| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 433 740 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
29.05.1996 Patentblatt 1996/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.12.1990 |
|
|
| (54) |
Vorrichtung zur Verwaltung einer Vielzahl von Kraftfahrzeugen
Device for the administration of a multitude of vehicles
Dispositif pour la gestion d'une pluralité de voitures
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
20.12.1989 DE 3942070
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
26.06.1991 Patentblatt 1991/26 |
| (73) |
Patentinhaber: CarPool GmbH |
|
55130 Mainz (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
|
| (74) |
Vertreter: Wasmuth, Rolf, Dipl.-Ing. et al |
|
Patentanwalt W. Jackisch & Partner
Menzelstrasse 40 D-70192 Stuttgart D-70192 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 041 741 EP-A- 0 367 725 DE-A- 3 342 217 GB-A- 2 169 173 US-A- 3 754 122
|
EP-A- 0 212 842 WO-A-88/08910 FR-A- 2 405 524 US-A- 3 624 608 US-A- 4 009 375
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verwaltung einer Vielzahl von Kraftfahrzeugen,
die von verschiedenen Benutzern geführt werden und ein verfahren zur Erfassung von
Fahrzeugsbetriebsdaten.
[0002] An der Schnittstelle des Individualverkehrs zum öffentlichen Mehrpersonenverkehr
treten immer wieder Probleme hinsichtlich der benötigten Parkflächen für die Kraftfahrzeuge
des Individualverkehrs auf. So müssen zentrale Bahnstationen, Flughäfen oder dgl.
eine hohe Zahl von Parkplätzen aufweisen, um dem anreisenden Individualverkehr ausreichend
Parkraum zur Verfügung zu stellen.
[0003] Neben den Reisenden benötigen auch die Mitarbeiter des Nah-bzw. Fernverkehrs ausreichend
Parkraum zum Abstellen ihrer Kraftfahrzeuge. Dabei ist zu berücksichtigen, daß z.B.
bei Flughäfen das fliegende Personal oft mehrere Tage abwesend ist, die Fahrzeuge
des fliegenden Personals also mehrere Tage Parkraum benötigen.
[0004] Zur Einsparung von Parkraum wäre es vorteilhaft, wenn das fliegende Personal mit
Mietfahrzeugen anfährt, die während der Abwesenheit des fliegenden Personals durch
andere Personen genutzt werden können. Diese Überlegungen sind in der Praxis aber
kaum durchsetzbar, da die Vermietung von Kraftfahrzeugen, deren Instandhaltung und
Wartung einen äußerst hohen Personalbestand erfordert.
[0005] Aus der US-A 3,624,608 ist eine Vorrichtung zur verwaltung einer vielzahl von Kraftfahrzeuge
entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1 bekannt, bei dem mehrere Benutzer ein
oder mehrere Kraftfahrzeuge gemeinschaftlich nutzen. Jeder Benutzer hat grundsätzlich
berechtigten Zugang zu jedem einzelnen Fahrzeug. Nach dem Einsteigen in ein Fahrzeug
mit einem dem Benutzer ohne weiteres zugänglichen Schlüssel muß er sich dem System
gegenüber als rechtmäßiger Benutzer zu erkennen geben. Hierzu ist im Fahrzeug ein
Kartenleser angeordnet, in den der Benutzer eine Berechtigungskarte, eine Kreditkarte
o. dgl. einstecken muß. Die vom Kartenleser gelesenen Daten werden zusammen mit fahrzeugspezifischen
Kenn- und Verbrauchsdaten elektromagnetisch oder in anderer Weise an einen Leitrechner
weitergegeben, welcher die Daten prüft, abspeichert und - bei berechtigter Nutzung
