[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zugangskontrollvorrichtung mit einer lokalen
Kontrolleinrichtung, die einen HF-Empfänger sowie einen HF-Sender enthält, der beim
Empfang eines voreinstellbaren Signals das Oeffnen einer Schliesseinrichtung bewirkt
und mit einem portablen Kontrollausweis, dem eine individuelle Kennummer zugeordnet
ist und der einen HF-Sender enthält, welcher portable Kontrollausweis einen elektronischen
Speicher enthält, in dem die dem Ausweis zugeordnete Kennummer gespeichert ist und
welcher portable Kontrollausweis eine Vergleicherschaltung aufweist, zur Feststellung
der Uebereinstimmung eines von der lokalen Kontrolleinrichtung stammenden Signals
mit der gespeicherten Kennummer, und welcher portable Kontrollausweis einen HF-Sender
enthält, welcher ein Signal aussendet, wobei die lokale Kontrolleinrichtung einen
lokalen Rechner zur Verifizierung des vom portablen Kontrollausweis stammenden Signals
umfasst, in welchem Rechner alle gültigen Kennummern gespeichert sind und welches
Signal vom HF-Empfänger der Kontrolleinrichtung an den lokalen Rechner weitergeleitet
wird, um die Verriegelung der Schliesseinrichtung zu steuern.
[0002] Zugangskontrollvorrichtungen der genannten Art und wie sie bspw. aus der EP-61 373
bekannt sind, werden vorvorzugsweise in grossen Dienstleistungs- und Industriebetrieben
verwendet, deren verschiedene Abteilungen nur für einen definierten Personenkreis
zugänglich sind. Bei diesen Vorrichtungen ist jeder berechtigten Person eine individuelle
Kennnummer zugeteilt, die beim Einschalten des portablen batteriebetriebenen Senders
kontinuierlich ausgesendet wird. Der ortsfeste Empfänger enthält einen Speicher, in
dem die Kennnummern der berechtigten Personen eingespeichert sind, sowie eine Vergleicherschaltung,
die ein Ausgangssignal erzeugt, wenn eine empfangene Kennummer mit einer gespeicherten
Kennnummer übereinstimmt. Dieses Ausgangssignal bewirkt, dass die Schliesseinrichtung
für den Durchgang einer Person geöffnet wird.
[0003] Solche Vorrichtungen benötigen einen relativ komplizierten portablen Sender, dessen
Trägerfrequenz mit der individuellen Kennummer moduliert ist und sie arbeiten nicht
unter allen äusseren Bedingungen mit der wünschbaren Zuverlässigkeit, weil die Spannung
der Batterie, die den Strom für den portablen Sender liefert, stark temperaturabhängig
ist. Diese Vorrichtungen sind darum zur Kontrolle des Zugangs zu Anlagen bei denen
die Berechtigten täglich oder sogar mehrmals am Tage wechseln und zu Anlagen deren
Eingänge, besonders im Winter, tiefen Temperaturen ausgesetzt sind nicht geeignet.
[0004] Der vorliegenden Erfindung lag darum die Aufgabe zugrunde, eine Zugangskontrollvorrichtung
zu schaffen, deren portabler HF-Sender einfach aufgebaut ist und mit einer temperaturunabhängigen
Stromquelle betrieben wird, welcher portable Sender mitsamt den dazugehörigen Hilfseinrichtungen
so billig hergestellt werden kann, dass er auch für eine nur einmalige Verwendung
geeignet ist.
[0005] Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe mit einer Zugangskontrollvorrichtung der eingangs
genannten Art gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die lokale Kontrolleinrichtung
einen lokalen Rechner enthält, in dem alle gültigen Kontrollnummern gespeichert sind,
sowie einen HF-Sender, dessen Trägerwelle mit der ununterbrochenen Folge der gültigen
Kennummern moduliert ist, dass der portable Kontrollausweis einen elektronischen Speicher
enthält, in dem die dem Ausweis zugeordnete Kennummer gespeichert ist, sowie eine
Vergleicherschaltung und einen HF-Sender, welcher letzterer ein Erkennungssignal aussendet,
wenn die Vergleicherschaltung Uebereinstimmung zwischen der zugeordneten Kennummer
und einer Kennummer aus der vom HF-Sender der Kontrolleinrichtung gesendeten Kennummernfolge
feststellt, welches Erkennungssignal vom HF-Sender der Kontrolleinrichtung an den
lokalen Rechner geleitet wird, der die Verriegelung der Schliesseinrichtung steuert.
