| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 441 990 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
18.05.1994 Patentblatt 1994/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.02.1990 |
|
|
| (54) |
Verfahren zum chaotischen Zwischenlagern von Wickelkörpern sowie Ein- und Auslagerungsvorrichtung
hierfür
Method for putting reels into chaotic interim storage and device for storing and clearing
out for this
Procédé pour le stockage provisoire chaotique des bobines et dispositif d'emmagasinage
et de sortie pour ceux-ci
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
21.08.1991 Patentblatt 1991/34 |
| (73) |
Patentinhaber: Bartholomy & Co. |
|
D-52355 Düren (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Schmidt, Adolf
D-5160 Düren (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Paul, Dieter-Alfred, Dipl.-Ing. |
|
Fichtestrasse 18 41464 Neuss 41464 Neuss (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 531 206 US-A- 3 831 992
|
DE-A- 3 739 234 US-A- 3 973 679
|
|
| |
|
|
- SIEMENS ZEITSCHRIFT, Band 51, Heft 3, 1977, Seiten 169-173, Erlangen, DE; R. GEISLER
et al.: "Einsatz von Prozessrechnern bei der Automatisierung eines Containermaterials"
Seite 170, rechte Spalte, Zeilen 36, 37.
- DEUTSCHE HEBE- UND FOERDERTECHNIK, Band 12, 1972, Seiten 33-38, Ludwigsburg, DE; G.
BRUENNINGHAUS "Automatisierter Transport in einer Verzinkerei" Seite 34, Zeile 3-5;
Figur 2.
- Sonderdruck aus dem "Wochenblatt für Papierfabrikation" 113, 1985, Nr. 14,8. 523 bis
525: Computergesteuertes Lagersystem Wöhr mit integriertem Bartholomy-Vakuum-Heber
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum chaotischen Zwischenlagern von Wickelkörpern
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Ein- und Auslagerungsvorrichtung
für die Durchführung dieses Verfahrens nach dem Oberbegriff des Anspruchs 4.
[0002] Insbesondere bei der Papiererzeugung und -verarbeitung sind Zwischenlager, auch Pufferlager
genannt, erforderlich, weil gewöhnlich zwei Fertigungsvorgänge nach unterschiedlichen
Kriterien aufeinanderfolgen. In solchen Zwischenlagern werden Papierrollen auf einer
Lagerfläche zu einer Vielzahl von Türmen gestapelt, indem die Wickelkörper Stirnseite
auf Stirnseite übereinandergesetzt werden. Zwischenlager üblicher Größe haben beispielsweise
350 Türmplätze, wobei die Rollen zwischen 500 und 3000 mm hoch sind und die Türme
eine Höhe von ca. 11 m haben. Die Förderbreite beträgt etwa 25 m und die Länge 65
m. Auf diese Weise können etwa 6000 t Papier zwischengelagert werden. Selbstverständlich
können solche Zwischenlager auch für Rollen aus Metall- oder Folienbänder oder aus
Textilbahnen in Frage kommen.
[0003] Für das Einlagern und Auslagern der Wickelkörper ist eine Kranvorrichtung vorgesehen,
die aus einer zwischen zwei Schienen sich erstreckenden Kranbrücke sowie einer auf
der Kranbrücke verfahrbaren Laufkatze besteht (vgl. Sonderdruck aus "Wochenblatt für
Papierfabrikation" 113, 1985 Nr. 14, Seiten 523 bis 525, Biberach, DE; E. Fähnle et
al.:
"Computergesteuertes Lagersystem Wöhr mit integriertem Bartholomy-Vakuum-Heber").
An der Laufkatze ist ein Lastaufnahmemittel aufgehängt, mit dem jeweils ein Wickelkörper
aufgenommen werden kann. Bekannte Lastaufnahmemittel sind Vakuumheber, die auf die
Stirnseite eines Wickelkörpers aufgesetzt werden und den Wickelkörper dann durch Unterdruck
halten, oder auch Innengreifer. Letztere werden bei Wickelkörpern eingesetzt, bei
denen die Materialbahn meistens auf eine Hülse aufgewickelt ist. Der Innengreifer
hat einen Greifdorn, der dann von oben in die Hülse oder in das zentrale, axiale Loch
eines hülsenlos gewickelten Körpers eingefahren und gespreizt wird.
[0004] Zu einer solchen Ein- und Auslagerungsvorrichtung gehört auch eine Datenverarbeitungsanlage,
die die Lagerverwaltung übernimmt. In ihr sind alle Wickelkörper mit bestimmten Eigenschaften,
wie beispielsweise Durchmesser, Höhe und Papiersorte, sowie der jeweilige Lagerort
gespeichert. Mittels Unterprogrammen kann in dem Zwischenlager auch eine bestimmte
Ordnung erzeugt werden, beispielsweise durch Zusammenfassen von Rollen gleichen Durchmessers
in einem Turm, Vorsehen von Lagerbereichen für bestimmte Papiersorten sowie Anordnung
von Wickelkörpern mit hoher Durchsatzfrequenz in bevorzugten Zonen der Ein- und Auslagerung,
um die Kranspielzeiten möglichst klein zu halten. Mittels der Datenverarbeitungsanlage
kann dann auf Grund speicherprogrammierbarer Steuerung jeweils ein bestimmter Wickelkörper
ausgelagert werden, indem dessen Eigenschaften und ggf. seine Position im Lager nach
dem Raster und der Höhe eingegeben werden. Sofern der gewünschte Wickelkörper auf
einem Turm nicht zuoberst steht, wird die Kranvorrichtung durch ein Unterprogramm
derart gesteuert, daß die über dem gewünschten Wickelkörper gestapelten Wickelkörper
aufgenommen und an einen anderen Lagerort versetzt werden, bis der gewünschte Wickelkörper
freigelegt ist.
