| (19) |
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(11) |
EP 0 426 801 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.03.1995 Patentblatt 1995/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.05.1990 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9000/765 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9013/877 (15.11.1990 Gazette 1990/26) |
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SICHERHEITSDOKUMENT MIT DARIN EINGEBETTETEM SICHERHEITSELEMENT MIT VISUELL UND MASCHINELL
PRÜFBAREN KENNZEICHEN
SECURITY DOCUMENT WITH EMBEDDED SECURITY ELEMENT WITH VISUALLY AND MECHANICALLY VERIFIABLE
DISTINGUISHING SIGNS
PIECE D'IDENTITE COMPORTANT UN ELEMENT DE SECURITE ENCASTRE ET DES ELEMENTS D'IDENTIFICATION
A VERIFICATION MECANIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
12.05.1989 DE 3915638
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.05.1991 Patentblatt 1991/20 |
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Patentinhaber: GAO Gesellschaft für Automation
und Organisation mbH |
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81307 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KAULE, Wittich
D-8080 Emmering (DE)
- BÖHM, Michael
D-8015 Markt Schwaben (DE)
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| (74) |
Vertreter: Klunker . Schmitt-Nilson . Hirsch |
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Winzererstrasse 106 80797 München 80797 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 279 880 GB-A- 500 151
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DE-A- 1 446 851
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsdokument mit einem darin eingebetteten Sicherheitselement
in Form eines transparenten Fadens oder Bandes, das visuell erkennbare Kennzeichen
in Form von Schriftzeichen Druckbildern und ähnlichem trägt sowie zur leitend maschinellen
Prüfbarkeit elektrisch ausgeführt ist.
[0002] Zur Absicherung von Sicherheitsdokumenten ist es bekannt, in diese Dokumente Sicherheitselemente
einzubetten, die besondere maschinell nachweisbare physikalische Eigenschaften aufweisen
und/oder auch von ihrem visuellen Aussehen her so gestaltet sind, daß sie als Echtheitsmerkmal
für das Sicherheitsdokument dienen können. Diese Sicherheitselemente sind z. B. Fäden
oder Bänder, die im Rahmen der Papierherstellung direkt in die sich noch bildende
Papierlage eingebettet werden.
[0003] So ist z. B. aus der DE-OS 14 46 851 ein Sicherheitsfaden bekannt, der beidseitig
mit Mikrodruckbildern versehen ist. Um das vor- und rückseitige Druckbild unabhängig
voneinander prüfen zu können, ist eine Aluminiumschicht zwischengelagert. Diese Aluminiumschicht
kann durch Ermittlung der elektrischen Leitfähigkeit auch als maschinell lesbares
Merkmal dienen. In der Praxis hat sich diese Form als wenig sinnvoll herausgestellt,
da der Sicherheitsfaden durch diese Aluminiumschicht undurchsichtig ist und die Schrift
erstens nur im Auflicht und zweitens auch dabei nur sehr schwer erkennbar ist. Meist
ist es notwendig, das Papier zumindest für die Zeit der Prüfung mit chemischen Mitteln
transparent zu machen. Zudem überlappt sich das Mikrodruckbild des Sicherheitsfadens
mit dem äußeren Druckbild, was in vielen Fällen ebenfalls als störend empfunden wird.
[0004] Da sich Sicherheitsfäden nur bis zu einer bestimmten Breite ohne Löcher bei der Blattbildung
einbetten lassen, wurde bereits vorgeschlagen, poröse Fäden einzubauen, die dann auch
entsprechend breiter ausgeführt sein können (DE-OS 21 52 090). In einer besonderen
Ausführungsform wird auch ein Sicherheitsfaden beschrieben, der im Auf- und Durchlicht
betrachtet eine unterschiedliche Farbe zeigt. Der Faden ist hierzu mit zwei Farbschichten
versehen, zwischen denen eine semitransparente Aluminiumbeschichtung liegt. Betrachtet
man diesen Faden, nachdem er im Papier eingebettet ist, im Auflicht, so ist die über
der reflektierenden Aluminiumbeschichtung liegende Farbschicht dominant, während bei
der Betrachtung im Durchlicht die Mischfarbe aus beiden Farben die dominante Farbe
sein wird. Bei derartigen Fäden kommt es aber zu Haftungsproblemen zwischen den Farbschichten
und der dazwischenliegenden Metallschicht, wobei es im Extremfall auch zur Ablösung
der äußeren Farb- und Metallschicht kommen kann. Obwohl dieser Faden also im Prinzip
auch maschinell hinsichtlich seiner elektrischen Leitfähigkeit prüfbar ist, bildet
dieses Merkmal doch kein zuverlässiges Echtheitsmerkmal wegen der Mängel hinsichtlich
Haltbarkeit der Metallbeschichtung über die gesamte Fadenlänge. Risse oder teilweise
Ablösungen der Metallschicht führen bereits zu einer Unterbrechung der elektrischen
Leitfähigkeit. Derartige Sicherheitsdokumente werden demnach bei der maschinellen
Prüfung als Fälschungen klassifiziert, obwohl es sich um echte Sicherheitsdokumente
handelt.
