| (19) |
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(11) |
EP 0 428 989 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.1994 Patentblatt 1994/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.11.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B21C 33/00 |
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Vorrichtung zum Laden von Blöcken und gegebenenfalls Pressscheiben in liegende Metallstrangpressen
Apparatus for loading billets and eventually pressing discs in horizontal metal extrusion
presses
Appareil pour le chargement des billettes et éventuellement des disques de poussée
dans des presses d'extrusion de métaux horizontales
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
23.11.1989 DE 3938790
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.05.1991 Patentblatt 1991/22 |
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Patentinhaber: SMS Hasenclever GmbH |
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D-40035 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Richardt, Urban
W-4020 Mettmann 1 (DE)
- Ziemons, Heinrich
W-4047 Dormagen 11 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Pollmeier, Felix, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
HEMMERICH-MÜLLER-GROSSE-POLLMEIER-VALENTIN
Eduard-Schloemann-Strasse 55 40237 Düsseldorf 40237 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 602 234
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DE-C- 519 038
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 4, no. 2 (C-69)9. Januar1980 & JP- A-54 136 560 (UBE
KOSAN KK) 23 Oktober 1979
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Das Laden von Blöcken und gegebenenfalls von Preßscheiben in liegende Metallstrangpressen
erfolgt mittels Vorrichtungen, bestehend aus mindestens einer Ladeschale, zumeist
aber zwei oder auch mehr längs der Pressenachse hintereinander angeordneten Ladeschalen,
die bzw. deren jede von einem Schwenkarm oder einem Schubstößel getragen in die Pressenachse
einbringbar und wieder aus ihr ausbringbar ist. Das Laden kann zwischen dem Blockaufnehmer
und dem Preßstempel erfolgen, wozu ein entsprechder Hubweg des Preßstempels erforderlich
ist. ("Modernisierung einer 20-MN-Strangpressanlage für Aluminium" Aluminium 64 (1988)
Heft 4, S. 370/379). Zumeist wird jedoch der hierzu mit einer Verschiebevorrichtung
versehene Blockaufnehmer der Strangpresse zunächst über den Preßstempel (DE-C-519
038) oder bei für das indirekte Pressen eingerichteten Metallstrangpressen gegebenenfalls
über den Matrizenstempel (DE-A-30 29 234) verfahren, damit der Raum zwischen dem Preßwerkzeug
und dem Preßstempel zugänglich ist. Nach dem Einbringen eines Blockes in die Pressenachse
wird der Blockaufnehmer wieder zurückgefahren und nimmt den Block auf. Da es nicht
immer möglich und oft nicht praktikabel ist, den Block und gegebenenfalls die Preßscheibe
zwischen Preßwerkzeug und dem angedrückten Preßstempel einzuklemmen und in der Pressenachse
zu halten (DE-B-1 156 374), ist es üblich, zwei oder auch mehrere Ladeschalen in der
Pressenachse hintereinander vorzusehen, die je nach Blocklänge einsetzbar sind (DE-B-16
02 234) und auch nacheinander aus der Pressenachse ausbringbar sein können (DE-C-1
021 820), wobei das Ausbringen einer Ladeschale erfolgt, so wie ein Block vom Blockaufnehmer
aufgenommen wird und Stützung durch den Blockaufnehmer findet. Soweit hierbei der
Blockaufnehmer verschoben wird, wird zumeist der Vorschub des Blockaufnehmers für
die Zeit des Ausbringens einer Ladeschale unterbrochen, um eine Kollision von Blockaufnehmer
und Ladeschale auszuschließen. Verschiedentlich wird auch die zum Blockaufnehmer hin
gelegene Ladeschale gegenüber der anderen Ladeschale in Anlehnung an die Tragarme
nach der DE-C-519 038 verschiebbar angeordnet, wobei die eine oberflächenschonende
Auflage der Blöcke bestimmende Breite der Ladeschalen den möglichen Raumgewinn begrenzt.