[0005] Diese Art Zwischenlager hat sich insbesondere in der Papierindustrie sehr bewährt,
da große Mengen Wickelkörper auf geringstmöglichem Raum gelagert werden können, die
Kranführung andererseits jedoch vollautomatisch ist. Lediglich die Durchsatzleistung
ist noch nicht befriedigend. Zwar ist man bemüht, möglichst an einen Einlagerungsvorgang
direkt einen Auslagerungsvorgang anzuhängen und hierdurch die Kranvorrichtung besser
auszulasten. Dies ist jedoch nicht immer sinnvoll und setzt eben voraus, daß zumindest
am Ende des Einlagerungsvorganges ein Auslagerungsbefehl vorhanden ist. Begrenzt wird
die Durchsatzleistung insbesondere durch die hohen, zu beschleunigenden Massen des
beweglichen Kranteils, also der Brücke, der Laufkatze und des Lastaufnahmemittels
mit der Last selbst.
[0006] Im Stand der Technik sind daneben Kranvorrichtungen bekannt, bei denen an einem Träger
eine Mehrzahl von Lastaufnahmemitteln aufgehängt sind (PCT-Veröffentlichung WO 86/02915;
US-PS 3 831 992; US-PS 3 955 843; US-PS 3 858 926; DE-PS 1 923 558). Bei den Lastaufnahmemitteln
handelt es sich um Saugköpfe bzw. Vakuumheber, die nebeneinander auf gleicher Höhe
angeordnet sind, wobei deren Abstand teilweise verstellbar ist. Diese Kranvorrichtungen
sind dazu bestimmt, mehrere nebeneinander stehende und gleich hohe Wickelkörper, wie
beispielsweise Papierrollen, gleichzeitig aufzunehmen und zu transportieren. Sie werden
insbesondere zur Schiffsverladung verwendet. Für Zwischenlager der eingans genannten
Art sind sie nicht geeignet, da mit ihnen nicht selektiv bestimmte Wickelkörper herausgesucht
und nicht bei unterschiedlichen Turmhöhen gearbeitet werden kann.
[0007] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren sowie eine zur Durchführung
des Verfahrens geeignete Vorrichtung bereitzustellen, mit dem sich die Durchsatzleistung
bei Zwischenlagern mit chaotischer Lagerung wesentlich verbessern läßt.
[0008] Diese Aufgabe wird verfahrensmäßig dadurch gelöst, daß beim Einlagern eine Mehrzahl
von Wickelkörpern am Eingangsort oder an Eingangsorten aufgenommen und angehoben wird
und daß diese Mehrzahl von Wickelkörpern in wenigstens einer Richtung gemeinsam derart
transportiert wird, daß die Wickelkörper nacheinander an ihren vorgesehenen Lagerorten
abgesetzt werden, und daß beim Auslagern nacheinander Wickelkörper von ihren Lagerorten
aufgenommen, angehoben und gemeinsam zum Ausgangsort oder zu den Ausgangsorten transportiert
und abgesetzt werden, wobei die Einlagerung und die Auslagerung der Wickelkörper auf
zeitsparend verlaufenden Wegen erfolgt.
[0009] Vorzugsweise sollte das Einlagern und Auslagern in der Weise miteinander kombiniert
werden, daß schon beim Einlagern für das Auslagern vorgesehene Wickelkörper aufgenommen
werden, wobei die Aufnahme ebenfalls auf zeitsparend verlaufenden Wegen erfolgen soll.
[0010] Eine für die Durchführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet,
daß an der Kranvorrichtung mehrere, Lastaufnahmemittel aufgehängt sind, die unabhängig
voneinander heb- und senkbar und gemeinsam mit der Kranvorrichtung transportierbar
sind und daß die Datenverarbeitungsanlage ein Zeitoptimierungsprogramm zur Errechnung
von zeitsparend verlaufenden Wegen für die Lastaufnahmemittel aufweist.
[0011] Erfindungsgemäß sind also mehrere Lastaufnahmemittel vorgesehen, die unabhängig voneinander
heb- und senkbar sind und sich deshalb dazu eignen, nacheinander, jedenfalls unabhängig
voneinander eine entsprechende Anzahl von Wickelkörpern an den jeweiligen Lagerorten
aufzunehmen und diese dann gemeinsam an den Ausgangsort zu transportieren. Umgekehrt
können am Eingangsort eine der Anzahl der Lastaufnahmemittel entsprechende Anzahl
von Wickelkörpern aufgenommen und unabhängig voneinander an den durch die Datenverarbeitungsanlage
vorgegebenen Orten abgesetzt werden. Es können dabei auch mehrere Ein- bzw. Auslagerungsorte
vorhanden sein.
[0012] Erfindungsgemäß gehört dazu ein Zeitoptimierungsprogramm für die Datenverarbeitungsanlage,
das die Bewegungen des bewegbaren Kranteils und damit der Lastaufnahmemittel derart
steuert, daß das Einlagern bzw. Auslagern zeitsparend erfolgt. Unter zeitsparend ist
dabei jede Aneinanderreihung der Wege und/oder jeder Wegverlauf zu verstehen, mit
der sich gegenüber der ungünstigsten Wegkombination bzw. dem ungünstigsten Wegverlauf
ein Zeitgewinn erzielen läßt. Je nach Umfang des Programms und der Schnelligkeit der
Rechenanlage geschieht die Optimierung derart, daß tatsächlich die kürzestmögliche
Wegführung für den jeweiligen Ein- und/oder Auslagerungsvorgang ermittelt wird. Dabei
können Ein- und Auslagerungsvorgänge auch miteinander in der Weise kombiniert werden,
daß beim Einlagern mittels schon freier Lastaufnahmemittel zur Auslagerung bestimmte
Wickelkörper, die im wesentlichen auf dem Weg zwischen zwei Einlagerungsorten liegen,
aufgenommen werden.
