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EP 0 441 766 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.12.1994 Patentblatt 1994/51 |
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Anmeldetag: 17.01.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: C21D 9/04 |
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Vorrichtung zum Härten von Schienen
Apparatus for hardening rails
Appareil pour la trempe de rails
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
05.02.1990 DE 4003363
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.08.1991 Patentblatt 1991/33 |
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Patentinhaber: VOEST-ALPINE Industrieanlagenbau GmbH |
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A-4020 Linz (AT) |
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Erfinder: |
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- Buchegger, Rudolf, Dipl.-Ing.
A-4490 St. Florian (AT)
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Vertreter: Hübscher, Heiner, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte Dipl.-Ing. Gerhard Hübscher,
Dipl.-Ing. Helmut Hübscher
Dipl.-Ing. Heiner Hübscher
Spittelwiese 7 4020 Linz 4020 Linz (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
AT-B- 375 402 US-A- 2 095 946
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DE-C- 503 369
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Härten des Schienenkopfes von
Schienen, bestehend aus einem Tauchbecken für den Schienenkopf, einem Manipulator
zum Übernehmen einzelner auf Kopf und Fuß aufliegender Schienen von einem Zuförderer
und zum Eintauchen des Schienenkopfes in das Tauchbecken und aus einer Fördereinrichtung
zum Abtransport der behandelten Schienen.
[0002] Zum Härten von Schienen, vorzugsweise aus der Walzhitze, wird zumindest der Schienenkopf
durch ein Kühlmittel abgeschreckt, wobei einem Eintauchen des Schienenkopfes in das
Kühlmittel wegen der damit verbundenen, über die Schienenlänge gleichmäßigeren Abschreckbedingungen
der Vorzug gegenüber einem Aufsprühen des Kühlmittels gegeben wird (AT-PS 375 402).
Das Eintauchen des Schienenkopfes in ein Tauchbecken erfordert allerdings im Rahmen
einer Serienfertigung einen geeigneten Manipulator, der die über einen Zuförderer
angeförderten Schienen einzeln übernimmt und mit dem Schienenkopf nach unten zur Abschreckung
in das Tauchbecken eintaucht.
[0003] Zu diesem Zweck ist es bekannt (DE-C-503 369), oberhalb des Tauchbeckens auf einer
gemeinsamen Welle angeordnete Tragarme zur Aufnahme des Schienenfußes der jeweils
handzuhabenden Schiene vorzusehen und diesen Tragarmen zangenartige Spannbacken zuzuordnen,
die den Schienenfuß auf den Tragarmen festklemmen. Die so mit radial nach außen weisendem
Schienenkopf auf den Tragarmen eingespannte Schiene kann daher über die gemeinsame
Welle der Tragarme nach unten verschwenkt und mit dem Schienenkopf in ein Tauchbecken
eingetaucht werden. Abgesehen von der vergleichsweise aufwendigen Konstruktion ergibt
sich bei diesem bekannten Manipulator der Nachteil, daß die Schiene nach oben durch
den Manipulator abgedeckt ist, und daher beim Härten kaum überwacht werden kann.
[0004] Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, für eine Vorrichtung der eingangs
geschilderten Art einen Manipulator zu schaffen, der nicht nur einfach aufgebaut ist,
sondern auch eine Überwachung der Schienenhandhabung erlaubt.
[0005] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß der Manipulator auf beiden
Längsseiten des Tauchbeckens der Höhe nach verschiebbare und um eine in Längsrichtung
des Tauchbeckens verlaufende Achse verschwenkbare Tragarme aufweist, die gegen das
Tauchbecken vorragende Auflageansätze für den Schienenfuß zur Aufnahme der jeweils
handzuhabenden Schiene mit nach unten weisendem Schienenkopf und zwischen den Auflageansätzen
nach unten ragendem Schienensteg bilden.
