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(11) |
EP 0 438 656 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.01.1996 Patentblatt 1996/04 |
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Anmeldetag: 19.11.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H05B 3/74 |
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Kochfeld
Cooking plate
Plaque de cuisson
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
26.01.1990 DE 4002322
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.07.1991 Patentblatt 1991/31 |
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Patentinhaber: Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH |
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D-81669 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Husslein, Julius, Dipl.-Ing.
W-8221 Vachendorf (DE)
- Detterbeck, Heinrich
W-8225 Traunreut (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 359 028 DE-A- 3 144 095
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DE-A- 2 951 409 FR-A- 2 578 031
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Kochfeld gemäß Patentanspruch 1
[0002] Bei bekannten Kochfeldern, z.B. gemäß DE-PS 29 51 410, ist eine Einrichtung für die
sogenannte Restwärmeanzeige vorgesehen in Form eines temperaturabhängigen Schalters,
der zur Steuerung eines Leucht- oder Signalorgans dient. Gemäß einem unter Artikel
54 (3) EPÜ fallenden Dokument (EP-A-0 359 028) ist bei einem Kochfeld mit Glaskeramikplatte
außerhalb der Stellfläche, z.B. für einen Topf, unter welcher Stellfläche ein Strahlungsheizkkörper
angeordnet ist, ein im wesentlichen ringförmiger Lichtleiter mit Abstand zur Stellflächenbegrenzung
unterhalb der Glaskeramikplatte vorgesehen, der an eine ebenfalls außerhalb der Stellfläche
angeordnete. Lichtquelle optisch angekoppelt ist.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Kochfeld die Erkennbarkeit und
Zuordnung der Leuchtorgane in Beziehung zu den einzelnen Stellflächen des Trägers
und darüber hinaus die Konstruktion der gesamten Leuchteinrichtung zu verbessern.
[0004] Diese Aufgabe wird gelöst durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Maßnahmen. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Patentansprüchen.
[0005] Durch die geometrische Einbeziehung des Leuchtorganes in die zugehörige Stellfläche
wird eine optimale Erkennbarkeit und Zuordenbarkeit des Leuchtorgans in Beziehung
zur Stellfläche erhalten und es wird dem Benutzer des Kochfeldes verdeutlicht, daß
eben an der Stelle, wo sich das Leuchtorgan befindet und eine erhöhte Restwärme anzeigt,
eine Berührung mit der Hand tunlichst unterlassen werden soll. Hierbei wird durch
die besondere Anordnung und Plazierung des Leuchtorganes innerhalb der Stellfläche
verhindert, daß dieses Leuchtorgan infolge der vom Heizelement im Bereich innerhalb
der Stellfläche ausgehenden hohen Wärmeenergie Schaden erleidet und zerstört wird.
Gleichzeitig wird durch das Leuchtorgan die zugeordnete Stellfläche optisch gekennzeichnet
und die exakte Plazierung des Kochgefäßes auf dieser Stellfläche erleichtert, insbesondere
dann, wenn das Leuchtorgan unmittelbar die äußere Peripherie der beheizten Stellfläche
kennzeichnet. Dabei kann vorgesehen sein, daß das Leuchtorgan als langgestreckter
Lichtleiter ausgebildet ist, der an eine einzige Lichtquelle optisch angeschlossen
ist. Anstelle eines Lichtleiters können aber auch sonstige Leuchtorgane, wie Glüh-
oder Glimmlampen vorgesehen sein, die an eine einzige elektrische Spannungsquelle
angeschlossen sind. In vorteilhafter Weise wird hierbei das bei einem derartigen Kochfeld,
z.B. Glaskeramik-Kochfeld bereits vorgesehene Sicherheits-Temperaturbegrenzer-Bauelement
als elektrisches Anschlußelement herangezogen, indem dieses Bauelement in einfacher
Weise in einem zusätzlichen elektrischen Kontaktpaar versehen ist oder aber als Träger
für eine Lichtquelle für den Lichtleiter dient.
[0006] Die Erfindung ist anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
nachstehend erläutert.