[0013] In Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Kranvorrichtung wenigstens eine
Kranbrücke und auf jeder Kranbrücke wenigstens eine auf dieser verfahrbare Laufkatze
aufweist, an der wenigstens ein Lastaufnahmemittel aufgehängt ist bzw. sind. Dabei
wird es in der Regel günstig sein, nur eine Kranbrücke vorzusehen, da zwei Kranbrücken
sich gegenseitig behindern können. Es ist jedoch auch denkbar, mehrere Kranbrücken
vorzusehen, die jeweils einen Bereich des Zwischenlagers bearbeiten, wobei es günstig
ist, den Eingangs- und Ausgangsort zwischen den Bereichen anzuordnen.
[0014] Die Kranbrücke bzw. -brücken sollte bzw. sollten verfahrbar sein, und zwar auf Schienen
an ihren beideseitigen Enden.
[0015] Die Mehrfachanordnung von Lastaufnahmemitteln kann beispielsweise dadurch geschehen,
daß auf jeder Kranbrücke wenigstens zwei Laufkatzen angeordnet sind, die auf einer
der Anzahl der Laufkatzen entsprechenden Anzahl unterschiedlicher Fahrspuren verfahrbar
sind, welche ein Aneinandervorbeifahren der Laufkatzen erlauben. Dabei können an jeder
Laufkatze auch mehrere Lastaufnahmemittel, die unabhänging voneinander heb- und senkbar
sind, aufgehängt sein. Es besteht auch die Möglichkeit, auf einer Fahrspur zwei oder
mehr Laufkatzen anzuordnen, die dann durch die Datenverarbeitungsanlage so gesteuert
werden, daß sie nicht miteinander kollidieren oder sich behindern.
[0016] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Kranbrücke bzw. -brücken
jeweils eine Laufkatze mit mehreren daran aufgehängten Lastaufnahmemitteln aufweist,
die zweckmäßigerweise in einer Linie nebeneinander angeordnet sind. Die Lastaufnahmemittel
können aber auch in wenigstens zwei nebeneinander parallel verlaufenden Linien mit
jeweils mindestens zwei Lastaufnahmemitteln aufgehängt sein. Vorzugsweise sollten
die Abstände der Lastaufnahmemittel dem Rastermaß der Türme aus den Wickelkörpern
entsprechen, was die Möglichkeit eröffnet, zwei nebeneinander abgelagerte Wickelkörper
gleichzeitig aufzunehmen oder gleichzeitig abzusetzen. Um insoweit jedoch freier zu
sein, sollte der Abstand der Lastaufnahmemittel verstellbar sein.
[0017] Die Kranbrücke bzw. -brücken ist bzw. sind vorteilhafterweise aus zwei parallel und
im Abstand nebeneinander verlaufenden Kranträgern aufgebaut, wobei die Aufhängung
der Lastaufnahmemittel zwischen den Kranträgern hindurchgehen.
[0018] Schließlich ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß das Zeitoptimierungsprogramm
derart ausgebildet ist, daß während des Einlagerns von Wickelkörpern eine Aufnahme
von zur Auslagerung anstehenden Wickelkörpern auf zeitsparend hintereinanderliegenden
Wegen erfolgt. Ferner sollte das Zeitoptimierungsprogramm derart ausgebildet sein,
daß die Laufkatze bzw. Laufkatzen schon während des Verfahrens der Kranbrücke zwecks
Bewegung in ihre nächste Position ansteuerbar ist bzw. sind.
[0019] In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen näher veranschaulicht.
Es zeigen:
- Figur (1)
- eine Draufsicht auf einen Teil eines Zwischenlagers;
- Figur (2)
- einen Querschnitt durch die Kranvorrichtung des Zwischenlagers gemäß Figur (1);
- Figur (3)
- eine andere Ausführung einer Kranvorrichtung. in der Seitenansicht und
- Figur (4)
- in der Draufsicht.
[0020] Das in Figur (1) dargestellte Zwischenlager (1) weist einen Lagerboden (2) und nur
teilweise dargestellte Seitenwände (3, 4) auf. Die Überdachung des Zwischenlagers
(1) ist weggelassen. In einem bestimmten, durch ein Liniennetz dargestellten Raster
sind Türme - beispielhaft mit (5) bezeichnet - angeordnet, die aus übereinandergestapelten
Papierrollen bestehen. Die Papierrollen haben unterschiedlichen Durchmesser, wobei
jedoch ein Turm (5) möglichst aus Papierrollen etwa gleichen Durchmessers gestapelt
ist. Die Papierrollen können auch unterschiedliche Höhen haben und aus unterschiedlichen
Papierarten bestehen.
[0021] Außerhalb des Zwischenlagers (1) sind Papierrollen - beispielhaft mit (6) bezeichnet
- horizontal gelagert. Sie kommen auf ein Förderband (7), das zu einer Kippeinrichtung
(8) führt. Auf diese Kippeinrichtung (8) wird die jeweilige Papierrolle (6) aufgefahren
und dann um 90̸° gekippt, so daß sie vertikal steht (gestrichelt dargestellt). In
Förderrichtung rechts neben der Kippeinrichtung (8) sind zwei weitere Förderbänder
(9, 10̸) vorgesehen, die den Eingangsort für Papierrollen (6) bilden. Dort warten
die Papierrollen (6) für die Aufnahme.
[0022] Ein weiteres Förderband (11), das nur teilweis dargestellt ist, dient als Ausgangsort,
d. h. mit diesem Förderband (11) werden darauf abgelegte Papierrollen (6) aus dem
Zwischenlager (1) heraustransportiert.
