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(11) |
EP 0 434 617 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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17.04.1996 Patentblatt 1996/16 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.01.1994 Patentblatt 1994/01 |
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Anmeldetag: 11.12.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B05C 5/04 |
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Förderanlage für zähflüssige, pastöse oder in kaltem Zustand feste Massen, insbesondere
für heissschmelzende Kleber
Supplying device for liquid, pasty or cold state solid materials, particularly hot-melt
adhesives
Dispositif d'alimentation pour des matériaux fluides, pâteux ou solides à froid, en
particulier pour des adhésifs thermofusibles
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
19.12.1989 CH 4563/89
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.06.1991 Patentblatt 1991/26 |
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Patentinhaber: BALTI AG |
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CH-6340 Baar (CH) |
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Erfinder: |
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- Koller, Hans
CH-4242 Laufen (CH)
- Meyer, Kurt
CH-4107 Ettingen (CH)
- Bleuel, Felix
CH-4052 Basel (CH)
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Vertreter: Breiter, Heinz |
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Patentanwälte
Breiter + Wiedmer AG
Postfach 366 CH-8413 Neftenbach-Zürich CH-8413 Neftenbach-Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 319 666 DE-A- 3 517 379
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DE-A- 2 248 699 GB-A- 2 210 412
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- Prospekt "PUR-Schmelzkleber-Auftragsgeräte für Supergrip 2000-System";Fa. MELTEX Verbindungs-Technik
GmbH
- Prospekt "Hotmeltanlage für eine umweltfreundliche Verpackung"; Fa. Balti AG
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Bemerkungen: |
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Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht
wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind. |
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Förderanlage für zähflüssige, pastöse oder im kalten
Zustand feste Massen, insbesondere für heissschmelzende Kleber, gemäss Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] In vielen Industriezweigen werden zähflüssige, pastöse oder im kaltem Zustand feste
Massen verarbeitet. So findet sich in der Blech-verarbeitenden Industrie, insbesondere
in der Automobilindustrie ein immer grösser werdender Trend zum Verkleben von Blechteilen.
Ein wesentliches Problem bei diesen Arbeitstechniken stellt die Förderung der zähflüssigen,
pastösen oder vielfach im kalten Zustand festen Massen, insbesondere von heissschmelzenden
Klebern dar. Bei einem der bislang bekannten Geräte wird die Masse samt dem Anlieferbehälter,
üblicherweise ein Blechcontainer, in einer zylindrischen Stahlröhre angeordnet. Der
Deckel des Blechcontainers wird entfernt und von oben die Druckplatte einer Kolbenschöpfpumpe
in den Container eingefahren. Die Wandung der Stahlröhre ist beheizbar. Dadurch wird
die üblicherweise feste Klebermasse verflüssigt. Mit Hilfe der Druckplatte wird pneumatisch
oder hydraulisch aufdie Oberfläche der verflüssigten Klebermasse Druck ausgeübt und
zugleich flüssiger, heisser Kleber durch eine zentrale Bohrung in der Druckplatte
über beheizbare Leitungen abgepumpt und zu einer Applikationsvorrichtung weitergeleitet.
Bei diesem bekannten Gerät stellt sich immer das Problem, dass der gesamte Masseninhalt
des Containers verflüssigt werden muss um ein Abpumpen des Klebers zu ermöglichen.
Vielfach wird aber nur ein Teil des Containerinhalts in einem Arbeitsgang verbraucht
und der verbleibende Rest verfestigt sich wieder beim Abkühlen. Bei einem neuerlichen
Gebrauch muss die Masse wieder verflüssigt werden uns so fort Dieses ständige Erwärmen
und Abkühlen wirkt sich jedoch sehr schlecht auf die Eigenschaften des Klebers aus.
Deshalb werden oftmals auch schon nur teilweise verbrauchte Massencontainer zum Abfall
gegeben. Auch ist die Dichtigkeit zwischen der Druckplatte der Kolbenschöpfpumpe und
der Containerwandung oft nicht besonders gut, so dass es immer wieder zu Verschmutzungen
der Druckplattenoberseite, bzw. oft sogar der Stahlröhre kommt, welche nur schwer
beseitigt werden können. Eine stabilere Ausbildung des Containers erhöht die Kosten
und ist überdies nicht zweckmässig, da der entleerte Massencontainer üblicherweise
als Abfallproduct behandelt wird. Diese bekannte Vorrichtung ist äusserst komplex
im Aufbau, insbesondere müssen die Abpumpleitungen und die Pumpe selbst ständig beheizt
werden, um ein Verfestigen des Klebens zu verhindern.