[0005] Ein Sicherheitsfaden, der nach der Einlagerung in Papier eine sehr gut prüfbare Beschriftung
aufweist, ist z. B. aus der EP-A 0 279 880 bekannt. Dieser Faden besteht aus einem
transparenten Träger, der einen Schriftzug in Form mehrerer einzelner metallisch glänzender
Mikroschriftzeichen aufweist. Der bekannte Sicherheitsfaden und die sich darauf befindlichen
Mikroschriftzeichen sind im Auflicht nicht erkennbar. Im Durchlicht hingegen sind
ausschließlich nur die Schriftzeichen als scharf konturierte Zeichen sichtbar, da
der Träger selbst transparent ausgeführt ist. Die Herstellung eines derartigen Sicherheitsfadens
erfolgt durch großflächiges Bedampfen einer transparenten Folie mit einer Aluminiumschicht,
anschließendes Bedrucken dieser Schicht mit den Mikroschriftzeichen unter Verwendung
einer säurefesten Druckfarbe und darauf folgendes Wegätzen der nicht bedruckten Bereiche,
woraufhin die Schriftzeichen als Einzelzeichen voneinander getrennt auf transparentem
Untergrund übrig bleiben.
[0006] Dieser Faden weist dementsprechend zwar ein gut erkennbares visuelles Merkmal auf,
verliert aber durch die Aufspaltung in Einzelzeichen und die damit verbundene Unterbrechung
der Metallschicht die Eigenschaft der elektrischen Leitfähigkeit und ist damit einer
maschinellen Prüfung nicht mehr zugängig.
[0007] In der nicht vorveröffentlichten DE-P 38 07 126 ist ein Sicherheitsfaden mit einer
Metallbeschichtung beschrieben, wobei in die Metallbeschichtung Schriftzeichen in
negativer Form eingearbeitet sind. Die Schriftzeichen sind hier bei Betrachtung des
Sicherheitsdokuments im Durchlicht als helle Zeichen auf einem dunklen Untergrund
sichtbar. Mit dieser Darstellungsform ist es nun möglich, den Sicherheitsfaden mit
einer durchgehenden Metallbeschichtung herzustellen, so daß die elektrische Leitfähigkeit
über die gesamte Fadenlänge im Prinzip erhalten bleibt. Die für die Darstellung der
Schriftzeichen aber notwendigen Aussparungen in der Metallschicht vergrößern jedoch
die Wahrscheinlichkeit, daß diese Metallschicht durch häufiges Knicken und Gebrauch
des Sicherheitsdokumentes im Bereich der schmalen metallischen Stege zwischen den
Aussparungen und dem Rand des Sicherheitsfadens Risse erhält, durch die die elektrische
Leitfähigkeit dann nicht mehr prüfbar ist.
[0008] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein für die Einbettung in ein Sicherheitsdokument
geeignetes Sicherheitselement in Form eines Fadens oder Bandes zu schaffen, das ein
gut erkennbares visuelles Kennzeichen in Form einer Beschriftung oder eines Druckmusters,
Druckbildes etc. aufweist, wobei der Sicherheitsfaden aber zusätzlich als maschinell
lesbares Merkmal elektrisch leitende Eigenschaften hat und diese Eigenschaft zuverlässig
auch nach starken mechanischen Belastungen des Sicherheitsdokuments eindeutig feststellbar
ist.
[0009] Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Hauptanspruchs genannten Merkmale
gelöst.
[0010] Der erfindungsgemäße Sicherheitsfaden besteht in seiner einfachsten Ausführungsform
aus einem mit alphanumerischen Zeichen bedruckten Kunststoffaden, wobei der Faden
über dem Aufdruck mit einer vollflächigen, zumindest teilweise transparenten elektrisch
leitenden Schicht versehen ist. Dieser Faden vereint alle Vorteile der bekannten Sicherheitsfäden
in sich, ohne die oben erwähnten Nachteile zu zeigen. Im Auflicht ist der Druck praktisch
nicht erkennbar, im Durchlicht jedoch kann der Aufdruck durch die teilweise transparente
elektrisch leitende Schicht hindurch visuell gelesen werden. Durch die vollflächige
Ausdehnung der elektrisch leitfähigen Schicht verrincert sich gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit
von sich über die gesamte Fadenbreite erstreckenden Rissen, die zum totalen Verlust
der elektrischen Leitfähigkeit führen.