[0006] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Kontrollvorrichtung enthält der portable
Kontrollausweis eine Stromversorgerschaltung, die die vom HF-Sender der lokalen Kontrolleinrichtung
empfangene Energie in den für den Betrieb der Bauelemente und Schaltungen des Ausweises
erforderlichen Gleichstrom wandelt.
[0007] Die erfindungsgemässe Zugangskontrolleinrichtung ist besonders geeignet zur Verwendung
in Freizeitanlagen und beispielsweise in regionalen Skianlagen, die mehrere absperrbare
Anlageeingänge oder Teilanlageeingänge aufweisen, von denen jeder mit einem zugeordneten
lokalen Rechner zusammenwirkt.
[0008] Der für die erfindungsgemässe Zugangskontrollvorrichtung verwendete Ausweis kann
billig hergestellt werden, weil er nur einfache elektronische Bauelemente und Schaltungen
enthält und ein unmoduliertes Erkennungssignal aussendet, während alle aufwendigen
Schaltungen dem ortfesten lokalen Sender zugeordnet sind. Weiter ermöglicht ein gültiger
Ausweis den unbehinderten Durchgang durch eine Schliesseinrichtung, weil der ortsfeste
Sender und Empfänger mit dem Empfänger und Sender des Ausweises ohne Zutun des Ausweisträgers
zusammenwirken.
[0009] Nachfolgend wird eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Zugangskontrollvorrichtung
mit Hilfe der Figuren beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- das Blockschema einer lokalen Zugangskontrolleinrichtung für eine Freizeitanlage mit
mehreren Zugängen, deren zugeordnete lokale Rechner mit einem zentralen Rechner verbunden
sind und
- Fig. 2
- das Prinzipschaltbild eines den portablen Teil der Vorrichtung bildenden Ausweises.
[0010] Die in Fig. 1 gezeigte Zugangskontrolleinrichtung enthält eine lokale Kontrolleinrichtung
10, die mit einer zentralen Kontrolleinrichtung 11 verbunden ist. Diese zentrale Kontrolleinrichtung
ist zum Anschliessen weiterer (in Fig. 1 nicht gezeigter) lokaler Kontrolleinrichtungen
vorgesehen und ermöglicht die Steuerung und Auswertung der Vorgänge an den einzelnen
lokalen Kontrolleinrichtungen und verbindet diese miteinander. Die gezeigte lokale
Kontrolleinrichtung enthält zwei Teile, eine Verkaufsstelle 12 für Ausweise, die den
Zugang zur Anlage ermöglichen und einen absperrbaren Anlageeingang, der mit einem
gültigen Ausweis für den Einlass einer Person geöffnet werden kann.
[0011] Zur Verkaufsstelle 12 gehört ein Datenendplatz 14 für eine Bedienungsperson, in dem
alle relevanten Daten für einen auszugebenden Ausweis, beispielsweise die zeitliche
und/oder örtliche Gültigkeit, eingegeben werden können. Weiter ist in der Verkaufsstelle
ein Drucker 16 installiert sowie ein Bedienungsterminal 17 auf dem alle für die Bedienungsperson
notwendigen Daten angezeigt werden können. Der Datenendplatz, der Drucker und das
Bedienungsterminal sind mit einem lokalen Rechner 18 verbunden, der die von den vorgenannten
Geräten gelieferten Daten speichert und verarbeitet. An den lokalen Rechner ist ein
Programmier- und Ausgabegerät 19 angeschlossen, das vom lokalen Rechner gesteuert
in den Festwertspeicher jedes auszugebenden Ausweises mindestens eine individuelle
Kennummer einspeichert, wie noch beschrieben werden wird.
