| (19) |
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(11) |
EP 0 429 491 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.04.1996 Patentblatt 1996/14 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.08.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H01R 43/20 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE8900/526 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9001/818 (22.02.1990 Gazette 1990/05) |
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Verfahren und HILFSMITTEL ZUM FÜGEN VON KONTAKTEN IN STECKERGEHÄUSE
Method and DEVICE FOR INTRODUCING CONTACTS INTO CONNECTOR SHELLS
METHODE ET DISPOSITIF POUR INTRODUIRE DES CONTACTS DANS DES LOGEMENTS DE PRISE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
09.08.1988 DE 3826990
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.06.1991 Patentblatt 1991/23 |
| (73) |
Patentinhaber: MERZ METALL- UND KUNSTSTOFFVERARBEITUNGS GMBH |
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D-60489 Frankfurt (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- EMMERICH, Herbert
D-7050 Waiblingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Weber, Dieter, Dr. et al |
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Weber, Dieter, Dr.,Seiffert, Klaus, Dipl.-Phys.,Lieke, Winfried, Dr.Postfach 61 45 D-65051 Wiesbaden D-65051 Wiesbaden (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 299 897 US-A- 3 636 612
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FR-A- 2 607 653
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Fügen von
Kontakten in Steckergehäuse mit einer Mehrzahl von Polkammern, wobei die Kontakte
mindestens teilweise nacheinander in die einzelnen Polkammern eingesetzt werden.
[0002] Eine entsprechende Vorrichtung und ein solches Verfahren sind aus der FR-A-2,607,653
bekannt. Diese Druckschrift zeigt ganz allgemein ein Verfahren und eine Vorrichtung
für die automatische Anbringung von Kontakten und Kabeln an Steckern, die eine Vielzahl
von Polkammern aufweisen, jedoch sind dieser Druckschrift Einzelheiten des Einbringens
der Kontakte in die Polkammern, insbesondere in einer willkürlichen Reihenfolge, die
beispielsweise das Beseiteschleben von aus den Polkammern herausragenden Kabeln erforderlich
machen würde, nicht zu entnehmen.
[0003] Aus der EP-A-299.897, die ein Dokument nach Artikel 54(3) EPÜ ist, sind ein Verfahren
und eine Vorrichtung bekannt, bei welchen die Spitze eines rohrförmigen Elementes,
durch welches Kontakte an die Polkammern herangeführt werden, durch Vorschieben eines
Rohres oder eines Steckerelementes auseinandergespreitzt wird und dabei eventuell
vor der Polkammer bzw. vor einem Steckkontakt liegende Kabel beiseite drängt.
[0004] Dabei werden die Teile, aus welchen die Spitze offensichtlich besteht, um ihren Ansatzpunkt
an einem Rohr oder dergleichen verschwenkt. An der Außenseite ist die Spitze glatt
und ohne besondere Struktur ausgebildet.
[0005] Um eine höhere Informationsdichte mit Kabelbäumen zu erreichen, werden immer mehr
Stecker mit einer Vielzahl von Polkammern verwendet, bei denen die einzelnen Pole
in Zeilen bzw. Spalten neben- und übereinander angeordnet sind.
[0006] Derartige "Vielfachstecker" weisen typischerweise bis zu 30 und mehr einzelne Pole
auf. Andererseits werden seit einiger Zeit verstärkt Anstrengungen unternommen, Kabelbäume
automatisiert herzustellen.
[0007] Hierzu wird in der Regel ein Industriemotorbzw. eine entsprechende mehrachsige Positioniereinrichtung
verwendet, die nacheinander verschiedene Werkzeuge, wie beispielsweise Verlegewerkzeuge,
Fügewerkzeuge etc. führt und so die einzelnen Kabel des Kabelbaums verlegt und mit
den Polen in den Polkammern verbindet bzw. bereits an den Kabeln angebrachte Pole
und insbesondere Crimpkontakte in die Polkammern einsteckt.
