| (19) |
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(11) |
EP 0 441 907 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.09.1993 Patentblatt 1993/39 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.07.1990 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH9000/179 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9103/592 (21.03.1991 Gazette 1991/07) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM THERMISCHEN SCHNEIDEN EINER LAUFENDEN MATERIALBAHN AUS THERMOPLASTISCHEM
MATERIAL
DEVICE FOR THERMALLY CUTTING A TRAVELLING WEB OF THERMOPLASTIC MATERIAL
DISPOSITIF POUR LA COUPE THERMIQUE D'UNE BANDE MOBILE EN MATIERE THERMOPLASTIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
07.09.1989 CH 3261/89
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.08.1991 Patentblatt 1991/34 |
| (73) |
Patentinhaber: Textilma AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BÜHLER, Erich
D-7888 Rheinfelden/Baden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schmauder, Klaus Dieter et al |
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Schmauder & Wann
Patentanwaltsbüro
Zwängiweg 7 8038 Zürich 8038 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 422 570 FR-A- 2 368 427
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FR-A- 2 097 352
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten
Art.
[0002] Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus der FR-A-2 097
352 (& DE-A-21 32 853) bekannt. Sie weist ein um eine Achse schwenkbares Schneidelement
mit einem elektrisch beheizten Schneidglied auf, das in Laufrichtung der Materialbahn
geneigt angeordnet ist. Das Schneidelement ist mit einem Arm verbunden, der mit einem
als Rastvorrichtung wirkenden Elektromagneten zusammenwirkt. Durch die geneigte Anordnung
des Schneidgliedes wandert die Materialbahn bei erhöhtem Schneidwiderstand an dem
Schneidglied nach oben in Abschnitte höherer Temperatur. Reicht die Schneidkraft auch
dort nicht mehr aus, so wird die von der Materialbahn auf das Schneidglied und damit
auf das Schneidelement einwirkende Kraft grösser als der Rastwiderstand des Elektromagneten,
so dass der Arm vom Elektromagneten frei kommt und das Schneidglied auf die Unterseite
der Materialbahn schwenkt. Das Auf- und Absteigen der Materialbahn am Schneidglied
führt zu einem unruhigen Schneidvorgang, der zu einem ungleichmässigen und damit unsauberen
Schnitt führen kann. Ausserdem ist diese Vorrichtung für Materialbahnen ungeeignet,
die unter hoher Zugspannung stehen und somit am Schneidglied nicht hochsteigen können.
Schliesslich ist bei der relativ komplizierten Vorrichtung ein Verschieben des Schneidkopfes
quer zur Materialbahn nicht vorgesehen und wegen der stationären Anordnung des Elektromagenten
der Rastvorrichtung auch nicht möglich.
[0003] Die FR-A-2 368 427 (& DE-A-26 59 716) beschreibt ebenfalls eine Vorrichtung zum thermischen
Schneiden einer laufenden Materialbahn, bei der ein an einem Schwenkarm angeordnetes
elektrisch geheiztes Schneidglied mittels einer Vorspannfeder gegen einen Anschlag
vorgespannt ist. Der Anschlag dient zur Wärmeabfuhr. Übersteigt der Schneidwiderstand
die Vorspannkraft, so wird das Schneidglied vom Anschlag abgehoben und dadurch die
Wärmeabfuhr unterbrochen, was zu einer höheren Temperatur und damit höherer Schneidleistung
des Schneidgliedes führt. Erst wenn auch diese Schneidleistung des Schneidgliedes
nicht mehr ausreicht, wird das Schneidglied von der laufenden Materialbahn weiter
mitgenommen und durch der Schwenkarm gegen einen Stopschalter bewegt, der den Transport
der Materialbahn anhält. Die pendelnde Bewegung und damit die wechselnde Schneidleistung
des Schneidgliedes führt ebenfalls zu unerwünschten unregelmässigen Schnitten an der
Materialbahn. Bei der relativ komplizierten Vorrichtung ist ein Verschieben des Schneidkopfes
quer zur Materialbahn nicht angesprochen.