[0002] Die Erfindung geht von den Vorrichtungen zum Laden von Blöcken und gegebenenfalls
von Preßscheiben in liegende Metallstrangpressen aus, die zwei oder mehr längs der
Pressenachse hintereinander angeordnete, von Schwenkarmen oder Schubstößeln getragene
Ladeschalen aufweist, die in die Pressenachse einbringbar und wieder aus der Pressenachse
ausbringbar sowie zangenartig geteilt mittels eines schwenkbaren Teils zu öffnen und
zu schließen sind und von denen mindestens die zweite Ladeschale und die gegebenenfalls
weiteren Ladeschalen mitsamt ihrem Schwenkbarm bzw. Schubstößel in Richtung der Pressenachse
verschiebbar ist bzw. sind. Die Verschiebbarkeit einer Ladeschale gegen die andere
setzt einen Abstand zwischen den Ladeschalen voraus, wobei die Breite der Ladeschalen
zusammengenommen nicht mehr als die kleinste Blocklänge betragen darf. Der Abstand
zwischen den Ladeschalen läßt aber ein Laden geteilter Blöcke nicht zu, deren Teilstücke
die Lücke zwischen den Ladeschalen nicht ausreichend überbrücken. Soweit für das Ausbringen
einer Ladeschale der Blockaufnehmer bei seinem Vorschub angehalten werden muß, ist
der Zeitverlust ein weiterer Nachteil der bekannten Blocklader.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, mit Ladeschalen hinreichender Breite Blöcke unterschiedlicher
Länge, geteilte Blöcke sowie Blöcke gemeinsam mit einer Preßscheibe sicher und ohne
Unterbrechung laden zu können. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß von einem Blocklader
mit den im Anspruch 1 angeführten Merkmalen gelöst. Die getrennten, mit je einem Schwenkarm
oder Schubstößel versehenen Ladeschalen können auf eine Ladebreite von der Summe der
Breite der einzelnen Ladeschalen und nach der Erfindung darüber hinaus auf eine Gesamtbreite
zusammenfahren, die geringer als die Breite der einzelnen Ladeschalen zusammengenommen
ist. Es erübrigt sich dadurch das Ausfahren der zweiten oder weiteren Ladeschale und
somit ein Anhalten des zum Laden verschiebbaren Bauteils der Presse, beispielsweise
des Blockaufnehmers.
[0004] Ein vollständiges Zusammenfahren der Ladeschalen auf die Breite einer einzigen Ladeschale
wird mit den Merkmalen des Anspruchs 2 erreicht.
[0005] Zum Stand der Technik ist die JP-A-54 136 560 zu erwähnen, die zur baulichen Vereinfachung
von Blockladevorrichtungen nur eine einzige, einteilige Ladeschale getragen von einem
einzigen Schwenkarm vorsieht, wobei diese Ladeschale durch eine an sie angehängte,
ebenfalls einteilige, allein mit den Seitenstützen für den Block versehene Hilfsladeschale
verlängert ist. Die wegen ihrer einteiligen Ausbildung offene Ladeschale und Hilfsladeschale
lassen ein Umgreifen des zu ladenden Blockes und damit schnelle Bewegungsabläufe beim
Laden nicht zu. Nach Fig. 6 der JP-A-54 136 560 sind Ladeschale und Hilfsladeschale
an ihren einander zugekehrten Enden wechselständig mit Zinken und Lücken versehen,
so daß die Hilfsladeschale zur Ladeschale um das Maß von Zinken und Lücken in Richtung
der Pressenachse verschiebbar ist. Eine Entfernung der Hilfsladeschale von der Ladeschale
in Richtung der Pressenachse zur Aufnahme besonders langer Blöcke ist wegen der Verbindung
zwischen Ladeschale und Hilfsladeschale nicht bzw. nur in beschränktem Maße möglich
und vor einem Ausschwenken des Schwenkarms mit Ladeschale muß die Hilfsladeschale,
die mit den Seitenstützen für den Block versehen ist, ausgeschwenkt oder abgesenkt
werden.
[0006] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, die in
- Figur 1
- die Gesamtansicht einer Metallstrangpresse mit der ihr zugeordneten Vorrichtung zum
Laden von Blöcken und in
- Figur 2
- als Ausschnitt in größerem Maßstab die Vorrichtung zum Laden von Blöcken zeigt,
- Figur 3
- zeigt die Vorrichtung und ausschnittsweise die Metallstrangpresse in Seitenansicht
bzw. im Schnitt nach der in die Figuren 1 und 2 eingetragenen Linie III-III und in
- Figur 4
- einen Ausschnitt gemäß Figur 3 in einer Ansicht in Richtung des Pfeils IV in Figur
2. Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in
- Figur 5 und Figur 6
- schematisch in zwei Betriebsstellungen gezeigt.