[0003] In der DE-A-2248699 wird ein Gerät zur Verarbeitung von Schmelzldebstoffen beschrieben,
welches einen Vorratsbehälter mit einer manuellen Fördereinrichtung für den noch festen
Klebstoff aufweist. An den Vorratsbehälter aus einem Kunststoffrohr ist eine Heizkammer
angeschlossen. An deren Ausgangsöffnung ist eine Düse für den Austritt des geschmolzenen
Klebstoffes angeordnet, welcher mit einem im zylinderförmig ausgebildeten Vorratsraum
axial bewegbaren Kolben anpressbar ist. Fördereinrichtung, Vorratsbehälter, Heizkammer
und Düse liegen in einer Richtung hintereinander.
[0004] Die EP-A-0319666 zeigt eine Schlauchbeutel-Packung für pasteuse Füllgüter. Sie besteht
aus einem flexiblen Schlauchmantel und einem Entleerglied aus einem Endglied und einer
Entleerdüse. Der Schlauchbeutel hat eine beliebige, in Axialrichtung verlaufende Anzahl
Kammern mit verschiedenen Füllgütern, z.B. Basis-, Härter- und Farbkomponente. Endglied,
Düse und Verschlusskappe bilden nach Verbindung miteinander eine starre Einheit.
[0005] Beide Offenlegungsschriften betreffen Kleingebinde für die Montage in oder an Spritzpistolen,
welche das Schmelzen in grossen Behältern oder Kesseln überflüssig machen sollen.
[0006] Es besteht daher die Aufgabe eine Förderanlage für zähflüssige, pastöse oder im kalten
Zustand feste Massen in Grossgebinden zu schaffen, welche die vorstehend genannten
Nachteile nicht aufweist. Die Förderanlage soll ohne zusätzliche Pumpeinrichtungen
auskommen. Die Massen sollen innerhalb des billig zu produzierenden Gebindes gelagert
sein, welches ohne Degradation bzw. Verschlechterung der Masseneigenschaften vollständig
entleert werden kann. Auch soll das entleerte Gebinde schliesslich nur ein kleines
Abfallvolumen darstellen.
[0007] Die Lösung dieser und weiterer Aufgaben erfolgt durch eine Förderanlage für zähflüssige,
pastöse oder im kalten Zustand feste Massen gemäss Kennzeichen des Patentanspruchs
1.
[0008] Weiterbildungen und besonders bevorzugte Ausbildungsvarianten sind Gegenstand der
abhängigen Patentansprüche.
[0009] Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
in schematischen Darstellung:
- Fig. 1
- eine Förderanlage für Grossgebinde mit einem gefüllten Massenbeutel im teilweisen
Längsschnitt,
- Fig. 2
- eine Förderanlage mit teilweise entleertem Massenbeutel im teilweisen Längsschnitt,
- Fig. 3
- ein Schnitt durch eine Schmelzplatte gemäss Schnittlinie III-III in Fig. 1 und
- Fig. 4
- ein Grossgebinde zum Einsatz in der Förderanlage.
[0010] Die in den Fig. 1 und 2 beispielsweise dargestellte erfindungsgemässe Förderanlage
1 umfasst ein im wesentlichen röhrenförmiges Gehäuse 2. Eine Seite des röhrenförmigen
Gehäuses 2 ist mit einer Schmelzplatte 5 lösbar verbunden. Das gegenüberliegende Ende
ist offen und zur Aufnahme eines auf einer Kolbenstange 15 sitzenden Kolbens 14 ausgebildeb
Dieser Kolben ist über pneumatische, hydraulische oder elektrische Mittel 16 im Gehäuse
2 verschiebbar. Selbstverständlich könnte der Kolben 14 auch manuell verschiebbar
ausgebildet sein. Vorzugsweise ist der Kolben 14, so wie in Fig. 1 dargestellt, auch
im vollständigzurückgezogenen Zustand zur Gänze innerhalb des Gehäuses 2 angeordnet.
