(19)
(11) EP 0 428 487 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
22.05.1991  Patentblatt  1991/21

(21) Anmeldenummer: 90810879.8

(22) Anmeldetag:  15.11.1990
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5E04B 2/96
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR IT LI LU NL

(30) Priorität: 16.11.1989 CH 4126/89

(71) Anmelder: ICKLER S.A.
CH-2301 La Chaux-de-Fonds (CH)

(72) Erfinder:
  • Steiner, Paul
    Ch-2300 La Chaux-de-Fonds (CH)

(74) Vertreter: Groner, Manfred et al
Isler & Pedrazzini AG, Patentanwälte, Postfach 6940
CH-8023 Zürich
CH-8023 Zürich (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Montagevorrichtung für eine vorgehängte Verkleidung aus plattenförmigen Fassadenelementen und eine Fassadenplatte


    (57) Die Montagevorrichtung weist Tragprofile (3) aus Aluminium auf, die in einer Ebene anzuordnen und mit Abstandhaltern (2) an einem Baukörper (18) zu verankern sind. Zur Befestigung der Fassadenplatten an den Tragprofilen (3) sind an den letzteren Tragkonsolen (6) mit jeweils einer horizontalen Nut (9) befestigt. Diese Tragkonsolen (6) befinden sich je­weils in einem Kreuzungspunkt von 4 Fassadenplatten. In jede Nut (9) sind zwei Schiebehalter (14) eingesetzt, die jeweils mit einem oberen Flansch (15) in eine untere Horizontalnut einer oberen Fassadenplatte und mit einem unterem Flansch (16) in eine obere Horizontalnut in der Stirnseite einer unteren Fassadenplatte eingreifen. Die Verschiebbarkeit der Schiebe­halter (14) auf der jeweiligen Tragkonsole (6) erlaubt auch ein nachträgliches Auswechseln einer einzelnen Fassadenplatte, wobei diese Fassadenplatte an einem hinteren Nutensteg Aus­brüche aufweist. Die Sicherung der Schiebehalter (14) er­folgt durch Einkerben einer vorstehenden Profilnase (1) mit einem Werkzeug, wodurch ein seitliches und unkontrolliertes Verrutschen von Fassadenplatten vermieden wird.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Montagevorrichtung nach dem Ober­begriff des unabhängigen Patentanspruchs 1 sowie eine Fassaden­platte für diese Montagevorrichtung.

    [0002] Eine Montagevorrichtung dieser Gattung ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 88 10 439.7 des Anmelders bekannt. Bei dieser sind an vertikal verlaufenden Tragprofilen Schlitten ange­bracht, in die Halter eingesetzt sind welche die Platten an den Stirnseiten umgreifen. Die Halter sind somit auf der Vorderseite der Fassade sichtbar, was in vielen Fällen und insbesondere bei Fassaden aus Natursteinplatten unerwünscht ist.

    [0003] Weiter ist aus der CH-A 521 495 des Anmelders eine Montage­vorrichtung bekannt, bei welcher Halter in auf der Hinter­seite des Verkleidungsplatten eingearbeitete Schwalbenschwanz­ nuten formschlüssig eingreifen. Diese Vorrichtung eignet sich nicht für Fassadenelemente aus Naturstein, da hier die Halter bei grosser Last ausbrechen würden.

    [0004] Ferner ist eine Montagevorrichtung bekannt, bei welcher die Platten mit Dornen befestigt werden, die in Dornlöcher in Stirnseiten der Platten eingreifen. Die Dornen sind an Konsolen befestigt, die wiederum an vertikalen Tragschienen angebracht sind. Die Dornlöcher in den Platten müssen sehr exakt ange­ordnet sein und die Platten auf den vertikalen Tragschienen genau positioniert werden, was sehr arbeitsintensiv ist. Die Einbaufolge ist festgelegt, da der nachträgliche Einbau einer einzelnen Platte kaum möglich ist. Diese Platte müsste von vorne aufgebohrt und mit geeigneten Senkschrauben am Wand­untergrund befestigt werden. Die Lochöffnungen in der Platte müssen mit Steinmaterial verklebt und oberflächlich behandelt werden. Dies sind alles sehr lohnintensive Arbeiten, die ent­sprechend hohe Montagekosten ergeben.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Montagevor­richtung der genannten Gattung zu schaffen, die einen wesentlich geringeren Montageaufwand erfordert. Die Aufgabe wird durch die Erfindung gemäss Anspruch 1 gelöst.

