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(11) |
EP 0 434 016 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.06.1995 Patentblatt 1995/23 |
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Anmeldetag: 19.12.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B41M 5/00 |
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Verfahren zur Herstellung von Druckmaterial
Process for making printing material
Procédé de fabrication de support d'impression
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU |
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Priorität: |
22.12.1989 DE 3942614
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.06.1991 Patentblatt 1991/26 |
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Patentinhaber: Seidl & Partner GmbH |
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D-82178 Puchheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Strauss, Norbert
W-8039 Puchheim (DE)
- Strauss, Andreas
W-8039 Puchheim (DE)
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Vertreter: VOSSIUS & PARTNER |
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Postfach 86 07 67 81634 München 81634 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 12, no. 160 (M-697)(3007) 14 Mai 1988,& JP-A-62 270080
(DENKI K.K.) 02 Dezember 1987,
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erhöhung der Beständigkeit von Drucken auf
saugfähigen Substraten, insbesondere Stoff, Gewebe, Satin, Vlies etc.. Unter Beständigkeit
ist hierbei eine Beständigkeit gegen äußere Einflüsse zu verstehen, insbesondere Witterungsbeständigkeit,
Waschbeständigkeit, Trocken- und Naßreinigungsbeständigkeit und Beständigkeit gegen
mechanische Belastungen, wie z.B. Abrieb, oder gegen chemische Belastungen, wie z.B.
gegen Säuren, Basen, Lösungsmittel, Gase, Dämpfe oder Fette.
[0002] Diese Substrate werden als Informationsträger eingesetzt und werden hierfür in der
Regel bedruckt. Bei der Bedruckung sind zwei prinzipiell unterschiedliche Vorgänge
zu unterscheiden: Zunächst kann das Substrat einen Vordruck erhalten, der z.B. die
Firmenbezeichnung oder sonstige (standardisierte) Informationen beinhalten kann. Diese
Art von Aufdruck wird in der Regel bei der Herstellung des Informationsträgers mit
den üblichen Druckverfahren (z.B. Flexo-, Offset-, Hoch-, Tief- oder Buchdruck) aufgebracht.
Diese Informationsträger, die alle den gleichen Vordruck erhalten haben, oder ggf.
auch nicht bedruckt sind, werden in der Regel zusätzlich mit einer individuellen Information
bedrückt.
[0003] Die Drucke auf das in der Regel, aber nicht zwingend vorbedruckte Substrat, z.B.
Etikett, erfolgen meist mit einem EDV-Drucker. Der EDV-Drucker überträgt hierzu durch
seine Druckeinheit das farbige Medium auf das Substrat. Z.B. ist dies im Falle eines
Impact-Druckers (z.B. Nadel-, Matrix-, Typenrad-, Kugelkopfdrucker) die ölige Druckfarbe
eines Normalfarbbandes, im Falle eines Tintenstrahl-Druckers die Tinte, im Falle eines
Laserdruckers der Toner. Auch ist z.B. eine Farbübertragung durch einen Thermotransferdrucker,
von einem Stempelkissen mittels Stempel oder jede andere Art von Farbübertragung denkbar.
[0004] Die verwendeten Substrate sind üblicherweise verschiedenste Fasermaterialien, also
z.B. (ggf. naßfeste oder laugenfeste) Stoffe und Gewebe aus Natur- oder Kunstfasern
oder einem Gemisch daraus, Satin, sowie mehr oder weniger unorientierte Faserprodukte
wie z.B. Vlies. Da all diese Substrate zwischen den Fasern Hohlräume aufweisen und
teilweise die Fasern selbst porös sind, sind die Substrate saugfähig. Damit kann jegliche
aufgetragene Farbe (unabhängig vom Verfahren der Farbübertragung) in das Substrat
wegschlagen (penetrieren).
