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(11) |
EP 0 433 751 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.04.1995 Patentblatt 1995/14 |
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Anmeldetag: 04.12.1990 |
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Vorrichtung zur Begrenzung von Einkaufswagenreihen
Device for the limitation of the length of rows of supermarket trolleys
Dispositif de limitation de longueur de file pour chariots de supermarché
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
18.12.1989 DE 3941740 20.12.1989 DE 3942088 28.12.1989 DE 3943067
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.06.1991 Patentblatt 1991/26 |
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Patentinhaber: Fuchs, Peter |
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D-76133 Karlsruhe (DE) |
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Erfinder: |
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- Fuchs, Peter
D-76133 Karlsruhe (DE)
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| (74) |
Vertreter: Frank, Gerhard, Dipl.-Phys. |
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Patentanwälte
Mayer, Frank, Reinhardt,
Schwarzwaldstrasse 1A 75173 Pforzheim 75173 Pforzheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 077 690 CH-A- 488 438
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EP-A- 0 301 940 FR-A- 2 509 975
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Begrenzung von Einkaufswagenreihen, also
eine mechanische Sperre, die am Ende einer Einkaufswagenreihe vorgesehen ist, wobei
die Einkaufswagenreihe zwischen beidseitigen Führungsstangen abgestellt ist. Diese
Führungsstangen haben eine bestimmte Länge, die in der Regel auf die räumlichen Abmessungen,
beispielsweise auf einem Parkplatz bei einem Supermarkt, abgestimmt sind. Hierbei
tritt das Problem auf, daß immer mehr Einkaufswagen ineinandergeschoben werden und
diese Einkaufswagenreihe über die Führungsstangen hinausragt und damit unter Umständen
eine wesentliche Blockierung von Straßen, Fußwegen und damit eine Beeinträchtigung
der Verkehrssicherheit hervorrufen.
[0002] Diese Einkaufswagen sind mit bekannten Münzpfandsystemen ausgerüstet, d.h., aus einer
gekoppelten Einkaufswagenreihe kann der letzte Einkaufswagen nur entnommen werden,
wenn eine Münze von bestimmtem Wert in eine dafür vorgesehene Box oder ähnliche Vorrichtung
eingeworfen wird; umgekehrt wird diese "Pfandmünze" wieder herausgegeben, wenn nach
erfolgtem Einkauf der Einkaufswagen wieder an die Einkaufswagenreihe angekoppelt wird
und der Eingriff der Kopplungssysteme wieder hergestellt wird. Diese Kopplungsposition,
d.h. der Eingriff benachbarter Kopplungssysteme ineinander bedeutet einen bestimmten
Mindestabstand der gekoppelten Einkaufswagen in einer Einkaufswagenreihe. Es gibt
Münzpfandsysteme, bei denen die Münzpfandsysteme starr ausgebildet sind, d.h., es
ist auch ein fester Kopplungsabstand vorgegeben, es gibt auch andere Münzpfandsysteme,
bei denen mittels flexibler Vorrichtungen wie z.B. Ketten die Münzpfandsysteme aneinandergekoppelt
werden können, so daß ein in gewissen Grenzen variabler Kopplungsabstand entsteht,
innerhalb dessen Bereich die Münzpfandsysteme aktiviert werden können.
[0003] Es versteht sich von selbst, daß jeder Benutzer eines solchen Einkaufswagens nach
Möglichkeit die einmal aufgewendete "Pfandmünze" beim Zurückgeben des Einkaufwagens,
d.h. beim Wiedereinschieben in eine Einkaufswagenreihe, seinen Einkaufswagen in die
genannte Kopplungsposition bringen möchte, wo er die Münze wieder zurückbekommt.
[0004] Die Erfindung setzt voraus, daß die jeweiligen Einkaufswagen mit einem der beschriebenen
Münzpfandsystemen ausgerüstet sind und in Stapelposition, d.h. in der Einkaufswagenreihe
(Kopplungsposition) miteinander gekoppelt sind.
[0005] Ziel und Zweck (Aufgabe) der Erfindung ist es daher, bei solchen mit Münzpfandsystemen
ausgerüsteten Einkaufswagen sicherzustellen, daß das vorgesehene Ende der Einkaufswagenreihe
am Ende der erwähnten Führungsstangen oder Führungsleisten nicht überschritten wird.
[0006] Der diesbezügliche derzeit bekannte Stand der Technik greift auf mehrere Funktionsprinzipien
zur Problemlösung zurück, die Praxis hat jedoch gezeigt, daß mit den bekannten Problemlösungen
der gewünschte Effekt nur bedingt erreicht werden kann, denn sind die technischen
Systeme einfach, so sind sie nur äußerst begrenzt einsetzbar, weil eine individuelle
Anpassung auf die vielfältigen Abmessungen der Einkaufswagen und die verschiedenen
Münzpfandsysteme dort nicht möglich ist.
[0007] Eine Vorrichtung zur Einkaufswagenreihenbegrenzung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 ist aus der EP-A1-0 301 940 bekannt. Hierbei handelt es sich um ein konstruktiv
sehr einfaches System, bei dem lediglich mit Hilfe eines Schwenkhebels, der auch horizontal
gelagert sein kann (Spalte 3, Zeilen 3-8), einem außerhalb der Reihe befindlichen
Einkaufswagen der Zutritt zur Reihe versperrt wird, wenn der letzte Einkaufswagen
innerhalb der Reihe das eine Ende dieses Schwenkhebels beaufschlagt und somit das
andere Ende des Schwenkhebels in den Einführweg der Einkaufswagen in Sperrposition
bringt.
[0008] Diese konstruktiv sehr einfache Lösung hat aber erhebliche Nachteile hinsichtlich
ihrer Anwendbarkeit:
Um die Sperrposition zuverlässig zu erreichen, muß die Vorrichtung in einer genau
definierten Position angeordnet werden. Diese Positionierung, Größe und Formgebung
des Sperrhebels und der lichte Abstand zwischen den beidseitigen Führungsstangen für
die Einkaufswagenreihe müssen schon bei Einkaufswagensystemen ohne Münzpfandsystem
im konkreten Anwendungsfall festgelegt werden, mit der unerfreulichen Folge, daß entsprechend
der Vielzahl von Einkaufswagentypen, der Vielzahl von Führungsstangen mit verschiedenem
lichten Abstand, die Position und die Gestalt, insbesondere die Größe des Schwenkhebels
neu festgelegt werden muß. Dies bedingt entweder einen sehr hohen planerischen und
konstruktiven Aufwand für den Einzelfall, oder erfordert die Herstellung und Lagerhaltung
verschiedener Typen der gattungsgemäßen Vorrichtungen, die dann mehr oder weniger
optimiert im konkreten Einzelfall montiert werden können.
