[0001] Die Erfindung betrifft eine Möbeleinheit gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen
Patentanspruches 1.
[0002] Beim Innenausbau von Küchen, Büroräumen, Laboratorien oder dgl. sollen möglichst
auch die Wände, die miteinander einen Winkel von beispielsweise 90° einschliessen,
mit Möbeln besetzt werden. Dabei bleibt der Eckraum oftmals ungenutzt, weil durch
die anschliessenden, an den beiden Wänden angestellten Möbelstücke ein diesen Eckraum
ausfüllendes Möbel zumindest teilweise unzugänglich wäre.
[0003] Eine diese Unzugänglichkeit vermeidende Möbeleinheit zum Aufstellen in einer rechtwinkligen
Ecke eines Raumes ist in der CH-A-593 657 beschrieben worden. Diese bekannte Möbeleinheit
weist zwei horizontal verschiebbare Einbauelemente auf, wobei das aussenliegende Einbauelement
aus dem Grundkörper herausziehbar und um eine senkrechte von der Ecke des Raumes weg
schwenkbar ist. Die beiden verschiebbaren Einbauelemente sind mit Hebeln untereinander
so verbunden, dass beim Schwenken des äusseren Einbauelementes um die senkrechte Achse
das in der Ecke befindliche Einbauelement innerhalb des Grundkörpers und in Richtung
desselben horizontal bis zu dem Platz verschoben wird, welcher ursprünglich von dem
herausgeschwenkten Einbauelement eingenommenen worden ist. Die in der bekannten Ausführung
eingesetzten Einbauelemente beinhalten jeweils einen versc.hiebbaren Korpus. Das Innere
des Korpus ist zur Aufnahme der in der Möbeleinheit aufzubewahrenden Gegenstände mit
Ablageelementen, beispielsweise in Form von Regalbrettern oder Drahtgeflechtkörben
ausgestattet. Der Korpus kann beispielsweise aus einem an der Vorderseite offenen
Holzkasten oder aus einem geschweissten Stahlrahmen gebildet sein.
[0004] Die bekannte Ausführung eines Möbelelementes zum Aufstellen in der Ecke eines Raumes
weist insbesondere durch die Grösse und die räumliche Ausdehnung des Korpus bedingt
Nachteile auf. Diese Nachteile betreffen vor allem die Montage der Einrichtung, aber
auch deren Flexibilität bezüglich des Einsatzes in Möbeln unterschiedlicher Abmessungen
und Ausführung. Der Korpus ist als ein räumlich relativ sperriges Teil ausgeführt,
welches in die bereits vormontierte Möbeleinheit einzusetzen, dort zu befestigen und
mit dem Hebelsystem zu verbinden ist. Infolge Ungenauigkeiten bei der Fertigung bzw.
infolge bei der Montage verursachten Verzuges des Korpus kann es zu Verkantungen in
den Führungen kommen. Damit können die horizontal verschiebbaren Einbauelemente schwergängig
und so die Funktion der Möbeleinheit beeinträchtigt werden. Darüberhinaus.eignet sich
die bekannte Möbeleinheit insbesondere aufgrund ihrer Abmessungen, aber auch aufgrund
ihrer mangelnden Flexibilität und Anpassbarkeit kaum für solche Anwendungsmöglichkeiten,
wie sie sich z.B. durch den Vertrieb über den do-it-yourself-Fachhandel ergeben.
[0005] Der Erfindung liegt deswegen die Aufgabe zugrunde, eine Möbeleinheit zum Aufstellen
in einer Ecke eines Raumes zu schaffen, wobei die Fertigung und Montage wesentlich
vereinfacht und beschleunigt werden und die Gefahr von Verkantungen der horizontal
verschiebbaren Einbauelemente möglichst ausgeschlossen werden soll. Dabei sollen möglichst
noch einfachere Teile als die bei der bekannten Lösung verwendeten zum Einsatz kommen.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches
1 aufgeführten Merkmale gelöst.
[0007] Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, die verwendeten Beschläge für die
Verschiebevorrichtung so zu gestalten, dass deren Verwendung in einer Vielzahl unterschiedlich
beschaffener Möbel möglich ist. So soll die Vorrichtung beispielsweise an je nach
landesspezifischer Norm verschiedene Abmessungen und Ausführungen von Einbauschränken
anpassbar sein, oder zusammen mit unterschiedlichen Abdeckplatten wie z.B. Granitplatten
verwendbar sein. Dies wird insbesondere durch die besondere Gestaltung des Führungsrahmens
in der ersten Ausführung der Erfindung erreicht.