[0008] Sollen nun Kabel bzw. an den einzelnen Kabel bereits angebrachte Stecker in die einleitend
genannten "Vielfachstecker" gefügt werden, so ergeben sich in der Regel dann Probleme,
wenn die größte Zahl von Polkammern bereits mit Steckern bzw. Kabeln versehen ist:
Die Zugänglichkeit der restlichen Polkammern wird durch die bereits montierten Kabel
behindert. Erschwerend kommt hinzu, daß es nicht möglich ist, bei allen Steckern die
Polkammern in einer fortlaufenden Reihe zu beschicken, so daß es unter Umständen erforderlich
ist, eine Polkammer zu beschicken, bei der die umliegenden Polkammern bereits mit
Kabeln versehen sind
[0009] Deshalb ergeben sich insbesondere bei der automatisierten Fertigung von Kabelbäumen
Probleme durch Kollision zwischen den zu fügenden Kontakten und den bereits montierten
und aus dem Steckergehäuse hervorstehenden Kabeln.
[0010] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die Fertigungssicherheit bei der
Beschickung von Vielfachsteckern mit Kabeln bzw. Kontakten zu erhöhen.
[0011] Eine erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist mit ihren Weiterbildungen in den
Patentansprüchen gekennzeichnet.
[0012] Unter Berücksichtigung der EP-A-299.897 ist für die Vertragsstaaten Österreich und
Frankreich ein anderer Satz von Patentansprüchen formuliert worden als für die übrigen
Vertragsstaaten.
[0013] Erfindungsgemäß wird ein Hilfsmittel zum Fügen von Kontakten und insbesondere von
Crimpkontakten in Steckergehäuse mit einer Mehrzahl von Polkammern geschaffen. Dieses
Hilfsmittel weist ein Element auf, das vor der zu bestückenden Polkammer positioniert
wird. Dieses Element hat eine Spitze, deren Durchmesser bei der Positionierung kleiner
als typische Abmessungen der Polkammer ist. Hierdurch ist es möglich, das Element,
das aufgrund seiner im folgenden beschriebenen Funktion auch als Verdrängerelement
bezeichnet wird, sovor der zu bestückenden Polkammerzu positionieren, daß sich zwischen
der Polkammer und dem Verdrängerelement kein aus benachbarten Polkammern herausragendes
Kabel befindet.
[0014] Nach der Positionierung vor der zu bestückenden Polkammer und vor dem Einsetzen des
Kontakts bzw. eines an einem bereits eingesetzten Kontakt zu befestigenden Kabels
wird die in zwei oder mehr Teile geteilte Spitze (Anspruch 7) des Verdrängerelements
derart aufgespreizt, daß die Abmessungen ihrer Spitze größer als die Abmessungen der
Polkammer sind. Hierdurch werden in der Fügelinie des zu fügenden Teils liegende Kabel,
die zu benachbarten Polkammern gehören, zur Seite geschoben
[0015] Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0016] Durch die im Anspruch 2 angegebene Ausbildung des sich an die aufspreizbare Spitze
anschließenden Teils wird eine zusätzliche Trichterwirkung für das zu fügende Teil
und ein vorteilhafter "Verdrängereffekt" auf störende kabel erzielt.
[0017] Das erfindungsgemäße Hilfsmittel kann selbstverständlich auch bei der manuellen Montage
von Kabelbäumen verwendet werden. Besonders vorteilhaft ist es jedoch bei der automatisierten
Fertigung von Kabelbäumen.
[0018] Hierbei ist es entweder möglich, das erfindungsgemäße Hilfsmittel mittels eines Greifers,
der bspw. an einem Industrieroboter angebracht ist, vor der jeweils zu beschickenden
Polkammer zu positionieren (Anspruch 3), oder das erfindungsgemäße Hilfsmittel direkt
an einem Fügewerkzeug für Kabel und/oder Kontakte anzubringen (Anspruch 4).
[0019] Das Aufspreizen der aufspreizbaren Spitze kann bspw. durch einen speziellen "Spreizmechanismus"
oder durch den zu fügenden Kontakt erfolgen (Ansprüche 5 bzw. 6).
