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EP 0 443 350 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.12.1994 Patentblatt 1994/51 |
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Anmeldetag: 31.01.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B41F 27/12 |
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Vorrichtung zum Aufspannen einer biegsamen Druckform auf einen Zylinder einer Rotationsdruckmaschine
Device for tensioning a flexible printing plate onto a cylinder of a rotary printing
press
Dispositif de tension d'un cliché flexible sur un cylindre d'une machine d'impression
rotative
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
17.02.1990 DE 4005093
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.08.1991 Patentblatt 1991/35 |
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Patentinhaber: MAN Roland Druckmaschinen AG |
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63012 Offenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Reichel, Klaus T.
W-8900 Augsburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 037 754 US-A- 2 279 204 US-A- 4 495 865
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DE-A- 3 339 185 US-A- 3 276 365
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufspannen einer biegsamen Druckplatte
auf einen Plattenzylinder einer Rotationsdruckmaschine.
[0002] Aus der DE-AS 1 196 213 ist eine Vorrichtung zum Aufspannen einer biegsamen Druckplatte
auf den Plattenzylinder einer Rotationsdruckmaschine bekannt, bei der eine in einer
Nut bzw. Grube des Plattenzylinders verdrehbare Wickelstange bzw. Spindel mittels
eines in die Spindel eingebrachten Spalts das rückwärtige Ende der Druckplatte erfaßt
und bei der die Spindel mit ihrer Mantelfläche das hakenartig abgebogene vordere Ende
der Druckplatte am Rand der Grube verklemmt. Das rückwärtige Ende der Druckplatte
weist zu diesem Zweck eine doppelte Biegung auf, deren den Plattenrand bildender Abschnitt
in den Spalt der Spindel gesteckt wird. Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß der
in der Oberfläche des Zylinders gebildete Kanal verhältnismäßig breit sein muß, damit
die Druckplatte beim Ausspannen schnell und sicher herausgenommen werden kann. Weiterhin
bringt diese Vorrichtung den Nachteil mit sich, daß das rückwärtige Ende der Druckplatte
durch die Verwendung einer Wickelstange dauerhaft so stark verformt wird, daß die
Druckplatte nicht in jedem Fall mehrfach benutzt werden kann.
[0003] Bei einer anderen Plattenspannvorrichtung (EP-A-0037754) beherbergt ein zylindrischer
Spannkanal eine exzentrisch gelagerte Spannspindel, die mit ihrem Spindelkörper die
Plattenenden gegen eine Kanalwand drückt. Das vorlaufende Plattende muß aber abgekantet
und in einen Schlitz der Spannspindel eingesteckt werden, damit es zuverlässig erfaßt
und beim Spannen gezogen werden kann. Entsprechend breit muß der Spannkanal ausgeführt
werden.
[0004] Gemäß der US-A-4495865 werden die Enden einer flexiblen Druckplatte im Spalt zwischen
einer in der Zylindergrube angeordneten Spannspindel und dem Zwischenraum zwischen
dieser und der Grubenwand gespannt. Die Spannspindel ist mit Spiel gelagert, um Druckplatten
verschiedener Dicke spannen zu können. Aber auch hier ist das vorlaufende Plattenende
abgekantet und in einen Schlitz der Spannspindel eingesteckt.
[0005] Gemäß der US-A-2279204 werden die Plattenden von Verzahnungen einer zentrisch gelagerten
Spannspindel in Verbindung mit einer zentrischen und tangential auslaufenden Grubenwand
erfaßt.
