| (19) |
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(11) |
EP 0 440 872 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.09.1994 Patentblatt 1994/38 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.03.1990 |
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| (54) |
Zünd- und Sicherheitsschaltung für Gasbrenner
Ignition and safety circuit for gas burners
Circuit d'allumage et de sécurité pour brûleur à gaz
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE DK FR GB IT NL |
| (30) |
Priorität: |
06.02.1990 DE 4003467
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.08.1991 Patentblatt 1991/33 |
| (73) |
Patentinhaber: HONEYWELL B.V. |
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NL-1101 EA Amsterdam Z.O. (NL) |
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Erfinder: |
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- Vegter, Derk
Nieuw Amsterdam (NL)
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| (74) |
Vertreter: Rentzsch, Heinz, Dipl.-Ing. et al |
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Honeywell Holding AG
Patent- und Lizenzabteilung
Postfach 10 08 65 63008 Offenbach 63008 Offenbach (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 648 107 GB-A- 2 042 154
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GB-A- 1 185 720 US-A- 3 840 322
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine aus einer Wechselspannung, vorzugsweise der Netzwechselspannung,
gespeiste Zünd- und Sicherheitsschaltung für einen über ein Magnetventil mit Gas versorgten,
einen elektrischen Funkenzünder sowie einen Flammenfühler aufweisenden Gasbrenner.
Vor dem öffnen des Gasventils und der Einschaltung des Funkenzünders ist es üblich,
die Brennkammer zu spülen, um darin befindliche Restgase zu entfernen und das Entstehen
eines explosiven Gemisches zu verhindern. An diese Vorspülperiode schließt sich eine
sogenannte Sicherheitsperiode an, in welcher das Gasventil geöffnet und der Funkenzünder
eingeschaltet ist. Entsteht innerhalb dieser Sicherheitsperiode eine Flamme und wird
diese vom Flammenfühler festgestellt, so schaltet der Flammenfühler den Funkenzünder
ab, und der Brenner geht in den normalen Betriebszustand über. Wird jedoch am Ende
der Sicherheitsperiode keine Flamme festgestellt, so muß die Brennstoffzufuhr unterbrochen
werden. Für die Dauer der Sicherheitsperiode bestehen Normen, welche diese Dauer in
Abhängigkeit von der Brennerleistung festlegen. Es ist somit wichtig, daß die Sicherheitsperiode
unabhängig von äußeren Einflüssen eingehalten wird. Verwendet man zur Bestimmung der
Dauer der Sicherheitsperiode einen mit Strom aufheizbaren Bimetallstreifen, so hängt
dessen Verformungsgeschwindigkeit vom durchfließenden Strom und damit unmittelbar
von der Versorgungsspannung ab. Schwankungen der Versorgungsspannung führen somit
zu Änderungen der mit dem Bimetallschalter vorgegebenen Sicherheitszeit. Bestimmt
man hingegen die Dauer der Sicherheitsperiode durch Aufladung oder Entladung eines
Kondensators, so muß dieser, um die Sicherheitszeit von beispielsweise 10 Sekunden
zu erreichen, eine ziemlich hohe Kapazität haben. Solche Kondensatoren werden üblicherweise
als Elektrolytkondensatoren ausgebildet, die jedoch ungenau sind und eine schlechte
Langzeitstabilität haben. Aufgabe der Erfindung ist es folglich, eine verbesserte
Schaltungsanordnung zur Vorgabe einer bestimmten von äußeren Einflüssen unabhängigen,
auch im Langzeitbetrieb zuverlässigen und mit vertretbarem Aufwand an Bauteilen realisierbaren
Schaltungsanordnung für die Vorgabe der Sicherheitsperiode zu schaffen, welche vorzugsweise
zugleich auch die Vorspülzeit bestimmt. Diese Aufgabe wird gelöst durch die im Anspruch
1 gekennzeichnete Erfindung. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Das Prinzip dieser Lösung besteht darin, daß die Dauer der Sicherheitsperiode elektrisch
mit Hilfe eines Präzisionskondensators, beispielsweise eines Dünnfilmkondensators
geringer Kapazität, in Verbindung mit einem Operationsverstärker bestimmt wird und
ein Einschaltrelais für das Gasventil sowie ein bistabiles Sicherheitsrelais, in Verbindung
mit einem im Zuge seiner Aufladung die Vorspülzeit bestimmenden Kondensator größerer
Kapazität, während der Vorspülzeit in Reihenschaltung arbeiten ohne anzusprechen und
am Ende der Vorspülzeit auf Parallelbetrieb umgeschaltet werden, so daß das Einschaltrelais
anspricht und das Gasventil öffnet.
[0002] Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit den Zeichnungen anhand eines Ausführungsbeispiels
erläutert, wobei
- Fig.1
- den Schaltungsaufbau einer bevorzugten Ausführungsform der Zünd- und Sicherheitsschaltung
wiedergibt;
- Fig.2
- den Verlauf der Ströme und Spannungen an verschiedenen Stellen der Schaltungsanordnung
im Normalbetrieb zeigt; und
- Fig.3
- die gleichen elektrischen Größen für den Fall angibt, daß am Ende der Sicherheitsperiode
keine Flamme entstanden ist und folglich die Gaszufuhr unterbrochen werden muß.
[0003] Die Schaltungsanordnung gemäß Figur 1 wird mit Wechselspannung betrieben, wozu beispielsweise
die Netzwechselspannung von 220V zwischen die Leitungsklemme L und Masse N angeschlossen
ist. Es sei angenommen, daß der Brenner in Gang gesetzt werden soll, sobald ein Raumthermostat
oder sonstiger die Zufuhr von Heizenergie anfordernder Schalter TH schließt. Beim
Schließen des Schalters TH wird zunächst der Lüftermotor LM an Spannung gelegt, womit
die Vorspülzeit beginnt. Zu dieser Zeit sind die Erregerwicklung VG des Brennstoffventils
V und der Zündtransformator ZT noch stromlos. Beide liegen zwischen der Leitung L1
und Masse, wobei die Leitung L1 vom Netz getrennt ist, weil in der Ruhelage der Schaltkontakt
gr des Einschaltrelais GR für das Gasventil an seinem Ruhekontakt g2 anliegt und somit
der Arbeitskontakt g1 stromlos ist. Ein bistabiles Sicherheitsrelais SR weist ebenfalls
einen Umschaltkontakt sr auf, der in der Arbeitsstellung am Arbeitskontakt s1 anliegt.
