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(11) |
EP 0 428 476 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.06.1994 Patentblatt 1994/23 |
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Anmeldetag: 27.09.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B28D 1/04 |
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Hohlbohrwerkzeug
Tubular drill
Foret tubulaire
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
13.11.1989 DE 3937697
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.05.1991 Patentblatt 1991/21 |
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Patentinhaber: HILTI Aktiengesellschaft |
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9494 Schaan (LI) |
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Erfinder: |
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- Obermeier, Josef
W-8922 Peiting (DE)
- Spangenberg, Rolf
W-8035 Gauting (DE)
- Linke, Theodor
FL-9494 Schaan (LI)
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Vertreter: Wildi, Roland |
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Hilti Aktiengesellschaft
Patentabteilung 9494 Schaan 9494 Schaan (LI) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 504 266 US-A- 3 736 995
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CH-A- 603 329
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Hohlbohrwerkzeug mit einem rohrförmigen Trägerteil, einem
bohrrichtungsseitig angeordneten Schneidteil, sowie zwischen Schneidteil und Trägerteil
vorgesehenem, das Schneidteil tragenden Zwischenring, wobei zur Verbindung von Trägerteil
und Zwischenring die Stirnseiten der beiden Teile derartige ringförmige Ansätze aufweisen,
dass der Ansatz des einen Teiles den Ansatz des anderen Teiles um eine bestimmte Länge
axial überlappt.
[0002] Zum Bohren in harten Untergründen, wie beispielsweise Beton, kommen Hohlbohrwerkzeuge
mit diamantbestückten Schneidteilen zum Einsatz, wenn es darum geht, massgenaue Bohrlöcher
lärmarm und erschütterungsfrei in allenfalls von Armierungseisen durchsetztem Untergrund
zu erstellen.
[0003] Herkömmliche Hohlbohrwerkzeuge weisen ring- oder segmentförmige Schneidteile auf,
die mit einem Trägerrohr durch Versinterung, als ausreichend haltbare Methode, verbunden
sind. Erlangt das Schneidteil verschleissbedingt sein Lebensende, so ist aufgrund
der unlösbaren Sinterverbindung das mit hohen Kosten erstandene Werkzeug als Ganzes
auszuscheiden.
[0004] Es besteht demnach mit dem Ziele der Kostensenkung das Bedürfnis, verschlissene Schneidteile
von einem Trägerteil lösen und durch neue ersetzen zu können. Hierzu ist aus der CH-A-603
329 ein Hohlbohrwerkzeug bekannt, das ein mittels eines Zwischenringes mit einem rohrförmigen
Trägerteil verbundenes Schneidteil aufweist. Der Zwischenring ist mit dem Trägerteil
verlötet und kann zusammen mit dem Schneidteil nach Beseitigung der Verlötung abgenommen
und durch einen anderen aufzulötenden Zwischenring mit neuem Schneidteil ersetzt werden.
[0005] Obwohl es sich dank der Verlötung um eine leicht lösbare Verbindung handelt, erfordert
der Austausch des mit dem Schneidteil versehenen Zwischenringes beträchtlichen apparativen
Aufwand und entsprechende Fachkenntnisse, um eine funktionstüchtige Verbindung und
den erforderlichen Rundlauf des Werkzeugs zu erzielen.
[0006] Aus der US-A-3,736,995 ist ein Hohlbohrwerkzeug bekannt, das ein mittels eines Zwischenringes
mit einem Trägerteil verbundenes Schneidteil aufweist. Der Zwischenring ist unlösbar
mit dem Tragerteil verschweisst.
[0007] Die CH-A-504 266 zeigt einen Diamanthohlbohrer, mit dem es möglich ist, nichtmetallische
Werkstücke auf eine bestimmte Tiefe ohne regelmässiges Herausziehen des Bohrers aus
der Bohrung und ohne Werkstoffverluste infolge Kembruch zu bohren. Dieser Diamanthohlbohrer
besteht aus einem Trägerteil, einem Zwischenring und einem diamanttragenden Ring.
Die Stimseiten des Trägerteiles und des Zwischenringes weisen aufeinander abgestimmte,
ringförmige Ansätze auf, die axial ineinandergesteckt werden können. Über diese Ansätze
ist der Zwischenring mit dem Trägerrohr verbindbar.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Hohlbohrwerkzeug zu schaffen, das sich
ohne besonderen apparativen Aufwand und ohne spezielle Fachkenntnisse mit neuen Schneidteilen
bestücken lässt, unter Gewährleistung der Funktionstüchtigkeit des Werkzeugs.