[0007] Es zeigt
- Fig. 1 und 2
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines Glaskeramik-Kochfeldes in Schnittansicht und
Draufsicht,
- Fig. 3 und 4
- ein zweites Ausführungsbeispiel eines Glaskeramik-Kochfeldes mit einem Lichtleiter
als Leuchtorgan,
- Fig. 5
- der Lichtleiter gemäß Fig. 3 und 4 als Einzelheit,
- Fig. 6 und 7
- ein drittes Ausführungsbeispiel des Glaskeramik-Kochfeldes in Schnittansicht unter
Verwendung von Glimmlampen,
- Fig. 8 und 9
- ein viertes Ausführungsbeispiel eines Kochfeldes in Draufsicht (Fig. 8) und mit Alternativ-Ausführung
als Einzelheit (Fig. 9)
- Fig. 10 und 11
- eine Schnittansicht und Draufsicht auf weitere Einzelheiten der Anordnung gemäß Fig.
8 und/oder 9,
- Fig. 12 und 13
- ein fünftes Ausführungsbeispiel eines Glaskeramik-Kochfeldes in Schnittansicht und
Draufsicht mit radial angeordnetem Lichtleiter als Leuchtorgan,
- Fig. 14
- ein sechstes Ausführungsbeispiel eines Glaskeramik-Kochfeldes in Draufsicht mit Anordnung
des Leuchtorgans im Fühler des Sicherheitstemperaturbegrenzers,
- Fig. 15
- eine Schnittdarstellung der Anordnung gemäß Fig. 14,
- Fig. 16 und 17
- unterschiedliche Varianten hinsichtlich der Anordnung des Leuchtorgans in Verbindung
mit dem Fühler eines Sicherheitstemperaturbegrenzers,
- Fig. 18 und 19
- eine siebtes Ausführungsform eines Glaskeramik-Kochfeldes in zwei unterschiedlichen
Schnittansichten unter Verwendung eines Lichtleiters als Leuchtorgan.
[0008] Figur 1 zeigt einen zum Teil transparenten Träger 1 aus Glaskeramikmaterial, auf
den Kochgefäße zum Zwecke der Erhitzung aufstellbar sind. Unterhalb der durch eine
Bedruckung des Trägers 1 gekennzeichneten Stellfläche des Kochfeldes ist eine Infrarot-Strahlungsheizung
2 angeordnet, die in an sich bekannter Weise aus einem topfförmigen, metallischen
Mantel, einer darin angeordneten thermischen Isolierung 4 und von dieser Isolierung
getragenen Heizwicklungen 5 besteht, die an ein elektrisches Stromnetz anschließbar
sind, wie in Fig. 2 angedeutet. Wie durch entgegengesetzte Pfeile in Fig. 1 verdeutlicht,
sind in den Fig. 1 und 2 links und rechts der Mittelebene zwei unterschiedliche Varianten
dieser Ausführungsform in bezug auf die nachstehend erläuterte Leuchteinrichtung (Restwärmeanzeige)
gezeigt. Beim Ausführungsbeispiel in Richtung X ist in der senkrechten, ringförmig
umlaufenden Wand 6 des topfförmigen Isolierstoffträgers 4 eine ebenfalls umlaufende,
zum Träger 1 hin offene Ausnehmung 7 eingearbeitet, in welcher eine ringförmige, das
Leuchtorgan darstellende Glimmlampe 8 angeordnet ist. Hierbei bildet die Wandung der
vorgenannten Ausnehmung einen Reflektor für das von der Glimmlampe 8 ausgehende Licht,
das konzentriert in Richtung des Trägers 1 geworfen wird. Fig. 2 zeigt, daß die Enden
dieser Glimmlampen im Bereich von elektrischen Anschlußstellen 8a und 8b radial nach
außen abgebogen sind und dort an ein elektrisches Anschlußelement angeschlossen sind,
z.B. an einen an sich bekannten elektrischen Sicherheitstemperaturbegrenzer 9, der
ohnehin bei derartigen Glaskeramik-Kochfeldern vorhanden ist und dessen Schaltteil
mit einem, z.B. einen Ausdehnungsstab aufweisenden ummantelten Fühler 10 verbunden
ist, welcher Fühler 10 sich radial über die Strahlungsheizung 2 unterhalb des Trägers
1 erstreckt. Hierzu ist der Sicherheitstemperaturbegrenzer 9 mit zusätzlichen Kontakten
ausgestattet. Bei der in Richtung Y gezeigten Variante ist statt einer Glimmlampe
8 als Leuchtorgan eine Glühlampe 12 vorgesehen mit einer von einer Glasröhre umgebenen
Glühwendel oder Glühdraht, welche Glühlampe 12 ebenfalls ringförmig ausgebildet ist
und ebenfalls in der Ausnehmung 7 des Isolierstoffträgers 4 liegt.
