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(11) |
EP 0 442 322 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.10.1994 Patentblatt 1994/42 |
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Anmeldetag: 30.01.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B41F 33/00 |
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Verfahren zur Farbsteuerung und zonenweisen Voreinstellung
Method for ink control and zonal presetting
Procédé pour le réglage de la couleur et le préréglage par zones
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
10.02.1990 DE 4004056
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.08.1991 Patentblatt 1991/34 |
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Patentinhaber: MAN Roland Druckmaschinen AG |
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63012 Offenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Maier, Werner
W-6050 Offenbach/Main (DE)
- Steiner, Gerd
W-6056 Heusenstamm (DE)
- Schneider, Josef
W-8901 Diedorf-Lettenbach (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 143 228 WO-A-89/07525 GB-A- 2 189 743 US-A- 3 958 509
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EP-A- 0 143 744 GB-A- 2 012 213 GB-A- 2 189 744
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Farbsteuerung und zonenweisen Voreinstellung
von Farbdosierelementen in Farbwerken von Rotationsdruckmaschinen, insbesondere Offset-Rotationsdruckmaschinen,
entsprechend der zonenweise ermittelten Flächendeckung gemäß dem Oberbegriffs des
Anspruchs 1.
[0002] Aus der DE-OS 29 50 606 und der DE-OS 29 50 650 ist es bereits bekannt, Filme oder
Druckplatten mittels opto-elektronischer Meßvorrichtungen hinsichtlich ihrer Flächendeckung
farbzonenweise abzutasten und nach Integration bzw. Aufsummierung der abgetasteten
Werte Voreinstellinformationen für Farbdosierelemente, beispielsweise für Farbschieber
in Farbwerken von Offset-Rotationsdruckmaschinen zu errechnen. Die Abtastelemente
erfassen jeweils die Breite einer Farbzone und weisen bei einer Druckmaschine üblicher
Größe, ein Maß von 5 mm x 720 mm auf. Durch entsprechende Bewegung der Abtaster oder
der abzutastenden Vorlagen, d.h. des Films oder der Platte können somit jeweils in
einer Farbzone aus der Flächendeckung die Voreinstellwerte abgeleitet werden. Es hat
sich in der Praxis gezeigt, daß die so zu ermittelnden Voreinstellwerte nicht ausreichend
genau sind, so daß zu aufwendige Nachstellungen und Korrekturen erforderlich sind,
die u.a. zu einem erhöhten Makulaturanfall führen und die Andruckszeit dadurch erhöhen.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zu schaffen, um die Farbzonen-Voreinstellwerte
und den örtlichen Farbbedarf für den Übereinanderdruck mehrerer Druckfarben exakt
ermitteln und beeinflussen zu können.
[0004] Aus der EP 0 143 744 A1 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Beurteilung der
Druckqualität und/oder zur Regelung der Farbführung bei einer Offset-Druckmaschine
bekannt. Die Vorrichtung weist einen Film- oder Plattenscanner zur zweidimensionalen,
rasterförmigen und schachbrettmusterartigen Erfassung der Flächendeckung auf einer
Druckvorlage oder auf mehreren Druckvorlagen auf. Eine Rechneranordnung zur zonenweisen
Ermittlung des Farbbedarfs in jeder Farbzone weist mehrere Gewichtungsrechner und
einen zugehörigen Speicher auf. Die Gewichtungsrechner sollen die Farbe für jedes
Bildelement in Abhängigkeit von der Flächendeckung, der Umgebung und Fremdfarben gewichten.
Aus der EP 0 143 744 A1 geht nicht hervor, wie sich die Druckfarben beim Übereinanderdruck
beeinflussen und wie dementsprechend Farbannahmestörungen, wie sie beim Übereinanderdruck
entstehen können, kompensiert oder verhindert werden können.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Anwendung der Merkmale des kennzeichnenden Teils des
Anspruch 1 für das erfindungsgemäß Verfahren gelöst. Die Ansprüche 2 bis 10 geben
vorteilhafte Weiterbildungen des Verfahrens wieder.