Dies und eine ausreichende Dimensionierung der Länge des Kolbens 14 gewährleistet
einen sicheren Betrieb ohne Verkanten des Kolbens 14.
[0011] Gemäss der Darstellung ist das Gehäuse 2 stehend angeordnet, mit der Schmelzplatte
5 an einem oberen Ende und dem Kolben 14 an seinem unteren Ende. Selbstverständlich
könnte diese Anordnung auch vertauscht sein, oder das Gehäuse 2 in liegender Stellung
vorliegen.
[0012] Das röhrenförmige Gehäuse 2 ist zur Aufnahme einer innerhalb eines komprimierbaren
Beutels 19 zugeordneten zähflüssigen, pastösen oder im kalten Zustand festen Masse
M ausgebildet. Der gefüllte Beute 19 weist eine etwa zylindrische Form auf mit einem
Durchmesser d, der geringfügig Keiner ist, als der Inndendurchmesser i des röhrenförmigen
Gehäuses 2. Die Aussenseite 20 des Beutels 19 besitzt eine möglichst glatten Oberfläche,
vorzugsweise ist sie metallisiert. Zusammen mit der gleichfalls möglichst glatten
Oberfläche der Gehäuseinnenwandung 3, welche vorzgusweise poliert ist, stellen Beutel
19 und Gehäuseinnenwandung 3 der komprimierenden Kraft des Kolbens 14 eine möglichst
geringe Reibungskraft entgegen. Um bei den dennoch bestehenden, wenn auch sehr geringen
Reibungskräften ein Reissen des Beutels 19 zu vermeiden, wird die Wandstärke b des
Beutels 19 zu 0,1 mm bis 1 mm, vorzugsweise etwa 0,3 mm gewählt.
[0013] Auf Grund der Tatsache, dass die Reibungskraft zwischen dem Beutel 19 und der Gehäuseinnenwandung
3 sehr kein ist, muss die Masse M nicht mehr zur Gänze verlüssigt werden. Es reicht
aus, dass nur der im Bereich der Schmelzplatte 5 befindliche Teil der meist festen
Masse M durch Erhitzen verflüssigt wird. Zu diesem Zweck sind die Mittel 11 zur Beheizung
der Gehäusewandung 4 im wesentlichen nur im Bereich der Schmelzplatte 5 angeordnet.
Vorzugsweise sind die Heizmittel 11 in der Schmelzplatte 5 angeordnet. Durch diese
Heizmittel 11 wird der im vorderen Bereich des Beutels 19 befindliche Teil der Masse
verflüssigt, der in eine etwa kegelförmige Vertiefung 6 in der dem Gehäuseinneren
zugewandten Seite 7 der Schmelzplatte 5 ragt. Die kegelförmige Vertiefung 6 erstreckt
sich von der Gehäuseinnenwandung 3 bis zu einervorzugsweise zentral angeordneten Abgabeöffnung
8 in der Schmelzplatte 5. Die Abgabeöffnung 8 steht über einen Kanal 9 mit einem vorzugsweise
an der seitlichen Aussenwandung der Schmelzplatte 5 vorgesehenden Schlauchanschluss
10 in Verbindung.
[0014] Durch den Druck des Kolbens 14 wird der Beutel 19 mit der Masse M in Richtung der
Schmelzplatte 5 gedrückt. Der verflüssigte Teil der Masse M wird durch als Schlitze
22 in der dem Kopf 5 zugewandten Seite 21 des Beutels 19 ausgebildete Sollbruchstellen
aus dem Beutel 19 gepresst und über die Abgabeöffnung 8 und den Kanal 9 und einen
an den Schlauchanschluss 10 angeschlossenen Schlauch 17 zu einer Applikationspistole
18 geleitet. Der Schlauch 17 ist vorzugsweise beheizbar. Die Schlitze 22 gehen vorzugsweise
sternförmig vom Beutelzentrum aus.
[0015] Während in Fig. 1 ein voller Beutel 19 dargestellt ist, zeigt Fig. 2 die Situation
mit einem bereits teilweise entleerten und komprimierten Beutel 19. Bei weiterem Auspressen
wird der Beutel 19 zu einem sehr kleinen Volumen zusammengepresst.