[0023] Auf den Seitenwänden (3, 4) sind Schienen (12, 13) angeordnet, die sich über die
gesamte Länge des Zwischenlagers (1) erstrecken. Auf diesen Schienen (12, 13) läuft
eine Kranbrücke (14) und stützt sich dort über Fahrwerke (15, 16) ab. Auf dieser Kranbrücke
(14) sind zwei Winkellaufkatzen (17, 18) derart angeordnet, daß sie aneinander vorbeifahren
können. Sie tragen - wie sich aus Figur (2) näher ersehen läßt - Innengreifer (19,
20̸), mit denen Papierrollen (6) aufgenommen und transportiert werden können.
[0024] Wie aus Figur (2) näher zu ersehen ist, hat die Kranbrücke (14) ein trapezförmiges
Profil. Die Winkellaufkatzen (17, 18) laufen auf der Oberseite der Kranbrücke (14)
auf zueinander schräggestellten Schienen (21, 22) und stützen sich auf den Seitenflächen
der Kranbrücke (14) ebenfalls über Schienen (23, 24) ab, und zwar jeweils über Rollen
(25, 26) bzw. (27, 28). Die oberen Rollen (25, 26) sind jeweils über ein Getriebe
(29, 30̸) mit einem Antriebsmotor (31, 32) verbunden. Die Antriebsmotoren (31, 32)
können unabhängig von einander angesteuert werden.
[0025] An den Winkellaufkatzen (17, 18) sind nach unten offene Führungskörbe (33, 34) aufgehängt.
Beide Führungskörbe (33, 34) werden jeweils von vier Seilsträngen (35, 36) eines Seiles
durchsetzt, von denen hier jeweils nur zwei Seilstränge (35, 36) zu sehen sind. Die
Seile sind mit ihren Enden an einer Öse (37, 38) an den Winkellaufkatzen (17, 18)
befestigt und sind mit dem anderen Ende auf Seilwinden (39, 40̸) aufgewickelt. Die
Seilwinden (39, 40̸) können in und gegen den Uhrzeigersinn mit Hilfe eines Elektromotors
(41, 42) verdreht werden.
[0026] An den Seilsträngen (35, 36) sind jeweils der Innengreifer (19) bzw. (20̸) aufgehängt,
indem jedes Seil eine frei drehbar an dem Innengreifer (19, 20) gelagerte Rolle (43,
44) umschlingt. Der Innengreifer (19, 20) besteht aus einem eng in den Führungskorb
(33, 34) passenden Führungskörper (45, 46) und einem untenseitig vorstehenden Greiferdorn
(47, 48). Jeder Greiferdorn hat jeweils wenigstens drei Spreizzähne (49, 50̸, 51,
52), von denen hier nur zwei sichtbar sind. Bei dem linken Innengreifer (19) ist der
Greiferdorn (47) in eine Papierrolle (6) eingefahren, und zwar in die Wickelhülse
(53), auf die die Papierbahn aufgerollt ist. Die Spreizzähne (49, 50̸) sind seitlich
ausgefahren, so daß sie sich fest gegen die Innenseite der Wickelhülse (53) pressen.
Auf diese Weise konnte die Papierrolle (6) in die gezeigte, angehobene Transportstellung
gehoben werden, wobei der Führungskörper (45) des Innengreifers (19) teilweise innerhalb
des Führungskorbs (33) eingefahren ist und von diesem an Schwenkbewegungen gehindert
wird. Der rechte Innengreifer (20̸) wird gerade abgelassen und fährt mit eingezogenen
Spreizzähnen (51, 52) in eine Papierrolle (6) hinein, um sie ebenfalls nach oben in
die Transportstellung anzuheben. Wenn dies geschehen ist, können beide Papierrollen
(6) gemeinsam zum Ausgangsort durch entsprechende Bewegung der Kranbrücke (14) verfahren
werden, wobei die Winkellaufkatzen (17, 18) schon während der Fahrt der Kranbrücke
(14) in die richtige Position gebracht werden, so daß sie oberhalb des Förderbandes
(11) am Ausgangsort stehen, wenn dort die Kranbrücke (14) angekommen ist. Die Papierrollen
(6) können dann durch Herablassen der Innengreifer (19, 20̸) auf dem Förderband (11)
abgesetzt werden.
[0027] Nach dem Absetzen wird die Kranbrücke (14) weiter in Richtung Eingangsort verfahren,
um dort neue Papierrollen (6) aufnehmen und ablagern zu können.
[0028] Bei dem in den Figuren (3) und (4) dargestellten Ausführungsbeispiel ist an dem Zwischenlager
selbst nichts verändert. Es ist hier eine Kranbrücke (54) vorgesehen, die aus zwei
im Abstand zueinander angeordneten Kranbrückenträgern (55, 56) besteht. Auf beiden
Kranbrückenträgern (55, 56) sind Schienen (57, 58) angeordnet, auf der eine Laufkatze
(59) verfahrbar ist. Die Laufkatze (59) besteht aus zwei Längsträgern (60̸, 61) und
deren Enden verbindenden Querträgern (62, 63). Angetrieben wird die Laufkatze (59)
durch einen Elektromotor (64).
[0029] Auf den Längsträgern (60̸,61) der Laufkatze (59) sind insgesamt fünf Seiltrommeln
(65, 66, 67, 68, 69) gelagert, die sich über den Zwischenraum zwischen den Längsträgern
(60̸, 61) erstrecken. Der Übersichtlichkeit halber sind in der Figur (4) drei der
fünf Seiltrommeln (65, 66, 67, 68, 69) weggelassen. Jede Seiltrommel (65, 66, 67,
68, 69) wird durch einen Antriebsmotor (70̸, 71) angetrieben, und zwar sowohl im als
auch gegen den Uhrzeigersinn.
