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EP 0 442 010 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.09.1993 Patentblatt 1993/36 |
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Anmeldetag: 15.02.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E04C 5/01 |
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Vefahren zum Korrosionsschutz an Schnittflächen von bewehrten Gasbeton-Bauteilen und
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
Method for corrosion protection of surface sections of reinforced lightweight concrete
elements and device for carrying out this method
Procédé pour la protection contre la corrosion de surfaces de section d'éléments en
béton léger armé et dispositif pour la mise en oeuvre du procédé
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.08.1991 Patentblatt 1991/34 |
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Patentinhaber: VAW FLUSSSPAT-CHEMIE GMBH |
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D-92551 Stulln (DE) |
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Erfinder: |
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- Schultz, Gerhard
D-8472 Schwarzenfeld (DE)
- Hartl, Anton
D-8471 Stulln (DE)
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Vertreter: Müller-Wolff, Thomas, Dipl.-Ing. |
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HARWARDT NEUMANN,
Patent- und Rechtsanwälte,
Postfach 14 55 53704 Siegburg 53704 Siegburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 446 006 FR-A- 1 491 395
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DE-B- 1 296 773 US-A- 4 644 726
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Korrosionsschutz an Stahl-Schnittflächen
von bewehrten Gasbeton-Bauteilen, die nachträglich beim Kürzen der Gasbeton-Bauteile
entstanden sind, sowie ein danach hergestelltes korrosionsgeschütztes Gasbeton-Bauteil.
[0002] Aus der DE-A 12 96 773 ist ein Verfahren zum Korrosionsschutz an Stahl-Schnittflächen
von bewehrten Gasbeton-Bauteilen und danach hergestelltes korrosionsgeschütztes Gasbeton-Bauteil
bekannt. Dort sind armierte Stahlbetonbalken mit Schubsicherungsbügeln zur Fixierung
von Zugbewehrungsstäben dargestellt, die an ihrem freien Ende mit einer aus einem
nicht korrodierenden Werkstoff, vorzugsweise Kunststoff, bestehenden Verlängerungshülse
versehen sind. Diese werden insbesondere auf diejenigen Enden der Querstäbe aufgesetzt,
die auf der Schalung aufstehen bzw. an dieser anliegen, so daß das äußere Ende der
Hülse mit einem vorbestimmten Abstand zwischen dem Schubsicherungsbügel und der Oberfläche
der Schalung vor dem Eingießen des Betons fixiert wird. Für ein nachträgliches Anbringen
an neuzugeschnittenen Gasbeton-Bauteilen sind die beschriebenen Hülsen nicht geeignet.
[0003] Es ist bekannt, daß bei der Herstellung von Gasbeton-Platten diese werkseitig geschnitten
werden können. Dies wird z. B. in den amtlichen Zulassungen zitiert, in denen es sinngemäß
heißt: Die Platten dürfen in Ausnahmefällen nachträglich durch Beauftragte des Herstellwerks
gekürzt werden, wenn dadurch die Plattentragfähigkeit, insbesondere die Endverankerung
gemäß DIN 4223 (Ausgabe 7/58) beschnitt 9.52, nicht beeinträchtigt wird. Ein solcher
Arbeitsgang darf nur mittels Trennscheiben durchgeführt werden. Die Schnittflächen
von Stählen sind mit einem Korrosionsschutz zu versehen.
[0004] Die gängigsten Methoden, diesen Korrosionsschutz zu gewährleisten, sind weltweit
bei den meisen Gasbeton-Herstellern:
1. das Aufbringen eines Korrosionsschütz-Lackes auf die Stahl-Schnittflächen,
2. das Hinterschneiden des Stahles mittels einer Trennscheibe, anschließendes Aufbringen
eines Korrosionsschutz-Lackes und als dritten Arbeitsgang das Vermörteln der Vertiefung.
