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EP 0 424 570 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.09.1993 Patentblatt 1993/35 |
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Anmeldetag: 27.10.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B61K 9/06 |
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Vorrichtung zum berührungslosen Detektieren überhitzter Teile an vorüberfahrenden
Schienenfahrzeugen
Device for contactless detection of overheated parts on passing railway vehicles
Dispositif pour détecter sans contact des éléments surchauffés à des véhicules ferroviaires
de passage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.05.1991 Patentblatt 1991/18 |
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Patentinhaber: SIGNALTECHNIK GmbH |
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D-56070 Koblenz (DE) |
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Erfinder: |
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- Berndt, Dietmar, Dr.
D-5400 Koblenz (DE)
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Vertreter: Riecke, Manfred |
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Neuköllner Strasse 8 D-35619 Braunfels D-35619 Braunfels (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum berührungslosen Detektieren überhitzter
Teile, wie z.B. Achslager, Bremsen, Radreifen an vorüberfahrenden Schienenfahrzeugen.
[0002] Überwachungseinrichtungen für diejenigen Teile fahrender Schienenfahrzeuge, die durch
die fahrende Beanspruchung erwärmt werden, sind bekannt. Diese Vorrichtungen überwachen
die Temperatur bestimmter Fahrzeugkomponenten dadurch, daß sie die von diesen Komponenten
emittierte temperaturabhängige Infrarotstrahlung messen. Verfahren und Vorrichtungen
zur Durchführung derartiger Messungen sind z.B. beschrieben in DE-PS 23 43904, EP
0 041 178 A1 und auch in US-PS 4 820 057 sowie der weiteren dort zitierten Literatur.
[0003] Allen diesen Verfahren bzw. Vorrichtungen ist gemeinsam, daß an der Schiene befestigt
oder im unmittelbaren Schienenbereich ein Abtaster fest installiert ist, dessen geometrische
Meßachse derart orientiert ist, daß mit der Infrarotoptik im Zusammenhang mit geeigneten
Gleisschaltmitteln die zu überprüfenden Teile an den vorbeifahrenden Schienenfahrzeugen
sicher und eindeutig "gesehen" werden können.
[0004] Alle diese bisher bekannten Abtaster zeichnen sich dadurch aus, daß sie neben den
unabdingbar notwendigen Komponenten, wie z.B. Abtastergehäuse, geeignete Befestigungselemente,
Schließdeckelmechanik, Heizung und Fokussierungsoptik einen wie auch immer gearteten
Infrarotdetektor und nachfolgend eine Verstärker- und ggf. eine Wandlungs- und Übertragungselektronik
(= Folgeelektronik) beinhalten, um die IR-Strahlung in elektrische Signale umzuwandeln
und dann über eine Drahtverbindung an eine entfernter stehende Auswerteelektronik
zur Weiterverarbeitung zu leiten. Der Infrarotdetektor ist somit Bestandteil des an
bzw. bei der Schiene befestigten Abtasters.
[0005] Diese bisher bekannten Verfahren und Vorrichtungen haben jedoch erhebliche grundsätzliche
Nachteile, die sich aus der Art ihrer Anwendung an der Schiene bzw. unmittelbar in
deren Nähe ergeben. Vor allem sind derartige Infrarotdetektoren und deren Folgeelektronik
außerordentlich empfindlich gegenüber den bei ihrer Anwendung auftretenden "Umweltbelastungen",
wie z.B. Schock, Vibration, Temperaturänderungen, elektrischen und magnetischen Störfeldern,
Abhängigkeit von Kabellängen etc.
[0006] Darüberhinaus sind bisher gewisse Meßaufgaben aufgrund des notwendigen Bauvolumens
derartiger Abtaster nur schwer oder gar nicht realisierbar.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Meßvorrichtung der genannten Art anzugeben,
welche die oben aufgeführten Nachteile überwindet, d.h. eine Vorrichtung, bei welcher
der Detektor und die Folgeelektronik aus dem Bereich der Schiene entfernt und somit
schock- und vibrationssicher angeordnet und gegen Störfelder abgeschirmt sind.
[0008] Diese Aufgabe ist durch eine Vorrichtung gelöst, welche die in Ansprüch 1 angegebenen
Merkmale aufweist.
