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EP 0 439 063 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.11.1995 Patentblatt 1995/44 |
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Anmeldetag: 18.01.1991 |
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Spannvorrichtung
Clamping device
Moyen de serrage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
20.01.1990 DE 9000606 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.07.1991 Patentblatt 1991/31 |
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Patentinhaber: DE-STA-CO Metallerzeugnisse GmbH |
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D-61449 Steinbach/Ts. (DE) |
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Erfinder: |
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- Klein, Hansjoachim
W-6457 Maintal (DE)
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Vertreter: Wolf, Günter, Dipl.-Ing. |
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Postfach 70 02 45 63427 Hanau 63427 Hanau (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 707 416 DE-C- 3 403 961
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DE-B- 2 808 695 DE-U- 8 804 990
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung gemäß Oberbegriff des Hauptanspruches
und ist zum Festspannen von Werkstücken auf dafür angepaßten Unterlagen bestimmt.
[0002] Derartige Spannvorrichtungen sind hinlänglich bekannt und in Benutzung, so daß es
diesbezüglich keines besonderen druckschriftlichen Nachweises bedarf. Da es bei derartigen
Spannvorrichtungen unter bestimmten Voraussetzungen von Interesse ist, die Endstellungen
des Spannarmes abfragen zu können, d.h., die Schließ- und Öffnungsstellung, bspw.
zur entsprechenden Befehlsübermittlung an die Bearbeitungsmaschine, ist es auch bekannt,
derartige Spannvorrichtungen mit Endstellungsgebern und Endstellungssensoren auszustatten,
wofür verschiedene Möglichkeiten bestehen und bekannt sind. So ist es möglich, an
der sich auf- und abbewegenden Kolbenstange einen Endstellungsgeber anzuordnen und
diesem im Bereich des Kopfstückes Endstellungssensoren gegenüberzustellen, die also
bei Bewegung der Kolbenstange zum Endstellungsgeber passiert werden müssen (DE-A-34
03 961). Varianten dazu bestehen darin, an der Kolbenstange und parallel zu dieser
ein Gebergestänge anzuordnen, wobei dann je nach Länge dieses Gestänges die Endstellungssensoren
am Kopfstück oder sogar im Bereich des Betätigungszylinders angeordnet werden können
(DE-U-88 04 990). Ein Direktabgriff der Endstellungen am Spannarm, also dem Element,
das unmittelbar selbst die Endstellungen einnimmt, ist dabei, soweit bekannt, noch
nicht vorgesehen worden, obgleich ein solch unmittelbarer Abgriff am eigentlichen
zu verschwenkenden Element wünschenswert wäre. Dies ist auch nicht der Fall bei einer
Spannvorrichtung nach der DE-B-28 08 695, die den Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs
1 entspricht, an der mit dem pneumatischen Betätigungszylinder in Verbindung stehende
Staudruckdüsen und sogenannte pneumatische Reflexaugen vorgesahen sind, von denen
nur ein Sensor auf den Spannarm bei dessen Öffnungsstellung und der andere auf ein
Zwischenstellglied anspricht.
[0003] Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Spannvorrichtung der eingangs
genannten Art dahingehend zu verbessern und auszubilden, daß der Endstellungsabgriff
direkt bzw. nahezu direkt am zu verschwenkenden Element, d.h., dem Spannarm selbst
erfolgen kann.
[0004] Diese Aufgabe ist mit einer Spannvorrichtung der eingangs genannten Art nach der
Erfindung durch die im Kennzeichen des Patentanspruches1angeführten Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen und praktische Ausführungsformen ergeben sich nach den
Unteransprüchen.
[0005] Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung der Spannvorrichtung ist es vorteilhaft ermöglicht,
die Endstellungen unmittelbar am Spannarm bzw. an der diesen lagernden Achse abzufragen
und die Endstellungsgeber und Sensoren unmittelbar in diesem Bereich, d.h., am Kopfstück
anzuordnen, was zudem den zusätzlichen Vorteil der leichten Zugänglichkeit in diesem
Bereich hat. Für die Sensoren kommen bspw. in Frage: Mikroschalter oder mechanisch,
elektrisch, opto-elektronisch arbeitende Sensoren. Um die Spannvorrichtung bzw. das
Kopfstück aufgrund dieser erfindungsgemäßen Anordnung nicht zu breit werden zu lassen,
besteht eine vorteilhafte Weiterbildung darin, daß die Enden der Achse mit den daran
angeordneten Endstellungsgebern zumindest teilweise in Ausnehmungen der Gabelteile
des Kopfstückes angeordnet sind. Um ferner Einfluß auf die tatsächlich abzugreifenden
Endstellungen nehmen zu können, sind die Endstellungssensoren und/oder die Endstellungsgeber
einstellbar am Kopfstück angeordnet.
