[0001] Die Erfindung betrifft gemäß Oberbegriff von Anspruch 1 eine Wiedereinschaltsperre
bei einem Relais, wobei ein verschwenkbares Betätigungselement vorgesehen ist, welches
in der Bewegungsbahn des Ankers liegt und mit beweglichen Kontakten zweier Kontaktanordnungen
in Verbindung steht, und im Betätigungselement eine Ausnehmung angeordnet ist, mit
der es an einem zapfenförmigen Element schwenkbar und verschiebbar geführt ist (DE-A-36
02 692).
[0002] Derartige Relais werden beispielsweise in Haushaltsgeräten zum mehrpoligen Schalten
von Stromkreisen verwendet, wobei - wenn z.B. die Heizung von Waschmaschinen oder
Geschirrspülern geschaltet wird - hohe Ströme über die Kontakte des Relais fliessen.
Verschweisst oder verklebt bei einer Überlast einer der beweglichen Kontakte, so erfolgt
das Abschalten des betreffenden Stromkreises nur einpolig, was beim Betrieb des Gerätes
nicht ohne weiteres erkennbar ist.
Mit der Wiedereinschaltsperre bei einem Relais nach der Erfindung wird nun ein erneutes
Schließen des Stromkreises verhindert, wenn zuvor nicht beide Kontakte geöffnet haben.
[0003] Beim Fehlen einer Wiedereinschaltsperre tritt auch der Nachteil ein, daß später auch
noch der andere Kontakt verschweissen könnte, so daß der Stromkreis auch dann nicht
unterbrochen wird, wenn der Erregerstromkreis des Relais ausgeschaltet wird, wodurch
sich eine erhebliche Gefahrenquelle bilden könnte. Bei dem Relais nach der Erfindung
soll zusätzlich erreicht werden, daß die volle Funktion des Relais wieder gegeben
ist, wenn sich der verschweißte Kontakt wieder löst.
[0004] Eine Wiedereinschaltsperre bei einem Relais der eingangs genannten Art ist bereits
aus der DE-OS 36 02 692 bekannt. Dort ist zur Betätigung der Kontaktanordnung ein
schwenkbares Betätigungselement vorgesehen, welches beim Verkleben eines Kontaktpaares
an einem Zapfen verschwenkt wird, so daß eine am Betätigungselement vorgesehene Betätigungsfläche
außerhalb des Eingriffs eines durch den Anker bewegten Schaltfingers gebracht wird.
[0005] Diese bekannte Wiedereinschaltsperre ist jedoch mit seiner an einem Zeiger des Betätigungselements
liegenden Betätigungsfläche, die in Eingriff mit einem Schaltfinger gebracht werden
muß, relativ aufwendig. Weiterhin könnte es als nachteilig empfunden werden, daß bei
der bekannten Wiedereinschaltsperre trotz einer im Relais vorliegenden Störung weiterhin
der Anker betätigt werden kann.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine Wiedereinschaltsperre der
eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß bei konstruktiv einfacher Ausbildung
bei hoher Betriebssicherheit das Blockieren der gesamten Relaisanordnung erreicht
wird, wobei die Funktion wieder voll erreicht werden soll, wenn sich der verschweißte
Kontakt wieder löst.
[0007] Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Ausnehmung im Betätigungselement
als Kulisse derart ausgebildet ist, daß sich nach dem Verschwenken des Betätigungselements
durch Öffnen nur einer Kontaktanordnung dieses sich auf dem zapfenförmig ausgebildeten
Element nach Art einer Verriegelung solange abstützt, wie die Unsymmetrie der wirkenden
Kräfte besteht.
[0008] Das Wesen der Erfindung liegt demnach darin, daß die Verriegelungselemente innerhalb
des Betätigungselements selbst in Form einer Kulisse angeordnet sind. Beim Verkleben
eines Kontaktpaares verschwenkt das Betätigungselement, wobei sich dann die Kulisse
auf einem zapfenförmigen Element an einer Verrundung abstützt, welches Element die
Kulisse durchgreift, wodurch das Betätigungselement in seiner Längsbewegung sowohl
nach oben als auch nach unten vollständig verriegelt wird. In Verbindung mit dieser
Verriegelung des Betätigungselements wird ebenfalls die Betätigungsbewegung des Ankers
eingeschränkt, wodurch eine etwaig auftretende Störung im Relais leicht erkannt werden
kann.