[0006] Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens können die Voreinstellwerte für die Farbzonendosierung
genau ermittelt werden, da beispielsweise kleine Flächenanteile wie Feinstrukturen
(Raster, Feinstrich) und Grobstrukturen (Vollflächen) auf der Druckform bzw. auf dem
Film oder auf den Druckbögen unterschieden werden können. Somit kann unter Anwendung
der der Erfindung zugrundeliegenden Philosophie bei der Ermittlung der Farbzoneneinstellwerte
unter anderem der geringere Verbrauch bei Volltonflächen im Vergleich zu Rastertonflächen
bzw. Feinstrichflächen in Form von Korrekturfaktoren berücksichtigt werden und zwar
vorzugsweise durch entsprechende Gewichtung der zu druckenden Flächenteile bzw. des
Abtastrasters. In Weiterbildung der Erfindung können Korrekturfaktoren je nach Parameterzustand
des Druckprozesses (z.B. Papier, Farbe, Feuchtmittelzusammensetzung, Druckgeschwindigkeit,
Einfärbecharakteristik usw.) über ein selbstlernendes System oder über ein sogenanntes
Expertensystem modifiziert und parameterbezogen gespeichert werden, beispielsweise
für Wiederholungsaufträge. Des weiteren ist es unter Anwendung des erfindungsgemäßen
Verfahrens möglich, Farbannahmestörungen im Farbdruck zu berücksichtigen, die sich
dadurch ergeben, daß mit dem erfindungsgemäßen Verfahren die Flächenanteile aufeinandergedruckter
Flächenanteile bzw. des aufeinandergedruckten Abtastrasters ermittelt werden können.
Mit dem bisher bekannten Verfahren zur Erfassung der druckenden Flächenanteile von
Farbdruckformen konnte die Lage von nebeneinanderliegender Flächen von übereinandergedruckten
Farbflächen nicht unterschieden werden, so daß eine diesbezügliche Berücksichtigung
bei den ermittelten Voreinstellwerten nicht möglich war. Mit dem vorgeschlagenen Verfahren
wird es hingegen möglich, aufeinandergedruckte Druckflächen in den Einzelfarben zu
bestimmen. Aus den dadurch bestimmbaren Werten kann für die einzelne Farbzone abgeleitet
werden, in welcher Stärke Farbannahmestörungen zu erwarten sind.
[0007] Somit kann durch Korrekturfaktoren bei der Ermittlung der Farbvoreinstellwerte die
Farbvoreinstellung optimiert werden. Für die Farbsteuerung bzw. Farbregelung ist die
Kenntnis der zu erwartenden Farbannahmestörung ebenfalls von Interesse. Durch Berücksichtigung
der erfindungsgemäß erfaßbaren Korrekturfaktoren kann die Dynamik der Farbflüsse bei
Änderung der Farbflüsse in Einzelfarben bzw. in Farbzonen mit einbezogen werden.
[0008] Des weiteren ermöglicht die Erfindung in vorteilhafter Weise die Eliminierung von
Schabloniereffekten, da durch die neuartige Erfassung Voraussagen über ein zu erwartendes
Schablonieren möglich sind. Durch die seitliche Verreibung im Farbwerk, vorzugsweise
mittels Farbreiber kann den Schabloniereffekten entgegengewirkt werden. Ein weiterer
Vorteil liegt darin, daß bei der erfindungsgemäßen Erfassung von kleineren Flächenanteilen,
verglichen mit den bisher üblicherweise erfaßten Flächenanteilen, die bisher eingesetzte
Hardware in modifizierter Form einsetzbar ist. Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung
ergibt sich daraus, daß die aus den druckenden Flächenanteilen erfaßten Abtastraster-Werte
vor der Summenbildung innerhalb der Farbzone gewichtet werden und daß dadurch mittels
Korrekturfaktoren der Farbbedarf pro Farbzone optimierbar ist. Gemäß der Erfindung
erfolgt also vor der Summenbildung pro Farbzone eine Ermittlung und Auswertung der
Lage hintereinander und nebeneinander liegender Flächenanteile und ggf. gleicher Positionen
bzw. Lagen von Abtastraster in den zugehörigen andersfarbigen Vorlagen, woraus Korrekturfaktoren
ableitbar sind, die für die Farbzonenvoreinstellung bzw. Farbsteuerung (oder Regelung)
Vorteile bringen. Die Gewichtung und Berechnung der Korrekturen erfolgt in einem separaten
Rechner oder in einem in der Maschine bereits vorhandenen Rechner. In der Praxis wird
sich häufig eine empirische Ermittlung der Korrekturfaktoren anbieten, die in einem
Speicher dann vorgehalten werden, um entsprechend der Abtastfolge jeweils für die
gerade abgetasteten Rasterflächen berücksichtigt zu werden.
