lagerfläche gebildet wird. Die Verbindungsstücke 314,316
und die Schenkel 312 der Kreuzstücke stützen sich mit ihren unteren Rändern auf den
Trägern 254 für die Gitterroste 252 ab, so daß die oberen Ränder der Seitenwände 248
der aus Blech hergestellten Auffangwannen auch bei Belastung der Kreuzstücke und der
Verbindungsstücke nicht verbogen werden.
1. Lager mit einer ein Auffangvolumen aufweisenden Lagerebene (246) aus mehreren nebeneinanderliegenden
und flüssigkeitsdicht miteinander verbundenen selbsttragenden Auffangwannen (238),
die jeweils durch einen Gitterrost (252) abgedeckt sind, dadurch
gekennzeichnet, daß
- die Auffangwannen (238) einen rechteckigen Grundriß aufweisen und nach Art eines
Fliesenmusters in mehreren Reihen nebeneinander und hintereinander angeordnet sind,
- die Gitterroste (252) auf inneren Vorsprüngen oder Traversen der Auffangwannen abgestützt
sind,
- die Stoßfugen (232) zwischen den aneinandergrenzenden Auffangwannen durch Schienen
(250;312-318) abgedeckt sind, die mit einem umgekehrt U-förmigen Profil die Ränder
(248) der Auffangwannen übergreifen und zusammen mit den Gitterrosten (252) eine durchgehende
ebene Fläche bilden,und
- die Schienen (312,314,316,318) aus separaten Kreuzstücken (310) und Verbindungsstücken
(314,316) gebildet sind und die Verbindungsstücke ( 314,316) jeweils die in einer
Linie miteinander ausgerichteten Schenkel (312) zweier benachbarter Kreuzstücke (310)
überlappen.
2. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstücke (314,316) jeweils in ihrem Mittelteil durch zwei ineinander
geschachtelte U-Profile gebildet werden, von denen eines (320) in seiner Querschnittsform
mit der Querschnittsform der Schenkel (312) der Kreuzstücke (310) übereinstimmt und
als Distanzstück den Zwischenraum zwischen den Schenkeln (312) der Kreuzstücke ausfüllt.
3. Lager nach einem der Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstücke (314,316) in ihren Endbereichen einen Innenquerschnitt
aufweisen, der etwas größer ist als der Außenquerschnitt der Schenkel (312) der Kreuzstücke,
und daß die Verbindungstücke (314, 316) die Schenkel (312) der Kreuzstücke von oben
übergreifen.
4. Lager mit einer ein Auffangvolumen für Flüssigkeit aufweisenden Lagerebene (220),
dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerebene durch ein Trapezblech (222) oder durch mehrere überlappende Trapezbleche
gebildet wird und daß die rinnenförmigen tiefliegenden Profilbereiche (224) des Trapezbleches
an den Enden durch Stirnwände (226), die nach oben über die hochliegenden Profilbereiche
des Trapezbleches überstehen, oder durch Sammelrinnen abgeschlossen sind.
5. Lager nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager die Konstruktion einer an sich bekannten Lagerbühne (210; 234) mit
einer auf Pfeilern (212) abgestützten Lagerebene (220;246) aufweist.
6. Lager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Auffangvolumen der Lagerebene (220), vorzugsweise an der tiefsten Stelle,
eine Leck-Kontrolleinrichtung, beispielsweise ein in den Boden eingearbeitetes Schauglas,angeordnet
ist.
1. Storage device with a storage level (246) having a collecting volume and consisting
of a plurality of adjacent self-supporting collecting trays (238), which are connected
to one another such that they are sealed with respect to liquid, and are covered by
a grating (252) in each case, characterised in that
- the collecting trays (238) have a square outline and are arranged in the manner
of a tile pattern, in a plurality of rows adjacent one another and behind one another;
- the gratings (252) are supported on inner projections or traverses of the collecting
trays;
- the gaps (232) at the joint between the adjacent collecting trays are covered by
rails (250; 312 - 318) which engage with a profile in the form of a reversed U over
the edges (248) of the collecting trays and, together with the gratings (252), form
a continuous level surface; and
- the rails (312, 314, 316, 318) are formed of separate cross-shaped pieces (310)
and connection pieces (314, 316), and the connection pieces (314, 316) overlap the
arms (312), which are arranged in line with one another, of two adjacent cross-shaped
pieces (310) in each case.
