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EP 0 435 408 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.04.1996 Patentblatt 1996/15 |
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Anmeldetag: 26.09.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H01H 1/14 |
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Federnder Druckkontakt
Resilient pressure contacts
Contact à pression élastique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
17.11.1989 DE 3938706
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.07.1991 Patentblatt 1991/27 |
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Patentinhaber: FABEG GmbH |
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D-75015 Bretten (DE) |
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Erfinder: |
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- Kaestner, Klaus
D-7518 Bretten (DE)
- Treinies, Georg
D-7519 Obererdingen (DE)
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Vertreter: Hamilton, Eberhard |
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AEG Aktiengesellschaft
Patente und Lizenzen D-60591 Frankfurt D-60591 Frankfurt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 563 635 US-A- 2 728 062
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GB-A- 655 491 US-A- 3 205 332
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen federnden Druckkontakt zur stirnseitigen Anlage
an und zur Stromübertragung auf einen Festkontakt mit einem beweglichen metallischen
Kontaktkopf, wie er im übrigen im Oberbegriff des Anspruches 1 näher definiert ist.
[0002] Bei den bekannten gebräuchlichen Druckkontakten, wie sie insbesondere bei elektrischen
Bahn- und Kabelkupplungen Verwendung finden, bewegt sich innerhalb des federnden Druckkontaktes
der Kontaktkopf bei Anlage an einen Festkontakt innerhalb seiner Führungshülse axial
gegen eine Federkraft. Der Stromübergang zwischen Kontaktanschluß und beweglichem
Kontaktkopf erfolgt durch Kupferlitzen innerhalb der Führungshülse. Für die Herstellung
ist ein nicht unbeträchtlicher manueller Fertigungsaufwand erforderlich. Bei hoher
Kontaktierungshäufigkeit kommt es häufig zu Brüchen der inneren Kupferlitzen.
[0003] Solchen Druckkontakten kommt allgemein keine Schaltfunktion zu. Sie werden stromlos
zur Anlage gebracht oder getrennt.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, die Standzeit der federnden Druckkontakte in Richtung
einer Vergrößerung der Anzahl möglicher Kontakthübe zu verbessern, die Zuverlässigkeit
durch Vermeidung oder Verminderung von Litzenbrüchen zu steigern, den manuellen Fertigungsaufwand
insgesamt zu reduzieren und gleichzeitig die Strombelastbarkeit zu erhöhen.
[0005] Diese komplexe Aufgabe wird gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1
auf einfache Weise gelöst, Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen entnehmbar.
Es ist bereits ein Schalter bekanntgeworden, bei dem ein kontaktgebender Stecker in
einen federnden Gegenkontakt gesteckt wird (US-A-3 205 332). Der Schalter weist im
Gegenkontakt einen beweglichen Abbrand-Kontaktkopf auf, der auf dem den Kontaktstücken
abgewandten Ende hohlzylindrisch und für die Aufnahme einer Druckfeder ausgebildet
ist. Beim Einstecken des Steckers wird zunächst über den vorstehenden Abbrand-Kontaktkopf
durch Druckkontakt ein hochohmiger Stromübergang zwischen den Steckerteilen hergestellt.
Dabei wird der mit federnden Führungsflächen ausgestattete Abbrand-Kontaktkopf innerhalb
einer geschlitzten Führungshülse bewegt, die in der Endlage als Tulpenkontaktstück
den eigentlichen Steckkontakt des Steckers niederohmig umfaßt. Ein solcher Abbrand-Kontaktkopf
eines Steckers ist für federnde Druckkontakte im Bahnanwendungsbereich nicht brauchbar.
[0006] Weiter bekannt ist ein als Hilfsschalter fungierender federnder Druckkontakt eines
Hauptschalters (DE-PS 563 635). Dort wird ein federnd abgestützter ungeschlitzter
Schaltkopf innerhalb einer ebenfalls ungeschlitzten Führungshülse bewegt. Der Stromübergang
erfolgt - nur für Niedrigströme ausreichend - über die gegenseitigen Führungsflächen
unter Wirkung eines Verkantens und unter Einbeziehung der Abstützfeder. Eine sichere
Hochstromführung bei langer Lebensdauer ist damit nicht erreichbar.
[0007] Anhand eines schematischen Ausführungsbeispieles in der Zeichnung wird die Erfindung
im nachstehenden näher erläutert.
