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(11) |
EP 0 435 040 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.10.1994 Patentblatt 1994/40 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.12.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E05D 7/04 |
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Befestigungsplatte für ein Scharnier
Fitting plate for a hinge
Plaque de fixation pour une charnière
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES IT |
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Priorität: |
29.12.1989 DE 3943330
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.07.1991 Patentblatt 1991/27 |
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Patentinhaber: Arturo Salice S.p.A. |
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I-22060 Novedrate (Como) (IT) |
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Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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Vertreter: Gossel, Hans K., Dipl.-Ing. et al |
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Lorenz-Seidler-Gossel
Widenmayerstrasse 23 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 217 104 DE-A- 3 511 493
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DE-A- 3 426 672 GB-A- 2 038 927
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Befestigungsplatte für ein Scharnier, vorzugsweise ein
Möbelscharnier, bestehend aus einer Grundplatte und einer relativ zu dieser verstellbaren
Zwischenplatte, die mit der Grundplatte in unterschiedlichen Einstellagen verbindbar
und auf der ein üblicher Scharnierarm befestigt ist.
[0002] Aus DE-A-34 26 672 ist eine gattungsgemäße Befestigungsplatte bekannt.
[0003] Zum Ausgleich unvermeidbarer Herstellungstoleranzen und Montageungenauigkeiten ist
es erwünscht, daß sich Möbelscharniere nach ihrer Montage in der Weise justieren lassen,
daß die Scharniere in der Tiefe des Möbels, in seitlicher Richtung und möglichst auch
in Richtung der Höhe des Möbels verstellbar sind. Möbelscharniere sind üblicherweise
durch ein topfartiges Scharnierteil mit der Rückseite eines Türflügels verbunden,
das über einen Gelenkmechanismus mit einem Scharnierarm gekoppelt ist, der zur Justierung
bei modernen Scharnieren in zwei oder drei Koordinatenrichtungen verstellbar auf einer
Montage- oder Befestigungsplatte gehalten ist, die auf der Innenfläche einer Tragwand
eines Möbels befestigt ist.
[0004] Eine mehrteilige Befestigungsplatte, die eine Einstellung eines Scharnierarms in
3 Koordinatenrichtungen ermöglicht, ist beispielsweise aus der DE-A-38 41 405 bekannt.
[0005] Bei üblichen Möbelscharnieren wird vorausgesetzt, daß sie in ihrer Schließstellung
eine Tür oder Klappe in einem Winkel von 90 Grad zu der Tragwand des Möbels halten.
Nun gibt es zunehmend auch spezielle Möbel, bei denen in der Schließstellung eine
Tür oder Klappe einen von 90 Grad abweichenden Winkel mit der Tragwand einschließt.
Da für derartige Fälle übliche serienmäßige Scharniere nicht verwendbar sind, müssen
an den jeweiligen Winkel angepaßte Scharniere hergestellt oder aber besondere Beschläge
beispielsweise keilförmige Unterlegplatten, verwendet werden.
[0006] Aus DE-U-83 13 305 ist ein keilförmiges Beschlagteil bekannt, das aus zwei Winkelstücken
besteht, deren geraden Schenkel schwenkbar miteinander verbunden und deren gegeneinander
gerichteten abgewinkelten Schenkel konzentrisch zur Schwenkachse gekrümmt sind, einander
übergreifen und miteinander durch eine Schraube in unterschiedlichen Winkellagen verspannbar
sind, und durch das sich die Befestigungssplatte eines Möbelscharniers in einer dem
Keilwinkel entsprechenden Winkellage an der Tragwand eines Möbels befestigen läßt,
so daß die durch das Scharnier angelenkte Möbeltür in ihrer Schließstellung einen
größeren Winkel als 90 Grad zu der Tragwand einnimmt. Die Montage und Einjustierung
derartiger keilförmiger Zwischenstücke ist aber verhältnismäßig aufwendig und kompliziert.
[0007] Um eine Tür in ihrer Schließstellung in von 90 Grad abweichenden Winkelstellungen
an einer Tragwand befestigen zu können, ist aus der AT-381 556 B ein spezieller Scharnierarm
bekannt, der in seinem vorderen Bereich schwenkbar mit einem Gelenkträger verbunden
ist, der sich in unterschiedlichen Winkellagen zu dem Scharnierarm durch komplementär
zylindrisch gekrümmte Flächen festlegen läßt.
