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(11) |
EP 0 441 330 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.12.1994 Patentblatt 1994/51 |
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Anmeldetag: 05.02.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E06B 9/174 |
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Rolltor mit einem wärmegedämmten und/oder gepanzerten Torblatt-Behang
Roller shutter with heat insulated and/or armoured flexible door element
Porte enroulable avec une porte flexible thermiquement isolée et/ou blindée
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
05.02.1990 DE 4003359
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.08.1991 Patentblatt 1991/33 |
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Patentinhaber: HÖRMANN KG DISSEN |
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D-49201 Dissen a.T.W. (DE) |
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Erfinder: |
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- Hörmann, Stephan, Dipl.-Phys.
W-4830 Gütersloh (DE)
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| (74) |
Vertreter: Flügel, Otto, Dipl.-Ing. |
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Lesser & Flügel,
Postfach 81 05 06 81905 München 81905 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 509 687 FR-A- 2 101 451
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DE-U- 8 708 710 GB-A- 4 409
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Rolltor, insbesondere mit in der Dicke mehrschichtig aufgebautem
Behang, mit einer Wickelwelle zum Auf- und Abwickeln des Behanges oder Rolltorpanzers,
an der eine Vorrichtung angreift, die die Wickelwelle längs eines Tragarms einer Tragkonsole
in Abhängigkeit von der Wickeldicke verschiebt, mit einem von der Wickelwelle angetriebenen
ersten Getrieberad, mit einem - gegebenenfalls über einem Getriebezug - getrieblich
damit verbundenes letztes Getrieberad und mit einem sich in Richtung des Tragarms
erstreckenden, bezüglich der Wandkonsole in der Betriebslage ortsfest angeordneten
Translationsteil, längs welchem sich ein von dem letzten Getrieberad angetriebenes
Rotationsteil mit geringer werdender Wickeldicke in Richtung auf die Ablaufseite des
Wickels bewegt,
[0002] Es ist bekannt - DE-U-8708710 -, die an etwa horizontal vom Sturz der zu schließenden
Toröffnung abragenden Konsolenschienen abgestützte Wickelwelle mit ihren Lagern entlang
dieser Konsolenschienen in Abhängigkeit von dem Durchmessers des Wickels zu verschieben,
wodurch man eine gute Einleitung des vom Wickel ablaufenden Behanges in die Torblattführungen
seitlich der zu schließenden Toröffnung erreicht. Dieses Vorgehen ist insbesondere
bei solchen Behängen erforderlich, die im geöffneten Zustand des Tores verhältnismäßig
große Wickel bilden, also - einmal vergleichbare Toröffnungshöhen vorausgesetzt -
entsprechend dick ausgebildet sind. Die Steuerung der beiden Bewegungen des Auf- bzw.
Abrollens des Behanges einerseits und diejenige der Verschiebelage der Wickelwelle
von dem Sturz der zu schließenden Toröffnung, von diesem weg bzw. auf diesen zu sind
entsprechend synchronisiert. Ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel für eine
solche Vorrichtung zum Verschieben der Achse der Wickelwelle eines Rolltores wird
in folgenden noch vorgestellt. Solche Vorrichtungen unterliegen allerdings einer gewissen
Gefahr für den Fall, daß im Steuergetriebe dieser Vorrichtung ein Defekt - beispielsweise
durch ein gebrochenes Zahnrad - auftritt, der die Synchronisation zwischen der Aufrollbewegung
des Torblattes und der Verschiebung der Wickelwelle fort von dem Sturz unterbricht.
Bei Blockierung der Verschiebebewegung der Welle und gleichzeitig weiterer Aufwickelbewegung
des Behanges wird mit wachsendem Wickeldurchmesser eine Klemmung zwischen Wickelwelle
und Sturz durch den wachsenden Wickel erfolgen, wodurch der Betrieb des Tores gewaltsam
gestört wird und die Gefahr besteht, daß der Behang durch Angriff an dem Sturz im
Auflaufbereich des Wickels reißt, so daß der in die Toröffnung hineinragende abgerissene
Abschnitt abstürzt. Hierauf wird ebenfalls nachstehend noch näher eingegangen.
[0003] Um einer solchen Gefahr vorzubeugen ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Vorrichtung
mit einer wandseitigen Halterung aus einem an dem Translationsteil gehaltenen Bauteil
mit klammerartiger Öffnung und einem ortsfest gehaltenen Stift versehen ist, der bei
in ihre Arbeitslage eingeführte Vorrichtung in die einseitig offene klammerartige
Öffnung eingreift.
