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(11) |
EP 0 428 893 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.10.1995 Patentblatt 1995/40 |
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Anmeldetag: 24.10.1990 |
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Druckwerk
Printing unit
Elément d'impression
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
18.11.1989 DE 3938449
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.05.1991 Patentblatt 1991/22 |
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Patentinhaber: MAN Roland Druckmaschinen AG |
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63012 Offenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- John, Thomas
W-8900 Augsburg 22 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 7, no. 63 (M-200)(1208)16 March 1983;& JP-A-57 207073
(OKI DENKI KOGYO) 18 December 1982.
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Druckwerk für eine Druckmaschine mit einem mit Näpfchen
versehenen, mit einer Rakel zusammenwirkenden, farbführenden Zylinder gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Die JP-A-57207073 zeigt einen Tiefdruckformzylinder, der eine Schicht aus einem thermoplastischen
synthetischen Gummi trägt. Diese Schicht wird mit einem an den Zylinder angestellten
Lader positiv aufgeladen. Bei der nachfolgenden selektiven Erhitzung entsprechend
einem Aufzeichnungssignal bilden sich an den erhitzten Stellen Näpfchen. Nach dem
Entladen der Schicht glättet sich diese bei erneutem Erhitzen wieder. Die Vorrichtung
benötigt zur Näpfchenbildung Potentialunterschiede, und die Schicht ist nur im erhitzten
Zustand verformbar. Entsprechend hoch ist der Geräteaufwand.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Druckwerk mit geringem technischem
Aufwand so auszubilden, daß die Menge der vom Zylinder geführten Farbe verschleißfrei
verändert werden kann.
[0004] Erfindungsgemäß wird dies durch Anwendung der Merkmale des Kennzeichens des Anspruchs
1 erreicht.
[0005] Bei Anwendung der Erfindung ergibt sich der zusätzliche Vorteil, daß auch die Verteilung
der Farbe entlang des Umfangs des Zylinders verändert werden kann.
[0006] Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind anhand der Zeichnung beschrieben.
Auf dieser zeigt
- Fig. 1
- ein Tiefdruckwerk in einer schematischen Seitenansicht,
- Fig. 2
- eine schematische Ansicht des Tiefdruckformzylinders nach Fig. 1 von oben,
- Fig. 3
- einen Ausschnitt aus dem Zylinder nach Fig. 2 in einem ersten Formzustand,
- Fig. 4
- den Ausschnitt nach Fig. 3 in einem zweiten Formzustand
- Fig. 5
- ein Diagramm,
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung eines Offsetdruckwerkes in einer Seitenansicht,
- Fig. 7
- einen Ausschnitt aus der Rasterwalze nach Fig. 6 in vergrößertem Maßstab in einem
ersten Formzustand,
- Fig. 8
- einen Fig. 7 entsprechenden Ausschnitt in einem zweiten Formzustand,
- Fig. 9
- eine Rasterwalze in einem Querschnitt,
- Fig. 10
- einen Längsschnitt durch die Rasterwalze gemäß Fig. 9 und
- Fig. 11 und 12
- jeweils zwei Ausschnitte weiterer Ausführungsformen von Zylindern.
[0007] Das Druckwerk gemäß Fig. 1 weist einen Tiefdruckformzylinder 1 und einen Gegendruckzylinder
2 auf, zwischen denen die zu bedruckende Bahn 3 hindurchgeführt ist. Der Tiefdruckformzylinder
1 taucht partiell in eine Farbwanne 4 ein. An den Tiefdruckformzylinder 1 ist eine
Rakel 5 anstellbar.
[0008] Der Tiefdruckformzylinder 1 weist, vgl. Fig. 3 und 4 einen metallischen Kern 6 auf,
auf den eine poröse, volumenveränderbare Zwischenschicht 7, beispielsweise durch Plasmasprühen
aufgetragen ist. Auf die Zwischenschicht 7 ist außen eine Schicht 8 aus einem Werkstoff
mit einem temperaturabhängigen Formgedächtnis aufgebracht. Werkstoffe mit einem temperaturabhängigen
Formgedächtnis können auf metallischer Basis aufgebaut sein, wie sie beispielsweise
in der Zeitschrift "Maschinenmarkt" 1987, Seiten 58 bis 61 und 70 bis 73 beschrieben
sind oder auf Kunststoffbasis aufgebaut sein, wie sie in der Zeitschrift "highTech"
Heft 4/1989 beschrieben sind.