[0005] Allerdings kann die Druckfarbe durch äußere Einflüsse, z.B. Witterung, Waschen, Trocken-
oder Naßreinigung, Abrieb etc. zu einem mehr oder weniger großen Teil wieder herausgelöst
werden. Um dies zu verhindern, wurde versucht, durch Einsatz von Spezialfarbbändern
oder durch Verwendung von Substraten, die besonders gute Affinitäten zur Druckfarbe
aufweisen, die Beständigkeiten des nachträglichen Aufdruckes zu erhöhen. Dies bedeutet
jedoch für den Anwender einen zusätzlichen Aufwand bei der Benutzung von Spezialfarbbändern
und eine eingeschränkte Substratauswahl bei der Herstellung und Verwendung. Auch waren
die Ergebnisse oft nicht überzeugend.
[0006] Aus der DE-A-20 59 373 ist ein Verfahren zum Beschichten von Textilien bekannt, bei
dem eine hochpolymere Verbindung durch Imprägnieren auf das textile Material in Kombination
mit einer davon unterschiedlichen Epoxidverbindung aufgetragen wird, und danach erfolgt
die Fixierung. Dieses Produkt ist bedruckbar, wobei die Haftfähigkeit der Druckfarbe
im wesentlichen durch die chemischen Eigenschaften der Imprägnierung und der Epoxidverbindung
bestimmt wird.
[0007] Dieses bekannte Produkt eignet sich jedoch nicht zum Bedrucken z.B. mittels EDV-Drucker
mit den dabei eingesetzten Druckfarben.
[0008] Aus der FR-A-2 278 832 ist ein Verfahren zur Erhöhung der Haftfestigkeit von Drucken
auf textilen Materialien bekannt. Dabei werden die Materialien mit einem vernetzenden
System beschichtet und daraufhin bedruckt. Der Druck ist ein Thermotransferdruck mit
sublimierbaren Farbstoffen.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zu entwickeln, gemäß dem das Substrat
vorbehandelt wird, um die Beständigkeit eines mittels eines Druckers vorzunehmenden
Aufdruckes (sowohl Vordruck als auch nachträglicher Aufdruck) zu erhöhen. Erfindungsgemäß
ist das Verfahren auch dann einsetzbar, wenn nur eine der beiden Arten des Aufdruckes
erfolgen soll.
[0010] Die Aufgabe wird mit den Merkmalen der Patentansprüche gelöst.
[0011] Überraschenderweise wurde nun herausgefunden, daß durch eine vorherige Lackierung
bzw. vollflächige Bedruckung des Substrates mit einem Lack oder einer Druckfarbe die
Beständigkeit eines danach aufgebrachten Druckes (sowohl Vordruck als auch nachträglicher
Aufdruck) deutlich erhöht werden kann. Die Lackierung/Bedruckung kann optional natürlich
auch nur an denjenigen Stellen erfolgen, an denen später ein Vordruck und/oder ein
nachträglicher Aufdruck erfolgen soll. Der Effekt der erhöhten Beständigkeit beruht
einerseits darauf, daß die Fasern des Substrates, insbesondere in oberflächennahen
Schichten, besser im Gesamtverbund verankert werden und somit die bedruckten (farbigen
bzw. geschwärzten) Fasern nicht so leicht herausgelöst werden können. Andererseits
werden durch die Lackierung die Poren im Substrat so verengt, daß die Farbe zwar eindringen,
aber bei weitem nicht mehr so leicht herausgelöst werden kann.
[0012] Durch die Lackierung werden natürlich auch Poren teilweise ganz verschlossen. Um
diesen Nachteil zu kompensieren, werden dem Lack Füllstoffe zugemischt, die der Lackschicht
zu einer Mikroporosität verhelfen. Geeignete Füllstoffe sind z.B. hochdisperse Kieselsäure,
Diatomeenerde, Kreide, Calciumsilikat, Talkum, Glimmer und/oder Kaolin.
[0013] Soll die Beschichtung noch besondere optische Effekte bewirken, so können noch übliche
Weiß- oder Farbpigmente zugemischt werden. Dann entspricht der Aufbau des Lackes praktisch
einer Druckfarbe. Für besondere optische Schillereffekte kann man auch Füllstoffe
einsetzen, die besonders große, plättchenförmige Kristalle aufweisen. Als Beispiele
seien Glimmer und Kaolin genannt.