[0009] Wie aus dem Anspruch ersichtlich gelingt die Aufgabenlösung dadurch, daß der Abtaster
mit der Infrarotoptik einerseits und der Infrarotdetektor mit seiner Folgeelektronik
andererseits räumlich getrennt voneinander angeordnet sind und zur Weiterleitung der
aufgefangenen IR-Strahlung von der Infrarotoptik zum Infrarotdetektor zwischen diesen
Bauelementen mindestens eine im Wellenlängenbereich von ca. 2 bis 12 Mikrometer Infrarotlicht
leitende Faser vorgesehen ist.
[0010] Mit der erfundenen Vorrichtung lassen sich alle heute bekannten systembedingten Nachteile
eines schienen- oder schienennah montierten Infrarotabtasters mit eingebautem Detektor
und Folgeelektronik vermeiden.
[0011] Insbesondere hat eine gemäß der Erfindung aufgebaute Vorrichtung folgende Vorteile:
Das Abtastervolumen und sein Gewicht sind bedeutend verringert.
[0012] Die empfindliche und teure Optoelektronik ist vom Einflußbereich scharfer Umweltbedingungen
(Schock, Vibration, Zerstörungsgefahr durch herabhängende Teile vorbeifahrender Schienenfahrzeuge
usw.) räumlich deutlich abgesetzt.
[0013] Das Fehlen jedweder Aktivelektronik im Abtaster und die Übertragung der Infrarotstrahlung
durch eine im verwendeten Wellenlängenbereich transmissive nichtelektrische Faser
führt zu einer absoluten Sicherheit vor Störeinflüssen, wie z.B. Mikrophonie, elektrischen
oder magnetischen Störfeldern etc.
[0014] In vernünftigen Grenzen ist die Vorrichtung unabhängig von der Entfernung zwischen
Abtaster und der Schienenelektronik
Bedeutende Reduzierung des Aufwandes für Verstärkungs-, Wandelungs- und Meßelektronik
sowie der notwendigen Schutzmaßnahmen (Abschirmung, Filterung, Potentialtrennung etc.).
[0015] Potentialtrennung für die analoge Meßkette zwischen dem Abtaster und der Schienenelektronik.
[0016] Und schließlich besteht die Möglichkeit, wie noch beschrieben werden wird, auf der
Seite der Schienenelektronik (Empfängerseite in bekannter Weise durch geeignete Wackelspiegel
oder Polygone die Signale verschiedener erfindungsgemäßer Abtaster mit einem einzigen
Detektor und nachgeschalteter Folgeelektronik abzuscannen.
[0017] In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Es
zeigen:
- Fig. 1a
- schematisch die erfundene Vorrichtung in einem ersten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 1b
- schematisch das Rad eines Schienenfahrzeuges mit Backenbremsen,
- Fig. 1c
- schematisch die Radachse eines Schienenfahrzeuges mit den Scheiben einer Scheibenbremse,
- Fig. 2a
- schematisch die erfundene Vorrichtung in einer zweiten Ausführungsform,
- Fig. 2b
- ein reflexives Rotationspolygon, das als Scannerelement verwendbar ist,
- Fig. 3
- den Zusammenhang zwischen den Signalen und der Scannerstellung, und
- Fig. 4
- ein Diagramm der auf drei verschiedenen Kanälen ausgegebenen Signale.
[0018] In Fig.1 ist mit 1 die Schiene bezeichnet, an der bzw. in deren unmittelbaren Nähe
ein Abtastergehäuse 2 befestigt ist. Letzteres enthält eine für das ausgewählte Strahlungsband
geeignete ein- oder mehrlinsige Infrarotoptik 3, die direkt über einen Umlenkspiegel
4 auf das zu detektierende Wärmeziel gerichtet ist. Dieses Wärmeziel kann z.B. sein:
das Achslager 5a des Rades 5 eines sonst nicht weiter dargestellten Schienenfahrzeuges,
ferner der Reifen 5b des Rades 5 (bei Backenbremsung)oder die Bremsscheiben 5c (bei
Scheibenbremsung).
[0019] Die Infrarotoptik 3 fokussiert die empfangenen IR-Strahlen auf die Eintrittsfläche
6 einer IR-transmissiven Faser 7. Diese ist vorzugsweise eine Faser mit möglichst
geringer Streckendämpfung, selektiv im ersten oder zweiten atmosphärischen IR-Fenster,
oder über den Gesamtbereich von ca. 2-12 Mikrometer. Konkret kann beispielsweise eine
Faser der Typen 70/140 PJ, 150/200 PJ, 350/400 o.ä. der Firma LE VERRE FLUORE, Frankreich,
zum Einsatz kommen.