Sobald der Thermostatkontakt TH schließt, fließt Strom einerseits wie erwähnt zum
Lüftermotor und andererseits über den Arbeitskontakt s1 zu einer Gleichstromversorgungseinrichtung
PS, welche beispielsweise stabilisierte Gleichspannungen von +22V und -5V zur Versorgung
der übrigen Schaltungsteile liefert. Schließlich fließt Strom von der Netzleitung
L über den Umschaltkontakt gr des Einschaltrelais und dessen Ruhekontakt g2, einen
Vorwiderstand R1 und eine Gleichrichterdiode D1 über eine Reihenschaltung der Erregerwicklungen
GR des Einschaltrelais und SR des Sicherheitsrelais zu einem Ladekondensator C2 und
von dort nach Masse. Die ohmischen Widerstände der Erregerwicklungen GR und SR sind
in Verbindung mit dem Vorwiderstand R1 so bemessen, daß keines der beiden Relais GR
oder SR anspricht, wohl aber der Kondensator C2 langsam aufgeladen wird.
[0004] An den Verbindungspunkt P2 von masseferner Belegung des Kondensators C2 und Sicherheitsrelais
SR ist über eine Sperrdiode D4 ein Kondensator C4 angeschlossen. Er hat eine wesentlich
geringere Kapazität, beispielsweise 1uF, als der Ladekondensator C2 mit beispielsweise
47uF. Dem Kondensator C4 ist ein Spannungsteiler R7, R8 parallelgeschaltet, an dessen
Abgriff P6 der nichtinvertierende Eingang (+) eines Operationsverstärkers OP liegt.
Der invertierende Eingang (-) dieses Operationsverstärkers ist über einen Vorwiderstand
R9 an den Abgriff P7 eines weiteren Spannungsteilers R4, R5 angeschlossen, der zwischen
der positiven Versorgungsspannung +22V und Masse eingeschaltet ist. Die Spannung am
Abgriff P7 beträgt beispielsweise +15V.
[0005] Sobald im Zuge der Aufladung der Kondensatoren C2 und C4 die Spannung am nichtinvertierenden
Eingang (+) des Operationsverstärkers OP diejenige am invertierenden Eingang überschreitet,
entsteht am Ausgang des Operationsverstärkers eine positive Ausgangsspannung V
OP von beispielsweise 20V, welche über den Widerstand R10 an die Basiselektrode des
als elektronischer Schalter wirksamen Transistors T2 gelangt. Im Zeitpunkt, wenn U
(-) = U
(+) = 15V gilt für die Spannung im Punkt P3 U
P3 = U
(+) x (R7 + RB):R8 und mit beispielsweise R7 = 5,6MOhm und R8 = 3,9MOhm wird U
P3 = 36,5V. Die Spannung U
P2 ist dann um den Spannungsabfall an der Diode D4 größer, d.h. U
P2 = U
P3 + 0,6V = 37,1V. Mit dem Durchschalten des Transistors T2 ist die Vorspülperiode VSP
beendet und die Sicherheitsperiode SP beginnt zu laufen. Sobald nämlich der Transistor
T2 durchschaltet, kann die auf dem Kondensator C2 gespeicherte Ladung als Stromimpuls
über die beiden Relais SR und GR abfließen. Vom Punkt P2 fließt der Strom einerseits
unmittelbar über das Sicherheitsrelais SR und den Transistor T2 nach Masse und andererseits
über die Dioden D2 und D3 sowie einen Widerstand R3 durch das Einschaltrelais GR und
wiederum den Transistor T2 ebenfalls nach Masse. Der zuvor auf etwa 36V aufgeladene
Kondensator C2 entlädt sich also über die beiden Relaiswicklungen. Während das Sicherheitsrelais
SR seine Schaltlage beibehält, schaltet das Einschaltrelais GR seinen Kontakt gr auf
den Arbeitskontakt g1 um, so daß nunmehr die Erregerwicklung VG des Gasventils V an
die Netzwechselspannung gelegt wird und das Gasventil öffnet. Zugleich wird über die
Gleichrichterdiode D6 und den Widerstand R12 der Ladekondensator C5 des Funkenerzeugers
aufgeladen. Am Ausgang FZ des Flammenfühlerschaltkreises FS steht zu dieser Zeit ein
positives Signal, welches den Thyristor TY1 durchschaltet, so daß sich der Kondensator
C5 periodisch über die Primärwicklung des Zündtransformators ZT entladen kann und
an der Ausgangsklemme Z Zündimpulse für eine dem Brenner zugeordnete Zündelektrode
entstehen. Der Reihenschaltung von Kondensator C5 und Primärwicklung des Zündtransformators
ZT sind ein Widerstand R11 und eine Freilaufdiode D7 parallelgeschaltet.
[0006] Mit dem Umschalten des Kontakts gr auf den Arbeitskontakt g1 werden einerseits der
Widerstand R1 und die Diode D1 von der Netzwechselspannung getrennt und andererseits
über den Widerstand R2 und den Kondensator C1 die Gleichrichterdiode D3 an die Leitung
L1 gelegt, so daß diese Diode D3 über den Widerstand R3 einen Gleichstrom durch das
Einschaltrelais GR treibt und dieses in der angesprochenen Schaltlage hält. Dem Relais
GR ist ein Glättungskondensator C3 parallelgeschaltet. Die Impedanz der Reihenschaltung
von Widerstand R2 und Kondensator C1 mit beispielsweise 10 kOhm ist wesentlich geringer
als der Widerstand R1 mit beispielsweise 100 kOhm, so daß der durch die Diode D3 erzeugte
Gleichstrom von beispielsweise 10mA wesentlich höher ist als der vorherige Ladestrom.