[0009] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles im einzelnen beschrieben,
wobei auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen wird. In diesen zeigen:
- Fig. 1
- in schematischer Darstellung ein Blockschaltbild einer Vorrichtung, mit der das erfindungsgemäße
Verfahren durchführbar ist;
- Fig. 2
- ein Drucksujet in Form einer 2 und
- Fig. 3
- ein durch das Farbwerk angeliefertes Farbprofil, daß in erfindungsgemäßer Weise in
Abhängigkeit von den ermittelten Abtastwerten, die zuvor vorzugsweise korrigiert wurden,
in X- und Y-Richtung, d.h. zweidimensional gesteuert vergleichmäßigt wird.
[0010] Eine schematisch dargestellte Druckmaschine 1, beispielsweise eine Offset-Rotationsdruckmaschine
zum Bedrucken von Druckträgerbahnen oder zum Bedrucken von Bogen, ist mit einer Farbzonenvoreinstellvorrichtung
2 verbunden, die sowohl die elektrischen bzw. elektronischen Steuerkomponenten als
auch die erforderliche Mechanik zum zonenweisen Voreinstellen von Dosierelementen,
beispielsweise nicht gezeigten Farbschiebern umfaßt. Mit der Farbzonenvoreinstellvorrichtung
2 ist ein Farbbedarfsermittlungsrechner 3 verbunden, dem von einem Film- oder Plattenscanner
4 die ermittelten Informationen über die Farbdeckung einer jeden Zone zuführbar sind.
Es versteht sich, daß die von einem Film- und Plattenscanner abgetasteten Werte auch
z.B. in einem Band oder einer Diskette abgespeichert sein können, von dem diese in
den Farbbedarfsermittlungsrechner 3 einlesbar sind.
[0011] Der Film- oder Plattenscanner 4 ist mit mindestens einer Reihe von Abtastern ausgestattet.
In Fig. 1 ist der Einfachheit halber jeweils nur ein Abtaster 5 bzw. 6 dargestellt.
In erfindungsgemäßer Weise ist der Abtaster 5 bzw. 6 so aufgebaut, so daß ein Abtastraster
von vorzugsweise 2 mm x 2,5 mm erfaßt wird. Dadurch ergibt sich, daß im Vergleich
zu den üblicherweise 20 mm bis 60 mm breiten Farbzonen in X-Richtung gesehen jeweils
innerhalb einer Farbzone eine größere Anzahl nebeneinander liegender Abtastraster
7 erfaßbar sind.
[0012] Unter Anwendung des der Erfindung zugrundeliegenden Prinzips sollte im Gegensatz
zu dem Stand der Technik der Abtaster 5 bzw. 6 in X- und Y-Richtung wesentlich kleiner
als die Farbzone sein. Die Auswertegenauigkeit wird umso besser, je kleiner, d.h.
je feiner das Abtastraster 7 ist. Wie dargelegt, liegt eine bevorzugte Größe der Abtastraster
5, 6 in X-Richtung bei 2,5 und in Y-Richtung bei 2,0 mm. Der Einfachheit halber ist
der zur Erfassung eines Abtastrasters 7 erforderliche Abtaster 5 bzw. 6 nur einmal
dargestellt, jedoch sind in X-Richtung gesehen, eine größere Anzahl, etwa über die
Breite einer Farbzone, von derartigen Abtastern 5, 6 in Form einer Zeile angeordnet.
[0013] In Fig. 1 sind zwei Druckvorlagen 8, 9 angedeutet, die beispielsweise zur Durchführung
eines zweifarbigen Druckes gleichzeitig oder nacheinander abtastbar sind. Die Druckvorlagen
8, 9 können sowohl Platten als auch Filme darstellen. Auf den Druckvorlagen 8, 9 sind
jeweils Farbzonen 10, 11 angedeutet, die im Vergleich zum Stand der Technik verbessert
bzw. verfeinert auflösbar sind. Bedingt durch die geringeren Ausmaße des Abtastrasters
7 kann im Vergleich zum Bekannten eine wesentlich exaktere Ermittlung der Farbdeckung
erfolgen. Es versteht sich, daß bei einer Abtastung der Druckvorlagen 8 und 9 nur
eine einzige Reihe aus mehreren Abtastelementen 5 eingesetzt werden kann, so daß eine
weitere Reihe von Abtastelementen 6 eingespart werden kann, wenn die Abtastung der
Druckvorlagen 8, 9 hintereinander erfolgt. Die von den Abtastern 5 bzw. 6 erfaßten,
die Flächendeckung interpretierenden Werte gelangen an die Elektronik des Film- bzw.