[0009] Die Verriegelung wirkt hierbei solange, wie ein Kontakt verschweißt ist. Sobald sich
die z.B. schwache Verschweißung durch irgendwelche Einflüsse mechanischer Art wieder
löst, wird die Verriegelung durch das Herausgleiten des zapfenförmigen Elements aus
der Verrundung der Kulisse aufgehoben, so daß das Relais wieder voll in Funktion ist.
Bei einer erneuten Betätigung wird dennoch die vorherige Verriegelung annuliert.
[0010] In vorteilhafter Ausgestaltung ist es vorgesehen, daß die Kulisse in Längsrichtung
des Betätigungselements symmetrisch angeordnet ist und abgerundete Ausnehmungen für
die Verriegelung der Kulisse am zapfenförmigen Element vorgesehen sind und weiterhin
eine langlochartige Ausnehmung in Längsrichtung des Betätigungselements angeordnet
ist.
[0011] Im weiteren sind vorteilhaft die Ausnehmungen für die Verriegelung der Kulisse schräg
nach außen weisend vorgesehen, wobei das zapfenförmige Element bei der Verriegelung
in einer Verrundung halbkreisförmig umgriffen wird, so daß sich die Kulisse in Betätigungsrichtung
des Ankers am zapfenförmigen Element abstützt. Sobald die Verschweißung zu bestehen
aufhört, gleitet die Kulisse wegen der Führung an abgerundeten Flächen wieder in die
Ruhelage zurück. Das Relais ist dann wieder voll funktionsfähig.
[0012] Bei dieser Ausbildung wird in besonders einfacher konstruktiver Art mit halbkreisförmigen
Ausnehmungen die Verriegelung des Betätigungselements im Bereich der Kulisse erreicht,
wobei vorteilhaft der Anker in die Verriegelung mit einbezogen wird, so daß im Falle
einer Störung bei der Betätigung des Relais auch der Anker in seiner Betätigung gehemmt
ist. In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung ist es vorgesehen, daß das Betätigungselement
unmittelbar den jeweiligen beweglichen Kontakt im Bereich der Kontaktfedern umgreift,
wobei am Betätigungselement einander gegenüberstehend Haltezapfen angeordnet sind,
die zwischen sich einen Schlitz ausbilden, der die Kontaktfedern umgreift.
[0013] Hierbei ist es vorgesehen, daß im Bereich des Schlitzes einander gegenüberstehend
dreiecksförmige Lagerflächen ausgebildet sind, wobei das Betätigungselement die Kontaktfeder
mit messerartig ausgebildeten Lagerungen umgreift.
[0014] Bei dieser Ausgestaltung des Betätigungselements wird eine vorteilhafte Lagerung
an den Kontaktfedern erreicht, wobei in Verbindung mit der messerartigen Lagerung
des Betätigungselements ein genaues Abschwenken der Kulisse zur Verriegelung an dem
zapfenförmigen Element erreicht wird.
[0015] Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, daß zwischen dem
Betätigungselement und der Kontaktanordnung ein Zwischenglied, z.B. ein Schieber,
der die beweglichen Kontakte trägt, vorgesehen ist, wobei das Zwischenglied drehbar
im Bereich einer Lagerung mit dem Betätigungselement verbunden ist.
[0016] Bei dieser Ausführung erfasst das Betätigungselement die Kontakte über einen Schieber,
wodurch sich in konstruktiver Hinsicht besondere Vorteile ergeben. So können die zu
schaltenden Kontakte über die Schieberanordnung in einem größeren Abstand vom Betätigungselement
angeordnet werden und über die Schieber können in Verbindung mit Eingriffsflächen
an den Schiebern auch mehrere unterschiedliche Kontaktanordnungen geschaltet werden.
