(19)
(11) EP 0 428 070 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
22.05.1991  Patentblatt  1991/21

(21) Anmeldenummer: 90121407.2

(22) Anmeldetag:  08.11.1990
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B28D 1/22
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 12.11.1989 AT 2791/89

(71) Anmelder: KAUFMANN GESELLSCHAFT M.B.H. & CO.KG
A-6811 Göfis (AT)

(72) Erfinder:
  • Matt, Adolf
    AT-6811 Göfis (AT)

(74) Vertreter: Hefel, Herbert, Dipl.-Ing. 
Egelseestrasse 65a
A-6800 Feldkirch-Tosters
A-6800 Feldkirch-Tosters (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Einrichtung zum Schneiden von Fliesen oder Platten


    (57) Die Einrichtung dient zum Schneiden von Fliesen und Platten und besitzt einen länglichen Auflageteil (1), an dessen Schmalseiten Lagerböcke (4,5) angeordnet sind, welche parallel zur Längser­streckung des Auflageteiles (1) verlaufende und oberhalb dessel­ben angeordnete Führungen (8) tragen. Entlang dieser Führungen ist ein Schlitten (9) verschiebbar gelagert, an welchem ein das Schneid- und evtl. ein Brechwerkzeug (15) tragender Hebelarm (10) schwenkbar gelagert ist. Der Auflageteil (1) ist aus einem strang­gepreßten, flachen Kastenprofil (34) gebildet, welches zu seiner vertikalen Längsmittelebene (17) spiegelsymmetrisch ausgebildet ist. An seinen beiden schmalen Längsseiten (18) weist es je eine längsverlaufende, seitlich offene, hinterschnittene Nut (19) auf. An diese Nut (19) und gegen die vertikale Längsmittelebene (17) hin schließt je ein Bohrungskanal (20) an. Die Längsachse des Boh­rungskanales (20) und die Mittelebene der Nut (19) liegen in der horizontalen Mittelebene (21) des flachen Kastenprofiles (34). In den seitlichen Nuten (19) des flachen Kastenprofiles (34) sind Köpfe (32) von seitlich vorstehenden Gewindebolzen (31) verdreh­sicher aufgenommen. Mit diesen Gewindebolzen (31) sind seitlich am Kastenprofil (34) angeflanschte Verbreiterungsprofile (30) befestigt.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Schneiden von Fliesen oder Platten nach den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1.

    [0002] Der Auflageteil bei bekannten Einrichtungen dieser Art ist als Gußteil ausgebildet und die Lagerböcke sind mit dem Gußteil ein­stückig gefertigt. Es gibt bei solchen Einrichtungen aber auch als Gußteile ausgebildete Auflageteile, an deren Enden die Lager­böcke angeschraubt sind, wobei die auf der Oberseite der Auflage­teile angeordneten Lagerböcke mit im wesentlichen rechtwinkelig zur Auflageebene des Auflageteiles stehenden Schrauben befestigt sind. Darüberhinaus werden bei solchen Einrichtungen die Auflage­teile auch aus Blech geformt und gebogen und auch bei diesen Blechkonstruktionen liegen die Lagerböcke auf der Auflagefläche des Auflageteiles auf und sind ebenfalls mit rechtwinkelig zur Auflageebene des Auflageteiles stehenden Schrauben befestigt.