[0004] Bevorzugte Ausführungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, insbesondere
im Zusammenhang mit den in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiel. Es zeigen:
- Figur 1
- einen schematischen Querschnitt durch das Ende einer Wickelwelle und die Vorrichtung
zum Verschieben von deren Achse entlang etwa horizontaler Streben von die Welle tragenden
Stützkonsolen für die Aufnahme eines Wickels eines Behanges, der entsprechend dicke
Wickellagen erzeugt, als insbesondere nicht oder nur geringfügig im Zuge der Aufwickelns
zusammendrückbar ist;
- Figur 2
- einen Schnitt VII-VII gemäß Figur 1;
- Figur 3
- einen Halterungsteilabschnitt einer Anrollkonsolen-Vorrichtung nach den Figuren 1
und 2 mit einer lösbaren Halterung;
- Figur 4
- eine sturzseitige Draufsicht auf die stirnseitig im Schnitt wiedergegebenen Halterung
gemäß Figur 3.
[0005] Die in Fig. 1 insgesamt mit 5 bezeichnete Vorrichtung ist an der Seite der insgesamt
mit 6 bezeichneten Wickelwelle angeordnet, die einen Hohlzylinder 7 aufweist, in den
nach innen versetzt eine kreisförmige Seitenronde mittels einer Schweißnaht 9 eingeschweißt
ist, welche Öffnungen 10 aufweist.
[0006] Die Vorrichtung 5 weist ferner sich in Richtung der Achse 11 der Wickelwelle 6 erstreckende
Bolzen 12 auf, die in die Öffnungen 10 der Seitenronde 8 mit ihrem freien Ende eingreifen.
Das andere Ende der Bolzen 12 ist in einem insgesamt mit 13 bezeichneten Tellerrad
festgelegt. Nachdem die Vorrichtung 5 bezüglich der (nicht gezeigten) Wandkonsole
fest angeordnet ist, wird bei Drehung der Wickelwelle 6 das Tellerrad über die Öffnungen
10 und die Bolzen 12 angetrieben und dreht sich mit der gleichen Drehzahl wie die
Wickelwelle.
[0007] Das Tellerrad 13 kämmt mit einem Kegelrad 14, welches bezüglich der Vorrichtung 5
fest und senkrecht zu der Achse 11 der Wickelwelle 6 als erstes Glied in einem Getriebezug
angeordnet ist.
[0008] Parallel zu dem ersten Zahnrad 15 ist ein mit diesem kämmendes zweites Zahnrad 16
als weiteres Glied des Getriebezuges vorgesehen, zu dem koaxial ein drittes Zahnrad
17 größeren Durchmessers und größerer Zähnezahl als letztes Getrieberad angeordnet.
Die beiden Zahnräder 16, 17 können einstückig ausgebildet sein.
[0009] Die dritten Zahnräder 17 kämmen jeweils mit vierten Zahnrädern 18, welche ein Rotationsteil
bilden, die eine Hülse 19 mit einem Innengewinde aufweisen, wobei dritte und vierte
Zahnräder 17 bzw. 18 gleich sind.
[0010] Als Translationsteil ist eine Gewindestange 20 vorgesehen, welche in das Innengewinde
des vierten Zahnrades 18 bzw. dessen Hülse 19 eingreift. In Fig. 2 ist die obere Hälfte
bezüglich der Achse des Kegelrades 14 mit Bezugszeichen versehen. Bezüglich einer
senkrecht zur Zeichenebene durch diese Achse verlaufenden Symmetrieebene ist aber
die Vorrichtung spiegelsymmetrisch, so daß klar ist, daß bei Drehung des Kegelrades
14 aufgrund der Drehung der Wickelwelle 6 die Zahnräder des Getriebezuges (15 bis
17) das Rotationsteil 18 und sich dieses gegen das ortsfeste Translationsteil 20 bewegt,
was bedeutet, daß beim Abrollen der Wickelwelle die Gewindestange 20 in die Vorrichtung
5 eingefahren wird in dazu vorgesehene Bohrungen 21.
[0011] Ferner ist ersichtlich, daß die Vorrichtung 5 berüglich einer Ebene 22 zweigeteilt
so ausgebildet ist, daß die Achse 11 der Wickelwelle 6 aufgenommen werden kann.
[0012] Beide Gewindestangen 20 sind ferner mittels einer Quertraverse 24 starr miteinander
verbunden. In deren Mitte ist eine insgesamt mit 25 bezeichnete Haltevorrichtung angebracht,
mittels der die Vorrichtung beispielsweise an der Wand gehäusefest angebracht werden
kann.