2. Storage device according to Claim 1, characterised in that the connection pieces (314,
316) are, in each case, formed in their central part by two U-shaped profiles nested
within one another, of which one (320) has a cross-sectional shape that corresponds
to the cross-sectional shape of the arm (312) of the cross-shaped pieces (310), and
acts as a spacer piece to fill the gap between the arms (312) of the cross-shaped
pieces.
3. Storage device according to either Claim 1 or Claim 2, characterised in that the connection
pieces (314, 316) have, in their end areas, an internal cross-section that is somewhat
larger than the external cross-section of the arms (312) of the cross-shaped pieces
and in that the connection pieces (314, 316) engage from above over the arms (312)
of the cross-shaped pieces.
4. Storage device with a storage level (220) having a collecting volume for fluid, characterised
in that the storage level is formed of a sheet (222) with trapezoidal corrugations
or of a plurality of sheets with trapezoidal corrugations, and in that the channel-shaped
sunken profiled areas (224) of the sheet with trapezoidal corrugations are closed
off at the ends by front end walls (226) which project upwards over the raised profiled
areas of the sheet with trapezoidal corrugations, or by collecting channels.
5. Storage device according to any one of the preceding claims, characterised in that
the storage device has the construction of a storage platform (210, 234) which is
known per se and has a storage level (220, 246) supported on columns (212).
6. Storage device according to Claim 5, characterised in that a leak-control device,
for example an eyeglass integral with the floor, is disposed in the collecting volume
of the storage level (220), advantageously at the deepest point.
1. Dispositif de stockage avec un plan de stockage (246) comportant un volume collecteur
et constitué d'une pluralité de cuves collectrices(238) autoporteuses juxtaposées
et rattachées les unes aux autres de manière étanche aux liquides, dont chacune est
recouverte d'une grille (252), caractérisé en ce
- que les cuves collectrices (238) présentent une projection horizontale quadrangulaire
et qu'elles sont disposées en plusieurs rangées les unes à côté et derrière les autres
à la manière d'un dessin de carrelage,
- que les grilles (252) reposent sur des saillies ou traverses intérieures des cuvettes
collectrices,
- que les joints (232) entre les cuves collectrices contiguës sont recouverts par
des rails (250; 312 à 318) qui recouvrent les bords (248) des cuves collectrices avec
un profil en U renversé et forment, conjointement avec les grilles (252), une surface
plane continue, et
- que les rails (312, 314, 316, 318) sont constitués par des pièces en croix (310)
séparées et des raccords (314, 316), et que les raccords (314, 316) recouvrent respectivement
les branches (312) alignées de deux pièces en croix (310) voisines.
2. Dispositif de stockage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les raccords
(314, 316) sont respectivement constitués dans leur partie centrale par deux profils
en U emboîtés dont l'un (320) présente une section transversale qui coïncide avec
la section transversale des branches (312) des pièces en croix (310) et remplit en
tant qu'écarteur l'espace entre les branches (312) des pièces en croix.
3. Dispositif de stockage selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que
les raccords (314, 316) présentent dans leurs sections terminales une section transversale
intérieure qui est légèrement plus grande que la section transversale extérieure des
branches (312) des pièces en croix, et que les raccords (314, 316) recouvrent les
branches (312) des pièces en croix par le haut.
4. Dispositif de stockage avec un plan de stockage (220) comportant un volume collecteur
de liquides, caractérisé en ce que le plan de stockage est constitué par une tôle
de forme trapézoïdale (222) ou par une pluralité de tôles trapézoïdales qui se recouvrent
mutuellement et que les zones basses (224) du profil en forme de rainure de la tôle
trapézoïdale sont fermées aux extrémités par des parois frontales (226) qui dépassent
vers le haut des zones hautes du profil de la tôle trapézoïdale, ou par des canaux
collecteurs.
5. Dispositif de stockage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en
ce que le dispositif de stockage présente la structure d'une plate-forme de stockage
(210; 234) bien connue en soi, avec un plan de stockage (220; 246) reposant sur des
piliers (212).
6. Dispositif de stockage selon la revendication 5, caractérisé en ce que dans le volume
collecteur du plan de stockage (220), de préférence au point le plus bas, est prévu
un dispositif de contrôle de fuite, par exemple un verre-regard intégré dans le plancher.