    [0003] Insbesondere ist hier die DE-OS 37 02 239 zu nennen, welche eine Vorrichtung zum Schneiden von Fliesen der gegenständlichen Art zeigt. Der rechteckige Auflageteil bei dieser vorbekannten Ein­richtung ist aus einem verzugsfreien Material gefertigt, bei­spielsweise kommt hiefür in Frage: Sperrholz, Spanplatten oder Schichtstoffplatten, an deren Unterseite Standfüße oder Standlei­sten angeordnet sind. Von den kürzeren Querseiten der Auflage­platte treten sich über die gesamte Seitenlänge erstreckende Lei­sten vor, die von jeweils einem Schenkel eines mit einem anderen Schenkel auf der Stirnfläche der Querseite der Auflageplatte ver­schraubten L-Profils gebildet werden. In dem die vorspringende Leiste bildenden Schenkel des Profils ist jeweils ein sich im wesentlichen über die gesamte Schenkellänge erstreckender, nur an den Enden durch einen verbleibenden Steg geschlossener Längs­schlitz vorgesehen, welcher jeweils von einem Gewindezapfen am unteren Ende eines Halterungsbolzens durchsetzt sind, auf deren freies Ende jeweils eine Rändelmutter aufgeschraubt ist, mit wel­cher die Halterungsbolzen in dem durch die Länge des Längsschlit­zes vorgegebenen Bereich in beliebigen Verschiebungsstellungen festklemmbar sind. Das obere, ebenfalls als Gewindezapfen ausge­bildete Ende des Halterungsbolzens ist durch eine Bohrung im zu­geordneten Ende der Führungsschiene geführt, welche durch eine auf das obere freie Ende dieses Gewindezapfens aufgeschraubte Rändelmutter entgegen der Wirkung einer den Halterungsbolzen um­gebenden unter Druckvorspannung stehenden Schraubenfeder auf die Oberseite der Auflageplatte bzw. auf dieser Oberseite aufgelegte Fliesen aufdrückbar ist. Dadurch ist die Führungsschiene mit der Schneideinrichtung über die Auflageplatte verschiebbar und in an den gegenüberliegenden Seiten unterschiedlichen wählbaren Ver­schiebungsstellungen auch festlegbar gehalten. Die Führungsschie­ne ist deshalb sowohl parallel als auch schräg zu den nicht mit Führungen versehenen, die Auflageplatten begrenzenden Rändern verlaufenden Stellungen fixierbar, wodurch schräge Trennschnitte in den zu schneidenden Bauteilen herstellbar sind.

    [0004] Auch die GB-PS 1 246 942 zeigt eine Einrichtung zum Schneiden von Fliesen und hier ist der Auflageteil durch einen rechteckigen Blechteil mit abgewinkelten Längsrändern gebildet, auf dessen Oberseite Stege für die Führungsschiene angeschweißt sind.

    [0005] Alle diese bekannten Einrichtungen erfüllen die ihnen zugedachte Schneidfunktion einwandfrei. Fliesen und Platten haben jedoch sehr unterschiedliche Abmessungen und Größen und die Schneidge­räte müssen diesen Größen angepaßt sein, da ja zum Schneiden der Fliese oder Platte diese zwischen den Lagerböcken liegt. Es müs­sen daher vom Erzeuger solcher Einrichtungen Auflageteile unter­schiedlicher Größe hergestellt und bevorratet werden.

    [0006] Von diesem Stand der Technik geht die Erfindung aus und sie zielt darauf ab, die bekannten Konstruktionen dahingehend zu vereinfa­chen, daß Einrichtungen dieser Art unabhängig von ihrer Größe baukastenartig aus Grundbauelementen zusammengefügt werden können, was die Herstellungs- und Lagerhaltungskosten verbilligt. Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung jene Maßnahmen vor, die Inhalt und Gegenstand des kennzeichnenden Teiles des Patent­anspruches 1 sind.

    [0007] Um die Erfindung zu veranschaulichen, werden Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Einrichtung zum Schneiden von Fliesen oder Platten in Ansicht, Fig. 2 in Seitensicht, Fig. 3 in Draufsicht; Fig. 4 den Quer­schnitt durch den Auflageteil und Fig. 5 und 6 ein Detail im Schnitt, weitere Details veranschaulichen die Fig. 7 und 8.