[0004] Die DE-A-34 22 570 beschreibt einen Messerhalter für ein Scherenschnittmesser an
einer Rollenschneidmaschine, wobei ein Schneidkopf mittels einer Schwalbenschwanzführung
längs eines Trägers geführt ist. Irgendwelche Hinweise auf eine das Rollenmesser bei
Überlastung sichernde Rastvorrichtung kann dieser Druckschrift nicht entnommen werden.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu verbessern.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches
gelöst. Die angenähert senkrechte Ausrichtung und starre Anordnung des Schneidgliedes
gewährleistet einen gleichmässigen Schnitt der Materialbahn. Dennoch gewährleistet
die Rastvorrichtung eine gute Sicherheit gegen Störfälle und dies bei einfachstem
Aufbau des überdies quer zur Laufrichtung der Materialbahn verfahrbaren Schneidkopfes.
Da die Rastvorrichtung direkt in der Längsführung des Schneidkopfes am Träger integriert
ist, dient sie nicht nur der Sicherheit sondern gleichzeitig auch dem Ansetzen und
Verschieben des Schneidkopfes am Träger bei Wartungs- und Einstellarbeiten.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichtung sind in den Ansprüchen 2 bis 7 beschrieben.
[0008] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Rückhaltekraft gemäss Anspruch 2 einstellbar
ist, so dass der Schneidkopf bzw. das Schneidglied auf Materialbahnen unterschiedlichen
Schneidverhaltens eingestellt werden kann. Der Anspruch 3 beschreibt eine besonders
einfache vorteilhafte Ausgestaltung der Rastvorrichtung. Auch eine Ausbildung nach
Anspruch 4 ist möglich. Eine vorteilhafte Weiterbildung beschreibt Anspruch 5.
[0009] Es ist grundsätzlich denkbar, dass sich der Schneidkopf beim Ausrasten der Rastvorrichtung
von dem Träger löst. Vorteilhafter ist jedoch eine Ausbildung nach Anspruch 5 Eine
Ausgestaltung der Vorrichtung nach Anspruch 6 verhindert weitere Schäden an der Materialbahn,
da die Stromzufuhr zum Schneidglied beim Ausrasten sofort unterbrochen wird, so dass
auch eine Beschädigung der Materialbahn durch Hitzestrahlung des Schneidgliedes verhindert
wird.
[0010] Die Ausbildung der Vorrichtung nach Anspruch 7 ermöglicht es, die Lage des Schneidkopfes
und damit des Schneidelementes sehr subtil auf die gewünschte Position an der Materialbahn
einzustellen.
[0011] Grundsätzlich ist die Vorrichtung zum Schneiden der verschiedensten Materialbahnen,
wie Folien und dergleichen geeignet.
[0012] Vorzugsweise dient sie jedoch zum Schneiden einer Textilbahn, insbesondere einer
Gewebebahn.
[0013] Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Vorrichtung werden nachfolgend anhand
der Zeichnungen beschrieben, dabei zeigen:
- Figur 1
- Eine erste Schneidvorrichtung in Seitenansicht quer zur Laufrichtung der Materialbahn;
- Figur 2
- Eine zweite Vorrichtung in Seitenansicht quer zur Laufrichtung der Materialbahn;
- Figur 3
- Eine dritte Vorrichtung in Seitenansicht quer zur Laufrichtung der Materialbahn.
[0014] Die Figur 1 zeigt eine Vorrichtung zum thermischen Schneiden einer Materialbahn 2,
beispielsweise eine Gewebebahn, die in Laufrichtung 4 bewegt wird. An einem über die
Breite der Gewebebahn reichenden Träger 6 ist ein Schneidkopf 8 angeordnet. Letzterer
enthält einen Befestigungsfuss 10, der mittels einer Schwalbenschwanzführung am Träger
6 in dessen Längsrichtung verschiebbar befestigt ist. Eine Rastvorrichtung 14 ist
an der der Materialbahn 2 zugewandten Seite des Befestigungsfusses 10 angeordnet.