[0020] In jenem Falle ist das erfindungsmäße Hilfsmittel besonders vorteilhaft bei der Bestückung
von Steckergehäusen mit sog. Crimpkontakten (Anspruch 8).
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0021] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher beschrieben, in der zeigen
Fig. 1 ein Beispiel für einen zu bestükkenden Vielfachstecker, und
Fig. 2a bis 2c die Bestückung einer Polkammer mit einem erfindungsgemäßen Hilfsmittel.
[0022] Fig. 1 zeigt als Beispiel für einen zu bestückenden Vielfachstecker einen Stecker
1 mit einer dreireihigen (x bis z) und einervierspaltigen (a bis d) Polanordnung d.h.
mit zwölf Polkammern 2.
Beste Wege zur Ausführung der Erfindung
[0023] Fig 2a zeigt, wie ein erfindungsgemäßes Hilfsmittel 3 vor einer Polkammer 2 des in
Fig. 1 dargestellten Stekkers positioniert ist. Das Hilfsmittel 3 weist eine Spitze
4, einen sich daran anschließenden Abschnitt 5 mit kegelstumpfförmiger Innen- und
Außenkontur sowie einen zylindrischen Abschnitt 6 auf. Ferner ist das Hilfsmittel
3 in zwei oder vier (oder auch mehr) Teile geteilt, so daß es mit einem nicht dargestellten
Mechanismus aufgespreizt werden Kann.
[0024] Da die Abmessungen der Spitze 4 im nicht aufgespreizten Zustand kleiner als die Abmessungen
der Polkammer 2 sind, schiebt die Spitze 4 bei der Positionierung vor der Polkammer
2 problemlos ggf. vor der Polkammer liegende Kabel, die zu benachbarten Polkammern
gehören, zur Seite.
[0025] Figur 2b zeigt, daß vor dem Einsetzen eines Kontakts 7 das erfindungsgemäße Hilfsmittel
3, das hierzu - wie bereits erläutert - aus zwei oder mehr, vorzugsweise vier Teilen
besteht, aufgespreizt wird.
[0026] Durch diese Relativbewegung werden zu benachbarten Polkammer gehörende Kabel "verdrängt",
d.h. zur Seite geschoben. Nach der beschriebenen Relativbewegung der Vorrichtung ist
der Fügeraum für den Crimpkontaktfrei, so daß erwie in Fig. 2c gezeigt, problemlos
in die Polkammer 2 eingeschoben werden kann.
[0027] Durch die bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel an die eigentliche Spitze anschließenden
Flanken 5, die zu einer kegelstumpfförmigen Innen- und Außenkontur führen, wird zu
einem eine vorteilhafte Trichterwirkung für den kontakt und zum anderen eine zusätzliche
Verdrängerwirkung beim Spreizen des Verdrängerelements erzielt.
[0028] Der zylindrische Abschnitt 6 dient einerseits zum Halten des erfindungsgemäßen Hilfsmittels
3 beispielsweise mit einem nicht näher dargestellten Greifer, zum anderen dient er
zum Einführen und anschließenden Führen des kontakts 7 in einer Entfernung, in der
aus benachbarten Polkammern herausragende Kabeln "nicht mehr" stören.
[0029] Vorstehend ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels ohne Beschränkung
des allgemeinen Erfindungsgedankens beschrieben worden, innerhalb dessen selbstverständlich
die verschiedensten Modifikationen möglich sind:
So ist es möglich, daß erfindungsgemäße Hilfsmittel mittels eines Greifers vor der
Polkammer zu positionieren, oder dieses direkt an einem Bestückungswerkzeug anzubauen.
[0030] Die Spreizbewegung kann nicht nur durch speziell gestaltete Spreizelemente, sondern
auch durch den Crimpkontakt 7 selbst hervorgerufen werden.
Gewerbliche Verwertbarkeit
[0031] Der erfindungsgemäße Gegenstand dient zur Beschickung von Vielfachsteckern mit Kabeln
und Kontakten mit Hilfe von Industrierobotern.
Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en) : BE, CH, DE, GB, IT, LI, NL, SE
1. Verfahren zum Fügen von Kontakten (7) in Steckergehäuse (1) mit einer Mehrzahl
von Polkammern (2), bei welchem die Kontakte (7) mindestens teilweise nacheinander
in die einzelnen Polkammern (2) eingesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß einer
zu beschickenden Polkammer (2) gegebenenfalls zwischen bereits zu benachbarten Polkammern
(2) verlaufenden Kabeln eine Einführhilfe (4, 5, 6) zugeführt wird, die aus einem
rohrförmigen Element (6) mit einer Spitze (4) besteht, deren Durchmesser kleiner ist
als die typischen Abmessungen der Polkammern (2), daß die aus mindestens zwei Teilen
bestehende Spitze (4) aufgespreizt wird, wobei vor der betreffenden Polkammer verlaufende
Kabel durch die Spitze (4) seitwärts verdrängt werden, und daß der Kontakt (7) durch
das rohrförmige Element (6) und die durch die aufgespreizte Spitze (4) gebildete Öffnung
hindurch in die Polkammer (2) eingeführt wird und daß das Aufspreizen mit Hilfe einer
an der Einführhilfe (4, 5, 6) angeordneten, mechanischen Spreizeinrichtung erfolgt,
welche die Teile der Spitze parallel auseinanderbewegt.
2. Vorrichtung zum Fügen von Kontakten (7) in Stekkergehäuse (1) mit einer Mehrzahl
von Polkammern, gekennzeichnet durch ein Verdrängerelement (4, 5, 6), welches einen
Hohlraum definiert, in welchen ein Steckerkontakt einführbar ist, wobei das Verdrängerelement
(4, 5, 6) eine Spitze (4) aufweist, deren Durchmesser kleiner ist als die typischen
Abmessungen der Polkammern (2), und daß die Spitze (4) aufspreizbar ist, so daß sie
im aufgespreizten Zustand Abmessungen hat, die größer als die typischen Abmessungen
der Polkammer sind, wobei der Kontakt (7) durch die, von der aufgespreizten Spitze
(4) gebildete Öffnung hindurch in die Polkammer (2) einführbar ist und daß die Spitze
an ihrem vorderen Endabschnitt einen nach außen weisenden Vorsprung aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine an der Vorrichtung
angebrachte Mechanik für das Aufspreizen der Spitze (4) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschluß an
die Spitze (4) ein Abschnitt (5) mit kegelstumpfförmiger Innen-und Außenkontur vorgesehen
ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung
(3) mittels eines an einem Industrieroboter angebrachten Greifers vor der jeweils
zu bestückenden Polkammer positionierbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie an
einem Fügewerkzeug für Kontakte angebracht ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufspreizen
durch das Einführen des Kontaktes erfolgt.
8. Verwendung einer Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 7 zur Montage von
Crimpkontakten.
Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en) : FR, AT
1. Verfahren zum Fügen von Kontakten (7) in Steckergehäuse (1) mit einer Mehrzahl
von Polkammern (2), bei welchem die Kontakte (7) mindestens teilweise nacheinander
in die einzelnen Polkammern (2) eingesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß einer
zu beschickenden Polkammer (2) gegebenenfalls zwischen bereits zu benachbarten Polkammern
(2) verlaufenden Kabeln eine Einführhilfe (4, 5, 6) zugeführt wird, die aus einem
rohrförmigen Element (6) mit einer Spitze (4) besteht, deren Durchmesser kleiner ist
als die typischen Abmessungen der Polkammern (2), daß die Spitze (4) aufgespreizt
wird, wobei vor der betreffenden Polkammerverlaufende Kabel durch die Spitze (4) seitwärts
verdrängt werden, und daß der Kontakt (7) durch das rohrförmige Element (6) und die
durch die aufgespreizte Spitze (4) gebildete Öffnung hindurch in die Polkammer (2)
eingeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufspreizen mit Hilfe
einer an der Einführhilfe (4, 5, 6) angeordneten, mechanischen Spreizeinrichtung erfolgt.