    [0008] Die Einrichtung besitzt einen langgestreckten Auflageteil 1, an dessen beiden Stirnseiten 2 und 3 Lagerböcke 4 und 5 mittels Schrauben 6 verspannt sind. Diese Lagerböcke 4, 5 besitzen in ihrem oberen Bereich horizontal liegende Bohrungen 7, welche Füh­rungen 8, hier in Form von paarweise angeordneten Schienen mit kreisrundem Querschnitt, aufnehmen. An dieser Führung B ist ein Schlitten 9 verschiebbar gelagert, von welchem ein zweiarmiger Hebelarm 10 aufgenommen ist, der in der Zeichenebene (Fig. 1) schwenkbar gelagert ist (Pfeil 12). Der längere Arm 11 trägt end­seitig einen Handgriff 13. Mit dem einen Lagerbock und der einen Stirnseite ist noch eine Führungsplatte 16 verschraubt, an wel­cher ein hier nicht dargestelltes Anschlaglineal rechtwinkelig zur Zeichenebene (Fig. 1) verschiebbar und fixierbar gehalten ist. Dies ist hier jedoch nicht dargestellt, da dieses Anschlaglineal, seine Verschiebbarkeit und seine Fixierbarkeit die Erfindung nicht unmittelbar betreffen. Mit dem Hebelarm 10 kann auch noch ein Brechwerkzeug verbunden sein, das entweder unterhalb der Führung 8 und neben dem Schneidwerkzeug 15 liegt, oder das auf der Ober­seite des Schlittens 9 vorgesehen ist. Die feilgebotenen Einrich­tungen dieser Bauart besitzen unterschiedliche Baulängen L. Klei­ne Geräte besitzen eine Schnittlänge von etwas mehr als 20 cm, bei großen Geräten ist die Schnittlänge über 1 m.

    [0009] Der Auflageteil 1 ist, wie auf Fig. 4 ersichtlich, als strangge­preßtes, flaches Kastenprofil 34 ausgebildet, welches hier zu sei­ner vertikalen Längsmittelebene 17 spiegelsymmetrisch ausgestal­tet ist. An seinen beiden schmalen Längsseiten 18 sind seitlich offene, hinterschnittene Nuten 19 ausgeformt und an jede dieser Nuten 19 und gegen die Längsmittelebene 17 hin schließt je ein Bohrungskanal 20 an. Die Längsachsen der Bohrungskanäle 20 und die Mittelebenen der Nuten 19 liegen in der horizontalen Mittel­ebene 21 des flachen Kastenprofiles 34. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 geht jeder Nutengrund in den Bohrungskanal 20 über, so daß der Bohrungskanal 20 gegen die Nut 19 hin offen ist. Der Bohrungskanal 20 ist von einer im wesentlichen zylindrischen In­nenwand 22 begrenzt. In der Vertikalmittelebene 17 des Kastenpro­files 34 ist noch ein dessen Ober-und Unterseite 23 - 24 verbin­dender Mittelsteg 25 vorgesehen. Es wird hier vermerkt, daß die Begriffe Ober- bzw. Unterseite sich auf die Darstellung nach Fig .4 bezieht, denn das Kastenprofil kann, wie noch im folgenden darge­legt wird, so innerhalb der Einrichtung angeordnet werden, daß die eine oder die andere Seite als Auflageebene dient.

    [0010] Grundsätzlich wäre es auch möglich, den Bohrungskanal 20 umfangs­geschlossen auszubilden, was schematisch Fig. 7 veranschaulicht. Symmetrisch zur vertikalen Längsmittelebene 17 ist in der Ober­seite 23 eine im Querschnitt im wesentlichen quadratische, auf einer Kante stehende Nut 26 ausgeformt, die unmittelbar vom zen­tralen Mittelsteg 25 unterstützt ist.