Sie weist eine Blattfeder 16 auf, die mit einer Kante 18 des Schwalbenschwanzprofils
20 am Träger 6 zusammenwirkt. Die Blattfeder enthält einen Auflaufteil 22, welche
das Ansetzen des Schneidkopfes 8 am Träger 6 erleichtert.
[0015] Am Träger 6 ist auf der dem Befestigungsfuss 10 zugewandten Seite eine Zahnstange
24 angeordnet, mit der ein Zahnrad 26 kämmt, welches im Befestigungsfuss 10 gelagert
ist. Des Zahnrad 26 enthält an seiner oberen, freien Seite Mittel 28 zum Ansetzen
eines Werkzeuges, beispielsweise einen Schlitz zum Ansetzen eines Schraubenziehers.
Mittels des Zahnrades 26 und der Zahnstange 24 kann der Schneidkopf 8 längs des Trägers
6 verschoben und auf die gewünschte Schneidposition eingestellt werden.
[0016] Der Schneidkopf 8 enthält weiter ein im Befestigungsfuss 10 befestigtes Schneidelement
30, welches aus zwei, in den Transportweg der Materialbahn 2 ragenden Armen 32 und
34 besteht, die an ihrem freien Ende ein elektrisch beheiztes Schneidglied 36, beispielsweise
einen Widerstandsdraht oder eine Widerstandslamelle aufweisen, das beim Stromdurchfluss
auf die notwendige Schneidtemperatur erhitzt wird. Beide Arme 32 und 34 sind an ihrem
oberen Ende mit einer Stromzuleitung 38, 40 verbunden.
[0017] Die Ausbildung der Vorrichtung ist so getroffen, dass die Rastvorrichtung 14 eine
Rückhaltekraft in Laufrichtung 4 der Materialbahn 2 aufweist, die im wesentlichen
der Kraft des bestimmungsgemässen Schneidwiderstandes des Schneidgliedes 36 an der
Materialbahn entspricht. Übersteigt der Schneidwiderstand des Schneidelementes 30
bzw Schneidgliedes 3o beispielsweise infolge Stromausfall oder Materialfehler in der
Materialbahn den normalen Schneidwiderstand, so wird die Rastvorrichtung 14 ausgelöst
und der Schneidkopf 8 schwenkt über die obere Kante. 42 des Schwalbenschwanzprofils
20 des Trägers 6 soweit aus der Materialbahn 2 aus, bis das Schneidelement 30 an der
Materialbahn 2 ausser Eingriff gelangt. Vorzugsweise enthält das Schneidelement 30
an seinem unteren Arm 34 einen Schuh 44, mit dem es auf der nunmehr nicht geschnittenen
laufenden Materialbahn 2 aufliegt.
[0018] Die Vorrichtung gemäss Figur 2 entspricht im wesentlichen jener der Figur 1, sodass
gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind und auf die Ausführungen zu
Figur 1 verwiesen wird. In Ergänzung der Vorrichtung der Figur 1 ist die Rastvorrichtung
14a der Figur 2 hinsichtlich der Rückhaltekraft einstellbar. Hierzu ist eine Stellschraube
46 vorhanden, mit der die Vorspannkraft der Blattfeder 16 einstellbar ist. Weiter
erfolgt die Stromzuführung zum Schneidelement 30 bzw. zum Schneidglied 36 über einen
Schalter 48, an dem eine Stromzuleitung 38a angeschlossen ist. Der Schalter 48 enthält
ein Kontaktglied 50, das mittels einer Feder 52 gegen den Träger 6 vorgespannt ist
und beim Ausrasten des schneidkopfes 8a die Stromleitung 54 zum Arm 32a unterbricht,
sodass das Schneidglied 36 im ausgerasteten Zustand des Schneidkopfes 8a stromlos
ist.