Plattenscanners 4 und zusammen mit diesen Werten werden gleichzeitig die X- und Y-Koordinaten
des jeweils durch einen der Abtaster 5 (X-, Y-) und 6 (X', Y') in einer X-Y-Koordinatenerfassungslogik
erfaßt und aufbereitet. Die von dem Film- bzw. Plattenscanner 4 ermittelten Werte
können in einer Flächendeckungserfassungslogik 13 weiter aufbereitet werden. Des weiteren
ist eine Farbüberdeckungserfassungslogik 14 vorgesehen, mit deren Hilfe die X-Y-Werte
von Abtastrastern gleicher Position zwischen verschiedenen (Farb)Vorlagen 8, 9 verglichen
werden, um festzustellen, ob Farbflächen übereinander gedruckt werden, so daß entsprechende
Korrekturwerte ermittelt werden müssen, die Einfluß auf die Farbzonenvoreinstellung
haben, um die durch Übereinanderdrucken häufig auftretenden Farbannahmestörungen zu
kompensieren. Die in der X-Y-Koordinatenerfassungslogik 12, der Flächendeckungserfassungslogik
13 und der Farbüberdeckungsermittlungslogik 14 aufbereiteten Werte gelangen an einen
Gewichtungsrechner 16, der einen nicht näher bezeichneten Gewichtungsspeicher umfaßt.
Über eine Eingabevorrichtung 15 können empirisch ermittelte Korrekturfaktoren eingegeben
werden. Alternativ ist auch eine Berechnung von Korrekturfaktoren für die einzelnen
Raster möglich.
[0014] Die bisher in einfacher Weise von einem Film-/Plattenscanner 4 dem Farbbedarfberechnungsrechner
3 zugeführten Werte werden also gemäß der Erfindung von dem Gewichtungsrechner 16
vor der Aufsummierung der abgetasteten Werte in einer Farbzone jeweils für jedes Abtastraster
mit einem Korrekturfaktor bzw. mit einem Korrekturwert beaufschlagt, die der Gewichtungsrechner
16 aufgrund der ihm in vorangehend beschriebener Weise zugeführten Informationen ermittelt.
[0015] Die so ermittelten Voreinstellwerte für jede Farbzone 10, 11 gelangen dann an das
entsprechende Farbwerk der Druckmaschine 1, um die Farbdosierelemente in Form von
Farbschiebern oder Farbmesserabschnitten voreinzustellen. Wie dargelegt, ist die erfindungsgemäße
Voreinstellung im Vergleich zu dem Bekannten wesentlich exakter, so daß sich weniger
Makulatur und eine kürzere Andruckphase ergibt.
[0016] Es werden vorzugsweise aus den korrigierten Abtastinformationen in einem Schablonierungsrechner
17 Informationen ermittelt, die in neuartiger Weise eine Beeinflussung der Verreibung
der aufzubringenden Farbe in zwei Dimensionen (X-Y) Richtung ermöglichen. Das heißt,
gemäß der Erfindung wird beispielsweise ein Reiber 21 (axial changierende Verreibwalze)
hinsichtlich seiner Phasenlage, d.h. des Einsatzes der Axialverschiebung, im Hub und
in der Verreibfrequenz beeinflußt, um die aufzubringende Farbe in X-Y-Richtung zu
verteilen. Unter Berücksichtigung der abgetasteten Werte, aus denen quasi das zu druckende
Sujet ableitbar ist, wird somit die auf eine nicht gezeigte Druckplatte in der Druckmaschine
1 aufzubringende Farbe vorzugsweise mittels eines Reibers, während des Einfärbevorganges
in X- und Y-Richtung verteilt, was zu einer Vermeidung des gefürchteten Schablonierens
führt.
[0017] Eine weitere Verbesserung der Voreinstellung der Farbdosierelemente ergibt sich dadurch,
daß mit Hilfe eines Sujetrechners 20 Anlagezeitpunkte und Anlagedauer eines jeweiligen
Hebers 22 eines nicht näher dargestellten Farbwerkes der Druckmaschine 1 hinsichtlich
Anlagedauer an der nächstfolgenden Farbwerkswalze und Anlagezeitpunkt steuerbar ist.
Dadurch ergibt sich eine günstige Beeinflussung der Farbverteilung in Y-Richtung,
insbesondere in Verbindung mit dem erfindungsgemäß gesteuerten Reiber 21. Somit wird
nicht nur - wie bei bekannten Systemen - der Farbbedarf pro Farbzone berücksichtigt,
sondern der jeweilige Ort, z.B. innerhalb einer Farbzone, d.h. durch die Steuerung
des Reibers 21 und/oder des Farbhebers 22 wird die Farbe auch in Platten-Umfangsrichtung
(26 bzw. Y) richtig plaziert und verrieben.