[0007] Die in Figur 1 dargestellte Metallstrangpresse besteht aus einem Zylinderholm 1,
einem Gegenholm 2 und diese verbindenden Ankern 3. Führungen 4 an den Ankern 3 tragen
einen Laufholm 5, der von einem im Zylinder 6 des Zylinderholms 1 geführten und beaufschlagten
Plungerkolben 7 in Richtung der Pressenachse in Preßrichtung und von Kolben-Zylinder-Einheiten
8 rückwärts bewegt wird. Der Laufholm 5 trägt einen Preßstempel 9. Des weiteren tragen
die Führungen 4 einen Holm 10 der mit einem Blockaufnehmer 11 versehen ist und von
Kolben- Zylinder- Einheiten 12 in Richtung der Pressenachse bewegbar ist. Am Gegenholm
2 ist in einem Halter 13 eine Matrize 14 befestigt. Zum laden eines zu verpressenden
Blockes wird der Holm 10 mit dem Blockaufnehmer 11 über den Preßstempel 9 geschoben,
so daß der Rum zwischen der Matrize 14 und einer Preßscheibe 15 an der Stirnseite
des Preßstempels 9 frei liegt.
[0008] Die Vorrichtung zum Laden von Blöcken besteht aus einem Lagerblock 16, der in zwei
Lagern 17 drehbar eine Welle 18 trägt, die zwischen den Lagern 17 als Vierkant- oder
Keilwelle ausgebildet ist. Drehfest auf der Welle 18 sitzt ein Antriebshebel 19, an
den die Kolbenstange 20 einer Kolben- Zylinder- Einheit 21 angreift, deren Zylinder
22 bei 23 im Lagerblock 16 schwenkbeweglich gelagert ist. Durch entsprechende Beaufschlagung
des Kolbens der Kolben- Zylinder- Einheit 21 wird über den Antriebshebel 19 die Welle
18 in der einen oder anderen Richtung geschwenkt. Auf die Welle 18 sind drehfest zwei
Schwenkarme 24 und 25 aufgesetzt, wobei der Schwenkarm 24 auch axial zur Welle 18
befestigt ist, während der Schwenkarm 25 axialverschiebbar auf der Welle 18 sitzt
und durch eine Kolben- Zylinder- Einheit 26, die im Antriebshebel 19 bei 27 abgestützt
ist, axial bewegt wird. Jeder Schwenkarm 24 und 25 trägt eine Ladeschale 28,29. Zur
Aufnahme eines Blockes 30 befinden sich die Schwenkarme 24 und 25 in der in Figur
3 gestrichelt dargestellten Schwenkstellung, in der sie die von einem Ofen angeförderten,
auf Preßtemperatur erhitzten Metallblöcke 30 übernehmen. Mittels der Kolben- Zylinder-
Einheit 21 werden über die Welle 18 die Schwenkarme 24 und 25 so geschwenkt, daß der
in ihren Ladeschalen 28 und 29 liegende Block 30 in die Pressenachse in den freien
Rum zwischen der Matrize 14 und der Preßscheibe 15 gelangt. Nun wird mittels der Kolben-
Zylinder- Einheiten 12 der Holm 10 mit dem Blockaufnehmer 11 auf die Matrize 14 zu
verschoben, wobei der Blockaufnehmer 11 über den Block 30 gestülpt wird. Entsprechend
dem Vorschub des Blockaufnehmers 11 wird mittels der Kolben- Zylinder- Einheit 26
der Schwenkarm 25 axial auf der Welle 18 verschoben, bis in die in Figur 2 gestrichelt
gezeichnete Stellung.