- eine Ausfahrsperre öffnet.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Vermietung von Kraftfahrzeugen
an beliebige Personen anzugeben, die nur einen minimalen Personalbestand erfordert
und dennoch eine schnelle Vermietung mit hoher Sicherheit gegen unbefugte Kraftfahrzeugbenutzung
ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
[0008] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Vermietung einer Vielzahl von Kraftfahrzeugen,
bei denen unterschiedliche, nicht bekannte Benutzer unterschiedliche Fahrzeuge an
unterschiedlichen Orten nutzen können, wird vor der Benutzung des Fahrzeugs dem Benutzer
der Kraftfahrzeugschlüssel sowie der Kraftfahrzeugschein über einen gesteuerten Tresor
ausgehändigt. Der Benutzer sucht sich zunächst über eine Dialogeinheit das von ihm
gewünschte Fahrzeug aus, worauf der Leitrechner - nach Überprüfung der Daten - einen
entsprechenden Tresor zur Entnahme von Kraftfahrzeugschlüssel und Kraftfahrzeugschein
ansteuert. Erst jetzt ist der Benutzer bei dem System als rechtmäßiger Benutzer registriert
und kann sich zum Fahrzeug begeben. Vor Ausfahrt von der Parkfläche wird im Bereich
der Sperre eine erneute Zugangskontrolle durchgeführt, wobei die fahrzeugspezifischen
Kenn- und Verbrauchsdaten vor oder während dem Durchfahren der Sperre vom System erfaßt
werden.
[0009] Die Wartezeit eines Fahrzeuges vor einer Sperre zur Überprüfung der Berechtigung
des Benutzers ist ausreichend, um zeitgleich über einen fahrzeugfesten Sender Daten
auszutauschen. Vorzugsweise wird auch eine fahrzeugeigene Kennung übermittelt, durch
die eine Überprüfung möglich wird, ob der ausgewiesene Benutzer einen zulässigen Zugriff
auf das vor der Schranke stehende Fahrzeug hat.
[0010] Entsprechend dem Vorgang bei der Ausfahrt von der Parkfläche werden bei der Einfahrt
auf die Parkfläche ebenfalls Daten erfaßt, so daß alle Daten zur Abrechnung des Mietvorgangs
vorliegen. Die Abrechnung des Mietvorgangs erfolgt zweckmäßig durch den Leitrechner.
[0011] Zweckmäßig weist die Empfangsvorrichtung eine in der Fahrbahn der Parkfläche angeordnete
Antennenschleife auf, welche gegen Verschmutzung unempfindlich ist. Derartige Antennenschleifen
haben sich in Verbindung mit Ampelanlagen für Kraftfahrzeuge bewährt.
[0012] Um ein einfahrendes Fahrzeug rasch zu einem vorgesehenen Stellplatz zu führen, sind
Leitanzeigen vorgesehen, die nach Einfahrt des Fahrzeugs von der Steuereinheit angesteuert
sind.
[0013] Weitere Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Erfassung von Fahrzeugsbetriebsdaten
gemäß den Merkmalen des Anspruches 7.
[0014] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung
und der Zeichnung, die in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
zeigt und nachfolgend im einzelnen beschrieben ist. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Verwaltung von
Kraftfahrzeugen,
- Fig. 2
- eine Prinzipdarstellung der in der Vorrichtung nach Fig. 1 verwendeten Steuereinrichtung
mit daran angeschlossenen Peripheriegeräten,
- Fig. 3
- einen Ablaufplan zum Betrieb der Vorrichtung nach Fig. 1,
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung einer Erfassungsvorrichtung für Fahrzeugbetriebsdaten
mit angeschlossenem Sender.