[0014] Vom chemischen Aufbau her gesehen muß der Lack einerseits gegen die Belastungen der
äußeren Einflüsse resistent sein und andererseits eine gute Haftfestigkeit auch unter
den auftretenden äußeren Einflüssen auf dem Substrat aufweisen. Die Resistenz des
Lackes selbst ist vor allem dann hoch, wenn es sich um ein vernetzendes System handelt.
Dies kann strahlenvernetzend, feuchtigkeitsvernetzend, thermisch oder zeitlich härtend,
ein- oder zwei- oder mehrkomponentig sein. Von der Lackiertechnik her am einfachsten
zu handhaben sind Systeme, die bei Raumtemperatur innerhalb einer gewissen Zeit vernetzen.
Dabei kann die Applikation aus der Lösung in Lösungsmitteln, aus einer Dispersion,
insbesondere wässrige Dispersion oder ohne Lösungs- oder Dipersionsmittel, z.B. aus
der Schmelze erfolgen. Besonders bewährt haben sich hierbei Zweikomponenten-Lackharze
auf Epoxidbasis, die hervorragende Hafteigenschaften aufweisen und als Lösungsmittelsystem
appliziert werden.
[0015] Nachfolgend ist die Erfindung anhand eines Beispieles erläutert:
Hierzu zeigen die
- Fig. 1:
- ein Etikett vor dem nachträglichen Aufdruck,
- Fig. 2:
- ein Etikett mit dem nachträglichen Aufdruck mittels konventionellem Drucker mit Normalfarbband,
- Fig. 3:
- einen vergrößerten Ausschnitt eines Etiketts im Querschnitt mit dem nachträglichen
Aufdruck mittels konventionellem Drucker mit Normalfarbband, und
- Fig. 4:
- einen vergrößerten Ausschnitt eines Etiketts im Querschnitt mit dem nachträglichen
Aufdruck mittels konventionellem Drucker mit Normalfarbband, behandelt nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren.
[0016] In den meisten Kleidungsstücken sind Etiketten 1 eingenäht, auf denen z.B. die Wasch-
und Pflegeanleitung aufgedruckt ist. In der Regel erhalten diese Etiketten vom Etikettenhersteller
einen Aufdruck bzw. einen Vordruck 2, z.B. im Flexodruckverfahren nach Wunsch des
Bekleidungsherstellers. Dieser wiederum druckt mit einem EDV-Drucker, z.B. Matrixdrucker,
die Größe und Pflegeanleitung 3 für das gerade gefertigte Bekleidungsstück darauf,
passend zum Vordruck. Fig. 1 zeigt ein solches Etikett vor dem Eindruck, Fig. 2 nach
dem Eindruck 3. Das Etikett besteht aus einem Vliesmaterial.
[0017] Um die Wasch- und Reinigungsbeständigkeit sowohl des Vordruckes 2, als auch des nachträglichen
Eindruckes 3 zu erhöhen, den der Bekleidungshersteller aufdruckt, werden die Etiketten
vorher vom Etikettenhersteller im Rahmen des Herstellprozesses (Drucken, Stanzen oder
Perforieren) erfindungsgemäß vor beiden Druckvorgängen lackiert, in diesem Falle vollflächig.
[0018] Zum Einsatz kommt z.B. ein Epoxidharzlack auf der Basis von Bisphenol A. Epoxidharzlacke
auf anderer Basis sind jedoch genauso denkbar wie beliebig andere Lacke bzw. Bindemittel.
Als Härterkomponente wurde aus den unzähligen Möglichkeiten ein Polyamid-Amin auf
der Basis einer dimeren Fettsäure zusammen mit p-Amin ausgewählt. Der Lack ist lösungsmittelhaltig
und trocknet sehr rasch (physikalische Trocknung = Verdampfen des Lösungsmittels).
Danach ist der Lack klebfrei, die Etiketten können fertig konfektioniert werden.