[0008] Aus der DE-OS 35 11 493 ist ein gekrümmter Scharnierarm bekannt, der sich zur Einstellung
unterschiedlicher von 90 Grad abweichender Winkellagen einer Tür zu der Tragwand an
einem an der Tragwand befestigten vorspringenden Halterungsarm mit entsprechender
Krümmung festlegen läßt.
[0009] Die beiden zuletzt beschriebenen Scharnierarme bedingen jedoch spezielle Scharnierkonstruktionen,
die wegen der üblicherweise nur benötigten kleinen Serien unwirtschaftlich und kostspielig
sind und zudem auch einen erhöhten Aufwand bei der separaten Lagerhaltung erfordern.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Befestigungsplatte der eingangs angegebenen
Art zu schaffen, mit der sich Scharniere üblicher Bauart in der Weise an Tragwänden
von Möbeln o.dgl. befestigen lassen, daß die durch diese angelenkten Türen oder Klappen
zu der Tragwand einen von 90 Grad abweichenden Winkel in der Schließstellung einnehmen.
Dabei soll der Winkel der Tür zu der Tragwand in einfacher Weise stufenlos über einen
großen Bereich einstellbar sein.
[0011] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des
Patentanspruchs 1 gelöst. Bei der erfindungsgemäßen Befestigungsplatte lassen sich
die Grundplatte und die Zwischenplatte in einer gemeinsamen, etwa rechtwinkelig auf
diesen stehenden Mittelebene auf unterschiedliche von diesen eingeschlossene Winkel
einstellen und sich in frei wählbaren eingestellten Winkellagen miteinander verbinden.
Während bei bekannten Befestigungsplatten die Zwischenplatte relativ zur Grundplatte
zur Einstellung des Scharniers in der Tiefe oder in Richtung der Höhe oder Seite verstellbar
ist, ist die Zwischenplatte bei der erfindungsgemäßen Befestigungsplatte auf der Grundplatte
auf gekrümmten Flächen verschieblich geführt, so daß sich die Zwischenplatte zu der
Grundplatte zur Einstellung des Winkels der Tür oder Klappe zu der Tragwand in der
Schließstellung verschwenken und in gewählten Schwenkstellungen mit dieser verbinden
läßt.
[0012] Die Zwischenplatte der erfindungsgemäßen Befestigungsplatte ist dabei in der Weise
ausgestaltet, daß sich übliche Scharnierarme von serienmäßig hergestellten Scharnieren
an dieser befestigen lassen. Beispielsweise kann die Zwischenplatte hinsichtlich ihrer
Befestigungsmöglichkeiten für den Scharnierarm wie die aus der DE-PS 34 26 672 bekannte
Befestigungsplatte ausgebildet sein, so daß sich Scharnierarme mit dieser sowohl in
einstellbarer Weise verschrauben als auch verrasten lassen.
[0013] Zweckmäßigerweise weist die Zwischenplatte auf ihrer Unterseite eine konkav und die
Grundplatte auf ihrer Oberseite eine entsprechend konvex gekrümmte Stützfläche auf.
Selbstverständlich können die zusammenwirkenden Stützflächen auch umgekehrt angeordnet
sein.
[0014] Der Krümmungsradius der konkav gekrümmten Stützfläche kann kleiner als der Krümmungsradius
der konvex gekrümmten Stützfläche sein, so daß sich die aufeinander liegenden Teile
der Stützflächen spiellos miteinander verbinden lassen.
[0015] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Grundplatte auf ihrer
Unterseite im Bereich der gekrümmten Stützfläche mit einer in Umfangsrichtung der
Stützfläche verlaufenden Nut und im Grund der Nut mit einem die Stützfläche durchsetzenden
Langloch geringerer Breite versehen ist und daß in der Nut eine Mutter längsverschieblich
geführt ist, die sich mit gegenüberliegenden zueinander parallelen Seiten mit Spiel
an den Nutflanken abstützt und in die eine Schraube eingeschraubt ist, die eine Bohrung
in der gekrümmten Stützfläche der Zwischenplatte durchsetzt. Die Mutter bildet somit
gleichsam einen in der Nut geführten und auf deren stufenartigen Absätzen abgestützten
Gleitstein, über den sich die Platten in den eingestellten Winkellagen miteinander
verbinden lassen.