[0015] In der schematischen Darstellung der Vorrichtung gemäß Fig. 1 ist mit 1 die Parkfläche
bezeichnet, die auch ein Parkhaus oder dgl. sein kann. Die Parkfläche 1 ist eingefriedet;
über eine Einfahrt 2 können Kraftfahrzeuge zu den vorgesehenen Stellplätzen 9 einfahren
und über eine Ausfahrt 2a die Parkfläche 1 verlassen. Ein- und Ausfahrt sind durch
eine Sperre wie eine Schranke 4 bzw. 4a gesichert, wobei in Fahrtrichtung vor der
Schranke 4 bzw. 4a ein Kartenleser 3 bzw. 3a als Datenerfassungseinrichtung aufgestellt
ist. Als Sperren sind insbesondere auch Rolltore, Gitter oder dgl. einsetzbar. Die
Schranke 4, 4a und die Kartenleser 3, 3a sind derart zueinander angeordnet, daß der
Führer eines vor der Schranke wartenden Fahrzeugs den Kartenleser 3, 3a vom Fahrersitz
aus durch das Fenster der Fahrertür bedienen bzw. erreichen kann.
[0016] Anstelle eines Kartenlesers 3 bzw. 3a kann auch ein Empfänger als Datenerfassungseinrichtung
vorgesehen sein. Der Empfänger empfängt von einem personenspezifischen Sender kleiner
Leistung, der Scheckkartengröße haben kann, alle personenspezifischen Daten zur Identifikation
des Berechtigten.
[0017] Zwischen der Schranke 4 bzw. 4a und dem Kartenleser 3 bzw. 3a ist in Fahrtrichtung
15 vor der Schranke in der Fahrbahn 6 eine Antennenschleife 5, 5a eingelassen, die
von einem fahrzeugfesten Sender 50 (Fig. 2) ausgesendete Fahrzeugbetriebsdaten wie
Kilometerstand, Tankinhalt, Ölstand oder dgl. aufnimmt und an eine Empfangseinrichtung
wie einen Empfänger 7, 7a weitergibt. Vorteilhaft sendet der Sender 50 eine fahrzeugspezifische
Kennung aus, mit der das Fahrzeug identifizierbar ist. Im Empfänger 7, 7a wird das
Signal aufbereitet und über eine Datenleitung 20 einer Steuereinheit 10 zugeführt,
welche im gezeigten Ausführungsbeispiel ein Computer ist.
[0018] An die Steuereinheit 10 sind ferner die Antriebe 14 für die Schranken 4, 4a angeschlossen,
ebenso wie die Kartenleser 3, 3a über Datenleitungen 21 mit der Steuereinheit 10 verbunden
sind.
[0019] Bei einem geschlossenen Parkhaus kann es vorteilhaft sein, den Zugang des Parkhauses
über eine Tür 16 durch die Steuereinheit 10 überwachen zu lassen, wozu ein mit der
Steuereinheit 10 verbundener Kartenleser 3b neben der Zugangstür 16 angeordnet ist.
[0020] Die der Parkfläche 1 zugeordnete Steuereinheit 10 ist über einen Datenbus, vorzugsweise
eine serielle Datenleitung 22, mit einem Leitrechner 100 (Fig. 2) verbunden, der mehrere
Parkhaussteuereinheiten 10,10a bzw. Parkhausrechner bedient bzw. verwaltet.
[0021] Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist der Leitrechner 100 mit Dialogeinheiten 11, sogenannten
Rent-O-Maten verbunden, an denen der Benutzer im Dialog mit dem Leitrechner 100 einen
Mietvertrag für ein gewünschtes Fahrzeug anfordern kann. Der Leitrechner 100 kann
mit anderen Computern 30 zum Beispiel zur Abrechnung von Mietvorgängen verbunden sein.
Neben Terminals 17 für die Leittechnik, den Superviser oder den Operator ist der Leitrechner
100 noch mit einem Wartungsterminal 18 verbunden, das - z.B. über ein Modem - zeitweise
mit dem Leitrechner 100 gekoppelt wird. Zum Ausdruck von Daten ist der Leitrechner
ferner an einen Drucker 19 angeschlossen.