[0011] Die Gefahr des Verlusts der elektrischen Leitfähigkeit kann vollständig vermieden
werden, indem der Faden mit zwei elektrisch leitenden Schichten versehen wird, die
durch eine nicht leitfähige Schicht (Kunststoffolie, Klebeschicht etc.), die ein Dielektrikum
bildet, kapazitiv gekoppelt sind. Die Leitfähigkeit derartiger Fäden wird erfindungsgemäß
nicht durch galvanische Kontaktierung der elektrisch leitfähigen Schichten, sondern
durch kapazitive Einkopplung von Hochfrequenzsignalen geprüft. Treten nun in den Metallschichten
Risse auf, so wirken die durch diese Risse unterbrochenen Metallschichten mit dem
Dielektrikum dazwischen je nach Prüfaufbau wie hintereinander oder parallel geschaltete
Kondensatoren. Dadurch wird eine Wechselstromleitfähigkeit aufrecht erhalten, durch
die man auch unterbrochene Schichten prüfen kann, insbesondere dann, wenn die beiden
Metallschichten nicht an gleicher Stelle des Fadens völlig unterbrochen sind. Mißt
man nun diese Wechselstromleitfähigkeit über an sich bekannte kapazitive Meßverfahren,
wie sie beispielsweise auch in der DE-OS 38 43 077 oder DE-PS 17 74 290 beschrieben
sind, so kann selbst bei einem oder mehreren Brüchen in einer oder beiden Metallbeschichtungen
auf das Vorhandensein zweier elektrisch leitfähiger Schichten geschlossen werden und
dieses der Echtheitserkennung dienende Merkmal eindeutig festgestellt werden.
[0012] Eine dieser elektrisch leitfähigen Schichten kann nun eine opake Metallbeschichtung
sein, die nach dem in der DE-P 38 07 126 beschriebenen Verfahren Aussparungen in Form
von Schriftzeichen enthält. Die zweite elektrisch leitfähige Schicht ist vorzugsweise
eine transparente, beispielsweise im Sputterverfahren aufgebrachte elektrisch leitfähige
ITO-Schicht (Indium-Zinn-Oxid), die auf der gleichen Seite des Kunststoffadens oder
auf der gegenüberliegenden Seite aufgebracht wird. Da die zweite elektrisch leitfähige
Schicht transparent ist, bleibt der Schriftzug in der ersten opaken Metallschicht
unverändert in gleicher Güte sichtbar.
[0013] Anstatt der von der Verfahrenstechnik teureren gesputterten transparenten Schichten
können auch entsprechend dünne Aluminiumschichten aufgedampft werden, die z. B. in
einer Menge von ca. 20 mg/m² aufgebracht eine ausreichend gute Flächenleitfähigkeit
aufweisen und ausreichend transparent sind, so daß die Negativschrift zumindest im
Durchlicht visuell gut sichtbar ist.
[0014] In einer bevorzugten Ausführungsform besteht der erfindungsgemäße Sicherheitsfaden
allerdings aus einer transparenten Trägerfolie, die ein- oder beidseitig mit einem
Druckbild oder Schriftzug versehen ist, wobei für die Herstellung dieses Druckbilds
eine opake Druckfarbe verwendet wird. Dieses Druckbild ist beidseitig mit einer teildurchlässigen
Metallbeschichtung versehen, durch die der Faden seine elektrische Leitfähigkeit erhält.
Zudem bewirkt die teildurchlässige metallische Beschichtung aufgrund ihrer Reflexionseigenschaften,
daß bei Betrachtung des Sicherheitsdokuments im Auflicht das Druckbild auf dem Sicherheitsfaden
kaum oder gar nicht in Erscheinung tritt. Es kommt daher nicht zu einer als störend
empfundenen Überlagerung zwischen dem äußeren Druckbild des Sicherheitsdokumentes
und dem Druckbild auf dem im Sicherheitsdokument eingelagerten Sicherheitsfaden.
[0015] Eine weitere Ausführung der teiltransparenten Schicht besteht aus der Verwendung
eines leitfähigen Kunststoffs. Solche Kunststoffe sind zwar im allgemeinen nicht hochtransparent,
wie lichtleitende, jedoch teildurchlässige, so daß sie erfindungsgemäß mit anderen
in Transparenz erkennbaren Eigenschaften kombiniert werden können.