[0005] Die erste Methode hat folgende Nachteile:
a) bei feuchtem Gasbeton hält der Lack nicht,
b) ein zufriedenstellender Korrosionsschutz ist nur durch zweimaligen Lack-Auftrag
gewährleistet,
c) dadurch zeitintensiv durch einzuhaltende Trocknungszeiten,
d) empfindlich bei Frost-Tau-Wechsel,
e) bei nachträglicher Durchfeuchtung kann der Rost durch die Gasbeton-Beschichtung
diffundieren und Verfärbungen an der Oberfläche hervorrufen.
[0006] Sie hat jedoch den Vorteil, daß sie sehr kostengünstig ist.
[0007] Die zweite Methode hat folgende Nachteile:
a) sehr kostenintensiv,
b) sehr zeitintensiv, da drei Arbeitsgänge mit Trocknungszeit erforderlich sind,
c) erhöhter maschineller Aufwand, da eine Trennscheibe mit Absaugung notwendig ist.
[0008] Sie garantiert jedoch einen dauerhaften, einwandfreien Korrosionsschutz selbst unter
widrigen Umständen.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die genannten Vorteile der herkömmlichen
Methoden durch ein völlig neuartiges Verfahren zu erzielen oder sogar zu übertreffen,
ohne die begleitenden Nachteile der herkömmlichen Methoden in Kauf nehmen zu müssen.
Diese Aufgabe wird durch die in den unabhängigen Patentansprüchen angegebenen Merkmale
gelöst. Weitere Merkmale sind in den abhängigen Ansprüchen beschriebenen.
[0010] Die Brauchbarkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens ist durch zahlreiche Versuche
belegt. Dazu wurden folgende Hülsen verwendet.
[0011] Es wurde ein Tiefziehteil aus einer zylindrisch-glatten Blechhülse - einseitig geschlossen
- hergestellt. Das Material bestand aus ST 4301, mit folgenden Durchmessern: Durchmesser
= 15 mm, Länge = 15 mm, Wanddicke = 0,27 mm.
[0012] Es wurde eine Wandplatte A mit offenliegenden Stahlschnittflächen und eine erfindungsgemäß
korrosionsgeschützte Wandplatte B einem Bewitterungsversuch im Freien ausgesetzt.
Nach einem Jahr zeigte sich, daß die Wandplatte A an den Stahlschnittflächen starke
Korrosionserscheinungen aufwies, während die erfindungsgemäße Wandplatte B ohne jedes
Anzeichen von Korrosion blieb.
[0013] Weitere Korrosionsversuche unter verschärften Bedingungen wurden in einem 3 %igen
Salzbad durchgeführt. Am Plattenabschnitt C wurden die Stahlschnittflächen mit einem
Acryllack betupft, am Plattenabschnitt B wurden die Stahlschnittflächen mittels der
erfindungsgemäßen Hülsen verschlossen und dann mit einer Beschichtung aus einer Kunstharzdispersion
versehen. Nach einer Versuchsdauer von 2 Tagen zeigte sich an der Platte C Rostansatz,
während am Plattenabschnitt D auch nach Entfernung der Hülsen keine Rostansätze zu
erkennen waren.
[0014] In weiteren Versuchen wurde festgestellt, daß die Beschichtung unter folgenden Bedingungen
besonders korrosionsschützend wirkt: Auftragsmenge mindestens 1800 g/m² in zwei Lagen,
wobei die erste Lage mit ca. 20 % und die zweite Lage mit max. 5 % verdünnt wird.
Bei der Trocknung dürfen Temperaturen von + 5° nicht unterschritten werden. Unter
diesen Bedingungen zeigte sich, daß auch einjährigem verschärftem Korrosionstest kein
Abplatzen und keine Korrosionserscheinungen festgestellt werden konnten. Das erfindungsgemäß
hergestellte korrosionsgeschützte Gasbetonbauteil kann mit einem späteren Farbanstrich
versehen werden, wobei eine glattflächige äußere Oberfläche erzielt wird.
[0015] Als Material für die erfindungsgemäße Hülse wird Edelstahl bevorzugt angewandt, weil
die Steifigkeit bei geringer Materialdicke besonders groß ist. Die geringe Materialdicke
ist erforderlich, um nach der Gasbetonbeschichtung auch kleinste Unebenheiten auf
der Oberfläche zu vermeiden.