[0006] Die US-A-3276365 zeigt eine Plattenspannvorrichtung, bei der das nachlaufende Plattenende
von einer Verzahnung einer Spannspindel in Verbindung mit der verschiebbaren Zahnstange
erfaßt wird. Die zentrisch gelagerte Spannspindel wird von zwei Stützelementen in
der Zylindergrube gegen Durchbiegung gesichert.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es , eine Vorrichtung zum Aufspannen von biegsamen Druckplatten
auf Plattenzylinder so auszubilden, daß das rückwärtige Ende der Druckplatte nur einfach
und in einem stumpfen Winkel gebogen zu werden braucht, so daß der Einführkanal, in
den die beiden Enden der Druckplatte beim Aufspannen gesteckt werden, schmaler ausgebildet
werden kann, und daß die Druckplatte nachgespannt werden kann.
[0008] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1
gelöst.
[0009] Eine solche Vorrichtung kann zum Aufspannen von Druckplatten und anderen biegsamen
Druckformen auf einen Zylinder verwendet werden und weist unabhängig von der jeweiligen
Ausführungsform als Vorteil auf, daß
- die Druckplatten am rückwärtigen Ende nur in einem stumpfen Winkel vorgebogen zu werden
brauchen,
- die Breite des Einführkanals 2 auf etwas mehr als die doppelte Stärke der Druckplatte
reduziert werden kann und die Enden der Druckplatte beim Ausspannen trotzdem sicher
aus dem Einführkanal 2 herausgezogen werden können,
- die durch bisher verwendete Aufspannvorrichtungen verursachte extreme Deformation
des Endes der Druckplatte entfällt, so daß die Druckplatte mehrfach verwendet werden
kann, was insbesondere für den Akzidenzdruck von Bedeutung ist,
- die Druckplatte problemlos nachgespannt werden kann und insbesondere bei jeder erneuten
Verwendung einwandfrei gespannt werden kann,
- die rauhe Oberfläche der Spannspindel 4 bzw. 24 ermöglicht, die Druckplatte über einen
großen Winkel bereich sicher zu spannen und durch Klemmen im kreissegmentförmigen
Abschnitt 5 zu befestigen,
- keine speziellen Druckplatten, wie z.B. solche mit eingerolltem Spanndraht am Ende,
erforderlich sind, was eine Kostenreduzierung mit sich bringt, und
- die durch den Einführkanal 2 und der Spannkanal 3 gebildete Grube im Zylinder einfach
herzustellen ist.
[0010] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
[0011] Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung
von Ausführungsbeispielen anhand der Figuren.
[0012] Von den Figuren zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Schnittansicht der Spannvorrichtung in einer ersten erfindungsgemäßen
Ausführungsform;
- Fig. 2
- die Spannspindel der Spannvorrichtung in einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform.
- Fig. 3
- in schematischer Darstellung eine Stirnansicht der in Fig. 2 dargestellten Spannspindel.
[0013] Die in Fig. 1 dargestellte Spannvorrichtung ist im wesentlichen aus einer in einen
Plattenzylinder 1 eingebrachten Grube, die einen Einführkanal 2 und einen zur Zylinderachse
(nicht dargestellt) parallel verlaufenden zylindrischen Spannkanal 3 aufweist, und
einer zum Spannkanal 3 achsparallel angeordneten Spannspindel 4 gebildet. Die wirksame
Breite des Einführkanals 2 ist mit dem Bezugszeichen 17 gekennzeichnet. Eine Wand
des Einführkanals 2 weist einen kreissegmentförmigen Abschnitt 5 auf, den zugleich
ein Kreissegment des Umfangskreises des Spannkanals 3 ist. Die Spannspindel 4 weist
einen zylindrischen Spindelkörper 6 und Lagerzapfen 7 auf, wobei die Achse 8 des Spindelkörpers
