| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 424 421 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
30.09.1992 Patentblatt 1992/40 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.07.1989 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: D04H 1/70 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/DE8900/462 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9000/639 (25.01.1990 Gazette 1990/03) |
|
| (54) |
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM ZUSAMMENFÜHREN VON VLIESEN ODER FLOREN AUS FASERN, INSBESONDERE
TEXTILFASERN
PROCESS AND DEVICE FOR BRINGING TOGETHER NONWOVENS OR WEBS OF FIBRES, IN PARTICULAR
TEXTILE FIBRES
PROCEDE ET DISPOSITIF DE REUNION DE VOILES DE CARDE EN FIBRES, NOTAMMENT EN FIBRES
TEXTILES
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
13.07.1988 DE 3823683
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
02.05.1991 Patentblatt 1991/18 |
| (73) |
Patentinhaber: HERGETH HOLLINGSWORTH GMBH |
|
D-48249 Dülmen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- FROSCH, Werner
D-2822 Schwanewede 1 (DE)
- LASENGA, Werner
D-4408 Dülmen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Schönwald, Karl et al |
|
Hoffmann-von-Fallersleben-Strasse 5 D-50968 Köln D-50968 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 638 604 FR-A- 2 110 266
|
DE-A- 1 635 620
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Zusammenführen
von Vliessen oder Floren aus Fasern, insbesondere Textilfasern, bei dem bzw. bei der
die Flore od. dgl. nebeneinander gelegt und gemeinsam abgeführt werden.
[0002] Zur Erzielung großer Florbreiten bedient man sich verschiedener Verfahrensweisen.
Die einfachste besteht darin, daß zwei Vliese oder Flore über Walzen zusammengeführt
werden, wobei die benachbarten Randzonen sich etwas überdecken sollen, wobei die benachbarten
Randzonen mittels Walzen mehr oder weniger zusammengepreßt werden. Wenn die einzelnen
Flore übereinanderliegend zusammengeführt werden, verwendet man für das oben liegende
Flor eine Umlenkwalze, um beide Flore in der gleichen Ebene zusammen legen zu können.
Bei den be kannten Arbeitsweisen besteht noch das Problem, zu erreichen, daß das
durch Nebeneinanderlegen von Einzelfloren erhaltene Gesamtflor an der Nahtstelle,
d.h. längs der benachbarten Längskanten, eine genügende Verbindung aufweist, so
daß das Gesamtflor bei der Weiterverarbeitung an der Nahtstelle ganz oder tell weise
nicht gelöst wird.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, ein aus nebeneinander gelegten Floren kleinerer Breite
bestehendes Flor großer Breite zu schaffen, bei dem die Ungleichmäßigkeiten an der
Berührungsstelle, d.h. der Längsnaht, zu einem homogenen Flor ausgeglichen sind. Die
Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die nebeneinanderliegenden Flore einem an
sich bekannten Stauchvorgang unterworfen werden und daß der gestauchte Flor grösserer
Breite wieder etwas langgezogen wird.
[0004] Nach der DE-OS 1 635 620 ist die Anwendung eines Stauchvorganges bekannt. Hierbei
soll die Faserflächenbahn in Laufrichtung oder quer zur Laufrichtung so gestaucht
werden, daß eine verstärkte Orientierung der Fasern senkrecht zur Oberfläche der Faserflächenbahn,
die durch anschließende mechanische und/oder chemische Behandlung fixiert worden ist,
vorliegt. Aus der FR-PS 2 110 266 ist es bekannt, Flore einem Streckvorgang zu unterwerfen,
um sie danach einer Verarbeitungsmaschine, z.B. einer Karde oder dergl., zuzuführen.
Die Streckung des Flors erfolgt in der Weise, daß der Flor zunächst einer Klemmung
unterworfen wird, worauf danach eine Streckung mittels Walzen oder dergl. erfolgt.
