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EP 0 442 331 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.06.1994 Patentblatt 1994/22 |
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Anmeldetag: 01.02.1991 |
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Verfahren und Vorrichtung zur Verminderung der Ortbarkeit von Gasen
Method and apparatus for diminishing the possibility of gas detection
Procédé et dispositif pour diminuer la possibilité de repérage des gaz
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE DK ES FR GB IT NL |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.08.1991 Patentblatt 1991/34 |
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Patentinhaber: |
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- Klöckner-Humboldt-Deutz
Aktiengesellschaft
51149 Köln (DE)
- Motoren-Werke Mannheim Aktiengesellschaft
D-68140 Mannheim (DE)
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Erfinder: |
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- Hitziger, Hubert-Peter, Dr.
W-6520 Worms (DE)
- Pleimling, Helmut
W-5063 Overath (DE)
- Dietrich, Werner, Dr.
W-6148 Heppenheim (DE)
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Vertreter: Nau, Walter, Dipl.-Ing. |
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Johann-Pullem-Strasse 8 50999 Köln 50999 Köln (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 210 697 DE-A- 3 726 163 FR-A- 864 188 GB-A- 2 161 397 US-A- 4 505 726
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DE-A- 3 437 750 DE-A- 3 821 138 FR-A- 2 508 098 US-A- 4 326 378
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betriffl ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Verminderung der Ortbarkeit
von Gasen, insbesondere von Abgasen einer Dieselbrennkraftmaschine.
[0002] Abgase von Dieselbrennkraftmaschinen können aufgrund ihrer Emission von elektromagnetischen
Wellen im sichtbaren und infraroten Bereich geortet werden. Im sichtbaren Bereich
spielt bei Kaltstart und Warmlaufbetrieb die Weiß- und Blaurauchemission, beim Warmstart,
Beschleunigen und unter Last die Schwarzrauchemission eine Rolle. Im Infrarotbereich
strahlt die gesamte Abgasmasse in Abhängigkeit von ihrer Temperatur. Besonders intensiv
emittiert der Dieselruß, der ein schwarzer Strahler ist.
[0003] Die durch Emissionen im sichtbaren und unsichtbaren Bereich bedingte Ortbarkeit von
Abgasen kann speziell in militärischen Anwendungsfällen unerwünscht sein.
[0004] In der GB-A 2,161,397 ist eine Vorrichtung zur Nachbehandlung der Abgase von Dieselmotoren
beschrieben, bei der im gesamten Betriebsbereich der Diesel-Brennkraftmaschine das
Abgas gefiltert und anschließend gekühlt wird und in gewissen Fällen vor dem Kühlen
aufgeheizt werden kann.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Lösung der gattungsbildenen Schrift
dahingehend zu verbessern, die Ortbarkeit der Abgase von Brennkraftmaschinen insbesondere
von Dieselbrennkraftmaschinen in deren gesamten Betriebsbereich einschließlich Kaltstart
und Warmlauf zu verhindern.
[0006] Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 1 und 3 gelöst.
[0007] Durch die Filterung der Abgase werden in erster Linie die gut sichtbaren und intensiv
wärmestrahlenden Rußpartikel beseitigt. Der kalte aber ebenfalls gut sichtbare Weiß-
und Blauqualm wird durch Aufheizen entflammt und verbrennt aufgrund des im Abgas der
Dieselbrennkraftmaschine enthaltenen Restsauerstoffs zu unsichtbarem Kohlendioxid
und Wasserdampf. Dabei ist es grundsätzlich gleich, ob der Weiß- und Blauqualm vor
oder nach dem Filtern des Abgases aufgeheizt wird. Das Aufheizen vor dem Filtern hat
jedoch den Vorteil, daß nur eine Abgasaufheizvorrichtung erforderlich ist um die Kohlenwasserstoffe
im Abgas zu verbrennen und das Partikelfilter zur Regeneration aufzuheizen.
[0008] Durch das Abkühlen des Abgases verringert sich dessen Strahlungsintensität im Infrarotbereich.
Da die Abgaswärme zur Regeneration der Partikelfiltervorrichtung benötigt wird und
da bei der Regeneration in der Partikelfiltervorrichtung selbst Wärme anfällt, ist
es zweckmäßig, die Kühlung des Abgases nach der Filterung vorzunehmen und deshalb
die Abgaskühlvorrichtung in Strömungsrichtung hinter der Partikelfiltervorrichtung
anzuordnen. Die Abgaskühlvorrichtung wirkt in allen Betriebspunkten der Dieselbrennkraftmaschine,
während die Abgasaufheizvorrichtung nur zur Verbrennung des Weiß- und Blauqualms und
zur Regeneration der Partikelfiltervorrichtung benötigt wird.