Dieser Gleichstrom ist damit in der Lage, das Relais GR in der angesprochenen Schaltlage
zu halten. Die negative Halbwelle der anliegenden Wechselspannung erzeugt einen Gleichstrom
von beispielsweise 10mA, der über die Zenerdiode ZD nach Masse fließt. Die Spannung
an der Zenerdiode beträgt z.B. 47V.
[0007] Der Zeitgeberkondensator C4 hat, wie erwähnt, eine wesentlich geringere Kapazität
als der Ladekondensator C2. Der Zeitgeberkondensator kann somit als hochstabiler Dünnfilmkondensator
hergestellt werden. Zusammen mit einem aus hochkonstanten Widerständen R7 und R8 bestehenden
Spannungsteiler bestimmt er seine Entladezeit und damit die Dauer der Sicherheitsperiode
SP. Sobald die Aufladung des Kondensators C2 beendet wird und eine Entladung des Kondensators
C4 durch die Sperrdiode D4 verhindert ist, entlädt sich den Kondensator C4 über den
genannten Spannungsteiler R7, R8. Am Abgriff P6 des Spannungsteilers liegt der nichtinvertierende
Eingang (+) des Operationsverstärkers OP. Der invertierende Eingang steht, wie oben
erwähnt, mit dem Abgriff P7 des Spannungsteilers R4, R5 in Verbindung. Sobald aber
der Transistor T2 durchschaltet, ist dem Widerstand R5 über die Diode D5 der Widerstand
R6 parallelgeschaltet. Sein Widerstandswert von beispielsweise 39 kOhm ist wesentlich
geringer als der des Widerstands R5 mit z.B. 220 kOhm. Mit der Parallelschaltung des
Widerstands R6 zum Widerstand R5 nimmt zwangsläufig die Spannung am invertierenden
Eingang (-) des Operationsverstärkers OP ab. Sobald nach Ablauf der durch C4, R7 und
R8 bestimmten Sicherheitsperiode die Spannung am nichtinvertierenden Eingang (+) unter
diejenige des invertierenden Eingangs fällt, ohne daß innerhalb der Sicherheitsperiode
das Gas gezündet hat und eine Flamme entstanden ist, so verschwindet die positive
Ausgangsspannung des Operationsverstärkers OP und damit die Durchschaltspannung für
den Transistor T2. Am Ende der Sicherheitsperiode sperrt also der Transistor T2, wodurch
der Gleichstrom von beispielsweise 10mA nicht mehr durch den Transistor T2, sondern
durch das Sicherheitsrelais SR und zum Kondensator C2 fließt. Die Impedanz des Kondensators
C1 von etwa 10kOhm ist sehr hoch im Vergleich zu derjenigen der beiden Relaiswicklungen.
Der an die Wechselspannung angeschlossene Kondensator C1 arbeitet somit nahezu als
Konstantstromquelle. Mit dem Stromfluß über die Relais GR und SR schaltet das Sicherheitsrelais
SR in die Sicherheitslage um. Dort bleibt es auf Grund seiner bistabilen Eigenschaft
stehen. Damit schaltet sein Kontakt sr auf den Ruhekontakt s2 um, so daß die an den
Verbindungspunkt P8 zwischen den Kontakten s1 und gr angeschlossene Stromversorgungseinrichtung
PS abgeschaltet wird und damit auch die Versorgungsspannungen für den Operationsverstärker
OP und den Flammenfühlerschaltkreis FS entfallen. Gleichzeitig werden auch die Erregerwicklungen
VG des Gasventils sowie der Zündfunkenerzeuger von der Netzleitung getrennt. Sofern
der Thermostatkontakt TH noch geschlossen ist, entsteht ein Ladestromkreis von der
Leitung L über den Widerstand R13 und die Gleichrichterdiode D8, den Verbindungspunkt
P5 sowie die Relaiswicklungen GR und SR zum Kondensator C2. Dieser wird also langsam
aufgeladen. Dieser Ladestrom reicht aber wiederum nicht aus, um die Relais zum Ansprechen
zu bringen. Soll das Sicherheitsrelais wieder in seine Betriebslage umgeschaltet werden,
so wird der Rückstellschalter RS betätigt, so daß sich der Kondensator C2 über die
beiden Relaiswicklungen SR und GR entlädt und dieser negative Stromimpuls das Sicherheitsrelais
in seine Betriebslage umschaltet.
[0008] Bei der bisherigen Schilderung ist davon ausgegangen, daß sich während der Sicherheitsperiode
keine Flamme bildet. Entsteht hingegen innerhalb der Sicherheitsperiode SP, also vor
dem Verschwinden der Durchschaltspannung an der Basis des Transistors T2, eine Flamme,
so liefert der mit seinem Eingang an einen Flammenfühler FL angeschlossene Flammenfühlerschaltkreis
FS an seinem Ausgang FT ein Durchschaltsignal für den Transistor T1. Damit wird der
Haltestromkreis für das Einschaltrelais GR über den Transistor T1 geschlossen, so
daß das Sperren des Transistors T2 am Ende der Sicherheitszeit keinen Einfluß mehr
auf die Erregung des Relais GR hat. Erst ein öffnen des Thermostatkontakts TH führt
zum Abschalten des Brenners.
[0009] Sollte während des zuvor geschilderten Normalbetriebs die Flamme aus irgendwelchen
Gründen er löschen, so verschwindet das Einschaltsignal am Ausgang FT des Flammenfühlerschaltkreises
FS und der Transistor T1 sperrt. Hierdurch wird die Anlage in der zuvor geschilderten
Weise abgeschaltet. Auch dann kann erst durch Betätigung des Rückstellschalters RS
ein neuer Betriebszyklus eingeleitet werden.
