[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Scheibenbillardspiel nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
[0002] Bei dem vorbekannten Scheibenbillardspiel dieser Art (GB-A-22 08 105) sind die Auslässe
in der Spielfläche selbst angeordnet, die Aussparungen befinden sich unmittelbar unterhalb
dieser Auslässe und sind zylindrisch. Die zylindrischen Spielscheiben, die in zwei
unterschiedlichen Größen vorgesehen sind, werden mittels einer Queue, einer mit einer
Feder ausgestatteten Stoßvorrichtung oder einfach mit den Fingern bewegt. Als Material
der Spielfläche wird festes Holz oder Sperrholz, Preßkarton guter Qualität oder ein
Kunststoff vorgeschlagen.
[0003] Aus der DE-C-38 08 79 ist ein Scheibenbillardspiel bekannt, bei dem ebenfalls die
Längsseiten der Spielfläche doppelt so lang sind wie die Querseiten. Die Auslässe
sind in der Bande vorgesehen, die sich hinter ihnen befindlichen Aussparungen haben
dengleichen Querschnitt wie der Auslaß selbst. Die Spielscheiben haben an ihren Umfangsflächen
einen Mantel, beispielsweise in Form eines Rings, aus einem elastischen Material,
vorzugsweise Gummi, und zumindest eine metallische Gleitfläche. Die Spielplatte ist
eine glatte, polierte Holzplatte.
[0004] Das Scheibenbillardspiel nach der US-A-4 548 409 ist dagegen quadratisch, in den
vier Innenecken der Bande sind insgesamt vier Auslässe für die Spielscheiben vorgesehen,
die sich nach außen hin erweitern, darüberhinaus sind in der Mitte zweier gegenüberliegender
Seiten noch zwei Auslässe vorgesehen, hinter denen sich sogenannte Fallen befinden,
die hinter ihnen befindlichen Aussparungen verengen sich ausgehend von den zugehörigen
Auslässen nach außen hin. Die Spielplatte ist aus einem harten, hochpolierten Material
gefertigt, Plastik wird bevorzugt. Die zylindrischen Spielscheiben liegen in zwei
unterschiedlichen Durchmessern vor.
[0005] Das Scheibenbillardspiel nach der GB-A-15 65 940 ist ebenfalls rein quadratisch,
auch bei ihm sind in den Innenecken der Bande Auslässe vorgesehen, an die sich nach
außen hin erweiternde Aussparungen anschließen, die Gesamtzahl der Auslässe beträgt
vier. Die Spielplatte ist aus bahnförmigem Kunststoffmaterial, das auf eine Unterlage
gelegt wird, die Bande, gebildet aus im Extrusionsverfahren aus Kunststoff hergestellten
Profilteilen, wird auf die Spielplatte aufgelegt.
[0006] Ausgehend von dem Scheibenbillardspiel nach dem nächstliegenden Stand der Technik
(GB-A-22 08 105) ist es Aufgabe der Erfindung, den Gleitvorgang zwischen Spielscheiben
und Oberfläche der Spielplatte zu verbessern so daß ein möglichst geringer Koeffizient
der Gleitreibung zwischen den Materialien auftritt und die Auslässe so zu verbessern,
daß sie bei den zu erwartenden, längeren Gleitwegen der Spielscheiben ein sicheres
Einfangen der Spielscheiben ermöglichen, die durch die Fläche der Auslässe hindurchtreten.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Scheibenbillardspiel mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1.
[0008] Unter einer Spielplatte aus genarbtem, hartem Kunststoff werden Oberflächenbeschichtungen
verstanden, wie sie üblicherweise für Arbeitsplatten in Einbauküchen verwendet werden.
Ihre Oberfläche ist leicht strukturiert (geriffelt, genarbt), sie werden im Handel
angeboten unter der geschützten Bezeichnung HORNITEX.
[0009] Die insgesamt sechs in der Bande vorgesehenen Auslässe sind so ausgebildet, daß sie
bündig oder weitgehend bündig mit der Spielfläche ansetzen und eine Größe haben, die
eine bequeme Passage mit ausreichendem Luftspalt von einigen Millimetern in der Horizontalen
und gegebenenfalls entsprechend in der Vertikalen ermöglichen. Als sehr vorteilhaft
hat es sich erwiesen, den Boden der Auslässe schräg nach unten geneigt verlaufen zu
lassen, wobei der Übergang zur beim Spiel stets möglichst exakt waagerecht verlaufenden
Spielfläche geknickt oder abgekrümmt verlaufen kann oder eine Stufe aufweist. Durch
den schräg verlaufenden Boden wird erreicht, daß die Spielscheiben selbsttätig weiterrutschen
und den Auslaß freigeben, sobald sie mit ihrem Schwerpunkt den Auslaß passiert haben.