[0008] Im folgenden wird die Erfindung, unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beispielsweise
näher erläutert. Dabei zeigen
- Fig. 1
- eine schematische perspektivische Darstellung einer erfindungsgemässen Möbeleinheit
im geschlossenen Zustand,
- Fig. 2
- eine schematische perspektivische Darstellung einer erfindungsgemässen Möbeleinheit,
wobei das äussere Einbauelement herausgezogen und -geschwenkt ist,
- Fig. 3
- eine Ansicht auf den Laufrahmen des äusseren Einbauelementes,
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung einer ersten Ausführung des inneren Einbauelementes
mit zugehörigem Führungsrahmen,
- Fig. 5
- eine vergrösserte Seitenansicht der in Fig. 4 gezeigten ersten Ausführung,
- Fig. 6
- eine perspektivische Darstellung einer zweiten Ausführung des inneren Einbauelementes
mit zugehörigem Führungsrahmen und Ablageelement,
- Fig. 7
- die Draufsicht auf eine erfindungsgemässe Möbeleinheit (ohne Deckplatte) gemäss der
zweiten Ausführung, das äussere Einbauelement in ausgezogener Position; in strichpunktierter
Line ist zusätzlich die ausgeschwenkte Stellung dargestellt.
[0009] Gemäss der vorliegenden Erfindung sind die Einbauelemente im wesentlichen so ausgeführt,
dass die Ablageelemente nach vollzogener Montage aller anderen Komponenten einseitig
in einen ebenen Rahmen eingehängt werden. Dieser verschiebbare ebene Rahmen, im folgenden
Laufrahmen genannt, ist an einem gleichfalls ebenen Führungsrahmen horizontal verschiebbar
gelagert. Im Unterschied zu der bekannten, mit einem äquivalenten Hebelsystem ausgerüsteten
Lösung ist der Korpus also nicht mehr als ein Teil mit einer räumlichen Ausdehnung
ausgeführt.
[0010] In Fig. 1 ist eine erfindungsgemässe Möbeleinheit dargestellt. Ein Grundkörper 1,
beispielsweise ein Holzkorpus, ist in einer Ecke eines Raumes eingebaut. Innerhalb
des Grundkörpers befinden sich die jeweils eine Anzahl Ablageelemente 14 aufweisenden
Einbauelemente 3, 4, wobei aus Gründen der Uebersichtlichkeit lediglich das innere
Einbauelement 3 mit einem einzigen Ablageelement 14 versehen ist. Die übrigen, am
inneren Einbauelement 3 sowie am äusseren Einbauelement 4 einsetzbaren Ablageelemente
14 sind nicht dargestellt. An den Grundkörper 1 schliessen sich weitere beliebige
Möbelelemente 2a, 2b an. Bedingt durch die Nachbarschaft des quer anschliessenden
Elementes 2a wäre das innere Einbauelement 3 bei einer herkömmlichen Möbeleinheit
von aussen nicht zugänglich.
[0011] Aus diesem Grund ist in der CH-A-593 657 ein Hebelmechanismus vorgeschlagen worden,
mit welchem eine zwangsläufige Verschiebung des inneren Einbauelementes 3 möglich
ist, wenn das äussere Einbauelement 4, nachdem es aus dem Grundkörper 1 herausgezogen
worden ist, anschliessend um eine vertikale Achse geschwenkt wird. Von dieser vorbekannten
Hebeleinrichtung wird auch in der vorliegenden Erfindung Gebrauch gemacht. In Fig.
1 ist der abgewinkelte Hebel 50 zu erkennen, welcher so angebracht ist, dass er beim
Zusammenwirken mit dem Verbindungshebel 60 eine kinematische Kette bildet, über welche
eine Verschiebung des inneren Einbauelementes 3 auf den von aussen zugänglichen Platz
erreicht wird, wenn das äussere Einbauelement 4 um die vertikale Achse 100 geschwenkt
wird.
[0012] Zu diesem Zweck sieht die Erfindung vor, dass der eben ausgeführte Laufrahmen 80
des äusseren Einbauelementes 4 an einer schwenkbaren Führungseinheit 90 längsverschiebbar
angebracht ist. Die den Laufrahmen 80 des äusseren Einbauelementes 4 aufnehmende schwenkbare
Führungseinheit 90 ist an der dem inneren Einbauelement 3 abgekehrten Seite angebracht,
und ist ihrerseits mittels die vertikale Schwenkachse 100 bildender Scharniergelenke
101 mit dem Grundkörper 1 verbunden.
[0013] Für das innere Einbauelement 3 ist im rückwärtigen Teil der Möbeleinheit ein ebener
Führungsrahmen 70 vertikal angeordnet. Dieser Führungsrahmen 70 verfügt über Laufschienen,
welche die Aufgabe haben, den Laufrahmen 120 des inneren Einbauelementes 3 horizontal
verschiebbar zu führen. Die Kopplung der Bewegungen geschieht über die beiden Hebel
50, 60.
[0014] In Fig. 2 ist die erfindungsgemässe Möbeleinheit in einem solchen Zustand dargestellt,
den sie einnimmt, wenn das äussere Einbauelement 4 aus dem Grundkörper 1 herausgezogen
und um die vertikale Achse 100 geschwenkt ist.