[0012] Zum absperrbaren Eingang 13 der Anlage gehören ein HF-Sender 21 mit einem Modulator
22 und einer Sendeantenne 23. Weiter gehören zu diesem Eingang eine Empfangsantenne
24 sowie ein Drehkreuz 26 mit einer elektrisch steuerbaren Ver- und Entriegelungseinrichtung.
Der Modulator des HF-Senders, die Empfangsantenne sowie die Ver- und Entriegelungseinrichtung
des Drehkreuzes sind ebenfalls mit dem lokalen Rechner verbunden.
[0013] Die zentrale Kontrolleinrichtung 11 enthält einen zentralen Rechner 27, der über
ein Wählmodem 28 mit dem lokalen Rechner 18 (und mit weiteren nicht gezeigten lokalen
Rechnern) verbunden ist und an dem ein Sichtterminal 29 sowie ein Drucker 31 angeschlossen
sind.
[0014] Die in Fig. 2 gezeigte Prinzipschaltung eines Ausweises enthält eine Empfangsantenne
36, die mit dem Eingang eines HF-Empfängers 37 und einer zur Stromversorgung verwendeten
Gleichrichterschaltung 38 verbunden ist. Der Ausgang des HF-Empfängers ist an den
Eingang eines Demodulators 39 und den einen Eingang einer Torschaltung 41 angeschlossen.
Vom Demodulator führt eine Leitung zu einem Eingang einer Vergleicherschaltung 42,
deren anderer Eingang mit einem Festwertspeicher 43 verbunden ist. Von der Vergleicherschaltung
führt eine Leitung zum anderen Eingang der Torschaltung, deren Ausgang mit einem Oszillator
44, einfacherweise einer Gunn-Diode, verbunden ist, dessen Ausgang an eine Sendeantenne
46 angeschlossen ist. Der gesamte Ausweis hat das Format einer Kreditkarte und besteht
aus einem Kunststoffträger 47 auf dem eine Schicht aus einem geeigneten Halbleitermaterial
aufgebracht ist in der alle Bauelemente, elektronischen Kreise und Leitungen beispielsweise
in Epitaxial-Planartechnik ausgebildet sind.
[0015] Nachfolgend werden die Verwendung und der Betrieb der erfindungsgemässen Vorrichtung
am Beispiel der Kontrolle des Zugangs von einer Freizeitanlage mit mehreren lokalen
Kontrolleinrichtungen, wie einem regionalen Skigebiet mit mehreren Transporteinrichtungen,
beschrieben. Ein Benutzer dieser Anlage geht vor dem ersten Zutritt zur Verkaufsstelle
12, wo eine Bedienungsperson in das Tastenfelds des Bedienungsterminal 17 eingibt
für welche Zeitspanne, für welche Anlageeingänge und für den Zugang zu welchen Einrichtungen
der zu erstellende Ausweis vorgesehen ist. Diese Eingaben werden im lokalen Rechner
18 gespeichert und verarbeitet.
[0016] Der Rechner teilt dann den gespeicherten Werten eine Kennummer zu, einfacherweise
die Ordnungszahl des auszugebenden Ausweises und steuert dann das Programmier- und
Ausgabegerät 19, das die gleiche Kennummer in den Festwertspeicher 43 des Ausweises
einliest und den derart programmierten Ausweis ausgibt.
[0017] Der lokale Rechner 18 steuert auch den Modulator 22 des ortsfesten Senders 21, dessen
Trägerfrequenz mit der ununterbrochenen Folge aller gültigen Kennummern moduliert
wird.
[0018] Kommt der Benutzer der Anlage mit einem Ausweis in den Sendebereich des ortsfesten
Senders 21, dann wird die empfangene modulierte Hochfrequenz von der Antenne 36 des
Ausweises an den portablen Empfänger 37 und zu der Stromversorgungsschaltung 38 geleitet,
welche letztere die zugeleitete HF-Energie in Betriebsstrom für alle Teile des Ausweises
wandelt. Der portable Empfänger verstärkt die empfangene modulierte Hochfrequenz und
leitet diese an den Demodulator 39 weiter und tastet zugleich den einen Eingang der
Torschaltung 41 auf. Am Ausgang des Demodulators erscheint dann die gleiche ununterbrochene
Folge aller gültigen Kennummern mit denen die Trägerfrequenz des ortsfesten Sender
moduliert wurde. Diese Kennummern werden in der Vergleicherschaltung 42 mit der in
den Festwertspeicher 43 eingelesenen Kennummer verglichen. Sobald die Vergleicherschaltung
Uebereinstimmung einer Kennummer aus der Folge der gültigen Kennummern mit der im
Festwertspeicher eingelesenen Kennummer feststellt, erscheint an ihrem Ausgang ein
Signal, das als Steuersignal an den zweiten Eingang der Torschaltung 41 geleitet wird.