[0016] In Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Schmelzplatte 5 dargestellt. Deutlich sichtbar
sind die zentrale Abgabeöffnung 8, der Kanal 9 und der Schlauchausschluss 10. Die
etwa kegelförmige Vertiefung 6 in der Innenseite 7 der Schmelzplatte 5 ist angedeutet.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel umfassen die Heizmittel 11 vorzugsweise elektrisch
betreibbare und regelbare Heizpatronen. Diese sind sternförmig um die zentrale Abgabeöffnung
8 angeordnet. Zusätzlich weist der Abgabekopf 5 noch eine radiale Bohrung 12 für einen
Temperaturfühler 13 auf. Dieser Temperaturfühler 13 detektiert die gewünschte Arbeitstempertur
und ist über die Heizmittel 11 rückgekoppelt, so dass die Temperatur möglichst genau
regelbar ist. Die Schmelzplatte 5 ist lösbar mit dem Gehäuse 2 verbunden. Für die
Betriebssicherheit ist es von Vorteil, die Schmelzplatte 5, das Gehäuse 2 und sämtliche
Verbindungen druckfest auszubilden. Das Gehäuse 2 besteht aus Stahl mit einer Wandstärke
z von 1 mm bis 20 mm. Die Schmelzplatte 5 ist ebenfalls aus Stahl, seine Innenseite
7 vorzugsweise mit Polytetrafluoräthylen (PTFE) beschichtet
[0017] Fig. 4 zeigt ein Beispiel für ein Gebinde zum Einsatz in dererfindungsgemässen Förderanlage
1. Der komprimierbare Beute 19 mitder Masse M ist innerhalb eines Schutzrohres 23
angeordnet. Der Innendurchmesser m des Schutzrohres 23 ist geringfügig kleiner als
der Innendurchmesser i des rohrförmigen Gehäuses 2. Die Wandstärke des Schutzrohres
23 ist so bemessen, dass das Schutzrohr 23 ausreichend einer Verformung des gefüllten
Beutels 19 entgegenwirkt. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass der Beutel 19 seine
Form während der Lagerung und des Transportes beibehält und immer leicht in das röhrenförmige
Gehäuse 2 einführbar ist.
[0018] Die erfindungsgemässe Förderanlage insbesondere für heissschmelzende Kleber ist als
grössere Standanlage für Gebinde mit bis zu 50 kg Masse und mehr herstellbar. Es werden
keine aufwendige Pumpen benötigt. Aufgrund der Tatsache, dass immer nur ein Keiner
Teil der Masse verflüssigt werden muss, treten keine Degradationen bzw. Verschlechterungen
der Klebereigenschaften auf und der Beutelinhalt wird zu Gänze genutzt. Es gibt kaum
Verschmutzungsprobleme und das Abfallvolumen wird stark reduziert. Ueberdies ist das
Gebinde einfach und billig in der Herstellung.
1. Förderanlage für zähflüssige, pastöse oder im kalten Zustand feste Massen, insbesondere
für heissschmelzende Kleber, welche ein im wesentlichen röhrenförmiges Gehäuse (2)
zur Aufnahme der Masse (M) aufweist, dessen eines Ende mit einer Schmelzplatte (5)
für die zähflüssige, pastöse oder im kalten Zustand feste Masse (M) ausgestattet ist,
dessen gegenüberliegendes anderes Ende zur Aufnahme eines manuell, pneumatisch, hydraulisch
oder anderswie darin verschiebbaren Kolbens (14) ausgebildet ist, wobei im Bereich
der Schmelzplatte (5) Mittel (11) zur Beheizung angebracht sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die dem Gehäuseinnern zugewandte Seite (7) der Schmelzplatte (5) eine etwa kegelförmige
Vertiefung (6) mit einer Abgabeöffnung (8) aufweist, welche über eine radialen Kanal
(9) mit einem seitlich an der Schmelzplatte (5) angebrachten Schlauchanschluss (10)
in direkter Verbindung steht, dass die Heizmittel (11) in der Schmelzplatte (5) angeordnet
sind, welche aus Stahl besteht und lösbar mit dem ebenfalls aus Stahl bestehenden
Gehäuse (4) verbunden ist, und dass die zu fördernde Masse (M) innerhalb eines komprimierbaren
Beutels (19) angeordnet ist.