[0030] Auf den Seiltrommeln (65, 66, 67, 68, 69) sind Tragseile (72, 73, 74, 74, 76) aufgewickelt,
die zwischen den Längsträgern (60̸, 61) nach unten gehen und deren Enden an Saugtellern
(77, 78, 79, 80̸, 81) befestigt sind und diese tragen. Die Saugteller (77, 78, 79,
80̸, 81) sind über hier nur gestrichelt dargestellte Leitungen mit einem Vakuumerzeuger
(82) verbunden, wie er üblicherweise bei Vakuumhebern vorgesehen ist. Durch entsprechende
Ventilsteuerungen können die Saugteller (77, 78, 79, 80̸, 81) unabhängig voneinander
mit Vakuum versorgt werden.
[0031] An Hand der zweiten Seiltrommel (68) von rechts ist ferner dargestellt, daß der Saugteller
(80̸) einen Führungskörper (83) hat, der in einen Stützkorb (84) hineinpaßt. Bei den
übrigen Saugtellern (77, 78, 79, 81) sind die Führungskörper und Stützkörbe ebenfalls
vorhanden, aber der Übersichtlichkeit halber weggelassen.
[0032] Die mittlere Seiltrommel (67) ist ortsfest gelagert. Die übrigen Seiltrommeln (65,
66, 68, 69) können in Richtung der Längsachse der Kranbrücke (54) mit ihren Lagerungen
verfahren werden, und zwar mit Hilfe von Stellmotoren (85, 86, 87, 88). Auf diese
Weise kann der Abstand zwischen den Saugtellern (77, 78, 79, 80̸, 81) so eingestellt
werden, daß sie dem Rastermaß des Zwischenlagers (1) in Fahrtrichtung der Kranbrücke
(54) entsprechen. Für den gemeinsamen Transport werden die Saugteller (77, 78, 79,
80̸, 81) zusammengerückt, insbesondere wenn es für ein enge Positionierung der Papierrollen
(6) bis zur Einlagerungsstelle oder nach der Auslagerungsstelle zweckdienlich ist.
[0033] Die Saugteller (77, 78, 79, 80̸, 81) lassen sich unabhängig voneinander anheben und
absenken. Durch Erzeugung eines Vakuums an der Unterseite kann eine derartige Saugkraft
entwickelt werden, daß Papierrollen (6) transportiert werden können.
[0034] Mit Hilfe einer Datenverarbeitungsanlage werden die Kranbrücke (54) und die Laufkatze
(59) derart gesteuert, daß die gewünschten Papierrollen (6) nacheinander auf kürzestem
Wege aufgenommen und gemeinsam zum Ausgangsort transportiert werden. Für das Einlagern
gilt entsprechendes.
1. Verfahren zum chaotischen Zwischenlagern von Wickelkörpern (6), bei dem die Wickelkörper
(6) auf einer Lagerfläche (2) Stirnseite auf Stirnseite zu Türmen (5) gestapelt werden,
indem sie von einem Eingangsort aufgenommen, in angehobener Position zu einem bestimmten
Ort transportiert, dort wieder abgesenkt und auf der Lagerfläche (2) oder einem Turm
(5) abgesetzt werden, und bei dem die auszulagernden Wickelkörper (6) von ihrem Lagerort
- erforderlichenfalls nach Abheben und Ablagern darübergestapelter Wickelkörper (6)
an einem anderen Ort - angehoben und in angehobener Position zu einem Ausgangsort
transportiert und dort abgesetzt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß beim Einlagern eine Mehrzahl von Wickelkörpern (6) am
Eingangsort oder an Eingangsorten aufgenommen und angehoben wird und daß diese Mehrzahl
von Wickelkörpern (6) in wenigstens einer Richtung gemeinsam derart transportiert
wird, daß die Wickelkörper (6) nacheinander an ihren vorgesehenen Lagerorten abgesetzt
werden, und daß beim Auslagern nacheinander Wickelkörper (6) von ihren Lagerorten
aufgenommen, angehoben und gemeinsam zum Ausgangsort oder zu den Ausgangsorten transportiert
und abgesetzt werden, wobei die Einlagerung und die Auslagerung der Wickelkörper auf
zeitsparend verlaufenden Wegen erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Einlagern und Auslagern in der Weise miteinander kombiniert
werden, daß schon beim Einlagern für das Auslagern vorgesehene Wickelkörper (6) aufgenommen
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme der für das Auslagern vorgesehene Wickelkörper
(6) auf zeitsparend verlaufenden Wegen erfolgt.
4. Ein- und Auslagerungsvorrichtung für die Zwischenlagerung von zu Türmen (5) gestapelten
Wickelkörpern (6), insbesondere aus Papierbahnen, mit einer Kranvorrichtung (14, 17,
18, 54, 59), an der mindestens ein Lastaufnahmemittel (19, 20, 77, 78, 79, 80, 81)
heb- und senkbar aufgehängt ist, wobei eine Datenverarbeitungsanlage vorgesehen ist,
in die beim Einlagern Eigenschaften und Lagerort jedes Wickelkörpers (6) speicherbar
sind und die eine durch die Speicherung programmierbare Steuerung für die Bewegung
der Kranvorrichtung (17, 18, 54, 59) und des Lastaufnahmemittels bei der Einlagerung
und bei der Auslagerung, zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche
1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Kranvorrichtung (17, 18, 59) mehrere Lastaufnahmemittel
(19, 20, 77, 78, 79, 80, 81) aufgehängt sind, die unabhängig voneinander heb- und
senkbar und gemeinsam mit der Kranvorrichtung (14, 17, 18, 54, 59) transportierbar
sind und daß die Datenverarbeitungsanlage ein Zeitoptimierungsprogramm zur Errechnung
von zeitsparend verlaufenden Wegen für die Lastaufnahmemittel (19, 20, 77, 78, 79,
80, 81) aufweist.