[0020] Die Faser 7 überträgt die temperaturanaloge Infrarotstrahlung entlang der Übertragungsstrecke
8 zu einer Schienenelektronik 9.
[0021] In dieser Schienenelektronik 9 tritt die IR-Strahlung aus der Austrittsfläche 10
der Faser 7 aus und wird von einer Fokussierungsoptik 11 auf einen Infrarotdetektor
12 projiziert. Zwischen der Austrittsfläche 10 und der Eintrittsfläche des Detektors
12 ist noch ein geeigneter Chopper 13 angeordnet, wie er z.B. aus der DE-PS 23 43
904 bekannt ist.
[0022] Die elektrischen Ausgangssignale des Infrarotdetektors werden einem Vorverstärker
14 zugeführt und in bekannter Weise von einer Auswerteelektronik 15 weiterverarbeitet.
[0023] In den Fig.2a, 2b ist eine zweite Ausführungsform der Erfindung dargestellt. In dieser
Ausführungsform besteht die Faser 7 der Fig.1a aus drei einzelnen Fasern 16; 17; 18.
Diese drei Fasern sind jedoch nur beispielsweise gezeigt. An sich ist die Maximalzahl
der Fasern nur durch geometrisch-optische Randbedingungen begrenzt.
[0024] Die Fasern 16; 17; 18 sind zu einem parallel verlaufenden Bündel zusammengefaßt.
Jedoch sind die Eintrittsflächen schienenseitig (= abtasterseitig) auf verschiedene
Wärmeziele gerichtet.
[0025] Ihre Austrittsflächen 16a; 17a; 18a sind in der Schienenelektronik entlang eines
Radius zusammengefaßt. Unter Zwischenschaltung einer oder mehrerer Fokussierungsoptiken
16′; 17′; 18′ stehen diese Austrittsflächen gegenüber einem scannenden Umlenkelement,
das z.B. ein Wackelspiegel 19 (Fig.2a) oder ein rotierendes reflexives Polygon 20
(Fig.2b) sein kann.
[0026] Das scannende Umlenkelement reflektiert nun nacheinander die aus den Austrittsflächen
16a; 17a; 18a austretende IR-Strahlung der Fasern 16-18 über eine weitere ein- oder
mehrlinsige Fokussierungsoptik 21 auf den Infrarotdetektor 22.
[0027] Zwischen den Austrittsflächen der Fasern können noch IR-reflektierende Spiegel 23
angeordnet sein. Über sie wird in z.B. aus der DE-PS 23 43 904 bekannten Weise die
Detektortemperatur als Referenztemperatur eingespiegelt.
[0028] Dem Infrarotdetektor 22 ist ein Vorverstärker 24 nachgeschaltet, dessen Ausgangssignal
auf eine Zuordnungselektronik 25 geleitet wird. Dieser Zuordnungselektronik wird außerdem
eine Information über die jeweilige Stellung des scannenden Umlenkelementes 19 bzw.
20 zugeführt.
[0029] Über die Scannerstellung a; b; c; (Fig.2a), die z.B. mittels eines Zeit- oder Winkelcodierers
gewonnen werden kann, ordnet die Zuordnungselektronik die zeitlich aufeinaderfolgenden
Ausgangssignale der unterschiedlichen Fasern 16-18 eindeutig der jeweiligen Faser
zu.
Dies ist schematisch in Fig.3 dargestellt.
[0030] Fig.4 zeigt, daß an den Ausgängen 16˝, 17˝, 18˝ der Zuordnungselektronik 25, die
eindeutig den Fasern 16, 17, 18 zugeordnet sind, nun in zeitlich und räumlich richtiger
Zuordnung die temperaturanalogen Ausgangssignale anstehen, die in bekannter Weise
getrennt einer weiteren Verarbeitung zugeführt werden können.
[0031] Es ist jedoch nicht unbedingt nötig, die Kanäle physikalisch zu vereinzeln. Es ist
ebenso eine durch eine geeignete Folgeelektronik zeitbezogene Dekodierung der jeweiligen
Kanalinhalte denkbar.
