(19)
(11) EP 0 433 738 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
26.06.1991  Patentblatt  1991/26

(21) Anmeldenummer: 90123020.1

(22) Anmeldetag:  01.12.1990
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B65D 5/54, B65D 5/64
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI NL SE

(30) Priorität: 22.12.1989 DE 3942445
25.07.1990 DE 4023622

(71) Anmelder: 4P Nicolaus Kempten GmbH
D-87437 Kempten (DE)

(72) Erfinder:
  • Harbour, Richard
    Upton, Chester CH 2 Inn (GB)
  • Matzel, Jürgen
    W-7750 Konstanz (DE)
  • Schrägle, Walter
    W-8960 Kempten (DE)
  • Breitenauer, Fritz
    W-8960 Kempten (DE)

(74) Vertreter: Hutzelmann, Gerhard et al
Duracher Strasse 22
D-87437 Kempten
D-87437 Kempten (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Verpackung aus Karton


    (57) Verpackung aus Karton für rieselfähiges Gut wie z.B. Waschmittel, mit zwei Seitenwänden, einer Vorderwand, einer Rückwand, einem Boden und einer an der Rückwand angelenkten Verschlußklappe, die durch weitere, an den anderen Wänden angelenkte Klappen unterlegt ist, wobei die an der Vorderwand angelenkte Klappe über den vollen Querschnitt der Verpackung reicht und einen angelenkten Lappen aufweist, der an der Innenseite der Verschlußklappe anliegt. Die an der Vorderwand(3) angelenkte Klappe(24) weist parallel und in geringem Abstand von den Oberkanten der beiden Seitenwände(4,5) verlaufende, wenigstens teilweise doppelspurige Ritzlinien(27,28) auf, die sich auch über den angelenkten Lappen(26) erstrecken und Sollbruchlinien darstellen. Darüber hinaus sind an der Verschlußklappe(17) die Seitenwände(4,5) und die Vorderwand(3) wenigstens geringfügig übergreifende Wandstücke(19,20,21) angeformt, wobei an dem die Vorderwand(3) übergreifenden Wandstück(21) eine Grifflasche(32) angeformt ist, in deren Bereich eine auftrennbare Klebestelle(31) zur Verbindung mit der Vorderwand vorgesehen ist.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Verpackung aus Karton für rieselfähiges Gut wie z.B. Waschmittel, mit zwei Seitenwänden, einer Vorderwand, einer Rückwand, einem Boden und einer an der Rückwand angelenkten Verschlußklappe, die durch weitere, an den anderen Wänden angelenkte Klappen unterlegt ist, wobei die an der Vorderwand angelenkte Klappe über den vollen Querschnitt der Verpackung reicht und einen angelenkten Lappen aufweist, der an der Innenseite der Verschlußklappe anliegt.

    [0002] Eine derartige Verpackung ist in der US-PS 3 543 997 beschrieben, bei der an der Vorderwand eine weitere Klappe angelenkt ist, die zwar die Verpackung weitgehend verschließt, keineswegs aber dicht ist.

    [0003] Darüber hinaus ist aus der FR-A-755 181 eine Verpackung bekannt, die verhältnismäßig dicht ausgestaltet ist, dazu aber einen kompliziert aufgebauten Faltverschluß aufweist und darüber hinaus nur schwer zu öffnen ist.

    [0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verpackung der genannten Art so auszugestalten, daß sie auch für rieselfähiges Gut, wie z.B. Waschmittel geeignet ist. Sie muß im verschlossenen Zustand so dicht sein, daß das Waschmittel nicht austreten kann, sie muß leicht und ohne Werkzeug zu öffnen und nach Entnahme einer Teilmenge wieder einigermaßen dicht verschließbar sein.