[0019] Das Ausführungsbeispiel der Figur 3 entspricht wiederum im wesentlichen dem Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung nach Figur 1, sodass wiederum gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen
versehen sind und auf obige Ausführungen verwiesen wird. Die Vorrichtung der Figur
3 hat eine abgewandelte Führung des Befestigungsfusses 10a am Träger 6a und eine abgewandelte
Rastvorrichtung 14b. Die längs des Trägers 6a verlaufende Profilschiene 56 enthält
an der oberen Seite eine Leiste 58, die im Querschnitt einen im wesentlichen kreisrunden
Kopfteil 60 aufweist, der über einen Stegteil 62 mit dem übrigen Teil der Profilschiene
56 verbunden ist. An dieser Leiste 58 ist der Befestigungsfuss 10a mittels eines Fussteiles
64 angesetzt, der eine teilkreisförmige Ausnehmung 66 aufweist, sodass der Befestigungsfuss
10a um die Leiste 58 schwenken kann. Der Befestigungsfuss 10e enthält weiter einen
unteren Fussteil 68, der die Profilschiene 56 untergreift und die Rastvorrichtung
14b trägt. Diese enthält ein kugelartiges Rastelement 70, welches mittels einer Feder
72 gegen eine Rille 74 in der Profilschiene 56 vorgespannt ist. Diese Vorspannung
kann mittels einer Stellschraube 76 eingestellt werden. Dadurch lässt sich die Rückhaltekraft
der Rastvorrichtung 14b auf ein gewünschtes Mass und damit auf die jeweiligen Eigenschaften
der zu schneidenden Materialbahn einstellen.
Bezugszeichen
[0020]
- 2
- Materialbahn
- 4
- Laufrichtung
- 6
- Träger
- 6a
- Träger
- 8, 8a, 8b
- Schneidkopf
- 10
- Befestigungsfuss
- 10a
- Befestigungsfuss
- 14
- Rastvorrichtung
- 14a
- Rastvorrichtung
- 14b
- Rastvorrichtung
- 16
- Blattfeder
- 18
- untere Kante von 20
- 20
- Schwalbenschwanzprofil
- 22
- Auflaufteil
- 24
- Zahnstange
- 26
- Zahnrad
- 28
- Mittel für Werkzeug
- 30
- Schneidelement
- 32
- Arm
- 32a
- Arm
- 34
- Arm
- 36
- Schneidglied
- 38
- Stromzuleitung
- 38a
- Stromzuleitung
- 40
- Stromzuleitung
- 42
- obere Kante von 20
- 44
- Schuh
- 46
- Stellschraube für 14a
- 48
- Schalter
- 50
- Kontaktglied
- 52
- Feder
- 54
- Stromleitung
- 56
- Profilschiene
- 58
- Leiste
- 60
- Kopfteil
- 62
- Stegteil
- 64
- Fussteil
- 66
- Ausnehmung
- 68
- Fussteil
- 70
- Rastglied
- 72
- Feder
- 74
- Rille
- 76
- Stellschraube
1. Vorrichtung zum thermischen Schneiden einer laufenden Materialbahn (2), vorzugsweise
Textilbahn, aus thermoplastischem Material, mit einem an einem Träger (6, 6a) angeordneten
Schneidkopf (8, 8a, 8b), der ein in die Materialbahn (2) einschwenkbares, beheiztes
Schneidglied (36) aufweist, das mittels einer Rastvorrichtung (14, 14a, 14b) in Arbeitsstellung
haltbar ist, deren Rückhaltekraft in Laufrichtung (4) der Materialbahn (2) im wesentlichen
der Kraft des bestimmungsgemässen Schneidwiderstandes des Schneidgliedes (36) an der
Materialbahn (2) entspricht derart, dass das Schneidglied (36) bei nicht bestimmungsgemässem
Schneidwiderstand an der Materialbahn (2) ausser Eingriff kommt,dadurch gekennzeichnet,
dass das Schneidglied (36) angenähert senkrecht zur Ebene der Materialbahn (2) ausgerichtet
ist und der Schneidkopf (8,8a,8b) mittels eines Befestigungsfusses (10,10a) an einer
in Laufrichtung (4) der Materialbahn (2) weisenden Seite des quer über die Materialbahn
(2) ragenden Trägers (6,6a) angeordneten schwalbenschwanzartigen Profilschiene (20,56)