[0015] In Fig. 2 ist im unteren Teil der Zeichnung das Schienenteil 91 der schwenkbaren
Führungseinheit 90 des äusseren Einbauelementes 4 zu erkennen, welche schwenkbare
Führungseinheit 90 sich in dem gezeichneten Zustand in der um die vertikale Achse
100 um fast 90° geschwenkten Position befindet. Es ist selbstverständlich, dass der
Laufrahmen 80 einschliesslich aller daran befestigten Elemente vor dem Ausführen der
Schwenkbewegung der Führungseinheit 90 aus dem Grundelement 1 herausgezogen werden
muss.
[0016] Bei dieser Längsverschiebung des Laufrahmens 80 ist dieser sowohl mittels des Schienenteils
91 der schwenkbaren Führungseinheit 90 als auch mittels des Schienenteils 103 der
feststehenden Trageinheit 102 geführt. In Fig. 2 ist dieses feststehende Schienenteil
103 deutlich zu identifizieren. Ausserdem ist zu erkennen, dass die Schwenkbewegung
des abgewinkelten Hebels 50 gemäss der bereits in der CH-593 657 beschriebenen Weise
mittels des Schienenteils 91 der schwenkbaren Führungseinheit 90 angetrieben wird.
Die Ablageelemente 14 des inneren Einbauelementes 3 sind nun infolge der Verschiebung
auf den ursprünglich vom äusseren Einbauelement 4 eingenommenen Platz von der Vorderseite
des Möbelelementes her zugänglich. Schliesslich ist ist Fig. 2 zu erkennen, dass der
Laufrahmen 80 des äusseren Einbauelementes 4 mit vorzugsweise einstellbaren Befestigungsmitteln
81 versehen ist, um daran eine Abdeckfront 82 anzubringen.
[0017] Fig. 3 ist eine Seitenansicht auf den Laufrahmen des äusseren Einbauelementes 4 im
geschlossenen Zustand der Möbeleinheit, d.h. der Laufrahmen 80 befindet sich im eingeschwenkten
und eingeschobenen Zustand. Die Figur zeigt eine weitere mögliche Ausführungsform
der Gestaltung der schwenkbaren Führungseinheit 90 und der Führungen für die Verschiebebewegung
des Laufrahmens 80 gegenüber der Führungseinheit. Im Unterschied zu der in Fig. 2
dargestellten Ausführungsform, bei welcher die feststehende Trageinheit 102 mit einem
Schienenteil 103 ausgestattet ist, erfolgt in dem in Fig. 3 dargestellten Beispiel
die Führung der oberen Schiene 83 des Laufrahmens 80 lediglich über an der schwenkbaren
Führungseinheit 90 angebrachte Führungsrollen 92. Mittels der beiden Scharniergelenke
101 ist der vertikale Teil 93 der schwenkbaren Führungseinheit 90 gegenüber der feststehenden
Trageinheit 102 angebracht.
[0018] Im Bereich des zum Inneren der Möbeleinheit gewandten Endes der unteren Schiene 84-
des Laufrahmens 80 ist eine Laufrolle 85 vorgesehen, welche auf dem Schienenteil 91
der schwenkbaren Führungseinheit 90 abrollt. Am entgegengesetzten Ende, d.h. am dem
zur Vorderseite der Möbeleinheit gewandten Ende ist die schwenkbare Führungseinheit
90 mit einer weiteren Laufrolle 94 versehen, auf welcher die untere Schiene 84 des
Laufrahmens 80 beim Herausziehen desselben aus dem Grundkörper abrollt.
[0019] Das Schienenteil 91 der schwenkbaren Führungseinheit 90 ist an der Unterkante mit
einem Gleitstück 95 versehen, welches in an sich bekannter Weise dem Antrieb der Schwenkbewegung
des abgewinkelten Hebels 50 dient. Aus der Darstellung von Fig. 3 wird deutlich, dass
die an der Ecke des Laufrahmens 80 vorhandene Laufrolle 85 beim Herausziehen des Laufrahmens
80 aus dem Grundkörper in Richtung auf die mit dem Führungselement 90 verbundene Laufrolle
94 bewegt wird, wobei die erwähnte Laufrolle 94 zunächst gegenüber dem Grundkörper
ortsfest bleibt.
[0020] Wie bereits erwähnt sind insbesondere bezüglich der Ausbildung der Führungen und
Lagerungen des Laufrahmens 80 verschiedene Ausführungen möglich. Daneben können zusätzlich
Mittel vorgesehen sein, um eine zwangsläufige Koordination der Bewegungen des Herausziehens
und Schwenkens des Einbauelementes bewirken.
[0021] Fig. 4 ist eine perspektivische Darstellung der wichtigsten Komponenten des inneren
Einbauelementes. Der Laufrahmen 120 ist im wesentlichen durch die vertikalen Streben
121 und die horizontalen Streben 123, 124 gebildet. Die vertikalen Streben 121 sind
an ihrer Vorderseite jeweils auf gleicher Höhe mit einer Anzahl von Haken 122 versehen,
welche vorzugsweise jeweils in konstantem Abstand zueinander angeordnet sind. An diese
Haken 122 werden nach vollendeter Montage die Ablageelemente (nicht dargestellt) angehängt.