    [0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die an der Vorderwand angelenkte Klappe parallel und in geringem Abstand von den Oberkanten der beiden Seitenwände verlaufende, wenigstens teilweise doppelspurige Ritzlinien aufweist, die sich auch über den angelenkten Lappen erstrecken und Sollbruchlinien darstellen, und daß an der Verschlußklappe die Seitenwände und die Vorderwand wenigstens geringfügig übergreifende Wandstücke angeformt sind, wobei an dem die Vorderwand übergreifenden Wandstück eine Grifflasche angeformt ist, in deren Bereich eine auftrennbare Klebestelle zur Verbindung mit der Vorderwand vorgesehen ist.

    [0006] Entlang dieser Ritzlinien, die - da sie nicht durch das Kartonmaterial durchgehen - keine Undichtigkeiten bilden, kann die Abdichtungs-Klappe geöffnet werden, wobei die verbleibenden Randstreifen eine Stabilisierung der geöffneten Verpackung darstellen.

    [0007] Darüber hinaus ist eine besonders einfach zu öffnende Verschlußeinrichtung geschaffen, die aber trotzdem eine ausreichende Verschlußsicherheit und eine gute Dichtigkeit gewährleistet.

    [0008] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt auch darin, daß die an der Vorderwand angelenkte Klappe im Verlauf der Anlenklinie des Lappens mit einer an der Unterseite vorgesehenen Ritzlinie versehen ist, daß von der Oberseite her im Bereich der beiden Enden der Anlenklinie jeweils wenigstens eine Einprägung vorgesehen ist, und daß im Bereich dieser Einprägungen die Ritzlinie unterbrochen ist.

    [0009] Dadurch läßt sich die Klappe noch leichter zusammenfalten, was der Dichtigkeit im Faltbereich zugute kommt; sie läßt sich aber auch sehr leicht zum Öffnen der Verpackung herausreißen.

    [0010] Ebenfalls sehr vorteilhaft ist es, wenn erfindungsgemäß zwischen der an der Vorderwand angelenkten Klappe und der Verschlußklappe an den beiden Seitenwänden angelenkte Lappen eingefaltet sind, die sich höchstens bis zu den in der unteren Klappe vorgesehenen, als Aufreißlinien dienenden Ritzlinien erstrecken.

    [0011] Beim Einfalten dieser beiden an den Seitenwänden angelenkten Klappen können sich diese durch diese Ausgestaltung auf der großen, an der Vorderwand angelenkten Klappe abstützen und erfahren dadurch einen sehr guten Halt, wodurch auch wieder die Dichtigkeit günstig beeinflußt wird.

    [0012] Bei einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die an den Seitenwänden angelenkten Lappen an ihrem der Anlenklinie der Verschlußklappe zugekehrten Ende abgeschrägt sind, und daß die Ritzlinien entlang der freien Kante der Lappen verlaufen und weniogstens einer Teilstrecke der genannten Abschrägung folgen.

    [0013] Dadurch dienen die Kanten der beiden Lappen gleichzeitig als Aufreißlineal, was das Aufreißen noch weiter erleichtert.

    [0014] Sehr vorteilhaft ist es auch, wenn erfindungsgemäß die Lappen mit der Oberseite der an der Vorderwand angelenkten Klappe verklebt sind.

    [0015] Dadurch wird die Steifigkeit und damit einhergehend die Dichtigkeit der Verpackung noch weiter gesteigert.

    [0016] Erfindungsgemäß kann auch vorgesehen sein, daß der an der inneren Verschlußklappe angelenkte Lappen im von den Ritzlinien abgeteilten Seitenbereich mit der Innenseite der äußeren Verschlußklappe verklebt ist.

    [0017] Über diese Seitenbereiche bleiben die Randstreifen mit der Verschlußklappe verbunden, woraus sich eine verbesserte Verwindungssteifigkeit ergibt.

    [0018] Das Öffnen der Verschlußeinrichtung ist besonders einfach, wenn erfindungsgemäß an dem die Vorderwand übergreifenden Wandstück eine Grifflasche angeformt ist,in deren Bereich eine auftrennbarew Klebestelle zur Verbindung mit der Vorderwand vorgesehen ist.