[0018] Im Rahmen der Erfindung ist es auch möglich, anstelle der Abtastung von Druckvorlagen
8, 9 aus einem elektronischen Bildspeicher 19, in dem die bei einer elektronischen
Bildverarbeitung vorgegebenen Bildinformationen (Pixel) vorliegen, als Ausgangswerte
zur Ermittlung der zonalen Voreinstellungen zu verwenden. Aus der DE-OS 38 04 491
ist es zwar bereits bekannt, derartige Bildinformationen (Pixel) auszuwerten, um mittlere
Dichtewerte zu errechnen, jedoch ist es beim Stand der Technik äußerst nachteilig,
daß dadurch sehr große - derzeit praktisch nicht zur Verfügung stehende - Speicher
mit komplexer Verarbeitungslogik erforderlich sind. Im Rahmen der Erfindung ist es
deshalb vorteilhaft, derartige Bildinformationen zu komprimieren, d.h. zu größeren
Flächeneinheiten, z.B. in der Größenordnung der Abtastrasterfläche 7, zusammenzufassen
und diese Werte unter Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens weiterzuverarbeiten,
d.h. mit Korrekturfaktoren zu belegen.
[0019] Eine weitere Ausbildung im Rahmen der Erfindung ergibt sich dadurch, daß die von
der Druckmaschine 1 hergestellten Druckbilder abgetastet werden, beispielsweise densitometrisch
oder farbmetrisch und daß die daraus gewonnenen Werte unter Einschaltung einer Druckträgerabtastlogik
mit selbstlernendem System oder mit einem sogenannten Expertensystem dem Farbbedarfermittlungsrechner
3 zuführbar sind, so daß während der Andruck- und auch während der Fortdruckphase
die Voreinstellwerte laufend weiter präzisiert werden können.
[0020] Des weiteren ermöglicht die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens auch die Berücksichtigung
der durch den Zylindergrubendurchlauf unvermeidlichen Farbansammlung im Farbwerk und
zwar in der Weise, daß zwischen Druckbeginn und Druckende eine entsprechende Beeinflussung
der Einsatzpunkte des Hebers bzw. der Heberwalze 22 und einer Steuerung der Changierung
des Reibers 21 erfolgt. Gemäß der Erfindung kann somit eine ungleichmäßige Farbverteilung
in Druckrichtung in ihrer Wirkung reduziert oder eliminiert werden und zwar unter
Berücksichtigung des zu druckenden Sujets.
[0021] Fig. 2 zeigt ein Sujet 23 in Form einer 2. Aus dieser Darstellung geht hervor, daß
innerhalb einer schematisch angedeuteten Farbzone 10 eine größere Anzahl von Abtastflächen
zu liegen kommt, wie bei 7 angedeutet, da gemäß der Erfindung das Abtastraster 7 kleiner,
vorzugsmäßig wesentlich kleiner als die Breite der Farbzone 10 ist (2,5 mm x 2 mm).
Somit kann eine wesentlich verfeinerte Erfassung der druckenden und nicht druckenden
Bereiche innerhalb einer Farbzone vorgenommen werden, d.h. diese wird quasi "schachbrettartig"
aufgerastert.
[0022] Fig. 3 verdeutlicht auf einer Platte 24 einen "Farbberg bzw. ein Farbgebirge" 25,
daß gemäß dem der Erfindung in Richtung des Pfeiles 26 (Y-Richtung) und in Richtung
des Pfeiles 27 (X-Richtung) in der vorangehend beschriebenen Weise unter Einsatz der
gesteuerten Walzen 21, 22 plazierbar (aufbringbar) und verschiebbar ist, so daß im
Vergleich zum Stand der Technik eine wesentliche Verbesserung der Einfärbung in Abhängigkeit
des zu druckenden Sujets erfolgt.
[0023] Die von dem Gewichtungsrechner 16 ermittelten bzw. korrigierten Voreinstell- und
Steuerdaten können visualisiert werden, z.B. auf einen Bildschirm oder in Form eines
Protokolls.