[0009] Für eine thermische Regeneration eignen sich besonders monolitische Keramikfilter.
Ihre Aufheizung kann mittels elektrischer Widerstandsheizung oder mittels Flammheizung
erfolgen. Die elektrische Widerstandsheizung bietet den Vorteil, daß sie beim Heizen
keinen Restsauerstoff verbraucht, und deshalb zur Verbrennung der Kohlenwasserstoffe
während des Kaltstarts und Warmlaufs besonders geeignet ist. Dem gegenüber hat die
Flammheizung den Vorteil, mit geringer elektrischer Energie betrieben zu werden. Das
wiederrum bietet die Möglichkeit, die Flammheizung vor Inbetriebnanme der Dieselbrennkraftmaschine
zu betreiben. Dadurch kann die Dieselbrennkraftmaschine über die Abgaskühlvorrichtung
vorgewärmt werden, falls diese an das Flüssigkeitskühlsystem der Dieselbrennkraftmaschine
angeschlossen ist. Auf diese Weise wird die Bildung von Weiß- und Blauqualm weitgehend
vermieden und dessen evtl. vorhandene Reste werden sofort verbrannt, so daß eine optische
Ortung der Dieselbrennkraftmaschine auch bei einem Kaltstart kaum möglich ist.
[0010] So lange eine optische Tarnung der Dieselbrennkraftmaschine nicht erforderlich oder
gewünscht ist, kann durch eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung die Abgaskühlvorrichtung
umgangen und damit außer Kraft gesetzt werden. In diesem Fall strömt das Abgas ungekühlt
ins Freie, wodurch Kühlleistung und damit Kraftstoff gespart werden.
[0011] Durch eine vorteilhafte Ausbildung der Abgaskühlvorrichtung wird ein Korrosionsschutz
gegen die heißen schwefeldioxidhaltigen Abgase und gegen agressive Bestandteile des
Kühlwassers erreicht. Dieser Vorteil wirkt sich besonders bei Schiffdieselmotoren
aus, bei denen die Korrosionsgefahr wegen des hohen Schwefelgehaltes des Kraftstoffs
und -bei Seewasserkühlung- wegen der Agressivität des Seewassers besonders hoch ist.
[0012] Weitere Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und der Zeichnung, in
der Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt sind.
[0013] Die Figur zeigt:
eine schematische Darstellung der Dieselbrennkraftmaschine mit einer Vorrichtung zur
Verminderung der Ortbarkeit der Abgase.
[0014] Die Dieselbrennkraftmaschine 1 wird über die Ansaugluftleitung 8 mit Verbrennungsluft
versorgt und gibt ihrerseits die Abgase an die Abgasleitung 2 ab. In der Abgasleitung
2 sind in Strömungsrichtung hintereinander geschaltet eine Abgasaufheizvorrichtung
3, eine Partikelfiltervorrichtung 4 und eine Abgaskühlvorrichtung 5 vorgesehen. Der
Abgaskühlvorrichtung 5 ist eine Umgehungsleitung 6 mit einer Absperrvorrichtung 7
parallel geschaltet.
[0015] Die Vorrichtung funktioniert folgendermaßen: Die Abgase der Dieselbrennkraftmaschine
1 werden über die Abgasleitung 2 zur Partikelfiltervorrichtung 4 geleitet, in der
der Abgasruß weitgehend ausgefiltert wird. Anschließend gelangt das gereinigte Abgas
in die Abgaskühlvorrichtung 5, in der das Abgas gekühlt wird. Hierbei handelt es sich
vorzugsweise um einen Keramikwärmetauscher, der besonders widerstandsfähig gegen das
heiße, korrosive Abgas und gegen das Kühlwasser ist.
[0016] Im Falle eines Fahrzeugs steht der Kühlkreislauf der Abgaskühlvorrichtung 5 mit dem
der Dieselbrennkraftmaschine in Verbindung, so daß die Kühlwärme der Dieselbrennkraftmaschine
1 und der Abgaskühlvorrichtung 5 in einem gemeinsamen Rückkühler an die Luft angegeben
wird. Für den Fall, daß die Abkühlung der Abgase nicht erforderlich ist, steht eine
Umgehungsleitung 6 mit einer Absperrvorrichtung 7 zur Verfügung.