[0019] Die Torschaltung leitet das Ausgangssignal des portablen HF-Empfängers an den Oszillator
44 weiter, der erregt wird und dessen Oszillationen über die im Ausweis eingebaute
Sendeantenne 46 abgestrahlt werden.
[0020] Die ortsfeste Empfangsantenne 24, die in unmittelbarer Nähe des Drehkreuzes 26 aufgebaut
ist, leitet das von der portablen Sendeantenne abgestrahlte Signal an den Rechner
18 weiter, der die Entriegelungseinrichtung am Drehkreuz 26 für den Zugang einer Person
aktiviert und zugleich diesen Zugang abspeichert.
[0021] Die in Fig. 1 gezeigte lokale Kontrolleinrichtung ist mit einer zentralen Einrichtung
11 verbunden an die weitere nicht gezeigte lokale Kontrolleinrichtungen angeschlossen
sind, was durch die gestrichelt gezeichneten Leitungen 48 angedeutet ist. Jeder lokale
Rechner übermittelt alle gespeicherten Daten an den zentralen Rechner, der diese Daten
an diejenigen lokalen Rechner weitergibt, für die die Kennummer eines an irgendeiner
Verkaufsstelle gekauften Ausweises gültig ist.
[0022] Die beschriebene und gezeigte, stark vereinfachte Ausführungsform der erfindungsgemässen
Vorrichtung kann auf vielerlei Weise ausgebaut und an besondere Anforderungen angepasst
werden. Beispielsweise kann die Verkaufsstelle 12 ausser dem beschriebenen Datenendplatz
und dem Programmier- und Ausgabegerät auch eine Videokamera enthalten, um ein elektronisch
verarbeitbares Bild eines Ausweisinhabers herzustellen. Der Drucker ermöglicht, das
Ausgabedatum und die Gültigkeitsdauer des Ausweises für den Ausweisinhaber sichtbar
aufzudrucken, auch die Art des Ausweises, d.h., ob dieser für fremde oder einheimische
Benutzer, für Erwachsene oder Kinder, für eine Einzelperson oder eine Gruppe vorgesehen
ist. Die allen Ausweisen gemeinsamen Daten können einfacherweise mit Hilfe eines Steckmoduls
im Programmier- und Ausgabegerät vorprogrammiert werden. Anstelle des Programmierens
der Ausweise im Programmier- und Ausgabegerät können aber auch Ausweise verwendet
werden, in deren Speicher schon beim Ausweishersteller eine individuelle Kennummer
eingelesen und auf den Ausweis aufgedruckt wird. Es genügt dann, wenn vor der Ausgabe
eines solchen Ausweises dessen Kennummer in das Bedienungsterminal manuell eingegeben
wird.
[0023] Auf Ausweise, die für eine relativ lange Zeitspanne gültig sind oder den Zugang zu
einer von einer Bedienungsperson kontrollierten Anlage bzw. Teilanlage ermöglichen
sollen, kann auch das von der Videokamera aufgenommene digitalverarbeitete Bild des
Inhabers aufgedruckt werden.
[0024] Weiter können für die Signalübertragung andere Einrichtungen als die beschriebenen
HF-Sender und -Empfänger verwendet werden, beispielsweise optische und vorzugsweise
infrarote oder magnetische Systeme.
[0025] Der lokale Rechner wird sinnvollerweise derart programmiert, dass das wiederholte
Oeffnen eines absperrbaren Eingangs erst nach Ablauf einer voreinstellbaren Toleranzzeit
möglich ist, um die Benutzung eines Ausweises durch mehrere Personen zu verhindern.