[0009] Die Ladeschalen 28 und 29 sind gabelartig ausgebildet und es besteht die Ladeschale
28 aus Zinken 31 und die Ladeschale 29 aus Zinken 32. Die Zinken 31 sind von Jochstücken
28a, 28b und die Zinken 32 sind von Jochstücken 29a und 29b zusammengefaßt, wobei
das Jochstück 28a das Ende des Schwenkarmes 24 und das Jochstück 29a das Ende des
Schwenkarmes 25 bildet, das Jochstück 28b um eine Achse 33 im Schwenkarm 24 und das
Jochstück 29b um eine Achse 33 im Schwenkarm 25 schwenkbar ist. Geschwenkt werden
die Jochstücke 28b und 29b von je einer Kolben- Zylinder- Einheit 34 die an die Schwenkarme
24 bzw. 25 angelenkt sind. Wie die Figur 2 erkennen läßt, überschneidet sich die Ladeschale
29 in der gestrichelt dargestellten Stellung des Schwenkarmes 25 völlig mit der Ladeschale
28, was durch die gabelartige Ausbildung der Ladeschalen 28 und 29 bei versetzter
Anordnung der Zinken 31 und 32, bei der die Zinken 31 der Ladeschale 28 den Lücken
zwischen den Zinken 32 der Ladeschale 29 und umgekehrt gegenüberstehen, erreicht ist.
Ein vorzeitiges Ausschwenken des Schwenkarmes 25 mit seiner Ladeschale 29, wie es
nach dem Stand der Technik nötig ist, wenn sich die Ladeschale 29 der Ladeschale 28
genähert hat und die Ladeschale 28 noch zur Stützung des zu ladenden Blocks 30, eines
Blockabschnitts oder einer Preßscheibe benötigt wird, kann somit entfallen und es
können die Ladeschalen 28 und 29 in gegenseitiger Überschneidung gemeinsam ausgeschwenkt
werden. Hierzu werden die Kolben- Zylinder- Einheiten 34 an beiden Schwenkarmen 24
und 25 gemeinsam beaufschlagt, so daß die Jochstücke 28b und 29b gemeinsam um ihre
Achsen 33 schwenken in die in Figur 3 gestrichelt gezeichnete Stellung, so daß die
Schwenkarme 24 und 25 mit den geöffneten Ladeschalen 28 und 29 an dem Block 30 vorbei
gemeinsam ausgeschwenkt werden können.
[0010] In dem Ausführungsbeispiel nach Figur 1 ist eine Metallstrangpresse dargestellt,
bei der mit einer Preßscheibe 15 gearbeitet wird, die fest mit dem Preßstempel 9 verbunden
ist, also nicht mit dem Block 30 zu jedem Preßvorgang geladen wird, wie dies bei Leichtmetall-
Strangpressen verbreitet üblich ist. Falls mit loser Preßscheibe 15 gearbeitet werden
soll, muß durch kürzere Blöcke oder längere Ladeschalen dafür gesorgt werden, daß
auch die Preßscheiben auf den Ladeschalen Platz finden.
[0011] Die Lange der Ladeschalen 28 und 29 bestimmt sich aus der ausreichenden Auflage für
die zu ladenden Blöcke 30 und die Länge der Blöcke 30 bestimmt den Abstand A zwischen
den Ladeschalen 28 und 29 in der Ausgangsstellung. Um trotz großer Ladelänge mit kurzen
Ladeschalen und geringen oder ohne Abstand zwischen den Ladeschalen auszukommen, können
nach dem Prinzip der Erfindung auch mehr als zwei Ladeschalen vorgesehen und ausgebildet
sein, wie dies im Prinzip für drei Ladeschalen in den Figuren 5 und 6 dargestellt
ist. Hierbei zeigt die Figur 5 die drei Ladeschalen in sich überschneidener Stellung
und die Figur 6 auseinandergefahrener geöffneter Stellung. Die Schwenkarme mit den
die Zinken tragenden Jochstücke sind mit 35, 36 und 37 bezeichnet, wobei der Schwenkarm
35 eine aus Zinken 38 gebildete Ladeschale 39, der Schwenkarm 36 eine aus Zinken 40
gebildete Ladeschale 41 und der Schwenkarm 31 eine aus Zinken 42 gebildete Ladeschale
43 trägt. Die Zinken 38, 40, 42 sind wiederum so gegeneinander versetzt mit den Jochstücken
der Schwenkarme 35,36 und 37 verbunden, daß eine Verschiebung der Schwenkarme 36 und
37 gemäß den Pfeilen C und D zur völligen Überschneidung der Zinken 38,40 und 42 führt.