[0016] Eine Weiterbildung der Erfindung bezieht sich darauf, visuell im Durchlicht erkennbare
Eigenschaften eines Sicherheitsfadens auch maschinell überprüfbar zu machen. Visuell
sehr auffällige Eigenschaften eines Fadens wie die Farbe oder der Mikrodruck gehen
beim Versuch der maschinellen Erkennung in den üblicherweise in dem Sicherheitsdokument
enthaltenen farbigen Ausstattungen des Sicherheitsfadens unter. Wenn jedoch der Sicherheitsfaden
erfindungsgemäß mit teildurchlässigem leitfähigen Material ausgestattet ist, können
diese zum "Triggern" der Messung der übrigen Eigenschaften verwendet werden, d. h.
daß die Messung, z. B. der Farbe oder von strukturierten Aufdrucken, genau an der
Stelle erfolgt, an der die Leitfähigkeit auftritt. Auf diese Weise wird durch Koinzidenzmessung
von Leitfähigkeit und sonstigen im Durchlicht erkennbaren Eigenschaften des Sicherheitsfadens
deren sichere Zuordnung möglich.
[0017] Eine weitere Ausbildung der Erfindung bezieht sich auf die maschinelle Erkennung
von Transparenzeigenschaften des Sicherheitsfadens, die visuell nicht erfaßbar sind,
wie z. B. die Infrarotabsorption. Die Infrarotabsorption des Fadens geht, wie oben
beschrieben, in den diversen Infrarotabsorptionseigenschaften des Sicherheitsdokuments
unter, wenn die Messung nicht genau dem Ort des Sicherheitsfadens zugeordnet werden
kann. Erfindungsgemäß hilft auch hier die Leitfähigkeit des Sicherheitsfadens zur
sicheren Triggerung für die Messung der weiteren Eigenschaften.
[0018] Bei den bekannten Sicherheitsfäden, die sich durch ein im Durchlicht sichtbares Druckbild
auszeichneten, mußte bisher im Fall der Positivschrift auf die einfach maschinell
prüfbare Merkmalseigenschaft der elektrischen Leitfähigkeit ganz verzichtet werden,
im Fall der Negativschrift war diese Eigenschaft infolge der mechanischen Belastungen
zumindest stark ausfallgefährdet, wodurch der Wert für die maschinelle Echtheitsprüfung
entsprechend reduziert wird.
[0019] Da auch unterbrochene Metallschichten eine Wechselstromleitfähigkeit aufweisen, können
zumindest eine oder mehrere der leitfähigen Schichten auch als Raster wie z.B. Linien-,
Loch- oder Kreuzraster mit ggf. opaken Rasterelementen ausgeführt sein. Der Transparenzgrad
dieser leitfähigen Schichten läßt sich bei Verwendung opaker Rasterelemente durch
die Strukturstärke der Rasterelemente (Linienbreite etc.) und die Flächendeckung (Rasterabstände
etc.) variieren.
[0020] Mit der vorliegenden Erfindung ist es nun möglich, Sicherheitsfäden mit beliebigen
Schriftzeichen, Druckbildern etc. zu versehen, ohne dadurch die elektrische Leitfähigkeit
zu beeinträchtigen. Die Leitfähigkeit als solche ist auch noch nach relativ hohen
Belastungen meßbar, wodurch die Ausfallsicherheit und der Wert für automatisierte
Prüfsysteme erhöht wird. Neben der maschinellen Prüfbarkeit weist dieser Sicherheitsfaden
außerdem ein im Auflicht und Durchlicht unterschiedliches Erscheinungsbild auf, das
durch alternative Maßnahmen nicht nachgeahmt werden kann. Der Wechsel im Erscheinungsbild
ist somit als visuelles Merkmal nutzbar, das auch eine Echtheitsprüfung ohne Hilfsmittel
ermöglicht. Reproduziert man ein mit dem erfindungsgemäßen Sicherheitsfaden ausgestattetes
Wertpapier mit handelsüblichen Kopiergeräten, insbesondere Farbkopierern, so sind
weder die maschinell prüfbaren, noch die visuell sichtbaren Eigenschaften damit herstellbar.
Der genannte Sicherheitsfaden stellt somit auch einen wirksamen Kopierschutz für Wertpapiere
dar.
[0021] Weitere Vorteile und vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus der Beschreibung
von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der Figuren.
[0022] Die Fig. zeigen:
- Fig. 1
- einen Sicherheitsfaden mit einem Negativschriftzug in einer Metallschicht,
- Fig. 2
- einen Sicherheitsfaden mit einem positiven Metallschriftzug und zusätzlichen elektrisch
leitfähigen Beschichtungen,
- Fig. 3
- einen Sicherheitsfaden mit einem Druckbild und elektrisch leitfähigen Schichten,
- Fig. 4
- einen aus zwei Folien aufgebauten Sicherheitsfaden.