[0024] Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß ein Rechnerverbund zwischen Gewichtungsrechner
16, Sujet-Rechner 20 und Schablonier-Korrekturrechner 17 einerseits und einem selbstlernenden
System oder einem Expertensystem 18 andererseits besteht, daß dieses selbstlernende
System oder Expertensystem 18 vorangegangene Aufträge mit allen automatischen und
manuellen Einstellungen und Korrekturen für Wiederholaufträge abspeichert und aufgrund
der Korrekturen die Steuerparameter in Gewichtungsrechner 16, Sujet-Rechner 20 und
Schablonier-Korrekturrechner 17 modifiziert.
1. Verfahren zur Farbsteuerung mit Farbdosierelementen in Farbwerken einer Druckmaschine
(1), insbesondere einer Offsetdruckmaschine, mit einem Film- oder Plattenscanner (4)
zur zweidimensionalen, rasterförmigen und schachbrettmusterartigen Erfassung der Flächendeckung
mit Mitteln zur zweidimensionalen, gesteuerten Farbverteilung in jeder Farbzone (10,
11) unter Berücksichtigung des örtlichen Farbbedarfs in jeder Farbzone (10, 11) und
mit einer Rechneranordnung zur zonenweisen Ermittlung des Farbbedarfs, die einen mit
einem Gewichtungsspeicher ausgestatteten Gewichtungsrechner (16) aufweist, in dem
die von dem Film- oder Plattenscanner (4) erzeugten Farbdeckungswerte entsprechend
der zweidimensionalen Aufrasterung in der jeweiligen Farbzone (10, 11) korrigiert
werden, wobei die Korrektur jeweils vor der Aufsummierung der in der jeweiligen Farbzone
(10, 11) von einem Abtastraster (7) ermittelten Farbdeckungswerten erfolgt, daß dem
Film- oder Plattenscanner (4) eine X-Y-Koordinatenermittlungsschaltung zur Erfassung
der Lage des Abtastrasters (7) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem
mit diesem zusammenwirkenden Gewichtungsrechner (16) in Abhängigkeit von den aus der
Erfassung von Abtastrastern aus verschiedenen Druckvorlagen (8, 9) bei gleichen X-Y-Koordinaten
ermittelten Farbdeckungswerten eine Korrektur der Voreinstellwerte vor der Aufsummierung
zur Kompensation oder Verhinderung einer Farbannahmestörung infolge von übereinander
gedruckten Farbflächen erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Voreinstell- und Steuerwerte
entsprechend der Gewichtung der einzelnen Abtastwerte aus einem Abtastraster (7) nach
Vollton und Raster korrigiert werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung bzw. Verteilung
der aufzubringenden Farbe in Richtung der Farbzonen (10, 11), d.h. in Zylinderumfangsrichtung
(26), durch einen Sujet-Rechner (20) die Anlagezeitpunkte und/oder Anlagedauer eines
Hebers (22) gesteuert werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen Schablonierungsrechner
(17) entsprechend dem zu erwartenden sujetbedingten Farbprofil in X-Y Richtung (26,
27) einer Vorlage (24) ein changierender Reiber (21) hinsichtlich Changierphasenlage,
-Frequenz und -Hub gesteuert wird.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß zur zweidimensionalen Farbverreibung bzw. Verteilung unter Berücksichtigung des
Zylindergrubendurchlaufes und des Sujets, Reiber (21) und/oder Heber (22) gesteuert
werden.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß durch eine Druckträgerabtastlogik (18) mit einem selbstlernenden System oder einem
Expertensystem die Korrekturfaktoren für diese Abtastfläche bzw. Abtastraster (7)
modifiziert und für Wiederholaufträge abgespeichert werden.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Rechnerverbund zwischen Gewichtungsrechner (16), Sujet-Rechner (20) und Schablonier-Korrekturrechner
(17) einerseits und einem selbstlernenden System oder einem Expertensystem (18) andererseits
besteht, daß dieses selbstlernende System oder Expertensystem (18) vorangegangenen
Aufträge mit allen automatischen, und manuellen Einstellungen und Korrekturen für
Wiederholaufträge abspeichert und aufgrund der Korrekturen die Steuerparameter in
Gewichtungsrechner (16), Sujet-Rechner (20) und Schablonier-Korrekturrechner (17)
modifiziert.
8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abtaster (5, 6) so dimensioniert sind, daß sie eine Abtastfläche bzw. einen
Abtastraster (7) von 2 mm x 2,5 mm erfassen und daß die Breite einer Farbzone (10,
11) zwischen 20 und 60 mm liegt, wobei jeweils mehrere Abtaster (z.B. 6) nebeneinander
angeordnet sind.
