[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine mit Grundplatte und Dom ausgestattete Dacheindeckungsplatte
zur Durchführung eines von der Unterseite der Dacheindeckungsplatte bis oberhalb derselben
reichenden, neigungsverstellbaren Rohres, wobei das entsprechend bemessene Durchtrittsloch
im Scheitelbereich des Domes vorgesehen ist, wobei weiter zwischen einem auswärtsweisenden
Kragen am unteren Rand des Domes und der Fläche einer ringförmigen Rinne der Grundplatte
eine Haftverbindung besteht.
[0002] Eine Dacheindeckungsplatte dieser Art ist durch das Dokument WO-85 04 923 bekannt.
Dort sind Dom und Grundplatte spritztechnisch miteinander verbunden. Um diese Verbindung
zwischen metallener Grundplatte und einem aus Gummi oder dergleichen bestehenden Dom
zu verbessern, wird ein Haftvermittler eingesetzt. Die ringförmige Rinne der Grundplatte
weist nach unten; entsprechend untergreift der Kragen des Domes die Grundplatte. Eigenlast
und Belastung gehen so voll auf die Haftverbindung. Eine Benutzungsvariabilität für
den Dom wird aus seiner konischen Gestalt gezogen und der Tatsache, daß er, aus Gummi
bestehend, zurückschneidbar ist (anpaßbare Dichtungsmanschette).
[0003] Durch die DE-A-36 43 319 ist eine Dacheindeckungsplatte bekannt, bei der Grundplatte
und Dom ein einstückes Bauteil bilden, d.h. der Dom ist der Grundplatte gleich angeformt.
Die entsprechenden Spritzformen sind allerdings relativ kompliziert. Bedenkt man,
daß Dachdurchführungen ermöglichende Dacheindeckungsplatten nicht in normalen Dacheindeckungsplatten
vergleichbaren Mengen benötigt werden, so liegt insgesamt, also auch unter Berücksichtigung
der verschiedenen Typen, ein nicht vertretbarer Aufwand vor.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Dacheindeckungsplatte
hinsichtlich einer Zusammenstellungs-Variabilität zu verbessern, dies bei montagegünstiger,
gebrauchsstabiler Ausgestaltung.
[0005] Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung.
[0006] Die Unteransprüche sind vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Dacheindeckungsplatte.
[0007] Zufolge solcher Ausgestaltung ist eine herstellungstechnisch einfache gattungsgemäße
Dacheindeckungsplatte erzielt. Der Formenaufwand ist geringer. Unter Berücksichtigung
der verhältnismäßig geringen Stückzahlen gattungsgemäßer Dacheindeckungsplatten kann
man sich im Handumdrehen auf spezielle Marktwünsche einstellen. Die Grundplatte bleibt
typenbezogen jeweils stets die gleiche. Konkret ist dieser Gebrauchs- und Montagevorteil
und der der günstigeren Zusammenstellungs-Variabilität dadurch erreicht, daß der eine
kuppelförmige Oberseite aufweisende, zur Auflage eines am Rohr formpassend gestalteten
Haubenteils dienende Dom auf der Bodenfläche der Rinne aufliegend verklebt ist, wobei
die durchtrittslochseitige Randkante der Rinne gegenüber der mit Scharnierzapfenkehlen
für das Rohr ausgestatteten Innenfläche der Seitenwand des Domes rückversetzt verläuft.
Dadurch, daß der Dom auf der Bodenfläche der Rinne aufliegend verklebt ist, ist diese
Haftverbindung von der Hanglast des Domes etc. befreit. Die Einlagerung kann dabei
von solcher Tiefe sein, daß die Oberseite des Kragens mit der korrespondierenden Oberseite
der Grundplatte ebenengleich fluchtet. Dadurch, daß die durchtrittslochseitige Randkante
der Rinne gegenüber der mit Scharnierzapfen Kehlen für das Rohr ausgestatteten Innenflächen
der Seitenwand des Domes zurückversetzt verläuft, ist der Vorteil erzielt, daß das
Durchtrittsloch keine besonderen Ausklinkungen aufweisen muß.
[0008] Eine exakte Zuordnung beider Teile zueinander wird erzielt durch eine formschlüssige
Einlagerung des Kragens in der Rinne, die überdies auch noch derart sein kann, daß
der Kragenstirnrand vor einer Stufe verläuft. Die entsprechende, durch Wandungsversatz
der Grundplatte erzielte Stufe bringt eine allseitig umfassende, also der Ringform
entsprechende Stützfläche. Eine solche Stufe bringt überdies beste Voraussetzungen
für den gezielten Kleberauftrag. Das Auftragsmittel kann der Stufe als Leitlinie folgen.