Die Ablageelemente sind beispielsweise in Form von aus Stahldrahtelementen flachen
Körben, schalenförmigen Körpern oder plattenförmigen Körpern ausgeführt. Diese werden
einseitig so an den jeweiligen Laufarmen des inneren bzw. des äusseren Einbauelementes
angehängt, dass sie gegenüber dem ebenen Rahmen einen rechten Winkel bilden. Im Fall
von an die in Fig. 4 gezeigte Ausführung der hakenförmigen Befestigungselemente 122
angehängten Stahldrahtkörbern ist das rechtwinklige Abstehen der Ablageelemente vom
Laufrahmen dadurch gewährleistet, dass sich der untere Bereich der Ablageelemente
gegenüber dem Rahmen abstützt. Für diese Abstützung ist es selbs:verständlich erforderlich,
dass die Ablageelemente eine gewisse Höhe, d.h. einen ausreichenden Abstand zwischen
den mit den Haken 122 zusammenwirkenden Teilen und ihrem Unterteil besitzen.
[0022] Eine andere Ausführung der Befestigung der Ablageelemente 14 gegenüber dem jeweiligen
Laufrahmen ist in Fig. 6 gezeigt. Dabei ist der jeweilige Laufrahmen anstelle von
hakenförmigen Elementen mit Bohrungen versehen, in welche die jeweiligen Befestigungselemente
des Ablageelementes 14 eingehängt werden. Das Prinzip dieses Einhängens ist als solches
bekannt und aus der Darstellung in Fig. 6 ersichtlich. Selbstverständlich ist die
in Fig. 6 gezeigte Ausführung der Befestigung der Ablageelemente 14 gegenüber dem
jeweiligen Laufrahmen auch im Falle der in Fig. 4 gezeigten Ausführung des Laufrahmens
anwendbar. In der in Fig. 3 gezeigten Ausführung des Laufrahmens 80 des äusseren Einbauelementes
ist dieser mit Bohrungen versehen, um beispielsweise Ablageelemente gemäss der in
Fig. 6 gezeigten Ausführung aufzunehmen. Selbstverständlich lässt sich auch in diesem
Ausführungsbeispiel die auf der Verwendung hakenförmiger Befestigungselemente gemäss
Fig. 6 beruhende Ausführungsform der Anbringung der Ablageelemente gegenüber dem Laufrahmen
anwenden.
[0023] Die einseitige Aufhängung der Ablageelemente 14 an dem jeweiligen Laufrahmen ist
eine Grundvoraussetzung für die erfindungsgemässe Gestaltung des jeweiligen Laufrahmens
als ebenes Bauteil. Ueber den Umfang der erwähnten Vorteile der erfindungsgemässen
Lösung hinaus ist in Folge dEr möglichen Befestigungsarten der Ablageelemente eine
ausgezeichnete Handhabbarkeit und Flexibilität derselben gewährleistet. So lassen
sich die Ablageelemente einfach auswechseln oder, um beispielsweise Reinigungsarbeiten
vornehmen zu können, einfach herausnehmen. Damit ist auf einfache Weise eine gute
Zugänglichkeit der Einbauelemente gegeben.
[0024] Die in Fig. 4 erkennbaren, horizontalen Streben 123, 124 des Laufrahmens 120 sind
auf der Hinterseite mit einer Anzahl Führungsrollen 125, 126, 127 ausgestattet, welche
die Aufgabe haben, den Laufrahmen 120 gegenüber dem feststehenden Führungsrahmen 70
längsverschiebbar zu führen.
[0025] Der feststehende Führungsrahmen 70 umfasst zwei in horizontaler Richtung in entsprechendem
Abstand zueinander verlaufenden Streben 71, welche als Schienen für am Laufrahmen
120 vorhandene Rollen dienen. An der Hinterseite sind diese Schienen 71 mittels zweier
vertikal verlaufender Verbindungsstreben 72 untereinander verbunden. An der Unterseite
sind diese Verbindungsstreben 72 mit am Boden befestigbaren Stützfüssen 73 ausgestattet.
Zur Befestigung dieser Stützfüsse 73 am Boden sind dieselben vorzugsweise mit Durchgangslöchern
versehen.
[0026] Zur seitlichen Befestigung des feststehenden Führungsrahmens 70 sind die Schienen
71 jeweils an ihren Enden mit Stützarmen 75 versehen. Die Stützarme 75 enden mit Flanschplatten
76, welche wiederum vorzugsweise mit Durchgangslöchern versehen zur Wandbefestigung
geeignet sind. Die Stützarme 75 sind jeweils in einer Hülse 74 geführt, so dass die
erstgenannten in Richtung der Schienen 71 verschiebbar sind. Die Hülsen 74 sind jeweils
mit einem Gewindeloch ausgerüstet, in welchem eine Klemmschraube 77 vorgesehen ist.
