[0001] Die Erfindung betrifft eine Montagevorrichtung nach dem Oberbegriff des unabhängigen
Patentanspruchs 1 sowie eine Fassadenplatte für diese Montagevorrichtung.
[0002] Eine Montagevorrichtung dieser Gattung ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 88
10 439.7 des Anmelders bekannt. Bei dieser sind an vertikal verlaufenden Tragprofilen
Schlitten angebracht, in die Halter eingesetzt sind welche die Platten an den Stirnseiten
umgreifen. Die Halter sind somit auf der Vorderseite der Fassade sichtbar, was in
vielen Fällen und insbesondere bei Fassaden aus Natursteinplatten unerwünscht ist.
[0003] Weiter ist aus der CH-A 521 495 des Anmelders eine Montagevorrichtung bekannt, bei
welcher Halter in auf der Hinterseite des Verkleidungsplatten eingearbeitete Schwalbenschwanz
nuten formschlüssig eingreifen. Diese Vorrichtung eignet sich nicht für Fassadenelemente
aus Naturstein, da hier die Halter bei grosser Last ausbrechen würden.
[0004] Ferner ist eine Montagevorrichtung bekannt, bei welcher die Platten mit Dornen befestigt
werden, die in Dornlöcher in Stirnseiten der Platten eingreifen. Die Dornen sind an
Konsolen befestigt, die wiederum an vertikalen Tragschienen angebracht sind. Die Dornlöcher
in den Platten müssen sehr exakt angeordnet sein und die Platten auf den vertikalen
Tragschienen genau positioniert werden, was sehr arbeitsintensiv ist. Die Einbaufolge
ist festgelegt, da der nachträgliche Einbau einer einzelnen Platte kaum möglich ist.
Diese Platte müsste von vorne aufgebohrt und mit geeigneten Senkschrauben am Wanduntergrund
befestigt werden. Die Lochöffnungen in der Platte müssen mit Steinmaterial verklebt
und oberflächlich behandelt werden. Dies sind alles sehr lohnintensive Arbeiten, die
entsprechend hohe Montagekosten ergeben.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Montagevorrichtung der genannten
Gattung zu schaffen, die einen wesentlich geringeren Montageaufwand erfordert. Die
Aufgabe wird durch die Erfindung gemäss Anspruch 1 gelöst.
[0006] Bei der erfindungsgemässen Montagevorrichtung sind die Schiebehalter, die in die
Horizontalfugen der Fassadenelemente eingreifen, bis zur Befestigung der Tragkonsolen
horizontal und vertikal verschiebbar, also justierbar. Die Tragkonsolen, in welchen
die Schiebehalter horizontal verschiebbar sind, können beispielsweise mit Hilfe eines
Trägerschlittens in den vertikalen Tragprofilen verschieblich gehalten werden. Dadurch
kann während der Montage der Fassadenelemente bei Bedarf die Horizontale durch einfaches
senkrechtes Verschieben der Tragkonsolen korrigiert werden. Nach der Justierung der
Tragkonsolen können diese beispielsweise durch Vernietung mit den vertikalen Tragprofilen
verbunden werden.
[0007] Das Einführen der Schiebehalter in die Horizontalnuten erfolgt entweder durch seitliches
Einschieben oder bei Verwendung einer Fassadenplatte gemäss Anspruch 6 durch einklappen
der Platten in die Halter, die dann zur Sicherung der Platten seitlich in die Horizontalnuten
geschoben werden. Bei Verwendung von Fassadenplatten gemäss Anspruch 6 ist es bei
entsprechender Eigengewichtsentlastung der Platten deshalb auch möglich, diese nachträglich
einzeln ein- und auszubauen.
[0008] Aufgrund der guten Justierbarkeit bei der Verwendung von Tragprofilen ist es erheblich
einfacher und mit geringerem Materialaufwand möglich, exakte ebene Fassadenflächen
aus beispielsweise Natursteinplatten herzustellen. Die Justierung der horizontalen
und vertikalen Fugenraster wird erst beim Einbau der Fassadenelemente erforderlich,
so dass Verlegetoleranzen, beispielsweise in Folge verrutschter Dübellöcher, einfacher
ausgeglichen werden können.
[0009] Eine sichere und einfache Befestigung der Tragkonsolen an den Tragprofilen ergibt
sich dann, wenn letztere seitlich abstehende Flansche aufweisen, an welchen die Tragkonsolen
befestigt, beispielsweise angenietet sind. Die Tragkonsolen können somit stufenlos
in jeder beliebigen Höhe der vertikalen Tragprofile schnell und einfach befestigt
werden.