6 gegenüber der Achse 9 der Lagerzapfen 7 versetzt ist. Die Spannspindel 4 ist im
Spannkanal 3 so angeordnet, daß die Achse 9 der Lagerzapfen 7 mit der Achse des Spannkanals
3 identisch ist. Dadurch ergibt sich eine exzentrische Anordnung des Spindelkörpers
6 im Spannkanal 3. In einer Umfangsoberfläche 10 der Spannspindel 4 ist etwa in der
Mitte der Spannspindel radial eine Bohrung 11 oder Nut eingebracht, in der ein Abstützelement
12 zum Begrenzen der Durchbiegung der Spannspindel angeordnet ist. Das Abstützelement
12 weist einen Stift 13, eine Mehrzahl von aufeinandergelegten, durch den Stift 13
geführte Federelemente (14) (Tellerfedern) und eine zur Spannspindel 4 achsparallel
ausgerichtete Zylinderrolle 15 auf. Die Zylinderrolle 15 wird durch die Federelemente
14 gegen die Wand des Spannkanals 3 gedrückt und wirkt so der Durchbiegung der Spannspindel
4 entgegen. Der Stift 13 begrenzt dabei gleichzeitig die Durchbiegung der Spannspindel
4. Das Abstützelement 12 kann wahlweise auch durch eine Schraubenfeder oder ein anderes
elastisches Element und eine direkt auf der Schraubenfeder aufliegende oder in einem
auf der Schraubenfeder aufliegenden Rollenkäfig laufende Zylinderrolle oder Kugel
gebildet werden. In diesem Falle ergibt sich die Durchbiegungsbegrenzung durch die
Länge der vollständig komprimierten Schraubenfeder. Obwohl im vorliegenden Ausführungsbeispiel
nur ein einziges Abstützelement erwähnt ist, gilt als selbstverständlich, daß der
Fachmann bei der Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Aufspannvorrichtung in Abhängigkeit
von der Länge der Spannspindel 4 und den auftretenden Durchbiegekräften und im Hinblick
auf einen geringstmöglichen Verschleiß der Zylinderrolle 15 bzw. der Kugel nach eigenem
Ermessen festlegt, wieviel Abstützelemente er an der Spannspindel anbringen muß.
[0014] Beim Aufspannen einer Druckplatte 16 auf den Plattenzylinder 1 werden das spitzwinklig
oder rechtwinklig vorgebogene vordere Ende der Druckplatte 16 und das mit einem stumpfen
Winkel vorgebogene hintere Ende der Druckplatte 16 in den Einführkanal 2 hineingesteckt.
Dann wird die Spannspindel 4 in an sich bekannter Weise, zum Beispiel mittels eines
Schneckengetriebes, so gedreht, daß der Spindelkörper 6 die beiden Enden der Druckplatte
16 erfaßt und gegen den kreissegmentförmigen Abschnitt 5 drückt. Gemäß Fig. 1 wird
die Spannspindel 4 also gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Bem Drehen der Spannspindel
4 bewirken die Oberflächenrauhigkeit des Spindelkörpers 6 und die Rauhigkeit der beiden
Enden der Druckplatte 16 und des kreissegmentförmigen Abschnitts 5, daß die beiden
Enden der Druckplatte 16 so weit wie möglich in den Einführkanal 2 hineingezogen und
verklemmt werden. Die hierbei erforderliche Oberflächenrauhigkeit des Spindelkörpers
6 kann entweder durch die fertigungsübliche Rauhtiefe oder aber durch einen gesonderten
Fertigungsschritt, wie etwa durch Bördeln, sichergestellt sein.
[0015] Fig. 2 zeigt in einer schematischen Seitenansicht eine in der Aufspannvorrichtung
verwendbare Spannspindel gemäß einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform. Auf
die Darstellung des Plattenzylinders 1, des Einführkanals 2 und des Spannkanals 3
sowie der Plattenenden der Druckplatte 16 wird der Übersichtlichkeit der Darstellung
halber verzichtet, da diese ebenso wie die Anordnung und das Funktionsprinzip der
Spannspindel 24 den entsprechenden Merkmalen der Spannspindel 4 aus dem ersten Ausführungsbeispiel
entsprechen.