Bei schräg verlaufendem Boden und bei einer Stufe ist eindeutig erkennbar, ob eine
Spielscheibe die eigentliche (waagerechte) Spielfläche verlassen hat oder nicht.
[0010] Vorteilhafterweise ist eine kleinere Spielscheibe vorgesehen, die entsprechend gekennzeichnet
ist. Sie darf, ähnlich wie beim Lochbillardspiel, das Spielfeld nicht verlassen. Ihre
geometrischen Abmessungen und ihre Maße liegen zumindest 5 % unter den entsprechenden
Angaben der sonstigen Spielscheiben
[0011] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Ansprüchen
sowie der nun folgenden Beschreibung von nicht einschränkend zu verstehenden Ausführungsbeispielen,
die unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert werden. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht des Scheibenbillardspiels,
- Fig. 2
- ein Schnitt entlang der Schnittlinie II - II in Fig. 1, jedoch für ein geändertes
Ausführungsbeispiel,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf ein zweites Ausführungsbeispiel,
- Fig. 4
- ein Schnittbild entlang der Schnittlinie IV - IV in Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Untersicht des Scheibenbillardspiels nach Fig. 3 und
- Fig. 6
- ein Schnitt entlang der Schnittlinie VI - VI in Fig. 5.
[0012] Das Scheibenbillardspiel nach dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 1
und 2 hat eine Spielplatte 20, die im wesentlichen aus einer rechteckigen, eine harte
und glatte Oberfläche aufweisenden Spielfläche 22 und einer rahmenförmig ausgebildeten,
die Spielfläche ringsum umlaufenden Bande 24 zusammengesetzt ist. Beim praktischen
Spiel verläuft die Spielfläche 22 horizontal, um dies überprüfen zu können, ist in
die Oberseite der Bande 24 eine Libelle 26 eingelassen. Die Spielfläche 22 hat die
Abmessungen 35 x 70 cm, die kürzeren Seiten werden als Querseiten 28 und die längeren
als Längsseiten 30 bezeichnet. In der Bande 24 sind insgesamt sechs Auslässe 32, 34,
die als Durchlaßschlitze ausgebildet sind, vorgesehen, sie verlaufen mit ihrer Unterkante
in der gleichen Höhe wie die Spielfläche 22. Außerhalb der Spielfläche schließt sich
an sie jeweils ein Kanal 36 mit einer Sammeltasche 38 an. Der Boden des Kanals 36
ist geneigt, er verläuft nach außen gesehen schräg nach unten. Die Winkelneigung ist
so gewählt, daß eine Spielscheibe 42, 44, die den Auslaß 32, 34 mit ihrem Schwerpunkt
passiert hat, selbsttätig weiterrutscht, dadurch den Auslaß 32, 34 freigibt und sich
in der Sammeltasche 38 ansammelt. Letzterer hat einen gegenüber dem Boden des Kanals
36 deutlich vertieften und ebenfalls schräg nach außen abfallend verlaufenden Boden
sowie eine Fangwand 40.
[0013] Auf der Spielfläche 22 befinden sich Spielscheiben 42, 44. Es sind mehrere Spielscheiben
42 mit einem Durchmesser von 28 mm und einer Höhe von 1,5 mm vorgesehen, sie sind
zylindrisch und durch Farbgebung, Profilierung, Markierung oder sonstige Eigenschaften
in mindestens zwei unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Darüberhinaus gibt es mindestens
eine weitere Spielscheibe 44, sie ist ca. 5 % kleiner und auch 5 % leichter als die
sonstigen Spielscheiben 42. Die ebenfalls zylindrische Spielscheibe 44 darf nicht
- und hierauf muß im Verlauf des Spiels jeder Spieler achten - durch die Auslässe
32, 34 gelangen.
[0014] Vier Auslässe 32 sind in den Innenecken der Bande 24 vorgesehen, zwei weitere Auslässe
34 befinden sich in der Mitte der Längsseiten 30.