5. Ein- und Auslagerungsvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kranvorrichtung wenigstens eine Kranbrücke (14, 54)
und auf jeder Kranbrücke (14, 54) wenigstens eine auf dieser verfahrbare Laufkatze
(17, 18, 59) aufweist, an der wenigstens ein Lastaufnahmemittel (19, 20, 77, 78, 79,
80, 81) aufgehängt ist.
6. Ein- und Auslagerungsvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kranbrücke bzw. -brücken (14, 54) verfahrbar ist bzw.
sind.
7. Ein- und Auslagerungsvorrichtung nach Ansprucb 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kranbrücke bzw. -brücken (14, 54) an ihren beiderseitigen
Enden verfahrbar auf Schienen (12, 13) gelagert ist bzw. sind.
8. Ein- und Auslagerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Kranbrücke (14) wenigstens zwei Laufkatzen (17,
18) angeordnet sind, die auf einer der Anzahl der Laufkatzen (17, 18) entsprechenden
Anzahl unterschiedlicher Fahrspuren verfahrbar sind, welche ein Aneinandervorbeifahren
der Laufkatze (17, 18) erlauben.
9. Ein- und Auslagerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß auf wenigstens einer der Fahrspuren wenigstens zwei Laufkatzen
angeordnet sind.
10. Ein- und Auslagerungsvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens einer der Laufkatzen wenigstens zwei unabhängig
voneinander heb- und senkbare Lastaufnahmemittel nebeneinander aufgehängt sind.
11. Ein- und Auslagerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kranbrücke bzw. -brücken (54) jeweils eine Laufkatze
(59) mit mehreren daran aufgehängten Lastaufnahmemitteln (77, 78, 79, 80, 81) aufweist.
12. Ein- und Auslagerungsvorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lastaufnahmemittel (77, 78, 79, 80, 81) in einer Linie
nebeneinander angeordnet sind.
13. Ein- und Auslagerungsvorichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lastaufnahmemittel in wenigstens zwei zueinander parallel
verlaufenden Linien mit jeweils mindestens zwei Lastaufnahmemitteln aufgehängt sind.
14. Ein- und Auslagerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände der Lastaufnahmemittel (77, 78, 79, 80, 81)
dem Rastermaß der Türme (5) entspricht.
15. Ein- und Auslagerungsvorrichtung nach einen der Ansprüche 11 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Lastaufnahmemittel (77, 78, 79, 80, 81)
verstellbar ist.
16. Ein- und Auslagerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kranbrücke bzw. -brücken (54) aus zwei parallel und
im Abstand nebeneinander verlaufenden Kranträgern (60, 61) aufgebaut ist bzw. sind
und die Aufhängungen (72, 73, 74, 75, 76) der Lastaufnahmemittel (77, 78, 79, 80,
81) zwischen den Kranträgern (60, 61) hindurchgehen.
17. Ein- und Auslagerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitoptimierungsprogramm derart ausgebildet ist, daß
die Laufkatzen (17, 18, 59) schon während des Verfahrens der Kranbrücke(n) (14, 54)
zur Bewegung in ihre nächste Position bzw. Positionen angesteuert ist bzw. sind.
18. Ein- und Auslagerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitoptimierungsprogramm derart ausgebildet ist, daß
während des Einlagerns von Wickelkörpern (6) eine Aufnahme von zur Auslagerung vorgesehenen
Wickelkörpern (6) auf zeitsparend verlaufenden Wegen erfolgt.
1. Method for the random intermediate storage of wound bodies (6), in which the wound
bodies (6) are stacked on a storage surface (2) end face to end face to form towers
(5), by picking them up from an entry point, transporting them in a raised position
to a specific point, lowering them again there and setting them down on the storage
surface (2) or a tower (5), and in which the wound bodies (6) to be taken out of storage
are raised from their storage point, if necessary after the lifting off of wound bodies
(6) stacked above them and the depositing of these at another point, and are transported
in the raised position to an exit point and set down there, characterized in that,
during putting into storage, a plurality of wound bodies (6) is picked up and raised
at the entry point or at entry paints, and in that this plurality of wound bodies
(6) is jointly transported in at least one direction, in such a way that the wound
bodies (6) are set down in succession at their storage points provided, and in that,
during taking out of storage, wound bodies (6) are successively picked up from their
storage points, raised and transported jointly to the exit point or to the exit points
and set down, the putting into storage and taking out of storage of the wound bodies
being carried out on time-saving paths.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the putting into storage and taking
out of storage are combined with one another in such a way that wound bodies (6) intended
to be taken out of storage are already being picked up during the putting into storage.
3. Method according to Claim 2, characterized in that the pick-up of the wound bodies
(6) intended to be taken out of storage is carried out on time-saving paths.
4. Apparatus for putting into and taking out of storage for the intermediate storage
of wound bodies (6), consisting especially of paper webs, stacked to form towers (5),
with a crane device (14, 17, 18, 54, 59), on which at least one load pick-up means
(19, 20, 77, 78, 79, 80, 81) is suspended so as to be raisable and lowerable, there
being provided a data-processing system which can memorize the properties and storage
point of each wound body (6) during the putting into storage and which has a control,
programmable as a result of the memorizing, for the movement of the crane device (17,
18, 54, 59) and of the load pick-up means during the putting into storage and taking
out of storage, for carrying out the method according to one of Claims 1 to 3, characterized
in that there are suspended on the crane device (17, 18, 59) a plurality of load pick-up
means (19, 20, 77, 78, 79, 80, 81) which can be raised and lowered independently of
one another and which can be transported jointly with the crane device (14, 17, 18,
54, 59), and in that the data-processing system has a time-optimizing program for
computing time-saving paths for the load pick-up means (19, 20, 77, 78, 79, 80, 81).