[0006] Das Vorsehen von Tragarmen beidseits des Tauchbeckens schafft zunächst eine einfache,
raumsparende Möglichkeit, die jeweils zwischen diesen Tragarmen gehaltene, mit dem
Schienenkopf nach unten weisende Schiene in das Tauchbecken durch ein Absenken der
Tragarme einzutauchen. Die Verschwenkbarkeit dieser Tragarme um eine in Längsrichtung
des Tauchbeckens verlaufende Achse erlaubt darüber hinaus in einfacher Weise ein lagerichtiges
Übernehmen der auf Kopf und Fuß aufliegenden Schienen vom Zuförderer, weil durch ein
entsprechendes Einschwenken der in unterschiedliche Höhen ausgeschobenen Tragarme
der geneigte Schienenfuß beidseitig mit Hilfe der Auflageansätze der Tragarme untergriffen
werden kann, bevor die Schiene durch ein Ausgleichen der unterschiedlichen Hublagen
der Tragarme in die für das Eintauchen erforderliche Drehlage gedreht wird. Sind dabei
die Auflageansätze an den oberen Enden der Tragarme angeordnet, verlaufen also die
Tragarme zumindest im wesentlichen unterhalb der Förderebene des Zuförderers, so bleibt
die Schiene während ihrer Handhabung von oben zugänglich, was deren Überwachung erheblich
vereinfacht. Nach der Wärmebehandlung wird die Schiene über die Tragarme aus dem Tauchbecken
in die Förderebene der Fördereinrichtung übergeben, wobei die Tragarme auseinanderzuschwenken
sind, um den Schienenkopf freizugeben.
[0007] Die für das zangenartige Erfassen der Schienen erforderliche Schwenkmöglichkeit könnte
unter Umständen zur Übernahme der Schienen von dem seitlich an den Manipulator anschließenden
Zuförderer bzw. zum Übergeben an die Fördereinrichtung für den Abtransport der Schienen
ausgenützt werden. Einfachere Konstruktionsverhältnisse, die eine sichere Übernahme
der auf Kopf und Fuß aufliegenden Schienen gewährleisten können, ergeben sich allerdings,
wenn der Zuförderer bzw. die Fördereinrichtung zum Abtransport der Schienen als Querförderer
mit einer die Hubbahn der Tragarme kreuzenden Bewegungsbahn für eine aus dem Tragarmbereich
zurückziehbare Schienenauflage ausgebildet ist. In diesem Fall wird nämlich für die
Schienen eine vorteilhafte Übergabe- bzw. Übermahmelage zwischen den Tragarmen und
dem vertikal über die Tragarme verfahrbaren Querförderer sichergestellt. Voraussetzung
hiefür ist, daß die Schienenauflage des jeweiligen Querförderers aus dem Tragarmbereich
zurückgezogen werden kann, um das Absenken bzw. Anheben der Schienen gegenüber der
Förderebene der Querförderer zu ermöglichen.
[0008] Da die Ausrichtung der zu behandelnden Schienen in Längsrichtung des Tauchbeckens
nicht immer gewährleistet sein wird, kann der Zuförderer aus einer einen in Tauchbeckenlängsrichtung
verlaufenden Anschlag für die Schienen bildenden Traggabel bestehen. Mit der Querförderung
der Schienen ist somit ein Richtvorgang verbunden, weil sich die einzelnen Schienen
an den Anschlag der Traggabel anlegen. Die Ausbildung des Zuförderers als Traggabel
bringt außerdem den Vorteil mit sich, daß die Tragarme des Manipulators mit ihren
Auflageansätzen zur störungsfreien Übernahme der Schienen zwischen die Gabelzinken
greifen können. Ist dabei die Traggabel für die Schienen um eine in Längsrichtung
des Tauchbeckens verlaufende Achse verschwenkbar gelagert, so kann die jeweils angeförderte
Schiene mit Hilfe der Traggabel übernommen und nach der Querförderung wieder abgelegt
werden, beispielsweise auf einen Zwischenträger, was ein Rückziehen der Traggabel
vor der Übernahme der Schiene durch den Manipulator und damit unter Umständen eine
Verkürzung der Taktzeiten erlaubt. Wegen der Notwendigkeit, auch diesen Zwischenträger
aus dem Hubbereich der Tragarme zurückzuziehen, empfiehlt es sich in einem solchen
Fall, die Fördereinrichtung für den Abtransport der Schienen als Zwischenträger heranzuziehen.