[0009] Vor dem Umfang des Tiefdruckformzylinders 1 ist eine Temperiereinrichtung 9 vorgesehen.
Die Temperiereinrichtung 9 weist, wie in Fig. 2 schematisch gezeigt, eine Vielzahl
von nebeneinander angeordneten Heizelementen 10 in Form sehr kleiner Widerstände auf.
Der Aufbau derartiger Wärmequellen ist in der Zeitschrift "Feinwerktechnik und Meßtechnik"
95(1987)7 Seiten 433 bis 435 beschrieben.
[0010] Fig. 3 zeigt, daß in die Schicht 8 eine Vielzahl von Näpfchen 11 eingebracht ist.
Dies kann beispielsweise durch Molettieren, also eine spannlose Verformung des Tiefdruckformzylinders
1 erfolgen. Fig. 3 gibt die Form der Schicht 8 in einem ersten Formzustand wieder.
Jeder in Umfangsrichtung umlaufenden Reihe von Näpfchen 11 ist in der Temperiereinrichtung
9 ein Heizelement 10 zugeordnet, wie in Fig. 2 schematisch dargestellt ist. Wird ein
Heizelement 10 eingeschaltet, so erwärmt es den Bereich eines Näpfchens 11 der Schicht
8. Die Schicht 8 verformt sich infolgedessen in diesem Bereich und nimmt den in Fig.
4 wiedergegebenen zweiten Formzustand ein, in der das jeweilige Näpfchen 11 verschwindet
und die Schicht 8 im Bereich des Näpfchens einen Abschnitt eines Zylindermantels bildet.
Dabei stellt die poröse Zwischenschicht 7 sicher, daß sich der Außendurchmesser des
Tiefdruckformzylinders 1 beim Übergang von dem einen in den anderen Formzustand nicht
ändert. Vorteilhaft kann die Zwischenschicht 7 auch aus einem Werkstoff mit temperaturabhängigem
Formgedächtnis bestehen. Durch schrittweises Drehen des Tiefdruckformzylinders 1 können
somit nacheinander einige oder alle Näpfchen 11 einer Näpfchenreihe von einem Heizelement
10 mit Wärme beaufschlagt werden. Fig. 2 zeigt, daß es mit dieser Anordnung sowohl
möglich ist, eine gesamte in Umfangsrichtung umlaufende Näpfchenreihe zu löschen als
auch in Umfangsrichtung abwechselnd Näpfchen 11 offen zu lassen und benachbarte Näpfchen
zu löschen. Hierdurch kann somit eine dem zu druckenden Sujet angepaßte Näpfchenkonfiguration
in der Schicht 8 des Tiefdruckformzylinders 1 erzeugt werden.
[0011] Im Diagramm nach Fig. 5 ist die Änderung des Formzustandes eines Werkstoffs mit temperaturabhängigem
Formgedächtnis über der Temperatur aufgetragen. Der Linienzug a zeigt, daß der erste
Formzustand F 1 bis zum Erreichen einer Temperatur T 1 erhalten bleibt. Bei einer
höheren Temperatur T 2 ist dann der zweite Formzustand F 2 erreicht. Wie der Linienzug
b zeigt, bleibt der zweite Formzustand F 2 bis zum Erreichen einer Temperatur T 3,
die unter den Temperaturen T 1 und T 2 liegt, erhalten. Erst bei weiterer Abkühlung
auf die Temperatur T 4 wird der erste Formzustand F 1 wieder erreicht. Zwischen den
Temperaturen T 1 und T 3, also im Abschnitt ΔT, bleibt somit der jeweils gegebene
Formzustand unverändert beibehalten. Liegt der Bereich der üblichen Arbeitstemperaturen
ΔT* der Druckmaschine innerhalb des Bereichs ΔT, so bleibt der Formzustand im Bereich
jedes einzelnen Näpfchens während des Betriebs der Druckmaschine unverändert.