Der Innenquerschnitt der Hülsen 74 besitzt eine dem Aussenquerschnitt der Stützarme
75 entsprechende, vorzugsweise rechteckige Querschnittsform und die Hülsen 74 sind
jeweils am Ende der Schiene 71 an deren Rückseite vorzugsweise durch Schweissverbindung
angebracht. Unter Einsatz der beschriebenen Konstruktion der Stützarme ist eine Einstellung
derselben, d.h. eine Einstellung des Abstandes der Flanschplatten 76 gegenüber dem
jeweiligen Ende der Schiene 71 möglich. Auf diese Weise wird eine gute Anpassbarkeit
des Führungsrahmens 70 an die verschiedensten Einbauverhältnisse erreicht.
[0027] Der Querschnitt der Hülsen 74 entspricht vorzugsweise dem der Verbindungsstreben
72, bzw. zumindest entspricht deren Innenquerschnitt ebenfalls dem Aussenquerschnitt
der Stützarme 75. Dies hat erstens den Vorteil, dass beide Teile aus demselben Halbzeug
gefertigt werden können und eröffnet darüberhinaus insbesondere die Alternative, dass
ein Paar der Stützarme 75 auch in vertikaler Richtung innerhalb der Verbindungsstreben
72 aufnehmbar ist. Auf gleiche Weise wie bereits unter Bezugnahme auf die Hülsen 74
beschrieben worden ist, ist am oberen Bereich der Verbindungsstreben ein Gewindeloch
vorhanden, um im Zusammenwirken mit einer Klemmschraube eine Einstellbarkeit der nach
oben gerichtet eingesetzten Stützarme zu gewährleisten. Auf diese Weise wird ermöglicht,
dass eine hinreichende Befestigung des feststehenden Führungsrahmens 70 auch dann
vorgenommen werden kann, wenn die Einbauverhältnisse ein beidseitiges Anbringen der
horizontal angeordneten Stützarme nicht ermöglichen. In einem solchen Fall könnte
der Führungsrahmen 70 beispielsweise am Boden, an einer Seitenwand (rechts oder links)
und der die Möbeleinheit nach oben abschliessenden Deckplatte befestigt werden.
[0028] Die Wirkungsweise der Führung des Laufrahmens 120 mit Hilfe der jeweils paarweise
vorhandenen Rollen 125, 126, 127 gegenüber den Schienen 71 des Führungsrahmens 70
wird in Fig. 5 deutlich. In dieser Figur ist eine Seitenansicht auf die in der vorstehenden
Fig. 4 dargestellten Komponenten angegeben, welche sich in Fig. 5 jedoch im funktionsbereiten,
montierten Zustand befinden. Man erkennt wiederum den feststehenden Führungsrahmen
70, welcher im wesentlichen aus den horizontalen, als Schienen wirkenden Streben 71
und den vertikalen Verbindungsstreben 72 gebildet wird und nach unten in Form der
Stützfüsse 73 endet. Der Laufrahmen 120 des inneren Einbauelementes wird durch die
Streben 121, 123 und 124 gebildet, wobei die horizontal verlaufenden Streben 123,
124 die entsprechenden Laufrollen 125, 126, 127 tragen. Diese sind auf bekannte Weise,
beispielsweise mittels stillstehender Achsen, drehbar mit der entsprechenden Strebe
verbunden. Die Rollenpaare 125, 126 sind in horizontaler Richtung orientiert, d.h.
sie rotieren um jeweils vertikal stehende Achsen. Im Zusammenhang mit ihrer Anordnung
in der jeweiligen Schiene 71 wird deutlich, dass diese um vertikale Achsen rotierenden
Rollenpaare 125, 126 die Führung des Laufrahmens 120 in horizontaler Richtung übernehmen.
Es ist selbstverständlich, dass der Durchmesser der Rollen 125, 126 geringfügig kleiner
zu sein hat als die innere Weite der Profile 71. Auf diese Weise wird sichergestellt,
dass die horizontale Führung des Laufrahmens 120 mit möglichst wenig Spiel erfolgt
und andererseits an der Schiene/Rolle-Paarung keine Gleitreibung entsteht.
[0029] Die vertikale Führung des Laufrahmens 120 gegenüber dem feststehenden Führungsrahmen
70 erfolgt mittels des Rollenpaares 127. Man erkennt, dass die in Fig. 5 dargestellte
Rolle 127 in vertikaler Richtung angeordnet ist, d.h. sie rotiert um eine mit der
unteren horizontalen Strebe 124 verbundene horizontale Achse. Diese Rolle 127 rollt
auf der oberen Fläche der unteren Schiene 71 ab.