[0009] Diese Situation verschlechtert sich noch weiter, wenn, wie bei der Erfindung vorgesehen
und bei der genannten Druckschrift nur kurz erwähnt (Spalte 1, Zeile 35), die Einkaufswagen
mit einem Münzpfandsystem ausgestattet sind. Wegen der oben beschriebenen Varianten
solcher Münzpfandsysteme, insbesondere den jeweils verschiedenen Kopplungsabständen
zur Aktivierung des Münzpfandsystems, müßte auch der konkrete Kopplungsabstand beim
verwendeten Münzpfandsystem in die Dimensionierung des Schwenkhebels mit einbezogen
werden, was den Aufwand weiter erhöht.
[0010] Eine konstruktive Eigenart der vorbekannten Vorrichtung besteht bei der Verwendung
von Münzpfandsystemen darin, daß insbesondere bei der Verwendung von Münzpfandsystemen
mit einer "Kopplungskette" nicht verhindert werden kann, daß die abgestellte Einkaufswagenreihe
ziehharmonikaartig auseinandergezogen wird und das Münzpfandsystem auch dann noch
aktivierbar ist (Herausgabe der Pfandmünze oder Ankoppeln eines neuen Einkaufswagens),
wenn sich der Einkaufswagen vor dem sperrenden Abschnitt des Schwenkhebels befindet.
Bei einer solchen Situation kann die vorbekannte Vorrichtung also einfach "überbrückt"
und übergangen werden, wenn der den inneren Hebel beaufschlagende Einkaufswagen in
Richtung zur Drehachse des Schwenkhebels herausgezogen wird und somit die Schwenkbewegung
wieder freigibt oder zumindest so weit zum Ausgangsbereich gezogen werden kann, daß
die Kopplungskette des außerhalb stehenden Einkaufswagens in das Münzpfandsystem dieses
Einkaufswagens eingeführt werden kann.
[0011] Einen Hinweis zur konstruktiven Lösung dieses Problems enthält die genannte Druckschrift
nicht.
[0012] Ein vergleichbares System ist aus der CH-A-488 438 bekannt, wo es darum geht, aus
einer Reihe von Einkaufswagen immer nur einen Einkaufswagen herauszuziehen (zum Gebrauch
beispielsweise in einem Supermarkt), wo also eine zuverlässige Vereinzelung von in
Reihe abgestellten Einkaufswagen erreicht werden soll (Unteranspruch 7). Zur Vereinzelung
der entnommenen Einkaufswagen dient ebenfalls ein Schwenkhebelmechanismus (Figur 4),
dessen eines Ende einen zusätzlichen Sperriegel über ein Langloch führt und steuert.
Funktionell bedeutet dies jedoch nichts anderes, als daß das eine Ende des Sperrhebels
beweglich ausgestaltet ist. Die oben geschilderte Problematik ist daher mit einem
solchen System auch nicht lösbar, zumal die letztgenannte Druckschrift sich mit einer
anderen Aufgabenstellung beschäftigt und die Verwendung von Münzpfandsystemen für
die dort erwünschte Vereinzelung von Einkaufswagen aus einer Einkaufswagenreihe ersichtlich
irrelevant ist.
[0013] Es ist also eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein solches System derart auszubilden,
daß es unabhängig sowohl von der konzeptionellen Ausgestaltung des Münzpfandsystems
als auch von den Abmessungen der Einkaufswagen ist.
[0014] Auch hier gibt es technische Systeme, die diese Lösung anstreben, sie sind jedoch
dann derart technisch aufwendig, daß infolge hoher investiver Kosten und entsprechender
Reparaturanfälligkeit die Marktrelevanz in Frage gestellt ist.
[0015] Es ist daher ein weiteres Ziel der Erfindung, eine einfache technische Lösung zu
finden, die in einem realistischen Preis-Nutzeffekt hergestellt werden kann und aufgrund
ihres einfachen technisch-mechanischen Funktionsprinzipes auch universell einsetzbar
ist. Das heißt, ausschließlich Problemlösungen, die für alle bekannten Einkaufswagen
und Münzpfandsysteme eingesetzt werden können, erfüllen die Forderung und garantieren
die Primärfunktion "Ordnung und Sicherheit ohne Personaleinsatz" im Parkplatzbereich
eines Einkaufszentrums.
[0016] Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
1 gelöst.
[0017] Das Grundprinzip der Erfindung besteht also darin, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung
bei einer bestimmten Auffüllung der Einkaufswagenreihe verhindert, daß noch ein weiterer
Einkaufswagen in den für die Aktivierung des Münzpfandsystems zur Herausgabe der Pfandmünze
erforderlichen Mindest-Kopplungsabstand gelangen kann.
[0018] Die Vorrichtung besteht hierzu aus mindestens drei Hauptfunktionsteilen mit bestimmten
äußeren Konturen, die miteinander in Wirkverbindung stehen und durch mindestens ein
Federelement in einer vorbestimmten Position (Normal- oder Durchlaßposition) gehalten
werden.
[0019] Diese Mechanik wird über eine Grundplatte vorzugsweise auf der rechten, örtlichen
Führungsreihe am Ende bzw. am Ausgang einer Einkaufswagenreihe angebracht und vertikal
auf die jeweiligen Abmessungen der Einkaufswagen ausgerichtet. Das Funktionsprinzip
der Vorrichtung besteht darin, daß einerseits mit zwei Grundpositionen der gewünschte
Effekt hergestellt wird (Sperrposition und Normal- oder Durchlaßposition) und andererseits
aufgrund der durch die Mechanik ausgelösten und übertragenen Bewegung spiegelbildliche
Sperrkonturen hergestellt werden, die jegliche Möglichkeit der Umgehung ausschalten
und dennoch störungsfreien Normalablauf gewährleisten. Dieses wesentliche Unterscheidungsmerkmal
zu allen bekannten Systemen wird dadurch erreicht, daß sich die Hauptfunktionsteile
bis zu ca. 10% in die horizontale Ebene des Fahrbereiches der Einkaufswagen erstrecken;
da der Abstand benachbarter Führungsreihen entsprechend abgestimmt ist, kann ein Einkaufswagen
nicht zur Einkaufswagenreihe angekoppelt werden, ohne diese Hauptfunktionsteile zu
betätigen; demgemäß werden diese Hauptfunktionsteile von jedem vorwärts oder rückwärts
bewegten Einkaufswagen an vorbestimmbarer Stelle des Einkaufswagens berührt und betätigt;
d.h., die Konturen der Vorrichtung treten mit der Kontur eines Einkaufswagens in Eingriffslage
und sperren entweder die weitere Bewegung oder lassen die Einkaufswagen unter Erzeugung
von intervallartigen Bewegungen der Vorrichtung ungehindert vorbei.
[0020] Je nach Einkaufswagen-Belegungszustand der Einkaufswagenreihe besteht demgemäß ausschließlich
Funktionsbereitschaft für entweder die Durchfahrt in zwei Richtungen (Einschub oder
Entnahme eines Einkaufswagens), oder Sperrlage in Vorwärtsrichtung (kein Einschub
mehr möglich) und Durchfahrt in Rückwärtsrichtung (Entnahme des letzten Einkaufswagens
in gekoppelter Einkaufswagenreihe ist möglich, der zuvor die Sperrvorrichtung aktiviert
hat).
