| (19) |
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(11) |
EP 0 437 590 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.03.1994 Patentblatt 1994/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.08.1990 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: G08B 13/14 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9001/269 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9102/337 (21.02.1991 Gazette 1991/05) |
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| (54) |
KONTAKTSENSOR FÜR DIEBSTAHLSICHERUNG
ANTITHEFT CONTACT SENSOR
DETECTEUR DE CONTACT ANTIVOL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
10.08.1989 DE 8909596 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.07.1991 Patentblatt 1991/30 |
| (73) |
Patentinhaber: OTT, Reinhold |
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70567 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- OTT, Reinhold
70567 Stuttgart (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hoeger, Stellrecht & Partner |
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Uhlandstrasse 14 c 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-U- 8 805 281 GB-A- 2 091 922
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FR-A- 2 298 144 US-A- 4 149 158
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Kontaktsensor für eine Diebstahlsicherung gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Ein derartiger bekannter Kontaktsensor (s. z.B. DE-U-8805281) hat ein zylindrisches
Gehäuse, an dessen obere Stirnfläche ein Schraubenabschnitt angeformt ist, der in
das Stativgewinde einer Kamera hineingeschraubt werden kann. Über die Stirnfläche
des bekannten Kontaktsensors steht das Betätigungsteil eines Mikroschalters über.
Die untere Stirnfläche des Sensorgehäuses ist mit einer Stativbohrung versehen, so
daß die Einheit aus Kamera und Kontaktsensor in üblicher Weise auf einem Stativkopf
angebracht werden kann. Wird versucht, die Kameram vom Kontaktsensor abzuschrauben,
so federt das Betätigungsteil des Mikroschalters wieder aus, und es wird Alarm ausgelöst.
[0003] Bei dem bekannten Kontaktsensor schleift das Betätigungsteil des Mikroschalters beim
Aufschrauben und Abschrauben des Kontaktsensors auf der oft genarbten, rauhen Unterseite
des Kameragehäuses. Hierdurch kann der Mikroschalter beschädigt werden.
[0004] Durch die vorliegende Erfindung soll daher ein Kontaktsensor gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1 so weitergebildet werden, daß sein Anbauen und Entfernen ohne die
Gefahr einer Beschädigung des Mikroschalters möglich ist.
[0005] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch einen Kontaktsensor gemäß Anspruch
1.
[0006] Bei dem erfindungsgemäßen Kontaktsensor kann das Sensorgehäuses beim Anbauen und
Abbauen in Ruhe bleiben. Man braucht zum Abbauen nur die Befestigungsschraube zu lösen,
zum Anbauen muß diese Schraube nur in das Stativgewinde der Kamera hineingedreht werden.
Da das Sensorgehäuse die Form eines Quaders hat, kann es leicht mit den Fingern in
der gewünschten Ausrichtung gehalten werden, während die Befestigungsschraube gedreht
wird.
[0007] Da bei dem erfindungsgemäßen Kontaktsensor das Sensorgehäuse die Form eines vorzugsweise
flachen Quaders aufweist, bilden Kamera und Kontaktsensor zusammen eine ansprechende
Einheit, insbesondere wenn das Sensorgehäuse aus schwarzem Kunststoff gespritzt wird
und eine ähnlich matte oder genarbte Oberfläche aufweist wie ein Kameragehäuse. Der
angebaute Kontaktsensor wird dann vom Betrachter wie ein anderes Anbauteil der Kamera
empfunden. Der Kontaktsensor bietet mit der Rückseite seines Gehäuses auch eine glatte
verkippsichere Aufstellfläche für den fest mit dem Kontaktsensor verbundenen zu schützenden
Gegenstand (z.B. Kamera).
[0008] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen angegeben.
[0009] Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 2 erhält man eine einfache Ausfluchtung
des Kontaktsensors auf die Kanten einer Kamera und ein verdrehsicheres Festlegen des
Kontaktsensors am Kameragehäuse schon beim Anbringen und auch noch beim Abnehmen.
[0010] Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 3 kann man auf einfache Weise
unterschiedlichen Durchmessern von im Kameraboden vorgesehenen Positionierbohrungen
Rechnung tragen.
[0011] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 4 ermöglicht es, die durch Kamera
und Kontaktsensor gebildete Einheit in üblicher Weise auf einem Stativkopf anzubringen.
Der Kontaktsensor bildet hierbei mechanisch gesehen ein Adapterteil zwischen Stativkopf
und Kamera. Dieses Adapterteil ist aufgrund seiner Quaderform auch ästhetisch ansprechend.