Diese Fördereinrichtung ist ja funktionsbedingt aus dem Tragarmbereich zurückziehbar
angeordnet und wird sonst während der Schienenübergabe vom Zuförderer an den Manipulator
nicht benötigt.
[0009] Die im Tauchbecken abgeschreckten Schienen werden im allgemeinen einem Kühlbett zugeführt.
Die Übergabe der behandelten Schienen von den Tragarmen des Manipulators an das Kühlbett
kann in konstruktiv sehr einfacher Weise dadurch sichergestellt werden, daß die Fördereinrichtung
zum Abtransport der Schienen aus wenigstens einem die Schienenauflage tragenden Förderhebel
mit in Tauchbeckenlängsrichtung verlaufender Schwenkachse besteht. Durch eine Schwenkverstellung
des Förderhebels, der bei einer ausreichenden Hebelarmlänge auch größere Förderwege
mit einem kleinen Schwenkwinkel abdecken kann, kann die von den Tragarmen des Manipulators
übernommene Schiene auf das Kühlbett oder einen Kühlbettförderer übergeben werden,
wobei die Schiene wieder auf Kopf und Fuß zu liegen kommt.
[0010] Zur Verschiebung der Tragarme des Manipulators können unterschiedliche Antriebe eingesetzt
werden. Besonders günstige Konstruktionsbedingungen ergeben sich allerdings, wenn
die Tragarme eine mit einem Antriebsritzel kämmende Zahnstange aufweisen, die eine
einfache Höhensteuerung der Tragarme sicherstellt. Zum Verschwenken der in dieser
Art heb- und senkbaren Tragarme können diese in einer um die in Tauchbeckenlängsrichtung
verlaufende Achse des Antriebsritzels verschwenkbaren Hubführung gelagert sein, was
bezüglich der Antriebsverbindung des Antriebsritzels vorteilhafte Konstruktionsbedingungen
schafft. Zum Verschwenken der Tragarme um die Achse des Antriebsritzels können entsprechende
Stelltriebe eingesetzt werden, beispielsweise Exzentertriebe, die über eine gemeinsame
Stellwelle zumindest für alle Tragarme auf einer Beckenseite betätigt werden können.
[0011] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise Dargestellt. Es zeigen
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Härten von Schienen in einer schematischen,
teilweise aufgerissenen Seitenansicht und
- Fig. 2
- den Manipulator dieser Vorrichtung in einer teilweise aufgerissenen Ansicht in Richtung
der Tauchbeckenlängsachse in einem größeren Maßstab.
[0012] Die dargestellte Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Zuförderer 1 zwischen
einem die aus einer Walzanlage auslaufenden Schienen 2 in Längsrichtung anfördernden
Rollgang 3 und einem Manipulator 4 zum Eintauchen des Schienenkopfes 5 in ein Tauchbecken
6 sowie aus einer Fördereinrichtung 7 zum Abtransport der behandelten Schienen 2,
die im Anschluß an die Abschreckung in einem entsprechenden Tauchbad auf ein Kühlbett
8 gelegt werden. Wie die Fig. 1 erkennen läßt, ist der Zuförderer 1 als Traggabel
9 mit eine Schienenauflage 10 ergebenden Tragzinken 11 ausgebildet, die zwischen die
Rollen des Rollganges 3 greifen, um die Schiene 2 vom Rollgang 3 abheben und dem Manipulator
4 zufördern zu können. Zu diesem Zweck ist die Traggabel 9 mit einer Führungsschiene
12 verbunden, die quer zur Längsachse der Schiene 2 verschiebbar in einer Rollenführung
13 gehalten ist und eine Zahnstange 14 trägt, die mit einem Ritzel 15 kämmt, so daß
die Traggabel 9 über das Ritzel 15 in Richtung des Pfeiles 16 angetrieben werden kann.
Da sich die Führungsschiene 12 außerdem auf einer über einen Exzentertrieb 17 der
Höhe nach verstellbaren Laufrolle 13a der Rollenführung 13 abstützt, kann die Traggabel
9 zusätzlich um die Achse des Ritzels 15 verschwenkt werden, um die Schiene 2 vom
Rollgang abzuheben. Zum Zuführen der Schienen 2 zum Manipulator 4 in einer gegenüber
dem Tauchbecken 6 ausgerichteten Lage weist die Traggabel 9 einen in Tauchbeckenlängsrichtung
verlaufenden Anschlag 18 auf, an dem die Schienen 2 bei der Übernahme durch die Traggabel
9 anschlagen.