5. Apparatus for putting into and taking out of storage according to Claim 4, characterized
in that the crane device has at least one crane bridge (14, 54) and, on each crane
bridge (14, 54), at least one travelling trolley (17, 18, 59) which is movable on
this and on which at least one load pick-up means (19, 20, 77, 78, 79, 80, 81) is
suspended.
6. Apparatus for putting into and taking out of storage according to Claim 5, characterized
in that the crane bridge or crane bridges (14, 54) is or are movable.
7. Apparatus for putting into and taking out of storage according to Claim 6, characterized
in that the crane bridge or crane bridges (14, 54) is or are mounted at their ends
located on both sides so as to be movable on rails (12, 13).
8. Apparatus for putting into and taking out of storage according to one of Claims 5
to 7, characterized in that there are arranged on each crane bridge (14) at least
two travelling trolleys (17, 18) which are movable on a number of different running
tracks which corresponds to the number of travelling trolleys (17, 18), the said running
tracks allowing the travelling trolleys (17, 18) to move past one another
9. Apparatus for putting into and taking out of storage according to one of Claims 5
to 8, characterized in that at least two travelling trolleys are arranged on at least
one of the running tracks.
10. Apparatus for putting into and taking out of storage according to Claim 8 or 9, characterized
in that at least two load pick-up means raisable and lowerable independently of one
another are suspended next to one another on at least one of the travelling trolleys.
11. Apparatus for putting into and taking out of storage according to one of Claims 5
to 7, characterized in that the crane bridge or crane bridges (54) has or each have
a travelling trolley (59) with a plurality of load pick-up means (77, 78, 79, 80,
81) suspended on it.
12. Apparatus for putting into and taking out of storage according to Claim 11, characterized
in that the load pick-up means (77, 78, 79, 80, 81) are arranged next to one another
in one line.
13. Apparatus for putting into and taking out of storage according to Claim 11, characterized
in that the load pick-up means are suspended in at least two lines extending parallel
to one another and each have at least two load pick-up means.
14. Apparatus for putting into and taking out of storage according to one of Claims 11
to 13, characterized in that the distances between the load pick-up means (77, 78,
79, 80, 81) correspond to the grid spacing of the towers (5).
15. Apparatus for putting into and taking out of storage according to one of Claims 11
to 14, characterized in that the distance between the load pick-up means (77, 78,
79, 80, 81) is adjustable.
16. Apparatus for putting into and taking out of storage according to one of Claims 11
to 15, characterized in that the crane bridge or crane bridges (54) is or are constructed
from two crane girders (60, 61) extending parallel to and at a distance next to one
another, and the suspensions (72, 73, 74, 75, 76) of the load pick-up means (77, 78,
79, 80, 81) pass through between the crane girders (60, 61).
17. Apparatus for putting into and taking out of storage according to one of Claims 5
to 16, characterized in that the time-optimizing program is designed in such a way
that the travelling trolleys (17, 18, 59) which are already being activated can move
into their next position or positions while the crane bridge or crane bridges (14,
54) are moving.
18. Apparatus for putting into and taking out of storage according to one of Claims 4
to 17, characterized in that the time-optimizing program is designed in such a way
that a pick-up of wound bodies (6) intended to be taken out of storage takes place
on time-saving paths while winding bodies (6) are being put into storage.
1. Procédé pour entreposer sans ordre préétabli des corps enroulés (6), dans lequel les
corps enroulés (6) sont empilés bout à bout sur une aire de stockage (2) pour former
des tours (5), du fait qu'ils sont repris à un endroit d'entrée, transportés vers
un endroit déterminé en position soulevée, descendus à nouveau en cet endroit et déposés
sur l'aire de stockage (2) ou sur une tour (5), et dans lequel les corps enroulés
(6) à faire sortir du stock sont soulevés, transportés vers un endroit de sortie en
position soulevée et déposés à cet endroit - après que des corps enroulés (6) qui
sont empilés au-dessus d'eux ont été soulevés et déplacés vers un autre endroit, si
besoin en est -, caractérisé par le fait que, lors de la mise en stock, on reprend
et on soulève une pluralité de corps enroulés (6) à l'endroit de l'entrée ou à des
endroits d'entrée, et que l'on transporte ensemble cette pluralité de corps enroulés
(6) dans une direction au moins, et ce, d'une manière telle que les corps enroulés
(6) soient déposés les uns après les autres aux emplacements qui sont prévus pour
leur stockage, et par le fait que, lors de leur sortie du stock, les corps enroulés
(6) sont repris les uns après les autres sur leurs emplacements de stockage, soulevés,
transportés ensemble vers l'endroit de la sortie ou vers les endroits de sortie et
déposés, la mise en stock des corps enroulés et leur sortie du stock ayant lieu selon
des trajets qui s'étendent de manière à gagner du temps.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la mise en stock et
la sortie du stock sont combinées entre elles d'une manière telle que des corps enroulés
(6) qui sont prévus pour sortir du stock soient repris dès leur entrée en stock.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé par le fait que l'on reprend les corps
enroulés (6) qui sont prévus pour sortir du stock selon des trajets qui s'étendent
de manière à gagner du temps.