[0013] Die der Seitenronde 8 zugewandte Seite der Vorrichtung 5 ist ferner mit einer kreisringförmigen
Blechscheibe 26 versehen, die in eine umfangsseitig verlaufende Nut 27 an dem Tellerrad
13 eingreift und dieses somit in stetigem kämmenden Eingriff mit dem Kegelrad 14 hält.
[0014] Die Figuren 1 und 2 und die vorstehende, zugehörige Beschreibung geben den Stand
der Technik nach der eingangs genannten DE-U-8708710 wieder. Nachfolgend wird anhand
der Figuren 3 und 4 die erfindungsgemäße Weiterbildung geschildert:
[0015] Wenn im Rahmen der vorgeschilderten Vorrichtung 5, die eine zwangsgeführte Anrollkonsole
darstellt, ein Fehler, beispielsweise durch Brechen eines der Zahnräder, eintritt,
stellt sich eine Selbsthemmung ein, was zur Folge hat, daß die Welle 11 für das Aufwickeln
des Behanges in einer starren Entfernung vom Sturz verbleibt. Beim Aufrollen des Behanges
wird dann der Abstand zur Wand bzw. zum Sturz irgendwann zu klein, so daß durch das
Aufwickeln des Behanges - das gilt ganz allgemein für einen Rolltorpanzer - Kräfte
entstehen, die eine Komponente auf die Welle 11 in Richtung weg von dem Wandsturz
aufweisen. Für diesen Fall soll sich die Vorrichtung 5 aus ihrer ortsfesten wandseitigen
Halterung 28 derart lösen, daß die Welle 11 für den Behang frei auf der Konsole gleiten
kann. Zu diesem Zwecke ist ein ortsfest gehaltener Stift 30 vorgesehen, der bei in
seiner Arbeitslage eingeführter Vorrichtung 5 in einer einseitig offene Klammerung
eingreift. Die Klammerung ist derart ausgebildet, daß beim Entlangschieben der Vorrichtung
5 in Richtung auf die Wand bzw. den Sturz eine klammerartige Öffnung 31 sich bei Angriff
an dem Stift 30 weitet und dieser in die klammerartig umfaßte Öffnung 31 gerät. Diese
Öffnung 31 wird zum Teil von dem Bauteil 29, beispielsweise Druckgußteil, gebildet,
an dem auch die Spindeln 20 der Vorrichtung 5 gehalten sind, und zwar derart, daß
eine zur Wand hin geöffnete Ausbuchtung 32 entsteht, in die der ortsfeste Stift 30
letztlich gelangt. Ein Teil dieser Öffnung 31 wird im Mittelbereich von einer Nase
33 übergriffen, die zu einem Kunststoff-Klammerteil 34 gehört, das im Bauteil 29 -
Druckgußteil - um einen Sollbruch-Stift 35 schwenkbar gelagert ist. Die Nase 33 erstreckt
sich in Zugrichtung einer Öse 36 dieses Klammerteils 34, und das als zweiarmiger Hebel
ausgebildete Klammerteil 34 weist jenseits des Sollbruch-Stiftes 35 einen federartigen
Bügel 37 auf, der an dem Zinkguß- oder Spritzgußteil abgestützt ist, wie dies die
Zeichnung zeigt. Dieser Federbügel 35 ist blattfederartig ausgebildet.
[0016] Durch diese Konstruktion ist es möglich, die Wickelwelle 6 mit der Vorrichtung 5
in die Verarkerung mit dem ortsfesten Stift 30 nach Art eines Schnappverschlusses
zu überführen. Will man - aus welchem Grunde auch immer - diese Verbindung zur Wand
hin lösen, dann zieht man an der Öse 36, so daß unter Verformung des blattfederförmigen
Teils 37 und Drehung um den Sollbruch-Stift 35 die Nase 33 den ortsfesten Stift 30
freigibt. Das ist beispielsweise für Wartungszwecke und dergleichen zweckdienlich.
[0017] Der Sollbruch-Stift 35 hat die Aufgabe, bei einem Versagen der Vorrichtung 5 das
Kunststoffteil 34 und damit die Klammer aus seiner Verbindung mit dem Spritzgußteil
zu lösen, so daß die Vorrichtung entlang der Konsole frei gleiten kann und dadurch
das Torblatt nicht beschädigt wird, sondern im Zweifelsfalle auch weiter betrieben
werden kann.