[0012] Beim Druckwerk gemäß Fig. 6 sind ein Gummituchzylinder 20, ein mit einer Offsetdruckplatte
belegbarer Plattenzylinder 21, eine Auftragwalze 22 mit nachgiebiger farbannehmender
Oberfläche und ein als Rasterwalze dienender Zylinder 23 vorgesehen. An den Plattenzylinder
21 ist ein Feuchtwerk 24 anstellbar. Der Zylinder 23 wird von einer Kammerrakel 25
mit Farbe versorgt. An einer freien Stelle des Umfangs des Zylinders 23 ist weiterhin
eine Temperiereinrichtung 26 angeordnet. Die Temperiereinrichtung 26 besteht aus einem
über die ganze Breite des Zylinders 23 durchlaufenden Widerstandsheizstab. Falls gewünscht,
kann der Heizstab auch in zonenbreite einzeln ein- und ausschaltbare Heizelemente
unterteilt sein. Grundsätzlich besteht hier auch die Möglichkeit, eine Temperiereinrichtung
entsprechend Fig. 1 zu verwenden. Eine damit gegebene Ansteuerung einzelner Näpfchen
ist aber bei Rasterwalzen nicht immer erforderlich.
[0013] Der Zylinder 23 weist, wie die Fig. 7 und 8 zeigen, einen harten metallischen Kern
27 auf, auf den eine Schicht 28 aus einem Werkstoff mit einem temperaturabhängigen
Formgedächtnis aufgebracht ist. Die Schicht 28 ist als poröse Schicht zweckmäßig durch
Plasmasprühen aufgebracht. Sie wird nach ihrem Aufbringen durch spannlose Verformung
mit Näpfchen 29, vgl. Fig. 7, versehen. Hierdurch wird gleichzeitig sichergestellt,
daß die Außenseite der Schicht 28 geschlossen durchläuft. Das Einbringen der Näpfchen
erfolgt dabei bei einer den ersten Formzustand definierenden Temperatur T 4. Anschließend
wird die Temperatur der Schicht 28 auf den Wert T 2 gebracht, bei der sie den zweiten
Formzustand annimmt. Hierauf wird den Näpfchen 29' des zweiten Formzustandes die gewünschte
endgültige Form gegeben. Dies kann wiederum beispielsweise durch Molettieren erfolgen.
Die innere Porosität der Schicht 28 im ersten Formzustand ist hierbei erforderlich,
um eine Veränderung des Außendurchmessers bei Übergang zum zweiten Formzustand zu
verhindern.
[0014] Zum Abkühlen und zur Rückführung auf den Ausgangszustand besteht weiterhin die Möglichkeit,
als Rasterwalze einen Zylinder 30 gemäß Fig. 9 und 10 zu verwenden. Der Zylinder 30
ist drehbar auf einer festen Achse 31 gelagert und weist wiederum eine auf einen metallischen
Kern 32 aufgebrachte poröse Schicht 33 aus einem Werkstoff mit temperaturabhängigen
Formgedächtnis auf. In die Schicht 33 sind Näpfchen 34 eingebracht. Der Zylinder 30
weist einen Innenhohlraum 35 auf, der über Bohrungen 36, 37 an einen Flüssigkeitskreislauf,
beispielsweise einen Wasserkreislauf 38, angeschlossen ist. Im Wasserkreislauf 38
befindet sich ein Wärmetauscher 39, in dem das durchfließende Wasser abkühlt werden
kann. Zur Aufrechterhaltung des Durchflusses ist im Wasserkreislauf 38 weiterhin eine
Förderpumpe 40 vorgesehen. Falls erforderlich, kann neben diesem Wärmetauscher 39
noch ein zweiter Wärmetauscher zur Erhöhung der Temperatur des Wasserkreislaufes vorgesehen
sein. Bei letzterer Ausführung wird eine Überführung der Schicht 33 vom einen in den
anderen Formzustand durch Erwärmen des umlaufenden Wassers des Wasserkreislaufes 38
bewirkt. Zur Rückführung in den ersten Formzustand kann dann entweder das Wasser des
Wasserkreislaufes gekühlt werden oder die Temperatur zum Erreichen des ersten Formzustandes
liegt so, daß sie automatisch nach dem Abstellen der Druckmaschine erreicht wird.
[0015] Fig. 11 zeigt eine weitere Beschichtung. Hier ist auf einen harten Kern 50 eines
Zylinders eine poröse Schicht 51 aus einem Werkstoff mit einem temperaturabhängigen
Formgedächtnis aufgebracht, sowie dies bei der Anordnung nach Fig. 7 und 8 der Fall
ist. In der Schicht 51 sind Näpfchen vorgesehen, die im ersten Formzustand mit 53
und im zweiten Formzustand mit 53' bezeichnet sind. Zusätzlich ist außen auf die Schicht
51 eine elastisch verformbare Verschleißschutzschicht 52 aufgebracht. Die Verschleißschutzschicht
52 ist nur wenige µ dick und besteht zweckmäßig aus TiN, TiAlN oder TiCN.