[0013] Der die Schienen 2 übernehmende Manipulator 4 besteht im wesentlichen aus auf beiden
Längsseiten des Tauchbeckens 6 angeordneten, der Höhe nach in Hubführungen 19 verschiebbar
gelagerten Tragarmen 20, die einerseits von in einem Gehäuse gelagerten Führungsrollen
21 und anderseits von einem mit einer dem Tragarm zugehörigen Zahnstange 22 kämmenden
Antriebsritzel 23 gebildet werden, so daß die Tragarme 20 über die Antriebsritzel
23 der Höhe nach innerhalb der Hubführungen 19 verstellbar sind. Die Hubführungen
19 sind außerdem mit einem Schwenktrieb 24, vorzugsweise einem Exzentertrieb, verbunden,
mit dessen Hilfe die Tragarme 20 um die Antriebswellen 25 der Antriebsritzel 23 verschwenkt
werden können.
[0014] Die Tragarme 20 weisen an ihrem oberen Ende Auflageansätze 26 auf, mit denen sie
in den in Fig. 2 mit vollen und strichlierten Linien dargestellten Arbeitsstellungen
gegen den Steg 27 der Schiene 2 vorragen und den Schienenfuß 28 in der Tauchlage mit
nach unten weisendem Schienenkopf 5 beidseitig untergreifen. Zum Übernehmen der Schienen
2 vom Zuförderer 1 werden die Tragarme 20 in die strichpunktiert eingezeichnete Stellung
mittels des Zahnstangenantriebes ausgefahren, um die über Fuß und Kopf auf den Tragzinken
11 der Traggabel 9 aufliegende Schiene zwischen sich zu erfassen. Zu diesem Zweck
müssen zumindest die dem von der Schienenauflage 10 abstehenden Schienenfußteil zugeordneten
Tragarme 20 auf der einen Tauchbeckenseite vorerst ausgeschwenkt werden, um den seitlich
neben dem Schienenfuß aufliegenden Schienenkopf 5 mit den Auflageansätzen 26 umgreifen
zu können. Wie sich aus der Fig. 2 unmittelbar ergibt, sind die Tragarme 20 auf den
beiden Tauchbeckenseiten in unterschiedliche Höhen auszufahren, damit der Neigungslage
des Schienenfußes 28 bei seinem Untergreifen Rechnung getragen werden kann. Durch
ein weiteres Anheben der Tragarme 20 bzw. ein Absenken der Tragzinken 11 kann die
abzuschreckende Schiene 2 von dem Manipulator übernommen werden, wobei mit einen Höhenausgleich
der Tragarme 20 die Schienendrehung in die Tauchlage gewährleistet wird, wie dies
in Fig. 2 strichliert angedeutet ist. Die Schiene 2 kann daher nach dem Zurückziehen
der Tragbabel 9 aus dem Tragarmbereich über die Tragarme 20 mit dem Schienenkopf 5
in das Tauchbecken 6 zur Schienenkopfhärtung eingetaucht werden.
[0015] Nach dieser Schienenbehandlung wird die abgeschreckte Schiene 2 der Fördereinrichtung
7 übergeben, die aus wenigstens einem mit einer zwischen die Tragarme greifenden Schienenauflage
29 versehenen Förderhebel 30 aufgebaut ist. Durch ein Verschwenken dieses Förderhebels
30 um eine in Längsrichtung des Förderbeckens 6 verlaufende Achse 31 aus der in Fig.
1 mit vollen Linien gezeichneten Übernahmestellung in die strichpunktiert angedeutete
Übergabestellung kann die jeweilige Schiene 2 auf das Kühlbett 8 abgelegt werden,
das beispielsweise einen Schrittförderer zur schrittweisen Weitergabe der Schienen
aufweisen kann. Die Übernahme der behandelten Schienen durch den Förderhebel 30 erfolgt
in einer gegenüber dem Zuführen der Schienen zum Manipulator 4 umgekehrten Reihenfolge.