1. Vorrichtung zum Laden von Blöcken (30) und gegebenenfalls Preßscheiben in liegende
Metallstrangpressen, mit einer ersten (28,39), einer zweiten (29,41) und gegebenenfalls
einer weiteren (43) längs der Pressenachse hintereinander angeordneten von Schwenkarmen
(24,25,35,36,37) oder Schubstößeln getragenen, in die Pressenachse zwischen Preßwerkzeug
(14) oder Preßstempel und Blockaufnehmer (11) einbringbaren und wieder aus ihr ausbringbaren
Ladeschalen (28,29,39,41,43), die zangenartig geteilt und mittels eines schwenkbaren
Teils (28b,29b) zu öffnen und zu schließen sind, und von denen zumindest die zweite
Ladeschale (29,41) und gegebenenfalls die weitere Ladeschale (43) mitsamt ihrem Schwenkarm
(25,36,37) oder Schubstößel in Richtung der Pressenachse verschiebbar ist bzw. sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Ladeschale (28,29;39,41,43) gabelartig mit gegenüber der anderen Ladeschale
oder den übrigen Ladeschalen versetzten Zinken (31,32;38,40,42) und Lücken ausgebildet
ist, so daß jede Ladeschale (29;41,43) mit ihren Zinken (32;40,42) in die Lücken zwischen
den Zinken (31;38) der anderen Ladeschale (28) bzw. der weiteren Ladeschalen (41,43)
in Richtung der Pressenachse einfahrbar ist, und jeder Schwenkarm (24,25) bzw. Schubstößel
an seinem freien Ende ein erstes Jochstück (28a,29a) für einen Teil der Zinken (31,32)
seiner Ladeschale (28,29) bildet, mit dem gelenkig um eine zur Pressenachse parallele
Achse (33) schwenkbar ein zweites Jochstück 28b,29b) für den anderen Teil der Zinken
seiner Ladeschale (28,29) verbunden ist.
2. Ladevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zinken (31,32;38,40,42) und die Lücken zwischen den Zinken (31,32;38,40,42)
sich über die gesamte axiale Länge einer jeden Ladeschale (28,29;39,41,43) erstrecken,
die die Zinken (31,32;38,40,42) zusammenfassenden von den Enden der Schwenkarme (24,25;35,36,37)
bzw. Schubstößel gebildeten, außerhalb des Umkreises von Zinken (31,32;38,40,42) und
Lücken liegenden Joche (28a,28b,29a,29b) mit ihren Zinken (31 zu 24,28a,28b, 32 zu
25,29a,29b; 38 zu 35, 40 zu 36; 42 zu 37) verbunden sind und die Breite der Joche
(28a,28b,29a,29b) mit ihren Schwenkarmen bzw. Schubstößeln (24,25;35,36,37) zusammengenommen
geringer als die axiale Länge der Zinken (31,32;38,40,42) bemessen ist.
1. A device for loading billets (30) and, optionally, dummy blocks into horizontal metal
extrusion presses, having first (28, 39), second (29, 41) and, if necessary, further
(43) loading trays which are arranged one behind the other along the axis of the press,
are carried by swivel arms (24, 25, 35, 36, 37) or slides, can be moved into the press
axis between the pressing tool (14) or pressure ram and billet receiver (11) and can
be moved out of the press axis again, the said loading trays (28, 29, 39, 41, 43)
being divided in the manner of pincers and being openable and closeable by means of
a pivotable part (28b, 29b), and of which at least the second loading tray (29, 41)
and, if necessary, the further loading tray (43) together with their swivel arms (25,
36, 37) or slides is displaceable in the axial direction of the press,
characterised in that each loading tray (28, 29; 39, 41, 43) is formed in the manner
of a fork having gaps and prongs (31, 32; 38, 40, 42) which are offset in relation
to the other loading tray or loading trays such that the prongs (32; 40, 42) of each
loading tray (29; 41, 43) can be inserted into the gaps between the prongs (31; 38)
of the other loading tray (28) or loading trays (41, 43) in the axial direction of
the press, and each swivel arm (24, 25) or slide forms a first yoke piece (28a, 29a)
at its free end for a number of the prongs (31, 32) of its loading tray (28, 29),
a second yoke piece (28b, 29b) for the remaining prongs of its loading tray (28, 29)
being pivotably connected to the said first yoke piece (28a, 29a) so as to be articulated
about a spindle (33) parallel to the press axis.