[0021] Diese Funktionen werden erreicht und hergestellt durch das Zusammenwirken der Einzelbestandteile
der Vorrichtung, deren Dimensionierung und räumlicher Position. Das entscheidende
Grundprinzip läßt sich folglich wie folgt zusammenfassen:
"Befindet sich ein Einkaufswagen innerhalb des Wirkbereiches der Vorrichtung in
Kopplungslage mit der Wagenreihe, tritt unabdingbar die Sperrposition ein, d.h. weitere
Einkaufswagen können nicht angekoppelt werden. Ausschließlich die Entnahme des zuletzt
angekoppelten Einkaufswagens ist weiterhin möglich."
[0022] Von besonderer Bedeutung hierbei ist, daß diese Hauptfunktionsteile in ihrer Zahl
und räumlichen Anordnung so gewählt werden können, daß sämtliche Münzpfandsysteme
und sämtliche Einkaufswagensysteme mit einer gemeinsamen Ausführung erfaßt werden
können.
[0023] Zwei Ausführungsbeispiele zur Realisierung dieser Hauptfunktionsteile werden nun
anhand von Zeichnungen erläutert; es zeigen:
- Figur 1:
- Eine perspektivische Prinzipdarstellung des ersten Ausführungsbeispiels mit angedeutetem
Einkaufswagen im Wirkbereich der Vorrichtung,
- Figur 2:
- eine Aufsicht auf die Vorrichtung gemäß Figur 1 mit weggelassener Abdeckung,
- Figur 3:
- einen Längsschnitt der Vorrichtung gemäß Linie A-A der Figur 2 mit Abdeckung,
- Figur 4:
- eine prinzipielle Funktionsdarstellung der Vorrichtung in Positionen A (Normalposition),
B (Einfahrt) und C (Sperrposition),
- Figur 5:
- eine Aufsicht auf das zweite Ausführungsbeispiel in einer ersten Arbeitsposition (Sperrposition),
- Figur 6:
- eine Aufsicht gemäß Figur 5 in einer zweiten Arbeitsposition (Durchlaßposition),
- Figur 7:
- eine Vorderansicht der Vorrichtung nach Figur 5 und 6, montiert im Einschubbereich
der Einkaufswagen,
- Figur 8:
- eine Stirnansicht der Vorrichtung mit dem Eingriffsbereich X eines Einkaufswagens,
und
- Figur 9:
- eine Detaildarstellung der Stirnansicht gemäß Figur 8.
[0024] Bei dem ersten Ausführungsbeispiel (Figur 1 bis Figur 4) sind die Hauptfunktionsteile
vier Steuer- und Sperrhebel 20-23, die auf einer Grundplatte 12 über vertikale Drehachsen
20A-23A befestigt sind, sich horizontal in bestimmbaren Sektoren in den Verkehrsbereich
eines Einkaufswagens 40 erstrecken und über Verbindungsglieder 24-26 infolge äußerer
Berührung durch die Konturen eines Einkaufswagens 40 unterschiedliche Positionen einnehmen,
insbesondere eine Normal- oder Durchlaßposition, und eine Sperrposition (in Figur
2 gestrichelt dargestellt).
[0025] Figur 1 zeigt das Kopplungsprinzip zwischen der Vorrichtung 10 und einem Einkaufswagen
40 (der nur bruchstückhaft dargestellt ist) in Einschubrichtung E. Die Vorrichtung
10 besteht aus einem länglichen Gehäuse 11, das durch Endkappen 11A,11B abgeschlossen
ist und an der der Einkaufswagenreihe zugewandten Seite einen Schlitz 13 und 14 aufweist.
Aus diesen Schlitzen 13,14 können die Steuer- und Sperrhebel 20,21,22 und 23 miteinander
gekoppelt aus- und eingeschwenkt werden, wobei durch die Zwangskopplung jede beliebige
Position eines dieser Steuer- und Sperrhebel auch die Positionen der anderen drei
Steuer- und Sperrhebel festlegt und definiert.
[0026] Die Vorrichtung befindet sich auf Trägern 18 und 19, beispielsweise Metallprofilrohre,
am Ende einer nicht dargestellten Führungsschiene für die miteinander gekoppelten
Einkaufswagen, die eine Einkaufswagenreihe bilden. Mehrere solcher Vorrichtungen 10
sind, wie aus Figur 4A erkennbar, seitlich voneinander angeordnet und derart beabstandet,
daß bei einem Durchschieben des Einkaufswagens 40 (Figur 1) in Einschubrichtung E
(entsprechend auch bei Entnahme entgegen der Einschubrichtung E) zwangsläufig die
Steuer- und Sperrhebel durch den Seitenholm 41 des Einkaufswagens 40 betätigt und
somit in Normal- oder Sperrposition gebracht werden. Bei der in Figur 1 dargestellten
Position der Steuer- und Sperrhebel 20-23 befindet sich die Vorrichtung in Durchlaßposition,
d.h., der dargestellte Einkaufswagen 40 kann in Einschubrichtung E (unter Betätigung
der noch vor ihm liegenden Steuer- und Sperrhebel 21-23) die Vorrichtung 10 nach links
hin verlassen und dort an die bereits "wartende" Einkaufswagenreihe bzw. dessen Münzpfandsystem
angekoppelt werden.
[0027] Figur 2 und 3 zeigen in Aufsicht und Längsschnitt den Aufbau der Vorrichtung 10.
Innerhalb des Gehäuses 11 sind die Steuer- und Sperrhebel 20-23 an entsprechenden
vertikalen Achsen 20A...23A gelagert, so daß sie in Richtung der in Figur 2 angedeuteten
Doppelpfeile in den Fahrbereich eines passierenden Einkaufswagens verschwenkbar sind.
Diese Verschwenkung geschieht zwangsgekoppelt, hierzu sind drei als Stangen ausgeführte
Verbindungsglieder 24,25,26 vorgesehen, die außerhalb dieser Drehachsen 20A...23A
an den Steuer- und Sperrhebeln drehbar angelenkt sind, so daß jede Verschwenkung eines
der Steuer- und Sperrhebels eine entsprechend definierte Verschwenkung der anderen
drei Steuer- und Sperrhebel bewirkt. Hierbei sind zwei Endpositionen definiert, die
Normal- oder Durchlaßposition (in Figur 2 mit ausgezogenen Linien dargestellt) und
die Sperrposition (in Figur 2 mit gestrichelten Linien dargestellt). Diese Anordnung
ist auf einer Grundplatte 12 montiert und von einer Abdeckplatte 12A abgedeckt, die
beide den wesentlichen Bestandteil des Gehäuses 11 bilden. Insbesondere verhindert
dieses Gehäuse mechanische Beschädigungen, Verschmutzungen oder Wettereinflüsse auf
die beweglichen Teile, insbesondere die Gelenkteile der Vorrichtung.