[0012] Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 5 erhält man auf einfache Weise
auch eine verdrehsichere Positionierung des Kontaktsensors auf einem Stativkopf, wenn
letzterer mit einem an sich zum Zusammenarbeiten mit einer Kamera vorgesehenen Positionierzapfen
versehen ist. Auf diese Weise wird insgesamt auch ein zusätzlicher mechanischer Diebstahlschutz
erhalten: Bei auf den Stativkopf aufgesetztem Kontaktsensor und auf dem Kontaktsensor
festgeschraubter Kamera kann man nicht einfach durch Drehen der Kamera die mechanische
Verbindung zwischen Kamera und Stativ lösen. Hierzu müssen nacheinander zwei Schraubverbindungen
gelöst werden, was einige Zeit in Anspruch nimmt.
[0013] Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 7 wird erreicht, daß der Mikroschalter
schon beim Lösen der Befestigungsschraube anspricht, also noch bevor die Befestigungsschraube
vollständig aus dem Stativgewinde der Kamera herausgedreht worden ist. Man kann so
einem Diebstahlversuch frühzeitig begegnen.
[0014] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 8 ermöglicht es der Gehäusevorderwand,
sich gemäß der Durchbiegung der Gehäuserückwand beim Befestigen des Kontaktsensors
an einer Kamera etwas in Richtung zum Kameraboden zu bewegen. Die Gehäuseumfangswände
dienen dabei als starrer Abstandsrahmen, über welchen der Rand der biegbaren Gehäuserückwand
am Kameraboden abgestützt ist.
[0015] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 9 ist im Hinblick auf eine gute und
schonende Kraftübertragung vom Kopf der Befestigungsschraube auf die beim Anbringen
an einer Kamera elastisch auszubiegende Gehäuserückwand von Vorteil.
[0016] Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 10 erhält man auf einfache Weise
ein unverlierbares Anbringen der Befestigungsschraube an der Gehäuserückwand, wobei
gleichzeitig das benötigte axiale Spiel für das An- und Abschrauben erhalten wird.
[0017] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 11 ist im Hinblick auf eine besonders
exakte, insbesondere von der Führung von Anschlußdrähten unabhängige Positionierung
des Mikroschalters auf der Gehäuserückwand von Vorteil. Dies ermöglicht die Verwendung
von besonders kleinen Schalthub aufweisenden Mikroschaltern, die auf Diebstahlversuche
besonders empfindlich ansprechen.
[0018] Nachstehend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
- Figur 1:
- eine Aufsicht auf die Vorderseite eines mit einer Kamera verbindbaren Kontaktsensors,
wobei die untere Hälfte der Gehäusevorderwand weggeschnitten ist; und
- Figur 2:
- einen vertikalen Schnitt durch den Kontaktsensor nach Figur 1 längs der dortigen Schnittlinie
II-II.
[0019] Der in der Zeichnung dargestellte Kontaktsensor hat ein rechteck-schalenförmiges
Gehäuseunterteil 10 mit einer Gehäuserückwand 12 und einer umlaufenden Gehäuseseitenwand
14. Letztere hat verglichen mit der Gehäuserückwand 12 große Dicke, und bei ihrem
freien Rand ist eine Schulter 16 vorgesehen. Auf der Schulter 16 sitzt eine Gehäusevorderwand
18.
[0020] An die Gehäuserückwand 12 sind vertikal nach oben vorstehende Befestigungshülsen
20 angeformt, in welche Befestigungszapfen 22, welche an die Unterseite der Gehäusevorderwand
18 angespritzt sind, im Preßsitz eingreifen. Die Stirnflächen der Befestigungshülsen
20 und weiterer an die Gehäuserückwand 12 angespritzter Gehäuseteile, die später noch
genauer beschrieben werden, liegen in der durch die Schulter 16 vorgegebenen Ebene.
[0021] Wie aus Figur 2 ersichtlich, ist die Dicke der Gehäusevorderwand 18 etwas kleiner
als die Tiefe der Schulter 16, so daß zwischen der Oberseite der Gehäusevorderwand
18 und dem freien Rand der Gehäuseseitenwände 14 ein kleiner Abstand "x" verbleibt.
Dieser kann in der Praxis 0,2 bis 0,5 mm betragen.