1. Rolltor, insbesondere mit in der Dicke mehrschichtig aufgebautem Behang, mit einer
Wickelwelle (6) zum Auf- und Abwickeln des Behanges oder Rolltorpanzers, an der eine
Vorrichtung (5) angreift, die die Wickelwelle (6) längs eines Tragarms einer Tragkonsole
in Abhängigkeit von der Wickeldicke verschiebt, mit einem von der Wickelwelle (6)
angetriebenen ersten Getrieberad (13), mit einem - gegebenenfalls über einem Getriebezug
(15 bis 17) - getrieblich damit verbundenes letztes Getrieberad (17) und mit einem
sich in Richtung des Tragarms erstreckenden, bezüglich der Wandkonsole in der Betriebslage
ortsfest angeordneten Translationsteil (20), längs welchem sich ein von dem letzten
Getrieberad (17) angetriebenes Rotationsteil (18) mit geringer werdender Wickeldicke
in Richtung auf die Ablaufseite des Wickels bewegt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung (5) mit einer wandseitigen Halterung (28) aus einem an dem Translationsteil
(20) gehaltenen Bauteil (29) mit klammerartiger Öffnung (31) und einem ortsfest gehaltenen
Stift (30) versehen ist, der bei in ihrer Arbeitslage eingeführter Vorrichtung (5)
in die einseitig offene klammerartige Öffnung (31) eingreift.
2. Rolltor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß beim Entlangschieben der Vorrichtung (5) in Richtung auf die Wand bzw. den Sturz
oberhalb der Toröffnung die klammerartige Öffnung (31) sich beim Angriff an dem Stift
(30) weitet und dieser in die klammerartige Öffnung (31) einschnappt.
3. Rolltor nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die klammerartige Öffnung (31) zum Teil durch eine zur Wand hin geöffnete Ausbuchtung
(32), beispielsweise Druckgußteil, gebildet ist, an dem auch Spindeln des Translationsteils
(20) der Vorrichtung (5) gehalten sind.
4. Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Teil der Öffnung (31) im Mittelbereich von einer Nase (33) übergriffen ist,
die zu einem Kunststoff-Klammerteil (34) gehört, das in dem Bauteil (29) - Druckgußteil
- um einen Sollbruch-Stift (35) schwenkbar gelagert ist, wobei die Nase (33) sich
in Zugrichtung einer Öse (36) des Klammerteils (34) erstreckt, das insbesondere als
zweiarmiger Hebel ausgebildet ist und jenseits des Sollbruch-Stiftes (35) einen federartigen
Bügel (37) aufweist, der an dem Bauteil (29) abgestüzt ist.
5. Rolltor nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der federartige Bügel (37) blattfederartig ausgebildet ist.
6. Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Getrieberad (13) ein Tellerrad ist, welches axial sich erstreckende
Bolzen (12) aufweist, die in Öffnungen (10) der Wickelwelle (6) eingreifen, wobei
die Öffnungen (10) in einer in die als Hohlzylinder ausgebildete Wickelwelle (6) nach
innen versetzt eingeschweißte kreisförmige Seitenronde (8) angebracht sind.
7. Rolltor nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Tellerrad (13) mit einem Kegelrad (14) als erstes Glied in dem Getriebezug
kämmt, daß sich koaxial an das Kegelrad ein dazu drehfestes erstes Zahnrad (15) als
zweites Glied des Getriebezuges anschließt und daß das Kegelrad (14) und das erste
Zahnrad (15) einstückig ausgebildet sind, wobei parallel zu dem ersten Zahnrad (15)
mit diesem kämmende zweite Zahnräder (16) als weitere Glieder des Getriebezuges vorgesehen
sein können und koaxial zu jedem zweiten Zahnrad (16) ein dazu drehfestes drittes
Zahnrad (17) größeren Durchmessers und größerer Zähnezahl als letztes Getrieberad
angeordnet sein kann und die dritten Zahnräder (17) jeweils mit vierten Zahnrädern
(18) kämmen können, die ein Innengewinde (in Hülse 19) aufweisen und das Rotationsteil
bilden.
8. Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Rotationsteil (20) zwei Gewindestangen mit Außengewinde vorgesehen sind, die
in Innengewinde (Hülse 19) des Rotationsteils (viertes Zahnrad 18) eingreifen, daß
die Gewindestangen an ihrem freien Ende starr miteinander über das eine Traverse bildende
Bauteil (29) verbunden sind, welches in seinem mittleren Bereich die klammerartige
Öffnung (31) für die Aufnahme des hinsichtlich der Wand ortsfest gehaltenen Stiftes
(30) aufweist.
9. Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 8
dadurch gekennzeichnet,
daß die der Seitenronde (8) zugewandte Seite der Vorrichtung (5) mit einer kreisringförmigen
Blechscheibe (26) versehen ist, welche in eine umfangsseitig verlaufende Nut (27)
an dem Tellerrad (13) eingreift.
10. Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung (5) für den nachträglichen Anbau um die Achse (11) der Wickelwelle
zweigeteilt ausgebildet ist.
1. A roller door, more particularly with a shutter made up of several layers, comprising
a winding shaft (6) for the winding-up and unwinding of the shutter or armoured roller
door, on which winding shaft a device (5) engages which, depending on the winding
thickness, displaces the winding shaft (6) along a supporting arm of a bracket, said
device comprising a first gear wheel (13) driven by the winding shaft (6), a last
gear wheel (17) which has a gear connection with the first gear wheel, optionally
via a group of gears (15 to 17), and a translation part (20) fixedly arranged in the
operational position, with respect to the wall bracket, and extending in the direction
of the supporting arm, along which translation part, a rotational part (18), driven
by the last gear wheel (17) moves in the direction of the winding-off side of the
roll as the roll thickness decreases, characterised in that the device (5) is provided
with a support (28) near the wall, consisting of a component (29) held on the translation
part (20), said component having a clamp-like aperture (31) and a fixedly held pin
(30) which engages, when the device (5) is placed in its operational position, in
the clamp-like aperture (31) open on one side.
2. A roller door according to claim 1, characterised in that, as the device (5) is pushed
along in the direction of the wall or the drop above the door opening, the clamp-like
aperture (31) widens when it strikes the pin (30) which then snaps into the clamp-like
aperture (31).
3. A roller door according to claim 2, characterised in that the clamp-like aperture
(31) is formed partly by a bulge (32), open in the direction of the wall, for example
a die cast part, on which there are also mounted shafts of the translation part (20)
of the device (5).
4. A roller door according to any one of claims 1 to 3, characterised in that a projection
(33) engages, within the centre region, over a part of the aperture (31), said projection
being part of the plastics clamping part (34) which is mounted in the component (29),
a die cast part, so as to be pivotal about a safety pin, the projection (33) extending
in the direction of a ring (36) of the clamping part (34) which is constructed, in
particular, as a two-armed lever and has a spring-like strap (37) above the safety
pin (35), said strap being supported on the component (29).
5. A roller door according to claim 4, characterised in that the spring-like strap (37)
is in the form of a flat spring.
6. A roller door according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the first
gear wheel (13) is a spur bevel gear which has axially extending bolts (12) which
engage in apertures (10) of the winding shaft (6), the apertures (10) being arranged
in a circular side disc (8) which is welded into the winding shaft (6) so as to be
inwardly offset, the winding shaft being in the form of a hollow cylinder.
7. A roller door according to claim 6, characterised in that the spur bevel gear (13)
meshes with a bevel gear (14) as a first member of the group of gears, that coaxially
to the bevel gear there is a first gear wheel (15) which is the second member of the
group of gears and is rotationally fixedly connected to the bevel gear and that the
bevel gear (14) and the first gear wheel (15) are integrally constructed, any second
gear wheels (16) meshing with the first gear wheel (15) being, optionally, provided,
parallel to the first gear wheel, as further members of the group of gears and, coaxially
to each second gear wheel (16), a third gear wheel (17) which has a larger diameter
and a greater number of teeth and is rotationally fixedly connected thereto being,
optionally, provided as a last gear wheel and any third gear wheels (17) being able
to mesh with fourth gear wheels (18) which have an internal thread (in sleeve 19)
and form the rotational part.
8. A roller door according to any one of claims 1 to 7, characterised in that two threaded
rods with an external thread are provided as a rotational part (20), said threaded
rods engaging in internal threads (sleeve 19) of the rotational part (fourth gear
wheel 18), that the free ends of the threaded rods are rigidly connected to one another
via a component (29) forming a crosstie, which component has, in the central region,
the clamp-like aperture (31) for receiving the pin (30) fixedly held with respect
to the wall.
9. A roller door according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the side
of the device (5), facing the side disc (8), is provided with a circular sheet-metal
disc (26) which engages in a circumferential groove provided on the spur bevel gear
(13).
10. A roller door according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the device
(5) is constructed in two parts for the subsequent mounting about the shaft (11).