[0015] Das Material der Spielscheiben 42, 44 und das Material der Spielfläche 22 sind so
aufeinander abgestimmt oder durch geeignete Zusätze präpariert, daß ein möglichst
geringer Reibungswiderstand zwischen den Spielscheiben 42, 44 und der Spielfläche
22 auftritt. Als geeignet für die Spielfläche 22 haben sich kunststoffbeschichtete
Oberflächen erwiesen, beispielsweise Melamin-beschichtete Holzplatten.
[0016] Ebenso ist das Material der Bande 24 so ausgebildet und mit dem Material der Spielscheiben
42, 44 so abgestimmt, daß ein möglichst elastischer Stoß zwischen beiden stattfindet,
der Impulsverlust einer Spielscheibe 42, 44 bei jedem Stoß, also bei jeder Reflexion,
an der Bande 24 also möglichst gering ist.
[0017] Auch im zweiten Ausführungsbeispiel nach den Figuren 3 bis 6 wird die Bande 24 durch
einen Rahmen gebildet, der aus zwei identischen, die Längsseiten 30 jeweils ausbildenden
Längsstücken und zwei ebenfalls identischen, jeweils die Querseiten 28 ausbildenden
Querstücken besteht. Diese Stücke sind entweder einzeln hergestellt, beispielsweise
aus einem Holz-, Kunststoff- oder Metallprofil und dabei jeweils auf Gehrung geschnitten,
oder es wird in einer Kunststoff-Spritzgußform ein L-förmiges Teil aus einer Querseite
28 und einer damit zusammen-hängenden Längsseite 30 hergestellt, die an ihren freien
Enden eine Gehrung aufweisen. In einer weiteren Alternative wird der gesamte Rahmen
in einem Werkzeug spritzgegossen.
[0018] Der Rahmen bildet eine Stufe aus, er erweitert sich stufenförmig nach unten hin.
Von unten ist paßgenau die Spielplatte 20 eingesetzt. Sie ist wiederum rechteckförmig,
jedoch sind ihre Ecken leicht im Winkel von 45 Grad abgeschrägt. Diese Abschrägung
wiederholt sich an den Außenecken des Rahmens.
[0019] Die Auslässe sind wie beim ersten Ausführungsbeispiel im Rahmen vorgesehen, ihre
lichte Breite (in der Horizontalen) ist 5 bis 20 % größer als der Durchmesser der
größeren Spielscheiben 42. Hinter den Auslässen befinden sich Aussparungen im Rahmen,
sie sind durchlaufend in der Vertikalen ausgebildet. Dies bedeutet, daß dort der Rand
der Spielfläche 22, der größtenteils durch den Rahmen abgedeckt ist, sichtbar wird.
Dieser Rand der Spielfläche im Bereich der Auslässe 32, 34 verläuft stufig, hierdurch
ist eine eindeutige Zuordnung gegeben, ob eine Spielscheibe 42, 44 gekippt ist und
somit die Spielfläche 22 verlassen hat oder nicht. Nur im ersteren Fall zählt sie.
[0020] Die Aussparungen weiten sich im Winkel von 45 Grad hinter den Auslässen 32, 34 aus
und sind so ausreichend tief, daß zwischen dem Rand der Spielfläche 22 und ihrem parallel
zu diesem Rand der Spielfläche 22 verlaufenden hinteren Abschluß etwas mehr als der
Radius einer größeren Spielscheibe 42 frei ist, dadurch kann diese in die Aussparung
46 hineinkippen.
[0021] Die Spielfläche 22 wird durch einen harten, genarbten Kunststoff gebildet, wie er
für Küchenoberflächen verwendet wird. Die Spielscheiben 42, 44 sind aus hartem Holz
mit polierter Oberfläche, sie haben konzentrische, etwa 1 mm axial vorstehenden Ringe
auf den beiden Stirnflächen. Mit diesen liegen sie auf der Spielfläche 22 auf. Die
effektive Berührungsfläche ist auf diese Weise relativ klein. Verwendet werden Spielscheiben,
wie sie für das Spiel "Mühle" benutzt werden.
