[0001] Die Erfindung betrifft ein Band zum Spannen langgestreckter Gegenstände und ein Werkzeug
zum Umschlingen und Spannen des Bandes um einen Gegenstand. Das Band umfaßt eine Bandzunge
und ein Bandschloß, welches eine Öffnung zur Aufnahme der Bandzunge aufweist. Das
Werkzeug weist eine um den Gegenstand schließbare Umschlingungsführung für das schließbereite
Band mit einer Halterung für das Bandschloß, einer mit der Halterung etwa fluchtenden
Führung für das frei Ende der Bandzunge und eine Einrichtung zum Erzeugen einer das
freie Bandende in die Öffnung einschiebenden Relativbewegung zwischen der Halterung
und der Führung auf.
[0002] Bei einem bekannten Werkzeug (EP-A-0 264 142) wird das Schloß relativ zum freien
Bandende bewegt, was zu Schwierigkeiten führen kann, wenn der zu bindende Gegenstand
den freien Querschnitt der Umschlingungsführung nahezu füllt. Zum nicht vorveröffentlichten
Stand der Technik gehört auch ein Werkzeug, bei dem das freie Bandende zum ruhenden
Schloß vorgeschoben wird (EP-A-0 390 434). Das Vorschuborgan ist ein seitlich in
eine Kerbe des Bandes eingreifender Schieber, dessen Antrieb und Positionierung mit
einem Teil der Umschlingungsführung gekoppelt ist, was zu Komplikationen Anlaß geben
kann, weil die Einrichtung zum Einführen des freien Bandendes in die Schloßöffnung
Kräfte auf das Band und die Umschlingungsführung überträgt, die unverwünschten Einfluß
auf die Lage des Schlosses oder des freien Bandendes haben.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Werkzeug-Band-Kombination der Eingangs
genannten Art zu schaffen, die von solchen Problemen frei ist.
[0004] Die erfindungsgemäße Lösung vermeidet diese Probleme dadurch, daß die Bandzunge eine
mittige Ausnehmung und die Einrichtung zur Erzeugung der Relativbewegung einen mit
der Ausnehmung zusammenwirkenden Vorschubfinger aufweisen.
[0005] Dies ermöglicht ein Zusammenwirken des Vorschubfingers mit dem Band, bei dem im wesentlichen
ausschließlich in der gemeinsamen Ebene der Bandmittelachse und der Vorschubfingermittelachse
wirkende Kräfte auf das Band ausgeübt werden, die die Relatiylage des freien Bandendes
zur Schloßöffnung nicht beeinflussen. Vorzugsweise ist die Führung für das freie Bandende
geradlinig ausgeführt und sind der Vorschubfinger und die Führung für das freie Bandende
so gestaltet, daß die auf das freie Bandende vom Vorschubfinger ausgeübten Kräfte
ausschließlich in Bandrichtung verlaufen.
[0006] Bei dem eingangs genannten bekannten Werkzeug sind der Anfangsabschnitt und der
Endabschnitt der Umschlingungsführung quer zueinander angeordnet. Somit müssen auch
die beiden dem Schloß beim Spannen benachbarten Bandabschnitte quer zueinander verlaufen.
Dies ist nachteilig beim Umspannen von im Querschnitt etwa runden Gegenständen, beispielsweise
Kabelbäumen, weil das Band sich dem Umriß des Gegenstands nicht anpassen kann und
dadurch möglicherweise locker bleibt.
[0007] Dieser Nachteil wird durch die Merkmale des Anspruchs 6 vermieden.
[0008] Sie gewährleisten einerseits, daß das vorlaufende Ende des Bandes das Schloß, nachdem
das Band um den Gegenstand geschlungen worden ist, die korrekte, etwa rechtwinklige
Ausgangslage für das Einführen des vorlaufenden Bandendes in das Schloß einnehmen
kann, und daß andererseits während des Spannens des Bandes der Gegenstand sich ungehindert
dem Schloß nähern kann. Das Band kann daher auch um beispielsweise kreisförmige begrenzte
Gegenstände ohne Gefahr späterer Lockerung gespannt werden.
[0009] Da die Lage des mit dem Vorschubfingers zusammenwirkenden Bandabschnitts durch die
Führung in der Ausweichklappe festgelegt ist, ist es zweckmäßig, auch das Vorschuborgan
an der Ausweichklappe zu führen. Unbedingt erforderlich ist dies jedoch nicht.