1. Porte à enroulement, constituée notamment d'un rideau fait de plusieurs couches, comportant
un arbre d'enroulement (6) pour manoeuvrer le rideau blindé ou non, en prise avec
un dispositif (5) qui fait coulisser l'arbre (6) sur le bras d'une console porteuse
en fonction de l'épaisseur enroulée, un premier pignon (13) entraîné par l'arbre (6),
un dernier pignon (17) relié au premier, éventuellement par un train d'engrenages
(15 à 17), une pièce de translation (20) parallèle au bras porteur de la console montée
sur la paroi, fixe par rapport à cette console en position de service et le long de
laquelle une pièce de rotation (18) entraînée par le dernier pignon (17) se déplace,
lorsque l'épaisseur du rouleau diminue, vers la face de sortie de ce rouleau, caractérisée
en ce que le dispositif (5) est équipé d'un organe de maintien (28), du côté de la
paroi, constitué d'une pièce (29) à ouverture de pincement, montée sur la pièce de
translation (20), et d'une broche (30) à position fixe qui, lorsque le dispositif
(5) est en position de travail, est engagée dans l'ouverture de pincement (31) ouverte
d'un côté.
2. Porte à enroulement selon la revendication 1, caractérisée en ce que, par coulissement
du dispositif (5) en direction de la paroi ou du linteau surplombant l'ouverture de
la porte, l'ouverture de pincement (31) s'écarte sous la poussée de la broche (30)
qui vient s'encliqueter dans cette ouverture (31).
3. Porte à enroulement selon la revendication, caractérisée en ce que l'ouverture de
pincement (31) comporte une partie présentant une embouchure ouverte en direction
de la paroi, cette partie étant par exemple en fonte coulée sous pression et portant
les broches de la pièce de translation (20) du dispositif (5).
4. Porte à enroulement selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'une
partie de l'ouverture (31), dans sa zone médiane, est recouverte par le bec (33) d'une
pièce de pincement (34) en matière plastique, montée pivotante sur la pièce (29) en
fonte coulée autour d'une tige à rupture (35), le bec (33) s'étendant selon la direction
de traction d'un anneau (36) de la pièce de pincement (34) qui a notamment la forme
d'un levier à deux bras dont celui situé près de la tige à rupture (35) présente un
arc élastique (37) s'appuyant sur la pièce (29).
5. Porte à enroulement selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'arc élastique
(37) constitue une lame de ressort.
6. Porte à enroulement selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le
premier pignon (13) du train d'engrenages est une couronne dentée plate portant, parallèlement
à son axe, des broches (12) engagées dans des ouvertures (10) de l'arbre d'enroulement
(6), ces ouvertures étant pratiquées dans un flasque latéral circulaire (8) décalé
vers l'intérieur et soudé dans un cylindre creux constituant l'arbre d'enroulement
(6).
7. Porte a enroulement selon la revendication 6, caractérisée en ce que la couronne (13)
engrène avec un pignon conique (14) constituant le premier élément d'un train d'engrenages
dont le deuxième est un pignon cylindrique (15) coaxial et solidaire en rotation du
premier avec lequel il peut constituer un ensemble monobloc, et en parallèle au premier
pignon (15) et du second pignon (16) engrenant avec celui-ci on peut avoir d'autres
éléments du train d'engrenages et coaxialement à chaque second pignon denté (16),
un troisième pignon (17), solidaire en rotation, de plus grand diamètre et à plus
grand nombre de dents, les pignons (17) pouvant eux-mêmes être en prise avec des quatrièmes
pignons (18) portant un filetage interne (dans une douille 19) et constituant un élément
du mécanisme de rotation.
8. Porte à enroulement selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'un
élément du mécanisme de rotation est constitué par deux tiges filetées extérieurement
(20) en prise avec les filetages internes (douilles 19), des quatrièmes pignons (18),
ces tiges étant reliées à leurs extrémités libres, de manière rigide, par une pièce
(29) formant traverse et portant, en son milieu, l'ouverture de pincement (31) recevant
la broche (30) montée fixe par rapport à la paroi.
9. Porte à enroulement selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la
face du dispositif (5) en regard du flasque latéral (8) est munie d'un disque en tôle
(26) logé dans une rainure périphérique (27) portée par la couronne dentée (13).
10. Porte à enroulement selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que le
dispositif (5) est composé de deux parties permettant son montage ultérieur autour
de l'axe (11) de l'arbre d'enroulement.