[0009] Bei diesen Ausführungsbeispielen dient das ringförmige Leuchtorgan nicht nur als
sogenannte Restwäremanzeige, also zur optischen Anzeige der eine vorbestimmte, für
eine Berührung zulässige Temperatur übersteigende Erwärmung des Trägers 1, wobei in
an sich bekannter Weise die Steuerung dieses Leuchtorgans mittels eines temperaturabhängigen
Schalters erfolgt, z.B. mittels einer weiteren Bahn des Sicherheitstemperaturbegrenzers
9, sondern stellt auch eine optische Markierung der ringförmigen Stellfläche des Kochfeldes
dar.
[0010] Beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 3 bis 5 ist als Leuchtorgan für die Restwärmeanzeige
sowie für die Kennzeichnung der Stellfläche des Trägers 1 ein elektrisch leitendes
Metallband 17 vorgesehen, das in der senkrechten Wand 6 des Isolierstoffträgers 4
mit bündigem Abschluß zum Wandende und zum teiltransparenten Träger im Isoliermaterial
eingebettet ist und wiederum an Kontakte des Sicherheitstemperaturbegrenzers 9 elektrisch
angeschlossen ist. Wie insb. Fig. 5 zeigt, besitzt das Metallband mit gleichbleibendem
Abstand aufeinander folgende Stellen 18 verminderten Querschnitts und erhöhten elektrischen
Widerstandes, an welchen Stellen beim Anlegen einer elektrischen Spannung eine Glüh-
und damit Leuchtwirkung auftritt. Diese querschnittsverminderten Stellen 18 bilden
damit strichförmige Leuchtflächen entlang des Metallbandes 17.
[0011] Beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 6 und 7 wird ein wiederum ringförmig die
Stellfläche des Trägers 1 umziehendes Leuchtorgan gebildet durch Kleinglimmlampen
19, die in entsprechenden, lochförmigen Ausnehmungen 20 des Isolierstoffträgers 4
eingebettet sind und im Bereich von oberen, trichterförmigen Ausnehmungen 21 ins Freie
ragen. Diese Vielzahl von Kleinglimmlampen 19 können über im Isolierstoffträger 4
verlaufende, elektrische Leitungen 22 in Reihe zueinander wiederum an eine Stromquelle,
z.B. des Sicherheitstemperaturbegrenzers 9, angeschlossen sein.
[0012] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 und 9 wird die Stell- oder Heizfläche des Kochfeldes
des glaskeramischen Trägers begrenzt durch eine ringförmige, auf den Träger 1 aufgedruckte
Markierung 23, die in einem verbreiterten Bereich 25 und/-oder in einem Bereich mit
kontinuierlicher Breite 24 eine unbedruckte Stelle 26 besitzt, die vorzugsweise der
Bedienfront des Kochfeldes zugewandt ist. Bei der Alternative gemäß Fig. 9 ist die
Markierung bzw. der Positionsdruck 23 durch eine unbedruckte, kreisförmige Stelle
27 unterbrochen. Unterhalb den vorerwähnten Stellen 26 bzw. 27 befinden sich wiederum
Leuchtorgane in runder oder langgestreckter Form, wie analog vorstehend erläutert.
Somit sind hier Leuchtflächen geschaffen, die in den Positionsdruck der Glaskeramikplatte
1 mit einbezogen sind.