[0022] Zur Anmietung eines Fahrzeugs schiebt der Benutzer am Rent-O-Maten 11 seine Kennkarte
ein, die eine übliche Kreditkarte, ein Firmenausweis oder auch eine spezielle Fahrzeugmietkarte
sein kann. Der Leitrechner 100 prüft die eingeschobene Kennkarte und stellt fest,
ob die Kennkarte die Berechtigung zur Anmietung eines Fahrzeugs hat. Im Dialog mit
dem Leitrechner 100 wählt der Benutzer das gewünschte Fahrzeug aus und erhält die
Standortinformation zum ausgewählten Fahrzeug. Nach Ende des Dialogs teilt der Leitrechner
100 die Kenndaten der Steuereinheit 10 der entsprechenden Parkfläche 1 mit, auf der
das vom Benutzer gewünschte Fahrzeug abgestellt ist. Anderen an den Leitrechnern angeschlossenen
Steuereinheiten 10a anderer Parkflächen könnten die Daten ebenfalls mitgeteilt werden,
um eine Rückgabe des angemieteten Fahrzeuges auch an anderen Orten zu ermöglichen.
Der Benutzer hat sich inzwischen gemäß der ihm gegebenen Standortinformation zur Parkfläche
1 begeben und führt seine Kennkarte in den Kartenleser 3b ein. Die Steuereinrichtung
10 überprüft die gelesenen Kenndaten mit den vom Leitrechner 100 übermittelten Daten
und gibt - bei positivem Ergebnis - die Zugangstür 16 zur Parkfläche 1 frei.
[0023] Zur Erzielung einer hohen Sicherheit gegen unberechtigtes Benutzen der Fahrzeuge
sind die Kraftfahrzeugschlüssel sowie die jeweiligen Kfz-Scheine in einem Tresor 25
eingeschlossen, welches von der Steuereinheit 10 nach Zugang des berechtigten Benutzers
öffnend angesteuert wird. Der Benutzer kann so aus dem Tresor 25 den Schlüssel und
den Kfz-Schein des ihm zugeordneten Kraftfahrzeugs entnehmen und fährt mit diesem
Fahrzeug von einem Stellplatz 9 zur Ausfahrt 2a. Hier hat der Benutzer erneut seine
Kennkarte in den Kartenleser 3a einzuschieben, um seine Ausfahrtberechtigung nachzuweisen.
Während der Standzeit des Fahrzeugs vor der Schranke 4a wird von dem fahrzeugfesten
Sender 50 (Fig. 2) mindestens der Kilometerstand und der Tankinhalt, vorzugsweise
auch der Ölstand und/oder andere fahrzeugspezifische Betriebsdaten, über die Antennenschleife
5a dem Empfänger 7a mitgeteilt, der diese Daten über die Datenleitung 20 an die Steuereinrichtung
10 weitergibt. Vorzugsweise wird vom fahrzeugfesten Sender 50 auch eine fahrzeugeigene
Kennung ausgestrahlt, so daß die Steuereinheit 10 überprüfen kann, ob der ausgewiesene
Benutzer auch das Fahrzeug in Betrieb genommen hat, das ihm vom Leitrechner 100 zugewiesen
wurde. Stimmen die erfaßten Kenndaten mit den vom Leitrechner 100 mitgeteilten Kenndaten
überein, wird der Antrieb 14 der Schranke 4a eingeschaltet und die Ausfahrt 2a freigegeben.
[0024] Wird das angemietete Fahrzeug zurückgebracht, hat sich der Benutzer an der Einfahrt
2 durch Einschieben seiner Kennkarte in den Kartenleser 3 auszuweisen. Während dieser
Zeit überträgt der fahrzeugfeste Sender 50 sowohl die Fahrzeugkennung als auch fahrzeugspezifische
Daten, nämlich Kilometerstand und Tankinhalt dem Empfänger 7 über die Antennenschleife
5. Bei positiver Prüfung der Zugangsberechtigung des Benutzers sowie des Fahrzeugs
wird über den Antrieb 14 die Schranke 4 angehoben und die Einfahrt 2 freigegeben,
während die fahrzeugspezifischen Daten abgespeichert und dem Mietvorgang zugeordnet
werden. Die Steuereinheit 10 weist dem Fahrzeug einen bestimmten Stellplatz 9 zu,
zu dessen Auffinden sie zweckmäßig in der Parkfläche 1 angeordnete Leitanzeigen 8
ansteuert. Der Benutzer führt das Fahrzeug unter Berücksichtigung der Leitanzeigen
8 zu dem entsprechenden Stellplatz 9. Vorzugsweise ist die Leitanzeige 8 aus beleuchtbaren
Signalen gebildet, die sowohl im Boden als auch an der Decke (bei einem Parkhaus)
angeordnet sein können.