    [0011] Dieses Kastenprofil, das für den Auflageteil 1 dient, ist als stranggepreßtes Profil ausgestaltet und ist mehrere Meter lang. Abhängig von der Größe der herzustellenden Einrichtung wird von dieser Meterware die gewünschte Länge abgeschnitten. Auch die Führungen 8 sind als Stangenmaterial bevorratet und werden auf die gewünschte Länge zugeschnitten. Bei dem hier gezeigten Gerät sind solche Führungen 8 paarweise vorhanden. Es liegt durchaus im Rahmen der Erfindung hier nur eine Führungsschiene vorzusehen, die dann mehrkantig zu gestalten ist, damit der Schlitten 9 ver­ drehsicher an der Führung gehalten ist. Sind Auflageteil und Füh­rung in der entsprechenden Länge von der erwähnten Meterware ab­getrennt, dann werden die im Zusammenhang mit Fig. 1 beschriebe­nen Teile zusammengebaut. Die Schrauben 6, die die Lagerböcke 4 und 5 mit dem Auflageteil 1 fest verbinden, werden in die Bohrungs­kanäle 20 eingedreht. Dazu können selbstschneidende Schrauben verwendet werden. Es ist aber auch möglich, in diese Bohrungska­näle 20 für die Aufnahme dieser Befestigungsschrauben 6 Gewinde vorab einzuschneiden.

    [0012] Sind Einrichtungen der gegenständlichen Art von besonders großer Länge herzustellen, so ist es unter Umständen wünschenswert, die durch den Auflageteil 1 gebildete Auflageebene dadurch nach den Seiten hin zu vergrößern, daß an der Seite ein weiteres flaches Kastenprofil, wie in Fig. 4 im Querschnitt dargestellt ist, an­geflanscht wird. Die dazu erforderlichen Verbindungsmittel, in diesem Fall handelt es sich zweckmäßigerweise um Spannkeile, wer­den in die Nuten 19 eingefügt.

    [0013] Das flache Kastenprofil 34 nach Fig. 4 kann mit den anderen Bau­teilen (Fig. 1) in der Weise vereinigt werden, daß die Auflage­fläche 27 (Fig. 1) entweder durch die Seite 24 dieses Profiles oder durch die Seite 23 gebildet wird, da dieses Kastenprofil 34 aufgrund seiner Gestaltung sozusagen zweiseitig verwendbar ist. Wird das Kastenprofil so angeordnet, daß die Seite 23 (Fig. 4) als Auflageebene verwendet wird, so wird vor dem Zusammenbau in die Nut 26 ein Vierkantstab 29 eingefügt, dessen gegenüber der Seite 23 nach oben vorstehende Kante 28 als Bruchkante dient, wel­che über die gesamte Länge des Auflageteiles 1 verläuft.

    [0014] Anstelle einer Verbreiterung des Auflageteiles 1 über seine ganze Länge können auch Profilstücke 30 seitlich angeflanscht werden, die kürzer sind als der Auflageteil 1. Dazu werden in die Nut 19 Gewindebolzen 31 eingeschoben, deren Köpfe 32 in der Nut verdreh­sicher gehalten sind. Dies veranschaulichen die Fig. 5 und 6. In diesen Profilstücken 30 können handgroße Aussparungen 33 randnah vorgesehen werden (Fig. 6), die als Grifflöcher dienen, an wel­chen die Einrichtung getragen werden kann.

    [0015] Dank der Erfindung ist es möglich, Einrichtungen der beschriebe­nen Art baukastenartig zusammenzusetzen, da das flache Kasten­profil 34 und die Führungen 8 als Meter- bzw. Stangen(ware vorlie­gen und je nach Bedarf auf die geforderte Länge abgeschnitten wer­den können. Die restlichen Bauteile (Hebelarm 10, Lagerböcke 4 und 5, Führungsplatte 16, Schlitten 9, Schrauben 6) sind dann Standartbauteile und sind unabhängig von der gewählten Baulänge L gleich gestaltet. Am Schlitten 9 kann ein federbelasteter Bol­zen (nicht dargestellt) rechtwinkelig zur Zeichenebene (Fig. 1) gelagert sein, der mit einer im zweiarmigen Hebel 10 vorgesehenen Bohrung in der Weise zusammenwirkt, daß er als Riegel dient. Ist die Einrichtung außer Betrieb und der Hebel 10 in seiner nach un­ten geschwenkten Endstellung (Fig. 1), so wird dieser federbe­lastete Hebel in die genannte Bohrung des Hebels eingerastet und bildet so einen Riegel, der die Verschwenkbarkeit des Hebels 10 unterbindet. Wird die Einrichtung bestimmungsgemäß verwendet, so wird dieser federbelastete Bolzen aus der Bohrung im Hebel 10 zu­rückgezogen und in seiner zurückgezogenen Lage verriegelt. Dann ist der Hebel 10 frei. Solche Riegelbolzen sind in vielfältiger Form bekannt und aus diesem Grund hier nicht näher dargestellt.