[0023] Fig. 1 zeigt einen in Sicherheitspapieren verwendbaren Sicherheitsfaden 1 bestehend
aus einem Kunststoffband 2 aus einem reißfesten Kunststoffmaterial wie z. B. Polyester,
dessen eine Oberfläche mit einer opaken Beschichtung 3 versehen ist. Diese Beschichtung
ist vorzugsweise eine reflektierende Metallschicht, z. B. eine Aluminiumschicht, die
Aussparungen 4 in Form der auf dem Sicherheitsfaden aufzubringenden Zeichen und Muster
aufweist. Nach der Einbettung eines Fadens in ein Sicherheitspapier ist diese Beschichtung
im Auflicht nicht sichtbar, da das von der Metallfläche reflektierte Licht wieder
diffus im Papier gestreut wird. Die Aussparungen in der opaken Schicht sind somit
nur bei Betrachtung im Durchlicht als helle Flächen erkennbar. Auf der Rückseite der
Kunststoffolie ist eine elektrisch leitfähige Schicht 5 aufgebracht, die vorzugsweise
transparent, zumindest aber teildurchlässig ist. Transparente, elektrisch leitfähige
Schichten sind z. B. Indium-Zinn-Oxid-Schichten, die im Sputterverfahren auf das Folienmaterial
aufgebracht sind. Das Vakuumbeschichten von Kunststoffolien mit solchen Materialien
ist bekannt (Kunststoffe 78 (1988) 9, G. Biekehör, Hanau "Vakuumbeschichten von Kunststoff-Folien",
Seite 763 - 765). In vielen Fällen genügt aber bereits eine "dünne" Aluminiumbedampfung,
die verfahrenstechnisch einfacher und billiger ist. Aluminiumbedampfungen in einer
Menge von ca. 20 mg/m² oder auch weniger zeichnen sich durch eine für die meisten
Anwendungsfälle ausreichend hohe Transparenz aus.
[0024] In der Fig. 2 ist ein Sicherheitsfaden 11 gezeigt, der einen Schriftzug, bestehend
aus reflektierenden metallischen Schriftzeichen 14, aufweist, wie beispielsweise aus
der EP-A 0 279 880 bekannt ist. Da die Einzelschriftzeichen untereinander nicht verbunden
sind, ist der Faden, sofern er nur diese Schriftzeichen enthält, nicht über seine
gesamte Lange elektrisch leitfähig. Erfindungsgemäß wird nun dieser Faden durch eine
über die gesamte Fadenfläche sich erstreckende elektrisch leitfähige Schicht 15 ergänzt,
wobei diese aber - um die Sichtbarkeit des Schriftzugs nicht zu beeinträchtigen -
zumindest teildurchlässig ist. Ein Transmissionsgrad von ca. 50 % ist dabei in der
Regel ausreichend, um den Schriftzug ohne Hilfsmittel auch bei einem in Papier eingebetteten
Faden eindeutig erkennen zu können. Bei höheren Ansprüchen können auch volltransparente
elektrisch leitfähige Schichten aufgebracht werden, wie z. B. die bereits erwähnte
gesputterte Indium-Zinn-Oxid-Schicht mit beispielsweise 200 Ohm pro quadratische Fläche.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Sicherheitsfaden stellen die Schriftzeichen 14 die
eine, Schicht 15 die andere leitfähige Schicht dar. Die Schicht 14 entspricht demzufolge
einer Schicht mit vielen gezielt eingebrachten Unterbrechungen. Zur Verbesserung der
kapazitiven Meßbarkeit sind die Schriftzeichen möglichst großflächig auszubilden.
Verbindet man die einzelnen Schriftzeichen miteinander, so liegt wie in dem in Fig.
1 gezeigten Beispiel ebenfalls eine durchgehende Leitfähigkeit vor.
[0025] Anstatt die Schriftzeichen in eine metallische Beschichtung einzuarbeiten, kann der
Kunststoffträger 22 für den Sicherheitsfaden 11 auch entsprechend bedruckt werden
(Fig. 3). Das Druckbild 24 kann Schriftzeichen und/oder farbige Muster enthalten.
Schriftzeichen werden vorzugsweise unter Verwendung einer opaken Druckfarbe aufgebracht,
so daß diese im Durchlicht als dunkle Bereiche gut erkennbar sind. Bei Farbmustern
werden hingegen vorzugsweise durchscheinende oder lasierende Farben verwendet, so
daß diese Farbmuster im Auflicht von Grund auf nur schwach sichtbar und erst im Durchlicht
als farbige Flächen erkennbar sind. Um diesem Faden nun die Eigenschaft der elektrischen
Leitfähigkeit zu geben, wird er beidseitig mit durchsichtigen oder durchscheinenden
elektrisch leitfähigen Schichten 25a, 25b versehen. Soll das Druckbild auch für diesen
Faden bei Betrachtung des Sicherheitsdokuments im Auflicht nicht mit dem äußeren Druckbild
des Sicherheitsdokuments konkurrieren, so wird für die elektrisch leitfähigen Schichten
vorzugsweise eine teilreflektierende Aluminiumbedampfung vorgezogen, z. B. von ca.