[0016] Eine weitere Variante zeigt Fig. 12. Bei dieser Anordnung sind in die Außenfläche
eines harten Kernes 60 eines Zylinders Vertiefungen 61 eingearbeitet. Die Schicht
62 aus einem Werkstoff mit temperaturabhängigem Formgedächtnis ist als dünnwandige,
auf den Kern aufgebrachte Hülse ausgebildet. In dem ersten in Fig. 12 links dargestellten
Formzustand bildet somit die Schicht 62 einen Teil eines Zylindermantels. Nach Überführung
der Schicht 62 in den zweiten Formzustand durch Erwärmung bilden sich im Bereich der
Vertiefungen 61 Näpfchen 63. Dabei sind die Vertiefungen 61 so bemessen, daß sie die
Näpfchen 63 bildende Schicht 62 aufnehmen. Diese Ausgestaltung ist nicht nur für Rasterwalzen
sondern auch für Tiefdruckformzylinder geeignet. Grundsätzlich besteht bei dieser
Variante auch die Möglichkeit, daß die Schicht 62 bereits im ersten Formzustand flachere
Näpfchen bildet, sowie dies bei der Anordnung gemäß Fig. 7 und 8 der Fall ist. Dann
ist sie für Rasterwalzen verwendbar.
1. Druckwerk für eine Druckmaschine mit einem mit Näpfchen (11, 29, 34, 53, 63) versehenen,
mit einer Rakel (5, 25) zusammenwirkenden, farbführenden Zylinder (1, 23, 30), auf
dessen Kern (6, 27, 32, 50, 60) zumindest eine die Näpfchen (11, 29, 34, 53, 63) enthaltende
Schicht (8, 28, 33, 51, 62) aus einem Werkstoff mit einem temperaturabhängigen Formgedächtnis
aufgebracht ist, sowie mit einer ein- und ausschaltbaren Temperiereinrichtung (9,
26, 35 bis 40) für eine Veränderung der Temperatur dieser Schicht (8, 28, 33, 51,
62), dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht (8, 28, 33, 51, 62) bei zwei verschiedenen
Temperaturbereichen ohne das Erfordernis weiterer Bedingungen zwei verschiedene Formzustände
aufweist.
2. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Schicht (8) aus
dem Werkstoff mit temperaturabhängigem Formgedächtnis und dem Kern (6) des Zylinders
(1) eine poröse, volumenveränderbare Zwischenschicht (7) angeordnet ist.
3. Druckwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht (7) ebenfalls
aus einem Werkstoff mit temperaturabhängigem Formgedächtnis besteht.
4. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht (62) aus dem Werkstoff
mit temperaturabhängigem Formgedächtnis als dünnwandige, auf den Kern (60) aufgebrachte
Hülse ausgebildet ist, die Außenfläche des Kerns (60) mit Vertiefungen (61) versehen
ist, die Vertiefungen (61) der maximalen Näpfchengröße entsprechend bemessen und unter
den thermisch verformbaren Teilen der Schicht (62) angeordnet sind.
5. Druckwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß außen
auf die Schicht (51) aus dem Werkstoff mit temperaturabhängigem Formgedächtnis eine
elastisch verformbare Verschleißschutzschicht (52) aufgebracht ist.
6. Druckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder
(1) ein Tiefdruckformzylinder ist.
7. Druckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder
(23) eine Rasterwalze eines Farbwerkes ist.
8. Druckwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Temperiereinrichtung (9) aus einer Vielzahl von nebeneinander angeordneter Heizelementen
(10) besteht.
9. Druckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperiereinrichtung
(26) aus zonenbreiten Heizelementen aufgebaut ist.
10. Druckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet daß der Zylinder
(30) hohl ausgebildet und der Innenhohlraum (35) an einen auf unterschiedliche Temperaturen
einstellbaren Flüssigkeitskreislauf angeschlossen ist.
1. Printing unit for a printing machine having an ink-carrying cylinder (1, 23, 30) provided
with cells (11, 29, 34, 53, 63) and co-operating with a doctor blade (5, 25), on whose
core (6, 27, 32, 50, 60) there is fixed at least one layer (8, 28, 33, 51, 62) made
of a material with a temperature-dependent shape memory containing the cells (11,
29, 34, 53, 63), and having a tempering device (9, 26, 35 to 40), which can be switched
on and off, for changing the temperature of this layer (8, 28, 33, 51, 62), characterised
in that in two different temperature ranges the layer (8, 28, 33, 51, 62) has two
different shape states without the requirement of further conditions.