[0022] An die Oberseite der Gehäuserückwand 12 ist eine Rechteck-C-Positionierwand 24 angeformt,
bei deren Ecken zum durch die Positionierwand 24 begrenzten Raum nach innen vorstehende
Podeste 26 vorgesehen sind. Auf diesen sitzt die Unterseite eines Gehäuses 28 eines
insgesamt mit 30 bezeichneten Mikroschalters. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, umgibt
die Positionierwand 24 das Schaltergehäuse 28 formschlüssig im Preßsitz, wobei zwischen
den freien Enden der Schenkel des C ein Durchgang 32 verbleibt, durch welchen Drähte
34, 36 (vergl. Figur 1) hindurchgeführt werden können, die zu Anschlußfahnen 38 des
Mikroschalters 30 führen.
[0023] Der Mikroschalter 30 hat eine nach oben weisende Betätigungskappe 40, die durch eine
Feder nach oben vorgespannt ist. Die Betätigungskappe 40 kann bei nicht angebautem
Kontaktsensor etwas über die durch den Rand der Gehäuseseitenwände 14 vorgegebenen
Ebene überstehen. In Figur 2 ist die Lage der Betätigungskappe 40 kurz vor Erreichen
des Schaltpunktes dargestellt. Der Schaltpunkt sollte somit gerade noch nicht erreicht
werden, wenn der Kontaktsensor leicht gegen die Unterseite einer Kamera gedrückt wird.
[0024] An die Gehäuserückwand 12 ist in der Nachbarschaft der Wandmitte eine Aufnahmehülse
42 für eine insgesamt mit 44 bezeichnete Befestigungsschraube angeformt.
[0025] Die Befestigungsschraube 44 hat einen auf der Unterseite kegelförmigen Schraubenkopf
46, an welchen sich ein glatter Schraubenschaft 48 anschließt. Der Schraubenschaft
48 ist seinerseits begrenzt durch einen kegeligen Rastbund 50, und an letzteren schließt
sich ein verminderten Durchmesser aufweisender glatter Schraubenabschnitt 52 und ein
Gewindeabschnitt 54 an. Letzterer entspricht dem Stativgewinde im Kameraboden.
[0026] Die Innenfläche der Aufnahmehülse 42 ist beim unteren Ende kegelförmig angesenkt,
entsprechend der Neigung des Schraubenkopfes 46. Die Ansenkung 56 ist so tief, daß
der Schraubenkopf 46 vollständig in ihr Aufnahme finden kann. An der Übergangsstelle
zwischen der Ansenkung 56 und der zylindrischen Innenfläche der Aufnahmehülse 42 ist
ein Rastwulst 58 vorgesehen, durch welchen der Rastbund 50 der Befestigungsschraube
44 unter Kraftanwendung hindurchgedrückt werden kann. Auf diese Weise ist die Befestigungsschraube
44 unverlierbar mit dem Gehäuseunterteil 10 verbunden, kann aber im wesentlichen um
die Länge des glatten Schraubenschaftes 48 frei axial bewegt werden.
[0027] Wie die Zeichnung erkennen läßt, hat die Gehäusevorderwand 18 ein kreisförmiges Loch
60, welches eine stetige Fortsetzung der Innenfläche der Aufnahmehülse 42 darstellt.
An die Oberseite der Gehäusevorderwand 18 ist ein Positionierzapfen 62 angeformt.
Der Abstand zwischen der Achse des Positionierzapfens 62 und der Achse der Befestigungsschraube
44 entspricht dem Abstand zwischen der Achse des Stativgewindes und einer Positionierbohrung
im Kameraboden. Der Durchmesser des Positionierzapfens 62 ist für die kleinste in
der Praxis vorkommende Positionierbohrung einer Kamera vorgesehen; für größere Durchmesser
von Positionierbohrungen kann man auf den Positionierzapfen 62 eine Adapterhülse 64
aufsetzen.
[0028] In die Gehäuserückwand 12 ist ein Gewindeteil 66 eingespritzt, dessen Gewinde in
Durchmesser und Steigung dem Gewindeabschnitt 54 der Befestigungsschraube 44 entspricht,
damit dem Stativgewinde im Kameraboden. In dieses Gewinde kann somit eine in der Zeichnung
nicht wiedergegebene Befestigungsschraube eines Stativkopfes genauso hineingedreht
werden wie in das Stativgewinde einer Kamera.
[0029] Seitlich neben dem Gewindeteil 66 ist an die Gehäuserückwand eine Positionierhülse
68 angeformt. Der Abstand zwischen der Achse der Positionierhülse 68 und der Achse
des Gewindeteiles 66 entspricht dem Abstand der Achsen von Positionierzapfen 62 und
Befestigungsschraube 44.