[0013] In Fig. 10 und 11 sind im wesentlichen die schaltungstechnischen und anordnungsmäßigen
Maßnahmen für die Ausführungsform gemäß Fig. 8 und 9 gezeigt. Verdeutlicht ist hier,
daß das Leuchtorgan, z.B. in Form einer langgestreckten oder runden Lampe, z.B. Glimmlampe,
in den Sicherheitstemperaturbegrenzer 9 mechanisch und elektrisch mit einbezogen ist,
dessen Fühler 10 sich wiederum radial über die Stellfläche erstreckt. Das z.B. mit
8 bezeichnete Leuchtorgan, z.B. in Form einer Glimmlampe, ist an der Oberseite des
Sicherheitstemperaturbegrenzer-Bausteines 9 gelagert, z.B. mit einem Reflektor als
Basis, wie Fig. 10 zeigt. Der Sicherheitstemperaturbegrenzer 9 besitzt für die Steuerung
des Leuchtorganes 8 einen Kontakt 28 eines temperaturabhängigen Schalters, bzw. einer
zweiten Regelbahn des Sicherheitstemperaturbegrenzers, der entsprechend den Erfordernissen
der Funktion "Restwärmeanzeige" justiert ist. Im Bereich des Leuchtorganes 8 ist angedeutet
der, der Funktion "Sicherheitstemperaturbegrenzer" zugeordnete Kontakt 29. Wie schon
anhand der Fig. 8 und 9 erläutert, ist hierbei das Leuchtorgan einbezogen in die Positionsmarkierung
23 mit der Breite a.
[0014] Beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 12 und 13 ist als Signalorgan ein Lichtleiter
30 bzw. 30' vorgesehen, der sich radial von der Außenseite der Stellfläche bis zum
Zentrum der Stellfläche erstreckt. Bei der ersten Variante ist der Lichtleiter oberhalb
der Heizwicklungen 5 der Strahlungsheizung 2 direkt unterhalb des Trägers 1 angeordnet.
Er besitzt außerhalb des Mantels 3 der Strahlungsheizung 2 eine Öffnung 31 zum Einbringen
eines Lichtgebers in Form einer Lampe 32 und im Zentrum eine kreisrunde, vergrößerte
und mit einer Reflexionsriffelung entsprechend Fig. 18 versehene große Leuchtfläche
33 sowie im Verlauf des Lichtleiters 30 mehrere, aufeinander folgende Reflexionskerben
oder Reflexionsausnehmungen 34. Dieser Lichtleiter befindet sich, wie Fig. 13 zeigt,
in einem zumindest weitgehend unbeheizten Bereich oberhalb der Heizwicklungen 5, nämlich
dort, wo sich die Umkehrstellen der Heizwicklungen befinden. Auch hier steht die Lampe
32 in elektrischer Schaltverbindung mit dem Sicherheitstemperaturbegrenzer 9. Alternativ
kann auch unterhalb der Strahlungsheizung 2 ein Lichtleiter 30' vorgesehen sein, der
ebenfalls an eine Lampe angeschlossen ist und sich bis zum Zentrum der Stellfläche
erstreckt. An dieser Stelle weist der topfförmige Mantel 3 eine von einer Durchziehung
gebildete Öffnung 35 auf, durch welche hindurch das wiederum im Zentrum gebildete
Leuchtfeld von oberhalb des Trägers her optisch erkennbar ist, wenn die Restwärmeanzeige
eine Übertemperatur signalisiert.
[0015] Bei den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 14 bis 19 ist das Leuchtorgan der Restwärmeanzeige
konstruktiv verbunden mit dem Fühler 10 des Sicherheitstemperaturbegrenzers 9, welcher
Fühler 10 sich radial über die Stellfläche des glaskeramischen Trägers 1 erstreckt.