    [0016] Dank der erfindungsgemäßen Vorschläge wird nicht nur die Lagerhal­tung vereinfacht, auch die Herstellung wird erheblich verbilligt.

    Legende zu den Hinweisziffern:



    [0017] 

    1 Auflageteil

    2 Stirnseite

    3 Stirnseite

    4 Lagerbock

    5 Lagerbock

    6 Schraube

    7 Bohrung

    8 Führung

    9 Schlitten

    10 Hebelarm

    11 Arm

    12 Pfeil

    13 Handgriff

    14 Arm

    15 Schneidwerkzeug

    16 Führungsplatte

    17 vertikale Längsmittelebene

    18 schmale Längsseite

    19 Nut

    20 Bohrungskanal

    21 horizontale Mittelebene

    22 Innenwand

    23 Oberseite

    24 Unterseite

    25 Mittelsteg

    26 Nut

    27 Auflagefläche

    28 Kante

    29 Vierkantstab

    30 Profilstück

    31 Gewindebolzen

    32 Kopf

    33 Aussparung

    34 Kastenprofil




    Ansprüche

    1. Einrichtung zum Schneiden von Fliesen und/oder Platten mit ei­nem länglichen Auflageteil, an dessen Schmalseiten Lagerböcke angeordnet sind, welche parallel zur Längserstreckung des Auf­lageteiles verlaufende und oberhalb desselben angeordnete Füh­rungen tragen und entlang dieser Führungen ein Schlitten ver­schiebbar gelagert ist, an welchem ein das Schneid- und evtl. ein Brechwerkzeug tragender Hebelarm schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Auflageteil (1) aus einem stranggepreßten, flachen Kastenprofil (34) gebildet ist, wel­ches zumindest zu seiner vertikalen Längsmittelebene (17) spiegelsymmetrisch ausgebildet ist und welches an seinen bei­den schmalen Längsseiten (18) je eine längsverlaufende, seit­lich offene, hinterschnittene Nut (19) aufweist und an diese Nut (19) und gegen die vertikale Längsmittelebene (17) hin je ein Bohrungskanal (20) anschließt, und die Längsachse des Boh­rungskanales (20) und die Mittelebene der Nut (19) in der ho­rizontalen Mittelebene (21) des flachen Kastenprofiles (34) liegen.
     
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nutengrund in den Bohrungskanal (20) übergeht und der Bohrungs­kanal (20) gegen die Nut (19) hin offen ist (Fig. 4).
     
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor­zugsweise symmetrisch zur vertikalen Längsmittelebene (17) des flachen Kastenprofiles (34) auf der einen Seite (23) dessel­ben eine im Querschnitt quadratische, auf einer Kante stehende, nach oben offene Nut (26) vorgesehen ist.
     
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden Stirnseiten des flachen Kastenprofiles (34) je ein Lagerbock (4, 5) anliegt und mit von den Bohrungskanälen (20) aufgenommenen Schrauben (6) an diesem befestigt ist.
     
    5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den seitlichen Nuten (19) des flachen Kastenprofiles (34) Köpfe (32) von seitlich vorstehenden Gewindebolzen (31) verdrehsi­cher aufgenommen sind, und mit diesen Gewindwebolzen (31) seit­lich am Kastenprofil (34) angeflanschte Verbreiterungsprofile (30) befestigt sind.
     
    6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbreiterungsprofile (30), vorzugsweise an ihrem äußeren Rand Grifflöcher (33) aufweisen (Fig. 5, 6).
     




    Zeichnung










    Recherchenbericht