Der zentrale Rechner ermöglicht nicht nur, die Verbindung mehrerer lokaler Kontrolleinrichtungen
untereinander, er ermöglicht insbesondere in einem ausdruckbaren Protokoll festzuhalten,
an welcher Verkaufsstelle ein Ausweis gekauft wurde und welche Anlageneingänge damit
benutzt wurden. Ein solches Protokoll ermöglicht weiter die Einnahmen aller Verkaufsstellen
einer regionalen Anlage auf die Zugänge zu den einzelnen lokalen Einrichtungen, d.h.
auf die von diesen Einrichtungen erbrachten Leistungen, zu verteilen.
[0026] Es versteht sich aber auch, dass es möglich ist, innerhalb einer regionalen Anlage
einzelne absperrbare lokale Anlageeingänge vorzusehen, denen keine Verkaufsstelle
zugeordnet ist und dass die Verbindung zwischen der zentralen und den lokalen Kontrolleinrichtungen
sowohl durch Kabel als auch durch Funk hergestellt werden kann.
[0027] Schliesslich ist die Verwendung der erfindungsgemässen Zugangskontrollvorrichtung
nicht auf die beispielsweise beschriebene Freizeitanlage beschränkt, sondern kann
ebensogut zur Kontrolle und Ueberwachung des Zugangs einzelner Abteilungen in einem
Produktions- oder Handelsbetrieb, in militärischen Anlagen und Verwaltungszentren
verwendet werden.
1. Zugangskontrollvorrichtung mit einer lokalen Kontrolleinrichtung (10), die einen HF-Empfänger
(24) sowie einen HF-Sender (21) enthält, der beim Empfang eines voreinstellbaren Signals
das Oeffnen einer Schliesseinrichtung (26) bewirkt und
mit einem portablen Kontrollausweis (47), dem eine individuelle Kennummer zugeordnet
ist und der einen HF-Sender (44) enthält,
welcher portable Kontrollausweis einen elektronischen Speicher (43) enthält, in dem
die dem Ausweis zugeordnete Kennummer gespeichert ist und welcher portable Kontrollausweis
eine Vergleicherschaltung (42) aufweist, zur Feststellung der Uebereinstimmung eines
von der lokalen Kontrolleinrichtung (10) stammenden Signals mit der gespeicherten
Kennummer, und welcher portable Kontrollausweis einen HF-Sender (44) enthält, welcher
ein Signal aussendet,
wobei die lokale Kontrolleinrichtung (10) einen lokalen Rechner (18) zur Verifizierung
des vom portablen Kontrollausweis stammenden Signals umfasst, in welchem Rechner (18)
alle gültigen Kennummern gespeichert sind und welches Signal vom HF-Empfänger (24)
der Kontrolleinrichtung (10) an den lokalen Rechner (18) weitergeleitet wird, um die
Verriegelung der Schliesseinrichtung (26) zu steuern,
dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerwelle des HF-Senders (21) der lokalen Kontrolleinrichtung
mit der ununterbrochenen Folge aller gültigen Kennummern moduliert ist und die im
portablen Kontrollausweis vorgesehene Vergleicherschaltung ausgelegt ist, um eine
Uebereinstimmung zwischen der dem Kontrollausweis zugeordneten Kennummer und einer
Kennummer aus der vom HF-Sender (21) der Kontrolleinrichtung (10) gesendeten Nummernfolge
festzustellen, und bei Übereinstimmung der HF-Sender (44) des portablen Kontrollausweises
ein Erkennungssignal aussendet.
2. Kontrollvorichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der lokalen Kontrolleinrichtung
(10) eine Verkaufsstelle (12) für Kontrollausweise zugeordnet ist, mit einem Datenendplatz
(14) und einem zum Einlesen der Kontrollnummer in den Speicher (43) des Ausweises
vorgesehenen Programmier- und Ausgabegerät (19), welcher Endplatz (14) und welches
Gerät (19) mit dem lokalen Rechner (18) verbunden sind.
3. Kontrollvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der portable Kontrollausweis
(47) eine Stromversorgungsschaltung (38) enthält, die die vom HF-Sender (21) der lokalen
Kontrolleinrichtung (10) ausgesandte und von der Antenne (36) empfangene Energie in
den für den Betrieb der Bauelemente und Schaltungen des Ausweises erforderlichen Gleichstrom
wandelt.
4. Kontrollvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der portable Kontrollausweis
(47) kartenförmig ausgebildet ist, mit einer Trägerschicht (47), auf die eine Schicht
Halbleitermaterial aufgetragen ist in der die Bauelemente, Schaltungen und Verbindungsleitungen
in Planar-Epitaxialtechnik ausgeführt sind.
5. Verwendung der Zugangskontrolleinrichtung nach Anspruch 1 in einer Freizeitanlage,
die mehrere absperrbare Anlageeingänge (13) oder Teilanlageeingänge aufweist von denen
jeder mit einem zugeordneten lokalen Rechner (18) zusammenwirkt.
6. Verwendung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einem der Anlageeingänge
(13) oder Teilanlageeingänge eine Verkaufsstelle (12) zugeordnet ist.
7. Verwendung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die lokalen Rechner (18)
aller Anlageeingänge (13) und Teilanlageeingänge mit einem zentralen Rechner (27)
verbunden sind, der die an einer Verkaufsstelle (12) erstellten und für den Zugang
erforderlichen Daten an alle lokalen Rechner weitergibt und die Art der Verkaufsausweise
sowie die Verkaufsstellen, wo diese gekauft wurden und die Eingänge der Anlage oder
der Teilanlagen, wo diese genutzt wurden, zur Auswertung speichert.
1. An access control device with a local control device (10), which comprises a HF- receiver
(24) and a HF- transmitter (21) which, on the reception of a preselectable signal,
effects the opening of a locking device (26), and with a portable control identification
(47) to which an individual code number is assigned and which contains a HF-transmitter
(44), which portable control identification contains an electronic store (43) in which
the code number assigned to the identification is stored, and which portable control
identification contains a comparator circuit (42) for establishing conformity between
a signal emanating from the local control device (10) and the stored code number,
and which portable control identification contains a HF- transmitter (44) which transmits
a signal, where the local control device (10) comprises a local computer (18) for
verifying the signal emanating from the portable control identification, in which
computer (18) all the valid code numbers are stored, and which signal is forwarded
from the HF- receiver (24) of the control device (10) to the local computer (18) in
order to control the locking of the locking device (26),
characterised in that the carrier wave of the HF-transmitter (21) of the local control
device is modulated with the uninterrupted sequence of all the valid code numbers,
and the comparator circuit provided in the portable control identification is designed
in order to establish conformity between the code number assigned to the control identification
and a code number from the sequence of numbers transmitted from the HF- transmitter
(21) of the control device (10) and in the case of conformity the HF- transmitter
(44) of the portable control identification transmits a recognition signal.
2. A control device as claimed in Claim 1, characterised in that the local control device
(10) is assigned a sales outlet (12) for control identifications, with a data terminal
(14) and with a programming- and output device (19) provided for the input of a control
number into the store (43) of the identification, which terminal (14) and which device
(19) are connected to the local computer (18).
3. A control device as claimed in Claim 1, characterised in that the portable control
identification (47) contains a current supply circuit (38) which converts the energy
transmitted by the HF- transmitter (21) of the local control device (10) and received
by the antenna (36) into the direct current required for the operation of the components
and circuits of the identification.
4. A control device as claimed in Claim 1, characterised in that the portable control
identification (47) is designed in the form of a card, with a carrier layer (47) to
which is applied a coating of semiconductor material in which the components, circuits
and connection lines are embodied in planar epitaxial technology.
5. Use of the access control device as claimed in Claim 1 in a leisure complex which
comprises a plurality of lockable complex entrances (13) or sub-complex entrances,
each of which cooperates with an assigned local computer (18).
6. Use as claimed in Claim 5, characterised in that at least one of the complex entrances
(13) or sub-complex entrances is assigned a sales outlet (12).