2. Printing unit according to claim 1, characterised in that between the layer (8) made
of the material with temperature-dependent shape memory and the core (6) of the cylinder
(1) there is arranged a porous, volume-changeable intermediate layer (7).
3. Printing unit according to claim 2, characterised in that the intermediate layer (7)
is also made of a material with temperature-dependent shape memory.
4. Printing unit according to claim 1, characterised in that the layer (62) made of the
material with temperature-dependent shape memory is constructed as a thin-walled sleeve
applied to the core (60), the outer surface of the core (60) is provided with depressions
(61), and the depressions (61) are dimensioned in accordance with the maximum cell
size and arranged below the heat-deformable parts of the layer (62).
5. Printing unit according to one of the preceding claims, characterised in that an elastically
deformable wear-resistant layer (52) is applied to the layer (51) made of the material
with temperature-dependent shape memory.
6. Printing unit according to one of claims 1 to 5, characterised in that the cylinder
(1) is a gravure forme cylinder.
7. Printing unit according to one of claims 1 to 5, characterised in that the cylinder
(23) is a screen roller of an inking unit.
8. Printing unit according to one of the preceding claims, characterised in that the
tempering device (9) comprises a plurality of adjacently arranged heating elements
(10).
9. Printing unit according to one of claims 1 to 8, characterised in that the tempering
device (26) is made of heating elements of the width of a zone.
10. Printing unit according to one of claims 1 to 9, characterised in that the cylinder
(30) is of hollow construction and the inner hollow chamber (35) is connected to a
liquid cycle which can be set to different temperatures.
1. Unité d'impression pour une machine d'impression comportant des cylindres (1,23,30)
qui comportent des petites cavités (11,29,34,53,63), coopèrent avec une racle (5,25)
et appliquent l'encre et sur le noyau (6,27,32,50, 60) duquel est déposée au moins
une couche (8,28,33,51,62) comportant les petites cavités (11,29,34,53,63) et réalisée
en un matériau possédant une mémoire de forme qui dépend de la température, ainsi
qu'un dispositif de mise en température (9,26,35 à 40) pouvant être branché et débranché,
pour modifier la température de cette couche (8,28,33,51,62), caractérisée en ce que
la couche (8,28,33,51,62) possède deux états de forme différents pour deux gammes
différentes de températures, sans qu'aucune autre condition soit requise.
2. Unité d'impression selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une couche intercalaire
poreuse (7), dont le volume est variable, est disposée entre la couche (8) formée
du matériau possédant une mémoire de forme qui dépend de la température, et le noyau
(6) du cylindre (1).
3. Unité d'impression selon la revendication 2, caractérisée en ce que la couche intermédiaire
(7) est également réalisée en un matériau possédant une mémoire de forme qui dépend
de la température.
4. Unité d'impression selon la revendication 1, caractérisée en ce que la couche (62)
est réalisée avec le matériau possédant la mémoire de forme qui dépend de la température,
sous la forme d'une douille à paroi mince, disposée sur le noyau (60), que la surface
extérieure du noyau (61) est pourvue de renfoncements (61), et que les renfoncements
(62) sont dimensionnés en fonction de la taille maximale des petites cavités et sont
disposés audessous des parties thermiquement déformables de la couche (62).
5. Unité d'impression selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
qu'une couche déformable élastiquement (52) de protection contre l'usure est disposée
extérieurement sur la couche (51) formée du matériau possédant une mémoire de forme
qui est fonction de la température.
6. Unité d'impression selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le
cylindre (1) est un cylindre d'héliogravure.
7. Unité d'impression selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le
cylindre (23) est un cylindre tramé d'un mécanisme encreur.
8. Unité d'impression selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que le dispositif de mise en température (9) est constitué par une multiplicité d'éléments
chauffants (10) disposés côte-à-côte.
9. Unité d'impression selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le
dispositif de mise en température (22) est constitué par des éléments chauffants possédant
la largeur de la zone.
10. Unité d'impression selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que le
cylindre (30) est creux et que la cavité intérieure (35) est raccordée à un circuit
de liquide, qui peut être réglé sur différentes températures.