[0006] Insbesondere in Rücksicht auf die vorgesehenen Ausnehmungen in den Gabelteilen kann
die Länge der Achse vorteilhaft der Breite des Kopfstückes entsprechend bemessen werden,
so daß also die Achsendflächen in den Ebenen der Kopfstückseitenflächen verlaufen,
d.h., im Falle der Nichtbenutzung von Stellungsgebern ragen die Achsenden auch dann
nicht über die Flanken des Kopfstücks heraus.
[0007] Je nach konstruktiver Gestaltung des Kopfstückes bzw. der Gabelteile können auch
die Endstellungssensoren nicht an, sondern in den Gabelteilen des Kopfstückes angeordnet
werden. Dies ist insbesondere dann möglich, wenn die Gabelteile eine ausreichende
Materialstärke aufweisen. Bezüglich der Anordnung der Endstellungssensoren in den
Gabelteilen ist dabei durchaus denkbar, daß diese Sensoren auf der Spannarmseite in
entsprechende Bohrungen, die sich parallel zum Verlauf der Kolbenstange erstrecken,
von oben oder unten her einzusetzen und auf die auch in diesem Bereich befindlichen
Endstellungsgeber zu richten, die dann in entsprechender Orientierung auf der fest
mit dem Spannarm verbundenen Achse angeordnet werden müssen. Eine solche Anordnung
käme natürlich einer besonders schmalen Baubreite der Spannvorrichtung zugute. Unabhängig
davon ist es aber auch ohne weiteres möglich, die Endstellungssensoren in Haltern
an den Kopfstückseitenflächen anzuordnen.
[0008] Die erfindungsgemäße Spannvorrichtung wird nachfolgend anhand der zeichnerischen
Darstellung von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
[0009] Es zeigt schematisch
- Fig. 1
- das Kopfstück der Spannvorrichtung in Seitenansicht und mit Spannstellung des Spannarmes;
- Fig. 2
- eine entsprechende Seitenansicht des Kopfstückes von der anderen Seite;
- Fig. 3
- eine Vorderansicht der Spannvorrichtung gemäß Fig. 1, 2 in Pfeilrichtung A und
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die Spannvorrichtung in besonderer Ausführungsform.
[0010] Die Spannvorrichtung besteht aus einem gabelartigen Kopfstück 1, an dem der von der
Kolbenstange 2 eines Betätigungszylinders 3 betätigbare Spannarm 4 mit seinem abgewinkelten
Lagerende 4' auf einer Achse 5 schwenkbar gelagert ist und an dem ferner Endstellungssensoren
6 angeordnet sind, in deren Bereich sich die Stellungsgeber befinden. Wesentlich ist
nun für eine derartige Spannvorrichtung,
daß der Spannarm 4 mit seinem abgewinkelten Lagerende 4' fest mit der Achse 5 verbunden
ist und auf den in bezug auf das Kopfstück 1 freigestellten Enden 7 der Achse 5 Endstellungsgeber
8 und in deren Verstellbereich die beiden Endstellungssensoren 6 angeordnet sind.
[0011] Die Ausbildung der Endstellungsgeber 8 richtet sich dabei natürlich danach, welche
Art von Endstellungssensoren 6 verwendet wird, bei denen es sich letztlich auch bspw.
um optische Sensoren handeln kann. Die Verwendung von Mikroschaltern oder Näherungsschaltern
dafür ist aber ebenfalls möglich. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Endstellungsgeber
8 einfach als fest auf der Achse 5 angeordneten Schaltnocken ausgebildet, die also
per mechanischer Einflußnahme auf die Sensoren 6 Einfluß nehmen.
[0012] Um die Breitenabmessung bzw. die Breite B der Spannvorrichtung so klein wie möglich
zu halten, sind die Enden 7 der Achse 5 mit den daran angeordneten Endstellungsgebern
8 und wie dargestellt, teilweise in Ausnehmungen 9 der Gabelteile 1', 1'' des Kopfstückes
1 angeordnet, wie dies ohne weiteres aus den Fig. 1 bis 3 erkennbar ist. Beim speziellen
Ausführungsheispiel nach Fig. 4 ist die Länge L der Achse 5 der Breite B des Kopfstückes
1 entsprechend bemessen, und die Achsendflächen 7' der Achse 7 sind in den Ebenen
der Kopfstückseitenflächen 10 verlaufend angeordnet. Gegenüber den über die Kopfstückseitenflächen
10 herausragenden Teilen der Endstellungsgeber 8 sind die Endstellungssensoren 6 in
Haltern, bzw. Klemmhaltern 11 an den Kopfstückseitenflächen 10 angeordnet, die sich
in Seitenansicht gemäß der Fig. 1 und 2 darstellen. Sofern an den Gabelteilen 1',
1'' eine ausreichende Materialstärke zur Verfügung steht, könnten die Sensoren auch
ohne weiteres in Bohrungen 13, wie strichpunktiert in Fig. 1 angedeutet, oder Taschen
angeordnet sein, was dann lediglich eine andere Stellung der Schaltnocken bzw. der
Stellungsgeber 8 an den Enden 7 der Achse 5 verlangte. Soweit dies die Konstruktion
des Kopfstückes und die Anbringungserfordernisse für die gesamte Spannvorrichtung
zulassen, wäre es auch möglich, für die Unterbringung der Sensoren Bohrungen 13 parallel
zum Kolbenstangenverlauf unterhalb der Achse 5 im Kopfstück vorzusehen.