[0017] Bei der Partikelfiltervorrichtung 4 handelt es sich um monolithische Keramikfilter
oder keramische Wickelkerzenfilter oder andere Filter bekannter oder möglicher Bauart.
Wenn diese Filter mit Ruß belegt sind, können sie z. B. durch Abbrennen regeneriert
werden. Die dazu erforderliche Wärme liefert die Abgasaufheizvorrichtung 3. Mit der
Abgasaufheizvorrichtung 3 wird das Abgas auch während des Kaltstarts und Warmlaufens
der Dieselbrennkraftmaschine 1 aufgeheizt. Dadurch wird evtl. entstehender Weiß- oder
Blauqualm verbrannt und die Erkennbarkeit der Dieselbrennkraftmaschine auch bei einem
Kaltstart verhindert. Ebenso eignen sich aber alle anderen Regenerierverfahren, die
nach der Aufheizmethode oder aber nach der Methode der Absenkung der Reaktionstemperaturen
von Ruß, Weiß- und Blaurauch funktionieren.
[0018] Die Abgasaufheizvorrichtung 3 kann auch zur Vorwärmung der Dieselbrennkraftmaschine
und zur Standheizung verwendet werden. In diesem Fall wird die Abgaskühlvorrichtung
5 dazu benutzt über den gemeinsamen Kühlkreislauf die Dieselbrennkraftmaschine 1 und
einen evtl. vorhandenen Heizungswärmetauscher aufzuheizen. Dazu ist vorteilhafterweise
eine elektrische Kühlwasserpumpe vorgesehen, die auch bei stillstehender Dieselbrennkraftmaschine
den Kühlkreislauf in Gang hält.
[0019] Im stationären Anwendungsfall kann es von Vorteil sein, die Abgaskühlvorrichtung
5 als Teil einer Totalenergieanlage zu verwenden. Diese Möglichkeit besteht auch bei
Schiffsantrieben, wobei hier im Falle fehlenden Wärmebedarfs eine Frischwasserkühlung
der Abgaskühlvorrichtung 5 möglich ist.
[0020] Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung ist es möglich, durch Reinigen und Kühlen
des Abgases die Ortung von Dieselbrennkraftmaschinen erheblich zu erschweren, und
zwar bei deren Einsatz in Fahrzeugen, Schiffen und Stationäranlagen.
1. Verfahren zur Minderung der Ortbarkeit von Abgasen einer Diesel-Brennkraftmaschine,
bei dem im gesamten Betriebsbereich der Diesel-Brennkraftmaschine das Abgas gefiltert
und anschließend gekühlt wird und in gewissen Betriebsbereichen vor dem Kühlen aufgeheizt
werden kann,
dadurch gekennzeichnet, daß das Aufheizen der Abgase während des Kaltstarts und des Warmlaufens der Dieselbrennkraftmaschine
zur Verbrennung im Abgas enthaltener Kohlenwasserstoffe erfolgt, um dadurch auch die
Ortbarkeit von sichtbarer Kohlenwasserstoffemission zum mindern.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Aufheizen der Abgase vor dem Filtern derselben erfolgt.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einer Dieselbrennkraftmaschine
(1), deren Abgase in einer Abgasleitung (2) geführt sind, wobei in der Abgasleitung
(2) in Strömungsrichtung gesehen hintereinander geschaltet eine Partikelfiltervorrichtung
(4) und eine Abgaskühlvorrichtung (5) sowie vor der Partikelfiltervorrichtung (4)
gegebenenfalls eine Abgasaufheizvorrichtung (3) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Partikelfiltervorrichtung (4) als monolithisches Keramikfilter ausgebildet
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abgasaufheizvorrichtung (3) als eine elektrische Widerstandsheizung ausgebildet
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abgasaufheizvorrichtung (3) als eine Flammheizung ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß vor oder im Filter (4) eine Vorrichtung zur Absenkung der Reaktionstemperaturen
von Ruß, Blau- und Weißrauch angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abgaskühlvorrichtung (5) als korrosionsfester, vorzugsweise
keramischer Wasser-Gaskühler ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlkreislauf der Abgaskühlvorrichtung (5) mit dem
Kühlkreislauf der Dieselbrennkraftmaschine (1) in Wirkverbindung steht.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abgaskühlvorrichtung (5) direkt von Seewasser beaufschlagbar
ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß eine absperrbare Umgehungsleitung (6) für die Abgaskühlvorrichtung
(5) vorgesehen ist.