[0010] Eine einfache und stabile Verbindung zwischen den Tragkonsolen und den Schiebehaltern
ergibt sich dann, wenn gemäss einer Weiterbildung der Erfindung die Tragkonsolen horizontal
verlaufender Führungsnuten aufweisen, in welche die Schiebehalter seitlich eingeschoben
sind. Zudem ist es möglich, die Tragkonsolen als horizontale und durchlaufende Profile
auszubilden, in welche dann jeweils mehrere Schiebehalter eingesetzt werden können,
was eine einfache Befestigung von Fassadenelementen unterschiedlicher Breite erlaubt.
[0011] Nach einer Weiterbildung der Erfindung besitzen die Tragkonsolen wenigstens eine
sich horizontal erstreckende Profilnase, die zur Sicherung der Schiebehalter verformbar,
beispielsweise knickbar ist. Dadurch kann ein nachträgliches und unkontrolliertes
Verschieben der Schiebehalter sicher verhindert werden. Bei fortlaufender Montage
wird die Profilnase jeweils vor und nach dem Schiebehalter so abgeknickt, dass die
Schiebehalter fixiert sind, aber bei einem eventuellen späteren Plattenaustausch zurückgedrückt
werden können und damit eine Demontage möglich ist.
[0012] Die Erfindung betrifft ebenfalls eine für die Montagevorrichtung besonders geeignete
Fassadenplatte. Diese besitzt in Stirnseiten Horizontalnuten und wenigstens in einem
hinteren Nutensteg einen Ausbruch, durch welchen ein Flansch eines Schiebehalters
in die Horizontalnute einsetzbar ist. Eine solche Fassadenplatte kann auch nachträglich
einzeln in eine bestehende Fassade eingebaut werden.
[0013] Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist eine Fassadenplatte in einem hinteren
Nutensteg wenigstens eine Ausflussöffnung für Regenwasser auf. Dadurch wird erreicht,
dass auf die Aussenseite auftreffendes Regenwasser vermehrt auf der Rückseite der
Fassadenplatten abläuft. Dadurch wird die Verschmutzung der Aussenseite der Fassade
vermindert. Eine noch wirksamere Ableitung des Regenwassers ergibt sich durch die
Weiterbildung nach Anspruch 8.
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert.
Fig. 1 im verkleinerten Massstab eine perspektivische Ansicht eines Teils der erfindungsgemässen
Montagevorrichtung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Schiebehalters,
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Teils der Montagevorrichtung,
Fig. 4 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf einen Teil der Montagevorrichtung,
Fig. 5 und 5a im verkleinerten Massstab perspektivische Teilansichten erfindungsgemässer
Fassadenplatten, und
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines T-förmigen Schiebehalters mit Dorn.
[0015] An einer Gebäudewand 18 sind mit Justierplatten 1 und Festpunktträgern 2 sowie Gleitpunktträgern
2a vertikal verlaufende Tragprofile 3 aus Aluminium befestigt. Diese Elemente sind
beispielsweise aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift G 88 10 439 bekannt. An seitlich
abstehenden Flügeln 4 der Tragprofile 3 sind mit Nieten 5, beispielsweise mit Poppnieten,
Tragkonsolen 6 befestigt. Diese plattenförmigen und im Querschnitt L-förmigen Tragkonsolen
besitzen eine durchgehende und horizontal verlaufende Nut 9, in die jeweils zwei Schiebehalter
14 eingesetzt sind. Ein solcher Schiebehalter 14 ist in Fig. 2 dargestellt. Dieser
besitzt einen L-förmigen Grundkörper 17, der auf der Rückseite des längeren Schenkels
einen Halteteil 11 mit einem sich nach oben erstreckenden Flansch 12 und einem sich
nach unten erstreckenden Flansch 13 aufweist. Wie die Fig. 3 zeigt, greifen zwei
Nutenstege 10 mit wenig Spiel in die Zwischenräume zwischen dem Grundkörper 17 und
den Flanschen 12 bzw. 13. Diese Verbindung von Tragkonsole 6 und Schiebehalter 14
erlaubt eine hohe vertikale Belastung des vertikal abstehenden Schenkels des Körpers
17.