[0025] Nach Abgabe des Fahrzeugs teilt die Steuereinheit 10 dem Leitrechner 100 über die
serielle Datenleitung 22 die erfaßten fahrzeugspezifischen Kenndaten mit, aus denen
der Leitrechner die Abrechnung erstellt und ggf. über den Drucker 19 ausdruckt. Auch
ist ein direkter Datenaustausch z.B. mit Computern von Bankunternehmen möglich, um
eine unmittelbare Belastung eines Kontos des Benutzers auszuführen.
[0026] Es kann vorteilhaft sein, zur Weitergabe von Informationen an den Benutzer mit der
Steuereinheit 10 ein Display 12 anzusteuern, was z.B. in der Ein- und/oder Ausfahrt
angeordnet sein könnte.
[0027] Wie im Ablaufplan in Fig. 3 dargestellt, kann es vorteilhaft sein, nach der Einfahrt
eines Kraftfahrzeugs zum Mietende das Kraftfahrzeug einem Fahrzeugcheck zu unterziehen.
Hatte das Fahrzeug z.B. eine Panne während der Mietdauer, wird es entsprechend der
Entscheidungsraute 35 der Aufsicht zugeführt, welche die notwendigen Schritte zur
Instandsetzung oder dgl. einleitet. Ein ohne Panne eingehendes Kraftfahrzeug wird
auf einem Umschlagplatz 36 einer optischen Kontrolle unterzogen und die dabei ermittelten
Daten über eine mobile Datenerfassung 13 (Fig. 2), vorzugsweise Datenfunk, dem Leitrechner
100 mitgeteilt. Entsprechend dem durchgeführten Fahrzeugcheck am Umschlagplatz 36
wird das Fahrzeug, wenn notwendig, einer Werkstatt 37 zur Reparatur, Wartung, zum
Waschen, zur Innenreinigung oder zur Ergänzung von Betriebsmitteln zugeführt. Ist
eine Wartung nicht notwendig, wird noch geprüft, ob das Fahrzeug aufzutanken ist,
wonach das Fahrzeug dann auf den zugeordneten Stellplatz 9 für einen nächsten Mietvorgang
eingestellt wird.
[0028] In Fig. 4 ist eine fahrzeugfeste Erfassungseinrichtung für die Fahrzeugbetriebsdaten
gezeigt. So erfaßt z.B. ein Analogmeßgerät 51 den Flüssigkeitsstand im Tank 54 des
Fahrzeuges. Hierzu liegt auf dem Flüssigkeitsspiegel ein Schwimmer 56, der über einen
um den Drehpunkt 57 verschwenkbaren Hebel 58 den Abgriff 60 eines Schleifwiderstandes
59 bewegt, an dem eine Versorgungsspannung anliegt. Durch Verscbieben des Abgriffs
60 längs des Widerstandes 59 ist die zwischen den Punkten 61 und 62 abgreifbare Meßspannung
bestimmt, die als dem Tankinhalt proportionaler Wert einem Analog/Digital-Wandler
52 zugeführt ist. Dieser setzt dan analogen Proportionalwert in eine 8-Bit Information
um, die parallel dem Sender 50 mitgeteilt und von diesem als 8-Bit Wert gesendet wird.