[0010] Figur 2 veranschaulicht die Strom- und Spannungswerte an verschiedenen Schaltungspunkten
im Zuge einer normalen Inbetriebnahme des Brenners. Zur Zeit t₀ wird der Thermostatkontakt
TH geschlossen. Es beginnt ein kleiner Ladestrom I
GR = I
SR durch die beiden Relais GR und SR zu fließen, und die Spannung am Verbindungspunkt
P1 der beiden Relais, d.h. die Kollektorspannung V
T2 des Transistors T2 steigt an. Sobald diese einen vorgegebenen Wert überschreitet,
nämlich dann, wenn die Spannung am nichtinvertierenden Eingang des Operationsverstärkers
OP zur Zeit t1 größer wird als am invertierenden Eingang, schaltet der Operationsverstärker
OP seine Ausgangsspannung von bislang beispielsweise -5V auf +20V um und schaltet
den Transistor T2 durch. Damit ist die Vorspülperiode VSP beendet, und im Zeitpunkt
t1 beginnt die Sicherheitsperiode SP. Ein Stromimpuls I
G fließt durch das Einschaltrelais GR, welcher dieses Relais zum Ansprechen bringt.
Nach der Umschaltung seines Kontakts gr erzeugt die Diode D3 einen gegenüber dem Ansprechstrom
verringerten Haltestrom I
H. Gleichzeitig mit dem positiven Stromimpuls I
G durch das Relais GR entsteht ein negativer Stromimpuls I
N durch das Sicherheitsrelais SR, welcher jedoch seine Schaltlage nicht beeinflußt.
Es befindet sich schon in der Betriebslage. Am Ausgang des Flammenfühlerschaltkreises
FS entstehen bereits seit dem Schließen des Thermostaten TH Durchschaltimpulse V
FZ für den Thyristor TY1 im Funkenerzeuger. Erst zum Zeitpunkt t1 wird jedoch die Primärwicklung
des Zündtransformators TR1 an die Versorgungsleitung L1 angeschlossen, so daß auch
erst zu diesem Zeitpunkt t1 Zündimpulse ZT an der Ausgangsklemme Z entstehen. Diese
führen im Zeitpunkt t2 zum Ansprechen des Flammenfühlers FL mit dem Ergebnis, daß
der Ausgang FT des Flammenfühlerschaltkreises FS nunmehr eine Durchschaltspannung
an die Basis des Transistors T1 liefert und gleichzeitig die Zündimpulsfolge am Ausgang
FZ unterbricht. Der Transistor T1 wird also im Zeitpunkt t2 leitend und schließt den
Haltestromkreis für das Einschaltrelais GR unabhängig vom Schaltzustand des Transistors
T2. Nach Ablauf der Sicherheitsperiode SP im Zeitpunkt t3 verschwindet das positive
Ausgangssignal V
OP des Operationsverstärkers OP und der Transistor T2 sperrt. Wegen des zu dieser Zeit
bereits durchgeschalteten Transistors T1 hat dies jedoch keinen Einfluß auf die weitere
Betriebsweise. Das im Zeitpunkt t1 geöffnete Gasventil V bleibt offen.
[0011] Sollte jedoch während der Sicherheitsperiode SP keine Flamme entstehen, so würde
wie zuvor geschildert, am Ende der Sicherheitsperiode SP zum Zeitpunkt t3 das Ausgangssignal
V
OP des Operationsverstärkers verschwinden. Da der Transistor T1 in diesem Falle noch
immer gesperrt ist, entsteht ein positiver Stromimpuls I
P durch das Sicherheitsrelais SR, so daß dieses im Zeitpunkt t₃ in seine Sicherheitslage
umschaltet und dort auf Grund seiner bistabilen Arbeitsweise verharrt. Mit dem Umschalten
des Sicherheitsrelais werden die Stromversorgungsschaltung PS, die Erregerwicklung
VG des Gasventils V und der Zündtransformator ZT stromlos. Durch die Erregerwicklung
GR des Einschaltrelais fließt lediglich noch ein geringer Ladestrom Io von der Leitung
L über die Kontakte sr und s2 sowie den Widerstand R13 und die Diode D8 der wiederum
zu einer Aufladung des Kondensators C2 und damit zu einem Anstieg der Spannung V
T2 am Kollektor des Transistors T2 führt. Erst, wenn nach Betätigung des Rückstellschalters
RS das Sicherheitsrelais SR in seine Betriebslage zurückgebracht ist, kann ein neuer
Betriebszyklus eingeleitet werden.
[0012] Der gleiche Schaltzustand ergibt sich, wenn ausgehend vom Normalbetrieb gemäß Figur
2 zu einer beliebigen Zeit die Flamme erlischt und folglich die Spannung V
FT verschwindet. Damit sperrt der Transistor T1 und das Sicherheitsrelais SR geht in
die Ruhestellung, wodurch die gesamte Zünd- und Sicherheitsschaltung stromlos wird.