Nach dem Anheben der Schiene über die Tragarme 20 wird der Förderhebel 30 mit seiner
Schienenauflage unter die Schiene 2 eingeschwenkt, so daß nach einem Absenken und
Auseinanderspreizen der Tragarme die Schiene auf der Schienenauflage 29 des Förderhebels
30 zu liegen kommt, und zwar mit einer Kopf- und Fußabstützung. Die in die Ausgangsstellung
nach Fig. 1 zurückgezogenen Tragarme 20 des Manipulators 4 behindern den anschließenden
Förderschritt des Förderhebels 30 in keiner Weise.
[0016] Um den Zuförderer 1 bereits vor der Schienenübernahme durch den Manipulator 4 in
seine Ausgangsstellung zurückziehen zu können, was eine Voraussetzung für das Anfördern
einer neuen Schiene über den Rollgang 3 ist, kann die vom Manipulator zu übernehmende
Schiene 4 zunächst von der Fördereinrichtung 7 übernommen werden, die zu diesem Zweck
in die mit vollen Linien dargestellte Schwenklage verstellt wird. Die Übernahme der
auf der Schienenauflage 29 ruhenden Schiene 2 durch die Tragarme 20 des Manipulators
4 erfolgt dann in der bereits für die Übernahme vom Zuförderer 1 geschilderten Art
und Weise.
1. Vorrichtung zum Härten des Schienenkopfes (5) von Schienen (2), bestehend aus einem
Tauchbecken (6) für den Schienenkopf (5), einem Manipulator (4) zum Übernehmen einzelner
auf Kopf und Fuß aufliegender Schienen (2) von einem Zuförderer und zum Eintauchen
des Schienenkopfes (5) in das Tauchbecken (6) und aus einer Fördereinrichtung zum
Abtransport der behandelten Schienen (2), dadurch gekennzeichnet, daß der Manipulator
(4) auf beiden Längsseiten des Tauchbeckens (6) der Höhe nach verschiebbare und um
eine in Längsrichtung des Tauchbeckens (6) verlaufende Achse (25) verschwenkbare Tragarme
(20) aufweist, die gegen das Tauchbecken (6) vorragende Auflageansätze (26) für den
Schienenfuß (28) zur Aufnahme der jeweils handzuhabenden Schiene (2) mit nach unten
weisendem Schienenkopf (5) und zwischen den Auflageansätzen (26) nach unten ragendem
Schienensteg (27) bilden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuförderer (1) bzw. die
Fördereinrichtung (7) zum Abtransport der Schienen (2) als Querförderer mit einer
die Hubbahn der Tragarme (20) kreuzenden Bewegungsbahn für eine aus dem Tragarmbereich
zurückziehbare Schienenauflage (10 bzw. 29) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuförderer (1) aus einer
einem in Tauchbeckenlängsrichtung verlaufenden Anschlag (18) für die Schienen (2)
bildenden Traggabel (9) besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Traggabel (9) für die
Schienen (2) um eine in Längsrichtung des Tauchbeckens (6) verlaufende Achse verschwenkbar
gelagert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (7)
zum Abtransport der Schienen aus wenigstens einem die Schienenauflage (29) tragenden
Förderhebel (30) mit in Tauchbeckenlängsrichtung verlaufender Schwenkachse (31) besteht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme
(20) eine mit einem Antriebsritzel (23) kämmende Zahnstange (22) aufweisen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme (20) in einer
um die in Tauchbeckenlängsrichtung verlaufende Achse (25) des Antriebsritzels (23)
verschwenkbaren Hubführung (19) gelagert sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubführungen (19) mittels
eines Exzentertriebes verschwenkbar sind.
1. Apparatus for hardening the head (5) of rails (2), consisting of a dipping bath (6)
for the rail head (5), a manipulator (4) for taking from a feeder individual rails
(2) resting on their head and base and for dipping the rail head (5) into the dipping
bath (6), and a conveyor means for discharging the treated rails (2), characterised
in that the manipulator (4) has, on both longitudinal sides of the dipping bath (6),
vertically displaceable support arms (20) pivotable about an axis (25) extending in
the longitudinal direction of the dipping bath (6), said support arms (20) forming
support lugs (26) projecting towards the dipping bath (6) for the rail base (28),
in order to receive the rail (2) for handling with the rail head (5) pointing downwards
and with the rail web (27) extending downwardly between the support lugs (26).