[0009] Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass der radial innenseitige Ansatz
des einen Teiles eine grössere Länge als der radial aussenseitige Ansatz des anderen
Teiles aufweist, wobei die Länge des längeren Ansatzes dem 1,02- bis 1,1-fachen der
Länge des kürzeren Ansatzes entspricht und zwischen den einander radial zugewandten
Mantelflächen der Ansätze ein dem 0,02 bis 0,15-fachen der Wandstärke des Trägerteiles
entsprechender radialer Abstand besteht, und der längen Ansatz mit seiner freien Stirnfläche
an einer Stirnfläche des anderen Teils anliegt, wobei der Zwischenring durch Verlötung
einander zugewandter Flächen mit dem Trägerteil verbunden ist.
[0010] Durch die axiale Ueberlappung der ringförmigen Ansätze wird eine konzentrische Ausrichtung
von Trägerteil und Zwischenring gewährleistet, indem die Ansätze teleskopisch ineinandergreifen.
Die entlang der Ansätze verlaufenden, einander zugewandten Flächen von Trägerteil
und Zwischenring gewährleisten zusammen mit stirnseitigen, einander zugewandten Flächen
der beiden Teile eine grossflächige Lötverbindung, wodurch hohe Haltewerte erzielt
werden.
[0011] Die Verlötung erfolgt, indem Trägerteil und Zwischenring mit Schneidteil zusammengesteckt
werden, so dass die Ansätze teleskopisch ineinandergreifen. Der die Ansätze tragende
Bereich von Trägerteil und Zwischenring wird dann beispielsweise mittels eines Ringbrenners
auf Löttemperatur erwärmt. An die Stossstelle zwischen dem freien Ende des radial
aussenseitigen Ansatzes und dem den innenseitigen Ansatz tragenden Teil wird von aussen
ein Lötstab angesetzt und in Umfangsrichtung der Stossstelle nachgeführt. Das abschmelzende
Lot zieht sich unter Kapillarwirkung zwischen die einander zugewandten und überdeckenden
Flächen der Teile ein. Die zu verlötenden Flächen werden vorzugsweise vor dem Zusammenstecken
der Teile mit einem Flussmittel versehen. Eine zwischen dem Schneidteil und dem Zwischenring
vorhandene Sinterverbindung wird durch den Lötvorgang nicht beeinträchtigt.
[0012] Der radial innenseitige Ansatz des einen Teiles weist eine grössere Länge als der
radial aussenseitige Ansatz des anderen Teiles auf. Durch die grössere Länge des innenseitigen
Ansatzes wird erreicht, dass beim teleskopischen Ineinanderschieben der Ansätze der
innenseitige Ansatz an einer Stirnfläche des den kürzeren Ansatz tragenden Teiles
aufläuft und zwischen dem kürzeren Ansatz und einer diesem zugewandten Stirnfläche
an dem den längeren Ansatz tragenden Teil ein axialer Abstand zur Aufnahme von Lot
entsteht. Die aufeinander aufgelaufenen, beispielsweise kreisringförmigen Stirnflächen
des längeren Ansatzes und des einen Teiles üben so beim Lötvorgang Dichtwirkung aus,
so dass ein freier Zutritt von Lot zur Innenseite von Trägerteil und Zwischenring
unterbunden wird. Um allenfalls ein Austreten des Flussmittels zu ermöglichen, kann
wenigstens eine der aufeinandertreffenden Stirnflächen mit einer dafür geeignete Durchtrittsöffnungen
schaffenden Rändelung versehen sein. Eine geeignete Dimensionierung des besagten Abstandes
zwischen den einander zugewandten Stirnflächen des kürzeren Ansatzes und dem einen
Teil wird bevorzugt erreicht, wenn die Länge des längeren Ansatzes dem 1,02- bis 1,1-fachen
der Länge des kürzeren Ansatzes entspricht.
[0013] Zwischen den einander radial zugewandten Mantelflächen der Ansätze besteht ein dem
0,02- bis 0,15-fachen der Wandstärke des Trägerteiles entsprechender radialer Abstand.