2. A loading device according to claim 1, characterised in that the prongs (31, 32; 38,
40, 42) and the gaps between the prongs (31, 32; 38, 40, 42) extend over the entire
axial length of each loading tray (28, 29; 39, 41, 43), in that the yokes (28a, 28b,
29a, 29b), which comprise the prongs (31, 32; 38, 40, 42), are formed by the ends
of the swivel arms (24, 25; 35, 36, 37) or slides and are located outside the periphery
of the prongs (31, 32; 38, 40, 42) and gaps, are connected to their prongs (31 to
24, 28a, 28b, 32 to 25, 29a, 29b; 38 to 35, 40 to 36, 42 to 37), and in that the breadth
of the yokes (28a, 28b, 29a, 29b) together with their swivel arms or slides (24, 25;
35, 36, 37) is smaller than the axial length of the prongs (31, 32; 38, 40, 42).
1. Appareil pour le chargement de billettes (30) et éventuellement de disques de poussée
dans des presses horizontales d'extrusion de métaux, comprenant une première (28,
39), une seconde (29, 41) et éventuellement une autre (43) coquille de chargement
(28, 29, 39, 41, 43) agencées les unes derrière les autres le long de l'axe de presse
et portées par des bras basculants (24, 25, 35, 36, 37) ou des coulisseaux, qui peuvent
être amenées dans l'axe de presse entre un outil de presse (14) ou un fouloir de presse
et un récepteur de billettes (11) et ressorties de l'axe de presse, lesdites coquilles
pouvant être ouvertes et fermées séparément à la manière d'une pince au moyen d'une
partie basculante (28b, 29b), et parmi lesquelles au moins la seconde coquille de
chargement (29, 41) et éventuellement une autre coquille de chargement (43) sont mobiles
ensemble avec leurs bras basculants (25, 36, 37) ou coulisseaux de poussée en direction
de l'axe de presse,
caractérisé en ce que chaque coquille de chargement (28, 29 ; 39, 41, 43) est réalisée
en forme d'une fourche avec des dents (31, 32 ; 38, 40, 42) et des intervalles interdentaires
en décalage par rapport à l'autre coquille de chargement ou aux autres coquilles de
chargement, de sorte que chaque coquille de chargement (29 ; 41, 43) peut être amenée
en direction de l'axe de presse avec ses dents (32 ; 40, 42) dans les intervalles
interdentaires entre les dents (31 ; 38) de l'autre coquille de chargement (28) ou
des autres coquilles de chargement (41, 43), et en ce que chaque bras basculant (24,
25) ou coulisseau de poussée forme à son extrémité libre un premier élément d'étrier
(28a, 29a) pour une partie des dents (31, 32) de sa coquille de chargement (28, 29),
auquel est relié en articulation un second élément d'étrier (28b, 29b), en basculement
autour d'un axe (33) parallèle à l'axe de presse, pour l'autre partie des dents de
sa coquille de chargement (28, 29).
2. Appareil de chargement selon la revendication 1, caractérisé en ce que les dents (31,
32 ; 38, 40, 42) et les intervalles interdentaires entre les dents (31, 32 ; 38, 40,
42) s'étendent sur toute la longueur axiale de chacune des coquilles de chargement
(28, 29 ; 39, 41, 43), en ce que les étriers (28a, 28b, 29a, 29b), qui regroupent
les dents (31, 32 ; 38, 40, 42), formés par les extrémités des bras basculants (24,
25 ; 35, 36, 37) ou les coulisseaux de poussée, et situés à l'extérieur de la périphérie
des dents (31, 32 ; 38, 40, 42) et des intervalles interdentaires, sont reliés à leurs
dents (31 à 24, 28a, 28b ; 32 à 25, 29a, 29b ; 38 à 35 ; 40 à 36 ; 42 à 37), et en
ce que la largeur des étriers (28a, 28b, 29a, 29b) ensemble avec leurs bras basculants
ou coulisseaux de poussée (24, 25 ; 35, 36, 37) est inférieure à la longueur axiale
des dents (31, 32 ; 38, 40, 42).