verschiebbar befestigt ist, wobei ein oberer Fussteil (64) des Befestigungsfusses
(10,10a) um einen oberen Profilteil (42,58) der Profilschiene (20,56) schwenkbar ist
und der untere Fussteil (68) die Rastvorrichtung (14,14a,14b) aufweist, welche mit
dem unteren Profilteil (18,74) der Profilschiene (20,56) zusammenwirkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhaltekraft der Rastvorrichtung
(14a, 14b) einstellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung
(14a) eine, vorzugsweise mittels einer Stellschraube (46) einstellbare Blattfeder
(16, 16a) aufweist, die gegen den unteren Profilteil (18) der Profilschiene (20) ansteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung
(14b) ein mittels einer Feder (72) gegen den unteren Profilteil (74) der Profilschiene
(56) vorgespanntes Rastglied (70) aufweist, dessen Federkraft vorzugsweise mittels
einer Stellschraube (76) einstellbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsfuss
(10, 10a) im ausgerasteten Zustand mittels eines an dem das Schneidglied (36) tragenden
Schneidelement (30) angeordneten Schuhs (44) auf der Materialbahn (2) gleitet.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidkopf
(8a) einen elektrischen Schalter (48) für ein elektrisch beheiztes Schneidglied (36)
aufweist, der im ausgerasteten Zustand der Rastvorrichtung (14a) die Stromzuleitung
(38a) unterbricht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Träger
(6, 6a) in Verschieberichtung des Schneidkopfes (8) eine Zahnstange (24) angeordnet
ist, mit der ein im Befestigungsfuss (10) angeordnetes von Hand betätigbares Zahnrad
(26) kämmt.
1. Device for thermal cutting of a continuous length of material (2), preferable a textile,
of thermoplastic material, comprising a cutterhead (8, 8a, 8b), which is arranged
on a carrier (6, 6a) and has a heated cutting element (36), which is held in its operating
position by means of a detent mechanism (14, 14a, 14b), the detention force of which
in the running direction (4) of the length of material (2) corresponds substantially
with the force of the intended cutting resistance of the cutting means (36) on the
length of material (2) in such a manner that the cutting means (36) is disengaged
in the event of unintended cutting resistance on the length of material (2), characterised in that cutting means (36) is aligned virtually perpendicular to the plain of the length
of material (2), and the cutterhead (8, 8a, 8b) is mounted by means of a mounting
foot (10, 10a) so as to be displaceable on one side, which is facing towards the running
direction (4) of the length of material (2), of the dovetail-like profile track (20,
56), which is arranged across the length of material (2), and that a top foot section
(64) of the mounting foot (10, 10a) is pivotable around a top profile portion (42,
58) of the profile track (20, 56), and the bottom foot section (68) accommodates the
detent mechanism (14, 14a, 14b) which co-acts with the bottom profile portion of the
profile track (20, 56).
2. Device according to claim 1, characterised in that the detention force of the detent mechanism (14a, 14b) is adjustable.
3. Device according to claim 1 and 2, characterised in that the detent mechanism (14a) comprises a leaf spring, preferably one which is adjustable
by means of an adjustment screw (46), which abuts the lower profile section (18) of
the profile track (20).