[0010] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung werden für die Ausweichklappe und den Vorschubfinger
unterschiedliche Antriebsmittel vorgesehen, damit dem unterschiedlichen Bewegungscharakter
dieser Teile Rechnung getragen werden kann. Die Besonderheit der Vorschubbewegung
besteht darin, daß sie über eine beträchtliche Strecke rasch und kräftig erfolgen
muß. Während es zweckmäßig sein kann, die Bewegung der übrigen Komponenten von Kurvenscheiben
abzuleiten, die bei jedem Arbeitsspiel des Werkzeugs lediglich eine gemeinsame Umdrehung
durchführen, wäre es problematisch, die Vorschubbewegung gleichfalls von einer solchen
Kurvenscheibe direkt abzuleiten. Die Erfindung sieht deshalb vor, daß für den Antrieb
des Vorschuborgans eine Feder vorgesehen ist, die in einer außerhalb des Vorschubs
liegenden Periode des Arbeitsspiels des Werkzeugs wieder gespannt wird. Durch Entspannung
der Feder läßt sich die gewünschte rasche Kraftentfaltung über eine beträchtliche
Strecke erreichen, während das Spannen der Feder sozusagen nebenbei während anderer
Perioden des Arbeitsspiels über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden kann.
[0011] Der Einfachheit und Wirksamkeit der Konstruktion kommt es zugute, wenn nicht nur
das Vorschuborgan, sondern auch die Feder an der Ausweichklappe angeordnet ist und
für die Spannbewegung ein Seiltrieb vorgesehen ist.
[0012] Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert.
Darin zeigen:
Fig. 1 einen Kabelbinder
Fig. 2 einen schematischen Längsschnitt durch den vorderen Bereich der Vorrichtung
in einer ersten Funktionsstellung,
Fig. 3 einen Teilschnitt im Bereich III der Fig. 2 und
Fig. 4 und 5 Längsschnittdarstellungen entsprechend Fig. 2 in anderen Funktionsstadien.
[0013] Das einem Gegenstand 1, beispielsweise einem Kabelbaum, umzulegenden Kabelband 2
besteht aus einer Bandzunge 3 und einem mit dem hinteren Ende der Bandzunge 3 einstückig
verbundenen Schloß 4, das eine Klinke 5 enthält, die selbstrastend mit der Zahnung
6 des Bandes zusammenwirkt, wenn dies durch die Öffnung 7 des Schlosses 4 gesteckt
wird. Das soweit bekannte Band weist nahe seinem vorderen Ende 8 einen mittigen Ausschnitt
9 auf, der - wie weiter unten erläutert - dem Eingriff eines Vorschubfingers dient.
[0014] Das Werkzeug zum Umschlingen des Bandes 2 um einen Gegenstand 1 und zum Spannen und
Abschneiden des Bandes besitzt einen Werkzeugkörper, der in der Zeichnung nicht näher
dargestellt ist. Er enthält einen Vorschubkanal 10, in welchem das Band aus einem
Magazin heraus mit der Zunge voran vorgeschoben werden kann, um aus der Austrittsöffnung
11 dieses Kanals an der Vorderseite des Werkzeugkörpers auszutreten.
[0015] An der Vorderseite des Werkzeugkörpers ist die Umschlingungsführung angeordnet,
die aus drei Klappen 12, 13, 14 gebildet ist, die im geschlossenen Zustand (Fig. 2
und 4) eine durchlaufende Führungsnut 15 enthalten, die in einem Anfangsabschnitt
16 fluchtend an den Kanal 10 bzw. die Austrittsöffnung 11 anschließt und nach Wendung
um 270° in einem Endabschnitt 17 in die Nähe der Austrittsöffnung 11 zurückkehrt.
Am Beginn des Anfangsabschnitts 16 ist eine Schloßhalterung 20 für das Schloß 4 vorgesehen.
Der Endabschnitt 17 der Führungsnut bildet die Führung für das freie Bandende und
führt dies auf die Schloßhalterung 20 zu, und zwar in solcher Weise, daß das vorlaufende
Ende 8 des Bandes 2 auf die Öffnung 7 des Schlosses 4 zielt.
[0016] Die Klappen 12, 13, 14 der Umschlingungsführung können eine geöffnete Stellung einnehmen,
die in Fig. 5 dargestellt ist, um den zu bindenden Gegenstand 1 eintreten bzw. den
gebundenen Gegenstand austreten zu lassen. Die Klappen 13, 14 sind zu diesem Zweck
mit Antriebsmitteln verbunden, die jeweils aus einer Steuerstange 22, 23, einem Nockenhebel
24 bzw. 25 und einer Kurvenscheibe 26 bzw. 27 bestehen und durch geeignete Federn
(wie 28 in Fig. 5) ergänzt sein können. Der besseren Übersicht halber sind diese Antriebsmittel
(wie auch die unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschriebenen) jeweils gesondert in einer
der Figuren dargestellt, obgleich sie nebeneinanderliegen und die zugehörigen Nockenscheiben
26, 27 fest auf gemeinsamer Welle sitzen, die je Arbeitsspiel eine Umdrehung vollführt.