[0030] Die Montage des Laufrahmens 120 am Führungsrahmen 70 hat vorzuasweise vor der Anbringung
des letzteren im Grundkörper derart zu erfolgen, dass der Laufrahmen 120 von dem einen
Ende der Schienen 71 her auf diese aufgeschoben wird. Ist dies jedoch nicht möglich,
so ist eine Montage des Laufrahmens 120 grundsätzlich auch so möglich, dass die Rollen
der einen Seite des Laufrahmens 120, beispielsweise der linken Seite, auf das entsprechende,
also beispielsweise ebenfalls linke Ende der Schienen 71 aufgeschoben werden, anschliessend
der einseitig montierte Laufrahmen zum anderen, also rechten Ende des Führungsrahmens
70 verschoben und dort die Rollen der anderen Seite des Laufrahmens von dessen entsprechender
Seite her auf die Schienen 71 des Führungsrahmens 70 aufgeschoben werden.
[0031] In Fig. 6 ist eine weitere Ausführungsform bezüglich der Gestaltung des inneren Einbauelementes
aus grösstenteils ebenen Komponenten dargestellt. Im Gegensatz zu der vorbeschriebenen
Ausführung, der Führung des Laufrahmens des inneren Einbauelementes mittels eines
vertikal im rückwärtigen Bereich des Möbelelementes angeordneten feststehenden Führungsrahmens,
ist bei der nun zu beschreibenden Ausführung der Führungsrahmen horizontal im oberen
Bereich des Möbelelementes angeordnet. Der Führungsrahmen 7 besteht aus einem Paar
Schienen 7b, welche mittels Verbindungsstreben 7a untereinander verbunden sind. Der
Laufrahmen 12 ist als zweiteilige Einheit ausgeführt, bestehend aus einem Wagen 12a
und einem Tragrahmen 13, an welchen sich die Ablageelemente 14 anhängen lassen.
[0032] Der über Laufrollen 15 in den Schienen 7 verfahrbare Wagen 12a besteht aus einem
aus einem Paar Längsstreben 16 und Querstreben 17 und einer Diagonalstrebe 17a gebildeten
Rahmen, von welchem sich an der Hinterkante vertikale Streben 18 nach unten erstrecken.
Das untere Ende der vertikalen Streben 18 ist mittels Stützstreben 19 mit dem vorderen
Bereich des Rahmens, d.h. mit dem vorderen Bereich der Querstreben 17, zwecks Aufnahme
auf die vertikalen Streben 18 wirkender Biegemomente verbunden. Die vertikalen Streben
18 des Wagens 12a sind vorzugsweise aus L-Profilen gebildet und mit dem aus den Längs-
und Querstreben 16, 17 gebildeten Rahmen verschweisst. Die vertikalen Streben 18 sind
jeweils im oberen Bereich mit einer in Längsrichtung der Schiene 7b verlaufenden Bohrung
20 versehen. Tragbolzen 21 sind jeweils fest mit dem oberen Ende des Tragrahmens 13
des inneren Einbauelementes verbunden, beispielsweise verschweisst. Der Abstand der
beiden vertikalen Streben 18 voneinander ist so bemessen, dass der Tragrahmen 13 gerade
zwischen den L-Profilen Platz findet. Dabei kommen die Tragbolzen 21 nach der Montage
des Tragrahmens mit den in den vertikalen Streben 18 jeweils vorhandenen Bohrungen
20 in Eingriff.
[0033] Zum Montieren des Tragrahmens 13 wird dieser im offenen oberen Bereich soweit zusammengedrückt,
dass sich die äusseren Enden der Tragbolzen 21 von innen in die Bohrungen 20 einführen
lassen. Bei Nachlassen des Druckes auf den Tragrahmen 13 federt dieser zurück und
hängt nun an den in den Bohrungen 20 lagernden Tragbolzen 21 und seine Lage wird gleichzeitig
von den L-Profilen der Vertikalen Streben 18 fixiert. Insbesondere verhindern die
hinteren Wangen 18a der L-Profile ein Schwenken des hängenden Tragrahmens nach hinten.
[0034] Fig. 7 zeigt eine Draufsicht auf eine Möbeleinheit gemäss der zweiten Ausführung
der Erfindung, wobei die Deckplatte des Möbels abgenommen ist. In der Zeichnung ist
mit durchgezogenen Linien der Zustand dargestellt, bei dem sich das innere Einbauelement
3 an seinem Platz befindet und das äussere Einbauelement 4 aus dem Grundkörper herausgezogen
ist. Man erkennt den im oberen Teil horizontal angeordneten feststehenden Führungsrahmen
7, den Wagen 12a sowie die Wirkungsweise der Hebel 50, 60. Der abgewinkelte Hebel
50 ist um einen am Boden des Grundkörpers festen Drehpunkt 51 schwenkbar und auf derjenigen
Seite, welche mit dem Schienenteil 91 der schwenkbaren Führungseinheit 90 verbunden
ist, als Führung 52 ausgebildet. Ein mit dem Schienenteil 91 verbundenes Gleitstück
95 gleitet in dieser Führung 52. An dem jenseits des Drehpunktes 51 gelegenen Ende
ist der abgewinkelte Hebel 50 mit einem Verbindungshebel 60 verbunden, welcher seinerseits
am Laufrahmen des inneren Einbauelementes angelenkt ist.