1. Vorrichtung zum berührungslosen Detektieren überhitzter Achslager (5a) und/oder Bremsen
(5c) und/oder Radreifen (5b) an vorüberfahrenden Schienenfahrzeugen, mit einem an
der Schiene (1) bzw. im unmittelbaren Schienenbereich fest installierten Abtaster
(2) mit einer Infrarotoptik (3) sowie einem nachgeschalteten Infrarotdetektor (12;22)
und einer hieran angeschlossenen Folgeelektronik (14;15;24), welche die vom Detektor
(12;22) ausgegebenen,
der IR-Strahlung analogen elektrischen Signale an eine Auswerteschaltung (15) weiterleitet,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abtaster (2) mit der Infrarotoptik (3) einerseits und der Infrarotdetektor
(12;22) mit seiner Folgeelektronik (14;15;24) andererseits räumlich getrennt voneinander
angeordnet sind, und daß zur Weiterleitung der aufgefangenen IR-Strahlung von der
Infrarotoptik (3) zum Infrarotdetektor (12;22) zwischen diesen Bauelementen mindestens
eine Infrarotlicht im Wellenlängenbereich von ca. 2 bis 12 Mikrometer leitende Faser
(7;16; 17;18) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere IR-Lichtleitfasern (16;17;18) parallel zueinander verwendet werden,
deren Lichteintrittsflächen schienenseitig auf verschiedene Wärmeziele (Lager, Radreifen,
Bremse) gerichtet sind,
daß zwischen den Lichtaustrittsflächen (16a;17a;18a) der Fasern (16;17;18) und dem
Detektor (22) ein Scannerelement (19;20) angeordnet ist, das die aus den Lichtaustrittsflächen
der einzelnen Fasern austretenden IR-Strahlen in stetiger Wiederholung zeitlich nacheinander
dem Detektor zuführt und daß zwecks Zuordnung der einzelnen Signale zu den jeweiligen
Fasern eine Zuordnungselektronik (25) vorgesehen ist, der einerseits die der IR-Strahlung
in den einzelnen Fasern analogen elektrischen Signale und andererseits eine Information
über die jeweilige Stellung des Scannerelementes (19;20) zugeführt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Scannerelement ein Wackelspiegel (19) ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Scannerelement ein umlaufendes reflektives Polygon (20) ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß in Lichtrichtung vor dem Detektor (22) IR-reflektierende Spiegelflächen (23)
angeordnet sind, über welche die Detektortemperatur als Referenztemperatur auf den
Detektor (22) rückgespiegelt wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die IR-reflektierenden Spiegelflächen (23) zwischen den Austrittsflächen (16a;17a;18a)
der einzelnen Fasern (16;17;18) angeordnet sind (Fig.2a).
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuordnungselektronik (25) einen Codierer enthält, durch den mit Hilfe eines
nachgeschalteten Mikroprozessors die Signale der verschiedenen Kanäle (Fasern 16;17;18)
auf einer einzigen elektrischen Leitung kanalweise exakt identifiziert weiterverarbeitbar
sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine derart ausgebildete Zuordnungselektronik, daß die einzelnen Kanäle physikalisch
getrennt auf separaten Leitungen (16˝;17˝;18˝) zur weiteren Verarbeitung ausgegeben
werden (Fig.4).
1. Device for contactless detecting of overheated axle bearings (5a) and/or brakes (5c)
and/or wheel rims (5b) of rail vehicles passing by, with a scanner (2) which is fixedly
installed at the rail (1) or in the immediate vicinity of the rail and which comprises
an infrared optical system (3) as well as an infrared detector (12, 22) connected
downstream and a follow-on electronic system (14; 15; 24), which is connected thereto
and passes on to an evaluating circuit (15) the electrical signals delivered by the
detector (12; 22) and analogous to the infrared radiation, characterised thereby that
the scanner (2) with the infrared optical system (3) on the one hand and the infrared
detector (12; 22) with its follow-on electronic system (14; 15; 24) on the other hand
are arranged spatially separated from one another, and that for the passing on of
the detected infrared radiation from the infrared optical system (3) to the infrared
detector (12; 22) at least one fibre (7; 16; 17; 18), which conducts infrared light
in the wavelength range of about 2 to 12 microns, is provided between these components.
2. Device according to claim 1, characterised thereby that several infrared light conducting
fibres (16; 17; 18), the light entry surfaces of which at the rail side are directed
towards different heat targets (bearings, wheel rims, brakes), are used parallel to
one another, that arranged between the light exit surfaces (16a; 17a; 18a) of the
fibres (16; 17; 18) and the detector (22) is a scanner element (19; 20), which feeds
the infrared beams, which issue from the light exit surfaces of the individual fibres,
in constant repetition one after the other in time to the detector, and that for the
purpose of assigning the individual signals to the respective fibres there is provided
a correlation electronic device (25), to which is supplied on the one hand the electrical
signals analogous to the infrared radiation in the individual fibres and on the other
hand information about the respective setting of the scanner element (19; 20).