[0030] Im in der Zeichnung links gelegenen Abschnitt der Gehäuseseitenwand 14 sind drei
Durchführungen 70 für zweiadrige Kabel vorgesehen. Diese Kabel sind schematisch durch
ihre Leiter angedeutet. Leiter 72 und 74 dienen zum Anschluß des Kontaktsensors an
eine Überwachungszentrale. Der Leiter 72 führt zur einen Klemme des Mikroschalters
30. Die andere Klemme des Mikroschalters 30 ist über einen weiteren Leiter 76 mit
einem weiteren Kontaktfühler 78 verbunden, der ebenfalls einen Mikroschalter enthält
und beispielsweise auf ein teures lösbares Teil der Kamera aufgeklebt ist (Objektiv
oder Monitor). Ein weiterer Leiter 80 führt vom Kontaktfühler 78 zu einem weiteren
Kontaktfühler 82, durch den ebenfalls ein Kamerateil gesondert abgesichert wird. Vom
Kontaktfühler 82 führt ein Leiter 84 zum Leiter 74. Damit sind der Mikroschalter 30
und die in den sekundären Kontaktfühlern 78, 82 enthaltenen Mikroschalter in Reihe
geschaltet. Beim Entfernen auch nur eines der Kontaktfühler von der Kamera wird Alarm
ausgelöst.
[0031] Beim Anschrauben des in der Zeichnung wiedergegebenen Kontaktfühlers an eine Kamera
wird zunächst das gesamte Gehäuse gegen die Kameraunterseite gelegt, wobei die Betätigungskappe
40 die in Figur 2 gezeigte Stellung einnimmt, in welcher noch Alarmbedingungen vorliegen.
Durch festes Anziehen der Befestigungsschraube 44 wird dann die Gehäuserückwand 12
nach oben gebogen, und aufgrund der oben geschilderten Höhe der Schulter 16 kann die
Gehäusevorderwand 18 der Biegebewegung folgen. Bei der entsprechenden Verformung um
in der Praxis 0,2 bis 0,5 mm wird dann die Betätigungskappe 40 weiter in das Schaltergehäuse
28 hineinbewegt, und bei dieser Bewegung wird dann der Schaltpunkt des Mikroschalters
30 überschritten. Erst jetzt liegen keine Alarmbedingungen mehr vor. Man hat somit
eine exakte Kontrolle über ein sauberes und festes Anbringen des Kontaktsensors an
der Kamera. Wird der Versuch unternommen, die Befestigungsschraube 44 von der Kamera
zu lösen, so federt die Gehäuserückwand 12 schon beim ersten Abschnitt des Herausdrehens
der Befestigungsschraube 44 wieder in die in Figur 2 gezeigte ebene Stellung zurück,
und auch die Betätigungskappe 40 kann wieder in die in Figur 2 gezeigte Stellung zurückkehren.
Dabei wird der Schaltpunkt des Mikroschalters 30 nun in Richtung Alarmbedingung überschritten,
und es wird ein Alarm schon ausgelöst, bevor die Befestigungsschraube 44 ganz aus
der Kamera herausgedreht ist.
[0032] Da der Kontaktsensor über den Positionierzapfen 62 drehfest an der Kameraunterseite
festgelegt ist, muß man zum Abbauen des Kontaktsensors Zugang zum Kopf der Befestigungsschraube
44 haben; man kann nicht die Kamera direkt vom Gehäuse des Kontaktsensors herunterschrauben.
Der Kopf der Befestigungsschraube 44 ist aber seinerseits verdeckt, wenn der die Kamera
tragende Kontaktsensor auf einen Stativkopf aufgeschraubt ist. Das Lösen der mechanischen
Verbindung zwischen Kontaktsensor und Kamera ist somit zeitaufwendig.
[0033] Aus der Zeichnung ist ferner erkennbar, daß die Unterseite der Gehäuserückwand 12
eine flache großflächige Auflagefläche darstellt, über welche eine mit dem Kontaktsensor
versehene Kamera einwandfrei auf einer ebenen Unterlage abgelegt werden kann.
