[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum chlorfreien Bleichen von Zellstoff
zur Herstellung von Kunstfasern mit Ozon nach einem dreistufigen Verfahren, bestehend
aus einer Sauerstoffbleiche, die mit einer Wasserstoffperoxidbleiche kombiniert ist
(EOP-Stufe), einer Ozonbleiche (Z-Stufe) und einer Peroxidbleiche (P-Stufe).
[0002] Da Chlor ein giftiges, schwer kontrollierbares Gas ist, und chlorhältige Bleichmittel
chlorierte Abwasserinhaltsstoffe produzieren, welche in Zukunft nicht mehr toleriert
werden können, wurden für das Bleichen von Zellstoffen Verfahren entwickelt, die O₂,
H₂O oder O₃ in verschiedenen Kombinationen und unter verschiedenen Bedingungen als
umweltschonende Alternative einsetzen.
[0003] Ein Verfahren der eingangs genannten Art ist aus Beispiel 24 (das sich auf die Beispiele
10, 2 und 1 zurückbezieht), der US-A 4 216 054 bekannt. Hier wird Douglasfichtenzellstoff
mit relativ schlechtem Ergebnis (Weißgrad 74,6) gebleicht.
[0004] Die CA-A 11 03 409 beschreibt ein Bleichverfahren, das drei Ozonstufen in Serie verwendet
und das ozonhältige Restgas aus der 3.Ozonbleichstufe in die 1. Ozonbleichstufe einbringt,
um den restlichen Ozongehalt auszunutzen. Das in der 1.Ozonbleichstufe anfallende
Restgas wird nicht mehr weiter verwendet.
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das Verfahren der eingangs genannten Art
dahingehend zu verbessern, daß es kostengünstiger, umweltschonender und energiesparender
durchgeführt werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß der Restsauerstoffgehalt der Abluft der Z-Stufe in der EOP-Stufe
vollständig zur Reaktion gebracht wird und daß das Abwasser der Z-Stufe, dessen pH-Wert
vorzugsweise unter 3 liegt, zur Verdünnung zwischen EOP- und Z-Stufe und/oder zur
Entaschung des Zellstoffs nach der Bleiche eingesetzt wird.
[0007] Es wurde nämlich überraschend gefunden, daß es bei einem Bleichverfahren der eingangs
genannten Art möglich ist, die Verfahrensparameter so zu wählen, daß der Restsauerstoffgehalt
der Abluft der Z-Stufe in der EOP-Stufe vollständig zur Reaktion gebracht wird. Dadurch
ist die erfindungsgemäße Chemikalienrückführung möglich und die oben erwähnte Aufgabe
gelöst.
[0008] Bei der Wahl der Verfahrensparameter ist folgendes zu beachten:
In der EOP-Stufe muß die Kappa-Zahl des Zellstoffes soweit herabgesetzt werden,
daß man im folgenden mit einer einzigen Ozonstufe auskommt. Pro Ozonstufe darf nicht
zu stark gebleicht werden, weil sonst die Qualität des Zellstoffs leidet. Der Ozonbedarf
in der O-Stufe (Z-Stufe) wird durch die Temperatureinstellung in der EOP-Stufe so
geregelt, daß die Gesamtmenge an Restgas in der EOP-Stufe eingesetzt werden kann.
Wegen des geringen Ozoneinsatzes kann die Temperatur in der Z-Stufe relativ hoch gewählt
werden, sodaß der Energieaufwand für die Kühlung und das Wiederaufheizen des Zellstoffs
zwischen den Stufen gering gehalten werden kann. Die Aktivierung über die Temperatur
und die NaOH-Menge in der EOP-Stufe wird so gewählt, daß die Gesamtmenge an Restgas
aus der O₃-Stufe hier zur Reaktion gebracht wird.