    [0006] Bei der erfindungsgemässen Montagevorrichtung sind die Schiebe­halter, die in die Horizontalfugen der Fassadenelemente ein­greifen, bis zur Befestigung der Tragkonsolen horizontal und vertikal verschiebbar, also justierbar. Die Tragkonsolen, in welchen die Schiebehalter horizontal verschiebbar sind, können beispielsweise mit Hilfe eines Trägerschlittens in den vertikalen Tragprofilen verschieblich gehalten werden. Dadurch kann während der Montage der Fassadenelemente bei Bedarf die Horizontale durch einfaches senkrechtes Ver­schieben der Tragkonsolen korrigiert werden. Nach der Justierung der Tragkonsolen können diese beispielsweise durch Vernietung mit den vertikalen Tragprofilen verbunden werden.

    [0007] Das Einführen der Schiebehalter in die Horizontalnuten er­folgt entweder durch seitliches Einschieben oder bei Ver­wendung einer Fassadenplatte gemäss Anspruch 6 durch ein­klappen der Platten in die Halter, die dann zur Sicherung der Platten seitlich in die Horizontalnuten geschoben werden. Bei Verwendung von Fassadenplatten gemäss Anspruch 6 ist es bei entsprechender Eigengewichtsentlastung der Platten deshalb auch möglich, diese nachträglich einzeln ein- und auszubauen.

    [0008] Aufgrund der guten Justierbarkeit bei der Verwendung von Tragpro­filen ist es erheblich einfacher und mit geringerem Materialauf­wand möglich, exakte ebene Fassadenflächen aus beispielsweise Natursteinplatten herzustellen. Die Justierung der horizontalen und vertikalen Fugenraster wird erst beim Einbau der Fassaden­elemente erforderlich, so dass Verlegetoleranzen, beispiels­weise in Folge verrutschter Dübellöcher, einfacher ausgeglichen werden können.

    [0009] Eine sichere und einfache Befestigung der Tragkonsolen an den Tragprofilen ergibt sich dann, wenn letztere seitlich abstehende Flansche aufweisen, an welchen die Tragkonsolen befestigt, beispielsweise angenietet sind. Die Tragkonsolen können somit stufenlos in jeder beliebigen Höhe der vertikalen Tragprofile schnell und einfach befestigt werden.

    [0010] Eine einfache und stabile Verbindung zwischen den Tragkonsolen und den Schiebehaltern ergibt sich dann, wenn gemäss einer Weiterbildung der Erfindung die Tragkonsolen horizontal ver­laufender Führungsnuten aufweisen, in welche die Schiebehalter seitlich eingeschoben sind. Zudem ist es möglich, die Trag­konsolen als horizontale und durchlaufende Profile auszubilden, in welche dann jeweils mehrere Schiebehalter eingesetzt werden können, was eine einfache Befestigung von Fassadenelementen unterschiedlicher Breite erlaubt.

    [0011] Nach einer Weiterbildung der Erfindung besitzen die Trag­konsolen wenigstens eine sich horizontal erstreckende Profil­nase, die zur Sicherung der Schiebehalter verformbar, bei­spielsweise knickbar ist. Dadurch kann ein nachträgliches und unkontrolliertes Verschieben der Schiebehalter sicher ver­hindert werden. Bei fortlaufender Montage wird die Profil­nase jeweils vor und nach dem Schiebehalter so abgeknickt, dass die Schiebehalter fixiert sind, aber bei einem eventuellen späteren Plattenaustausch zurückgedrückt werden können und damit eine Demontage möglich ist.

    [0012] Die Erfindung betrifft ebenfalls eine für die Montagevor­richtung besonders geeignete Fassadenplatte. Diese besitzt in Stirnseiten Horizontalnuten und wenigstens in einem hinteren Nutensteg einen Ausbruch, durch welchen ein Flansch eines Schiebehalters in die Horizontalnute einsetzbar ist. Eine solche Fassadenplatte kann auch nachträglich einzeln in eine bestehende Fassade eingebaut werden.