[0028] Es ist hierbei ohne weiteres ersichtlich, daß die Anlenkpunkte der Verbindungsglieder
24,25,26 hinsichtlich ihres Abstandes zur jeweiligen Drehachse so gewählt sein können,
daß ein gewisser Untersetzungseffekt eintritt, d.h., daß, wie in Figur 2 erkennbar
ist, eine Verschwenkung der beiden mittleren Steuerhebel 21,22 um 90° zwischen den
beiden Endpositionen lediglich eine Verschwenkung der beiden äußeren Sperrhebel 20,23
um 45° hervorruft. Dies ist natürlich frei wählbar, das dargestellte Ausführungsbeispiel
ist die bevorzugte Ausführung.
[0029] Die nach außen verschwenkbaren Endbereiche der Steuer- und Sperrhebel sind individuell
geformt, um eine maximale Sicherheit und Zuverlässigkeit beim Eingriff eines Holmes
41 (Figur 1) eines passierenden Einkaufswagens 40 in Einschubrichtung E oder entgegengesetzter
Richtung zu gewährleisten, d.h., sicherzustellen, daß einerseits kein Einkaufswagen
ohne Betätigung der Vorrichtung passieren kann, daß aber andererseits auch keine Sperrungen
oder Verklemmungen beim Betrieb auftreten können. Beispielsweise weist hierzu der
in Einschubrichtung E vorderste Steuer- und Sperrhebel 20 eine in Sperrposition senkrecht
zur Einschubrichtung E verlaufende Sperrkante 20C auf, die ein nicht-systemkonformes
Passieren eines weiteren Einkaufswagens 40 in der Sperrposition der Vorrichtung 10
zuverlässig ausschließt.
[0030] Die Normal- oder Durchlaßposition wird gewährleistet durch eine Feder 27, die zwischen
einem der Steuer- und Sperrhebel einerseits und einem Fixpunkt im Gehäuse 11 angeordnet
ist und die in Figur 2 durchgezogen gestrichelte Endposition (Normal- oder Durchlaßposition)
herstellt, wenn kein Wirkungseingriff der Vorrichtung mit einem Einkaufswagen 40 vorliegt.
[0031] Das Arbeiten der Vorrichtung 10 wird anhand der Figur 4 noch kurz erläutert, wo die
Positionen A,B und C dargestellt sind:
[0032] In der Position A befindet sich die Einkaufswagenreihe, gekoppelt durch Ketten K
des Münzpfandsystems bereits am Ende der Vorrichtung 10 und die Vorrichtung befindet
sich (gesteuert von der Feder 27) in der in Figur 2 ebenfalls dargestellten Durchlaß-
oder Normalposition.
[0033] In Position B wird nun ein weiterer Einkaufswagen 40 an die bereits vorhandene Einkaufswagenreihe
angekoppelt und der Holm 41 dieses Einkaufswagens 40 betätigt nun zunächst den Steuerhebel
21 in Einschubrichtung E, worauf dieser nach hinten (und der Steuerhebel 22 nach vorne)
wegklappt und dementsprechend zwangsgesteuert die beiden äußeren Steuer- und Sperrhebel
20,23 in den Fahrbereich des Einkaufswagens 40 verschwenkt werden.
[0034] In Position C ist zu erkennen, daß der Einkaufswagen 40 nunmehr angekoppelt ist,
daß er aber auf seinem Weg entlang der erfindungsgemäßen Vorrichtung sich im Wirkbereich
dieser befindet, d.h. im Bereich zwischen den äußeren Sperrhebeln 20,21, mit anderen
Worten, der vordere Sperrhebel 20 mit seiner Sperrkante 20C bleibt im Einfahrtsbereich
weiterer Einkaufswagen und verhindert somit, daß weitere Einkaufswagen 40 angekoppelt
werden können, denn ein Herausziehen der Einkaufswagenreihe ist nicht möglich wegen
des hinteren Sperrhebels 23, eine manuelle Betätigung des vorderen Sperrhebels 20
zur Aufhebung der Sperre ist ebenfalls nicht möglich, da diese Bewegung dadurch blockiert
ist, daß die hiermit zwangsläufig verbundene Ausschwenkung der beiden inneren Sperrhebel
21,22 durch den Holm 41 des zuletzt angekoppelten Einkaufswagens 40 blockiert ist.
[0035] Andererseits ist es ohne weiteres möglich, den zuletzt angekoppelten Einkaufswagen
40 auch entgegen der Entnahmerichtung E wieder herauszuziehen, dieser gleitet am vorderen
Sperrhebel 20 vorbei und erzeugt somit infolge der Zwangskopplung wieder die in Position
A dargestellte Normal- oder Durchlaßposition der Vorrichtung. Der Zweck der Erfindung
wird also erfüllt, wenn die Kontur des letzten Einkaufswagens einer Einkaufswagenreihe
in Berührungskontakt mit den Sperrhebeln in der Vorrichtung ist, denn es befindet
sich dann mindestens ein weiterer Sperrhebel in Sperrlage und verhindert ein Ankoppeln,
denn die Abstände zwischen den Sperrhebeln sind so bemessen, daß die Kopplungs-Mindestdistanz
von Einkaufswagen zu Einkaufswagen in dieser Position nicht erreicht werden kann.
[0036] Die erfindungsgemäße Begrenzungseinrichtung verhindert somit, daß Wagenreihen über
die örtliche Position der Begrenzungsvorrichtung hinaus systemwidrig verlängert werden
können.
[0037] Hierbei soll noch bemerkt werden, daß die beiden hinteren Sperrhebel 22 und 23 im
wesentlichen nur dann erforderlich sind, wenn das Münzpfandsystem einen bis zu einem
Maximalwert variablen Kopplungsabstand infolge einer Kopplungskette K beinhaltet;
bei Münzpfandsystemen mit definiertem, unvariablen Kopplungsabstand K sind zwingend
erforderlich nur die beiden vorderen Steuer- und Sperrhebel 20 und 21, der hintere
Sperrhebel 23 verhindert lediglich bei solchen Münzpfandsystemen mit variablem Kopplungsabstand
ein Heranziehen der gekoppelten Wagenreihe nach Art einer Ziehharmonika zur Erlangung
einer systemwidrigen, nicht gewünschten Kopplungsposition der Münzpfandsysteme.
[0038] Zusätzlich zu dem in Figur 4 dargestellten Beispiel einer Sperrposition ist die Sperrposition
auch dann hergestellt, wenn die Kontur des Einkaufswagens 40 den letzten Sperrhebel
23 beaufschlagt, da in dieser Position die Mechanik entsprechend der Verbindungsglieder
derart blockiert ist, daß die inneren Sperrhebel 21 und 22 nicht überwunden werden
können und somit die Sperrfunktion derart übernehmen, daß weder weitere Ankopplungen
möglich sind, noch daß es möglich ist, die gekoppelte Wagenreihe in Kopplungsposition
der Münzpfandsysteme zu bringen. Das in den Figuren 1 bis 4 dargestellte und erläuterte
System ist daher einerseits konstruktiv einfach und in der dargestellten bevorzugten
Ausführungsform mit vier Steuer- und Sperrgliedern absolut zuverlässig und nicht manipulierbar,
und zwar für jede denkbare Art von Münzpfandsystemen, insbesondere also solchen mit
festem oder solchen mit variablem Kopplungsabstand der Münzpfandsysteme.