[0009] Die EOP- und die Z-Stufe können beim erfindungsgemäßen Verfahren von der Chemikalienbilanz
her als eine Einheit betrachtet werden. Die Z-Stufe kann als LC(low consistency)-Stufe,
d.h. unter 4 Masse-% ATS, oder als MC(mediumconsistency)-Stufe, d.h. in einem Bereich
von 5 - 20 Masse % ATS, vorzugsweise 7 - 15 % ATS, nach A 2494/89 gefahren werden.
[0010] Die zweite Möglichkeit ist natürlich dann besonders vorteilhaft, wenn auch die EOP-Stufe
und die P-Stufe als MC-Stufe gefahren werden, weil dann naturgemäß das Verdünnen vor
der Z-Stufe und das Eindichten vor der P-Stufe entfällt bzw. nur in einem wesentlich
geringerem Ausmaß durchgeführt werden muß.
[0011] Es gibt verschiedene Verfahrensparameter, die dazu geeignet sind, den Sauerstoffbedarf
der EOP-Stufe auf den Rest-Sauerstoffgehalt der Abluft der Z-Stufe abzustimmen. Es
wird jedoch nach einer Ausgestaltung der Erfindung bevorzugt, daß die Temperatur,
der NaOH-Einsatz und das O₂/H₂O₂-Verhältnis in der EOP-Stufe so geregelt werden, daß
der Sauerstoffverbrauch bei konstantem Umsatz auf den Rest-Sauerstoffgehalt der Abluft
der Z-Stufe abgestimmt ist.
[0012] Es ist zweckmäßig, wenn die Temperatur der EOP-Stufe 70 - 100°C, vorzugsweise 75°C
beträgt, wenn die NaOH-Konzentration der EOP-Stufe zwischen 2,5 - 5 Masse-%, bezogen
auf Zellstoff, atro gebleicht, beträgt und wenn im Gemisch O₂ - H₂O₂ der EOP-Stufe
höchstens ebensoviel H₂O₂ wie O₂, bezogen auf die Masse, vorliegt
Weiters ist es zweckmäßig, wenn die Z-Stufe mit einem O₂/O₃-Gemisch mit maximal
10 Masse-% O₃ betrieben wird und die Temperatur der Z-Stufe 40 - 70°C, vorzugsweise
50 - 60°C, beträgt.
[0013] Die Bleichfolge EOP - Z - P beginnt mit dem Einleiten des Abgases aus der Z-Stufe
in ein Gemisch von Zellstoff zur Herstellung von Kunstfasern NaOH und H₂O₂.
[0014] Aufgrund der eingestellten Verfahrensparameter wird ein 50%-iger Umsatz des eingesetzten
O₂ mit dem Zellstoff erzielt. Dadurch ist es möglich, bei Zellstoff zur Herstellung
von Kunstfasern die Kappa-Zahl herabzusetzen. Der Kappa-Wert des Zellstoffes zur Herstellung
von Kunstfasern soll, wenn er in die Z-Stufe eingebracht wird, maximal bei 2,0, vorzugsweise
bei 1,8 - 2,5 liegen.
[0015] Durch diese Kappa-Zahl gelingt es, bei Kunstfaserzellstoffen mit einer Z-Stufe auszukommen.
Es ist bekannt, daß Papierzellstoffe dagegen weitaus mehr Ozon verbrauchen.
[0016] Wird die Z-Stufe als LC-Prozeß gefahren, so sind 0,5 - 10% O₃ in O₂ ausreichend.
Die geringe O₃-Menge ermöglicht Temperaturen zwischen 50 - 60°C, sodaß gegenüber der
vorangegangenen Stufe die Temperatur unverändert ist und keine Energieverluste auftreten.
[0017] Sowohl Abgas als auch Abwasser wird vollständig zur Reaktion gebracht.
[0018] Die P-Stufe, die der Z-Stufe folgt, ist ebenfalls der Temperatur der Vorstufe angepaßt,
sie verlauftzwischen 60 - 70°C und benötigt weniger H₂O₂ als üblich.