[0017] Die Erfindung wird nun im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung
mit Zeichnungen näher beschrieben, wobei sich aus der nachfolgenden Beschreibung zusätzliche
Vorteile und Ausgestaltungen ergeben. In den Zeichnungen zeigen:
- Figur 1
- eine Wiedereinschaltsperre nach der Erfindung in schematischer Darstellung mit Ansicht
auf die Stirnseite des Relais, wobei die Kontaktanordnungen störungsfrei vorliegen,
- Figur 2
- die Wiedereinschaltsperre nach Figur 1, wobei durch Verschweissen eines beweglichen
mit einem feststehenden Kontakt eine Störung vorliegt, wodurch sich das Betätigungselement
verriegelt,
- Figur 3
- eine Wiedereinschaltsperre in einer anderen Ausführungsform im störungsfreien Zustand
mit Stirnansicht auf das Relais, wobei vom Betätigungselement ausgehend Schieber zur
Kontaktbetätigung vorgesehen sind,
- Figur 4
- die Wiedereinschaltsperre nach Figur 3 im verriegelten Zustand.
[0018] Aus Figur 1 ist das Relais 1 in einer Stirnansicht ersichtlich, wobei der Anker 3
am Betätigungselement 2 anliegt und das Betätigungselement 2 selbst mit Haltezapfen
15,16 , die zwischen sich einen Schlitz 17 nach Figur 2 ausbilden, die Kontaktfedern
13,14, welche die beweglichen Kontakte 4,5 tragen, umgreift.
[0019] Die beweglichen Kontakte 4,5 sind einer Kontaktanordnung 6,7 des Relais zugeordnet
und stehen nicht näher bezeichneten , feststehenden Kontakten gegenüber.
[0020] Das Betätigungselement 2 führt die beweglichen Kontakte 4,5 an den Haltezapfen 15,16
im Bereich einer von oben und unten gegen die Kontaktfedern 13,14 wirkende dreiecksförmige
Lagerung, wobei nach Figur 2 eine messerartige Lagerung 18 des Betätigungselements
2 an den beweglichen Kontakten 4,5 ausgebildet wird.
[0021] In Zusammenhang mit der Lagerung des Betätigungselements an den Kontaktfedern 13,14
ist insbesondere aus Figur 2 ersichtlich, daß beim Schwenken des Betätigungselements
2 die Haltezapfen 15,16 zwischen sich dreiecksförmige Schwenkflächen ausbilden, im
Bereich derer das Betätigungselement 2 sowohl nach der linken als auch nach der rechten
Seite frei verschwenkbar ist.
[0022] Aus Figur 1 in Verbindung mit Figur 2 ist im weiteren die Wirkungsweise der Kulisse
8 ersichtlich, mit deren Hilfe sich das Betätigungselement 2 beim Verschwenken an
einem ortsfesten zapfenförmigen Element 9 abstützt.
[0023] Im Ruhezustand des Relais nach Figur 1 - soweit im Relais keine Störung durch Verschweissen
von Kontakten vorliegt - ist die Kulisse 8 symmetrisch zum zapfenförmigen Element
9 angeordnet, wobei sich die Kulisse 8 symmetrisch mit der Unterseite am Element 9
abstützt. Sobald das Relais schaltet und soweit keine Störung vorliegt, verschiebt
sich die Kulisse 8 in Längsrichtung des Betätigungselements 2 symmetrisch, wodurch
die Kulisse 8 im Bereich einer langlochartigen Ausnehmung 12 am zapfenförmigen Element
9 geführt wird.
[0024] Die Kulisse 8 weist im weiteren schräg zur Längsachse versetzt halbkreisförmige Ausnehmungen
10,11 auf, wobei nach Figur 2 ersichtlich ist, daß beim Verschweissen der Kontaktanordnung
7 das Betätigungselement um die Schweiss-Stelle verschwenkt wird und hierbei die Kulisse
aus der Symmetrie-Ebene herausgeschwenkt wird und die Ausnehmung 10 der Kulisse sich
hierbei an dem zapfenförmigen Element 9 abstützt, wobei dieses Element 9 halbkreisförmig
umgriffen wird.