[0017] Im geschlossenen Zustand hat die Umschlingungsführung 12, 13, 14 eine bestimmte,
unveränderliche Umfangslänge, die etwa der Länge des Bands 2 entspricht. Wie in Fig.
2 dargestellt, liegt das vorlaufende Ende 8 des Bandes vor dem Schloß 4. Es ist daher
eine zusätzliche Relativbewegung erforderlich, durch die das Bandende 8 in das Schloß
4 eingeführt wird. Diesem Zweck dient der Vorschubfinger 30, der in der Stellung gemäß
Fig. 2 an derjenigen Stelle in die Führungsnut 15 hineinragt, an der sich im Band
die Öffnung 9 befindet. Da die obere Flanke des Vorschubfingers ein wenig in Bewegungsrichtung
des Bands geneigt ist, gleitet der vorlaufende Abschnitt 8 des Bands beim Einführen
in die Führungsnut 15 über ihn hinweg, bis die Öffnung 9 kommt, in die der Vorschubfinger
30 eintritt, so daß das Band sich unter seiner elastischen Kraft auch in der Nachbarschaft
des Vorschubfingers 30 an die Umfangsfläche der Führungsnut 15 anlegt. Die elastische
Kraft kommt dadurch zustande, daß das Band im Originalzustand gerade ist oder einen
größeren Krümmungsradius als die Bandführung 15 der Umschlingungsführung hat und elastische
Eigenschaften aufweist, indem es aus zähelastischem Kunststoff hergestellt ist.
[0018] Der Vorschubfinger 30 sitzt an einem Gleitkörper 31, der in einer zum Endabschnitt
17 der Führungsnut 15 parallelen Gleitbohrung 32 enthalten ist und sich zumindest
zwischen den in Fig. 2 einerseits und Fig. 5 andererseits gezeigten Endstellungen
bewegen kann, wobei der Vorschubfinger 30 sich in einem Schlitz 33 bewegt, der sich
zwischen der Gleitbohrung 32 und der Führungsnut 15 erstreckt (Fig. 3).
[0019] Der Gleitkörper 31 ist von einer Feder 35 beaufschlagt, die ihn aus der Anfangsstellung
gemäß Fig. 2 in die Endstellung gemäß Fig. 4 und 5 zu überführen trachtet. Daran wird
sie in der Stellung gemäß Fig. 2 durch ein Seil 36 gehindert, das einerseits an dem
Gleitkörper 31 und andererseits an einem Nockenhebel 37 (Fig. 4) verankert ist, dessen
Stellung durch eine in Pfeilrichtung umlaufende Nockenscheibe 38 bestimmt wird, die
fest auf derselben Welle wie die Nockenscheiben 26 und 27 sitzt. Wenn der Nockenfolger
40 des Nockenhebels 37 auf dem Nocken 39 sitzt, ergibt sich die in Fig. 2 dargestellte
Stellung des Gleitkörpers 31.
[0020] Erreicht der Nockenfolger 40 das Ende des Nockens 39, das stufig steil ausgeführt
ist, so schnappt der Gleitkörper 31 unter der Wirkung der Feder 35 aus der Stellung
gemäß Fig. 2 in diejenige gemäß Fig. 4, wobei der Vorschubfinger 30 das Ende 8 des
Bands 2 mitnimmt und in die Öffnung 7 des Schlosses 4 sowie in den Spalt zwischen
zwei Vorschubrollen 41 einführt (Fig. 4).
[0021] Die Vorschubrollen 41 spannen nun das Band 2 (Fig. 5). Dabei bewegt sich zumindest
die Klappe 14 in Fig. 5 nach rechts und weicht dadurch dem Gegenstand 1 aus, der durch
den Bandzug in eine Stellung über der Schloßhalterung 20 gedrängt wird. Die Klappe
14 wird deshalb als Ausweichklappe bezeichnet. Ihre gesamte Bewegung kann zwangsgesteuert
sein. Jedoch ist es auch möglich, nur ihre erste Stellung beim Umschlingungsvorgang
zwangsweise festzuhalten, während sie beim Spannen des Bandes lediglich gelöst ist,
um dem Druck des sich verlagernden Gegenstands 1 frei oder gegen Federkraft nachgeben
zu können.
[0022] Ferner öffnen sich während des Spannvorgangs die Klappen 12, 13 der Umschlingungsführung,
um den umschnürten Gegenstand 1 nach der Beendigung des Spannvorgangs freizugeben.
[0023] Am Ende dieses Spannvorgangs schneidet eine Klinge 44 (Fig. 5) das überstehende Bandende
ab, und der gebundene Gegenstand 1 kann dem Werkzeug entnommen werden.