    [0019] Dabei hat es sich als besonders günstig erwiesen, wenn gemäß der Erfindung in der Vorderwand und/oder in der Grifflasche eine im wesentlichen kreisförmige oder ovale Ritzlinie vorgesehen ist, innerhalb welcher die Klebeverbindung vorliegt.

    [0020] Beim Auftrennen erfolgt innerhalb dieser Ritzlinie eine Materialspaltung, die ein Auftrennen der eigentlichen Klebeverbindung erübrigt und damit besonders einfach zu vollziehen ist.

    [0021] In der Zeichnung ist die Erfindung anhand von zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Dabei zeigen:
    Fig.1
    einen flachliegenden Kartonzuschnitt
    Fig.2
    eine schaubildliche Darstellung einer aus dem Kartonzuschnitt gemäß Fig.1 aufgerichteten Verpackung,
    Fig.3
    einen weiteren flachliegenden Kartonzuschnitt und
    Fig.4
    eine aus dem Zuschnitt nach Fig.3 aufgerichtete Verpackung in schaubildlicher Darstellung.


    [0022] Mit 1 ist in Fig.1 ein Kartonzuschnitt bezeichnet, der eine Rückwand 2, eine Vorderwand 3 sowie zwei Seitenwände 4 und 5 aufweist. Diese Wände sind über Faltlinien 6, 7 und 8 miteinander verbunden. An der Vorderwand 3 ist über eine weitere Faltlinie 9 ein Materialstreifen 10 angeformt, der mit der Seitenwand 5 in einer Längsnaht verbunden wird. An der Rückwand 2, der Vorderwand 3, den beiden Seitenwänden 4 und 5 sowie an dem Materialstreifen 10 sind Lappen 11 bis 15 angelenkt, die zur Bildung des Verpackungsbodens mit einander verbunden werden können.
    Am oberen Ende der Rückwand 2 ist über eine Faltlinie 16 eine Verschlußklappe 17 angelenkt, die aus einer Deckfläche 18, zwei Seitenwandstücken 19 und 20, einem Vorderwandstück 21 sowie zwei Verbindungslappen 22,23 besteht.
    Die Vorderwand 3 trägt - ebenfalls über die Faltlinie 16 angelenkt - eine Klappe 24, an der über eine weitere Faltlinie 25 ein Lappen 26 angeformt ist. Sowohl die Klappe 24 als auch der daran angeformte Lappen 26 sind durch zwei parallel zu den seitlichen Begrenzungskanten verlaufende Ritzlinien 27 und 28 unterteilt.
    Innerhalb der durch die Ritzlinien 27 und 28 abgeteilten Abschnitte des Lappens 26 sind - mit 29 und 30 bezeichnet - zwei Klebestellen vorgesehen, an denen der Lappen mit der Innenseite der Deckfläche 18 der Verschlußklappe 17 verbunden wird.

    [0023] Eine weitere Klebestelle ist innerhalb einer kreisförmigen Ritzlinie 31 vorgesehen, die sich im oberen Abschnitt der Vorderwand 3 befindet und an welcher das Vorderwandstück 21 der Verschlußklappe 17 innerhalb einer dort angeformten Grifflasche 32 mit der Vorderwand verklebt wird.

    [0024] In Fig.2 ist eine aufgerichtete, gefüllte und verschlossene Verpackung dargestellt, bei der die Verschlußklappe 17 wieder hochgeklappt wurde. Dazu wurde die Grifflasche 32 erfaßt und das Kartonmaterial innerhalb der kreisförmigen Ritzlinie 31 aufgespalten, so daß die Verschlußklappe hochgeklappt werden konnte.

    [0025] Zum weiteren Öffnen der Verpackung wird nun der Lappen 26 erfaßt und die beiden Ritzlinien 27 und 28 aufgetrennt, so daß sich auch die Klappe 24 hochklappen läßt.