Nach Empfang in der Empfangseinrichtung 7,7a wird diese 8-Bit Information der Steuereinheit
10 mitgeteilt, die entsprechend einer abgespeicherten Eichkurve den entsprechenden
Tankinhalt in Litern für eine folgende Abrechnung ermittelt.
[0029] Da die Steuereinrichtung aufgrund der Fahrzeugkennung den Fahrzeugtyp erfaßt hat,
kann sie die jeweils erforderliche Eichkurve zur Feststellung des Tankinhalts aus
einem Speicher abrufen.
[0030] Zur Erfassung der Fahrstrecke ist ein Impulszähler 53 vorgesehen, dessen Speicherinhalt
als Absolutwert in 8-Bit Form vom Sender 50 abgestrahlt wird. Der Impulszähler 52
weist einen Sensor 63 auf, der pro Umlauf eines Rades 65 eine vorbeilaufende Marke
64 erfaßt und einen Impuls abgibt.
1. Vorrichtung zur Verwaltung einer Vielzahl von Kraftfahrzeugen, die von verschiedenen
Benutzern geführt werden, mit einer Parkfläche (1) mit mindestens einer Einfahrt (2)
und einer Ausfahrt (2a), die durch Sperren (4, 4a) gesichert sind, mit mindestens
einer Datenerfassungseinrichtung (3, 3a) für eine Benutzerzugangskontrolle, und einer
im Bereich der Sperre (4, 4a) angeordneten Empfangseinrichtung (7, 7a) für von einem
fahrzeugfesten Sender (50) ausgesendete Fahrzeugbetriebsdaten, wie kilometerstand,
Tankinhalt, Ölstand oder dergleichen, sowie einer zentralen Steuereinheit (10), die
mit den Sperren (4, 4a), der Datenerfassungseinrichtung (3, 3a), der Empfangseinrichtung
(7, 7a) und einem Leitrechner (100) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Leitrechner (100) mit einer Dialogeinheit (11) zur Fahrzeugwahl durch den berechtigten
Benutzer in Verbindung steht und daß die Steuereinheit (10) einen automatischen Tresor
zur Entnahme von Kraftfahrzeugschlüssel und Kraftfahrzeugschein ansteuert und daß
in Fahrtrichtung (15) vor der Sperre (4, 4a) an der Einfahrt (2) bzw. Ausfahrt (2a)
eine Datenerfassungseinrichtung (3, 3a) für eine Benutzerzugangskontrolle angeordnet
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangseinrichtung (7, 7a) eine in der Fahrbahn (6)
angeordnete Antennenschleife (5, 5a) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (10) Leitanzeigen (8) zur Rückführung
eines Fahrzeugs auf einen vorbestimmten Stellplatz (9) ansteuert.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (10) ein Computer, vorzugsweise ein
Personalcomputer ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Datenerfassungseinrichtung (3, 3a) ein Kartenleser
oder ein abgestrahlte Informationen empfangender Empfänger ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Analogmeßgerät (51) einen dem Tankinhalt entsprechenden
Proportionalwert über einen Analog/Digital-Wandler (52) dem Sender (50) übermittelt.
7. Verfahren zur Erfassung von Fahrzeugsbetriebs daten für eine Vorrichtung nach Anspruch
6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Proportionalwert als Digitalwert gesendet und in der
zentralen Steuereinheit (10) in einen entsprechenden Literwert umgesetzt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrzeugbetriebsdaten vom Sender (50) als 8-Bit Information
abgestrahlt sind.