Unter Berücksichtigung des verwendeten Grundmateriales, nämlich PVC, ist bezüglich
des Klebers entsprechend auf PVC-Kleber zurückgegriffen. Konkret handelt es sich bezüglich
der Stufe um eine doppelte Abwinklung der Grundplattenwand. Das kann bei Herstellung
der Grundplatte gleich mitberücksichtigt sein. Die entsprechend einfache Verbindung
von Dom und Grundplatte kann beispielsweise erst am Arbeitsplatz vorgenommen werden,
wenn also ganz sicher ist, welcher Dom-Typ für die Dacheindeckung speziel benötigt
wird. Gedacht ist an die verschiedenen Verstellbereiche des neigungsverstellbaren
Rohres. Weiter erweist es sich als vorteilhaft, daß der obere Rand der Seitenbereiche
des Domes spitzwinklig zur Ebene des Kragens verläuft. Endlich ergibt sich noch eine
rüttelfreie Zuordnung des Rohres zum aufgeklebten Dom durch Gleitkufenlinien auf der
Innenfläche der Domwand. Schließlich ist es noch von Vorteil, daß der Dom ein Spritzteil
und die Grundplatte ein Tiefziehteil ist. Vor allem bezüglich des Doms lassen sich
dabei Wandungsstärken optimal einhalten, obwohl aufgrund der exponierten Lage des
Domes eine erhebliche Formtiefe vorliegt. Die dagegen im Ganzen eine weit flachere
Struktur aufweisende Grundplatte erfährt durch das fertigungsvorteilhafte Tiefziehen
keine nennenswerten Abweichungen in der Wandungsstärke. Diese Gesmatkonzeption ist
weit besser als wenn man einen Gesamtkörper Dom/Grundplatte tiefziehen muß, was im
Scheitelbereich des Domes und auch im Übergangsbereich zur Grundplatte eine in aller
Regel zu dünne Wandungsstärke bringt, wenn man nicht mit ganz dicken Wandungsstärken
der Grundplatte arbeitet.
[0009] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Er zeigt:
Fig. 1 die Dacheindeckungsplatte nach zugeordnetem Dom in Seitenansicht und in strichtpunktierter
Linienart angedeutetem Rohr,
Fig. 2 die Grundplatte der Dacheindeckungsplatte in Seitenansicht, und zwar in Einzeldarstellung,
Fig. 3 den noch nicht damit verbundenen Dom in Seitenansicht,
Fig. 4 den Schnitt gemäß Linie IV-IV in Figur 1, jedoch in demgegenüber vergrößerter
Wiedergabe,
Fig. 5 die Draufsicht auf Figur 1 und
Fig. 6 den Schnitt gemäß Linie VI-VI in Figur 5.
[0010] Die als Dachdurchführung gestaltete Dacheindeckungsplatte 1 ist zwecks optisch guter
Anpassung in das Flächenbild eines Daches in ihrem Grundaufbau wie die übrigen Dacheindeckungsplatten
(Dachpfannen) gestaltet.
[0011] Ein beispielsweise der Entlüftung dienendes Rohr 2 kreuzt ein Durchtrittsloch 3 der
Dacheindeckungsplatte 1, konkreter gesagt einer Grundplatte G. Die Grundplatte G ist
als Tiefziehteil erstellt.
[0012] Der Grundplatte G ist ein Dom 4 im Wege der Klebeverbindung K zuordbar. Angesichts
des unterschiedlichen Gebrauchszwecks entsprechender Dachdurchführungen, z. B. für
den Dunstabzug, die Belüftung und sogar für die Antennendurchführung ergibt sich bezüglich
des Domes naturgemäß eine gewisse Formvielfalt, dies auch für Teile, die ihrer Funktion
nach in die Variation an sich nicht einbezogen werden müßten. Der Dom ist als Spritz
teil erzeugt. Die entsprechende Form ist in den Zeichnungen nicht dargestellt.