    [0013] Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist eine Fassaden­platte in einem hinteren Nutensteg wenigstens eine Ausfluss­öffnung für Regenwasser auf. Dadurch wird erreicht, dass auf die Aussenseite auftreffendes Regenwasser vermehrt auf der Rückseite der Fassadenplatten abläuft. Dadurch wird die Verschmutzung der Aussenseite der Fassade vermindert. Eine noch wirksamere Ableitung des Regenwassers ergibt sich durch die Weiterbildung nach Anspruch 8.

    [0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend an­hand der Zeichnungen näher erläutert.

    Fig. 1 im verkleinerten Massstab eine perspektivische An­sicht eines Teils der erfindungsgemässen Montagevor­richtung,

    Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Schiebehalters,

    Fig. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Teils der Montagevorrichtung,

    Fig. 4 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf einen Teil der Montagevorrichtung,

    Fig. 5 und 5a im verkleinerten Massstab perspektivische Teil­ansichten erfindungsgemässer Fassadenplatten, und

    Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines T-förmigen Schiebe­halters mit Dorn.



    [0015] An einer Gebäudewand 18 sind mit Justierplatten 1 und Fest­punktträgern 2 sowie Gleitpunktträgern 2a vertikal verlaufende Tragprofile 3 aus Aluminium befestigt. Diese Elemente sind beispielsweise aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift G 88 10 439 bekannt. An seitlich abstehenden Flügeln 4 der Tragprofile 3 sind mit Nieten 5, beispielsweise mit Poppnieten, Tragkonsolen 6 befestigt. Diese plattenförmigen und im Quer­schnitt L-förmigen Tragkonsolen besitzen eine durchgehende und horizontal verlaufende Nut 9, in die jeweils zwei Schiebe­halter 14 eingesetzt sind. Ein solcher Schiebehalter 14 ist in Fig. 2 dargestellt. Dieser besitzt einen L-förmigen Grund­körper 17, der auf der Rückseite des längeren Schenkels einen Halteteil 11 mit einem sich nach oben erstreckenden Flansch 12 und einem sich nach unten erstreckenden Flansch 13 auf­weist. Wie die Fig. 3 zeigt, greifen zwei Nutenstege 10 mit wenig Spiel in die Zwischenräume zwischen dem Grundkörper 17 und den Flanschen 12 bzw. 13. Diese Verbindung von Trag­konsole 6 und Schiebehalter 14 erlaubt eine hohe vertikale Belastung des vertikal abstehenden Schenkels des Körpers 17.

    [0016] Die zunächst in der Nut 9 frei verschiebbaren Schiebehalter 14 können mit einer Profilnase 8, die wie in Fig. 3 dargestellt, über den Körper 17 am oberen Nutensteg 10 der Tragkonsole 6 angebracht werden. Diese Profilnase 8 erstreckt sich über die ganze Länge des oberen Nutenstegs 10. Um die Schiebe­halter 14 gegen eine horizontale Verschiebung in der Nut zu sichern, genügt es, wenn die Profilnase 8 vor und nach den Schiebehaltern verformt, beispielsweise geknickt oder mit einer Kerbe versehen wird. Eine solche Verformung lässt sich jederzeit mit einem geeigneten Werkzeug rückgängig machen, so dass nachher der Schiebehalter 14 wieder in der Nut 9 ver­schoben werden kann.

    [0017] Die Schiebehalter 14 besitzen im Abstand zum Halter 11 je­weils einen nach oben ragenden Steg 15 und einen nach unten ragenden Steg 16. Wie die Fig. 3 zeigt, greifen diese Stege 15 und 16 in Horizontalnuten 22 benachbarter Fassaden­elemente 19 ein. Diese Stege 15 und 16 sind zum Korrosions­schutz und zur Dämpfung von Schwingungen und Schlägen mit einem geeignetem Kunststoff beschichtet. Am oberen und unteren Rand der Fassade greifen die untersten bzw. obersten Schiebe­halter 14 lediglich in eine Horizontalnut ein, so dass hier ein Steg 15 oder 16 genügt.