[0039] In Zusammenhang mit den Figuren 5 bis 9 wird nun ein zweites Ausführungsbeispiel
noch kurz erläutert:
Die wesentliche Änderung gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis
4 besteht darin, daß die Hauptfunktionsteile zwei kniehebelartig ausgebildete Sperrhebel
30 und 31 sind, die in Wirkverbindung mit einem Verbindungsteil 32 stehen. Bei Passieren
der Vorrichtung treten ebenfalls die Konturen des Einkaufswagens (Holm 41) mit der
Vorrichtung in Eingriffslage (Figur 8). Die Kontur des Einkaufswagens berührt bei
der Vorwärtsbewegung in Einschubrichtung E zunächst den Sperrhebel 30, dieser dreht
sich in bestimmbarem Sektor infolge der auf der Grundplatte 17 befestigten Befestigungsanordnung
17A,17B. Zwangsgekoppelt hierzu verändert das mit dem Sperrhebel 30 über das Verbindungsglied
32 über den Verbindungsbolzen 34 in Wirkverbindung stehende Verbindungsteil 32 seine
Position und bewirkt bei gleichzeitigem Weitergleiten der Einkaufswagenkontur eine
entsprechende Positionsänderung des Sperrhebels 31. Sämtliche Konturen der Sperrhebel
30 und 31 sowie des Verbindungsteils 32 erstrecken sich in neutraler Position in den
Verkehrsbereich der Einkaufswagenreihe, werden beim Passieren eines Einkaufswagens
intervallartig jeweils in Folge aus diesem Verkehrsbereich gedrückt, wobei unabhängig
von der jeweiligen Position des Einkaufswagens mindestens ein Sperrhebel 30 oder 31
oder das Verbindungsteil 32 im Verkehrsbereich bleibt. Hierbei sind Vorwärts- und
und Rückwärtsbewegungen im Funktionsablauf identisch.
[0040] Die Langlöcher 33 im Verbindungsteil 32 garantieren gleitenden Funktionsablauf und
reibungslose Positionsänderung der Funktionsteile; unterstützt wird dieser Ablauf
durch die in den Befestigungsvorrichtungen untergebrachte Federn 37A,37B, die mit
den Sperrhebeln 30 und 31 verbunden sind und grundsätzlich dann Ausgangsposition (Figur
6) herstellen, wenn die Vorrichtung nicht beansprucht wird.
[0041] Der Zweck der Vorrichtung wird grundsätzlich dann erreicht, wenn die Einkaufswagenreihe
bis in die Nähe der Vorrichtung aufgefüllt und über die Münzpfandsysteme gekoppelt
ist. Der in diesem Anlagesystem-Zustand letztmöglich angekoppelte Einkaufswagen befindet
sich zwangsweise im Wirkbereich der Vorrichtung, denn der erforderliche Kopplungsabstand
zur Wagenreihe ergibt, daß sich unausweichlich der letzte Einkaufswagen innerhalb
des Wirkbereiches der Vorrichtung befinden muß. Die Position dieses letzten in der
belegten Reihe angekoppelten Einkaufswagens innerhalb der Vorrichtung bewirkt eine
Positionsänderung der Sperrhebel 30 und 31, die eine zangenförmige Systemkontur einnehmen,
ausgelöst über das Verbindungsteil 32. Die Sperrhebel 30 und 31 sind in nicht veränderbarer
Sperrposition (Figur 6), d.h., kein weiterer Einkaufswagen kann nachgeschoben und
gekoppelt werden und die gekoppelte Wagenreihe 40A,40B... kann ebenfalls nicht in
Kopplungsposition gebracht werden. Manuelle Eingriffe zur Manipulation der Vorrichtung
sind ebenfalls nicht möglich. Diese Situation ist ausschließlich durch Abkoppeln des
letzten Einkaufswagens 40A auflösbar. Die Dimensionierung der Vorrichtung, d.h., die
Abmessungen der Sperrhebel 30 und 31 sowie des Verbindungsteiles 32 orientieren sich
am maximal möglichen Abstand von Einkaufswagen zu Einkaufswagen in Kopplungsposition,
d.h., der Abstand vom letzten Einkaufswagen 40B (Position innerhalb der Vorrichtung)
in der gekoppelten Einkaufswagenreihe zur äußeren Begrenzung der Vorrichtung (Sperrhebel
30), muß größer sein als die zur Kopplung unerläßlichen Mindestabstandsdistanz (F).
[0042] Hierbei besonders beachtlich ist die Tatsache, daß als arretierende Eingrifflage
zwischen Vorrichtung und Einkaufswagen vorzugsweise die Streben 41 zur Grifflage vorgesehen
sind, die den Mindestabstand von Einkaufswagen zu Einkaufswagen in Stapelposition
ergeben und somit eine räumlich rationale Ausbildung der Abmessung der Vorrichtung
ermöglichen.
[0043] Die Vorrichtung erfüllt den Sinn und Zweck in jeder denkbaren, praktischen Situation,
manuelle Umgehungsmöglichkeiten sind hierbei ausgeschlossen, und macht in verblüffend
einfacher, robuster Form eine Problemlösung verfügbar, die allen denkbaren Ansprüchen
in jeder Hinsicht gerecht wird.