[0016] Die Hülsenabmessungen wurden erfindungsgemäß so festgelegt, daß eine feste Verankerung
im Gasbeton auch bei außen glatter Oberfläche der Hülse gesichert ist. Bei kurzen
Hülsen besteht die Gefahr, daß die Mindesteindringtiefe für eine feste Verankerung
nicht gewährleistet ist, während bei längeren Hülsen schon der erste Bewehrungsquerstab
einer Bewehrungsmatte von der Hülse getroffen werden kann. Dann ist kein sauberes
Eindrücken mehr möglich, sondern es kommt zu Verquetschungen und Erhebungen auf der
Schnittoberfläche.
[0017] Die Grenzen für den Hülsendurchmesser sind dadurch festgelegt, daß einerseits ein
einwandfreies Gleiten über die Bewehrungsstähle im Gasbeton ermöglicht werden muß
und andererseits kein Verkanten durch zu großes Spiel auf dem Bewehrungsstahl erfolgt.
Bei Hülsendurchmessern über 50 mm besteht die Gefahr, daß beim Eindrücken die Hülse
über das Gasbetonbauteil herausragt und dessen Kante beschädigt.
[0018] Die Wandstärke der Hülse sollte möglichst gering sein, um keine auffälligen Erhebungen
auf der Gasbetonbeschichtung zu erhalten. Als besonders vorteilhaft haben sich folgende
Abmessungen der Hülse erwiesen: Wanddicke 0,27 mm, Hülsendurchmesser 15 mm, Hülsenlänge
10 mm.
[0019] Auch die Haftung eines späteren Farbanstriches, Beschichtung oder Putzes auf der
erfindungsgemäß behandelten Schnittflächen-Oberfläche ist gewährleistet, wie ebenfalls
durch Versuche belegt ist.
[0020] Die Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt.
[0021] In Fig. 1 ist die Gasbeton-Schnittfläche mit 1, die Bewehrung mit 2 und die Bewehrungs-Schnittfläche
mit 3 bezeichnet. Das aus einer Hülse bestehende Formteil 4 ist über die Bewehrungs-Schnittfläche
3 in das Gasbeton-Bauteil eingedrückt.
[0022] Die Fig. 2 zeigt die in das Gasbeton-Bauteil 5 eingebrachte Bewehrung 2, über die
das Formteil 4 gedrückt ist. Die auf die Oberfläche aufgebrachte Beschichtung ist
mit 6 beziffert. Der vor dem Eindrücken der Hülse 4 auf die Bewehrungs-Schnittfläche
3 aufgetragene Korrosionsschutz-Lack trägt das Bezugszeichen 7.
1. Verfahren zum Korrosionsschutz an Stahl-Schnittflächen von bewehrten Gasbeton-Bauteilen,
die nachträglich beim Kürzen der Gasbeton-Bauteile entstanden sind, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Formteil (4), bestehend aus einer einseitig geschlossenen Hülse, nach dem
Kürzen des Gasbeton-Bauteils über das Bewehrungsstahl-Ende (3) in das Gasbeton-Bauteil
(5) eingedrückt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Eindrücken der Hülse
(4) auf das nach dem Kürzen entstandene Bewehrungsstahl-Ende (3) des Bewehrungsdrahtes
(2) ein korrosionsschützender Lack (7) aufgetragen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet, daß in die Hülse (4) eine
verformbare, korrosionsschützende Masse eingebracht wird und diese nach dem Eindrücken
der Hülse das Bewehrungsstahl-Ende (3) versiegelt wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hülse (4) in das Gasbeton-Bauteil (5) von Hand, mit einem mechanischen Schlagwerkzeug
oder mit einem Schußapparat eingedrückt wird.