Dieser radiale Abstand erlaubt einerseits ein leichtgängiges Ineinanderstecken der
Ansätze und stellt andererseits ein ausreichendes gegenseitiges konzentrisches Führen
der Ansätze sicher. Der radiale Abstand liegt in Form eines zwischen den einander
zugewandten Mantelflächen der Ansätze umlaufenden Ringspaltes vor. Der Ringspalt begünstigt
die gleichmässige Verteilung des Lotes zwischen den Ansätzen.
[0014] Die Ansätze weisen mit Vorteil eine dem 1,5- bis 4-fachen der Wandstärke des Trägerteiles
entsprechende Länge auf. Dadurch wird eine verkippungsfreie achsparallele Ausrichtung
von Trägerteil und Zwischenring erreicht.
[0015] Die Ansätze weisen bevorzugt eine gleiche Wandstärke auf. Dadurch wird eine gleichmässige
Erwärmung der Ansätze für den Lötvorgang gewährleistet, was eine gleichmässige Verbindung
des Lotes mit den zu verlötenden Flächen von Trägerteil und Zwischenring zur Folge
hat.
[0016] Mit Vorteil sind die Uebergänge von den einander zugewandten Stirnflächen der Ansätze
und des dem jeweiligen Ansatz gegenüberliegenden Teiles zu den freiliegenden Mantelflächen
der Ansätze und des jeweils gegenüberliegenden Teiles gebrochen. Dadurch entstehen
Taschen zur Aufnahme von allfälligen, aus der Verbindungsstelle zwischen dem Trägerteil
und dem Zwischenring nach innen oder aussen beim Lötvorgang austretenden Lotes. Die
Mantelflächen von Trägerteil und Zwischenring werden so nicht von allenfalls beim
Bohrvorgang hinderlichen Lot-Teilen überragt. Die aussenseitig Tasche erleichtert
zudem den Lötvorgang, indem sie die Führung eines Lötstabes übernehmen kann.
[0017] Der radial innenseitige Ansatz ist zweckmässig am Trägerteil und der aussenseitige
Ansatz am Zwischenring angeordnet. Der gegenüber dem innenseitigen Ansatz höherem
Verschleiss ausgesetzte aussenseitige Ansatz wird so bei verschlissenem Schneidteil
jeweils zusammen mit diesem und dem Zwischenring ausgetauscht, dh miterneuert. Die
für gute Führung des Hohlbohrwerkzeugs im Bohrloch massgebliche, kontinuierlich zylindrische
Aussenkontur des hinter dem Schneidteil liegenden Abschnittes des Werkzeugs bleibt
so auch in dem durch den aussenseitigen Ansatz gebildeten Bereich zwischen Trägerteil
und Zwischenring erhalten.
[0018] Die Erfindung wird nachstehend anhand einer Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel
wiedergibt, näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Hohlbohrwerkzeug, teilweise im Längsschnitt;
- Fig. 2
- einen Teil des in Fig. 1 geschnittenen Bereiches des Hohlbohrwerkzeugs, in vergrösserter
Darstellung.
[0019] Das in Fig. 1 gesamthaft dargestellte Hohlbohrwerkzeug 1 besteht aus einem rohrförmigen
Trägerteil 2, einem Schneidteil 3 und einem Zwischenring 4. Das durch Sinterung hergestellte,
Diamantkörner 5 beinhaltende Schneidteil 3 ist ringförmig ausgebildet und durch Schlitze
6 in Umfangsrichtung in Segmente unterteilt. Durch Versinterung ist das Schneidteil
3 mit dem Zwischenring 4 fest verbunden. Ein konzentrischer Ring 7 am Zwischenring
4 greift in eine korrespondierende Ausnehmung des Schneidteiles 3 ein und stabilisiert
so die gegenseitige konzentrische Ausrichtung. Der Verbindung des Zwischenringes 4
mit dem Trägerteil 2 dient ein Lot 8. Das Trägerteil 2 wird nach hinten von einem
dem Einspannen in ein Antriebsgerät dienenden Anschlussstutzen 9 überragt.