3. Vorrichtung zum Fügen von Kontakten (7) in Stekkergehäuse (1) mit einer Mehrzahl
von Polkammern, gekennzeichnet durch ein Verdrängerelement (4, 5, 6), welches einen
Hohlraum definiert, in welchen ein Steckerkontakt einführbar ist, wobei das Verdrängerelement
(4, 5, 6) eine Spitze (4) aufweist, deren Durchmesser kleiner ist als die typischen
Abmessungen der Polkammern (2), und daß die Spitze (4) aufspreizbar ist, so daß sie
im aufgespreizten Zustand Abmessungen hat, die größer als die typischen Abmessungen
der Polkammer sind, wobei der Kontakt (7) durch die, von der aufgespreizten Spitze
(4) gebildete Öffnung hindurch in die Polkammer (2) einführbar ist.
4. Vorrichtung zum Fügen von Kontakten (7) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß eine an der Vorrichtung angebrachte Mechanik für das Aufspreizen der Spitze (4)
vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschluß an
die Spitze (4) ein Abschnitt (5) mit kegelstumpfförmiger Innen-und Außenkontur vorgesehen
ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet daß die Vorrichtung
(3) mittels eines an einem Industrieroboter angebrachten Greifers vor der jeweils
zu bestückenden Polkammer positionierbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie an
einem Fügewerkzeug für Kontakte angebracht ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufspreizen
durch das Einführen des Kontaktes erfolgt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß deraufspreizbare
Teil (4, 5, 6) aus wenigstens zwei Teilen besteht.
10. Verwendung einer Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 3 bis 9 zur Montage von
Crimpkontakten.
Claims for the following Contracting State(s) : BE, CH, DE, GB, IT, LI, NL, SE
1. A method of fitting contacts (7) into plug housings (1) with a plurality of pole
chambers (2), wherein the contacts (7) are at least partially successively introduced
into the individual pole chambers (2), characterised in that an insertion aid (4,
5, 6) is moved to a pole chamber (2) which is to be loaded, possibly between cables
already extending to adjacent pole chambers (2), the insertion aid comprising a tubular
element (6) having a tip (4) whose diameter is smaller than the typical dimensions
of the pole chambers (2), that the tip (4) which comprises at least two parts is spread
open, in which case cables extending in front of the pole chamber in question are
displaced sideways by the tip (4), that the contact (7) is inserted into the pole
chamber (2) through the tubular element (6) and the opening formed by the spread-open
tip (4), and that the spreading-open operation is effected by means of a mechanical
spreading device which is arranged at the insertion aid (4, 5, 6) and which moves
the parts of the tip away from each other in parallel relationship.
2. A device for fitting contacts (7) into plug housings (1) having a plurality of
pole chambers, characterised by a displacer element (4, 5, 6) defining a hollow space
into which a plug contact can be inserted, wherein the displacer element (4, 5, 6)
has a tip (4) whose diameter is smaller than the typical dimensions of the pole chambers
(2), and that the tip (4) can be spread open so that in the spread-open condition
it is of dimensions which are greater than the typical dimensions of the pole chamber,
wherein the contact (7) can be inserted into the pole chamber (2) through the opening
formed by the spread-open tip (4), and that at its front end portion the tip has an
outwardly facing projection.
3. A device according to Claim 2, characterised in that there is provided a mechanism
disposed on the device for spreading open the tip (4).
4. A device according to Claim 2 or Claim 3, characterised in that disposed adjoining
the tip (4) is a portion (5) of frustoconical inside and outside contour.
5. A device according to one of Claims 2 to 4, characterised in that the device (3)
can be positioned in front of the respective pole chamber to be equipped by means
of a gripper mounted on an industrial robot
6. A device according to one of Claims 2 to 5, characterised in that it is mounted
on a fitting tool for contacts.
7. A device according to one of Claims 2 to 6, characterised in that the spreading-open
effect is produced by insertion of the contact.