[0013] Beim konkret dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Dom 4 auf die Verstellerfordernisse
zur Vertikalausrichtung des Rohres 2 ausgebildet. Er besitzt folglich im Scheitelbereich
seiner zur Oberseite hin gewölbter Wandung ein Langloch L. Die Scheitel-Wölbungslinien
verläuft, in der Neigungsrichtung der Dacheindeckungsplatte 1 gesehen, um einen Radiuspunkt
P (vgl. Fig. 1). Besagter Radiuspunkt P liegt in geringem Abstand oberhalb der Oberseite
der Dacheindeckungsplatte 1 und schneidet die Längsmittelachse x-x des Rohres 2.
[0014] Obwohl der Dom 4 insgesamt semi-sphärisch gestaltet sein könnte, ist er seitlich
eingezogen, und zwar im wesentlichen auf das Durchmessermaß des Rohres 2, so daß zwei
etwa parallel gerichtete, in der Neigungsebene liegende Seitenwände 4′ vorliegen,
die sich innen unter Bildung eines länglichen Schachtes an die Mantelwand des im Querschnitt
kreisrunden Rohres 2 anlegen. Innen weisen die Seitenwände 4′ parallel zur Ebene der
Grundplatte G verlaufende Gleitkufen 4˝ auf. Letztere bringen eine gewisse Klemmkraft
auf, so daß einer Selbstverstellung der Rohrneigung wirksam entgegengetreten ist.
Besagte Gleitkufen 4˝ kreuzen die Längsmittelachse x-x des Rohres 2.
[0015] Die kuppelförmige Oberseite des Domes 4 wird übergriffen von einem ebenfalls vom
Rohr 2 durchsetzten Haubenteil 5. Zumindest dessen auf der kuppelförmigen Oberseite
aufliegende Innenseite ist formpassend gestaltet. Das Haubenteil 5 läßt sich so geführt
in der Neigungsebene praktisch kugelgelenkartig verlagern und damit der Neigungswinkel
des Rohres 2 zur Dacheindeckungsplattenebene hin verstellen, entsprechend dem Längenmaß
des Durchtrittsloches 3 bzw. Domschachtes. Zur engen Führungsanlage des Rohres 2 setzt
sich das Haubenteil 5 dachaußenseitig in einen dem Querschnitt des Rohres 2 angepaßten
Stutzen 6 fort, an dem es befestigt ist. Rohr 2 und Stutzen 6 respektive Haubenteil
5 könnten auch einstückig hergestellt sein.
[0016] Zurück zur zweiteilig ausgestalteten Funktionseinheit Grundplatte G/ Dom 4, so ist
hier so vorgegangen, daß der Dom 4 in seinem Basisbereich, also unteren Rand 4˝′ einen
Kragen 7 aufweist. Es handelt sich um eine hutrandartige Abwinklung der Wandung des
Domes 4. Die Abwinklung ist nach auswärts gerichtet und verläuft in gleicher Breite
der Ringform bzw. Ovalform des Domes folgend. In zugeordnetem Zustand liegt der Kragen
7 in einer Rinne 8 der Grundplatte G, und zwar aufliegend auf der Bodenfläche 8′ der
Rinne. Die dazwischen liegende Klebeschicht trägt das Bezugszeichen 9. Es handelt
sich um Kleber, der die Auftragsflächen beider Bauteile anlöst und so in ausgehärtetem
Zustand einen innigen Verbund schafft. Die Klebeschicht 9 ist durch enge Punktierung
veranschaulicht.
[0017] Wie den Schnittfiguren 4 und 6 deutlich entnehmbar, ist der Kragen 7 formschlüssig
in die Rinne 8 eingelagert. Die Einlagerung ist von solcher Tiefe, daß die Oberseite
7′ mit der korrespondierenden Oberseite der Grundplatte G ebenengleich fluchtet. Erzielt
wird die Rinne 8 durch eine doppelte Abwinklung des Grundplattenmateriales sprich
Grundplattenwand. Das führt zu einer in Steckzuordnungsrichtung weisenden Stufe 10.
Letztere verläuft raumparallel zur Basiskontur des dort oval gestalteten Domes 4 und
entsprechend auch parallel zum nach auswärtsweisenden schmalen Stirnrand 7˝ des Kragens
7.
[0018] Entsprechend der geschaffenen Winkelfuge zwischen beiden miteinander verbundenen
Teilen 4 und G nimmt auch die Klebeschicht 9 einen winkelförmigen Verlauf. Die Kleberschicht
ist aus darstellenden Gründen übertrieben dick eingezeichnet.