[0019] Die nachfolgenden Beispiele sollen die Erfindung noch näher erläutern.
Beispiel 1
[0020] Sortierter Buchen-Zellstoff zur Herstellung von Kunstfasern ungebleicht mit einer
Kappazahl von 5,2, einer Viskosität von 24,5 mPas und einem Weißgehalt Elrepho von
55,6 wird einer dreistufigen Bleiche unterzogen.
1.Bleichstufe (EOP)
[0021] Der Rohzellstoff mit einer Stoffdichte von 15% und einer Temperatur von 75°C wurde
mit Natronlauge in einer Menge von
33 kg/t Zellstoff atro gebleicht (entsprechend 366 l NaOH-Lösung mit 90 g/l) und
10,8 l 50%-igem H₂O₂ versetzt
und zu einer MC-Pumpe (Mittelkonsistenzpumpe) geführt. Druckseitig der MC-Pumpe wurden
5,5 Nm³ Abgas pro t Zellstoff atro gebleicht der O₃-Stufe, welche auf 7 bar komprimiert
wurden, über eine Fritte zugeführt. Bei einem Anteil von ca. 95% O₂ im Gas entspricht
dies einer O₂-Zugabe von 7,5 kg O₂ pro t Zellstoff.
[0022] Die Stoffsuspension wurde anschließend in einem "High-Shear"-MC-Mixer behandelt.
In diesem Mixer wurden nochmals 5,5 Nm³ Abgas aus der Z-Stufe zugeführt.
[0023] Dieses Gemisch wurde über ein Vorreaktionsrohr mit 3 min Verweilzeit in einen Aufwärts-Bleichturm
geleitet, welcher eine Reaktionszeit von 2 h 45 min gestattet.
[0024] In der Folge wurde der Zellstoff auf zwei Vakuumtrommelfiltern und einer Schneckenpresse
von der anhaftenden Flotte befreit. Das Filtrat der Schneckenpresse (3,3 m³/t Zellstoff)
wurde im Gegenstrom gemeinsam mit weiteren 3,3 m³ Frischwasser über Waschrohre auf
den Filtern zur Wäsche verwendet.
[0025] Damit konnte die organische Begleitfracht auf 3 kg OTS pro t Zellstoff gesenkt werden.
Der Weißgrad betrug 75,4%; die Kappazahl 1,89; die Viskosität 24,0 mPas.
2. Bleichstufe (Z)
[0026] Nach der Schneckenpresse wurde der Zellstoff mit Retourwasser des Vakuumtrommelfilters
nach der Z-Stufe auf eine Stoffdichte von 2% verdünnt und mit Schwefelsäure ein pH
von 3 eingestellt. In einer OZON-Bleichanlage bekannter Bauart (Waagner-Biro) wurde
die Sauerstoffsuspension von 2% Stoffdichte im Kreislauf über einen Injektor gefördert.
Schrittweise wurden über diesen Injektor 1,45 g OZON pro kg Zellstoff eingetragen.
Die Verweilzeit im Reaktor betrug 20 min, die Temperatur 51°C.
[0027] Anschließend wurde der Zellstoff wieder gewaschen. Das saure Filtrat wurde zum Entaschen
des Zellstoffs vor dem letzten Filter eingesetzt.
[0028] Die Analysenwerte des Zellstoffs waren:
Weißgrad 78,3; Kappazahl 0,97; Viskosität 22,0.
3. Bleichstufe (P)
[0029] Die 3.Stufe erfolgt unter Zugabe von 4 kg NaOH/t Zellstoff und 7 kg H₂O₂ (50 %-ig)
bei 65°C und 13% Stoffdichte bei einer Verweilzeit von 4 h.