8. Use of a device according to one of Claims 2 to 7 for the assembly of crimping
contacts.
Claims for the following Contracting State(s) : FR, AT
1. A method of fitting contacts (7) into plug housings (1) with a plurality of pole
chambers (2), wherein the contacts (7) are at least partially successively introduced
into the individual pole chambers (2), characterised in that an insertion aid (4,
5, 6) is moved to a pole chamber (2) which is to be loaded, possibly between cables
already extending to adjacent pole chambers (2), the insertion aid comprising a tubular
element (6) having a tip (4) whose diameter is smaller than the typical dimensions
of the pole chambers (2), that the tip (4) is spread open, in which case cables extending
in front of the pole chamber in question are displaced sideways by the tip (4), and
that the contact (7) is inserted into the pole chamber (2) through the tubular element
(6) and the opening formed by the spread open tip (4).
2. A method according to Claim 1, characterised in that the spreading open operation
is carried out with the aid of a spreading mechanism arranged on the insertion aid
(4, 5, 6).
3. A device for fitting contacts (7) into plug housings (1) having a plurality of
pole chambers, characterised by a displacer element (4, 5, 6) defining a hollow space
into which a plug contact can be inserted, wherein the displacer element (4, 5, 6)
has a tip (4) whose diameter is smaller than the typical dimensions of the pole chambers
(2), and that the tip (4) can be spread open so that in the spread-open condition
it is of dimensions which are greater than the typical dimensions of the pole chamber,
wherein the contact (7) can be inserted into the pole chamber (2) through the opening
formed by the spread-open tip (4).
4. A device for fitting contacts (7) according to Claim 3, characterised in that a
mechanism arranged on the device is provided for spreading open the tip (4).
5. A device according to Claim 3 or Claim 4, characterised in that disposed adjoining
the tip (4) is a portion (5) of frustoconical inside and outside contour.
6. A device according to one of Claims 3 to 5, characterised in that the device (3)
can be positioned in front of the respective pole chamber to be equipped by means
of a gripper mounted on an industrial robot.
7. A device according to one of Claims 3 to 6, characterised in that it is mounted
on a fitting tool for contacts.
8. A device according to one of Claims 3 to 7, characterised in that the spreading-open
effect is produced by insertion of the contact.
9. A device according to one of Claims 3 to 8, characterised in that the portion (4,
5, 6) which can be spread open consists of at least two portions.
10. Use of a device according to one of Claims 3 to 9 for the assembly of crimping
contacts.
Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s) : BE, CH, DE, GB, IT,
LI, NL, SE
1. Procédé pour introduire des contacts (7) dans des logements de prise (1 ) comportant
un grand nombre de compartiments polaires (2), procédé dans lequel les contacts (7)
sont, au moins partiellement, placés les uns après les autres dans les différents
compartiments polaires (2), caractérisé en ce qu'on amène, à un compartiment polaire
(2) à garnir, éventuellement entre des câbles courant déjà vers des chambres polaires
voisines (2), un auxiliaire d'insertion (4, 5, 6), lequel est constitué d'un élément
tubulaire (6) comportant une pointe (4), dont le diamètre est inférieur aux dimensions
typiques des compartiments polaires (2) ; que la pointe (4), constituée d'au moins
deux parties, est élargie, auquel cas les câbles courant devant le compartiment polaire
considéré sont déplacés vers le côté sous l'effet de la pointe (4) ; et que le contact
(7) est inséré dans le compartiment polaire (2) en passant par l'élément tubulaire
(6) et par l'ouverture formée par la pointe élargie (4) ; et que l'élargissement est
réalisé à l'aide d'un dispositif d'élargissement mécanique, disposé contre l'auxiliaire
d'insertion (4, 5, 6), dispositif qui écarte parallèlement l'une de l'autre les parties
de la pointe.