[0019] Da der Stirnrand 7˝ des Kragens 7 praktisch unmittelbar vor der Stufe 10 endend verläuft,
ergibt sich ein erleichtertes paßgerechtes Einsetzen des Domes 4 in die Grundplatte
G, um die dargestellte formschlüssige Einlagerung zu bewirken. In beiden Dimensionen
ergibt sich im Übergangsbereich beider Bauteile (4/G) Doppelwandigkeit. Wie Figur
4 deutlich entnehmbar, sind die maßlichen Verhältnisse so gewählt, daß die durchtrittslochseitige
Randkante 3′ der Rinne 8, d. h. des die Rinnenbodenfläche 8′ bildenden Materiales
gegenüber der mit einer Scharnierzapfenkehle 11 für das Rohr 2 ausgestatteten Seitenwand
4′, d. h. deren Innenfläche 4˝˝ rückversetzt verläuft. Hierdurch bleibt, ohne die
Notwendigkeit des Einschneidens von Nischen, ein freier Zugang für den Eintritt einer
rohrseitigen Lagernase 12. Solche Lagerstellen befinden sich an diametral aneinander
gegenüberliegenden Seiten des Rohres 2 und sind identisch ausgebildet und im übrigen
in der oben erwähnten DE-OS 36 43 319 eingehend beschrieben. Insoweit wird von den
dortigen Ausführungen hier entsprechend Gebrauch gemacht.
[0020] Wie den Figuren 1 und 3 entnehmbar, ist der kuppelförmig gestaltete Dom 4 zur Schaffung
der Durchführungsöffnung (Schacht) für das Rohr 2 schräg angeschnitten. Konkret nehmen
die oberen Randabschnitte 13 der Seitenbereiche des Domes einen spitzwinklingen Verlauf
zur Ebene des Kragens 7. Bei einem dargestellten Dachneigungswinkel von 30° verlaufen
die besagten oberen Ränder 13 im wesentlichen in der Horizontalen. Sie gehen über
konkave Rundungsabschnitte 13′ in die Querzone des Domes 4 über. Die Rundung entspricht
im wesentlichen der des im Querschnitt kreisförmigen Rohwandungsverlaufes.
[0021] Zur Verbindung vom Dom 4 und Grundplatte G werden Rinnengrund 8′ und Stufe 10 mit
Kleber versehen. Gegebenenfalls können auch die korrespondierenden Gegenflächen des
Kragens 7 entsprechend vorbereitet sein. Es folgt dann das Einsenken des Kragens 7
in die Rinne 8, wobei aufgrund der Stufung eine formschlüssige Einlagerung geschieht,
die auch den gewünschten exakten inneren Abstand zum Durchtrittsloch 3 bringt, und
zwar unter Freilassung des Zuordnungsweges für die Lagernasen 12. Nach Aushärten des
Klebers liegt ein hoch stabiler Verbund vor. Durch Wenden des Domes 4 können auch
andere Neigungswerte abgedeckt werden, bei entsprechender Anpassung des Haubenteils
5 natürlich. In jedem Fall steht durch die grundsätzliche Zweiteiligkeit von Dom 4
und Grundplatte G eine erhebliche Variationsbreite der Bestückung zur Verfügung.
1. Mit Grundplatte (G) und Dom (4) ausgestattete Dacheindeckungsplatte (1) zur Durchführung
eines von der Unterseite der Dacheindeckungsplatte (1) bis oberhalb derselben reichenden,
neigungsverstellbaren Rohres (2), wobei das entsprechend bemessene Durchtrittsloch
(3) im Scheitelbereich des Domes (4) vorgesehen ist und wobei zwischen einem auswärts
weisenden Kragen (7) am unteren Rand (4˝′) des Domes (4) und der Fläche (8′) einer
ringförmigen Rinne (8) der Grundplatte (G) eine Haftverbindung besteht, dadurch gekennzeichnet,
daß der eine kuppelförmige Oberseite aufweisende, zur Auflage eines am Rohr (2) formpassend
gestalteten Haubenteils (5) dienende Dom (4) auf der Bodenfläche (8′) der Rinne (8)
aufliegend verklebt ist, wobei die durchtrittslochseitige Randkante (3′) der Rinne
(8) gegenüber der mit Scharnierzapfenkehlen (11) für das Rohr (2) ausgestatteten Innenfläche
(4˝˝) der Seitenwand (4′) des Domes (4) rückversetzt verläuft.
2. Dacheindeckungsplatte nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine formschlüssige Einlagerung
des Kragens (7) in der Rinne (8) derart, daß der Kragenstirnrand (7˝) vor einer Stufe
(10) verläuft.
3. Dacheindeckungsplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufe (10)
durch eine doppelte Abwinklung der Grundplattenwand gebildet ist.
4. Dacheindeckungsplatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der obere Rand (13) der Seitenwände (4′) des Domes (4) spitzwinklig
zur Ebene des Kragens (7) verläuft.
5. Dacheindeckungsplatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch linienförmige Gleitkufen (4˝) auf der Innenfläche (4˝˝) der Seitenwände (4′)
des Domes (4).
6. Dacheindeckungsplatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Dom (4) ein Spritzteil und die Grundplatte (G) ein Tiefziehteil
ist.
1. Roof cover plate (1) provided with a base plate (G) and dome (4) through which a tiltable
tube (2) extends from the underside of the roof cover plate (1) to above the same,
wherein the correspondingly dimensioned opening (3) is provided in the apex region
of the dome (4), wherein furthermore there exists an adhesive connection between an
outwardly projecting collar (7) on the lower edge (4˝˝) of the dome (4) and the surface
(8′) of an annular-shaped groove (8) of the base plate (G), characterised in that
the dome (4), having a cupola-like top side for supporting a hood part (5) shaped
to match a tube (2), is adhesively attached to the bottom surface (8′) of the groove
(8), wherein the edge rim (3′) of the groove (8) on the opening side extends offset
to the rear opposite to the inner surface (4˝˝) of the side wall (4′) of the dome
(4) fitted with hinge pin fluting (11) for the tube (2).
2. Roof cover plate according to claim 1, characterised by an interlocking embedment
of the collar (7) in the groove (8) in such a way that the collar front edge (7˝)
extends in front of a step (10).
3. Roof cover plate according to claim 2, characterised in that the step (10) is formed
by double bending of the base plate wall.
4. Roof cover plate according to one or more of the preceding claims, characterised in
that the top edge (13) of the side walls (4′) of the dome (4) extends at an acute
angle to the plane of the collar (7).
5. Roof cover plate according to one or more of the preceding claims, characterised by
linear guide rails (4˝) on the inner surface (4˝˝) of the side walls (4′) of the dome
(4).
6. Roof cover plate according to one or more of the preceding claims, characterised in
that the dome (4) is an injection moulded part and the base plate (G) is a deep drawn
part.
1.- Plaque de couverture (1) de toiture, équipée d'une plaque de base (G) et d'un
dôme (4), pour le passage d'un tube à inclinaison réglable (2), qui s'étend depuis
le côté inférieur de la plaque de couverture de toiture (1) jusqu'au-dessus de celle-ci,
où le trou de passage (3) dimensionné en conséquence est prévu dans la zone de sommet
du dôme (4) et où une liaison par adhérence est constituée, entre une collerette (7)
tournée vers l'extérieur et située sur le bord inférieur (4˝′) du dôme (4) et la surface
(8′) d'une goulotte annulaire (8) de la plaque de base (G), caractérisée en ce que
le dôme (4), présentant une face supérieure en forme de coupelle et servant à l'appui
d'une partie de capotage (5) dont la forme est adaptée et qui s'ajuste sur le tube
(2), est collée en reposant sur la face de fond (8′) de la goulotte (8), l'arête de
bordure (3′), située du côté du trou de passage, de la goulotte (8) s'étendant en
retrait par rapport à la surface intérieure (4˝˝), équipée d'une gorge à tourillon
de charnière (11) pour le tube (2), de la paroi latérale (4′) du dôme (4).
2.- Plaque de couverture de toiture selon la revendication 1, caractérisée par une
insertion à ajustement de forme de la collerette (7) dans la goulotte (8), de telle
façon que la bordure frontale de collerette (7˝) s'étende devant un étagement (10).
3.- Plaque de couverture de toiture selon la revendication 2, caractérisée en ce que
l'étagement (10) est formé par un double pliage de la paroi de la plaque de base.
4.- Plaque de couverture de toiture selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la bordure supérieure (13) des parois latérales (4′) du dôme
(4) s'étend en faisant un angle aigu par rapport au plan de la collerette (7).
5.- Plaque de couverture de toiture selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée par des patins de glissement (4˝) linéaires, situés sur la face intérieure
(4˝˝) des parois latérales (4′) du dôme (4).
6.- Plaque de couverture de toiture selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le dôme (4) est une pièce obtenue par injection et que la plaque
de base (G) est une pièce obtenue par emboutissage profond.