1. Kontaktsensor für eine Diebstahlsicherung, mit einem Gehäuse (10 bis 14, 18), mit
einem Mikroschalter (30), dessen Betätigungsteil (40) durch eine Gehäusevorderwand
(18) hindurchgeführt ist, und mit Gewindemitteln zum Verbinden des Sensors mit der
zu überwachenden Ware, insbesondere einer Kamera, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gewindemittel durch eine Befestigungsschraube (44) gebildet sind, die drehbar das
Gehäuse (10 bis 14, 18) durchsetzt, wobei ihr Kopf (46) mit der Außenfläche der Gehäuserückwand
(12) fluchtet oder hinter dieser liegt, und daß die Außenkontur des Gehäuses (10 bis
14, 18) im wesentlichen die Form eines vorzugsweise flachen Quaders aufweist.
2. Kontaktsensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäusevorderwand (18)
einen von der Achse der Befestigungsschraube (44) entfernten Positionierzapfen (62)
trägt.
3. Kontaktsensor nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine auf den Positionierzapfen
(62) aufgesetzte Adapterhülse (64).
4. Kontaktsensor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuserückwand
(12) mit einem Gewindeteil (66) versehen ist, dessen Gewinde gleichen Durchmesser
und gleiche Steigung hat wie das Gewinde der Befestigungsschraube 44.
5. Kontaktsensor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuserückwand (12)
eine Positionierbohrung (68) aufweist.
6. Kontaktsensor nach Anspruch 5 in Verbindung mit Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstände zwischen den Achsen von Positionierzapfen (62) sowie Befestigungsschraube
(44) einerseits und den Achsen von Positionierbohrung (68) und Gewindeteil (66) andererseits
gleich groß sind.
7. Kontaktsensor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf
(46) der Befestigungsschraube (44) an der Gehäuserückwand (12) angreift, daß die Gehäuserückwand
(12) elastisch biegbar ist und daß der verglichen mit der elastischen Durchbiegung
der Gehäuserückwand (12) vergleichbaren Schalthub aufweisende Mikroschalter (30) von
der Gehäuserückwand (12) getragen ist.
8. Kontaktsensor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäusevorderwand (18)
gegenüber dem freien Rand der Gehäuseseitenwände (14) nach hinten versetzt (16) ist.
9. Kontaktsensor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf
(46) der Befestigungsschraube (44) kegelstumpfförmig ist und flächig an einem entsprechend
kegeligen Endabschnitt (56) einer die Befestigungsschraube (44) aufnehmenden, der
Mitte der Gehäuserückwand (12) benachbarten Gehäusebohrung (42) anliegt.
10. Kontaktsensor nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine die
Befestigungsschraube (44) aufnehmende Gehäusebohrung (42) größeren Durchmesser aufweist
als ein mittlerer glatter Schraubenschaft (48), der gewindeseitig durch einen radial
vorspringenden Rastbund (50) begrenzt ist, und daß diese Gehäusebohrung (42) am dem
Schraubenkopf (46) benachbarten Ende mit einem mit dem Rastbund (50) zusammenarbeitenden
Rastwulst (58) versehen ist.
11. Kontaktsensor nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Mikroschalter
(30) auf Podestabschnitten (26) der Gehäuserückwand (12) sitzt.
1. A contact sensor for a theft protection device, having a housing (10 to 14, 18), having
a micro-switch (30), the actuating part (40) of which is passed through a front housing
wall (18), and having thread means for connecting the sensor to the object to be monitored,
in particular a camera,
characterised in that the thread means are formed by an attachment screw (44), which rotatably passes through
the housing (10 to 14, 18), whereby its head (46) aligns with the outer face of the
rear housing wall (12) or lies behind it,
and in that the outer contours of the housing (10 to 14, 18) substantially takes the shape of
a preferably flat cuboid.
2. A contact sensor according to Claim 1,
characterised in that the front housing wall (18) bears a positioning pin (62) distant from the axis of
the attachment screw (44).
3. A contact sensor according to Claim 2,
characterised by an adapter sleeve (64) placed on the positioning pin (62).
4. A contact sensor according to one of Claims 1 to 3,
characterised in that the rear housing wall (12) is provided with a thread part (66), the thread of which
has the same diameter and same pitch as the thread of attachment screw 44.
5. A contact sensor according to Claim 4,
characterised in that the rear housing wall (12) comprises a positioning bore (68).
6. A contact sensor according to Claim 5 in connection with Claim 2,
characterised in that the distances between the axes of positioning pin (62) and also attachment screw
(44) on the one hand and the axes of positioning bore (68) and thread part (66) on
the other hand are the same size.
7. A contact sensor according to one of Claims 1 to 6,
characterised in that the head (46) of the attachment screw (44) acts on the rear housing wall (12),
in that the rear housing wall (12) is elastically flexible,
and in that the micro-switch (30), which has a comparable switching travel compared with the
elastic deflection of the rear housing wall (12), is supported by the rear housing
wall (12).