    [0026] Es ist nun möglich, diese Klappe 24 entlang der Faltlinie 16 völlig herauszutrennen, um ein besonders einfaches Entnehmen des Füllgutes zu erreichen. Andererseits kann aber auch diese Klappe 24 an der Verpackung verbleiben, um insbesondere bei feuchtigkeitsempfindlichen Füllgütern während der weiteren Lagerzeit eine verbesserte Abdichtung zu erreichen. Dazu können die beiden Ritzlinien 27 und 28 doppelspurig ausgebildet sein, das heißt eine Spur ist von oben und die andere Spur in geringem Abstand davon von unten eingebracht, so daß auch nach dem Auftrennen der Ritzlinien eine Auflagefläche für die Klappe 24 verbleibt.

    [0027] Beim zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig.3 ist mit 100 ein Kartonzuschnitt bezeichnet, der eine Rückwand 2, eine Vorderwand 3 sowie zwei Seitenwände 4 und 5 aufweist. Diese Wände sind über Faltlinien 6, 7 und 8 miteinander verbunden. An der Vorderwand 3 ist über eine weitere Faltlinie 9 ein Materialstreifen 10 angeformt, der mit der Seitenwand 4 in einer Längsnaht verbunden wird. An der Rückwand 2, der Vorderwand 3, den beiden Seitenwänden 4 und 5 sowie an dem Materialstreifen 10 sind Lappen 11 bis 15 angelenkt, die zur Bildung des Verpackungsbodens miteinander verbunden werden können.

    [0028] Am oberen Ende der Rückwand 2 ist über eine Faltlinie 16 eine Verschlußklappe 17 angelenkt, die aus einer Deckfläche 18, zwei Seitenwandstücken 19 und 20, einem Vorderwandstück 21 sowie zwei Verbindungslappen 22,23 besteht.

    [0029] Die Vorderwand 3 trägt - ebenfalls über die Faltlinie 16 angelenkt - eine Klappe 124, an der über eine weitere Faltlinie 25 ein Lappen 126 angeformt ist. Diese Faltlinie 25 ist von der Unterseite her als Ritzlinie ausgebildet, welche durch vier Einprägungen 125 von der Obseite her unterbrochen ist. Im Bereich der Klappe 124 ist die Faltlinie 16 mit einer Perforation 116 versehen, die ein Abtrennen der Klappe von der Vorderwand erleichtert. Sowohl die Klappe 124 als auch der daran angeformte Lappen 126 weisen zwei Ritzlinien 127 und 128 auf, die zum Aufreißen dienen und im Bereich der Klappe 124 doppelspurig - d.h. je eine Ritzung von oben und von unten - ausgebildet sind. Diese Ritzlinien 127 und 128 verlaufen auf einem Großteil ihrer Länge parallel zu den Außenkanten der Klappe 124 und gehen zum Lappen 126 hin schräg nach außen, um sich dann wieder parallel zu den Außenkanten zu erstrecken.

    [0030] In Fig.4 ist eine aufgerichtete, gefüllte und teilweise verschlossene Verpackung dargestellt, bei der die Verschlußklappe 17 noch hochgestellt ist.

    [0031] Dabei ist der Verschluß der Deckseite sichtbar, bei dem zuerst die Klappe 124 eingefaltet und mit ihrem Lappen 126 an die Deckfläche 18 der Verschlußklappe 17 angelegt wurde. Die beiden Eckabschnitte 140,141 wurden dabei an die Deckfläche 18 angelegt und können dort angeklebt sein. Anschließend wurden die beiden an den Seitenwänden 4 und 5 angelenkten streifenförmigen Lappen 142 und 143 auf die Klappe 124 aufgefaltet und mit dieser verklebt. Die freien Außenkanten dieser beiden Lappen 142,143 verlaufen dabei parallel und mit sehr geringem Abstand von den Ritzlinien 127,128, so daß die Kanten als Aufreißhilfe dienen.

    [0032] Beim Aufsetzen der Verschlußkappe 17 wird deren Abschnitt 121 mit dem durch eine Ritzlinie 144 markierten Abschnitt 145 in der Vorderwand verklebt, wodurch die Verschlußklappe einen sicheren Halt erfährt.