[0035] Mit strichpunktierten Linien ist diejenige Stellung angedeutet, welche die Komponenten,
insbesondere das Hebelsystem einnehmen, wenn das äussere Einbauelement 3 um die senkrechte
Achse 100 geschwenkt und damit das innere Einbauelement zu dem dann freien Platz hin
verfahren ist.
[0036] Unter Einsatz der dargestellten Erfindung lässt sich eine Möbeleinheit zum Aufstellen
in einer Ecke eines Raumes mit einfacheren Mitteln und weniger Teilen als bisher ausführen.
Die gemäss der Erfindung vorgesehenen Einzelteile sind für eine Vielzahl von Ausführungen
und Abmessungen des Möbels geeignet, die Montage der im wesentlichen aus ebenen Teilen
bestehenden Einbauelemente erheblich vereinfacht und die Betriebssicherheit, d.h.
Sicherheit gegen Klemmen und Blockieren der beweglichen Elemente, deutlich erhöht.
1. Möbeleinheit zum Aufstellen in einer Ecke eines Raumes, wobei innerhalb eines Grundkörpers
(1) zwei Einbauelemente (3, 4) horizontal verschiebbar nebeneinander untergebracht
sind, welche Einbauelemente mittels Hebeln (50, 60) so gekoppelt sind, dass beim Schwenken
des an einer schwenkbaren Führungseinheit (90) verfahrbar angebrachten äusseren,
zur Frontseite aus dem Grundkörper ausgeschobenen Einbauelementes (4) um fast 90°
um eine senkrechte Achse (100) das innere Einbauelement auf den freien Platz hin oder
von dem freien Platz weg verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbauelemente
jeweils durch einen vertikal angeordneten, ebenen Laufrahmen (80, 120; 12) und eine
Anzahl am jeweiligen Laufrahmen einseitig aufgehängter, horizontal davon abstehender
Ablageelemente (14) gebildet sind, und dass der Laufrahmen (120) des inneren Einbauelemente
(3) verschiebbar an einem feststehenden ebenen Führungsrahmen (70; 7) angebracht ist.
2. Möbeleinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsrahmen (70)
im rückseitigen Teil des Grundkörpers vertikal angeordnet ist.
3. Möbeleinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende Führungsrahmen
(70) zur Aufnahme des Laufrahmens (120) eine obere und eine untere Führungsschiene
(71) aufweist, dass der Laufrahmen (120) mehrere mit den Führungsschienen (71) des
Führungsrahmens (70) zusammenwirkende Lauf- und Führungsrollen (125, 126, 127) aufweist.
4. Möbeleinheit nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende
Führungsrahmen (70)
mittels an seiner Unterseite vorhandener Stützfüsse (73) am Boden des Raumes oder
Grundelementes befestigbar ist, und
mittels am rechten und/oder am linken Rahmenende vorhandener Stützarme (75) an
einer oder an zwei gegenüberliegenden Seitenwänden befestigbar ist, und/oder
mittels am oberen Rahmenende vorhandener Stützarme an einer Deckplatte befestigbar
ist.
5. Möbeleinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils der Abstand zwischen
den Stützarmen und dem Rahmenende einstellbar ist.
6. Möbeleinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsrahmen (7)
oberhalb des Einbauelementes horizontal im Grundkörper angeordnet ist und dass der
Laufrahmen (12) des inneren Einbauelementes mittels eines auf dem Führungsrahmen (7)
laufenden Wagens (12a) mit dem Führungsrahmen (7) verschiebbar verbunden ist, wobei
der Laufrahmen (12) weiterhin einen nach oben offenen Tragrahmen (13) mit im oberen
Teil an beiden Seiten vom Rahmen abstehenden Tragbolzen (21) zum Zusammenwirken mit
in senkrechten Streben (18) des Wagens (12a) vorhandenen Bohrungen (20) besteht und
der Tragrahmen (13) durch elastisches Zusammendrücken der beiden Seiten des oberen
Teiles am Wagen (12a) montierbar ist, dass die mit den Bohrungen (20) zum Aufnehmen
der Tragbolzen (21) versehenen, senkrecht verlaufenden Streben (18) des Wagens (12a)
zum Abstützen des von den Ablageelementen (14) ausgehenden Kippmomentes nach unten
verlängert sind.
1. A furniture unit for installation in a corner of a room, there being two horizontally
sliding built-in units (3, 4) housed next to each other and within a basic unit (1),
said built-in units being linked with levers (50, 60) such that when the outer built-in
unit, which is displaceably mounted on a pivotable guide unit (90), is tilted by almost
90° around a vertical axis (100) and pushed out of the basic unit at the front side,
the inner built-in element is displaced towards the free space or away from the free
space, characterized in that the built-in units are each formed by a vertically disposed
flat sliding frame (80, 120; 12) and a number of storage components (14) which are
suspended on one side of each sliding frame and which protrude horizontally therefrom,
and in that the sliding frame (120) of the inner built-in unit (3) is mounted displaceably
on a stationary, flat guide frame (70; 7).