[0016] Die zunächst in der Nut 9 frei verschiebbaren Schiebehalter 14 können mit einer Profilnase
8, die wie in Fig. 3 dargestellt, über den Körper 17 am oberen Nutensteg 10 der Tragkonsole
6 angebracht werden. Diese Profilnase 8 erstreckt sich über die ganze Länge des oberen
Nutenstegs 10. Um die Schiebehalter 14 gegen eine horizontale Verschiebung in der
Nut zu sichern, genügt es, wenn die Profilnase 8 vor und nach den Schiebehaltern verformt,
beispielsweise geknickt oder mit einer Kerbe versehen wird. Eine solche Verformung
lässt sich jederzeit mit einem geeigneten Werkzeug rückgängig machen, so dass nachher
der Schiebehalter 14 wieder in der Nut 9 verschoben werden kann.
[0017] Die Schiebehalter 14 besitzen im Abstand zum Halter 11 jeweils einen nach oben ragenden
Steg 15 und einen nach unten ragenden Steg 16. Wie die Fig. 3 zeigt, greifen diese
Stege 15 und 16 in Horizontalnuten 22 benachbarter Fassadenelemente 19 ein. Diese
Stege 15 und 16 sind zum Korrosionsschutz und zur Dämpfung von Schwingungen und Schlägen
mit einem geeignetem Kunststoff beschichtet. Am oberen und unteren Rand der Fassade
greifen die untersten bzw. obersten Schiebehalter 14 lediglich in eine Horizontalnut
ein, so dass hier ein Steg 15 oder 16 genügt.
[0018] Die Tragkonsolen 6 sind mit Ausnahme der Randbereiche der Fassade jeweils etwa in
einem Kreuzungspunkt von 4 Fassadenelementen 19 angeordnet. Die beiden Schiebehalter
14 einer Tragkonsole 6 erfassen somit 4 benachbarte Fassadenelemente 19, und zwar
jeder Schiebehalter 14 ein unteres und ein benachbartes darüberliegendes Fassadenelement
19. Die Fassadenelemente 19 sind somit einzel gelagert und werden dadurch Spannungen
in der Fassadenverkleidung vermieden.
[0019] Die Fig. 5 und 5a zeigen Fassadenplatten 19 aus Naturstein, die eine Dicke von 30
mm oder mehr aufweisen. Die obere Stirnseite der Platte 19 weist eine etwa mittig
verlaufende durchgehende oder unterbrochene Horizontalnut 22 bzw. 22a auf. Der hintere
Nutensteg 26 weist jeweils an den Ecken der Platten 19 einen Ausbruch 25 auf. Ebenfalls
sind im hinteren Nutensteg 26 ein oder mehrere Ausflussöffnungen 23 mit einer geneigten
Bodenfläche 24 vorgesehen. Durch diese Ausflussöffnungen 23 wird Regenwasser hinter
die Fassadenplatten abgeleitet. In der hier nicht sichbaren unteren Stirnseite der
Platte 19 ist ebenfalls eine durchgehende Horizontalnut vorgesehen, wobei hier in
der Regel die Nutenstege nicht ausgebrochen sind.
[0020] Nachfolgend wird der Montagevorgang kurz erläutert:
[0021] Zunächst werden die Tragprofile 3 in bekannter Weise nach dem Fest- und Gleitpunktprinzip
am Baukörper 18 verankert. Zur Wärmedämmung wird nun in der Regel eine Dämmschicht
21 an der Gebäudewand 18 befestigt (Fig. 4).
[0022] Nun werden an den Tragprofilen 3 die Tragkonsolen 6 mit Hilfe von Schlitten, die
zwischen den Flügeln 4 in die Tragprofile 3 eingreifen, vertikal verschiebbar befestigt.
In die somit provisorisch angebrachten Tragkonsolen 6 werden die Schiebehalter 14
eingesetzt. Die Positionen der Schiebehalter sind somit durch ein vertikales Verschieben
der Tragkonsolen 6 und horizontales Verschieben der Schiebehalter in den Tragkonsolen
in einfacher Weise korrigierbar. Während der nun folgenden Plattenmontage kann somit
zunächst bei Bedarf die Horizontale durch einfaches senkrechtes Verschieben der Tragkonsolen
6 korrigiert werden. Nach der Ausrichtung der Tragkonsolen werden diese mit Hilfe
geeigneter Mittel, beispielsweise durch schnelle Vernietung mit Verbindungsnieten
(Poppnieten) befestigt. Bei der nun folgenden Plattenmontage wird jede Fassadenplatte
19 mit ihrer unteren Horizontalnut auf zwei Schiebehalter 14 gestellt. Zwei weitere
Schiebehalter 14 werden durch seitliches einschieben jeweils in die obere Horizontalnut
22 eingesetzt. Jede Platte 19 ist somit von 4 Schiebehaltern 14 gehalten. Zur Festlegung
der Schiebehalter 14 werden die Profilnasen 18 geknickt. Zur Festlegung der Schiebehalter
14 können auch Stifte 23, wie in Fig. 4 dargestellt, in die Tragkonsolen 6 eingesetzt
werden. Für den Fach mann ist hierbei selbstverständlich, dass in den Randbereichen
die Tragprofile 3, die Tragkonsole 6 und die Schiebehalter 14 entsprechend abgeändert
sein können.