1. Aus einer Wechselspannungsquelle (L, N), vorzugsweise der Netzwechselspannung, gespeiste
Zünd- und Sicherheitsschaltung für einen über ein Magnetventil (V) mit Gas versorgten,
einen elektrischen Funkenzünder (ZT) sowie einen Flammenfühler (FL, FS) aufweisenden
Gasbrenner, wobei
a) ein erster Ladekondensator (C2) über eine erste Gleichrichterdiode (D1) und die
Reihenschaltung der Erregerwicklungen eines Einschaltrelais (GR) für das Magnetventil
(V) und eines bistabilen Sicherheitsrelais (SR) aus der Wechselspannungsquelle (L,
N) aufladbar ist, ohne dabei die Relais zum Ansprechen zu bringen;
b) von einem ersten Verbindungspunkt (P1) der beiden Erregerwicklungen (GR, SR) ein
erster und ein zweiter elektronischer Schalter (T1, T2) parallel nach Masse (N) geschaltet
sind;
c) beim Erreichen eines vorgegebenen Wertes der eine Vorspülzeit (VSP) bestimmenden
Spannung am ersten Ladekondensator (C2) der erste elektronische Schalter (T2) durchschaltet
und das Einschaltrelais (GR) zum Ansprechen bringt;
d) beim Feststellen der Flamme durch den Flammenfühler (FL, FS) der zweite elektronische
Schalter (T1) durchschaltet und einen Haltestromkreis für das Einschaltventil (GR)
schließt;
e) beim Ablauf einer durch eine Verzögerungsschaltung (C4, R7, R8, OP) bestimmten
Sicherheitsperiode (SP) der erste elektronische Schalter (T2) wieder sperrt; und
f) die Verzögerungsschaltung einen aus dem ersten Ladekondensator (C2) aufladbaren
zweiten Ladekondensator (C4) geringerer Kapazität sowie einen Operationsverstärker
(OP) aufweist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
a) die Erregerwicklung (VG) des Magnetventils (V) über einen Arbeitskontakt (g1) des
Einschaltrelais (GR) und einen Arbeitskontakt (s1) des Sicherheitsrelais (SR) sowie
einen Wärmebedarfsschalter (TH) einerseits an eine stromführende Klemme (L) der Wechselspannungsquelle
anschließbar ist;
b) ein Ruhekontakt (g2) des Einschaltrelais (GR) über eine Reihenschaltung eines Widerstands
(R1) mit der ersten Gleichrichterdiode (D1) an eine Reihenschaltung (GR, SR, C2) angeschlossen
ist, welche die Erregerwicklungen des Einschaltrelais (GR) und des bistabilen Sicherheitsrelais
(SR) sowie den ersten Ladekondensator (C2) umfaßt, dessen andere Belegung an Masse
(N) liegt;
c) zwischen einen zweiten Verbindungspunkt (P2) von Sicherheitsrelais (SR) und erstem
Ladekondensator (C2) einerseits und einem dritten Verbindungspunkt (P5) von Einschaltrelais
(GR) und erster Gleichrichterdiode (D1) andererseits wenigstens eine zweite Diode
(D2) in Sperrichtung des Ladestroms der Gleichrichterdiode (D1) eingeschaltet ist;
d) die dem Sicherheitsrelais (SR) abgewandte Elektrode der zweiten Diode (D2) über
einen ersten Kondensator (C1) an den Arbeitskontakt (g1) des Einschaltrelais (GR)
angeschlossen ist;
e) der zweite Ladekondensator (C4) über eine Rückstromsperrdiode (D4) dem ersten Ladekondensator
(C2) parallelgeschaltet ist;
f) ein an den Flammenfühler (FL) angeschlossener Flammenfühlerschaltkreis (FS) bei
fehlender Flamme an einem ersten Ausgang (FZ) Steuerimpulse für den Funkenzünder (ZT,
TY1) und bei vorhandener Flamme an einem zweiten Ausgang (FT) eine den ersten elektronischen
Schalter (T1) durchschaltende Spannung liefert;
g) der Operationsverstärker (OP) mit seinem invertierenden Eingang (-) an einen eine
positive Schwellwertspannung liefernden ersten Spannungsteiler (R4, R5) angeschlossen
ist;
h) der nichtinvertierende Eingang (+) des Operationsverstärkers (OP) mit einem Verbindungspunkt
(P3) von zweitem Ladekondensator (C4) und Rückstromsperrdiode (D4) in Verbindung steht;
i) der Ausgang des Operationsverstärkers (OP) mit der Steuerelektrode des zweiten
elektronischen Schalters (T2) verbunden ist und diesen durchschaltet, sobald die Spannung
am nichtinvertierenden Eingang (+) des Operationsverstärkers die Spannung am invertierenden
Eingang (-) übersteigt;
j) der ohmsche Widerstand des Ladestromkreises für den ersten Ladekondensators (C2)
über die Erregerwicklungen von Sicherheitsrelais (SR) und Einschaltrelais (GR) so
bemessen ist, daß beim Aufladen des ersten Ladekondensators (C2) über diese Reihenschaltung
keines der beiden Relais anspricht und beim Durchschalten des zweiten elektronischen
Schalters (T2) der Entladestromstoß des ersten Ladekondensators (C2) das Einschaltrelais
(GR) in die Betriebslage umschaltet.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgriff (P7) des ersten Spannungsteilers (R4, R5) über eine Diode (D5) und
einen Widerstand (R6) an den ersten Verbindungspunkt (P1) angeschlossen ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Sicherheitsrelais (SR) abgewandte Elektrode der zweiten Diode (D2) über
eine dritte Diode (D3) an den dritten Verbindungspunkt (P5) angeschlossen ist.
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Ladekondensator (C2) eine wesentliche größere Kapazität (z.B. 47 uF)
als der zweite Ladekondensator (C4) (z.B. 1 uF) hat.
6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Erregerwicklung des Einschaltrelais (GR) ein Glättungskondensator (C3) parallelgeschaltet
ist.
7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Reihenschaltung von zweiter Diode (D2) und erstem Ladekondensator (C2) eine
Zenerdiode (ZD) parallelgeschaltet ist.
8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem zweiten Ladekondensator (C4) ein zweiter Spannungsteiler (R7, R8) parallelgeschaltet
und sein Abgriff (P6) an den nichtinvertierenden Eingang (+) des Operationsverstärkers
(OP) angeschlossen ist.
9. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Diode (D3) in Reihe mit einem Widerstand (R3) zwischen den vierten
Verbindungspunkt (P4) und den dritten Verbindungspunkt (P5) eingeschaltet ist.
10. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ruhekontakt (g2) des Einschaltrelais (GR) und die erste Diode (D1)
ein erster Widerstand (R1) und zwischen den Arbeitskontakt (g1) des Einschaltrelais
und der dem ersten Ladekondensator (C1) abgewandten Elektrode der zweiten Diode (D2)
die Reihenschaltung des ersten Kondensators (C1) mit einem zweiten Widerstand (R2)
eingeschaltet ist.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Widerstand (R1) wesentlich hochohmiger ist (z.B. 100kOhm) als die Impedanz
(z.B. 1kOhm) der Reihenschaltung aus erstem Kondensator (C1) und zweitem Widerstand
(R2).
12. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ruhekontakt (s2) des Sicherheitsrelais (SR) und Masse (N) die Reihenschaltung
eines dritten Widerstands (R13), einer Diode (D8) und eines von Hand betätigbaren
Schließkontakts (RS) eingeschaltet ist.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die den Relaiskontakten (s2, g2) abgewandten Elektroden der ersten (D1) und der
letztgenannten Diode (D8) miteinander verbunden sind und am massefreien Anschluß des
Schließkontakts (RS) liegen.
14. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Ausgang (FZ) des Flammenfühlerschaltkreises (FS) an die Steuerelektrode
eines Schaltthyristors (TY1) in einem über eine Diode (D6) aus der Wechselspannung
(L, N) gespeisten Zündfunkengenerators (ZT, R11, C5, D7) angeschlossen ist.
15. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Versorgungsgleichspannungen (+22V, -5V) für den Operationsverstärker
(OP) und den Flammenfühlerschaltkreis (FS) liefernde Stromversorgungseinrichtung (PS)
zwischen Masse (M) und einen Verbindungspunkt (P8) von Arbeitskontakt (s1) des Sicherheitsrelais
(SR) und Schaltkontakt (gr) des Einschaltrelais (GR) eingeschaltet ist.
1. An ignition and safety circuit for a gas burner which is supplied with gas via a solenoid
valve (V) and comprises an electrical spark igniter (ZT) and a flame sensor (FL, FS),
which circuit is energized by an A.C. source (L, N), preferably the main A.C. voltage,
whereat
a) a first charging capacitor (C2) can be charged from the A.C. source (L, N) via
a first rectifier diode (D1) and a series circuit consisting of the energizing coil
of a switch-on relay (GR) for the solenoid valve (V) and a bistable safety relay (SR),
without those relays pulling in;
b) a first and a second electronic switch (T1, T2) are connected in parallel from
a first junction (P1) ofthe two energizing coils (GR, SR) to ground (N);
c) when reaching a predetermined value of the voltage across the first charging capacitor
(C2), said voltage determining a prepurge period (VSP), the first electronic switch
(T2) becomes conducting and renders the switch-on relay (GR) to pull-in;
d) when sensing a flame by the flame sensor (FL, FS) the second electronic switch
(T1) becomes conducting and closes a holding circuit for the switch-on relay (GR);
e) at the end of a predetermined safety period (SP) determined by a delay circuit
(C4, R7, R8, OP) the first electronic switch (T2) becomes non-conducting; and
f) the delay circuit comprises a second charging capacitor (C4) of smaller capacitance
which can be charged from the first charging capacitor (C2) and further comprises
an operational amplifier (OP).
2. The circuit of claim 1,
characterized in that
a) the energizing coil (VG) of the solenoid valve (V) is connectable on the one side
to a current leading terminal (L) ofthe A.C. source via a normally open contact (g1)
of the switch-on relay (GR) and a normally open contact (s1) of the safety relay (SR)
and a heat demand switch (TH);
b) a normally closed contact (g2) of the switch-on relay (GR) is connected to a series
circuit (GR, SR, C2) via another series circuit consisting of a resistor (R1) and
the first rectifier diode (D1), whereat the first mentioned series circuit comprises
the energizing coils of the switch-on relay (GR) and the bistable safety relay (SR)
and the first charging capacitor (C2), whose opposite electrode is connected to ground
(N);
c) at least one second diode (D2) is connected in the blocking direction of the charging
current of the rectifier diode (D1) between a second junction (P2) connecting the
safety relay (SR) to the first charging capacitor (C2) on the one hand and a third
junction (P5) connecting the switch-on relay (GR) and the first rectifier diode (D1)
on the other hand;
d) the electrode of the second diode (D2), which is opposite the safety relay (SR),
is connected to the normally open contact (g1) ofthe switch-on relay (GR) via a first
capacitor (C1);
e) the second charging capacitor (C1) is connected in parallel to the first charging
capacitor (C2) via a back current inhibiting diode (D4);
f) a flame-sensing circuit (FS) connected to the flame sensor (FL) delivers at its
first output (FZ) control pulses for the spark igniter (ZT, TY1) if no flame is present,
and in the case a flame exists delivers at its second output (FT) a voltage which
switches the first electronic switch (T1) conducting;
g) the operational amplifier (OP) is connected with its inverting input (-) to a first
voltage divider (R4, R5) providing a positive threshold voltage;
h) the non-inverting input (+) of the operational amplifier (OP) is connected to a
junction (P3) between the second charging capacitor (C4) and the back current inhibiting
diode (D4);
i) the output of the operational amplifier (OP) is connected to the control electrode
of the second electronic switch (T2) and renders this switch conducting as soon as
the voltage at the non-inverting input (+) of the operational amplifier exceeds the
voltage at its inverting input (-);
j) the resistance value of the charging current for the first charging capacitor (C2)
via the energizing coils of the safety relay (SR) and the switch-on relay (GR) is
selected such that, during charging the first charging capacitor (C2) via this series
circuit, none of the two relays pulls in, and when the second electronic switch (T2)
is switched conducting the discharge current pulse of the first charging capacitor
(C2) switches the switch-on relay (GR) into its operating status.
3. The circuit according to claim 2, characterized in that the tap (P7) of the first voltage divider (R4,R5) is connected to the first junction
(P1) via a diode (D5) and a resistor (R6).