[0022] Mit dem Spiel sind unterschiedliche Spielabläufe durchführbar. Für einen konkreten
Spielablauf sind zwei unterschiedlich gekennzeichnete Sätze von Spielscheiben 42,
sie werden im folgenden A und B genannt, eine weitere, entsprechend gekennzeichnete
Spielscheibe 42, die C genannt wird und eine Spielscheibe 44 vom kleineren Typ, die
D genannt wird, vorgesehen. Ziel des Spieles ist es, ausgehend von einem vorgegebenen
Startpunkt zunächst die Münzen einer Sorte, beispielsweise des Typs A, durch die Auslässe
32, 34 zu befördern. Ist dies gelungen, kann die Schlußmünze C gespielt werden. Dabei
muß jeweils verhindert werden, daß die Spielscheiben vom Typ B sowie die Spielscheibe
vom Typ D irgendwie, insbesondere durch die anderen Spielscheiben 42, berührt wird.
Sieger ist bei diesem Spielverlauf derjenige, der sowohl seine eigenen Spielscheiben,
beispielsweise diejenigen vom Typ A, als auch die Schluß-Spielscheibe vom Typ C durch
die Auslässe 32, 34 befördert hat.
1. Scheibenbillardspiel mit einer Spielplatte (20) und mehreren Spielscheiben (42, 44),
bei dem
- die Spielplatte (20) eine rechteckige, mit einer harten, ebenen Oberfläche versehene
Spielfläche (22) und eine ringsum rahmenförmig um die Spielfläche (22) laufende Bande
(24) aufweist, wobei die Spielfläche (22) Querseiten (28) mit einer Länge von 20 bis
60 cm und doppelt so lange Längsseiten (30) hat und in der Nähe der vier Innenecken
als auch der Mitte jeder der beiden Längsseiten (30) zusammen insgesamt sechs Auslässe
(32) für die Spielscheiben (42, 44) aufweist, hinter denen sich Aussparungen (46)
befinden und
- die Spielscheiben (42, 44) im wesentlichen zylindrisch ausgebildet sind und einen
Durchmesser von 10 bis 30 mm und eine Höhe von 1 bis 5 mm aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spielfläche (22) der Spielplatte (20) aus einem genarbten
Kunststoff besteht, daß die Aussparungen (46) sich ausgehend von den Auslässen (32,
34) nach außen hin erweitern und daß die Auslässe in der Bande vorgesehen sind.
2. Scheibenbillardspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslässe (32)
5 bis 15 mm breiter sind als die entsprechenden Abmessungen der Spielscheiben (42).
3. Scheibenbillardspiel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslässe
(32, 34) als Durchlaßschlitze ausgebildet sind, die eine lichte Höhe haben, die zumindest
2 mm höher ist als die axiale Höhe der größeren Spielscheiben (42).
4. Scheibenbillardspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spielfläche (22) die Maße 35 x 70 cm hat und die Bande (24) 10 bis 40 mm, vorzugsweise
35 mm hoch ist.
5. Scheibenbillardspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens eine Spielscheibe (44) 5 % bis 15 % kleiner und leichter als die anderen
Spielscheiben (42) ist.
6. Scheibenbillardspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bande (24) durch Profilleisten gebildet wird, die aus Holz, Kunststoff oder einem
Metall bestehen.
7. Scheibenbillardspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bande (24) durch einen Rahmen gebildet wird, der eine Stufe ausbildet, in die
die Spielfläche (22) einge setzt ist.
8. Scheibenbillardspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielscheiben
(42, 44) aus einem harten Holz gefertigt sind und eine polierte Oberfläche aufweisen.
9. Scheibenbillardspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spielscheiben (42, 44) an beiden Stirnflä chen konzentrische, etwa 1 mm axial
vorstehende Ringe aufweisen, mit denen sie auf der Spielfläche (22) aufliegen.
10. Scheibenbillardspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Queue vorgesehen
ist, die stäbchenförmig ist und eine Länge von 10 bis 50 cm aufweist.
1. Disk-billiard game with a game board (20) and several game-discs (42, 44), wherein
- the game board has a rectangular game-area 822) exhibiting a hard, flat surface
and a cushion (24) frame-like surrounding this game-area (22), whereby the game-area
has transverse sides (28) having a length between 20 and 60 cm and longitudinal sides
(30) being twice as long, and a total of six outlets (32) for game-discs (42, 44)
arranged in the vicinity of the four inner corners as well as in the middle of each
of the two longitudinal sides (30), a recess (46) being arranged behind each outlet,
and
- the game-discs (42, 44) are essentially cylindrical, and have a diameter between
10 and 30 mm and a height between 1 and 5 mm,
characterised in that the game area (22) of the game board is of a grained plastic,
that the recesses (46) enlarge from the outlets (32, 34) outwards and that the outlets
(32, 34) are arranged in the cushion.