[0005] Durch die Maßnahme der Erfindung erhält man ein Flor großer Florbreite, bei dem die
Fasern in den Ranzonen auf mechanische Weise so miteinander in Verbindung gebracht
sind, daß ein einheitlich gleichmäßiges Flor entsteht, das allen Beanspruchungen bei
der Weiterverarbeitung in dieser Hinsicht entspricht. Durch den zwischengeschalteten
Stauchvorgang ergibt sich eine Umorientierung der Fasern, insbesondere längs der Randzonen
der nebeneinanderliegenden oder sich etwas überdeckenden Flore, so daß von einer homogenen
Nahtzone gesprochen werden kann. Der Flor großer Breite stellt eine einheitliche Bahn
dar. Die Fasern sind insbesondere an den Randzonen der nebeneinanderliegenden Flore
mittels des Stauchvorganges vermischt. Dabei ergibt sich eine Verkrallung der Fasern
in den Randzonen, so daß die beiden nebeneinanderliegenden Flore einen zusammenhängenden
Flor gleicher Struktur bilden.
[0006] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung soll der Stauchvorgang verhältnismäßig
kräftig sein. Bevorzugt ist ein Stauchvorgang mit einem negativen Verzug in einem
Bereich von 25% bis 35%. Vorzugsweise kann der Verzug etwa 30% betragen.
[0007] Es ist zweckmäßig, mindestens dublierte Flore zu verwenden. Es können die Flore an
den benachbarten Randpartien aneinander liegen. Sie können sich auch an den benachbarten
Randzonen in einem gewissen Umfang überdecken. Dabei ist es von besonderem Vorteil,
wenn die Überdeckung der Flore an den benachbarten Randzonen mittels einer Schräglage
der Stirnflächen erfolgt. Dabei ist die Verkrallung der Fasern bei einer einheitlichen
Bahn besonders kräftig.
[0008] Das Zusammenführen der einzelnen Flore erfolgt zweck mäßig mittels einer Vorrichtung,
die eine Zuführungs trommel und anschließend eine Stauchvorrichtung mit mindestens
einer Stauchwalze aufweist, wobei die Trom mel und die Walzen gegensinnig umlaufen.
Nach der Stauchvorrichtung sind Walzen mit größerer Geschwindig keit als diejenige
der Stauchwalze angeordnet. Das Stauchen erfolgt zweckmäßigerweise in dem Bereich
von 25% bis 35% und kann mittels einer Stauchwalze oder stufenweise mittels mehrerer
Stauchwalzen vorgenommen werden.
[0009] Die nach der Stauchvorrichtung gegebenenfalls vorhandenen Walzen können mit größerer
Geschwindigkeit umlaufen als die Walze oder Walzen der Stauchvorrichtung. Dadurch
wird der Flor größerer Breite im wesentlichen wieder auf die Ausgangsdicke zurückgebracht.
[0010] Bei Floren, die einfach oder mehrfach dubliert sind, werden die Flore zweckmäßig
so übereinander gelegt, daß die Stirnflächen der Randzonen - im Querschnitt gesehen
- in Schrägrichtung verlaufen, so daß die Nahtzone selbst eine gewisse Breite erhält.
Die Verkrallung der Fasern innerhalb der verhältnismäßig breiten Nahtzone wird dadurch
unterstützt.
[0011] Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen nachstehend
erläutert:
Fig. 1 und 2 zeigen eine Vorrichtung zum Zusammenführen von Vliesen oder Floren aus
Textilfasern gemäß der Erfindung im Aufriß und Draufsicht sowie im Schema.
Fig. 3 und 4 stellen eine vorteilhafte Ausbildung der Nahtstelle von zwei nebeneinanderliegenden
Floren im Querschnitt schematisch dar.
Fig. 5 veranschaulicht ein weiteres Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäß der
Erfindung zum Zusammenführen nebeneinanderliegender Flore im Schema.