2. Förderanlage gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwandung (3)
des Gehäuses (2) eine möglichst glatte, vorzugsweise polierte, Oberfläche aufweist
und dass die Aussenseite (20) des Beutels (19) eine möglichst glatte, vorzugsweise
metallisierte, Oberfläche besitzt.
3. Förderanlage gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke (b) des
Beutels (19) von 0,1 mm bis 1 mm, vorzugsweise etwa 0,3 mm beträgt.
4. Förderanlage gemäss einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Beutel (19) an seiner im eingesetzten Zustand der Schmelzplatte (5) zugewandten
Seite (21) mit sternförmig vom Zentrum ausgehenden Schlitzen (22) als Sollbruchstellen
versehen ist
5. Förderanlage gemäss einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Durchmesser (d) des mit der zu fördernden Masse (M) gefüllten Beutels (19) geringfügig
kleiner ist, als der Innendurchmesser (i) des Gehäuses (2).
6. Förderanlage gemäss einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die etwa kegelförmige Vertiefung (6) sich von der Gehäuseinnenwandung (3) ausgehend
bis zu der zentral angeordneten Abgabeöffnung (8) erstreckt.
7. Förderanlage gemäss Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizmittel (11) vorzugsweise
elektrisch betreib- und regelbare Heizpatronen umfassen, welche sternförmig um die
Abgabeöffnung (8) angeordnet sind.
8. Förderanlage gemäss Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelzplatte (5)
eine radiale Bohrung (12) aufweist, in die ein Temperaturfühler (13) einführbar ist,
der vorzugsweise über die Heizmittel (11) rückkoppelt.
9. Förderanlage gemäss einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuse (2), die Schmelzplatte (5) und sämtliche Verbindungen druckfest ausgebildet
sind.
10. Förderanlage gemäss einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Kolben (14) in zurüokgezogenem Zustand in Gänze innerhalb des Gehäuses (2) angeordnet
ist.
11. Förderanlage gemäss einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuse (2) aus Stahl mit einer Wandstärke (z) von vorzugsweise 1 mm bis 20 mm
ist.
1. A feed apparatus for compositions which are viscous, pasty or solid when cold, in
particular for hot-melt adhesives, which apparatus has for receiving the composition
(M) a substantially tubular housing (2), one end of which is equipped with a melting
plate (5) for the composition (M) which is viscous, pasty or solid when cold, and
the other opposite end of which is constructed to receive a plunger (14) which is
manually, pneumatically, hydraulically or otherwise displaceable therein, whereby
heating means (11) are arranged in the area of the melting plate (5),
characterised in that
the side (7) of the melting plate (5) facing the inside of the housing has an approximately
conical recess (6) with a delivery opening (8) which is directly connected via a radial
duct (9) to a tube connection (10) mounted on the side of the melting plate (5), in
that the heating means (11) are arranged inside the melting plate (5) made of steel
and releasably connected to the housing (2) also made of steel, and in that the mass
(M) to be delivered is arranged inside a compressible bag (19).
2. A feed apparatus according to claim 1, wherein the inner wall (3) of the housing (2)
has a surface that is as smooth as possible, preferably polished, and the outside
(20) of the bag (19) has a surface that is as smooth as possible, preferably metallised.
3. A feed apparatus according to claim 1, wherein the wall thickness (b) of the bag (19)
is from 0.1 mm to 1 mm, preferably approximately 0.3 mm.
4. A feed apparatus according to one of the preceding claims, wherein the bag (19) is
provided, on its end (21) that faces the melting plate (5) when the bag is inserted,
with slits (22) extending radially from the centre as predetermined breaking points.
5. A feed apparatus according to one of the preceding claims, wherein the diameter (d)
of the bag (19) filled with the composition (M) to be delivered is slightly smaller
than the inside diameter (i) of the housing (2).
6. A feed apparatus according to one of the preceding claims, wherein the approximately
conical recess (6) extends from the inner wall (3) of the housing to a centrally arranged
delivery opening (8).