2. Disk-billiard game according to claim 1, characterised in that the outlets (32) are
5 to 15 mm broader than the corresponding measures of the game-discs (42).
3. Disk-billiard game according to claim 1, characterised in that the outlets (32, 34)
are designed as slots for passage and have a free height which is at least 2 mm larger
than the axial height of the larger game-discs (42).
4. Disk-billiard game according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the
game-area (22) measures 35 by 70 cm and that the cushion (24) is 10 to 40 mm, preferably
35 mm, high.
5. Disk-billiard game according to one of the claims 1 to 4, characterised in that at
least one game-disc (44) is 5 % to 15 % smaller and lighter than the other game-discs
(42).
6. Disk-billiard game according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the
cushion (24) is made of profiles of wood, plastic or a metal.
7. Disk-billiard game according to one of the claims 1 to 6, characterised in that the
cushion (24) is part of a frame, which exhibits a recess, into which recess the game-area
(22) is inserted.
8. Disk-billiard game according to claim 1, characterised in that the game-discs (42,
44) are made of a hard wood and have a polished surface.
9. Disk-billiard game according to one of the claims 1 to 8, characterised in that the
game-discs (42, 44) exhibit on their two radial faces concentric rings protruding
axially for about 1 mm, which rings contact the game-area (22).
10. Disk-billiard game according to claim 1, characterised in that a queue is provided,
which is like a small rod and has a length between 10 and 50 cm.
1. Jeu de billard à disques avec un plateau de jeu (20) et plusieurs disques de jeu (42,
44) caractérisé en ce que
- le plateau de jeu (20) comprend une surface de jeu (22) rectangulaire dont la superficie
est dure et plane ainsi qu'une bande (24) formée comme un cadre tout autour de la
surface de jeu (22), la surface de jeu (22) quant à elle comprenant des faces transversales
(28) d'une longueur comprise entre 20 et 60 cm et des faces latérales (30) étant deux
fois plus longues que les faces transversales ainsi qu'au total six sorties (32) pour
les disques de jeu (42, 44), celles-ci se trouvant près des quatre coins intérieurs
et respectivement au milieu des deux faces latérales (30), derrière ces sorties se
trouvant des bombements (46) et
- les disques de jeu (42, 44) présentent pour l'essentiel une forme cylindrique et
comprennent un diamètre de 10 à 30 mm ainsi qu'une hauteur comprise entre 1 et 5 mm,
caractérisé en ce que la surface de jeu (22) du plateau de jeu (20) se compose d'une
matière plastique grainée, que les bombements (46) s'élargissent à partir des sorties
(32, 34) vers l'extérieur et que les sorties sont prévues dans la bande.
2. Jeu de billard à disques selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les
sorties (32) sont de 5 à 15 mm plus larges que les dimensions correspondantes des
disques de jeu (42).
3. Jeu de billard à disques selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce
que les sorties (32, 34) présentent la forme de fentes de passage ayant une hauteur
du jour qui est pour le moins 2 mm plus haute que la hauteur axiale des disques de
jeu (42) plus grands.
4. Jeu de billard à disques selon l'une des revendications 1 a' 3, caractérisé par le
fait que la surface de jeu (22) présente les dimensions de 35 x 70 cm et que la bande
(24) a une hauteur comprise entre 10 et 40 mm et de préférence une hauteur de 35 mm.
5. Jeu de billard à disques selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'au
moins un disque de jeu (44) est de 5 % a 15 % plus petit et plus léger que les autres
disques de jeu (42).
6. Jeu de billard à disques selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
la bande (24) est formée par des baguettes qui sont faites soit en bois, en matière
plastique soit en métal.
7. Jeu de billard à disques selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que
la bande (24) est formée par un cadre créant un gradin où est placée la surface de
jeu (22).
8. Jeu de billard à disques selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les
disques de jeu (42, 44) sont fabriqués d'un bois dur et qu'ils présentent une surface
polie.
9. Jeu de billard à disques selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que
les deux surfaces frontales des disques de jeu (42, 44) comprennent des anneaux concentriques
saillant de façon axiale à peu près d'un mm, avec lesquels les disques de jeu sont
couchés sur la surface de jeu (22).
10. Jeu de billard à disques selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'une
queue est prévue qui présente la forme d'une baguette et qui comprend une longueur
comprise entre 10 et 50 cm.