[0016] Zusätzlich kann die Zwischenplatte mit seitlich auskragenden Zapfen versehen sein,
die in seitlichen Führungsnuten oder an seitlichen Führungskanten oder Führungsrippen
der Grundplatte, die um die gleiche Krümmungsachse wie die Stützfläche konzentrisch
gekrümmt sind, geführt sind. Zapfen und Führungen können selbstverständlich auch ausgetauscht
sein.
[0017] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß sich die gekrümmten Stützflächen
nur über einen Teil der Längen der Grund- und Zwischenplatten erstrecken. Da die Zwischenplatte
bei ihrer Verschiebung auf der Grundplatte zur Winkelverstellung auch eine translatorische
Bewegung ausführt, kann die Größe dieser translatorischen Verschiebung verkleinert
werden, wenn die gekrümmten Stützflächen einen entsprechend kleineren Krümmungsradius
erhalten. Bei der Montage der Grundplatten an den Tragwänden wird die entsprechend
der Winkeleinstellung erfolgende Verschiebung berücksichtigt, da diese für den vorgegebenen
Winkel grundsätzlich konstant bleibt.
[0018] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher
erläutert. In dieser zeigen
- Fig.1
- einen Längsschnitt durch ein Scharnier mit Befestigungsplatte, die in der Weise eingestellt
ist, daß die Tür in der Schließstellung den größtmöglichen Winkel zu der Tragwand
einnimmt,
- Fig.2
- einen der Fig.1 entsprechenden Schnitt durch ein Scharnier mit Befestigungsplatte,
die auf den kleinsten Winkel der Tür relativ zu der Tragplatte in der Schließstellung
eingestellt ist,
- Fig.3
- eine Seitenansicht der aus Grund- und Zwischenplatte betehenden Befestigungsplatte
in auseinander gezogener Darstellung ihrer Einzelteile,
- Fig.4
- eine Draufsicht auf die Zwischenplatte,
- Fig.5
- eine Draufsicht und einen Schnitt durch die Gleitmutter,
- Fig.6
- eine Draufsicht auf die Grundplatte,
- Fig.7
- einen der Fig.1 entsprechenden Schnitt durch eine zweite Ausführungsform eines Scharniers
mit Befestigungsplatte,
- Fig.8
- einen der Fig.7 entsprechenden Schnitt in der kleinsten Winkeleinstellung,
- Fig.9
- einen Schnitt durch die Befestigungsplatte nach den Fig.7 und 8 im auseinandergezogenen
Zustand ihrer Einzelteile,
- Fig.10
- eine Draufsicht auf die Gleitmutter nach den Fig.7 bis 9,
- Fig.11
- eine Draufsicht auf die Zwischenplatte,
- Fig.12
- eine Draufsicht auf die Grundplatte und
- Fig.13
- einen Schnitt durch die Grundplatte längs der Linie XIII-XIII in Fig.12.
[0019] Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig.1 bis 6 besteht die Befestigungsplatte 1
aus der Grundplatte 2 und der Zwischenplatte 3. Die Grundplatte weist einen in Draufsicht
im wesentlichen rechteckigen langgestreckten Mittelteil 4 auf, der gemäß der Linie
5 in Fig.3 einen konvexe zylinderschalenförmige Krümmung aufweist. Die Zwischenplatte
3 ist auf ihrer Unterseite mit einer komplementär konvex gekrümmten Stützfläche 6
versehen. Zwischen den konvex zylinderschalenförmig gekrümmten Stützflächen 6 der
Zwischenplatte 3 ist eine Einziehung vorgesehen, in die die rampenartige und ebenfalls
gekrümmte Erhöhung 7 ragt, die im mittleren Bereich der Stützfläche 4 der Grundplatte
in der aus den Fig.3 und 6 ersichtlichen Weise vorgesehen ist. Die rampenartige Erhöhung
7 ist in der aus Fig.6 ersichtlichen Weise mit einem rechteckigen Langloch 9 versehen.
