(19)
(11) EP 0 427 961 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
22.05.1991  Patentblatt  1991/21

(21) Anmeldenummer: 90119588.3

(22) Anmeldetag:  12.10.1990
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B63H 9/06
(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 13.10.1989 DE 3934240

(71) Anmelder: Menke, Josef-Ferdinand, Dipl.-Ing.
D-24960 Glücksburg (DE)

(72) Erfinder:
  • Menke, Josef-Ferdinand, Dipl.-Ing.
    D-24960 Glücksburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
     
    Bemerkungen:
    Die Bezeichnung der Erfindung wurde geändert (Richtlinien für die Prüfung im EPA, A-III, 7.3).
     


    (54) Bauform für Spinnaker


    (57) Die Erfindung beschreibt einen Spinnaker, der in der Mitte mit einem Loch versehen ist, das bei Bedarf verschlossen werden kann. Durch dieses Loch ergeben sich bei allen Windverhältnissen optimale Strömungsverhältnisse für den Spinnaker.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine spezielle Bauform eines Spinnakers für Segeljachten mit einem Loch in der Mitte des Spinnakers.

    [0002] Spinnaker sind eine bewährte Art der Besegelung für Segeljachten, die vor dem Wind fahren. Im Laufe der Jahre haben sich vielfältige Formen herausgebildet. Allen gemeinsam ist aber, daß es sich jeweils um eine geschlossene Segeltuchfläche handelt, die le­diglich in Zuschnitt und Formgebung variiert wird. Strömungstechnisch stellen solche Flächen aber nicht für alle Windverhältnisse das Optimum dar.

    [0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spinnaker zu realisieren, der bei allen Windver­hältnissen optimal umströmt wird und damit einen optimalen Vortrieb für das Schiff liefert. Insbe­sondere bei geringen Windgeschwindigkeiten wirkt das Loch in der Spinnakermitte wie eine Düse, wo­durch sich Luftströmungen ausbilden, die radial vom Loch weg gerichtet sind. Diese Strömungen blähen den Spinnaker auf. Bei hinreichend starkem Wind kann das Loch durch eine Klappe verschlossen wer­den.


    Ansprüche

    1. Spezielle Bauform eines Spinnakers für Segel­jachten, dadurch gekennzeichnet, daß sich in der Mitte des Spinnakers ein Loch befindet, das je nach Schiff und Anwendung einige Prozent der Spinnakerfläche ausmacht.
     
    2. Spinnaker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­net, daß sich die Öffnung bei Bedarf auch ver­schließen läßt.
     




    Zeichnung







    Recherchenbericht