[0012] Die Vorrichtung 1 zum Herstellen von Floren großer Florbreiten weist ein Förderband
2 auf, das um die Umlenkrollen 3 und 4 geführt ist. Danach ist eine verhältnismäßig
große Trommel 5 mit einer Leitwalze 6 für die nebeneinanderliegenden Flore 7 und 8
vorgesehen. Es folgt danach eine Stauchvorrichtung 10, die bei dem vorliegenden Beispiel
aus den Stauchwalzen 11 und 12 besteht. Der Gesamtverzug der Stauchvorrichtung 10
liegt vorteilhaft in dem Bereich zwischen 25% und 35%, bevorzugt bei etwa 30% Verzug
gegenüber der Umfangsgeschwindigkeit an der Trommel 5. Es schließt sich sodann mindestens
eine weiters Walze 14 an, die eine höhere Geschwindigkeit aufweist, als die Umfangsgeschwindigkeit
der Stauchvorrichtung, d.h. der Verzug an der Stauchvorrichtung 10 zu der Walze 14
ist wieder positiv, so daß der Flor großer Florbreite wieder etwas langgezogen wird.
Der Flor großer Florbreite gelangt von der Walze 14 mit Hilfe einer Übertragungswalze
15 zu einem Abförderband 16, das über die Umlenkrollen 17 und 18 geführt ist.
[0013] Bei dem Walzen handelt es sich um solche normaler Art, d.h. mit üblichem Besatz,
z.B. einer Ganzstahlgarnitur. Die Walzen laufen zueinander gegensinnig um. Das homogene
Flor 19 großer Florbreite kann sodann weiteren Bearbeitungsmaschinen zugeführt werden.
[0014] Bei einer Nebeneinanderlage der Flore mit einer üblichen Stoßfuge ergibt sich durch
den Stauchvorgang, daß die Schichten der Randzonen der Flore mehr oder weniger ineinandergreifen,
um einen einheitlich gleichmäßigen Flor größerer Breite zu erhalten. Diese Wirkung
läßt sich noch dadurch unterstützen, daß die Stirnflächen der Ranschichten mit Schrägen
21, 22 versehen sind, so daß sich eine entsprechende Überlappung ergibt, wie dies
in der Figur 3 zu entnehmen ist. Wenn mehrere Flore 7a, 7b, 7c bzw. 8a, 8b, 8c übereinander
verwendet werden, ist es angebracht, die Seitenflächen 23, 24 der übereinanderliegenden
Flore etwas versetzt zueinander anzuordnen, damit die Flächen sich entsprechend einer
vorbestimmten Schräge überlappe können (Fig. 4). Dadurch erhält man unter Vermittlung
des Stauchvorganges ein vollständiges Verkrallen der Fasern, so daß eine Nahtzone
von vollständig homogener Art erzielt wird. Der Flor größerer Breite ist über die
ganze Breite desselben zusammenhängend mit mechanischer Verbindung, was die Qualität
des Flores größerer Breite wesentlich verbessert.
[0015] Fig. 5 veranschaulicht eine weitere Vorrichtung zum Zusammenführen von nebeneinanderliegenden
Floren zu einem homogenen Flor größerer Breite. Bei der Vorrichtung 26 führt ein Förderband
27 und ein Flor 28, das z.B. aus drei Schichten bestehen kann, zu der Einzugsvorrichtung
29. Diese kann aus den Einzugswalzen 30, 31, 32 bestehen, wozu noch eine weitere untere
Walze 33 gehört. Diese Florführungswalzen sollen zueinander keinen Verzug haben, so
daß sie mit gleicher Geschwindigkeit umlaufen. Es folgen sodann zwei große Trommeln
34 und 35, die als Stauchvorrichtung arbeiten. Zwischen den Trommeln 34 und 35 ist
ein negativer Verzug in dem Bereich von 25% bis 35% vorgesehen, wodurch der Staucheffekt
erzielt wird. Die Trommel 34 kann an der Unterseite, d.h. an der florfreien Seite
mit einer Mulde 37 versehen sein. An die Stauchwalze 35 kann sich sodann eine Abnehmervorrichtung
38 anschließen, worauf der Flor größerer Breite durch ein Förderband 39 abgeführt
werden kann. Es ist auch möglich, daß eine dritte Trommel 40 angeordnet wird, die
sich sodann an die Abnehmervorrichtung 38 anschließt.