Das Langloch 9 ist in dem Grund einer nach unten hin offenen gekrümmten Nut der Deckplatte
2 vorgesehen, in der die Gleitmutter 10 geführt ist. Die Gleitmutter 10 ist in Draufsicht
viereckig ausgebildet und weist an gegenüberliegenden Seiten stufenförmige Absätze
11 auf. Mit diesen Absätzen 11 stützt sich die Gleitmutter 10 auf den Rändern des
Langloches 9 ab, während die eingezogenen Seiten der Gleitmutter 10 undrehbar zwischen
den Seitenrändern des Langloches 9 gehalten sind. Die Zwischenplatte 3 ist in einer
Vertiefung 12 mit einer Bohrung 13 für eine Klemmschraube 14 versehen, die in der
aus den Fig.1 und 2 ersichtlichen Weise in die Gleitmutter 10 eingeschraubt ist.
[0020] Die Zwischenplatte 3 ist in ihrem vorderen Bereich mit gegenüberliegenden zapfenartigen
Vorsprüngen 15 versehen, die in seitliche Nuten 16 der Grundplatte 2 geführt sind.
[0021] Die Zwischenplatte 3 ist mit einer mittleren sockelartigen Erhöhung 17 versehen,
die in ihrem mittleren Bereich mit einer Gewindebohrung 18 zum Einschrauben einer
Befestigungsschraube 19 zur Befestigung eines Scharnierarmes oder einer weiteren einen
Scharnierarm tragenden Zwischenplatte versehen ist.
[0022] Die Oberseite der Zwischenplatte 3 ist so ausgestaltet, daß auf dieser übliche, serienmäßig
hergestellte Scharnierarme von Scharnieren befestigt werden können.
[0023] Auf die Befestigungsplatte 1 ist nach den Fig.1 und 2 eine weitere den Scharnierarm
20 tragende Zwischenplatte 21 durch die Befestigungsschraube 19 aufgeschraubt. Der
Scharnierarm 20 und diese weitere Zwischenplatte 21 sind in der Weise ausgestaltet,
wie es in der DE-OS 38 41 405 anhand von deren Fig.2 beschrieben worden ist. Die weitere
Zwischenplatte 21 kann durch eine Schnappverbindung mit der diese tragenden Zwischenplatte
verrastet werden. Im Beispiel der Fig.1 und 2 ist die Zwischenplatte 21 aber mit der
Zwischenplatte 3 in der Weise verschraubt, wie es in der DE-OS 38 41 405 als alternative
Befestigungsmöglichkeit beschrieben worden ist.
[0024] Die Verwendung der in der DE-OS 38 41 405 beschriebenen weiteren Zwischenplatte mit
mit dieser schwenkbar verbundenen Scharnierarm ist insofern besonders vorteilhaft,
als sich der Scharnierarm 20 durch Betätigung der Stellschraube 22 relativ zu der
weiteren Zwischenplatte 21 verschwenken läßt, so daß diese Verschwenkbarkeit zusätzlich
zur Justierung der Winkellage des Scharnierarms 20 relativ zu der Tragwand ausgenutzt
werden kann.
[0025] Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig.7 bis 13 sind die Grundplatte 25 und die
Zwischenplatte 26 nur über einen Teil ihrer Länge mit zylinderschalenförmig gekrümmten
Stützflächen 27,28 versehen. Da die Stützflächen 27,28 einen kleineren Krümmungsradius
aufweisen, führt die Zwischenplatte 26 bei ihrer Schwenkverstellung auf der Grundplatte
25 nur eine geringere translatorische Bewegung in Längsrichtung aus.
[0026] Die Grundplatte 25 und die Zwischenplatte 26 sind auch bei der zweiten Ausführungsform
in der den Fig.1 bis 6 entsprechenden Weise durch eine Gleitmutter 30 und eine Spannschraube
31 in den eingestellten Winkelstellungen miteinander verspannbar.
[0027] Die Zwischenplatte 26 ist wiederum mit seitlichen zapfenartigen Vorsprüngen 32 versehen,
die hinter bogenförmig gekrümmte leistenartige Vorsprünge 33 in Seitenteilen der Grundplatte
25 greift.