1. Vorrichtung zur Begrenzung von Einkaufswagenreihen, unter Verwendung mindestens eines
am Ende einer Einkaufswagenreihenschiene um eine vertikale Drehachse gelagerten Steuer-
und Sperrhebels (20,21,22,23), der, gesteuert von den Einkaufswagen (40), derart horizontal
verschwenkbar ist, daß er sich in Sperrposition befindet und den Zugang für einen
weiteren Einkaufswagen in die Reihe sperrt, wenn sich in seinem Steuerbereich bereits
ein Einkaufswagen befindet,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einkaufswagen (40) mit Münzpfandsystemen ausgestattet
sind, deren Aktivierung zur Herausgabe einer Pfandmünze die Erreichung eines vom Münzpfandsystem
vorgegebenen Kopplungsabstandes (K) aufeinanderfolgender Einkaufswagen (40) erfordert,
daß mindestens zwei zwangsgekoppelte Steuer- und Sperrhebel (20,21) vorgesehen sind,
zwischen denen der Steuerbereich liegt, und daß der Abstand zwischen den Steuer- und
Sperrhebeln (20-23) so gewählt ist, daß der Kopplungsabstand (K) zwischen einem im
Steuerbereich stehenden, angekoppelten Einkaufswagen der Reihe und einem weiteren,
außerhalb der Reihe befindlichen Einkaufswagen zur Betätigung des Münzpfandsystems
nicht erreichbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei armförmige
Sperrhebel (20,21,22) auf einer horizontalen Grundplatte (12) gelagert sind, die derart
zwangsgekoppelt sind, daß bei Sperrposition des in Einschubrichtung vordersten Sperrhebels
(20) die beiden anderen in Durchlaßposition sind und umgekehrt, wobei die Bewegungsrichtungen
zumindest zweier Steuer- und Sperrhebel gegenläufig ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zwangskopplung
der Steuer- und Sperrhebel (20-23; 30,31) Verbindungsglieder (24,25) vorgesehen sind,
die in der Nähe der Drehachsen (20A-23A) der Steuer- und Sperrhebel (20-23; 30,31)
an diesen angelenkt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein vierter, in Einschubrichtung
(E) hinterer Sperrhebel (23) vorgesehen ist, der über ein weiteres Verbindungsglied
(26) derart zwangsgekoppelt ist, daß seine Schwenkrichtung gegenläufig zur Schwenkrichtung
des vorderen Sperrhebels (20) ist und er sich gemeinsam mit diesem in Sperr- oder
Durchlaßposition befindet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkpunkte (20B...22B)
der Verbindungsglieder (24...26) an den Steuer- und Sperrhebeln unterschiedlichen
Achsabstand haben und so eine Untersetzung der Schwenkbewegung bewirken, derart, daß
eine Verschwenkung der beiden inneren Steuer- und Sperrhebel (21,22) um 90° eine Verschwenkung
des vorderen (und hinteren, sofern vorhanden) Sperriegels (20) um einen reduzierten
Winkelbereich, vorzugsweise etwa 45°, hervorrufen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüber den Schwenkachsen
der armförmigen Steuer- und Sperrhebel (20-23; 30,31) liegenden Endbereiche im Hinblick
auf ihre jeweilige Wechselwirkung beim Eingriff mit den Einkaufswagen individuell
geformt sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Sperriegel
(20) in Sperrposition um etwa 45° aus seiner Durchlaßposition herausgeschwenkt ist,
in der er mit der Grundplatte (12) fluchtet, und daß er in dieser Sperrposition eine
senkrecht zur Einschubrichtung (E) verlaufende Sperrkante (20C) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (12)
Teil eines Gehäuses (11) ist, das die Achsbereiche und die Verbindungsglieder (24-26)
der Steuer- und Sperrhebel (20-23; 30,31) umschließt, und das mindestens einen Schlitz
(13,14) aufweist zum Durchtritt der Endbereiche der Steuer- und Sperrhebel (20-23;
30,31) in deren Sperrposition.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen (20A...23A)
der Steuer- und Sperrhebel (20-23; 30,31) auf einer geraden Verbindungslinie (A-A)
liegen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei kniehebelartig gestaltete
Steuer- und Sperrhebel (31,31) auf einer Grundplatte (17) angelenkt sind, die derart
zwangsgekoppelt sind, daß sie in jeder Position spiegelsymmetrisch zu einer Symmetrielinie
(S-S) senkrecht zur Verbindungslinie (R-R) ihrer Drehachsen sind, so daß in Sperrposition
ihre beiden äußeren Abschnitte (30A,31A) in die Bewegungsbahn der Einkaufswagen (40)
ragen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zwangskopplung der beiden
Steuer- und Sperrhebel (30,31) ein Verbindungsglied (32) vorgesehen ist, das die beiden
gegenüberliegenden, inneren Abschnitte (30B,31B) der Steuer- und Sperrhebel (30,31)
verbindet.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied (32)
über Langlöcher (33) an Zapfen (34,35) der Steuer- und Sperrhebel (30,31) gehalten
ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 oder 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
eine Federeinrichtung (27,37) zwischen mindestens einem der Steuer- und Sperrhebel
einerseits und der Grundplatte oder dem Gehäuse andererseits angebracht ist, die den
vorderen und hinteren Sperrhebel (sofern vorhanden) in Durchlaßposition beaufschlagt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuer- und Sperrhebel
in vorzugsweise im Winkel von 90° schwenkbar sind, jedoch auch jede beliebige Winkelstellung
möglich ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände zwischen den
in Sperrlage befindlichen äußeren Sperrhebeln (20) oder (23) zur Position des letzten
Einkaufswagens in gekoppelter Reihe, der die Sperrung über die inneren Sperrhebel
(21) oder (22) verursacht, frei wählbar, verstellbar, jedoch immer größer sind als
der zum Ankoppeln erforderliche Mindestabstand.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Funktionsprinzip
gewährleistet, daß sämtliche, auch gravierend unterschiedliche Einkaufswagenabmessungen
sowie deren verfügbare Eingriffskonturen, mit einer Ausführungsform der Vorrichtung
ausgestattet werden können.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Funktionsprinzip
gewährleistet, daß die vielfältigen Einkaufswagentypen, mit teilweise gravierend abweichenden,
äußeren Abmessungen, im Bereich der Eingrifflage mit einer, in ihren Dimensionen und
Abmessungen einheitlichen, Ausführungsform ausgestattet werden können.
18. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Konstruktion
aus vorgefertigten Kunststoffteilen herstellbar ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuer- und Sperrhebel
(30,31) jeweils am freien Ende abgerundet und/oder in bestimmtem Winkel angeschrägt
sind, am anderen Ende frei beweglich befestigt sind und über eine vertikale Befestigungsvorrichtung
(17A,17B) mit Drehlager horizontal, in vorbestimmbaren Bereich, schwenkbar sind.
20. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (32)
stabförmig mit halbkreisförmigen Enden ausgebildet ist, in deren Mittelpunkt das Langloch
(33A,33B) angeordnet ist, über dieses der Verbindungsbolzen (17A,17B) die feste-freibewegliche
Wirkverbindung mit den Sperrhebeln (30,31) herstellt und das in seiner Längenabmessung
derart bemessen ist, daß der zum Ankoppeln erforderliche Mindestabstand von Einkaufswagen
zu Einkaufswagen kleiner ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrlage zwischen
Vorrichtung und Einkaufswagen vorzugsweise an den vertikalen Streben (41) der Handgriffbefestigung
erfolgen kann, die die geringste Distanz zwischen Einkaufswagen und Einkaufswagen
in Stapelposition bietet und somit günstige, räumliche Dimensionierung der Vorrichtung
ermöglicht.
1. Arrangement for limiting rows of shopping trolleys, utilising at least one controlling
and locking lever (20, 21, 22, 23), which is mounted about a vertical rotary axis
on the end of a rail for a row of shopping trolleys and, controlled by the shopping
trolleys (40), is horizontally pivotable in such a manner that it is in its blocking
position and blocks an additional shopping trolley from gaining access to the row
when there is already one shopping trolley in its control region, characterised in
that the shopping trolleys (40) are provided with coin retrieval systems, the actuation
of which requires that a coupling spacing (K) is reached between successive shopping
trolleys (40) for a coin to be issued, such spacing being prescribed by the coin retrieval
system, in that at least two positively coupled controlling and locking levers (20,
21) are provided, the control region lying between said levers, and in that the spacing
between the controlling and locking levers (20-23) is so selected that the coupling
spacing (K) between a coupled shopping trolley of the row situated within the control
region and an additional shopping trolley situated outside the row cannot be attained
to actuate the coin retrieval system.