[0016] Die Einzugswalzen 30 bis 32 vorteilhaft gleichsinnig angetrieben, während die Trommeln
jeweils zueinander einen gegensinnigen Antrieb aufweisen. Die Garnituren der Walzen
und der Trommeln sind üblicher Art, Vorzugsweise handelt es sich um Ganzstahlgarnituren.
Statt der dargestellten Abnehmervorrichtung kann auch jede andere Abnehmerart vorgesehen
sein.
1. Verfahren zum Zusammenführen von Vliesen oder Flo ren aus Fasern, insbesondere Textilfasern,
bei dem die Flore (7,8) o.dgl. mittels Walzen (3,4) neben einander gelagert und gemeinsam
abgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die nebeneinanderliegenden Flore (7,8)
einem an sich bekannten Stauchvorgang (10,36) unterworfen werden, und daß der gestauchte
Flor größerer Breite wieder etwas langgezogen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stauchvorgang mit einem
negativen Verzug in dem Bereich von 25% bis 35%, vorzugsweise von im wesentlichen
30%, erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, daß mindestens dublierte
Flore verwendet werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flore
(7,8) an den benachbarten Randzonen gestoßen aneinander liegen.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flore
(7,8) sich mit den benachbarten Randzonen überdecken.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Überdeckung der Flore (7,8)
an den benach barten Randzonen in Schräglage der Stirnflächen erfolgt.
7. Vorrichtung zum Zusammenführen von Vliesen oder Floren aus Fasern, insbesondere Textilfasern,
bei der die Flore (7,8) mittels Walzen (3,4) nebenein ander gelegt und gemeinsam abgeführt
werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (1,26) eine Zuführungstrommel
(5,34) und anschließend eine Stauchvorrichtung (10,36) mit mindestens einer Stauchwalze
(12,35) aufweist, wobei die Trommel und die Walzen gegensinnig umlaufen, daß nach
der Stauchvorrichtung (19,36) Walzen (14) mit größerer Geschwindigkeit als diejenigen
der Stauch walze angeordnet sind, und daß eine Abnehmervorrichtung (15,16;38) folgt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Verzug von Trommel (5,34)
und der Stauchwalze (12,35) bzw. den Walzen in dem negativen Bereich von 25% bis 35%
beträgt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungswalze
(34) an der von dem Flor freien Seite mit einer Mulde (37) versehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzugswalzen
(30-33) ohne gegenseitigen Verzug arbeiten.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen
der Randzonen benachbarter Flore (7,8) - im Querschnitt gesehen - in Schrägrichtung
verlaufen und sich schrag überlappen.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Flore
mindestens dubliert sind und daß die Randzonen (23,24) der Florlagen (7a,7b,7c; 8a,8b,8c)
sich schräg über lappend angeordnet sind.
1. A method for joining nonwovens and fabrics of fibers, in particular of textile fibers,
wherein the fabrics (7, 8) or the like are placed side by side and are commonly transported
away by means of rolls (3, 4), characterized in that the adjacent fabrics (7, 8) are
subjected to a stuffing process (10, 36) and that the stuffed fabric of enlarged
width is slightly stretched again thereafter.
2. The method of claim 1, characterized in that said stuffing process is performed with
a negative delay in the range between 25% and 35%, preferably at substantially 30%.
3. The method of claim 1 or 2, characterized in that doubled fabrics are used at least.
4. The method of one of claims 1 to 3, characterized in that said fabrics (7, 8) jointly
abut each other at their respective adjacent edge portions.
5. The method of one of claims 1 to 3, characterized in that said fabrics (7, 8) overlap
at their respec tive adjacent edge portions.
6. The method of claim 5, characterized in that said fabrics (7, 8) overlap at said adjacent
edge portions with their front faces being orientated obliquely.