4. Dispositif de mise en stock et de sortie du stock pour l'entreposage de corps enroulés
(6), et en particulier de bandes de papier, qui sont empilés pour former des tours
(5), comprenant un dispositif de levage (14, 17, 18, 54, 59) auquel au moins un moyen
de préhension des charges (19, 20, 77, 78, 79, 80, 81) est suspendu en pouvant monter
et descendre, cependant qu'il est prévu une installation de traitement des données
dans laquelle les caractéristiques et l'emplacement du stockage de chaque corps enroulé
(6) peuvent être mis en mémoire lors de la mise en stock et qui contient une commande
pouvant être programmée par la mise en mémoire, laquelle est destinée au déplacement
du dispositif de levage (17, 18, 54, 59) et du moyen de préhension des charges lors
de la mise en stock et lors de la sortie du stock, pour la mise en oeuvre du procédé
selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que sont suspendus au
dispositif de levage (17, 18, 59) plusieurs moyens de préhension des charges (19,
20, 77, 78, 79, 80, 81) que l'on peut faire monter et descendre indépendamment les
uns des autres et qui peuvent être transportés en même temps que le dispositif de
levage (14, 17, 18, 54, 59), et par le fait que l'installation de traitement des données
comporte un programme d'optimalisation des temps en vue de la détermination par le
calcul de trajets des moyens de préhension des charges (19, 20, 77, 78, 79, 80, 81)
qui s'étendent de manière à gagner du temps.
5. Dispositif d'entrée et de sortie de stock selon la revendication 4, caractérisé par
le fait que le dispositif de levage comporte au moins un pont roulant (14, 54) et,
sur chaque pont roulant (14, 54), au moins un chariot portepalans (17, 18, 59) qui
peut être déplacé sur celui-ci et auquel est suspendu au moins un moyen de préhension
des charges (19, 20, 77, 78, 79, 80, 81).
6. Dispositif d'entrée et de sortie de stock selon la revendication 5, caractérisé par
le fait que le pont roulant (14, 54) ou les ponts roulants, respectivement, peut être
déplacé ou peuvent être déplacés, respectivement.
7. Dispositif d'entrée et de sortie de stock selon la revendication 6, caractérisé par
le fait que le pont roulant (14, 54) ou les ponts roulants, respectivement, est monté
ou sont montés, respectivement, en pouvant se déplacer sur des rails (12, 13) à leurs
extrémités situées des deux côtés.
8. Dispositif d'entrée et de sortie de stock selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé
par le fait qu'au moins deux chariots porte-palans (17, 18) sont montés sur chaque
pont roulant (14) en pouvant se déplacer sur des voies de circulation différentes
dont le nombre correspond au nombre des chariots porte-palans (17, 18) et qui permettent
aux chariots porte-palans (17, 18) de passer l'un devant l'autre.
9. Dispositif d'entrée et de sortie de stock selon l'une des revendications 5 à 8, caractérisé
par le fait qu'au moins deux chariots porte-palans sont disposés sur au moins l'une
des voies de circulation.
10. Dispositif d'entrée et de sortie de stock selon la revendication 8 ou 9, caractérisé
par le fait qu'au moins deux moyens de préhension des charges que l'on peut faire.
monter ou descendre indépendamment les uns des autres sont suspendus les uns à côté
des autres sur l'un au moins des chariots porte-palans.
11. Dispositif d'entrée et de sortie de stock selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé
par le fait que le pont roulant (54) ou les ponts roulants, respectivement, comportent
à chaque fois un chariot porte-palans (59) comprenant plusieurs moyens de préhension
des charges (77, 78, 79, 80, 81) qui y sont suspendus.
12. Dispositif d'entrée et de sortie de stock selon la revendication 11, caractérisé par
le fait que les moyens de préhension des charges (77, 78, 79, 80, 81) sont disposés
les uns à côté des autres sur une rangée.
13. Dispositif d'entrée et de sortie de stock selon la revendication 11, caractérisé par
le fait que les moyens de préhension des charges sont suspendus selon au moins deux
rangées qui s'étendent parallèlement entre elles et qui comprennent chacune au moins
deux moyens de préhension des charges.
14. Dispositif d'entrée et de sortie de stock selon l'une des revendications 11 à 13,
caractérisé par le fait que les distances entre les moyens de préhension des charges
(77, 78, 79, 80, 81) correspondent à la dimension des mailles du quadrillage des tours
(5).
15. Dispositif d'entrée et de sortie de stock selon l'une des revendications 11 à 14,
caractérisé par le fait que la distance entre les moyens de préhension des charges
(77, 78, 79, 80, 81) peut être réglée.
16. Dispositif d'entrée et de sortie de stock selon l'une des revendications 11 à 15,
caractérisé par le fait que le pont roulant (54) ou les ponts roulants, respectivement,
est construit ou sont construits, respectivement, à partir de deux poutres porte-palans
(60, 61) qui s'étendent l'une à côté de l'autre, parallèlement entre elles et à distance
l'une de l'autre, et que les suspensions (72, 73, 74, 75, 76) des moyens de préhension
des charges (77, 78, 79, 80, 81) passent à travers les poutres porte-palans (60, 61).
17. Dispositif d'entrée et de sortie de stock selon l'une des revendications 5 à 16, caractérisé
par le fait que le programme d'optimalisation des temps est constitué d'une manière
telle que, pendant le déplacement du ou des ponts roulants (14, 54), les chariots
porte-palans (17, 18, 59) sont déjà mis en marche en vue de leur déplacement vers
leur position suivante ou vers leurs positions suivantes, respectivement.
18. Dispositif d'entrée et de sortie de stock selon l'une des revendications 4 à 17, caractérisé
par le fait que le programme d'optimalisation des temps est constitué d'une manière
telle que, pendant la mise en stock de corps enroulés (6), une reprise de corps enroulés
(6) qui sont prévus pour sortir du stock a lieu selon des trajets qui s'étendent de
manière à gagner du temps.