    [0018] Die Tragkonsolen 6 sind mit Ausnahme der Randbereiche der Fassade jeweils etwa in einem Kreuzungspunkt von 4 Fassaden­elementen 19 angeordnet. Die beiden Schiebehalter 14 einer Tragkonsole 6 erfassen somit 4 benachbarte Fassadenelemente 19, und zwar jeder Schiebehalter 14 ein unteres und ein benachbartes darüberliegendes Fassadenelement 19. Die Fassaden­elemente 19 sind somit einzel gelagert und werden dadurch Spannungen in der Fassadenverkleidung vermieden.

    [0019] Die Fig. 5 und 5a zeigen Fassadenplatten 19 aus Naturstein, die eine Dicke von 30 mm oder mehr aufweisen. Die obere Stirn­seite der Platte 19 weist eine etwa mittig verlaufende durch­gehende oder unterbrochene Horizontalnut 22 bzw. 22a auf. Der hintere Nutensteg 26 weist jeweils an den Ecken der Platten 19 einen Ausbruch 25 auf. Ebenfalls sind im hinteren Nuten­steg 26 ein oder mehrere Ausflussöffnungen 23 mit einer ge­neigten Bodenfläche 24 vorgesehen. Durch diese Ausfluss­öffnungen 23 wird Regenwasser hinter die Fassadenplatten ab­geleitet. In der hier nicht sichbaren unteren Stirnseite der Platte 19 ist ebenfalls eine durchgehende Horizontalnut vor­gesehen, wobei hier in der Regel die Nutenstege nicht aus­gebrochen sind.

    [0020] Nachfolgend wird der Montagevorgang kurz erläutert:

    [0021] Zunächst werden die Tragprofile 3 in bekannter Weise nach dem Fest- und Gleitpunktprinzip am Baukörper 18 verankert. Zur Wärmedämmung wird nun in der Regel eine Dämmschicht 21 an der Gebäudewand 18 befestigt (Fig. 4).

    [0022] Nun werden an den Tragprofilen 3 die Tragkonsolen 6 mit Hilfe von Schlitten, die zwischen den Flügeln 4 in die Tragprofile 3 eingreifen, vertikal verschiebbar befestigt. In die somit provisorisch angebrachten Tragkonsolen 6 werden die Schiebe­halter 14 eingesetzt. Die Positionen der Schiebehalter sind somit durch ein vertikales Verschieben der Tragkonsolen 6 und horizontales Verschieben der Schiebehalter in den Trag­konsolen in einfacher Weise korrigierbar. Während der nun folgenden Plattenmontage kann somit zunächst bei Bedarf die Horizontale durch einfaches senkrechtes Verschieben der Trag­konsolen 6 korrigiert werden. Nach der Ausrichtung der Trag­konsolen werden diese mit Hilfe geeigneter Mittel, beispiels­weise durch schnelle Vernietung mit Verbindungsnieten (Popp­nieten) befestigt. Bei der nun folgenden Plattenmontage wird jede Fassadenplatte 19 mit ihrer unteren Horizontalnut auf zwei Schiebehalter 14 gestellt. Zwei weitere Schiebehalter 14 werden durch seitliches einschieben jeweils in die obere Horizontalnut 22 eingesetzt. Jede Platte 19 ist somit von 4 Schiebehaltern 14 gehalten. Zur Festlegung der Schiebehalter 14 werden die Profilnasen 18 geknickt. Zur Festlegung der Schiebehalter 14 können auch Stifte 23, wie in Fig. 4 darge­stellt, in die Tragkonsolen 6 eingesetzt werden. Für den Fach­ mann ist hierbei selbstverständlich, dass in den Randbereichen die Tragprofile 3, die Tragkonsole 6 und die Schiebehalter 14 entsprechend abgeändert sein können.