[0025] Beim Verschwenken des Betätigungselements nach Figur 2 gerät demnach die Kulisse
8 in Eingriff mit einer der Ausnehmungen 10,11 der Kulisse, wobei die Richtung der
Abstützung mit der Richtung der Ankerbewegung des Ankers 3 zusammenfällt, so daß insoweit
auch die Bewegung des Ankers 3 mit der Verriegelung des Betätigungselements 2 blockiert
wird. Mit dem Verschwenken des Betätigungselements 2 beim Verschweissen oder Verkleben
der beweglichen Kontakte 4 mit einem feststehenden Kontakt wird demnach nicht nur
die weitere Betätigung des beweglichen Kontaktes 5 der Kontaktanordnung 6 verhindert,
sondern das Relais 1 insgesamt - insbesondere der Anker 3 - wird blockiert, so daß
eine wirksame Wiedereinschaltsperre des Relais geschaffen wird, die auch nach außen
infolge der mangelnden Bewegung des Klappankers erkenntlich wird.
[0026] Während nach den Figuren 1 und 2 das Betätigungselement 2 unmittelbar den beweglichen
Kontakt 4,5 umgreift, ist nach den Figuren 3 und 4 eine Ausführungsform vorgesehen,
wo das Betätigungselement 2 die Kontakte 4 und 5 über ein Zwischenglied 19, z.B. über
einen Schieber erfasst, wobei der Schieber die beweglichen Kontakte 4 und 5 trägt.
[0027] In Figur 3 ist die Wiedereinschaltsperre in der Normallage dargestellt, d.h. entriegelt
und es kann mit dem Betätigungselement 2 im Bereich der Kulisse 8 eine normale Betätigung
des Relais stattfinden.
[0028] Aus Figur 3 ist erkenntlich, daß bei einer störungsfreien Situtation das Betätigungselement
2 in Längsrichtung nach unten durch den Anker 3 verschoben wird, wobei am Betätigungselement
Lagerungen 20,21 vorgesehen sind, an denen die Schieber 19 ansetzen, wobei in der
Normallage des Relais in Längsrichtung der Kulisse 8 eine symmetrische Verschiebung
des Betätigungselements 2 und der Schieber 19 stattfindet.
[0029] Im Störungsfall nach Figur 4, wo die beweglichen Kontakte 4 der Kontaktanordnung
7 an den feststehenden Kontakten verschweisst sind, wird ersichtlich, daß das Betätigungselement
2 um die Lagerungen 20,21 verschwenkt und hierbei die Kulisse 8 im Bereich der Ausnehmung
10 in Eingriff mit dem zapfenförmigen Element 9 gelangt, wodurch die Entriegelung
des Betätigungselements 2 nach Art einer Wiedereinschaltsperre stattfindet.
[0030] Aus Figur 4, wo das Betätigungselement 2 die Kontakte 4,5 über Schieber erfasst,
wird ersichtlich, daß es sich hierbei ebenso wie nach Figur 2 um eine Verriegelung
zweier Kontakte handelt, in der Art, daß das Nichtöffnen eines Kontaktes - hier des
beweglichen Kontaktes 4 - ein erneutes Schließen des anderen Kontaktes - hier des
weiteren beweglichen Kontaktes 5 - verhindert.
[0031] Die Funktion der Wiedereinschaltsperre nach Figur 4 beruht mit der Kulissenführung
demnach auf demselben Prinzip, wie nach Figur 2, wobei beispielsweise zwei Kontakte
vorgesehen sind, die denselben Stromkreis schalten und ein erneutes Schließen verhindert
wird, wenn nicht zuvor beide Kontakte 4,5 geöffnet haben.
[0032] Auch in Figur 4 mit der Schieberanordnung wird die Funktion der Wiedereinschaltsperre
durch eine in dem Betätigungselement 2 untergebrachte Kulisse 8 erreicht, wobei sich
die Kulisse 8 bei einer Störung auf einem beispielsweise zapfenförmigen ausgebildeten
Element 9 abstützt und somit gewaltsam die Bewegung des Betätigungselements 2 nach
Art einer Verriegelung behindert.
[0033] Die Verriegelung nach Figur 2 und Figur 4 wirkt insbesondere dann, wenn ein Kontakt
verschweißt ist. Sobald sich die Verschweißung durch irgendwelche Einflüsse mechanischer
Art löst, gleitet die Kulisse 8 wegen der Abrundung der Ausnehmung 10,11 aus dem Eingriffsbereich
des Zapfens 9, so daß mit dem Verschwenken der Kulisse 8 in die Ruhelage die Funktion
des Relais 1 wieder voll hergestellt ist.