20 mg/m² bzw. 800 Ohm pro quadratische Fläche. Da eine Flächenleitfähigkeit von 10
000 Ohm pro Quadratfläche für die maschinelle Prüfung ausreicht, kann die Aluschicht,
falls notwendig, auch wesentlich dünner ausgeführt werden.
[0026] In einer besonderen Ausführungsform (Fig. 4) setzt sich der Sicherheitsfaden 31 aus
zwei Trägerfolien 32 zusammen, wobei diese Trägerfolien ein Druckbild und/oder die
elektrisch leitfähigen Beschichtungen 35 eincchließen. Damit sind die dünnen und in
der Regel empfindlichen Schichten (ITO-Schicht, Aluminiumschicht etc.) gegen Abrieb
geschützt. Beide Folien werden über eine nichtleitende Klebeschicht 36 miteinander
verbunden. Ein besonderer Vorteil dieses Aufbaues ist dessen Symmetrie. Ein derartiger
Sicherheitsfaden, der bei der Papierherstellung von einer Rolle abgezogen und an vorbestimmter
Stelle in der Pulpe zum Papiersieb geführt wird, neigt weniger zur sogenannten Girlandenbildung
bzw. zum Verdrillen, nachdem er von der Spule abgerollt ist als asymmetrisch aufgebaute
Fäden. Der Ausschuß der bei Fäden mit asymmetrischem Aufbau aufgrund mangelnder Planlage
des Fadens in der Papierlage entsteht, kann dadurch vermieden werden.
[0027] Durch die Verlagerung der empfindlichen Schichten in die inneren Bereiche des Sicherheitsfadens
können nun auch Materialien verwendet werden, die beim Stand der Technik wegen ihrer
exponierten Lage in der mangelnden Umweltbeständigkeit praktisch nicht benutzt werden
konnten.
1. Sicherheitsdokument mit einem darin eingebetteten Sicherheitselement (1, 11, 21, 31)
in Form eines transparenten Fadens oder Bandes (2, 22, 32), das Kennzeichen in Form
von Druckbildern (24), Schriftzeichen (14) oder ähnlichem trägt, die bei Betrachtung
im Auflicht weitgehend verborgen, im Durchlicht aber erkennbar sind, und welches zur
maschinellen Prüfbarkeit elektrisch leitend ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich das elektrisch leitfähige Material (5, 15, 25a, 25b, 35a, 35b) vollflächig
über wenigstens eine Oberfläche des Sicherheitselements erstreckt und zumindest in
Teilbereichen transparent oder teildurchlässig ausgeführt ist, und daß das elektrisch
leitfähige Material (5, 15, 25a, 25b, 35a, 35b) über und/oder unter den Kennzeichen
(4, 14, 24) angeordnet ist.
2. Sicherheitsdokument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zum transparenten oder teildurchlässigen Material (5, 15, 25a, 25b,
35a, 35b) mindestens eine weitere leitfähige Schicht (3) als opake Metallbeschichtung
ausgeführt ist, die die Kennzeichen in Form von Aussparungen (4) enthält.
3. Sicherheitsdokument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennzeichen (14) aus leitfähigem Material bestehen und daß die Zeichen eventuell
verbunden sind.
4. Sicherheitsdokument nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das transparente oder teildurchlässige leitfähige Material (5, 15, 25a, 25b,
35a, 35b) eine im Sputterverfahren aufgebrachte Beschichtung ist.
5. Sicherheitsdokument nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das transparente oder teildurchlässige Material (5, 15, 25a, 25b, 35a, 35b)
eine Indium-Zinn-Oxidschicht ist.
6. Sicherheitsdokument nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das transparente oder teildurchlässige leitfähige Material (5, 15, 25a, 25b,
35a, 35b) eine aufgedampfte Metallschicht ist.
7. Sicherheitsdokument nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallschicht (5, 15, 25a, 25b, 35a, 35b) eine aufgedampfte Aluminiumschicht
ist.
8. Sicherheitsdokument nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aluminiumschicht eine äquivalente Dicke von 20 mg/m² aufweist.
9. Sicherheitsdokument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennzeichen drucktechnisch aufgebracht sind.
10. Sicherheitsdokument nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrisch leitfähige Material (3, 5, 15, 25a, 25b, 35a, 35b) vollflächig
die drucktechnisch aufgebrachten Kennzeichen abdeckt.
11. Sicherheitsdokument nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrisch leitfähige Material (3, 5, 15, 25a, 25b, 35a, 35b) als teilreflektierende
Metallbeschichtung ausgeführt ist.