7. A feed apparatus according to claim 6, wherein the heating means (11) preferably comprise
electrically powered and controllable heating cartridges which are arranged radially
around the delivery opening (8).
8. A feed apparatus according to claim 7, wherein the melting plate (5) has a radial
bore (12) into which a temperature sensor (13) can be introduced which preferably
feeds back via the heating means (11).
9. A feed apparatus according to one of the preceding claims, wherein the housing (2),
the melting plate (5) and all the connections are constructed in such a manner that
they are pressure-resistant.
10. A feed apparatus according to one of the preceding claims, wherein the plunger (14),
when pulled back, is arranged entirely inside the housing (2).
11. A feed apparatus according to one of the preceding claims, wherein the housing (2)
is made of steel having a thickness (z) from 1 mm to 20 mm.
1. Installation d'alimentation pour des substances visqueuses, pâteuses ou solides à
l'état froid, en particulier pour des colles thermofusibles, qui comprend un boîtier
sensiblement tubulaire (2) pour recevoir la substance (M), l'une des extrémités du
boîtier étant équipée d'une plaque de fusion (5) pour la substance (M) visqueuse,
pâteuse ou solide à l'état froid, et l'autre extrémité opposée du boîtier étant réalisée
de manière à recevoir un piston (14) qui peut y être déplacé manuellement, pneumatiquement,
hydrauliquement, ou d'une autre manière, et des organes de chauffage (11) étant agencés
dans la région de la plaque de fusion (5),
caractérisée en ce que,
le côté (7) de la plaque de fusion (5) dirigé vers l'intérieur du boîtier comporte
une dépression (6) approximativement conique avec une ouverture de sortie (8) qui
est reliée via un canal radial (9) à un raccord direct de tube (10) monté latéralement
sur la plaque de fusion (5), en ce que les organes de chauffage (11) sont agencés
dans la plaque de fusion (5), laquelle est réalisée en acier et est reliée de manière
démontable au boîtier (2) qui est également réalisé en acier, et en ce que la substance
(M) à alimenter est disposée à l'intérieur d'un sac compressible (19).
2. Installation d'alimentation selon la revendication 1, caractérisée en ce que la paroi
intérieure (3) du boîtier (2) présente une surface aussi lisse que possible, de préférence
polie et, en ce que la face extérieure (20) du sac (19) présente une surface aussi
lisse que possible, de préférence métallisée.
3. Installation d'alimentation selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'épaisseur
de paroi (b) du sac (19) est comprise 0,1 mm et 1 mm, et est de préférence environ
0,3 mm.
4. Installation d'alimentation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le sac (19) est pourvu, sur son côté (21) dirigé vers la plaque
de fusion (5) dans l'état monté, de fentes (22) s'étendant en étoile depuis le centre,
en tant qu'emplacements de rupture désirés.
5. Installation d'alimentation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le diamètre (d) du sac (19) rempli avec la substance (M) A
alimenter est légèrement inférieur au diamètre intérieur (i) du boîtier (2).
6. Installation d'alimentation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la dépression (6) de forme approximativement conique s'étend
en partant depuis la paroi intérieure (3) du boîtier jusqu'à l'ouverture de sortie
(8) disposée au centre.
7. Installation d'alimentation selon la revendication 6, caractérisée en ce que les organes
de chauffage (11) comprennent des cartouches chauffantes qui sont de préférence actionnées
et régulées électriquement, qui sont agencées en forme d'étoile autour de l'ouverture
de sortie (8).
8. Installation d'alimentation selon la revendication 7, caractérisée en ce que la plaque
de fusion (5) comporte un perçage radial (12) dans lequel peut être introduit un détecteur
de température (13), lequel est accouplé en retour via les organes de chauffage (11).
9. Installation d'alimentation selon quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le boîtier (2), la plaque de fusion (5) et toutes liaisons sont réalisés
de manière résistante à la pression.
10. Installation d'alimentation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le piston (14) est agencé en totalité à l'intérieur du boîter
(2) à l'état reculé.
11. Installation d'alimentation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le boitier (2) est réalisé en acier avec une épaisseur de paroi
(z) de préférence entre 1 mm et 20 mm.