[0020] Zur konzentrischen Ausrichtung von Trägerteil 2 und Zwischenring 4 weisen diese sich
gegenseitig axial überlappende Ansätze 11 bzw 12 auf. Der am Trägerteil 2 vorgesehene
Ansatz 11 erstreckt sich innenseitig zum anderen Ansatz 12 und weist eine grössere
Länge L als der andere Ansatz 12 mit der Länge l auf. Die Längen L, l entsprechen
dem 1,5- bis 4-fachen der Wandstärke W des Trägerteiles 2. Zwischen den einander radial
zugewandten Mantelflächen der Ansätze 11, 12 besteht ein radialer Abstand a in Form
eines Ringspaltes. Entlang des hier aus Verdeutlichungsgründen vergrössert dargestellten
radialen Abstandes a, der in Wirklichkeit dem 0,02- bis 0,15-fachen der Wandstärke
W entspricht, und entlang der einander zugewandten und zueinander in geringfügigem
axialem Abstand stehenden Stirnflächen 12a, 2a des kürzeren Ansatzes 12 und des Trägerteiles
2 erstreckt sich das Lot 8. Der längere Ansatz 11 steht mit seiner freien Stirnfläche
11a an einer Stirnfläche 4a des Zwischenringes 4 auf und unterbindet ein freies Eintreten
von durch Kapillarwirkung von der Aussenseite her eingebrachten Lotes 8 zur Innenseite
des Trägerteiles 2 und des Zwischenringes 4 hin.
[0021] Zur Aufnahme allenfalls austretenden Lotes 8 sind im Bereich der Stossstellen zwischen
den Stirnflächen 11a, 12a der Ansätzen 11, 12 und den Stirnflächen 4a, 2a der Teile
4, 2 an den freiliegenden inneren und äusseren Mantelflächen 13, 14 Taschen 15, 16
vorgesehen. Die Taschen 15, 16 sind durch gebrochene Uebergänge zwischen den Stirnflächen
2a/12a, 4a/11a und den Mantelflächen 13, 14 gebildet.
[0022] Zum Austausch des allenfalls verschlissenen Schneidteiles 3 mit dem diesen tragenden
Zwischenring 4 kann das Lot 8 auf einfache Weise thermisch beseitigt und nach Aufsetzen
eines neuen Schneidteiles 3 mit Zwischenring 4 erneuert werden.
1. Hohlbohrwerkzeug (1) mit einem rohrförmigen Trägerteil (2), einem bohrrichtungsseitig
angeordneten Schneidteil (3), sowie zwischen Schneidteil (3) und Trägerteil (2) vorgesehenem,
das Schneidteil (3) tragenden Zwischenring (4), wobei zur Verbindung von Trägerteil
(2) und Zwischenring (4) die Stirnseiten der beiden Teile derartige ringförmige Ansätze
(11, 12) aufweisen, dass der Ansatz (11) des einen Teiles (2 oder 4) den Ansatz (12)
des anderen Teiles (4 oder 2) um eine bestimmte Länge axial überlappt, dadurch gekennzeichnet, dass der radial innenseitige Ansatz (11) des einen Teiles (2 oder 4) eine grössere
Länge (L) als der radial aussenseitige Ansatz (12) des anderen Teiles (4 oder 2) aufweist,
wobei die Länge (L) des längeren Ansatzes (11) dem 1,02- bis 1.1-fachen der Länge
(1) des kürzeren Ansatzes (12) entspricht und zwischen den einander radial zugewandten
Mantelflächen der Ansätze (11, 12) ein dem 0,02- bis 0,15-fachen der Wandstärke (W)
des Trägerteiles (2) entsprechender radialer Abstand (a) besteht, und der längere
Ansatz (11) mit seiner freien Stirnfläche (11a) an einer Stirnfläche (4a) des anderen
Teils (2 oder 4) anliegt, und dass der Zwischenring (4) durch Verlötung einander zugewandter
Flächen mit dem Trägerteil (2) verbunden ist.
2. Hohlbohrwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansätze (11, 12)
eine dem 1,5- bis 4-fachen der Wandstärke (W) des Trägerteiles (2) entsprechenden
Länge (I, L) aufweisen.
3. Hohlbohrwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansätze
(11, 12) eine gleiche Wandstärke aufweisen.
4. Hohlbohrwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
Übergänge von den einander zugewandten Stirnflächen (11a, 12a, 4a, 2a) der Ansätze
(11, 12) und des dem jeweiligen Ansatz (11, 12) gegenüberliegenden Teiles (4, 2) zu
den freiliegenden Mantelflächen (13, 14) der Ansätze (11, 12) und des jeweils gegenüberliegenden
Teiles (4, 2) gebrochen sind.
5. Hohlbohrwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der
radial innenseitige Ansatz (11) am Trägerteil (2) und der aussenseitige Ansatz (12)
am Zwischenring(4) angeordnet ist.