12. Sicherheitsdokument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrische leitfähige Material in Form von Schichten vorliegt, die durch
eine Isolationsschicht galvanisch getrennt sind.
13. Sicherheitsdokument nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolationsschicht aus Aluminiumoxid besteht.
14. Sicherheitsdokument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherheitselement aus zwei Trägerfolien (32) besteht, wobei jede der Folien
eine elektrisch leitfähige Schicht (35a, 35b) trägt und die Folien über eine Haftschicht
(36) miteinander verbunden sind.
15. Sicherheitsdokument nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Folien (32) die elektrisch leitfähigen Schichten (35a, 35b) einschließen.
16. Sicherheitsdokument nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine der elektrisch leitfähigen Schichten (35a, 35b) eine opake Metallschicht
ist, die Aussparungen in Form der Kennzeichen enthält.
17. Verfahren zur Prüfung von Sicherheitsdokumenten mit einem darin eingebetteten Sicherheitselement
in Form eines transparenten Fadens oder Bandes, das Kennzeichen in Form von Druckbildern,
Schriftzeichen oder ähnlichem trägt, die bei Betrachtung im Auflicht weitgehend verborgen,
im Durchlicht aber erkennbar sind, und welches zur maschinellen Prüfbarkeit mit elektrisch
leitfähigem Material versehen ist, welches sich über wenigstens eine der Oberflächen
des Sicherheitselements vollflächig erstreckt und zumindest in Teilbereichen transparent
oder teildurchlässig ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der gleichen Stelle des Dokuments, und gegebenenfalls gleichzeitig, die elektrische
Leitfähigkeit und das Vorhandensein definierter optischer Eigenschaften geprüft werden.
1. A security document having a security element (1, 11, 21, 31) in the form of a transparent
thread or strip (2, 22, 32) embedded therein which bears marks in the form of printed
patterns (24), characters (14) or the like that are largely concealed when viewed
in incident light but are recognizable in transmitted light, and which is designed
to be electrically conductive for machine testability, characterized in that the electrically
conductive material (5, 15, 25a, 25b, 35a, 35b) extends all over at least one surface
of the security element and is transparent or partly transparent at least in certain
areas, and the electrically conductive material (5, 15, 25a, 25b, 35a, 35b) is disposed
over and/or under the marks (4, 14, 24).
2. The security document of claim 1, characterized in that, in addition to the transparent
or partly transparent layer (5, 15, 25a, 25b, 35a, 35b), at least one further conductive
layer (3) is designed as an opaque metal coating containing the marks in the form
of gaps (4).
3. The security document of claim 1, characterized in that the marks (14) consist of
conductive material and the marks are possibly connected.
4. The security document of at least one of claims 1 to 3, characterized in that the
transparent or partly transparent conductive material (5, 15, 25a, 25b, 35a, 35b)
is a coating applied by the sputtering technique.
5. The security document of claim 4, characterized in that the transparent or partly
transparent material (5, 15, 25a, 25b, 35a, 35b) is an indium tin dioxide layer.
6. The security document of at least one of claims 1 to 3, characterized in that the
transparent or partly transparent conductive material (5, 15, 25a, 25b, 35a, 35b)
is a vacuum evaporated metal layer.
7. The security document of claim 6, characterized in that the metal layer (5, 15, 25a,
25b, 35a, 35b) is a vacuum evaporated aluminum layer.
8. The security document of claim 7, characterized in that the aluminum layer has an
equivalent thickness of 20 mg/m².
9. The security document of claim 1, characterized in that the marks are applied by printing
technology.
10. The security document of claim 9, characterized in that the electrically conductive
material (3, 5, 15, 25a, 25b, 35a, 35b) covers the entire surface of the marks applied
by printing technology.
11. The security document of claim 10, characterized in that the electrically conductive
material (3, 5, 15, 25a, 25b, 35a, 35b) is designed as a partly reflective metal coating.
12. The security document of claim 1, characterized in that the electrically conductive
material is present in the form of layers separated galvanically by an insulating
layer.
13. The security document of claim 12, characterized in that the insulating layer consists
of aluminum oxide.
14. The security document of claim 1, characterized in that the security element comprises
two carrier films (32), each of the films bearing an electrically conductive layer
(35a, 35b) and the films being interconnected by an adhesive layer (36).
15. The security document of claim 14, characterized in that the films (32) enclose the
electrically conductive layers (35a, 35b).
16. The security document of claim 14 or 15, characterized in that one of the electrically
conductive layers (35a, 35b) is an opaque metal layer containing gaps in the form
of the marks.