2. Apparatus according to claim 1, characterised in that the feeder (1) and the conveyor
means (7) for discharging the rails (2) are constructed as transverse conveyors, in
which the trajectory for a rail support (10; 29) withdrawable from the area of the
support arms (20) crosses the lifting path of said support arms (20).
3. Apparatus according to claim 2, characterised in that the feeder (1) consists of a
support fork (9) which forms a stop (18) for the rails (2), such stop extending in
the longitudinal direction of the dipping bath.
4. Apparatus according to claim 3, characterised in that the support fork (9) for the
rails (2) is mounted to pivot about an axis extending in the longitudinal direction
of the dipping bath (6).
5. Apparatus according to claim 2, characterised in that the conveyor means (7) for discharging
the rails consists of at least one conveyor lever (30) carrying the rail support (29)
and having its pivot axis (31) extending in the longitudinal direction of the dipping
bath.
6. Apparatus according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the support
arms (20) have a rack (22) engaging a pinion (23).
7. Apparatus according to claim 6, characterised in that the support arms (20) are mounted
in a guide (19) pivotable about the axis (25) of the pinion (23) extending in the
longitudinal direction of the dipping bath.
8. Apparatus according to claim 7, characterised in that the guides (19) are pivotable
by means of an eccentric drive.
1. Dispositif de durcissement par trempe du champignon (5) de rail (2), composé d'un
bassin d'immersion (6) destiné au champignon (5) de rail, d'un manipulateur (4) destiné
à transférer des rails (2) individuels reposant sur le champignon et sur le patin,
depuis un transporteur d'amenée, et à immerger le champignon (5) de rail dans le bassin
d'immersion (6) et d'un dispositif de transfert, destiné au transport d'évacuation
des rails (2) traités, caractérisé en ce que le manipulateur (4) présente sur les
deux faces longitudinales du bassin d'immersion (6) des bras (20) de support, coulissant
en hauteur et pouvant pivoter autour d'un axe (25) s'étendant dans la direction longitudinale
du bassin d'immersion (6) et constituant des appendices d'appui (26), faisant saillie
contre le bassin d'immersion (6), destiné au patin (28) de rail, pour recevoir le
rail à manipuler chaque fois, avec le champignon (5) de rail tourné vers le bas, et
l'âme (27) de rail s'étendant vers le bas, entre les appendices (26) d'appui.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le transporteur d'amenée
(1), respectivement le dispositif transporteur (7) destiné au transport d'évacuation
des rails (2), est réalisé sous forme de transporteur transversal, avec une trajectoire
de déplacement croisant la trajectoire de levage des bras (20) de support, pour un
appui (10), respectivement (29), de rail pouvant être rétracté hors de la zone du
bras de support.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le transporteur d'amenée
(1) est composé d'une fourche (9) de support constituant pour les rails (2) une butée
(18) s'étendant dans la direction longitudinale du bassin d'immersion.
4. Dispositif selon la revendications 3, caractérisé en ce que la fourche (9) de support
destinée aux rails (2) est montée de façon à pouvoir pivoter autour d'un axe s'étendant
dans la direction du bassin d'immersion (6).
5. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dispositif de transfert
(2) destiné au transport d'évacuation des rails est composé d'au moins un levier (30)
de transfert, portant l'appui (29) de rail, l'axe de pivotement (31) s'étendant dans
la direction longitudinale du bassin d'immersion.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les bras (20)
de support présentent une crémaillère (22) engrenant avec un pignon (23) d'entraînement.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que les bras (20) de support
sont montés dans un guidage (19) de levage pouvant pivoter autour de l'axe (25), s'étendant
dans la direction longitudinale du bassin d'immersion, du pignon d'entraînement (23).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que les guidages (19) de levage
sont susceptibles de pivoter au moyen d'une transmission à excentrique.