4. Device according to claim 1 and 2, characterised in that the detent mechanism (14b) comprises a detent element (70) , which is pretensioned
by means of a spring (72) against the lower profile portion (74) of the profile track
(56) and the spring force of which is preferably adjustable by means of an adjustment
screw (76).
5. Device according to one of claims 1 to 4, characterised in that the mounting foot (10, 10a) in its released state glides on the length of material
(2) by means of a shoe (44) which is attached to the cutting element (30) which supports
the cutting means (36).
6. Device according to one of claims 1 to 5, characterised in that the cutterhead (8a) comprises an electrical switch (48) for an electrically heated
cutting means (36), which disconnects the power supply (38a) when the detent mechanism
is in its released state.
7. Device according to one of claims 1 to 6, characterised in that on the carrier (6, 6a) is arranged in the displacement direction of the cutterhead
(8) a toothed rack (24), which meshes a hand-operated toothed wheel (26) which is
arranged in the mounting foot (10).
1. Dispositif pour la coupe thermique d'une bande courante de matériel (2) en matériau
thermoplastique, de préférence une bande textile, comportant une tête de coupe (8,
8a, 8b) disposée sur un support (6,6a) et comprenant un membre de coupe (36) chauffable
et pivotable dans la bande de matériel, qui est maintenu en position de travail à
l'aide d'un dispositif à encliquetage (14,14a,14b) dont la force de retenue dans la
direction du sens de marche (4) de la bande de matériel 2 correspond pour l'essentiel
à la force déterminée de la résistance de coupe du membre de coupe (36) à la bande
de matériel (27, de sorte que le membre de coupe (36), pour une résistance de coupe
non conforme de la bande de matériel (2), désengrène, caractérisé en ce que le membre
de coupe (36) est orienté approximativement perpendiculairement au plan de la bande
de matériel (2) et que la tête de coupe (8,8a,8b) est fixée de manière déplaçable
à l'aide d'un pied de fixation (10,10a) à un côté regardant en direction du sens de
marche (4) de la bande de matériel d'un rail profilé (20,56) en queue d'aronde, disposé
sur le support (6,6a) s'étendant perpendiculairement au dessus de la bande de matériel
(2), une partie de pied supérieure (64) du pied de fixation (10,10a) étant pivotante
autour d'une partie de profilé supérieure (42,58) du rail profilé (20,56) et la partie
de pied inférieure (68) comprenant le dispositif d'encliquetage (14,14a, 14b) qui
coopère avec la partie de profilé inférieure (18,74) du rail profilé (20,56).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la force de retenue du
dispositif d'encliquetage (14a,14b) est ajustable.
3. Dispositif selon la revendication 1 et 2, caractérisé en ce que le dispositif d'encliquetage
(14a) comprend un ressort à bande (16,16a), de préférence ajustable à l'aide d'une
vis de réglage (46), qui s'appuie contre la partie de profilé inférieure (18) du rail
profilé (20).
4. Dispositif selon la revendication 1 et 2, caractérisé en ce que le dispositif d'encliquetage
(14b) comprend un membre à crans (70) mis sous tension par un ressort (72) contre
la partie de profilé inférieure (74) du rail profilé (56), la force du ressort étant
de préférence ajustable à l'aide d'une vis de réglage (76).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le pied de
fixation (10,10a), en condition non encliquetée, glisse sur la bande de matériel (2)
à l'aide d'un sabot (44) disposé à l'élément de coupe (30) porteur du membre de coupe
(36).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la tête de
coupe (8a) comprend un interrupteur électrique (48) pour un membre de coupe (36) chauffé
électriquement qui, en condition non encliquetée du dispositif d'encliquetage (14a),
interrompt l'amenée du courant (38a).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'une crémaillère
(24) est disposée au support (6,6a) en direction du déplacement de la tête de coupe
(8) avec laquelle engrène une roue dentée (26) disposée dans le pied de fixation (10)
actionnable manuellement.