[0024] Anschließend wird die Feder 35 für das nächstfolgende Arbeitsspiel wieder gespannt,
indem der Nockenfolger 40 mit der langsam ansteigenden Rampe 45 des Nockens 39 in
Eingriff kommt.
[0025] Die mittige Anordnung des Vorschubfingers 30 und der Bandöffnung 9 sowie die geradlinige,
parallele Anordnung der Führungsnut 17 und der Führung 32 des Vorschubfingers sorgt
dafür, daß trotz der raschen Bewegung des Vorschubfingers keine Kräfte auf das freie
Bandende ausgeübt werden, die zu einer seitlichen Verschiebung desselben gegenüber
der Schloßöffnung 7 führen könnten.
1. Band und Werkzeug zum Umschlingen und Spannen des Bandes um einen langgestreckten
Gegenstand, wobei das Band (2) eine Bandzunge (3) und ein Bandschloß (4) umfaßt, welches
eine Öffnung (7) zur Aufnahme der Bandzunge (3) aufweist, und wobei das Werkzeug eine
um den Gegenstand schließbare Umschlingungsführung (12, 13, 14) für das schließbereite
Band (2) mit einer Halterung (20) für das Bandschloß (4), einer mit der Halterung
(2) etwa fluchtenden Führung (17) für das freie Bandende (8) der Bandzunge (3) und
eine Einrichtung zum Erzeugen einer das freie Bandende (8) in die Öffnung (7) einschiebenden
Relativbewegung zwischen der Halterung (20) und der Führung (17) aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bandzunge (3) eine mittige Ausnehmung (9) und die Einrichtung
zur Erzeugung der Relativbewegung einen mit der Ausnehmung zusammenwirkenden Vorschubfinger
(30) aufweisen.
2. Band und Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschubfinger
(30), die Führung (17) und das Band (2) zur Übertragung von im wesentlichen ausschließlich
in der gemeinsamen Ebene der Bandmittelachse und der Vorschubfingermittelachse wirkenden
Kräften von dem Vorschubfinger auf das Band ausgebildet sind.
3. Band und Werkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschubfinger
(30), die Führung (17) und das Band (1) zur Übertragung von im wesentlichen ausschließlich
in Richtung des freien Endes (8) der Bandzunge gerichteten Kräften von dem Vorschubfinger
auf das Band ausgebildet sind.
4. Band und Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das freie Bandende (8) und die Führung (17) für das freie Bandende geradlinig ausgebildet
sind, daß das Band aus zähelastischem Kunststoff besteht und die Bandführung (15)
einen kleineren Krümmungsradius als das entspannte Band aufweist, so daß das freie
Bandende (8) in die Führung (17) gedrückt ist.
5. Band und Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führung (32) des Vorschubfingers (30) parallel zur Führung (17) für das freie
Bandende (8) ausgebildet ist.
6. Band und Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führung (17) für das freie Bandende von einer Ausweichklappe (14) gebildet ist,
die außer derjenigen ersten Stellung (Fig. 2 und 4), in der die Führung (17) auf die
Schloßhalterung (20) zuläuft, eine zweite Stellung (Fig. 5) einnehmen kann, in der
sie von der Schloßhalterung (20) weiter entfernt ist, und daß Steuerungsmittel (23,
25, 27) zum Steuern der Stellung der Ausweichklappe (14) in solcher Weise vorgesehen
sind, daß diese beim Einführen des Bandendes in das Schloß die erste Stellung einnimmt
und beim Spannen des Bandes in die zweite Stellung ausweicht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (17) geschlitzt
(33) ist und der Vorschubfinger (30) zwischen den Seitenbegrenzungen der die Führung
(17) bildenden in Nutrichtung bewegbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschubfinger
an der Ausweichklappe (14) geführt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß für die Ausweichklappe
(14) und den Vorschubfinger (30) unterschiedliche Antriebsmittel (23, 25, 27 bzw.
35, 36, 37, 38) vorgesehen sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß für
den Antrieb des Vorschubfingers (30) eine Feder (35) vorgesehen ist, die in einer
anderen Periode des Arbeitsspiels des Werkzeugs wieder gespannt wird.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bewegungssteuerung
der Ausweichklappe (14) und für das Spannen und ggf. Auslösen der Vorschubfeder (35)
sowie ggf. für die Bewegungssteuerung weiterer Komponenten Kurvenscheiben (26, 27,
38) vorgesehen sind, die während eines gesamten Arbeitsspiels eine Umdrehung durchführen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (35) an der
Ausweichklappe (14) angeordnet ist und für die Spannbewegung ein Seiltrieb (36) vorgesehen
ist.