[0008] Es zeigen:
Fig. 1 einen herkömmlichen Druckkontakt im Schnitt
Fig. 2 einen neuen Kontaktopf
Fig. 3 einen neuen federnden Druckkontakt mit einem Kontaktkopf gemäß Fig. 2.
[0009] Aus Fig. 1 ist der grundsätzliche Aufbau eines federnden Druckkontaktes erkennbar.
Danach ist ein mit Kontaktstücken 1 besetzter metallischer Kontaktkopf 2 aus Vollmaterial
in einer Führungshülse 3 verdrehsicher, aber verschiebbar gelagert. Eine Druckfeder
4 hält den Kontaktkopf in der dargestellten Lage. Bei einem Kupplungsvorgang drückt
eine Kraft P in Pfeilrichtung und der Kontaktkopf 2 wird - hier nach rechts - gedrückt
unter Pressung der Druckfeder 4. Der elektrische Anschluß erfolgt über einen Schraubbolzen
5, wobei der Stromübergang vom festen Anschlußteller 7 auf den beweglichen Kontaktkopf
2 über diverse Kupferlitzen oder -bänder 6 bewirkt wird. Letzter sind mit einem Drall
eingebracht und endseitig verlötet.
[0010] Fig. 2 zeigt nun einen neuen Kontaktkopf 2a. Dieser ist in seinen Passungsabmessungen
gleich und damit austauschbar. Wie auch Fig. 3 entnehmbar ist, sind jetzt die Kupferlitzen
6 entfallen. Der neue Kontaktkopf 2a ist auf seiner den Kontaktstücken 1 abgewandten
Seite teilweise als Hohlzylinder 8 ausgebildet und mit zur Längsachse radialen Schlitzen
9 versehen. Die verbleibenden Wandungssektoren bilden Kontaktzungen 10, die nach Fig.
3 auf der Innenseite der Führungshülse 3 schleifend anliegen und so dem Stromübergang
vom Anschlußbolzen 5 über Führungshülse 3 zum Kontaktopf dienen. Das Profil der Kostaktzungen
10 ist durch Hinterschnitt gebildet mit einem kontaktgebenen Bereich 12 größten Außendurchmessers
ganz außen auf der den Kontaktstücken 1 abgewandten Seite und nach innen sich anschließenden
Bereichenmit reduzierten Außendurchmessern, wobei der am Ende der radialen Schlitze
9 befindliche geringste Außendurchmesser die Zungenfestpunkte 13 für die Zungenbewegung
bestimmt.
[0011] Die Druckfeder 4 des federnden Druckkontaktes greift zentral in den Hohlzylinder
8 des Kupplungskopfes 2a ein, stützt sich am Boden 14 ab und ist dort festgelegt.
In einer oder mehreren umlaufenden inneren Ringnuten 15 können zur Kontaktdruckverstärkung
Sprengringe eingelegt werden. Durch geeignete Werkstoffauswahl wird sowohl die notwendige
hohe elektrische Leitfähigkeit wie auch Abriebfestigkeit sichergestellt. Die neuen
Druckkontakte bleiben gegenüber der bisherigen Bauform äußerlich unverändert. Der
neue Kontaktkopf ist mit den bisherigen voll - d.h. mechanisch und elektrisch - kompatibel.
1. Federnder Druckkontakt zur stirnseitigen Anlage an und zur Stromübertragung auf einen
Festkontakt, mit einem beweglichen, metallischen Kontaktkopf, der bei Anlage an den
Festkontakt axial gegen die Kraft einer Druckfeder innerhalb einer Führungshülse zurückgedrückt
wird, wobei der kontaktseitig geschlossene, teilweise als Hohlzylinder ausgebildete
Kontaktkopf für eine Aufnahme der Druckfeder eingerichtet ist, insbesondere für Bahnanwendungen,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kontaktkopf (2a) für eine hohe Strombelastbarkeit mit mehrfachen Längsschlitzen
(9) in der Wandung versehen ist, die von dem den Kontaktstücken (1) abgewandten Ende
des Hohlzylinders (8) ausgehen und dadurch Wandungssektoren bilden, die als federnde,
gut stromleitende Kontaktzungen (10) ausgebildet sind und ballig gestaltete kontaktgebende
Endbereiche (12) aufweisen, die auf der Innenseite der stromübertragenden Führungshülse
(3) schleifend anliegen.