[0019] Sollte trotzdem die Gefahr des Verblockens bestehen, kann noch ein Antiblockmittel
eingesetzt werden, z.B. Silicone, Wachse oder Säureamide. Der Einsatz muß aber sparsam
erfolgen, damit es keine Schwierigkeiten mit dem nachträglichen Bedrucken gibt (Konzentration
um oder unter 1%). In der Regel wird kein Antiblockmittel benötigt.
[0020] Da das Zweikomponentensystem auf Kalthärtung ausgelegt ist, kann der Lack auf dem
Transportweg oder während der Lagerdauer bei Raumtemperatur aushärten (Chemische Vernetzungsreaktion).
Die Dauer für die Härtung beträgt etwa zwei Tage. Ein Tempern, also eine Wärmenachbehandlung
der lackierten Etiketten zur Warmaushärtung entfällt hiermit.
[0021] Die Wirkungsweise der Lackierung zeigen die Fig. 3 (unlakkiert) und 4 (nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren lak-kiert):
Beim unlackierten Etikett benetzt die Druckfarbe 4 die Fasern 5, die Hohlräume zwischen
den Fasern 6 bleiben erhalten. Dabei ist es egal, ob es sich um die Druckfarbe des
Vordruckes oder um diejenige des nachträglichen Aufdruckes handelt. Durch das Erhalten
der Hohlräume kann die Waschlauge beim Waschen des Kleidungsstückes in diese Hohlräume
eindringen und die Farbe großflächig angreifen. Durch die mechanische Belastung beim
Waschen werden zusätzlich noch Fasern aus dem Verbund herausgelöst. Dies sind in der
Regel Fasern an der Oberfläche des Etiketts, die aber wegen der beschränkten Eindringtiefe
der Druckfarbe den größten Anteil dieser Farbe tragen, was die Deutlichkeit des Druckbildes
erheblich verringert.
[0022] Beim lackierten Etikett dagegen sind die Fasern 5 besser im Lack eingebettet, die
Faserablösung ist stark erschwert. Dies trägt sehr stark zur Erhaltung des Druckbildes
bei. Durch das Verengen der Poren und Zwischenräume 6 zwischen den Fasern durch die
Lackierung 7 dringt die Druckfarbe 4 tiefer in die dünneren Kapillaren 6 ein, die
Angriffsfläche für die Waschlauge ist bei gleicher Farbmenge stark reduziert, wodurch
weniger Farbe vom Etikett abgelöst werden kann. Außerdem kann die Druckfarbe noch
in feine Poren 8 in den Lack 7 selbst eindringen, da dieser mit Füllstoffen gefüllt
ist. Insgesamt sind also die Möglichkeiten der Farbablösung im Vergleich zum unlackierten
Etikett ganz erheblich reduziert, was sich in einer deutlich besseren Waschbeständigkeit,
also der Erhaltung des Druckbildes trotz vielfachen Waschens, äußert. Aufgrund der
chemischen Konstitution des Lackes und seiner duroplastischen Aushärtung zeigt er
hervorragende Widerstandsfähigkeit gegen die auftretenden chemischen und mechanischen
Belastungen.
1. Verfahren zur Erhöhung der Haftfestigkeit von Drucken auf saugfähigen Substraten,
wobei man die Substrate ein- oder beidseitig mit einem durch Strahlung, Feuchtigkeit,
Wärme oder bei Raumtemperatur vernetzenden ein-, zwei- oder mehrkomponentigen System,
das Füllstoffe enthält, in an sich bekannter Weise beschichtet und darauf eine Druckfarbe
mit einem Drucker aufbringt, und wobei als Füllstoffe hochdisperse Kieselsäure, Diatomeenerde,
Calciumsilikat, Talkum, Kreide, Glimmer und/oder Kaolin eingesetzt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als vernetzendes System eine
organische Substanz (7) durch Lackieren, Bedrucken, Beschichten oder Imprägnieren
aufgebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die organische Substanz ein
Lack ist.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die organische Substanz
ein Zwei-Komponenten-System auf Epoxidbasis ist.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Epoxid auf der Basis von
Bisphenol A aufgebaut ist.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Härter für das Epoxidsystem
auf der Basis eines Amins aufgebaut ist.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Härter für das Epoxidsystem
auf der Basis eines Polyamid-Amins, insbesondere Polyamid-Amin auf der Basis einer
dimeren Fettsäure mit p-Amin, aufgebaut ist.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die organische
Substanz als lösungsmittelhaltiges System appliziert wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Lösungsmittel Toluol, Äthylacetat,
Benzin, Äthanol, Isopropanol, n-Propanol oder ein Gemisch hiervon ist.