1. Spannvorrichtung, bestehend aus einem gabelartigen Kopfstück (1), an dem der von der
Kolbenstange (2) eines Betätigungszylinders (3) betätigbare Spannarm (4) mit seinem
abgewinkelten Lagerende (4') auf einer Achse (5) schwenkbar gelagert ist und an dem
ferner Endstellungssensoren (6) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Spannarm (4) mit seinem abgewinkelten Lagerende (4') fest mit der Achse (5)
verbunden ist und auf den in bezug auf das Kopfstück (1) freigestellten Enden (7)
der Achse (5) Endstellungsgeber (8) und in deren Verstellbereich die beiden Endstellungssensoren
(6) angeordnet sind.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden (7) der Achsen (5) mit den daran angeordneten Endstellungsgebern (8)
in Ausnehmungen (9) der Gabelteile (1', 1'') des Kopfstückes (1) angeordnet sind.
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge (L) der Achse (5) der Breite (B) des Kopfstückes (1) entspricht und
die Achsendflächen (7') in den Ebenen der Kopfstückseitenflächen (10) verlaufend angeordnet
sind.
4. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Endstellungssensoren (6) in den Gabelteilen (1', 1'') des Kopfstückes (1)
angeordnet sind.
5. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Endstellungssensoren (6) in Haltern (11) an den Kopfstückseitenflächen (10)
angeordnet sind.
6. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Endstellungssensoren (6) und/oder die Endstellungsgeber (8) einstellbar angeordnet
sind.
1. A clamping device, comprising a fork-type header (1) on which the clamping arm (4)
with the angularly arranged mounting end (4') thereof actuable by the piston rod (2)
of an actuating cylinder (3) is swivably arranged on an axis (5), and on which end
position sensors (6) are, in addition, arranged, characterized in that the clamping
arm (4) with the angularly arranged mounting end (4') thereof is rigidly connected
to the axis (5) and that end position indicators (8) are arranged on the ends (7)
of the axis (5) cleared relative to the header (1) and that the two end position sensors
(6) are provided within the range of adjustment thereof.
2. A clamping device according to claim 1, characterized in that the ends (7) of the
axes (5) with the end position indicators (8) provided thereon are arranged in recesses
(9) of the fork portions (1',1'') of the header (1).
3. A clamping device according to claims 1 or 2, charcaterized in that the length (L)
of the axis (5) corresponds to the width (B) of the header (1) and that the axial
end faces (7') are arranged to extend in the planes of the side faces (10) of the
header.
4. A clamping device according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the
end position sensors (6) are arranged within the fork portions (1',1'') of the header
(1).
5. A clamping device according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the
end position sensors (6) are arranged within holders (11) on the side faces (10) of
the header.
6. A clamping device according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the
end position sensors (6) and/or the end position indicators (6) are adjustably arranged.
1. Moyen de serrage, composé d'une pièce de tête (1) en forme de fourche, sur laquelle
le bras de serrage (4) actionné par la tige de piston (2) d'un cylindre d'actionnement
(3) est monté avec une possibilité de rotation sur un axe (5) au niveau de son extrémité
d'appui coudée (4') et sur laquelle sont également implantés des capteurs de position
extrême (6), caractérisé en ce que le bras de serrage (4) est solidarisé à l'axe (5)
par son extrémité d'appui coudée (4') et en ce que des indicateurs de position extrême
(8) sont implantés aux extrémités (7) de l'axe (5) sortant de la pièce de tête (1)
et les deux capteurs de position extrême (6) sont placés dans la zone de déplacement
desdits indicateurs.
2. Moyen de serrage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les extrémités (7)
de l'axe (5) ainsi que les indicateurs de position extrême (8) qui y sont montés sont
logés dans des évidements (9) des éléments (1', 1'') formant la fourche de la pièce
de tête (1).
3. Moyen de serrage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la longueur
(L) de l'axe (5) correspond à la largeur (B) de la pièce de tête (1), et les faces
extrêmes (7') de l'axe se trouvent dans le plan des faces latérales (10) de la pièce
de tête.
4. Moyen de serrage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les capteurs
de position extrême (6) sont disposés dans les éléments (1, 1'') formant la fourche
de la pièce de tête (1).
5. Moyen de serrage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les capteurs
de position extrême (6) sont disposés dans des supports (11) montés sur les faces
latérales (10) de la pièce de tête.
6. Moyen de serrage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les capteurs
de position extrême (6) et/ou les indicateurs de position extrême (8) sont montés
avec une possibilité de réglage.