9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß anstelle der von den Abtastern (5, 6) ermittelten Werte zur Feststellung der Flächendeckung
aus einem Bildspeicher (19) Daten (Pixel) entnommen werden, die nach Komprimierung
auf Abtastrastergröße z.B. zur Korrektur der Voreinstellung- und Steuerwerte verwendet
werden.
10. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die durch den Gewichtungsrechner (16) ermittelten Voreinstell- und Steuerdaten
visualisiert werden.
1. Process for ink control with ink dosing elements in inking units of a printing machine
(1), in particular an offset printing machine, having a film or plate scanner (4)
for two-dimensional, scanning and chessboard pattern detection of surface coverage,
with means for two-dimensional, controlled ink distribution in each ink zone (10,
11), taking into account the local ink requirement in each ink zone (10, 11), and
with a computer arrangement for the zone-wise determination of ink requirement which
has a weighting computer (16) equipped with a weighting memory, in which the ink coverage
values produced by the film or plate scanner (4) are corrected in accordance with
the two-dimensional scanning in the respective ink zone (10, 11), the correction being
made before summing the ink coverage values determined in the respective ink zone
(10, 11) by a scanning screen (7), an X-Y coordinate determination circuit being assigned
to the film or plate scanner (4) for detecting the position of the scanning screen
(7), characterised in that in the weighting computer (16) cooperating with this film
or plate scanner (4) in dependence on the ink coverage values determined from the
detection of scanning screens from different originals (8, 9) with the same X-Y coordinates
a correction of the presetting values is made before the summing for compensation
or prevention of ink absorption interference due to ink surfaces printed one above
the other.
2. Process according to claim 1, characterised in that the presetting and control values
are corrected in accordance with the weighting of the individual scanning values from
a scanning screen (7) according to full tone and screen.
3. Process according to claim 1 or 2, characterised in that to control or distribute
the ink to be applied in the direction of the ink zones (10, 11), i.e. in the circumferential
direction (26) of the cylinder, the time and/or duration of abutment of a lifter (22)
are controlled by a subject computer (2).
4. Process according to claim 1 to 3, characterised in that a changing brayer (21) is
controlled with regard to changing phase position, frequency and lift by means of
a matrix computer (17) in accordance with the expected ink profile, conditional on
the subject, in the X-Y direction (26, 27) of a copy (24).
5. Process according to one of the preceding claims 1 to 4, characterised in that brayers
(21) and/or lifters (22) are controlled for the two-dimensional ink rubbing or distribution
taking into account the path of the cylinder groove and the subject.
6. Process according to one of the preceding claims 1 to 5, characterised in that the
correction factors for this scanning surface or scanning screen (7) are modified by
a printing carrier scanning logic system (18) having a self-learning system or an
expert system, and stored for repeat orders.
7. Process according to one of the preceding claims 1 to 6, characterised in that there
is a computer network between the weighting computer (16), subject computer (20) and
matrix correction computer (17) on the one hand, and a self-learning system or an
expert system (18) on the other hand, in that this self-learning system or expert
system (18) stores previous orders with all the automatic and manual settings and
corrections for repeat orders, and based on the corrections modifies the control parameters
in the weighting computer (16), subject computer (20) and matrix correction computer
(17).
8. Process according to one of the preceding claims 1 to 7, characterised in that the
scanners (5, 6) are dimensioned so that they detect a scanning surface or a scanning
screen (7) of 2 mm x 2.5 mm and in that the width of an ink zone (10, 11) is between
20 and 60 mm, several scanners (e.g. 6) being arranged next to each other.
9. Process according to one of the preceding claims 1 to 8, characterised in that instead
of the values ascertained by the scanners (5, 6) for determining the surface cover,
data (pixels) are taken from an image memory (19) and, after compressing to scanning
screen size, are used, e.g. for the correction of the presetting and control values.
10. Process according to one of the preceding claims 1 to 9, characterised in that the
presetting and control data determined by the weighting computer (16) are visualised.