2. Dispositif pour introduire des contacts (7) dans des logements de prise (1 ) comportant
un grand nombre de compartiments polaires, caractérisé en ce qu'il comprend un élément
de déplacement (4, 5, 6), qui définit une cavité dans laquelle on peut insérer un
contact de prise, l'élément de déplacement (4, 5, 6) comportant une pointe (4) dont
le diamètre est inférieur aux dimensions typiques des chambres polaire (2) ; et que
la pointe (4) peut être élargie, de façon à avoir à l'état élargi des dimensions supérieures
aux dimensions typiques des compartiments polaires, le contact (7) pouvant être inséré
dans le compartiment polaire (2) en passant par l'ouverture formée par la pointe élargie
(4) ; et que la pointe présente, dans son segment terminal avant, une saillie dirigée
vers l'extérieur.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'on prévoit pour élargir
la pointe (4) un mécanisme rapporté au dispositif.
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce qu'on prévoit, dans
le prolongement de la pointe (4), un segment (5) ayant un contour intérieur et un
contour extérieur tronconiques.
5. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que le dispositif
(3) peut être positionné en avant du compartiment polaire à garnir, à l'aide d'un
organe de préhension rapporté à un robot industriel.
6. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce qu'il est rapporté
à un outil d'insertion des contacts.
7. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que l'élargissement
est effectué par l'insertion du contact.
8. Utilisation d'un dispositif selon l'une des revendications 2 à 7 pour le montage
de contacts sertis.
Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s) : FR, AT
1. Procédé pour introduire des contacts (7) dans des logements de prise (1) comportant
un grand nombre de compartiments polaires (2), procédé dans lequel les contacts (7)
sont, au moins partiellement, placés les uns après les autres dans les différents
compartiments polaires (2), caractérisé en ce qu'on amène, à un compartiment polaire
(2) à garnir, éventuellement entre des câbles courant déjà vers des chambres polaires
voisines, un auxiliaire d'insertion (4, 5, 6), lequel est constitué d'un élément tubulaire
(6) comportant une pointe (4), dont le diamètre est inférieur aux dimensions typiques
des compartiments polaires (2) ; que la pointe (4) est élargie, auquel cas les câbles
courant devant le compartiment polaire considéré sont déplacés vers le côté sous l'effet
de la pointe (4) ; et que le contact (7) est inséré dans le compartiment polaire (2)
en passant par l'élément tubulaire (6) et par l'ouverture formée par la pointe élargie.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élargissement est réalisé
à l'aide d'un dispositif d'élargissement mécanique, disposé contre l'auxiliaire d'insertion
(4, 5, 6).
3. Dispositif pour introduire des contacts (7) dans des logements de prise (1 ) comportant
un grand nombre de compartiments polaires, caractérisé en ce qu'il comprend un élément
de déplacement (4, 5, 6) qui définit une cavité dans laquelle on peut insérer un contact
de prise, l'élément de déplacement (4, 5, 6) comportant une pointe (4) dont le diamètre
est inférieur aux dimensions typiques des compartiments polaires (2) : et que la pointe
(4) peut être élargie, de façon à avoir à l'état élargi des dimensions supérieures
aux dimensions typiques des compartiments polaires, le contact (7) pouvant être inséré
dans le compartiment polaire, en passant par l'ouverture formée par la pointe élargie
(4).
4. Dispositif pour introduire des contacts (7) selon la revendication 3, caractérisé
en ce qu'on prévoit pour élargir la pointe (4) un mécanisme rapporté au dispositif.
5. Dispositif selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce qu'on prévoit, dans
le prolongement de la pointe (4), un segment (5) ayant un contour intérieur et un
contour extérieur tronconiques.
6. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que le dispositif
(3) peut être positionné en avant du compartiment polaire à garnir, à l'aide d'un
organe de préhension rapporté à un robot industriel.
7. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 6, caractérisé en ce qu'il est rapporté
à un outil d'insertion des contacts.
8. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 7, caractérisé en ce que l'élargissement
est effectué par l'insertion du contact.
9. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 8, caractérisé en ce que l'élément
élargissable (4, 5, 6) est constitué d'au moins deux parties.
10. Utilisation d'un dispositif selon l'une des revendications 3 à 9 pour le montage
des contacts sertis.