17. A method for testing security documents having a security element in the form of a
transparent thread or strip embedded therein which bears marks in the form of printed
patterns, characters or the like that are largely concealed when viewed in incident
light but are recognizable in transmitted light, and which is provided for machine
testability with electrically conductive material extending all over at least one
of the surfaces of the security element and being transparent or partly transparent
at least in certain areas, characterized in that the electric conductivity and the
presence of defined optical properties are tested at the same place in the document
and optionally at the same time.
1. Document de sécurité présentant un élément de sécurité incorporé (1, 11, 21, 31) sous
forme d'un fil ou d'une bande transparente (2, 22, 32), qui comprend des signes sous
forme de symboles d'impression (24), de caractères (14) ou analogue, qui sont largement
cachés à la vue en lumière incidente, mais reconnaissables en lumière traversante,
ledit élément de sécurité étant électriquement conducteur pour pouvoir être vérifié
automatiquement, caractérisé en ce que le matériau électriquement conducteur (5, 15,
25a, 25b, 35a, 35b) s'étend par toute sa surface sur au moins une surface de l'élément
de sécurité, et est au moins partiellement transparent ou partiellement translucide,
et en ce que le matériau électriquement conducteur (5, 15, 25a, 25b, 35a, 35b) est
disposé par dessus et/ou par dessous les signes (4, 14, 24).
2. Document de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il comprend, outre
le matériau transparent ou partiellement translucide (5, 15, 25a, 25b, 35a, 35b) au
moins une autre couche conductrice (3) constituée par un revêtement métallique opaque,
comprenant les signes sous forme d'évidements (4).
3. Document de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que les signes (14)
sont constitués de matériau conducteur, et en ce que les signes sont éventuellement
reliés.
4. Document de sécurité selon au moins l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en
ce que le matériau conducteur transparent, ou partiellement translucide (5, 15, 25a,
25b, 35a, 35b) est un revêtement déposé par un procédé de pulvérisation.
5. Document de sécurité selon la revendication 4, caractérisé en ce que le matériau conducteur
transparent, ou partiellement translucide (5, 15, 25a, 25b, 35a, 35b) est une couche
d'oxyde d'étain et d'indium.
6. Document de sécurité selon au moins l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en
ce que le matériau conducteur transparent, ou partiellement translucide (5, 15, 25a,
25b, 35a, 35b) est une couche métallique obtenue par métallisation sous vide.
7. Document de sécurité selon la revendication 6, caractérisé en ce que la couche métallique
(5, 15, 25a, 25b, 35a, 35b) est une couche d'aluminium déposée sous vide.
8. Document de sécurité selon la revendication 7, caractérisé en ce que la couche d'aluminium
présente une épaisseur équivalente de 20 mg/m².
9. Document de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que les signes sont
imprimés.
10. Document de sécurité selon la revendication 9, caractérisé en ce que le matériau électriquement
conducteur (3, 5, 15, 25a, 25b, 35a, 35b) recouvre complètement les signes imprimés.
11. Document de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que le matériau électriquement
conducteur transparent (3, 5, 15, 25a, 25b, 35a, 35b) est constitué d'un revêtement
métallique partiellement réfléchissant.
12. Document de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que le matériau électriquement
conducteur est disposé sous forme de couches, qui sont isolés galvaniquement par une
couche d'isolation.
13. Document de sécurité selon la revendication 12, caractérisé en ce que la couche d'isolation
est constituée d'alumine.
14. Document de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de
sécurité est constitué de deux feuilles de support (32), chacune des feuilles comportant
une couche électriquement conductrice (35a, 35b), les feuilles étant reliées entre
elles par l'intermédiaire d'une couche d'adhésion (36).
15. Document de sécurité selon la revendication 14, caractérisé en ce que les feuilles
(32) enserrent les couches électriquement conductrices (35a, 35b).
16. Document de sécurité selon la revendication 14 ou 15, caractérisé en ce que l'une
des couches électriquement conductrices (35a, 35b) est constituée d'une couche métallique
opaque présentant des évidements formant les signes.
17. Procédé de vérification de documents de sécurité présentant un élément de sécurité
incorporé sous forme d'un fil ou d'une bande transparente, qui comprend des signes
sous forme de symboles d'impression, de caractères (24), de chiffres (14) ou analogue,
qui sont largement cachés à la vue en lumière incidente, mais reconnaissables en lumière
traversante, ledit élément de sécurité étant pourvu d'un matériau électriquement conducteur
pour pouvoir être vérifié automatiquement, ledit matériau conducteur s'étendant par
toute sa surface sur au moins une surface de l'élément de sécurité et étant partiellement
transparent ou partiellement translucide, caractérisé en ce que la conductivité électrique
et la présence de propriétés optiques déterminées sont vérifiées au même endroit du
document, et le cas échéant, simultanément.