5. Korrosionsgeschütztes Gasbeton-Bauteil, bestehend aus einer Gasbetongrundmasse und
einzelnen, in verschiedenen Richtungen verlaufenden Bewehrungsdrähten, die an den
nachträglich zwecks Kürzen der Gasbeton-Bauteile entstandenen Schnittflächen des Bauteils
zum Teil freiliegen, dadurch gekennzeichnet, daß an den freigelegten Schnittflächen
einseitig geschlossene Hülsen (4) nachträglich über die Bewehrungsdrähte (2) in das
Gasbeton-Bauteil (5) eingedrückt sind.
6. Korrosionsgeschütztes Gasbeton-Bauteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
an den nachträglich entstandenen Schnittflächen (1) eine Beschichtung (6) auf die
Gasbetongrundmasse und die nachträglich aufgebrachten Hülsen (4) aufgebracht wird.
1. Process for the corrosion protection of cut steel surfaces of reinforced aerated concrete
building components, which surfaces have been produced by the subsequent shortening
of the aerated concrete building components, characterised in that a shaped component
(4), consisting of a sleeve closed at one end, is inserted into the aerated concrete
building component (5) over the end (3) of the steel reinforcement after the aerated
concrete building component has been shortened.
2. Process according to claim 1, characterised in that a corrosion-protective coating
(7) is applied before the sleeve (4) is inserted over the end (3) of the steel reinforcing
wire (2), which end was produced by the shortening.
3. Process according to claim 1 or 2, characterised in that a deformable, corrosion-protective
compound is introduced into the sleeve (4) and this seals the end (3) of the steel
reinforcement once the sleeve has been inserted.
4. Process according to one of the preceding claims, characterised in that the sleeve
(4) is inserted into the aerated concrete building component (5) by hand, with a mechanical
striking tool or with a gun.
5. Corrosion-protected aerated concrete building component consisting of an aerated concrete
matrix and individual reinforcing wires running in various directions, which wires
are partially exposed on the cut surfaces of the building component which were produced
by the subsequent shortening the aerated concrete building component, characterised
in that sleeves (4), closed at one end, are subsequently inserted into the aerated
concrete building component (5) over the reinforcing wires (2) on the exposed cut
surfaces.
6. Corrosion-protected aerated concrete building component according to claim 5, characterised
in that, on the subsequently produced cut surfaces (1), a coating (6) is applied to
the aerated concrete matrix and the subsequently applied sleeves (4).
1. Procédé de protection contre la corrosion de surfaces de coupe d'acier d'éléments
en béton cellulaire armés, gui sont obtenues ultérieurement lors d'un raccourcissement
des éléments en béton cellulaire, caractérisé en ce qu'une pièce de forme (4), se
composant d'un fourreau fermé d'un côté, est enfoncée dans l'élément en béton cellulaire
(5), après le raccourcissement de ce dernier, sur l'extrémité (3) de l'acier d'armature.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, avant l'enfoncement du fourreau
(4), un vernis (7) de protection contre la corrosion est déposé sur l'extrémité d'acier
d'armature (3) créée après le raccourcissement.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que dans le fourreau (4)
est disposé un mastic déformable de protection contre la corrosion gui assure le scellement
de l'extrémité d'acier d'armature (3) après l'enfoncement du fourreau.
4. Procédé selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le fourreau
(4) est enfoncé dans l'élément en béton cellulaire (5) à la main, au moyen d'un outil
mécanique de percussion ou bien au moyen d'un appareil d'enfoncement par explosion.
5. Elément en béton cellulaire protégé contre la corrosion, se composant d'une masse
de base en béton cellulaire et' de différents fils d'armature orientés dans différentes
directions et gui sont dégagés en partie sur les surfaces de coupe de l'élément formées
ultérieurement en vue d'un raccourcissement de l'élément en béton cellulaire, caractérisé
en ce que sur les surfaces de coupe dégagées, des fourreaux (4) fermés d'un côté sont
enfoncés ultérieurement dans l'élément en béton cellulaire (5) sur les fils d'armature
(2).
6. Elément en béton cellulaire protégé contre la corrosion selon la revendication 5,
caractérisé en ce que, sur les surfaces de coupe (1) formées ultérieurement, un revêtement
(6) est disposé sur la masse de base du béton cellulaire et sur les fourreaux (4)
mis en place ultérieurement.