4. The circuit according to claim 2 or 3, characterized in that the electrode of the second diode (D2), which is opposite the safety relay (SR),
is connected to a third junction (P5) via a third diode (D3).
5. The circuit according to one of the preceding claims, characterized in that the first charging capacitor (C2) has an essentially larger capacity (e.g. 47µF)
than the second charging capacitor (C4)(e.g. 1µF).
6. The circuit according to one of the claims 1 to 5, characterized in that a smoothing capacitor (C3) is connected in parallel to the energizing coil of the
switch-on relay (GR).
7. The circuit according to one of the claims 1 to 6, characterized in that a zener diode (ZD) is connected in parallel to the series circuit consisting of the
second diode (D2) and the first charging capacitor (C2).
8. The circuit according to one of the claims 1 to 7, characterized in that a second voltage divider (R7, R8) is connected in parallel to the second charging
capacitor (C4) and its tap (P6) is connected to the non-inverting input (+) of the
operational amplifier (OP).
9. The circuit according to one of the claims 2 to 8, characterized in that the third diode (D3) is connected in series with a resistor (R3) between the fourth
junction (P4) and the third junction (P5).
10. The circuit according to one of the claims 2 to 9, characterized in that a first resistor (R1) is connected between the normally closed contact (g2) of the
switch-on relay (GR) and the first diode (D1) and a series circuit comprising the
first capacitor (C2) and a second resistor (R2) is connected between the normally
open contact (g1) of the switch-on relay and that electrode of the second diode (D2)
which is opposite the first charging capacitor (C1).
11. The circuit of claim 10, characterized in that the first resistor (R1) has an essentially higher resistance value (e.g. 100 kOhm)
than the impedance (e.g. 1 kOhm) of the series circuit consisting of the first capacitor
(C1) and the second resistor (R2).
12. The circuit according to one of the claims 1 to 11, characterized in that a series circuit comprising a third resistor (R13), a diode (D8) and a manually operable
closure contact (RS) is connected between the normally closed contact (s2) of the
safety relay (SR) and ground (N):
13. The circuit of claim 12, characterized in that the electrodes of the first (D1) and the last-mentioned diode (D8), which are opposite
the relay contacts (s2, g2), are connected to each other and to the terminal of the
closure contact (RS), which is not in connection with ground.
14. The circuit according to one of the claims 1 to 13, characterized in that the first output (FZ) of the flame sensor circuit (FS) is connected to the control
electrode of a switching thyristor (TY1), which thyristor is part of a spark ignition
generator (ZT, R11, C5, D7) which is energized from the A.C. source (L, N) via a diode
(D6).
15. The circuit according to one of the claims 1 to 14, characterized in that a power supply circuit (PS) providing the supply D.C. voltages (+22V, -5V) for the
operational amplifier (OP) and the flame sensor circuit (FS) is connected between
ground (M) and a junction (P8) between the normally open contact (s1) of the safety
relay (SR) and a switching contact (gr) of the switch-on relay (GR).
1. Circuit d'allumage et de sécurité alimenté à partir d'une source de tension alternative
(L,N), de préférence la tension alternative du réseau, pour un brûleur à gaz alimenté
en gaz par l'intermédiaire d'une soupape (ou valve) électromagnétique (V) et comportant
un dispositif électrique d'allumage à étincelles (ZT) ainsi qu'un détecteur de flamme
(FL, FS), et dans lequel :
a) un premier condensateur de charge (C2) peut être chargé à partir de la source de
tension alternative (L,N), par l'intermédiaire d'une première diode redresseuse (D1)
et du circuit série formé par les enroulements d'excitation d'un relais de fermeture
(GR) pour la soupape électromagnétique (V) et d'un relais de sécurité bistable (S1),
sans déclencher une réponse des relais;
(b) des premier et second interrupteurs électroniques (T2, T1) sont raccordés en parallèle
à la masse (N), à partir d'un premier point de jonction (P1) des deux enroulements
d'excitation (GR,SR);
(c) lorsqu'une valeur prédéterminée de la tension, qui détermine une durée de balayage
préalable (VSP) est atteinte aux bornes du premier condensateur de charge (C2) le
premier interrupteur électronique (T2), est placé à l'état conducteur et déclenche
la réponse du relais de fermeture (GR);
(d) lorsque la flamme est détectée par le détecteur de flamme (FL, FS) , le second
interrupteur électronique (T1) est placé à l'état conducteur et ferme un circuit de
maintien pour le relais de fermeture (GR);
(e) lors de l'écoulement d'une période de sécurité (SP) qui est déterminée par un
circuit de retardement (C4,R7,R8,OP), le premier interrupteur électronique (T2) est
à nouveau bloqué; et
(f) le circuit de retardement comporte un second condensateur de charge (C4) pouvant
être chargé par le premier condensateur de charge (C2) et possédant une capacité plus
faible, ainsi qu'un amplificateur opérationnel (OP).
2. Montage selon la revendication 1, caractérisé par le fait que
a) l'enroulement d'excitation (VG) de la soupape électromagnétique (V) peut être raccordé
par l'intermédiaire d'un contact de travail (g1) du relais de fermeture (GR) et d'un
contact de travail (s1) du relais de sécurité (SR) ainsi que d'un interrupteur de
besoin thermique (TH) d'une part à une borne d'alimentation en courant (L) de la source
de tension alternative.