Wie aus Fig. 15 erkennbar, wird der Fühler 10 des Sicherheitstemperaturbegrenzers
9 gebildet durch ein Glasrohr 36, in dem sich in bekannter Weise ein Ausdehnungsstab
37 befindet, der zum Schutze des Glaskeramikträgers 1 dessen Temperatur abfühlt und
bei Erreichen von bedenklichen Temperaturen entsprechende Schaltmaßnahmen im Sicherheitstemperaturbegrenzer
9 veranlaßt. Der Fühler 10 ist umgeben von einem weiteren, transparenten Glas-Schutzrohr
38, wobei gemäß Fig. 16 im Hohlraum zwischen den beiden Glasröhren 36 und 38 ein Leuchtorgan
in Form eines langgestreckten Glühdrahtes oder Glühbandes 39 angeordnet, z.B. auf
die Außenfläche des inneren Glasrohres 36 aufgebracht ist. Vorzugsweise ist dieser
Glühdraht oder das Glühband 39 an der, dem Träger 1 zugewandten Seite im Querschnitt
größer als unterhalb des Glasrohres 36 im Bereich der Rückleitung des elektrischen
Leiters. Wie anhand Fig. 2 verdeutlicht, kann der Glühdraht 39 auch auf das innere
Glasrohr 36 aufgewickelt sein. Dieser Glühdraht ist wiederum an Kontakte des Sicherheitstemperaturbegrenzers
elektrisch angeschlossen.
[0016] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 18 und 19 ist oberhalb des Fühlers 10 des Sicherheitstemperaturbegrenzers
9 ein bandartiger Lichtleiter 40 parallel zu diesem angeordnet und z.B. in geeigneter
Weise mit dem Fühler 10 mechanisch gekoppelt. Dieser Lichtleiter weist wiederum entlang
seiner Längsausdehnung lichtreflektierende Riffelungen 41 oder dergleichen auf und
steht wiederum in optischer Verbindung mit einer im Sicherheitstemperaturbegrenzer
9 gehalterten und elektrisch angeschlossenen Lampe 32.
1. Kochfeld mit einem zumindest teiltransparenten Träger aus Glas oder Glaskeramik, mit
darunter im Bereich von Stellflächen des Trägers angeordneten Strahlungsheizungen
(2) und mit einer Leuchteinrichtung zur optischen Anzeige der eine vorbestimmte, für
eine Berührung zulässige Temperatur übersteigende Erwärmung des Trägers mittels eines
temperaturabhängigen, thermisch an den Träger angekoppelten Schalters und einem von
diesem Schalter gesteuerten Leuchtorgan, wobei das Leuchtorgan (8, 17, 19, 30, 39,
40) im Bereich der Strahlungsheizung (2) an einer zumindest weitgehend unbeheizten
Stelle und innerhalb oder in der Peripherie der Stellfläche angeordnet ist.
2. Kochfeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtorgan in einer oder
mehreren, zum Träger hin offenen Ausnehmung (7) eines das Heizelement (5) tragenden,
topfförmigen Isolierstoffträgers (4), vorzugsweise in dessen Wand (6) gelagert ist.
3. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Leuchtorgan (8) in eine die Peripherie der Stellfläche kennzeichnende Markierung (23)
des Trägers (1) vorzugsweise an einer Unterbrechungsstelle (26, 27) der Markierung
mit einbezogen ist.
4. Kochfeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtorgan als Leuchtfläche
(33, 35) im heizwendelfreien Zentrum der Stellfläche angeordnet ist.
5. Kochfeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtleiter (30) im Bereich
zwischen einem Strahlungsheizelement (5) und dem Träger (1) in Höhe einer heizwendelfreien
Zone des Strahlungsheizelementes (5) oder unterhalb des Strahlungsheizelementes angeordnet
ist.
6. Kochfeld nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kochfeld vorzugsweise
radial durchzogen ist von einem stabartigen, in einem Schutzrohr (36) liegenden Temperaturfühler
(10) eines Sicherheitstemperaturbegrenzers (9) und daß das Leuchtorgan entlang dieses
Temperaturfühlers im Bereich zwischen diesem und dem Träger (1) angeordnet ist.
7. Kochfeld nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzrohr (36) des Temperaturfühlers
(10) von einem weiteren transparenten Schutzrohr (38) umgeben ist und daß zwischen
den Schutzrohren an der dem Träger (1) zugewandten Seite das Leuchtorgan in Form eines
langgestreckten Glühdrahtes oder Glühbandes (39) oder in Form einer auf das innere
Schutzrohr (36) aufgewickelten Glühwendel angeordnet ist.
8. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als
Leuchtorgan ein langgestreckter Lichtleiter (40) vorgesehen ist.
9. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
vorzugsweise mehrbahnige Sicherheitstemperaturbegrenzer (9) als Tragelement und elektrisches
Anschlußelement für den Lichtgeber des Lichtleiters oder für ein sonstiges Leuchtorgan
vorgesehen ist.
10. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Leuchtorgan gebildet ist durch eine Anzahl von mit Abstand aneinandergereihten elektrischen
Glüh- oder Glimmlampen (19).
11. Kochfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtorgan
gebildet ist durch ein Metallband (17), das an eine Stromquelle vorzugsweise eine
Niederspannungs-Stromquelle angeschlossen ist, und mit Abstand aufeinanderfolgende,
Leuchtflächen darstellende Stellen (18) verminderten Querschnitts und erhöhten elektrischen
Widerstands besitzt.
12. Kochfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtorgan
gebildet ist durch eine langgestreckte elektrische Lampe (8, 12).
13. Kochfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtorgan
gebildet ist durch einen in einem transparenten Schutzrohr (38) angeordneten, langgestreckten
oder gewendelten Glühdraht (39), der an eine Stromquelle vorzugsweise Niederspannungs-Stromquelle
angeschlossen ist.
1. Cooking field with an at least partially transparent carrier of glass or glass ceramic,
with radiant heaters (2) arranged thereunder in the region of placing surfaces of
the carrier and with a luminous equipment for the optical indication of a heating,
which exceeds a predetermined temperature permissible for touching, of the carrier
by means of a temperature-dependent switch, which is thermally coupled to the carrier,
and a luminous organ controlled by this switch, wherein the luminous organ (8, 17,
19, 30, 40) is arranged in the region of the radiant heater (2) at an at least largely
unheated place within or in the periphery of the placing surface.
2. Cooking field according to claim 1, characterised thereby, that the luminous organ
is borne in one or more recesses (7), which are open towards the carrier, of a pot-shaped
insulating material carrier (4), preferably in its wall (6) which carries the heating
element (5).
3. Cooking field according to one of the preceding claims, characterised thereby, that
the luminous organ (8) is included in a marking (23), which identifies the periphery
of the placing surface, of the carrier (1), preferably at an interruption (26, 27)
of the marking.
4. Cooking field according to claim 1, characterised thereby, that the luminous organ
is arranged in the heating-coil-free centre of the placing surface.
5. Cooking field according to claim 1, characterised thereby, that the optical conductor
(30) is arranged in the region between a radiant heating element (5) and the carrier
(1) at the height of a heating-coil-free zone of the radiant heating element (5) or
underneath the radiant heating element.
6. Cooking field according to claim 1 or 5, characterised thereby, that the cooking field
is passed through, preferably radially, by a rod-like temperature sensor (10), which
lies in a protective tube (36) of a safety temperature limiter (9) and that the luminous
organ is arranged along this temperature sensor in the region between this and the
carrier (1).
7. Cooking field according to claim 6, characterised thereby, that the protective tube
(36) of the temperature sensor (10) is surrounded by a further transparent protective
tube (38) and that the luminous organ in the form of an elongate incandescent wire
or incandescent tape (39) or in the form of an incandescent coil wound onto the inner
protective tube (36) is arranged between the protective tubes at the side facing the
carrier (1).
8. Cooking field according to one of the preceding claims, characterised thereby, that
an elongate optical conductor (40) is provided as luminous organ.
9. Cooking field according to one of the preceding claims, characterised thereby, that
the preferably multitrack safety temperature limiter (9) is provided as carrier element
and electrical connecting element for the light transmitter of the optical conductor
or for another luminous organ.
10. Cooking field according to one of the preceding claims, characterised thereby, that
the luminous organ is formed by a number of electrical incandescent or glow lamps
(19) placed at a spacing one to the other in a row.
11. Cooking field according to one of the claims 1 to 9, characterised thereby, that the
luminous organ is formed by a metal tape (17), which is connected to a current source,
preferably a low-voltage current source, and comprises places (18), which follow one
another at a spacing and represent luminous surfaces, of reduced cross-section and
increased electrical resistance.
12. Cooking field according to one of the claims 1 to 9, characterised thereby, that the
luminous organ is formed by an elongate electrical lamp (8, 12).