[0016] Gemäß Fig. 2 weist die Spannspindel 24 einen Spindelkörper 26, Lagerzapfen 27 und
einen auf dem Spindelkörper 26 befindlichen Stützabschnitt 30 auf. Die Achse 28 des
Spindelkörpers 26 ist gegenüber der Achse 29 der Lagerzapfen 27 versetzt, so daß die
Spannspindel 24 wie ein Exzenter wirkt. Der etwa in der Mitte des Spindelkörpers 26
angeordnete Stützabschnitt 30 ist zylinderförmig ausgebildet, wobei seine Drehachse
mit der Achse 29 der Lagerzapfen 27 identisch ist und wobei sein Durchmesser so bemessen
ist, daß der Stützabschnitt 30 im Spannkanal 3 mit Gleitsitz angeordnet, d.h., im
Spannkanal 3 drehbar gelagert ist. Obwohl bereits ein einziger Stützabschnitt 30 eine
Durchbiegung der Spannspindel 24 nahezu vollständig verhindert, kann es aufgrund der
auftretenden Kräfte vorteilhaft sein, auf der Spannspindel 24 eine Mehrzahl von Stützabschnitten
30 vorzusehen, um den Verschleiß der Stützabschnitte 30 so klein wie möglich zu halten.
Dabei kann es dem Fachmann überlassen werden, die Breite der jeweiligen Stützabschnitte
30 in Abhängigkeit von der Anzahl der vorzusehenden Stützabschnitte 30 zu ermitteln.
[0017] Beim Aufspannen einer Druckplatte 16 auf den Plattenzylinder 1 wird in dem ersten
Ausführungsbeispiel entsprechender Weise die Spannspindel 24 mittels einer an sich
bekannten Vorrichtung, wie zum Beispiel einem Schneckengetriebe, derart gedreht, daß
der exzentrisch gelagerte Spindelkörper 26 die beiden Enden der Druckplatte 16 erfaßt
und so weit wie möglich in den Einführkanal 2 hineinzieht und diese dabei am kreissegmentförmigen
Abschnitt 5 des Einführkanals 2 verklemmt. Um dabei die Spannspindel 24 unbegrenzt
drehen zu können, d.h. insbesondere, um zu vermeiden, daß der Stützabschnitt 30 mit
seinem aus der Oberfläche des Spindelkörpers 26 herausragenden Abschnitt die Enden
der Druckplatte 16 verformt oder beschädigt, ist wahlweise eine der beiden folgenden
Vorkehrungen zu treffen: Entweder wird in die beiden Enden der Druckplatten 16 jeweils
eine Aussparung gestanzt, in die der Stützabschnitt 30 beim Spannen der Druckplatte
16 hineingedreht werden kann, oder der aus der Oberfläche des Spindelkörpers 26 herausragende
Abschnitt des Stützabschnitts 30 wird so abgeflacht, daß in den Enden der Druckplatte
16 keine Aussparung erforderlich ist. Bei der Bemessung der Abflachung kann davon
ausgegangen werden, daß die Spannspindel 24 beim Spannen und beim Lösen nur etwa um
eine Viertelumdrehung in der jeweiligen Richtung gedreht zu werden braucht.
[0018] Fig. 3 zeigt in einer schematischen Darstellung eine Stirnansicht der in Fig. 2 dargestellten
Spannspindel. Diese Ansicht ist stark schematisiert dargestellt, um insbesondere die
Abflachung des Stützabschnitts 30 zu zeigen. Wie aus Fig 3 ersichtlich ist, ist der
Stützabschnitt 30 von einer Bezugsstelle 31, an der der Umfangskreis des Stützabschnitts
30 und der Umfangskreis des Spindelkörpers 26 sich berühren, aus nach beiden Richtungen
über einen Bereich von jeweils 90° abgeflacht.