2. A furniture unit according to claim 1, characterized in that the guide frame (70)
is vertically disposed in the rear portion of the basic unit.
3. A furniture unit according to claim 2, characterized in that the stationary guide
frame (70) has an upper and a lower guide track (71) to engage the sliding frame (120),
in that the sliding frame (120) has several sliding and guide rollers (125, 126, 127)
which cooperate with the guide tracks (71) of the guide frame (70).
4. A furniture unit according to one of claims 2 or 3, characterized in that the stationary
guide frame (70)
can be fixed to the floor of the room or to the basic unit by means of supporting
feet (73) present on its underside, and
can be fixed to one or two opposite side walls by means of support arms (75) on
the right and/or the left end of the frame, and/or
can be fixed to a cover plate by means of support arms at the upper end of the
frame.
5. A furniture unit according to claim 4, characterized in that the distance between
each of the support arms and the frame end is adjustable.
6. A furniture unit according to claim 1, characterized in that the guide frame (7) is
disposed horizontally in the basic unit above the built-in unit and in that the sliding
frame (12) of the inner built-in unit is displaceably connected with the guide frame
(7) by means of a carriage (12a) running on the guide frame (7), the sliding frame
(12) also comprising a carrier frame (13) which is open at the top and has support
pins (21) on both sides of its upper portion which project from the frame, to cooperate
with bores (70) in vertical struts (18) of the carriage (12a) and the carrier frame
(13) being able to be assembled by elastically pressing together the two sides of
the upper portion of the carriage (12a), in that the vertically running struts (18)
of the carriage (12a) provided with bores (20) to engage the support pins (21), are
extended downwards to support the moment of tilt emanating from the storage components
(14).
1. Elément de meuble destiné à être mis en place dans un coin d'une pièce, deux éléments
encastrés (3,4) disposés côte à côte, déplaçables horizontalement étant installés
dans un corps de base (1), lesdits éléments encastrés étant reliés par des leviers
(50,60), de telle manière que, en faisant pivoter de presque 90° autour d'un axe vertical
(100) l'élément encastré (4) coulissant vers la face frontale du corps de base, sur
un dispositif de guidage (90) pivotant, disposé de manière déplaçable à l'extérieur,
l'élément encastré intérieur est déplacé vers la place libre ou depuis la place libre,
caractérisé en ce que les éléments encastrés sont constitués d'une pluralité d'éléments
de corbeilles (14) horizontaux espacés, disposés chaque fois à travers un cadre mobile
(80,120;12) plat disposé verticalement, lesdits éléments de corbeille étant suspendus
d'un côté sur ledit cadre mobile, et en ce que le cadre mobile (120) de l'élément
encastré intérieur (3) est fixé de manière mobile à un cadre de guidage (70) plat
fixe.
2. Elément de meuble selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cadre de guidage
(70) est disposé verticalement sur la partie arrière du corps de base.
3. Elément de meuble selon la revendication 2, caractérisé en ce que le cadre de guidage
(70) fixe comprend un rail de guidage supérieur et un rail de guidage inférieur (71)
pour recevoir le cadre mobile (120) et en ce que le cadre mobile (120) comprend plusieurs
roulettes de conduite et de guidage (125,126, 127) coopérant avec les rails de guidage
(71) du cadre de guidage (70).
4. Elément de meuble selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisé en ce que le
cadre de guidage fixe (70)
peut être fixé par des pieds supports (73) disposés sur son côté inférieur au sol
de la pièce ou du corps de base, et
peut être fixé par des bras supports (75) disposés sur les bordures de cadre droite
et/ou gauche à une ou à deux parois latérales opposées, et/ou
peut être fixé par des bras support disposés sur les bordures de cadre supérieures
à une plaque de couverture.
5. Elément de meuble selon la revendication 4, caractérisé en ce que la distance entre
les bras support et les bordures de cadre est chaque fois ajustable.
6. Elément de meuble selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cadre de guidage
(7) est disposé horizontalement dans le corps de base, dans la moitié supérieure de
l'élément encastré, et en ce que le cadre mobile (12) de l'élément encastré intérieur
est relié de manière mobile au cadre de guidage (7) au moyen d'un chariot (12a) mobile
sur le cadre de guidage (7), le cadre mobile (12) comportant en outre un cadre porteur
(13) ouvert sur le dessus avec des chevilles porteuses (21) distantes sur la partie
supérieure et sur les deux côtés du cadre, pour coopérer avec des trous (20) disposés
sur des montants (18) verticaux du chariot (12a), et en ce que le cadre porteur (13)
peut être monté sur le chariot (12a) par une pression élastique sur les deux côtés
de la partie supérieure, et en ce que les montants verticaux (18) du chariot (12a),
munis de trous (20) pour recevoir les chevilles porteuses (21), sont prolongés vers
le bas afin de supporter le couple de renversement produit par les corbeilles (14).