    [0033] Zum Öffnen der Verpackung wird zuerst diese Klebeverbindung gelöst, was durch Materialspaltung innerhalb der Ritzlinie 144 geschieht und die Verschlußklappe in die dargestellte Stellung gebracht. Dann wird die Klappe 124 am hinteren Ende erfaßt und entlang der Ritzlinien 127 und 128 aufgetrennt und anschließend kann sie entlang der Perforation 116 völlig herausgelöst werden. Die verbleibenden Randstreifen der Klappe 124 und die damit verklebten Lappen 142 und 143 verleihen der Verpackung auch nach dem Öffnen eine gute Formstabilität.


    Ansprüche

    1. Verpackung aus Karton für rieselfähiges Gut wie z.B. Waschmittel, mit zwei Seitenwänden, einer Vorderwand, einer Rückwand, einem Boden und einer an der Rückwand angelenkten Verschlußklappe, die durch weitere, an den anderen Wänden angelenkte Klappen unterlegt ist, wobei die an der Vorderwand angelenkte Klappe über den vollen Querschnitt der Verpackung reicht und einen angelenkten Lappen aufweist, der an der Innenseite der Verschlußklappe anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Vorderwand(3) angelenkte Klappe(24) parallel und in geringem Abstand von den Oberkanten der beiden Seitenwände(4,5) verlaufende, wenigstens teilweise doppelspurige Ritzlinien(27,28) aufweist, die sich auch über den angelenkten Lappen(26) erstrecken und Sollbruchlinien darstellen, und daß an der Verschlußklappe(17) die Seitenwände(4,5) und die Vorderwand(3) wenigstens geringfügig übergreifende Wandstücke(19,20,21) angeformt sind, wobei an dem die Vorderwand(3) übergreifenden Wandstück(21) eine Grifflasche(32) angeformt ist, in deren Bereich eine auftrennbare Klebestelle(31) zur Verbindung mit der Vorderwand vorgesehen ist.
     
    2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Vorderwand(3) angelenkte Klappe(124) im Verlauf der Anlenklinie(25) des Lappens(126) mit einer an der Unterseite vorgesehenen Ritzlinie versehen ist, daß von der Oberseite her im Bereich der beiden Enden der Anlenklinie(25) jeweils wenigstens eine Einprägung vorgesehen ist, und daß im Bereich dieser Einprägungen die Ritzlinie unterbrochen ist.
     
    3. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der an der Vorderwand(3) angelenkten Klappe(124) und der Verschlußklappe(17) an den beiden Seitenwänden(4,5) angelenkte Lappen(142,143) eingefaltet sind, die sich höchstens bis zu den in der unteren Klappe(124) vorgesehenen, als Aufreißlinien dienenden Ritzlinien(127,128) erstrecken.
     
    4. Verpackung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Seitenwänden(4,5) angelenkten Lappen(142,143) an ihrem der Anlenklinie der Verschlußklappe(17) zugekehrten Ende abgeschrägt sind, und daß die Ritzlinien(127,128) entlang der freien Kante der Lappen(142,143) verlaufen und wenigstens einer Teilstrecke der genannten Abschrägung folgen.
     
    5. Verpackung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Seitenwänden(4,5) angelenkten Lappen(142,143) mit der Oberseite der an der Vorderwand(3) angelenkten Klappe (124) verklebt sind.
     
    6. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der an der inneren Verschlußklappe angelenkte Lappen(26,126) im von den Ritzlinien(27,28;126,127) abgeteilten Seitenbereich(29,30;140,141) mit der Innenseite der äußeren Verschlußklappe(17) verklebt ist.
     
    7. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Vorderwand(3) übergreifenden Wandstück(21) eine Grifflasche(32,121) angeformt ist, in deren Bereich eine auftrennbare Klebestelle zur Verbindung mit der Vorderwand(3) vorgesehen ist.
     
    8. Verpackung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Vorderwand(3) und/oder in der Grifflasche(32,121) eine im wesentlichen kreisförmige oder ovale Ritzlinie(31,144) vorgesehen ist, innerhalb welcher die Klebeverbindung vorliegt.
     




    Zeichnung
















    Recherchenbericht