2. Arrangement according to claim 1, characterised in that at least three arm-shaped
locking levers (20, 21, 22) are mounted on a horizontal base plate (12) and are so
positively coupled that, when the foremost locking lever (20), when viewed with respect
to the in direction, is in its blocking position, the other two levers are in their
pass position, and vice versa, the directions of movement of at least two controlling
and locking levers being in opposite directions.
3. Arrangement according to claims 1 and 2, characterised in that, for the positive coupling
of the controlling and locking levers (20-23; 30, 31), connection members (24, 25)
are provided which are pivotally connected to the controlling and locking levers (20-23;
30, 31) in the vicinity of the rotary axes (20A-23A) of said levers.
4. Arrangement according to claim 2, characterised in that a fourth locking lever (23)
is provided which is at the rear when viewed with respect to the in direction (E)
and is positively coupled via an additional connection member (26) in such a manner
that its pivotal direction is opposite the pivotal direction of the front locking
lever (20), and it is in its blocking or pass position together with said front lever.
5. Arrangement according to claims 1 to 4, characterised in that the pivot points (20B...22B)
of the connection members (24...26) for connection with the controlling and locking
levers have a variable axial spacing and thus cause a reduction in speed of the pivotal
movement so that a pivotal movement of the two inner controlling and locking levers
(21, 22) about 90° effects a pivotal movement of the front (and rear, if present)
locking means (20) through a reduced angular range, preferably substantially 45°.
6. Arrangement according to claim 1, characterised in that the end regions, which lie
opposite the pivotal axes of the arm-shaped controlling and locking levers (20-23;
30, 31), are individually configured with respect to their actual interaction during
engagement with the shopping trolleys.
7. Arrangement according to claims 5 and 6, characterised in that the front locking means
(20), in its blocking position, is pivoted outwardly through substantially 45° from
its pass position, in which it is in alignment with the base plate (12), and in that
it has a locking edge (20C), which extends perpendicularly relative to the in direction
(E), in this blocking position.
8. Arrangement according to claims 1 to 7, characterised in that the base plate (12)
is part of a housing (11), which surrounds the axial regions and the connection members
(24-26) of the controlling and locking levers (20-23; 30, 31), and which has at least
one slot (13, 14) for the end regions of the controlling and locking levers (20-23;
30, 31) to pass therethrough in their blocking position.
9. Arrangement according to claims 1 to 7, characterised in that the rotary axes (20A...23A)
of the controlling and locking levers (20-23; 30, 31) lie on a straight connection
line (A-A).
10. Arrangement according to claim 1, characterised in that two controlling and locking
levers (30, 31), which are configured in the form of an elbow lever, are pivotally
mounted on a base plate (17) and are positively coupled so that they are mirror-symmetrical
in each position relative to a line of symmetry (S-S) perpendicular to the connection
line (R-R) of their rotary axes so that, in the blocking position, their two outer
portions (30A, 31A) protrude into the path of movement of the shopping trolleys (40).
11. Arrangement according to claim 10, characterised in that, for the positive coupling
of the two controlling and locking levers (30, 31), a connection member (32) is provided
which connects the two oppositely situated, inner portions (30B, 31B) of the controlling
and locking levers (30, 31).
12. Arrangement according to claim 11, characterised in that the connection member (32)
is retained on pins (34, 35) of the controlling and locking levers (30, 31) via elongate
holes (33).
13. Arrangement according to claims 1 and 2 or 1 and 10, characterised in that at least
one resilient means (27, 37) is mounted between at least one of the controlling and
locking levers, on the one hand, and the base plate or the housing, on the other hand,
said resilient means acting upon the front and rear locking lever (if present) in
the pass position.
14. Arrangement according to claim 1 or 10, characterised in that the controlling and
locking levers are preferably pivotable through an angle of 90°, but any desirable
angular position is also possible.
15. Arrangement according to claim 1, characterised in that the spacings between the outer
locking levers (20) or (23), in the blocking position, relative to the position of
the final shopping trolley in a coupled row, which causes the blocking via the inner
locking levers (21) or (22), are freely selectable and adjustable, but they are always
greater than the minimum spacing required for coupling.
16. Arrangement according to claim 1 or 10, characterised in that the functional principle
ensures that all of the shopping trolley dimensions, which also vary significantly,
and their available engagement configurations, may be provided with an embodiment
of the arrangement.
17. Arrangement according to claim 1 or 10, characterised in that the functional principle
ensures that the numerous types of shopping trolley, some of which have external dimensions
which vary significantly, may be provided with an embodiment, which is uniform in
respect of its dimensions and measurements, in the region of the engagement position.
18. Arrangement according to claim 1 or 10, characterised in that the entire construction
can be produced from prefabricated plastics material parts.
19. Arrangement according to claim 1 or 10, characterised in that the controlling and
locking levers (30, 31) are each rounded at the free end and/or inclined at a predetermined
angle, they are freely displaceably mounted at the other end, and they are horizontally
pivotable, within a predeterminable range, via a vertical securing means (17A, 17B)
having a rotary bearing.
20. Arrangement according to claim 10, characterised in that the connection member (32)
has a rod-like configuration with semicircular ends, the elongate hole (33A, 33B)
being disposed in the centre of said ends, and the connection bolt (17A, 17B) establishing
the fixed-and-freely displaceable operative connection with the locking levers (30,
31) via said hole, which is so dimensioned in respect of its longitudinal dimensions
that the minimum spacing between one shopping trolley and another shopping trolley,
required for coupling, is smaller.
21. Arrangement according to claim 1 or 10, characterised in that the blocking position
between the arrangement and shopping trolley can preferably be achieved at the vertical
bars (41) of the handle mounting, which offers the shortest distance between one shopping
trolley and another shopping trolley in the stacked position and, in consequence,
permits the arrangement to have advantageous, spatial dimensions.
1. Dispositif de limitation de longueur de file pour chariots de supermarché, en utilisant
un levier de commande et d'arrêt (20, 21, 22, 23), au moins, monté autour d'un axe
de rotation vertical sur l'extrémité d'un rail de la file de chariots et qui, commandé
par le chariot (40), peut pivoter à l'horizontale, de sorte qu'il se situe en position
de blocage et bloque l'entrée d'un autre chariot dans la file, lorsqu'un chariot se
situe déjà dans sa zone de commande, caractérisé en ce que les chariots (40) sont
équipés de systèmes d'engagement de pièces, dont l'activation pour la restitution
d'une pièce gagée implique l'obtention d'une distance d'accouplement (K) entre des
chariots successifs (40), prédéfinie par le système d'engagement, en ce que deux leviers
de commande et d'arrêt (20, 21), au moins, à accouplement forcé, et entre lesquels
se situe la zone de commande, sont prévus, et en ce que le choix de la distance entre
les leviers de commande et d'arrêt (20 - 23) est tel, que la distance d'accouplement
(K) entre un chariot accouplé de la file, situé dans la zone de commande, et un autre
chariot situé à l'extérieur de la file, est impossible à obtenir pour l'actionnement
du système d'engagement de pièces.