1. Wiedereinschaltsperre bei einem Relais, wobei ein verschwenkbares Betätigungselement
(2) vorgesehen ist, welches in der Bewegungsbahn des Ankers (3) liegt und mit beweglichen
Kontakten zweier Kontaktanordnungen in Verbindung steht und im Betätigungselement
(2) eine Ausnehmung (8) angeordnet ist, mit der es an einem zapfenförmigen Element
(9) schwenkbar und verschiebbar geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung im Betätigungselement (2) als Kulisse (8) derart ausgebildet
ist, daß nach dem Verschwenken des Betätigungselements (2) durch Öffnen nur einer
Kontaktanordnung dieses sich auf dem zapfenförmig ausgebildeten Element (9) nach Art
einer Verriegelung solange abstützt, wie die Unsymmetrie der wirkenden Kräfte besteht.
2. Wiedereinschaltsperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kulisse (8) in Längsrichtung des Betätigungselements (2) symmetrisch angeordnet
ist und abgerundete Ausnehmungen (10,11) für die Verriegelung der Kulisse (8) am zapfenförmigen
Element (9) vorgesehen sind und weiterhin eine langlochartige Ausnehmung (12) in Längsrichtung
des Betätigungselements (2) angeordnet ist.
3. Wiedereinschaltsperre nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (10,11) für die Verriegelung der Kulisse (8) schräg nach außen
weisend vorgesehen ist und das zapfenförmige Element (9) bei der Verriegelung halbkreisförmig
in einer Verrundung umgreift, so daß sich die Kulisse (8) in Betätigungsrichtung des
Ankers (3) am zapfenförmigen Element (9) abstützt, wobei sich die Kulisse (8) vom
zapfenförmigen Element (9) wieder löst, wenn der verschweißte Zustand eines Kontaktpaares
beeindet ist, (Figur 2, Figur 4).
4. Wiedereinschaltsperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (2) unmittelbar den jeweiligen beweglichen Kontakt (4,5)
im Bereich der Kontaktfedern (13,14) umgreift, wobei am Betätigungselement (2) einander
gegenüberstehend Haltezapfen (15,16) angeordnet sind, die zwischen sich einen Schlitz
(17) ausbilden, der die Kontaktfedern (13,14) umgreift (Figur 2).
5. Wiedereinschaltsperre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Schlitzes (17) einander gegenüberstehend dreiecksförmige Lagerflächen
ausgebildet sind, wobei das Betätigungselement (2) die Kontaktfeder (13,14) mit messerartig
ausgebildeten Lagerungen (18) umgreift (Figur 2).
6. Wiedereinschaltsperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Betätigungselement (2) und der Kontaktanordnung (6,7) ein Zwischenglied
(19), z.B. ein Schieber, der die beweglichen Kontakte (4,5) trägt, vorgesehen ist,
wobei das Zwischenglied (19) drehbar im Bereich einer Lagerung (20,21) mit dem Betätigungselement
(2) verbunden ist (Figur 3, Figur 4).
1. Reclosing lockout for a relay, in which there is provided a pivotable operating element
(2) which lies in the movement path of the armature (3) and is connected with movable
contacts of two contact arrangements, and in the operating element (2) is arranged
a recess (8) with which it is pivotably and displaceably guided on a peg-shaped element
(9), characterised in that the recess in the operating element (2) is constructed
as a link (8) in such a way that after the pivoting of the operating element (2),
by opening only one contact arrangement, this rests on the peg-shaped element (9)
in the manner of a lock for as long as the dissymmetry of the active forces is maintained.
2. Reclosing lockout according to claim 1, characterised in that the link (8) is symmetrically
arranged in the longitudinal direction of the operating element (2) and is provided
with rounded-off recesses (10, 11) for the locking of the link (8) on the peg-shaped
element (9), and furthermore an elongated hole-like recess (12) is arranged in the
longitudinal direction of the operating element (2).
3. Reclosing lockout according to the claims 1 and 2, characterised in that for the locking
of the link (8) the recess (10, 11) is provided pointing diagonally towards the outside
and when locked the peg-shaped element (9) is engaged in a curve, so that the link
(8) in the operating direction of the armature (3) is supported by the peg-shaped
element (9), the link (8) being released again from the peg-shaped element (9) when
the welded state of a pair of contacts is ended (Figure 2, Figure 4).