[0028] Die Grundplatten 2 und 25 sind mit seitlichen angesetzten flügelartigen Fortsätzen
35 versehen, die Langlöcher 36 aufweisen, die der höhenverstellbare Befestigung der
Grundplatten an Tragwänden durch entsprechende Befestigungsschrauben dienen.
[0029] Wie aus den Fig.7 und 8 ersichtlich ist, ist auf der Zwischenplatte 26 in einer den
Fig.1 und 2 entsprechenden Weise eine weitere Zwischenplatte 21 durch eine Befestigungsschraube
19 befestigt, die in einstellbarer Weise schwenkbar mit dem Scharnierarm 20 verbunden
ist.
1. Befestigungsplatte für ein Scharnier, vorzugsweise ein Möbelscharnier bestehend aus
einer Grundplatte (2, 25) und einer relativ zu dieser verstellbaren Zwischenplatte
(3, 26), die mit der Grundplatte (2, 25) in unterschiedlichen Einstelllagen verbindbar
und auf der ein üblicher Scharnierarm (20) befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberseite der Grundplatte (2, 25), die deren der Befestigung an einer Tragwand
dienenden Seite gegenüberliegt, und die Unterseite der Zwischenplatte (3, 26), die
deren Befestigung mit dem Scharnierarm (20) dienenden Seite gegenüberliegt, zumindest
teilweise aus komplementär zylindrisch gekrümmten Flächen (5, 6; 27, 28) bestehen,
daß sich die Grundplatte (2, 25) und die Zwischenplatte (3, 26) über diese komplementär
zylindrisch gekrümmten Flächen (5, 6; 27, 28) aufeinander abstützen und daß sich die
Krümmungsachsen der zylindrisch gekrümmten Flächen quer zur Längsmittelebene der Grundplatte
und der Zwischenplatte erstrecken.
2. Befestigungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenplatte
(3,26) auf ihrer Unterseite eine konkav und die Grundplatte (2,25) auf ihrer Oberseite
eine entsprechend konvex gekrümmte Stützfläche aufweist.
3. Befestigungsplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Krümmungsradius
der konkav gekrümmten Fläche (6,28) kleiner ist als der Krümmungsradius der konvex
gekrümmten Stützfläche (5,27).
4. Befestigungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Grundplatte (2,25) auf ihrer Unterseite im Bereich der gekrümmten Stützfläche mit
einer in Umfangsrichtung der Stützfläche verlaufenden Nut und im Grund der Nut mit
einem die Stützfläche durchsetzenden Langloch (9) geringerer Breite versehen ist und
daß in der Nut eine Mutter (10,30) längs verschieblich geführt ist, die sich mit gegenüberliegenden
und zueinander parallelen Seiten mit Spiel in den Nutflanken oder den Rändern des
Langloches abstützt und in die eine Schraube (14,31) eingeschraubt ist, die eine Bohrung
in der gekrümmten Stützfläche der Zwischenplatte durchsetzt.
5. Befestigungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zwischenplatte (3,25) mit seitlich auskragenden Zapfen versehen ist, die in seitliche
Führungsnuten oder an seitlichen Führungskanten oder Führungsrippen der Grundplatte,
die um die gleiche Krümmungsachse wie die Stützflächen konzentrisch gekrümmt sind,
geführt sind.
6. Befestigungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich
die gekrümmten Stützflächen (27,28) nur über einen Teil der Länge der Grund- und Zwischenplatte
(25,26) erstrecken.
1. Fitting plate for a hinge, preferably a furniture hinge, comprising a base plate (2,
25) and an intermediate plate (3, 26) which can be moved relative to, and connected
at different adjustment positions to said base plate (2, 25), and to which is fixed
a conventional hinge arm (20),
characterised in that
the upper face of the base plate (2, 25) opposite to the face which serves to secure
said base plate (2, 25) to a bearing wall, and the lower face of the intermediate
plate (3, 26) opposite the face which serves to secure said intermediate plate (3,
26) to the hinge arm (20), consists at least in part of complementary cylindrically
curved areas (5, 6; 27, 28),
that the base plate (2, 25) and the intermediate plate (3, 26) support each other
via these complementary cylindrically curved areas (5, 6; 27, 28), and that the axes
of curvature of the cylindrically curved areas run transverse to the longitudinal
midplane of the base plate and of the intermediate plate.