1. Procédé pour la commande de l'encre, avec des éléments de dosage d'encre dans des
mécanismes encreurs d'une machine d'impression (1), notamment d'une machine offset,
comportant un dispositif (4) d'exploration de pellicules ou de plaques et servant
à réaliser la détection bidimensionnelle, conformément à une trame et du type à en
forme de damier, du recouvrement superficiel, avec des moyens pour réaliser une distribution
bidimensionnelle commandée de l'encre dans chaque zone d'encrage (10, 11) compte tenu
du besoin local en encre dans chaque zone d'encrage (10, 11), avec un dispositif de
calcul pour déterminer zone par zone le besoin en encre et qui possède un calculateur
de pondération (16) équipé d'une mémoire de pondérations et dans lequel les valeurs
de recouvrement d'encre fournies par le dispositif (4) d'exploration de pellicules
ou de plaques, sont corrigées en fonction du tramage bidimensionnel dans la zone d'encrage
respective (10, 11), la correction s'effectuant respectivement avant la sommation
des valeurs de recouvrement d'encre déterminées dans la zone d'encrage respective
(10, 11) par une trame d'exploration (7), tandis qu'au dispositif (4) d'exploration
de pellicules ou de plaques est associé un circuit de détermination de coordonnées
(X-Y) servant à détecter la position de la trame d'exploration (7), caractérisé en
ce que, dans le calculateur de pondération (16), qui coopère avec cette trame d'exploration,
une correction des valeurs de préréglage est exécutée en fonction des valeurs de recouvrement
d'encre, qui sont déterminées à partir de la détection de trames d'exploration tirées
de différents modèles d'impression (8, 9), pour des coordonnées (X, Y) identiques,
avant la sommation, pour compenser ou empêcher une perturbation de l'acceptation de
couleur, en raison de surfaces d'encrage imprimées en superposition.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les valeurs de préréglage
et la valeur de commande sont corrigées en fonction de la pondération des différentes
valeurs d'exploration à partir d'une trame d'exploration (7), en fonction du ton plein
et de la trame.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la commande ou la répartition
de l'encre devant être apposée, dans la direction des zones d'encrage (10, 11), c'est-à-dire
dans la direction circonférentielle (26) du cylindre, l'instant d'application et/ou
la durée d'application d'un rouleau preneur (22) sont commandés par l'intermédiaire
d'un calculateur de sujet (20).
4. Procédé selon les revendications 1 à 3, caractérise par un calculateur de façonnage
(17) de correction de l'effet de voile, un frottoir va-et-vient (21) est commandé
du pont de vue de la position de phase, de la fréquence ou de la course de va-et-vient
en fonction du profil d'encre conditionné par le sujet auquel il faut s'attendre,
dans la direction X-Y (26, 27) d'un modèle d'impression (24).
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes 1 à 4, caractérisé en ce que la
distribution ou répartition bidimensionnelle de l'encre est commandée en tenant compte
de l'allure de la rainure de cylindre, et du sujet, du frottoir (21) et/ou du rouleau
preneur (22).
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les facteurs de
correction pour ces surfaces d'exploration ou trames d'exploration (7) sont modifiés
et mémorisés pour des ordres de copie, par une unité logique (18) d'exploration de
support d'impression, comportant un système d'apprentissage automatique ou un système
expert.
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes 1 à 6, caractérisé en ce qu'il
existe une liaison entre le calculateur de pondération (16), le calculateur (20) de
traitement du sujet et le calculateur (17) de correction d'effet de voile d'une part
et un système d'apprentissage automatique ou un système expert (18) d'autre part,
que ce système apprentissage automatique ou système expert (18) mémorise des ordres
précédents avec tous les réglages et corrections automatiques et manuelles pour des
ordres de copie et que les paramètres de commande sont modifiés, sur la base des corrections,
dans le calculateur de pondération (16), dans le calculateur (20) de traitement du
sujet et dans le calculateur (17) de correction ce l'effet de voile.
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes 1 à 7, caractérisé en ce que les
dispositifs d'exploration (5,6) sont dimensionnés de telle sorte qu'ils détectent
une surface d'exploration ou une trame d'exploration (7) de 2 mm x 2,5 mm et que la
largeur d'une zone d'encrage (10,11) est située entre 20 et 60 mm, auquel cas respectivement
plusieurs (par exemple 6) dispositifs d'exploration sont disposés côte-à-côte.
9. Procédé selon l'une des revendications précécentes 1 à 8, caractérisé en ce qu'à la
place des valeurs déterminées par les dispositifs d'exploration (5,6), pour la détermination
du recouvrement superficiel, on prélève, dans la mémoire d'images (19), des données
(pixels), qui sont utilisées après la compression à la taille de la trame d'exploration,
par exemple pour corriger les valeurs de préréglage et de commande.
10. Procédé selon l'une des revendications précédentes 1 à 9, caractérisé en ce que les
données de préréglage et de commande, déterminées par le calculateur de pondération
(16) sont visualisées.