7. Use as claimed in Claim 5, characterised in that the local computers (18) of all the
complex entrances (13) and sub-complex entrances are connected to a central computer
(27) which forwards to all the local computers the data items generated at a sales
outlet (12) and required for the access and which stores, for the purpose of analysis,
the type of identifications for sale as well as the sales outlets where these were
purchased and the entrances to the complex or sub-complexes where they were used.
1. Dispositif de contrôle d'accès comportant un dispositif de contrôle local (10), qui
contient un récepteur HF (24) ainsi qu'un émetteur HF (21), qui à la réception d'un
signal préréglable entraîne l'ouverture d'un dispositif de fermeture (26) et comportant
une pièce d'identité de contrôle (47) portable, à laquelle est affecté un numéro de
code personnel et qui contient un émetteur HF (44), laquelle pièce d'identité de contrôle
portable contient une mémoire électronique (43) dans laquelle est mémorisé le numéro
de code affecté à la pièce d'identité et laquelle pièce d'identité de contrôle portable
comprend un circuit de comparateur (42) pour constater la concordance d'un signal
provenant du dispositif de contrôle local (10) avec le numéro de code mémorisé, et
laquelle pièce d'identité de contrôle portable contient un émetteur HF (44) qui émet
un signal,
le dispositif de contrôle local (10) comportant un ordinateur local (18) pour vérifier
le signal provenant de la pièce de contrôle portable, dans lequel ordinateur (18)
sont mémorisés tous les numéros de code valables et lequel signal est transmis du
récepteur HF (24) du dispositif de contrôle (10) à l'ordinateur local (18), afin de
commander le verrouillage du dispositif de fermeture (26),
caractérisé en ce que l'onde porteuse de l'émetteur HF (21) du dispositif de contrôle
local est modulée par la succession ininterrompue de tous les numéros de code valables
et le circuit de comparateur prévu dans la pièce d'identité de contrôle portable est
conçu pour constater une concordance entre le numéro de code affecté à la pièce de
contrôle et un numéro de code de la suite des numéros émis par l'émetteur HF (21)
du dispositif de contrôle (10), et en cas de concordance, l'émetteur HF (44) de la
pièce d'identité de contrôle portable émet un signal de reconnaissance.
2. Dispositif de contrôle selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au dispositif
de contrôle (10) local est associé un point de vente (12) de pièces d'identité de
contrôle, avec un terminal de données (14) et un appareil de programmation et d'édition
(19) prévu pour écrire le numéro de contrôle dans la mémoire (43) de la pièce d'identité,
lequel terminal (14) et lequel appareil (19) sont reliés à l'ordinateur local (18).
3. Dispositif de contrôle selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce d'identité
de contrôle (47) portable contient un circuit d'alimentation électrique (38), qui
convertit l'énergie émise par l'émetteur HF (21) du dispositif de contrôle local (10)
et reçue par l'antenne (36), en courant continu nécessaire au fonctionnement des composants
et des circuits de la pièce d'identité.
4. Dispositif de contrôle selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce d'identité
de contrôle portable (47) est réalisée sous la forme d'une carte, avec une couche
de support (47) sur laquelle est appliquée une couche en matériau semi-conducteur
dans laquelle les composants, circuits et connexions sont réalisés en technique Planar
épitaxiale.
5. Utilisation du dispositif de contrôle d'accès selon la revendication 1 dans une installation
de loisirs, qui comporte plusieurs entrées d'installation (13) ou entrées de parties
d'installation verrouillables dont chacune coopère avec un ordinateur local correspondant
(18).
6. Utilisation selon la revendication 5, caractérisée en ce qu'à l'une au moins des entrées
d'installation (13) ou entrées de parties d'installation est affecté un point de vente
(12).
7. Utilisation selon la revendication 5, caractérisée en ce que les ordinateurs locaux
(18) de toutes les entrées d'installation (13) et des entrées de parties d'installation
sont connectés à un ordinateur central (27), qui. transmet les données, établies à
un point de vente (12) et nécessaires à l'accès, à tous les ordinateurs locaux et
qui mémorise en vue de l'exploitation le type des pièces d'identité vendues ainsi
que les points de vente où celles-ci ont été achetées et les entrées de l'installation
ou des parties d'installations où celles-ci ont été utilisées.