    [0023] Für die Befestigung von Fassadenelementen 43 mit einer ge­wissen Auskragung, z.B. Brüstungsplatten, ist der in Fig. 6 gezeigte Schiebehalter 40 vorgesehen. Dieser ist wie er­sichtlich im Horizontalschnitt T-förmig und besitzt an einem vertikal verlaufenden und zwischen benachbarten Platten 43 eingreifenden Teil einen eingepressten Dorn 42. Die Platte 43 besitzt in den vertikalen Schmalseiten 45 nach hinten offene Ausfräsungen 44, in welche jeweils ein Dorn 42 ein­greift. Somit können die Fassadenelemente 43 ohne seitliche Verschiebung von vorne eingefahren und dank der Verschieb­barkeit des Schiebehalters 40 leicht und sicher befestigt werden.

    [0024] Aus den obigen Angaben ergibt sich somit eine Montagevor­richtung, die eine wesentlich schnellere und kostengünstigere Montage von Fassadenverkleidungen aus Natursteinplatten er­möglicht und die zudem in einfacher Weise ein nachträgliches Auswechseln von Einzelplatten erlaubt, so dass erfindungs­gemäss eine Montagevorrichtung geschaffen wurde, welche nicht nur den bautechnischen Anforderungen in hervorragender Weise Rechnung trägt, sondern aufgrund ihrer einfachen Ausführbar­keit kostenmässig günstig und zuverlässig ist.


    Ansprüche

    1. Montagevorrichtung für eine vorgehängte Ver­kleidung aus plattenförmigen Fassadenelementen (19), ins­besondere Platten aus Naturstein, Kunststein oder Keramik, mit vertikalen Tragprofilen (3), die mit justierbaren Abstand­haltern (2) an einem Baukörper (18) zu verankern sind, ge­kennzeichnet durch Tragkonsolen (6), die an Kreuzungspunkten von Fassadenelementen (19) an den Tragprofilen (3) befestigt sind und an denen Schiebehalter (14) horizontal verschieb­bar angebracht sind, wobei diese Schiebehalter (14) in Hori­zontalnuten (22,22a) in Stirnseiten der Fassadenelemente (19) eingreifen und jeweils ein oberes Fassadenelement (19) tragen und ein unteres Fassadenelement (19) halten.
     
    2. Montagevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­kennzeichnet, dass die Tragkonsolen (6) an seitlich abstehenden Flügeln (4) der Tragprofile (3) befestigt sind.
     
    3. Montagevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da­durch gekennzeichnet, dass die Tragkonsolen (6) horizontal verlaufende Führungsnuten (9) aufweisen, in welche die Schiebe­halter (14) seitlich oder durch einen Ausbruch (25) in einem Nutensteg eingeschoben bzw. eingeführt sind.
     
    4. Montagevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragkonsolen (6) wenigstens eine sich horizontal erstreckende Profilnase (8) aufweisen, die zur Festlegung der Schiebehalter (14) ver­formbar sind.
     
    5. Montagevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­kennzeichnet, dass zur Befestigung von Fassadenelementen (43) mit einer Auskragung, beispielsweise Brüstungsplatten, ein im Horizontalschnitt T-förmiger Schiebehalter (40) mit ein­gepresstem Dorn (42) vorgesehen ist.
     
    6. Fassadenplatte für eine Montagevorrichtung nach Anspruch 1, mit Horizontanuten (22) in parallelen Stirnseiten, dadurch gekennzeichnet, dass ein hinterer Nutensteg (26) wenigstens einen Ausbruch (25) aufweist, durch welchen beim Montieren der Fassadenplatte ein Flansch (15,16) eines Schiebe­halters (14) in die Horizontalnute (22) dieser Stirnseite einsetzbar ist.
     
    7. Fassadenplatte nach Anspruch 6, dadurch gekenn­zeichnet, dass die obere Stirnseite im hinteren Nutensteg (26) eine Ausflussöffnung (23) für Regenwasser aufweist.
     
    8. Fassadenelemente nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine geneigte Bodenfläche (24) der Ausflussöffnung (23).
     
    9. Fassadenplatte nach Anspruch 5, dadurch gekenn­zeichnet, dass die Horizontalnuten (22) durchgehend sind.
     
    10. Fassadenplatte nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch wenigstens eine sich nicht über die ganze Länge der Stirnseite erstreckende Horizontalnut (22a), (Fig. 6).
     




    Zeichnung



















    Recherchenbericht