2. Fitting plate according to Claim 1, characterised in that the intermediate plate (3,
26) exhibits at its lower face a concave support area, and that the base plate (2,
25) exhibits at its upper face a correspondingly convex curved support area.
3. Fitting plate according to Claim 1 or 2, characterized in that the radius of curvature
of the concave area (6, 28) is smaller than the radius of curvature of the convex
support area (5, 27).
4. Fitting plate according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the base plate
(2, 25) is provided at its lower face in the area of the curved support area with
a groove running in the circumferential direction of the support area, and at the
base of the groove with an oblong hole (9) of small width passing through the support
area, and that in the groove is located a longitudinally displaceable nut (10, 30)
which is supported by opposing and parallel faces with some clearance in the groove
flanks or the edges of the oblong hole, into which nut (10, 30) is wound a screw (14,
31) which passes through a hole in the curved support area of the intermediate plate.
5. Fitting plate according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the intermediate
plate (3, 25) is provided with laterally protruding pins which are located in lateral
guide grooves or at lateral guide edges or by guide ribs of the base plate which are
concentrically curved around the same axis of curvature as that of the support areas.
6. Fitting plate according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the curved
support areas (27, 28) only extend over a portion of the length of the base plate
and intermediate plate (25, 26).
1. Plaque de fixation pour une charnière, de préférence une charnière de meuble, consistant
en une plaque de fond (2, 25) et une plaque intermédiaire (3, 26) réglable par rapport
à la première, qui peut être raccordée à la plaque de fond (2, 25) en diverses positions
de réglage et sur laquelle un bras de charnière ordinaire (20) est fixé,
caractérisée en ce que
la face supérieure de la plaque de fond (2, 25) qui est opposée à son côté servant
à la fixation à un mur portant, et la face inférieure de la plaque intermédiaire (3,
26) qui est opposée à sa face servant à la fixation avec le bras de charnière (20),
consistent du moins partiellement en surfaces complémentaires à courbure cylindrique
(5, 6 ; 27, 28),
que la plaque de fond (2, 25) et la plaque intermédiaire (3, 26) s'appuient réciproquement
par l'intermédiaire des surfaces complémentaires à courbure cylindrique (5, 6 ; 27,
28), et que les axes de courbure des surfaces à courbure cylindrique s'étendent transversalement
par rapport au plan central longitudinal de la plaque de fond et de la plaque intermédiaire.
2. Plaque de fixation selon la revendication 1, caractérisée en ce que la plaque intermédiaire
(3, 26) présente sur sa face inférieure une surface d'appui à courbure concave, et
la plaque de fond (2, 25) sur sa face supérieure une surface d'appui à courbure convexe
correspondante.
3. Plaque de fixation selon les revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que le rayon
de courbure de la surface à courbure concave (6, 28) est inférieur au rayon de courbure
de la surface d'appui à courbure convexe (5, 27).
4. Plaque de fixation selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en
ce que la plaque de fond (2, 25) sur sa face inférieure dans la zone de la surface
d'appui courbée présente une rainure s'étendant en direction de la circonférence de
la surface d'appui et le fond de la rainure un trou oblong (9) de largeur plus faible
traversant la surface d'appui, et qu'un écrou (10, 30) est guidé dans la rainure de
manière à pouvoir se déplacer dans le sens longitudinal, qui s'appuie avec un jeu
moyennant des côtés opposés et réciproquement parallèles contre les flancs de la rainure
ou les bords du trou oblong, et qui est vissé dans la vis (14, 31) qui traverse un
perçage dans la surface d'appui courbée de la plaque intermédiaire.
5. Plaque de fixation selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en
ce que la plaque intermédiaire (3, 25) est pourvue d'un tenon latéralement en saillie
qui est guidé dans des rainures de guidage latérales ou des arêtes de guidage latérales,
ou des nervures de guidage de la plaque de fond, qui sont courbées de manière concentrique
autour du même axe de courbure que les surfaces d'appui.
6. Plaque de fixation selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en
ce que les surfaces d'appui courbées (27, 28) s'étendent seulement par dessus une
partie de la longueur des plaques de fond et intermédiaire (25, 26).