[0023] Für die Befestigung von Fassadenelementen 43 mit einer gewissen Auskragung, z.B.
Brüstungsplatten, ist der in Fig. 6 gezeigte Schiebehalter 40 vorgesehen. Dieser ist
wie ersichtlich im Horizontalschnitt T-förmig und besitzt an einem vertikal verlaufenden
und zwischen benachbarten Platten 43 eingreifenden Teil einen eingepressten Dorn 42.
Die Platte 43 besitzt in den vertikalen Schmalseiten 45 nach hinten offene Ausfräsungen
44, in welche jeweils ein Dorn 42 eingreift. Somit können die Fassadenelemente 43
ohne seitliche Verschiebung von vorne eingefahren und dank der Verschiebbarkeit des
Schiebehalters 40 leicht und sicher befestigt werden.
[0024] Aus den obigen Angaben ergibt sich somit eine Montagevorrichtung, die eine wesentlich
schnellere und kostengünstigere Montage von Fassadenverkleidungen aus Natursteinplatten
ermöglicht und die zudem in einfacher Weise ein nachträgliches Auswechseln von Einzelplatten
erlaubt, so dass erfindungsgemäss eine Montagevorrichtung geschaffen wurde, welche
nicht nur den bautechnischen Anforderungen in hervorragender Weise Rechnung trägt,
sondern aufgrund ihrer einfachen Ausführbarkeit kostenmässig günstig und zuverlässig
ist.
1. Montagevorrichtung für eine vorgehängte Verkleidung aus plattenförmigen Fassadenelementen
(19), insbesondere Platten aus Naturstein, Kunststein oder Keramik, mit vertikalen
Tragprofilen (3), die mit justierbaren Abstandhaltern (2) an einem Baukörper (18)
zu verankern sind, gekennzeichnet durch Tragkonsolen (6), die an Kreuzungspunkten
von Fassadenelementen (19) an den Tragprofilen (3) befestigt sind und an denen Schiebehalter
(14) horizontal verschiebbar angebracht sind, wobei diese Schiebehalter (14) in Horizontalnuten
(22,22a) in Stirnseiten der Fassadenelemente (19) eingreifen und jeweils ein oberes
Fassadenelement (19) tragen und ein unteres Fassadenelement (19) halten.
2. Montagevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragkonsolen
(6) an seitlich abstehenden Flügeln (4) der Tragprofile (3) befestigt sind.
3. Montagevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragkonsolen
(6) horizontal verlaufende Führungsnuten (9) aufweisen, in welche die Schiebehalter
(14) seitlich oder durch einen Ausbruch (25) in einem Nutensteg eingeschoben bzw.
eingeführt sind.
4. Montagevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
die Tragkonsolen (6) wenigstens eine sich horizontal erstreckende Profilnase (8) aufweisen,
die zur Festlegung der Schiebehalter (14) verformbar sind.
5. Montagevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung
von Fassadenelementen (43) mit einer Auskragung, beispielsweise Brüstungsplatten,
ein im Horizontalschnitt T-förmiger Schiebehalter (40) mit eingepresstem Dorn (42)
vorgesehen ist.
6. Fassadenplatte für eine Montagevorrichtung nach Anspruch 1, mit Horizontanuten
(22) in parallelen Stirnseiten, dadurch gekennzeichnet, dass ein hinterer Nutensteg
(26) wenigstens einen Ausbruch (25) aufweist, durch welchen beim Montieren der Fassadenplatte
ein Flansch (15,16) eines Schiebehalters (14) in die Horizontalnute (22) dieser Stirnseite
einsetzbar ist.
7. Fassadenplatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Stirnseite
im hinteren Nutensteg (26) eine Ausflussöffnung (23) für Regenwasser aufweist.
8. Fassadenelemente nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine geneigte Bodenfläche
(24) der Ausflussöffnung (23).
9. Fassadenplatte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Horizontalnuten
(22) durchgehend sind.
10. Fassadenplatte nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch wenigstens eine sich nicht
über die ganze Länge der Stirnseite erstreckende Horizontalnut (22a), (Fig. 6).