1. Hollow drilling tool (1) comprising a tubular support element (2), a cutting element
(3) arranged at the cutting side, and an intermediate ring (4), which is provided
between the cutting element (3) and the support element (2) and which carries the
cutting element (3), and that for the purpose of connecting support element (2) and
intermediate ring (4) the ends of both elements have seating surfaces (11, 12), which
are annular in such a manner that the seating (11) of the one element (2 or 4) axially
overlaps the seating (12) of the other element (4 or 2) by a specified length, characterised in that the radially interior seating (11 of the one element (2 or 4) has a greater length
(L) than the radially exterior seating (12) of the other element (4 or 2), in which
respect the length (L) of the longer seating (11) equals between 1.02 and 1.1 times
the length (1) of the shorter seating (12), and that there is a radial distance (a)
between the casing surfaces of the seatings (11, 12) which are oriented radially towards
each other which equals between 0.02 and 0.15 times the wall thickness (W) of the
support element (2), and the longer seating (11) abuts with its free end surface (11a)
an end surface (4a) of the other element (2 or 4), and that the intermediate ring
(4) is connected to the support element (2) by soldering together surfaces which are
oriented towards each other.
2. Hollow drilling tool according to claim 1, characterised in that the length of the seatings (11, 12) equals between 1.5 and 4 times the wall thickness
(W) of the support element (2).
3. Hollow drilling tool according to claim 1 or 2, characterised in that the seatings (11, 12) are of equal wall thickness.
4. Hollow drilling tool according to one of claims 1 to 3, characterised in that the transitions of end surfaces which are oriented towards each other (11a, 12a,
4a, 2a) of the seatings (11, 12) and of the element (4, 2) positioned opposite the
respective seating (11, 12) to the exposed casing surfaces (13, 14) of the seatings
(11, 12) and of a respective opposite elements (4, 2) are broken.
5. Hollow drilling tool according to one of claims 1 to 4, characterised in that the radially internal seating (11) is arranged on the support element (2), and the
external seating (12) is arranged on the intermediate ring (4).
1. Foret tubulaire (1), comprenant un élément porteur (2) de forme tubulaire, un élément
de coupe (3) disposé du côté coupe ainsi qu'une bague intermédiaire (4) prévue entre
l'élément de coupe (3) et l'élément porteur (2) et portant ledit élément de coupe
(3), pour l'accouplement de l'élément porteur (2) et de la bague intermédiaire (4),
les surfaces frontales des deux éléments présentant des saillies (11, 12) annulaires
de telle façon que la saillie (11) de l'un des éléments (2 ou 4) recouvre la saillie
(12) de l'autre élément (4 ou 2) dans le sens axial sur une longueur déterminée, caractérisé
en ce que la saillie (11) radialement intérieure de l'un des éléments (2 ou 4) présente
une longueur (L) plus grande que celle de la saillie (12) radialement extérieure de
l'autre élément (4 ou 2), la longueur (L) de la saillie (11) plus longue correspondant
à 1,02 à 1,1 fois la longueur (1) de la saillie (12) plus courte, une distance radiale
(a) correspondant à 0,02 à 0,15 fois l'épaisseur de paroi (W) de l'élément porteur
(2) étant laissée entre les surfaces latérales des saillies (11, 12) tournées radialement
l'une vers l'autre, et la saillie (11) plus longue étant appliquée avec sa surface
frontale libre (11a) contre une surface frontale (4a) de l'autre élément (2 ou 4),
et que la bague intermédiaire (4) est solidarisée avec l'élément porteur (2) par soudage
des surfaces tournées l'une vers l'autre.
2. Foret tubulaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que les saillies (11,
12) présentent une longueur (1, L) qui correspond à 1,5 à 4 fois l'épaisseur de paroi
(W) de l'élément porteur (2).
3. Foret tubulaire selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les saillies
(11, 12) présentent une épaisseur de paroi identique.
4. Foret tubulaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que les transitions entre les surfaces frontales (11a, 12a, 4a, 2a) des saillies (11,
12) tournées les unes vers les autres et de l'élément (4, 2) respectivement opposé
à la saillie (11, 12) sont coupées par rapport aux surfaces latérales dégagées (13,
14) des saillies (11, 12) et de l'élément (4, 2) respectivement opposé.
5. Foret tubulaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce
que la saillie (11) radialement intérieure est prévue sur l'élément porteur (2) et
la saillie (12) radialement extérieure, sur la bague intermédiaire (4).