7. A device for joining nonwovens or fabrics of fibers, in particular of textile fibers,
wherein the fabrics (7, 8) are placed side by side and are commonly transported away
by means of rolls (3, 4), characterized in that said device (1, 26) has a feed drum
(5, 34) and a successive stuffing device (10, 36) with at least one stuffing roll
(12, 35), the drum and the rolls rotating in opposite senses, rolls (14), rotating
at a higehr speed than the stufing roll, are arranged after said stuffing device (19,
36), and that a take-off device (15, 16; 38) is arranged thereafter.
8. The device of claim 7, characterized in that the delay of said drum (5, 34) and said
stuffing roll (12, 35) or said rolls is in the negative range of 25% to 35 %.
9. The device of claim 7 or 8, characterized in that said feed roll (34) has a trough
(37) provided on the side free of fabric.
10. The device of one of claims 7 to 9, characterized in that said draw-in rolls (30-33)
operate without mutual delay.
11. The device of one of claims 7 to 10, characterized in that the front faces of the
edge portions of adjacent fabrics (7, 8) extend obliquely - seen in cross section
- and that they overlap each other by their bevel.
12. The device of one of claims 7 to 11, characterized in that said fabrics are at least
doubled and that said edge portions (23, 24) of the fabric layers (7a, 7b,7c; 8a,8b,8c)
are arranged to overlap by their re spective bevels.
1. Procédé de réunion de nappes ou de voiles de carde en fibres, en particulier en fibres
textiles, dans lequel les voiles de carde (7, 8) ou analogue sont disposés côte à
côte et transportés ensemble au moyen de rouleaux (3, 4), caractérisé en ce que les
voiles de carde (7, 8) disposés côte à côte sont soumis à une opération d'écrasement
connue en soi (10, 36), et en ce que le voile de carde écrasé de plus grand largeur
est à nouveau légèrement étiré en longueur.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'opération d'écrasement s'effectue
avec une différence de rotation négative comprise entre 25 % et 35 %, de préférence
sensiblement égale à 30 %.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que des voiles de carde au
moins doublés sont employés.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les
voiles de carde (7, 8) sont disposés de manière aboutée les uns contre les autres
au niveau des zones de bord voisines.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les
voiles de carde (7, 8) se chevauchent par les zones de bord voisines.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que le chevauchement des voiles
de carde (7, 8) au niveau des zones de bord voisines s'effectue dans le biais des
surfaces frontales.
7. Dispositif de réunion de nappes ou de voiles de carde en fibres, en particulier en
fibres textiles, dans lequel les voiles de carde (7, 8) sont disposés côte à côte
et transportés ensemble au moyen de rouleaux (3, 4), caractérisé en ce que le dispositif
(1, 26) comporte un tambour d'amenée (5, 34) suivi d'un dispositif d'écrasement (10,
36) comprenant au moins un rouleau d'écrasement (12, 35), le tambour et les rouleaux
tournant en sens inverse, en ce que, après le dispositif d'écrasement (10. 36), sont
disposés des rouleaux (14) tournant à une vitesse supérieure à celle du rouleau d'écrasement,
et en ce que vient ensuite un dispositif préleveur (15, 16 ; 38).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que la différence de rotation
entre le tambour (5, 34) et le rouleau d'écrasement (12, 35) ou les rouleaux dans
la plage négative est comprise entre 25 % et 35 %.
9. Dispositif selon la revendication 7 ou 8 caractérisé en ce que le rouleau d'amenée
(34) est muni d'un auget (37) sur le côté exempt de voile de carde.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que
les rouleaux d'alimentation (30 à 33) fonctionnent sans différence de rotation réciproque.
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que
les surfaces frontales des zones de bord des voiles de carde voisins (7, 8) - vues
en coupe transversale - s'étendent en biais et se chevauchent en biais.
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 11, caractérisé en ce que
les voiles de carde sont au moins doublés, et en ce que les zones de bord (23, 24)
des couches de voile de carde (7a, 7b, 7c ; 8a, 8b, 8c) sont disposées de manière
à se chevaucher en biais.