1. Vorrichtung zum Aufspannen einer biegsamen Druckplatte (16) auf den Plattenzylinder
(1) einer Rotationsdruckmaschine mit einer einen Einführkanal (2) und einen zylindrischen
Spannkanal (3) aufweisenden Grube (2, 3) des Plattenzylinders (1), in der eine Spannspindel
(4) zum Andrücken der Enden der Druckplatte (16) gegen eine Wand des Einführkanals
(2) und zum Spannen der Druckplatte (16) exzentrisch drehbar gelagert ist, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Wand der Grube (2, 3) einen kreissegmentförmigen Abschnitt
(5) aufweist, den zugleich ein Kreissegment des Umfangskreises des Spannkanals (3)
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannspindel (4) zum
Begrenzen ihrer Durchbiegung ein Abstützelement (12) aufweist, das die Spannspindel
(4) auf der Wand des Spannkanals (3) abstützt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannspindel (4)
einen Spindelkörper (6) und gegenüber diesem achsparallele Lagerzapfen (7) aufweist
und daß das Abstützelement (12) als in den Spindelkörper (6) radial eingebrachtes
Federelement (14) mit einer auf der Wand des Spannkanals (3) abrollenden Zylinderrolle
(15) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindelkörper
(26) einen zu den Lagerzapfen (27) konzentrischen zylinderförmigen Stützabschnitt
(30) aufweist, der mit Gleitsitz im Spannkanal (3) angeordnet ist.
1. Device for clamping a flexible printing plate (16) onto the plate cylinder (1) of
a rotary printing machine having a groove (2, 3) in the plate cylinder (1) which has
an insertion channel (2) and a cylindrical clamping channel (3), in which a clamping
spindle (4) is eccentrically rotatably mounted for pressing the ends of the printing
plate (16) against a wall of the insertion channel (2) and for clamping the printing
plate (16), characterised in that one wall of the groove (2, 3) has an arcuate section
(5) which is also a circular segment of the circumferential circle of the clamping
channel (3).
2. Device according to claim 1, characterised in that the clamping spindle (4) has a
support element (12) for limiting its bending which supports the clamping spindle
(4) on the wall of the clamping channel (3).
3. Device according to claim 1 or 2, characterised in that the clamping spindle (4) has
a spindle body (6) and journal pins (7) which are axially parallel to this, and in
that the support element (12) is designed as a spring element (14) introduced radially
into the spindle body (6) and having a cylindrical roller (15) rolling on the wall
of the clamping channel (3).
4. Device according to claim 1 or 2, characterised in that the spindle body (26) has
a cylindrical support section (30), concentric to the journal pins (27), which is
arranged in the clamping channel (3) with sliding fit.
1. Dispositif pour monter une plaque d'impression flexible (16) sur le cylindre porte-plaque
(1) d'une machine à imprimer rotative, qui comprend une gorge (2, 3) du cylindre porte-plaque
(1) présentant un canal d'introduction (2) et un canal de tension cylindrique (3),
gorge dans laquelle une broche de tension (4) tourillonne sur un axe excentré pour
presser les extrémités de la plaque d'impression (16) contre une paroi du canal d'introduction
(2) et pour tendre la plaque d'impression (16), caractérisé en ce qu'une paroi de
la gorge (2, 3) présente une partie (5) en forme de segment de cercle, qui constitue
en même temps un segment du cercle périphérique du canal de tension (3).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la broche de tension (4)
présente, pour limiter sa flexion, un élément d'appui (12), qui donne appui à la broche
de tension (4) contre la paroi du canal de tension (3).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la broche de tension
(4) présente un corps (6) de broche et des tourillons de portée (7) dont les axes
sont parallèles à celui de ce corps, et en ce que l'élément d'appui (12) est constitué
par un élément élastique (14) disposé radialement dans le corps (6) de la broche,
et muni d'un galet cylindrique (15) qui roule sur la paroi du canal de tension (3).
4. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le corps (26) de broche
présente une partie d'appui (30) de forme cylindrique, concentrique aux tourillons
(27), et qui est disposé à glissement dans le canal de tension (3).