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que trois leviers d'arrêt
(20, 21, 22), au moins, en forme de bras, sont montés sur une plaque de base (12)
horizontale, ces leviers ayant un accouplement forcé tel que, en position de blocage
du levier d'arrêt (20), avant dans le sens d'insertion, les deux autres leviers sont
en position de passage, et inversement, les sens de mouvement de deux leviers de commande
et d'arrêt, au moins, étant contraires.
3. Dispositif suivant les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que des organes de
jonction (24, 25) sont prévus pour l'accouplement forcé des leviers de commande et
d'arrêt (20 - 23; 30, 31), ces organes s'articulant sur les leviers de commande et
d'arrêt (20 - 23; 30, 31), au voisinage des axes de rotation (20A - 23A) de ces derniers.
4. Dispositif suivant la revendication 2, caractérisé par un quatrième levier d'arrêt
(23), arrière dans le sens d'insertion (E), dont l'accouplement forcé, par l'intermédiaire
d'un autre organe de jonction (26), est tel que son sens de pivotement est contraire
au sens de pivotement du levier d'arrêt avant (20), et qu'il se situe conjointement
avec ce dernier en position de blocage ou de passage.
5. Dispositif suivant les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les points d'articulation
(20B - 22B) des organes de jonction (24 - 26) sur les leviers de commande et d'arrêt
ont une distance axiale différente, et provoquent ainsi une réduction du mouvement
de pivotement, de sorte qu'un pivotement de 90° des deux leviers de commande et d'arrêt
internes (21, 22) provoque un pivotement d'une plage angulaire réduite, de l'ordre
de 45° de préférence, du levier d'arrêt avant (20) (et arrière, dans la mesure où
il est prévu).
6. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les zones extrêmes, situées
en vis-à-vis des axes de pivotement des leviers de commande et d'arrêt en forme de
bras (20 - 23; 30, 31), ont une conformation individuelle en vue de leur interaction
respective lors de l'entrée en prise avec le chariot.
7. Dispositif suivant les revendications 5 et 6, caractérisé en ce que le levier d'arrêt
avant (20) pivote en position de blocage d'un angle de 45° environ à partir de sa
position de passage, dans laquelle il s'aligne sur la plaque de base (12), et en ce
qu'il présente, dans cette position de blocage, un bord d'arrêt (20C) perpendiculaire
au sens d'insertion (E).
8. Dispositif suivant les revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la plaque de base
(12) fait partie d'un carter (11), qui enveloppe les zones axiales et les organes
de jonction (24 - 26) des leviers d'arrêt et de commande (20 - 23; 30, 31), et qui
présente une fente (13, 14), au moins, pour le passage des zones extrêmes des leviers
de commande et d'arrêt (20 - 23; 30, 31) dans leur position de blocage.
9. Dispositif suivant les revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les axes de rotation
(20A - 23A) des leviers de commande et d'arrêt (20 - 23, 30, 31) se situent sur une
ligne de jonction rectiligne (A - A).
10. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que deux leviers de commande
et d'arrêt (30, 31) en forme de genouillère s'articulent sur une plaque de base (17),
ces leviers ayant un accouplement forcé tel qu'ils sont symétriques, dans chaque position,
à une ligne de symétrie (S - S) perpendiculaire à la ligne de jonction (R - R) de
leurs axes de rotation, de sorte que leurs deux sections externes (30A, 31A) pénètrent
en position de blocage dans la trajectoire des chariots (40).
11. Dispositif suivant la revendication 10, caractérisé en ce qu'un organe de jonction
(32) est prévu pour l'accouplement forcé des deux leviers de commande et d'arrêt (30,
31), cet organe reliant les deux sections internes (30B, 31B), situées en vis-à-vis,
des leviers de commande et d'arrêt (30, 31).
12. Dispositif suivant la revendication 11, caractérisé en ce que l'organe de jonction
(32) est maintenu par l'intermédiaire de trous longitudinaux (33) sur des pivots (34,
35) des leviers de commande et d'arrêt (30, 31).
13. Dispositif suivant les revendications 1 et 2 ou 1 et 10, caractérisé en ce qu'un élément
à ressort (27, 37), au moins, est monté entre l'un au moins des leviers de commande
et d'arrêt, d'une part, la plaque de base ou le carter, d'autre part, cet élément
sollicitant en position de passage le levier d'arrêt avant et arrière (dans la mesure
où il est prévu).
14. Dispositif suivant l'une des revendications 1 ou 10, caractérisé en ce que les leviers
de commande et d'arrêt peuvent pivoter d'un angle de 90° de préférence, toute autre
position angulaire étant toutefois possible.
15. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les distances entre les
leviers d'arrêt externes (20) ou (23), situés en position de blocage, peuvent être
librement choisies et ajustées pour la position du dernier chariot de la file accouplée,
qui provoque le blocage par l'intermédiaire des leviers d'arrêt internes (21) ou (22),
ces distances étant toutefois toujours supérieures à la distance minimale requise
pour l'accouplement.
16. Dispositif suivant l'une des revendications 1 ou 10, caractérisé en ce que le principe
de fonctionnement garantit que toutes les dimensions de chariots, même d'une différence
sérieuse, ainsi que leurs contours de prise disponibles, peuvent être équipés d'une
forme de construction du dispositif.
17. Dispositif suivant l'une des revendications 1 ou 10, caractérisé en ce que le principe
de fonctionnement garantit que les types multiples de chariots, de dimensions externes
d'un écart partiellement sérieux, peuvent être équipés dans la zone l'emplacement
de prise d'une forme de construction, uniforme dans ses dimensions et mesures.
18. Dispositif suivant l'une des revendications 1 ou 10, caractérisé en ce que la totalité
de la construction est réalisable en éléments préfabriqués de matière plastique.
19. Dispositif suivant l'une des revendications 1 ou 10, caractérisé en ce que les leviers
de commande et d'arrêt (30, 31) sont respectivement arrondis et/ou chanfreinés sous
un certain angle sur leur extrémité libre, ont une fixation librement mobile sur leur
autre extrémité, et peuvent pivoter à l'horizontale, dans une zone prédéfinissable,
par l'intermédiaire d'un dispositif de fixation vertical (17A, 17B) muni d'un coussinet
de pivotement.
20. Dispositif suivant la revendication 10, caractérisé en ce que l'organe de jonction
(32) est réalisé en forme de barre avec des extrémités semi-circulaires, au centre
desquelles est disposé le trou longitudinal (33A, 33B), l'axe de fixation (17A, 17B)
créant la liaison active-mobile avec les leviers d'arrêt (30, 31) par l'intermédiaire
de cet organe, dont la dimension en longueur est telle, que la distance minimale de
chariot à chariot, requise pour l'accouplement, est faible.
21. Dispositif suivant l'une des revendications 1 ou 10, caractérisé en ce que l'emplacement
de blocage entre le dispositif et le chariot peut être prévu, de préférence, sur les
entretoises verticales (41) de la fixation de la poignée, ces entretoises offrant
la distance minimale de chariot à chariot en position d'empilage, et permettant ainsi
un dimensionnement spatial avantageux du dispositif.