b) un contact de repos (g2) du relais de fermeture (GR) est raccordé par l'intermédiaire
d'un circuit série formé d'une résistance (R1) et de la première diode redresseuse
(D1) à un circuit série (GR, SR, C2 ), qui comprend les enroulements d'excitation
du relais de fermeture (GR) et du relais de sécurité bistable (SR) ainsi que le premier
condensateur de charge (C2), dont l'autre borne est raccordée à la masse (N);
c) au moins une seconde diode (D2) est branchée dans le sens de blocage du courant
de charge de la diode redresseuse (D1) entre un second point de jonction (P2) du relais
de sécurité (SR) et du premier condensateur de charge (C2) d'une part et un troisième
point de jonction (P5) du relais de fermeture (GR) et de la première diode redresseuse
(D1) d'autre part;
d) l'électrode, tournée à l'opposé du relais de sécurité (SR), de la seconde diode
(D2) est raccordée par l'intermédiaire d'un premier condensateur (C1) au contact de
travail (g1) du relais de fermeture (GR);
e) le second condensateur de charge (C4) est branché en parallèle avec le premier
condensateur de charge (C2), par l'intermédiaire d'une diode (D4) de blocage du courant
de retour;
f) un circuit du détecteur de flamme (FS), raccordé au détecteur de flamme (FL) et
qui, en l'absence d'une flamme délivre, à une première sortie (FZ), des impulsions
de commande pour le dispositif d'allumage à étincelles (ZT,TY1) et, dans le cas de
la présence d'une flamme, délivre, sur une seconde sortie (FT), une tension qui place
à l'état conducteur le second interrupteur électronique (T1);
g) l'amplificateur opérationnel (OP) est raccordé par son entrée inverseuse (-) à
un premier diviseur de tension (R4,R5) qui délivre une tension de seuil positive;
h l'entrée non inverseuse (+) de l'amplificateur opérationnel (OP) est raccordée à
un point de jonction (P3) du second condensateur de charge (C4) et de la diode (D4)
de blocage du courant de retour;
i) la sortie de l'amplificateur opérationnel (OP) est reliée à l'électrode de commande
du premier interrupteur électronique (T2) et place ce dernier à l'état conducteur
dès que la tension appliquée à l'entrée non inverseuse (+) de l'amplificateur opérationnel
dépasse la tension présente sur l'entrée inverseuse (-);
j) la résistance ohmique du circuit de charge pour le premier condensateur de charge
(C2) est dimensionnée par l'intermédiaire des enroulements d'excitation du relais
de sécurité (SR) et du relais de fermeture (GR) de manière que, lors de la charge
du premier condensateur de charge (C2) par l'intermédiaire de ce circuit série, aucun
des deux relais ne répond et, lorsque le premier interrupteur électronique (T2) devient
conducteur, l'impulsion de courant de décharge du premier condensateur de charge (C2)
commute le relais de fermeture (GR) dans la position de fonctionnement.
3. Montage selon la revendication 2, caractérisé en ce que la prise (P7) du premier diviseur
de tension (R4,R5) est raccordée par l'intermédiaire d'une diode (D5) et d'une résistance
(R6) au premier point de jonction (P1).
4. Montage selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que l'électrode, tournée
à l'opposé du relais de sécurité (SR), de la seconde diode (D2) est raccordée au troisième
point de jonction (P5) par l'intermédiaire d'une troisième diode (D3).
5. Montage suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que le premier
condensateur de charge (C2) possède une capacité (par exemple 47 µF) nettement supérieure
à celle du second condensateur de charge (C4) (par exemple 1 µF).
6. Montage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'un condensateur
de lissage (C3) est branché en parallèle avec l'enroulement d'excitation du relais
de fermeture (GR).
7. Montage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'une diode Zener
(ZD) est branchée en parallèle avec le circuit série formé par la second diode (D2)
et le premier condensateur de charge (C2).
8. Montage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'un second diviseur
de tension (R7,R8) est branché en parallèle avec le second condensateur de charge
(C4) et que sa prise (P6) est raccordée à l'entrée non inverseuse (+) de l'amplificateur
opérationnel (OP).
9. Montage selon l'une des revendications 2 à 8, caractérisé en ce que la troisième diode
(D3) est branchée en série avec une résistance (R3) entre le quatrième point de jonction
(P4) et le troisième point de jonction (P5).
10. Montage selon l'une des revendications 2 à 9, caractérisé en ce qu'entre le contact
de repos (g2) du relais de branchement (GR) et la première diode (D1) est branchée
une première résistance (R1) et qu'entre le contact de travail (g1) du relais de fermeture
et l'électrode, tournée à l'opposé du premier condensateur de charge (C2), de la seconde
diode (D2) est branché le montage formé d'un premier condensateur (C1) et d'une seconde
résistance (R2).
11. Montage selon la revendication 10, caractérisé en ce que la première résistance (R1)
possède une valeur ohmique (par exemple 100 k.ohms) nettement supérieure à l'impédance
(par exemple 1k.ohm) du circuit série formé par le premier condensateur (C1) et la
seconde résistance (R2).
12. Montage selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'entre le contact
de repos (s2) du relais de sécurité (SR) et la masse (N) est branché le circuit série
formé d'une troisième résistance (R13), d'une diode (D8) et d'un contact de fermeture
(RS) pouvant être actionné manuellement.
13. Montage selon la revendication 12, caractérisé en ce que les électrodes, tournées
à l'opposé des contacts de relais (s2,g2), de la première diode (D1) et de la diode
(D8) indiquée en dernier lieu sont reliées entre elles et sont connectées à la borne,
non reliée à la masse, du contact de fermeture (RS).
14. Montage selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que la première sortie
(FZ) du circuit (FS) du détecteur de flamme est raccordée à l'électrode de commande
d'un thyristor de commutation (TY1) situé dans un générateur d'étincelles d'allumage
(ZT,R11,C5,D7) , alimenté par l'intermédiaire d'une diode (D6) à partir de la tension
alternative (L,N).
15. Montage selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce qu'un dispositif
d'alimentation en courant (PS), qui délivre les tensions continues d'alimentation
(+22 V, -5 V), pour l'amplificateur opérationnel (OP) et le circuit de détection de
flamme (FS), est branché entre la masse (N) et un point de jonction (P8) entre le
contact de travail (s1) du relais de sécurité (SR) et le point de commutation (gr)
du relais de fermeture.