8. A contact sensor according to Claim 7,
characterised in that the front housing wall (18) is displaced (16) to the rear with respect to the free
edge of the side housing walls (14).
9. A contact sensor according to one of Claims 1 to 8,
characterised in that the head (46) of the attachment screw (44) is shaped like a truncated cone and flatly
abuts a correspondingly conical end portion (56) of a housing bore (42) receiving
the attachment screw (44) and adjacent to the centre of the rear housing wall (42).
10. A contact sensor according to one of Claims 1 to 9,
characterised in that a housing bore (42) receiving the attachment screw (44) has a larger diameter than
a central smooth screw shaft (48), which on the thread side is limited by a radially
protruding locking collar (50),
and in that at the end adjacent to the screw head (46) this housing bore (42) is provided with
a stop bead (58) cooperating with the locking collar (50).
11. A contact sensor according to one of Claims 1 to 10,
characterised in that the micro-switch (30) is seated on platform sections (26) of the rear housing wall
(12).
1. Détecteur à contact pour antivol, comportant un boîtier (10 à 14, 18), avec un microcontact
(30) dont la pièce de manoeuvre (40) passe à travers une paroi avant (18) du boîtier
et avec des moyens de vissage pour relier les détecteurs à la marchandise à surveiller,
en particulier une caméra, caractérisé par le fait que les moyens de vissage sont
formés par une vis de fixation (44) qui traverse le boîtier (10 à 14, 18) avec liberté
de rotation, sa tête (46) affleurant la surface extérieure de la paroi arrière (12)
du boîtier ou se situant derrière celle-ci, et par le fait que le contour extérieur
du boîtier (10 à 14, 18) présente essentiellement la forme d'un parallélépipède rectangle,
de préférence plat.
2. Détecteur à contact selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la paroi
avant (18) du boîtier porte un téton de positionnement (62) éloigné de l'axe de la
vis de fixation (44).
3. Détecteur à contact selon la revendication 2, caractérisé par un manchon adaptateur
(64) placé sur le téton de positionnement (32).
4. Détecteur à contact selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait
que la paroi arrière (12) du boîtier présente une pièce filetée (66) dont le filetage
a le même diamètre et le même pas que le filetage de la vis de fixation 44.
5. Détecteur à contact selon la revendication 4, caractérisé par le fait que la paroi
arrière (12) du boîtier présente un alésage de positionnement (68).
6. Détecteur à contact selon la revendication 5, en liaison avec la relation 2, caractérisé
par le fait que les distances entre les axes du téton de positionnement (62) ainsi
que de la vis à fixation (44) d'une part et les axes de l'alésage de positionnement
(68) et de la pièce filetée (66) d'autre part sont égales.
7. Détecteur à contact selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait
que la tête (46) de la vis de fixation (44) vient en prise sur la paroi arrière (12)
du boîtier, que la paroi arrière (12) du boîtier peut se cintrer élastiquement et
que le microcontact (60) qui, comparé avec le cintrage élastique de la paroi arrière
(12) du boîtier, présente une course de commutation comparable, est porté par la paroi
arrière (12) du boîtier.
8. Détecteur à contact selon la revendication 7, caractérisé par le fait que, par rapport
au bord libre des parois latérales (14) du boîtier, la paroi avant (8) du boîtier
est décalée vers l'arrière.
9. Détecteur à contact selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisé par le fait
que la tête (46) de la vis de fixation (44) a la forme d'un tronc de cône et qu'elle
s'applique à plat sur une portion d'extrémité (56), présentant un cône correspondant,
d'un alésage (42) du boîtier qui est voisin du milieu de la paroi arrière (12) du
boîtier et loge la vis de fixation (44).
10. Détecteur à contact selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé par le fait
qu'un alésage (42) du boîtier logeant la vis de fixation (44) présente un diamètre
supérieur à celui d'un fût lisse médian (48) de la vis qui est limité, du côté filetage,
par un collet de crantage (50) qui vient radialement en saillie et par le fait que
l'alésage (42) du boîtier présente, à l'extrémité voisine de la tête (46) de la vis,
un bourrelet de crantage (58) qui collabore avec le collet de crantage (50).
11. Détecteur à contact selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé par le fait
que le microcontact (60) repose sur des portions (26) de la paroi arrière (12) du
boîtier qui forment banquette.