2. Druckkontakt nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Profil der Kontaktzungen (10) des Kontaktkopfes (2a) durch Hinterschnitt des
Außendurchmessers des Hohlzylinders (8) gebildet wird, wobei sich einem äußeren kontaktgebenden
Bereich größten Außendurchmessers (12) auf der den Kontaktstücken (1) abgewandten
äußeren Seite noch innere Bereiche mit reduzierten Außendurchmessern anschließen und
ein am Ende der radialen Schlitze befindlicher geringster Außendurchmesser die Zungenfestpunkte
(13) bildet.
3. Druckkontakt nach den Ansprüchen 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federkraft der Kontaktzungen (10) durch ein oder mehrere Sprengringe im Innern
des Hohlzylinders (8) verstärkt ist.
4. Druckkontakt nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sprengringe in Höhe des kontaktgebenden Bereiches (12) in umlaufenden inneren
Ringnuten (15) des Hohlzylinders (8) untergebracht sind.
1. Resilient pressure contact for the end-on bearing against and the current transmission
to a fixed contact, with a movable metallic contact head which on bearing against
the fixed contact is urged back axially within a guide sleeve against the force of
a compression spring wherein the contact head, which is formed partially as hollow
cylinder and closed at the contact end, is arranged for a reception of the compression
spring, in particular for railway applications, characterised thereby that for a high
current-carrying capacity the contact head (2a) is provided with multiple longitudinal
slots (9) in the wall, which start out from that end of the hollow cylinder (8), which
is remote from the contact members (1), and thereby form wall sectors which are formed
as resilient, highly conductive contact tongues (10) and display crowned, contact-making
end regions (12), which lie wipingly against the inward side of the inward side of
the current-transmitting guide sleeve (3).
2. Pressure contact according to claim 1, characterised thereby that the profile of the
contact tongues (10) of the contact head (20) is formed by undercutting the outer
diamter of the hollow cylinder (8), wherein inner regions of reduced outer diameters
still adjoin an outer contact-making region of greatest outer diameter (12) on the
outer side remote from the contact members (1) and a smallest outer diameter situated
at the ends of the radial slots forms the fixed points (13) of the tongues.
3. Pressure contact according to claim 1 or 2, characterised thereby that the spring
force of the contact tongues (10) is increased by one or more spring rings in the
interior of the hollow cylinder (8).
4. Pressure contact according to claim 3, characterised thereby that the spring rings
are housed at the height of the contact-making region (12) in encircling inner annular
grooves of the hollow cylinder (8).
1. Contact à pression faisant ressort, pour l'installation, au côté frontal, à un contact
fixe et pour la transmission de courant sur ce contact fixe, comprenant une tête de
contact métallique mobile, qui, lors d'installation au contact fixe, devient repoussée
axialement, à l'encontre de la force d'un ressort de pression, à l'intérieur d'un
manchon de guidage, la tête de contact, fermée du côté du contact, constituée partiellement
comme un cylindre creux, étant aménagée pour un accueil du ressort de pression, en
particulier pour des emplois de glissière,
caractérisé en ce,
que la tête de contact (2a), pour une intensité de courant maximale admissible
élevée, est pourvue d'une pluralité de fentes longitudinales (9) dans la paroi, qui
partent de l'extrémité du cylindre creux (8) éloignée des pièces de contact (1), et,
grâce à cela, forment des secteurs de paroi, qui sont constitués comme des languettes
de contact (10) conduisant bien le courant, faisant ressort, et présentent des régions
d'extrémité (12) donnant un contact, configurées bombées, qui adhèrent en frottant
sur le côté intérieur du manchon de guidage (3) transmettant le courant.
2. Contact à pression selon la revendication 1,
caractérisé en ce,
que le profil des languettes de contact (10) de la tête de contact (2a) devient
formé par découpe arrière du diamètre extérieur du cylindre creux (8), des régions
avec des diamètres réduits, encore plus intérieures, se raccordant à une région donnant
un contact extérieur de plus grand diamètre (12) sur le côté extérieur éloigné des
pièces de contact (1), et un diamètre extérieur moindre, se trouvant à l'extrémité
des fentes radiales, formant le point fixe de languette (13).
3. Contact à pression selon la revendication 1 ou la revendication 2,
caractérisé en ce,
que la force de ressort des languettes de contact (10) est renforcée par une ou
plusieurs bagues d'expansion dans l'intérieur du cylindre creux (8).
4. Contact à pression selon la revendication 3,
caractérisé en ce,
que les bagues d'expansion sont logées, à hauteur de la région (12) donnant un
contact, dans des gorges annulaires (15) intérieures, de révolution, du cylindre creux
(8) .