1. Device for the management of a multiplicity of vehicles which are driven by different
users, having a parking area (1) with at least one entry (2) and one exit (2a) which
are safeguarded by barriers (4, 4a), with at least one data acquisition facility (3,
3a) for a user access check, and a receiving facility (7, 7a) located in the zone
of the barrier (4, 4a) for operational vehicle data like mileage, tank contents, oil
level and the like, transmitted by a transmiiter (50) fixed in the vehicle to a central
control unit (10) which is linked to the barriers (4, 4a), to the data acquisition
facility (3, 3a), to the receiving facility (7, 7a) and to a master computer (100),
characterized in that the master computer (100) is connected to an interactive unit
(11) for the choice of vehicle by the authorised user and that the control unit (10)
selects an automatic safe for removing the vehicle keys and the vehicle licence and
that in the travelling direction (15) in front of the barrier (4, 4a) at the entry
(2) or exit (2a), a data acquisition facility (3, 3a) is located for a user access
check.
2. Device according to Claim 1, characterized in that the receiving facility (7, 7a)
has an aerial loop (5, 5a) located in the roadway (6).
3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that the control unit (10) selects
routing signs (8) for the return of a vehicle to a predetermined parking place (9).
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the control unit (10)
is a computer, preferably a personal computer.
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the data acquisition
facility (3, 3a) is a card reader or a radiated information-receiving receiver.
6. Device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that an analog measuring
instrument (51) passes on a proportional value corresponding to the tank contents
via an analog/digital converter (52) to the transmitter (50).
7. Method for acquisition of operational vehicle data for a device according to Claim
6, characterized in that the proportional value is transmitted as a digital value
and is converted in the central control unit (10) into a corresponding litre value.
8. Method according to Claim 7, characterized in that the vehicle operating data are
emitted from the transmitter (50) as 8-bit information.
1. Dispositif pour la gestion d'une pluralité de véhicules automobiles qui sont conduits
par différents utilisateurs, comportant une aire de parcage (1) ayant au moins une
entrée (2) et une sortie (2a) qui sont protégées par des barrages (4, 4a), au moins
un dispositif de saisie de données (3, 3a) pour un contrôle de l'accès des utilisateurs,
et un dispositif récepteur (7, 7a) placé dans la zone du barrage (4, 4a) et destiné
à recevoir des données d'utilisation des véhicules telles que kilométrage au compteur,
contenu du réservoir, niveau d'huile ou données analogues émises par un émetteur (50)
attaché à chaque véhicule, ainsi qu'un organe de commande central (10) qui est relié
aux barrages (4, 4a), au dispositif de saisie de données (3, 3a), au dispositif récepteur
(7, 7a) et à un ordinateur pilote (100), caractérisé par le fait que l'ordinateur
pilote (100) est relié à un appareil de dialogue (11) pour le choix d'un véhicule
par l'utilisateur autorisé, que l'organe de commande (10) commande un coffre automatique
pour le retrait de la clé et de la carte grise du véhicule, et qu'un dispositif de
saisie de données (3, 3a) pour un contrôle de l'accès des utilisateurs est placé à
l'entrée (2) et à la sortie (2a) devant le barrage (4, 4a) dans le sens de circulation
(15).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le dispositif récepteur
(7, 7a) présente une boucle antenne (5, 5a) placée dans la chaussée (6).
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que l'organe
de commande (10) déclenche des indicateurs de direction (8) pour le retour d'un véhicule
à une place de parcage (9) fixée à l'avance.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que l'organe
de commande est un ordinateur, de préférence un ordinateur personnel.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que le dispositif
de saisie de données (3, 3a) est un lecteur de cartes ou un récepteur recevant des
informations transmises par rayonnement.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait qu'un appareil
de mesure analogique (51) communique une valeur proportionnelle correspondant au contenu
du réservoir à l'émetteur (50) par l'intermédiaire d'un convertisseur analogique-numérique
(52).
7. Procédé de saisie de données d'utilisation de véhicules pour un dispositif selon la
revendication 6, caractérisé par le fait que la valeur proportionnelle est émise sous
forme de valeur numérique et est convertie dans l'organe de commande central (10)
en une valeur en litres correspondante.
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé par le fait que les données d'utilisation
de véhicules sont émises par l'émetteur (50) sous forme d'information à huit bits.