(19) |
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(11) |
EP 0 438 032 A3 |
(12) |
EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
(88) |
Veröffentlichungstag A3: |
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06.11.1991 Patentblatt 1991/45 |
(43) |
Veröffentlichungstag A2: |
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24.07.1991 Patentblatt 1991/30 |
(22) |
Anmeldetag: 21.12.1990 |
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(84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
(30) |
Priorität: |
18.01.1990 CH 134/90 13.07.1990 CH 2355/90
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(71) |
Anmelder: Lehmann, Marcel |
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CH-4525 Balm b. Günsberg (CH) |
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(72) |
Erfinder: |
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- Lehmann, Hans-Rudolf
CH-4500 Solothurn (CH)
- Lehmann, Marcel
CH-4525 Balm b. Günsberg (CH)
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(74) |
Vertreter: Keller, René, Dr. et al |
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Keller & Partner
Patentanwälte AG
Marktgasse 31
Postfach 3000 Bern 7 3000 Bern 7 (CH) |
(56) |
Entgegenhaltungen: :
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Bemerkungen: |
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Die Bezeichnung der Erfindung wurde geändert (Richtlinien für die Prüfung im EPA,
A-III, 7.3). |
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(54) |
Boot mit einer Bugklappe |
(57) Das Boot hat eine, einen Teil seines V- oder löffelförmigen Bugs bildende, aus diesem
ausklappbaren Klappe (1). Sie ist mittels an ihren beiden Seiten angeordneter Ansätze
(9a, 9b) an gegenüber der Buginnenwand ins Bootsinnere zurückversetzten Drehgelenken
(13a, 13b) gelagert. Beim Herausschwenken der Klappe (1) aus der Bugöffnung (15) wird
sie unter Freigabe eines Zwischenraumes (2) zwischen ihr und dem unter der Bugöffnung
(15) liegenden Bugwandungsteil von diesem wegschwenkt. Die Klappenaußenwandung ist
unter die Wasseroberfläche drückbar und in ihrer Position fixierbar. Die Klappe (1)
ist als Auftriebskörper ausgebildet.
Einer der Vorteile des erfindungsgemäßen Bootes liegt darin, daß seine als Arbeits-
bzw. Vergnügungsplattform, etc. dienende Klappe (1) derart in den Schiffsbug zurückklappbar
ist, daß dessen hydro- und aerodynamischen Eigenschaften sowie dessen ästhetisches
Aussehen nicht beeinträchtigt werden. Das erfindungsgemäße Boot kann somit ohne Einschränkung
seiner vollen Funktionstüchtigkeit als Rettungs-, Bergungs-, Vergnügungs- und Schnellboot
verwendet werden. Die als Auftriebskörper wirkende Gestaltung der Klappe (1) ermöglicht
deren Benutzen ohne Beeinträchtigung der Stabilität des Bootes; sie erhöht sogar im
ausgeklappten Zustand dessen Kenterstabilität. Ferner ist die Gestaltung des Bootsrumpfes
so ausgelegt, daß die Heckmotoren bei Kurvenfahren nicht aus dem Wasser (4) herauskommen
und das Boot eine sehr hohe Kenterstabilität besitzt.