3. Device according to claim 2, characterised thereby that the scanner element is a rocking
mirror (19).
4. Device according to claim 2, characterised thereby that the scanner element is a rotating
reflective polygon (20).
5. Device according to claim 2, characterised thereby that arranged in light direction
in front of the detector (22) are infrared reflecting mirror surfaces (23), by way
of which the detector temperature is reflected to the detector (22) as a reference
temperature.
6. Device according to claim 5, characterised thereby that the infrared reflecting mirror
surfaces (23) are arranged between the exit surfaces (16a; 17a; 18a) of the individual
fibres (16; 17; 18). (Fig. 2a).
7. Device according to claim 2, characterised thereby that the correlation electronic
device (25) comprises a coder, by which, with the assistance of a microprocessor connected
downstream, the signals of the different channels (fibres 16; 17; 18) are further
processable on a single electrical line exactly identified by channel.
8. Device according claim 2, characterised by a correlation electronic device constructed
in such a manner that the individual channels are issued physically separated out,
separate lines (16"; 17"; 18") for further processing. (Fig. 4).
1. Dispositif pour la détection sans contact direct de pièces surchauffées telles que
paliers (5a) et/ou freins (5c) et/ou bandages de roue (5b) sur des véhicules roulants sur rail lors de leur passage, pourvu de détecteurs (2)
installés fixes sur le rail (1) ou dans la zone immédiatement voisine du rail, comportant
une optique infra-rouge (3) ainsi qu'un détecteur infra-rouge 12, 22 disposé derrière
elle, suivie par une électronique associée (14, 15, 24) qui transmet les signaux électriques
analogiques du rayonnement infra-rouge délivrés par le détecteur (12, 22) à une électronique
de traitement (15), caractérisé en ce que le détecteur (2) avec son optique infra-rouge
(3) d'une part et le détecteur infra-rouge (12, 22) avec son électronique associée
(14, 15, 24) d'autre part, sont disposés séparément dans l'espace l'un par rapport
à l'autre et en ce qu'il est prévu entre ces deux composants au moins une fibre (7,
16, 17, 18) conductrice de la lumière infra-rouge dans le domaine des longueurs d'onde
sensiblement compris entre 2 et 12 microns pour transmettre le rayonnement infra-rouge
capté par l'optique infra-rouge (3) au détecteur infra-rouge (12, 22).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on utilise plusieurs
fibres optiques conductrices de l'infra-rouge (16, 17, 18) en parallèle les unes avec
les autres, la surface d'entrée du rayonnement étant orientée du côté du rail vers
différents objectifs chauds (palier, bandage de roue, frein) et en ce qu'entre les
surfaces de sortie du rayonnement (16a, 17a, 18a) des fibres (16, 17, 18) et le détecteur (22) se trouve disposé un élément de balayage
(19, 20) qui envoie successivement au détecteur en constante répétition les rayonnements
infra-rouges sortant des surfaces de sortie des fibres individuelles et en ce qu'il
est prévu pour l'attribution des signaux respectifs aux fibres correspondantes une
électronique de coordination 25 à laquelle sont amenés d'une part les signaux électriques
analogiques des rayonnements infra-rouge dans les différentes fibres et d'autre part
une information relative à la position respective de l'élément de balayage 19, 20.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de balayage est
un miroir oscillant (19).
4. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de balayage est
un polygone réfléchissant tournant (20).
5. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que des surfaces réfléchissantes
(23) pour le rayonnement infra-rouge par l'intermédiaire desquelles la température
des détecteurs est renvoyée par réflection sur le détecteur (22) pour servir de température
de référence, sont disposés dans la direction du rayonnement devant le détecteur (22).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que les surfaces réfléchissantes
(23) pour le rayonnement infra-rouge sont disposées entre les surfaces de sortie (16a, 17a, 18a) des fibres individuelles (16, 17, 18) (voir fig. 2a).
7. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'électronique de coordination
(25) contient un codeur par lequel à l'aide d'un micro-processeur lui faisant suite,
les signaux des différents canaux (fibres 16, 17 et 18) sont susceptibles d'être traités
ultérieurement en étant exactement identifiés par canal sur une seule ligne électrique.
8. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé par une électronique de coordination
réalisée de telle façon que les différents canaux sont distribués physiquement séparément
chacun sur sa ligne particulière (16", 17", 18") pour un traitement ultérieur (voir
fig. 4).