1. A method for reducing the extent to which the exhaust gases of a Diesel engine can
be detected, in which the exhaust gas is filtered and subsequently cooled throughout
the entire operating range of the Diesel engine, and in certain operating ranges may
be heated prior to cooling,
characterised in that the exhaust gases are heated during the cold-start and warming-up of the
Diesel engine to burn hydrocarbons contained in the exhaust gas in order to reduce
the degree to which visible hydrocarbon emissions can be detected.
2. A method according to claim 1,
characterised in that the exhaust gases are heated prior to being filtered.
3. Apparatus for carrying out the method according to claim 1 with a Diesel engine (1),
the exhaust gases of which engine flow through an exhaust gas duct (2) in which a
particle filtering device (4), an exhaust gas cooling device (5), and, optionally,
an exhaust gas heating device (3) in front of the particle filtering device (4), are
arranged sequentially in the direction of flow,
characterised in that the particle filtering device (4) is in the form of a monolithic ceramic
filter.
4. Apparatus according to claim 3,
characterised in that the exhaust gas heating device (3) functions by means of electrical resistance
heating.
5. Apparatus according to claim 3,
characterised in that the exhaust gas heating device (3) functions by means of flame heating.
6. Apparatus according to any one of claims 3 to 5,
characterised in that a device for reducing the reaction temperatures of soot, blue and white smoke
is arranged in front of, or within, the filter (4).
7. Apparatus according to any one of claims 3 to 6,
characterised in that the exhaust gas cooling device (5) is in the form of a corrosion-resistant,
preferably ceramic water/gas cooler.
8. Apparatus according to claim 7,
characterised in that the cooling circuit of the exhaust gas cooling device (5) is operatively
linked to the cooling circuit of the Diesel engine (1).
9. Apparatus according to claim 7,
characterised in that the exhaust gas cooling device (5) can be directly impinged upon by sea water.
10. Apparatus according to any one of claims 3 to 9,
characterised in that a bypass line (6), which can be closed off, is provided for the exhaust gas
cooling device (5).
1. Procédé pour diminuer la possibilité de repérage des gaz d'échappement d'un moteur
diesel, dans lequel toute l'étendue de son domaine de fonctionnement, les gaz sont
filtrés puis refroidis, avec réchauffement intermédiaire dans certains cas de fonctionnement,
caractérisé en ce que le chauffage des gaz a lieu pendant le démarrage à froid et
la montée en température, afin de produire la combustion des hydrocarbures contenus
dans les gaz d'échappement de manière à réduire également le repérage de l'émission
due aux hydrocarbures dans le domaine visible.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le réchauffement des gaz d'échappement
à lieu avant leur filtration.
3. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1, comprenant
un moteur diesel (1) dont les gaz d'échappement s'écoulent dans une canalisation (2)
sur laquelle sont montés successivement dans le sens de l'écoulement un dispositif
de filtration des particules (4), un dispositif de refroidissement des gaz (5) et
éventuellement, en amont du dispositif (4) un dispositif de réchauffement des gaz
(3), caractérisé en ce que le dispositif de filtration des particules (4) est un filtre
céramique monolithique.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que le dispositif (3) de réchauffement
des gaz utilise des résistances électriques.
5. Dispositif selon la revendication 3, caractérisée en ce que le dispositif (3) de réchauffement
des gaz, est un dispositif à flamme.
6. Dispositif selon une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce qu'un dispositif
d'abaissement des températures de réaction des particules de noir de carbone, des
fumées blanches et bleues, est monté en amont du filtre (4) ou dans ce filtre.
7. Dispositif selon une des revendications 3 à 6, caractérisé en ce que le dispositif
de refroidissement (5) des gaz d'échappement, est constitué par un échangeur eau-gaz
résistant à la corrosion, de préférence en céramique.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le circuit de refroidissement
de dispositif réfroidisseur des gaz (5) fonctionne en liaison avec le circuit de refroidissement
du moteur diesel (1).
9. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le dispositif réfroidisseur
des gaz (5) peut utiliser directement l'eau de mer comme source froide.
10. Dispositif selon une des revendications 3 à 9, caractérisé en ce qu'il est prévu une
conduite obturable (6) contournant le dispositif réfroidisseur des gaz (5).