[0030] In weiterer Folge wurde auf zwei Vakuumtrommelfiltern gewaschen. Vor dem zweiten
Filter wurde mit dem Filtrat der Z-Stufe angesäuert, um den Aschegehalt des Zellstoffs
auf 0,06% zu senken.
| Fertigstoffanalysen: |
| Weißgrad |
89,7% |
| Viskosität |
21,8 mPas |
| Kappazahl |
0,76 |
Beispiele 2 und 3
[0031] Im Labor wurde eine kontinuierliche Versuchsapparatur zur O₃-Bleiche betrieben, wobei
über einen Injektor O₃-haltiger Sauerstoff in eine 2%-ige Zellstoffsuspension eingetragen
wurde. Das Abgas wurde in einem Druckbehälter gesammelt, durch Eindrücken von Wasser
komprimiert und für die diskontinuierlichen Versuche der 1. Bleichstufe (EOP) in einem
gerührten Laborautoklav eingesetzt.
[0032] Die 3.Bleichstufe (P) wurde ebenfalls diskontinuierlich durchgeführt.

Beispiel 4
[0033] Zellstoff nach der 1.Bleichstufe von Beispiel 1 wurde entnommen und im Labor weiter
verarbeitet.
(Weißgehalt 75,4%, Kappazahl 1,89, Viskosität 24,0 mPas)
Dieser wurde abgepreßt auf 20% Stoffdichte und mit verdünnter Schwefelsäure auf
11% Stoffdichte verdünnt, sodaß der pH-Wert 2,9 betrug.
[0034] In einem "High-Shear"-Mixer wurde diese Zellstoffsuspension fluidisiert und komprimiertes
O₃-hältiges Sauerstoffgas eingedrückt.
[0035] Die Mischzeit betrug 15 s, die Reaktionszeit 180 s, der O₃-Druck 5,1 bar, die Temperatur
50°C.
[0036] Der spezifische O₃-Einsatz lag bei 1,50 g O₃/kg Zellstoff atro gebleicht, der O₃-Verbrauch
bei 1,40 g.
[0037] Die Analysendaten des dabei erhaltenen Zellstoffes waren:
| Weißgehalt |
80,4 % |
| Viskosität |
21,4 mPas |
| Kappazahl |
0,92 |
Dieser Zellstoff wurde einer Laborendbleiche (P-Stufe) unterworfen:
| Temperatur |
64°C |
| Verweilzeit |
4 h |
| Stoffdichte |
13 % |
| NaOH-Einsatz |
0,38 % |
| H₂O₂-Einsatz |
0,38 % |
| Fertigstoffdaten |
| Kappazahl |
0,72 |
| Weißgehalt |
90,0 % |
| Viskosität |
20,8 mPas |
1. Verfahren zum chlorfreien Bleichen von Zellstoff zur Herstellung von Kunstfasern mit
Ozon nach einem dreistufigen Verfahren, bestehend aus einer Sauerstoffbleiche, einer
Ozonbleiche (Z-Stufe) und einer Peroxidbleiche (P-Stufe), wobei die Abluft der Z-Stufe
der Sauerstoffbleiche zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Sauerstoffbleiche
mit einer Wasserstoffperoxidbleiche kombiniert ist (EOP-Stufe), daß der Restsauerstoffgehalt
der Abluft der Z-Stufe in der EOP-Stufe vollständig zur Reaktion gebracht wird und
daß das Abwasser der Z-Stufe, dessen pH-Wert vorzugsweise unter 3 liegt, zur Verdünnung
zwischen EOP- und Z-Stufe und/oder zur Entaschung des Zellstoffs nach der Bleiche
eingesetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur, der NaOH-Einsatz
und das O₂/H₂O₂-Verhältnis in der EOP-Stufe so geregelt werden, daß der Sauerstoffverbrauch
bei konstantem Umsatz auf den Rest-Sauerstoffgehalt der Abluft der Z-Stufe abgestimmt
ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur der EOP-Stufe
70 -100°C, vorzugsweise 75°C, beträgt.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die NaOH-Konzentration
der EOP-Stufe zwischen 2,5 - 5 Masse-%, bezogen auf Zellstoff, atro gebleicht, beträgt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Gemisch
O₂-H₂O₂ in der EOP-Stufe höchstens ebensoviel H₂O₂ wie O₂, bezogen auf die Masse,
vorliegt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Z-Stufe
mit einem O₂/O₃-Gemisch mit maximal 10 Masse-% O₃ betrieben wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur
der Z-Stufe 40 - 70°C, vorzugsweise 50 - 60°C, beträgt.