4. Reclosing lockout according to claim 1, characterised in that the operating element
(2) embraces directly the respective movable contact (4, 5) in the region of the contact
springs (13, 14), oppositely arranged retaining lugs (15, 16) being arranged on the
operating element (2) in between which there is formed a slot (17) which embraces
the contact springs (13, 14).
5. Reclosing lockout according to claim 4, characterised in that oppositely arranged,
triangular bearing surfaces are constructed in the region of the slot (17), the operating
element (2) embracing the contact spring (13, 14) with bearings (18) constructed like
knives (Figure 2).
6. Reclosing lockout according to claim 1, characterised in that between the operating
element (2) and the contact arrangement (6, 7) there is provided an intermediate member
(19), e.g. a slider which carries the movable contacts (4, 5), the intermediate member
(19) being rotatably connected with the operating element (2) in the region of a bearing
(20, 21) (Figure 3, Figure 4).
1. Dispositif de blocage de réenclenchement pour un relais, dans lequel il est prévu
un élément d'actionnement pivotant (2) qui se trouve dans la trajectoire de l'induit
(3) et est relié aux contacts mobiles de deux dispositifs de contact, et il est prévu
dans l'élément d'actionnement (2) un évidement (8) à l'aide duquel ledit élément est
guidé pour pouvoir pivoter et coulisser sur un élément en forme de tourillon (9),
caractérisé en ce que l'évidement prévu dans l'élément d'actionnement (2) est conçu
comme une coulisse (8) de telle sorte qu'après voir pivoté en raison de l'ouverture
d'un seul dispositif de contact, l'élément d'actionnement (2) s'appuie sur l'élément
en forme de tourillon (9), à la manière d'un verrouillage, tant qu'il y a une dissymétrie
entre les forces agissantes.
2. Dispositif de blocage de réenclenchement selon la revendication 1, caractérisé en
ce que la coulisse (8) est disposée symétriquement dans le sens longitudinal de l'élément
d'actionnement (2), des évidements arrondis (10, 11) sont prévus pour le verrouillage
de la coulisse (8) au niveau de l'élément en forme de tourillon (9), et un évidement
en forme de trou oblong (12) est disposé dans le sens longitudinal de l'élément d'actionnement
(2).
3. Dispositif de blocage de réenclenchement selon les revendications 1 et 2, caractérisé
en ce que l'évidement (10, 11) prévu pour le verrouillage de la coulisse (8) est dirigé
en biais vers l'extérieur et lors du verrouillage, l'élément en forme de tourillon
(9) vient en prise suivant une forme semi-circulaire dans une partie arrondie, de
sorte que la coulisse (8) s'appuie à l'élément en forme de tourillon (9) dans le sens
d'actionnement de l'induit (3), la coulisse (8) se détachant à nouveau de l'élément
en forme de tourillon (9) lorsque l'état soudé d'une paire de contacts est terminé
(figures 2, 4).
4. Dispositif de blocage de réenclenchement selon la revendication 1, caractérisé en
ce que l'élément d'actionnement (2) vient en prise directement autour du contact mobile
(4, 5) dans la zone des ressorts de contact (13, 14), étant précisé qu'il est prévu,
au niveau de l'élément d'actionnement (2), des tourillons d'arrêt (15, 16) se faisant
face et définissant entre eux un interstice (17) qui entoure les ressorts de contact
(13, 14) (figure 2).
5. Dispositif de blocage de réenclenchement selon la revendication 4, caractérisé en
ce que des surfaces d'appui triangulaires se faisant face sont prévues dans la zone
de l'interstice (17), l'élément d'actionnement (2) entourant les ressorts de contact
(13, 14) avec des supports en forme de lames (18) (figure 2).
6. Dispositif de blocage de réenclenchement selon la figure 1, caractérisé en ce qu'il
est prévu, entre l'élément d'actionnement (2) et le dispositif de contact (6, 7),
un organe intermédiaire (19), par exemple un coulisseau, qui porte les contacts mobiles
(4, 5), cet organe intermédiaire (19) étant relié en rotation, dans la zone d'un support
(20, 21), à l'élément d'actionnement (2) (figures 3, 4).