13. Cooking field according to one of the claims 1 to 9, characterised thereby, that the
luminous organ is formed by an elongate or helically wound incandescent wire (39),
which is arranged in a transparent protective tube (38) and connected to a current
source, preferably a low-voltage current source.
1. Plaque de cuisson comportant un support au moins partiellement transparent en verre
ou en vitrocérame, des dispositifs de chauffage à rayonnement (2) disposés au-dessous
de ce support au voisinage de surfaces d'appui du support, et un dispositif d'éclairement
pour signaler optiquement un échauffement du support dépassant une température prédéterminée
admissible pour un contact, à l'aide d'un interrupteur qui dépend de la température
et est couplé thermiquement au support, et un élément d'éclairement commandé par cet
interrupteur, l'élément d'éclairement (8,17,19,30,39,40) étant disposé au voisinage
du dispositif de chauffage à rayonnement en un emplacement au moins dans une large
mesure non chauffé et à l'intérieur ou sur la périphérie de la surface d'appui.
2. Plaque de cuisson selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément d'éclairement
est monté dans un ou plusieurs évidements (7), ouverts en direction du support, d'un
support en matériau isolant en forme de cuvette (4), qui supporte l'élément chauffant
(5), de préférence dans la paroi (6) de ce support.
3. Plaque de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que
l'élément d'éclairement (8) est inséré conjointement dans une zone de marquage (23)
du support (1), qui caractérise la périphérie de la surface d'appui, de préférence
au niveau d'un emplacement d'interruption (26,27) de la zone de marquage.
4. Plaque de cuisson selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément d'éclairement
est disposé en tant que surface éclairante (33,35) au centre de la surface d'appui,
qui ne comporte pas de filament de chauffage.
5. Plaque de cuisson selon la revendication 1, caractérisée en ce que le guide de lumière
(30) est disposé dans la zone située entre un élément de chauffage à rayonnement (5)
et le support (1) au niveau d'une zone, ne comportant pas de filament de chauffage,
de l'élément de chauffage à rayonnement (5) ou au-dessous de l'élément de chauffage
à rayonnement.
6. Plaque de cuisson selon la revendication 1 ou 5, caractérisée en ce que la plaque
de cuisson est traversée de préférence radialement par un capteur de température en
forme de tige (10), qui est disposé dans un tube de protection (36), d'un dispositif
(9) de limitation à une température de sécurité, et que l'élément d'éclairement est
disposé le long de ce capteur de température dans la zone située entre ce dernier
et le support (1).
7. Plaque de cuisson selon la revendication 6, caractérisée en ce que le tube de protection
(36) du capteur de température (10) est entouré par un autre tube de protection transparent
(38), et que l'élément d'éclairement est disposé entre le tube de protection, sur
le côté tourné vers le support (1), sous la forme d'un fil incandescent allongé ou
d'une bande incandescente allongée (39) ou sous la forme d'un filament incandescent
enroulé sur le tube intérieur de protection (36).
8. Plaque de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il
est prévu comme élément d'éclairement, un guide de lumière allongé (40).
9. Plaque de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que
le dispositif (9) de limitation à une température de sécurité, de préférence à plusieurs
voies, est prévu en tant qu'élément de support et élément de raccordement électrique
pour la source de lumière du guide de lumière ou pour un autre élément d'éclairement.
10. Plaque de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que
l'élément d'éclairement est formé par un certain nombre de lampes à incandescence
ou de lampes fluorescentes électriques (19), qui sont disposées à la suite les unes
des autres à une certaine distance réciproque.
11. Plaque de cuisson selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que l'élément
d'éclairement est formé par une bande métallique (17), qui est raccordée à une source
de courant, de préférence une source de courant basse tension, et possède des zones
(18) qui sont disposées à la suite les unes des autres à une certaine distance réciproque
et représentent les surfaces d'éclairement possédant une section transversale réduite
et une résistance électrique accrue.
12. Plaque de cuisson selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que l'élément
d'éclairement est formé par une lampe électrique allongée (8,12).
13. Plaque de cuisson selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que l'élément
d'éclairement est formé par un fil incandescent allongé ou hélicoïdal (39) disposé
dans un tube de protection transparent (38) et-qui est raccordé à une source de courant,
de préférence une source de courant basse tension.