1. Method for the chlorine-free bleaching of cellulose for the manufacture of artificial
fibres, with ozone according to a three-stage method, consisting of acid bleaching,
ozone bleaching (Z-stage) and peroxide bleaching (P-stage), in which the spent air
of the Z-stage is supplied to the acid bleaching, characterised in that the acid bleaching
is combined with a hydrogen peroxide bleaching (EOP stage), that the remaining acid
content of the spent air of the Z- stage is completely reacted and that the effluent
from the Z-stage, the pH value of which preferably lies below 3, is used for dilution
between EOP- and Z-stages and/or for the removal of ash from the cellulose after bleaching.
2. Method according to claim 1, characterised in that the temperature, the use of NaOH
and the O₂/H₂O₂ ratio are controlled in the EOP-stage such that the consumption of
acid during constant conversion is checked against the remaining acid content of the
spent air of the Z-stage.
3. Method according to claim 2, characterised in that the temperature of the EOP-stage
amounts to 70-100°C, preferably 75°C.
4. Method according to claim 2 or 3, characterised in that the NaOH concentration of
the EOP-stage amounts to between 2.5-5% by mass, with respect to cellulose, atro bleached.
5. Method according to one of claims 1 to 4, characterised in that in the O₂-H₂O₂ mixture
in the EOP-stage, at most as much H₂O₂ as O₂, with respect to mass, is present.
6. Method according to one of claims 1 to 5, characterised in that the Z-stage is carried
out with a O₂/O₃-mixture which contains in maximum 10% by mass O₃.
7. Method according to one of claims 1 to 6, characterised in that the temperature of
the Z-stage amounts to 40-70°C, preferably 50-60°C.
1. Procédé de blanchîment, en l'absence de chlore, de cellulose, pour l'obtention de
fibres artificielles avec de l'ozone consistant en trois étapes, à savoir un blanchîment
à l'oxygène, un blanchîment à l'ozone (étape Z) et un blanchîment au peroxyde (étape
P), l'effluant gazeux de l'étape Z étant amené à l'étape de blanchîment à l'oxygène,
caractérisé en ce que le blanchîment à l'oxygène est combiné avec un blanchîment au
peroxyde d'hydrogène (étape EOP), en ce que la totalité de la teneur en oxygène résiduel
de l'effluent gazeux de l'étape Z est amenée à réagir intégralement dans l'étape EOP,
et en ce que l'effluent de l'étape Z, dont le pH est de préférence inférieur à 3,
est utilisé pour une dilution opérée entre l'étape EOP et l'étape Z et/ou pour l'épuration
de la cellulose après l'étape de blanchîment.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la température, la quantité
de NaOH ajoutée et les proportions O₂/H₂O₂ dans l'étape EOP sont réglées de façon
à ce que la consommation d'oxygène soit déterminée, dans le cas d'un processus constant,
sur la teneur en oxygène résiduel de l'effluent gazeux de l'étape Z.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que la température de l'étape
EOP est de 70°C à 100°C, de préférence de 75°C.
4. Procédé selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la concentration en NaOH
de l'étape EOP est comprise entre 2,5 et 5% massique, exprimé par rapport à la masse
de cellulose sèche blanchie.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'on
a dans le mélange O₂/H₂O₂ de l'étape EOP, au plus autant de H₂O₂ que de O₂, exprimé
en proportions massiques.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'étape
Z est mise en oeuvre avec un mélange O₂/O₃ contenant au maximum 10% en masse de O₃.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la
température de l'étape Z est de 40°C à 70°C, de préférence de 50°C à 60°C.