10. Bedruckbares Material, herstellbar mit dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis
9.
1. A method of increasing the adhesive power of printings on absorbent substrates, wherein
the substrates are coated by a known method on one or both sides with a one-, two-
or multi-component system which cross-links under the influence of radiation, humidity
or heat or at room temperature and contains fillers, wherein a printing colour is
deposited onto this layer by means of a printer and wherein the fillers used are highly
dispersive silicic acid, diatomite, calcium silicate, French chalk, chalk, mica and/or
kaolin.
2. The method according to claim 1, characterised in that an organic substance (7) is
deposited by means of lacquering, varnishing, painting, printing, coating or impregnating
as a cross-linking system.
3. The method according to claim 2, characterized in that the organic substance is a
lacquer, varnish or paint.
4. The method according to claim 2 or 3, characterized in that the organic substance
is a two-component epoxy system.
5. The method according to claim 4, characterized in that the basic component of the
epoxide is biphenol A.
6. The method according to claim 4 or 5, characterized in that the basic component of
the hardening agent for the epoxy system is an amine.
7. The method according to claim 6, characterized in that the basic component of the
hardening agent for the epoxy system is a polyamide amine, in particular a polyamide
amine on the basis of a dimeric fatty acid comprising a p-amine.
8. The method according to any of claims 2 to 7, characterized in that the organic substance
is applied as a solvent-containing system.
9. The method according to claim 8, characterized in that the solvent is toluol, ethyl
acetate, benzine, ethanol, isopropanol, n-propanol or a mixture thereof.
10. A printable material producible by a method according to any of claims 1 to 9.
1. Procédé pour augmenter la force d'adhésion d'impressions sur des substrats perméables
qui consiste à couvrir les substrats sur une ou deux faces par radiation, humidification,
chauffage ou à l'air ambient, d'une façon habituelle, avec un système réticulant à
un, deux ou plusieurs composants qui contient des masses de remplissage, et à appliquer
dessus une couleur d'imprimerie au moyen d'une imprimante, les masses de remplissage
utilisées étant de l'acide silicique, de la terre à diatomées, du silicate de calcium,
de la stéatite, de la craie, du mica et/ou du kaolin bien dispersés.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la substance organique (7)
en tant que système réticulant est appliquée par laquage, impression, enduction ou
imprégnation.
3. Procédé suivant la revendication 2, caractérisé en ce que la substance organique est
un vernis.
4. Procédé suivant la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la substance organique
est un système à deux composants à base d'époxyde.
5. Procédé suivant la revendication 4, caractérisé en ce que l'époxyde est obtenu à base
de bisphénol.
6. Procédé suivant la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le durcisseur pour
le système époxyde est obtenu à base d' une amine.
7. Procédé suivant la revendication 6, caractérisé en ce que le durcisseur pour le système
époxyde est obtenu à base d'une amine polyamide, notamment d'une amine polyamide à
base d'un acide gras dimère avec une p-amine.
8. Procédé suivant une des revendications de 2 à 7, caractérisé en ce que la substance
organique est appliquée en tant que système contenant un moyen solvant.
9. Procédé suivant la revendication 8, caractérisé en ce que le moyen solvant est du
toluène, de l'acétate d' éthyle, du benzène, de l'éthanol, de l'isopropanol, du n-propanol
ou un mélange des substances précédentes.
10. Matériau capable d'être imprimé fabricable suivant le procédé des revendications 1
à 9.
