[0001] Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
[0002] In der Kreiselpumpe gemäß der DE-AS 22 57 949 ist einem halbaxialen Laufrad zur Energieumsetzung
ein Leitrad nachgeordnet, vom dem aus das Fördermedium in einen Rohrkrümmer (44) eintritt,
der wiederum in einen radial aus dem Außengehäuse austretenden Druckstutzen einmündet.
Dabei muß das Fördermedium zunächst das Leitrad durchströmen und dann ein innerhalb
des Außengehäuses angeordnetes, die Wellenlagerung aufnehmendes Innengehäuse umströmen.
Diese aufwendige Konstruktion weist infolge der Strömungsführung einen geringen Wirkungsgrad
auf.
[0003] Die AT-PS 347 268 zeigt eine Pumpe axialer oder halbaxialer Bauart. In einem Außengehäuse
mit axialem Saugstutzen und radialem Druckstutzen ist ein die Pumpenwelle und das
Laufrad tragendes Innengehäuse angeordnet. Das in der Schrift als Tragrohr bezeichnete
Innengehäuse weist einen vom Laufradaustritt zum Druckstutzen hin stetig größer werdenden
Querschnitt auf. Zwischen Innengehäuse und Außengehäuse ist noch ein Umlenkschild
angeordnet, welcher mit im Außengehäuse eingearbeiteten Strömungskanälen zusammenwirkt
und einen dem Leitapparataustritt gegenüberliegenden Keil aufweist. Eine aus dem Laufrad
austretende Strömung wird im nachgeordneten Leitapparat gerichtet und strömt nahezu
achsparallel in den Raum zwischen Innen- und Außengehäuse. Auf der dem Druckstutzen
gegenüberliegenden Seite ist der Keil des Umlenkschildes angeordnet, der das auf der
druckstutzenfernen Seite des Leitapparates austretende Fördermedium in zwei Teilströme
aufteilt und diese um das Innengehäuse herum dem Druckstutzen zuführt. Zur verlustarmen
Führung der Fördermenge sind in dem Außengehäuse zusätzlich zwei Strömungskanäle eingearbeitet.
Als Folge davon ergibt sich ein schwierig zu erstellendes Außengehäuse mit Ausbuchtungen
auf der druckstutzenfernen Seite. Leitapparat und Umlenkschild vergrößern die Baulänge
der Pumpe erheblich.
[0004] Durch die DE-OS 22 31 128 ist ein Kugelgehäuse für Reaktorpumpen bekannt, bei dem
Zu- und Abströmraum in einem gleichen Gehäuse angeordnet sind. Innerhalb des Kugelgehäuses
sind, wie z. B. die Fig. 7 zeigt, im Zulaufteil Strömungsleitelemente angeordnet.
Entsprechende Bauteile weist auch der Abströmraum auf.
[0005] Die DE-A-3 920 941 zeigt eine Kreiselpumpe, bei der ein wendelförmiger, mit zunehmender
Entfernung vom Laufrad sich vergrößernder Strömungskanal, in ein in ein Pumpengehäuse
einsetzbares Bauteil integriert ist. Diese für kleine Mengen verwendbare Kühlflüssigkeitspumpe
einer Brennkraftmaschine wird immer mit unterschiedlichen Drehzahlen betrieben. Infolgedessen
wird der Einsatz 3 immer aus wechselnden Richtungen angeströmt. Daraus resultierende
Schwingungen verursachen nicht nur Geräusche, sondern stellen auch eine Bruchgefahr
für den wendelförmigen Einsatz dar.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine Kreiselpumpe der gattungsgemäßen
Art eine Gehäuseausbildung zu entwickeln, welche bei kleinsten Abmessungen eine dem
Laufrad nachgeordnete wirkungsgradoptimierte Leiteinrichtung aufweist. Die Lösung
dieser Aufgabe erfolgt gemäß dem kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches.
[0007] Mit dieser Lösung wird erreicht, daß das aus dem Laufrad ausströmende Fördermedium
mit sehr geringen Verlusten in den hinter dem Laufrad befindlichen, einen oder mehrere
strömungsführende Elemente aufweisenden Raum einströmt. Entsprechend der Anzahl der
Druckstutzen findet eine entsprechende Anzahl von Elementen Verwendung. Bei nur einem
Druckstutzen entstehen also nur an einer Anströmkante eines Elementes Stoßverluste.
Die sich von der Anströmkante in Strömungsrichtung erstreckende Wandfläche des Elementes
ist in ihrer Wirkungsweise einem sich in axialer Richtung vergrößernden Spiralraum
vergleichbar. In ihrem Verlauf weist sie Ähnlichkeiten mit der Wandfläche eines Gewindes
einer Schraube auf. Bei dieser erstrecken sich die Gewindeflanken mit einer Steigung
in Längsrichtung; beim Erfindungsgegenstand mit einer Steigung in Richtung der Pumpenwelle.
Durch den auf die Laufradebene bezogenen Versatz der Anströmkante und/oder Anströmfläche
seitlich gegenüber der Druckstutzenmitte, erfolgt, ähnlich wie bei einem Gewinde,
eine strömungsgünstige Führung zum Druckstutzen.
[0008] Die andere Fläche des strömungsführenden Elementes, welche dem Druckstutzen am nächsten
liegt, führt denjenigen Teil des Fördermediums, der im Bereich des Druckstutzens aus
dem Laufrad austritt, direkt dem Druckstutzen zu. Bezogen auf die Laufradebene weist
diese Fläche eine erheblich steilere Steigung auf als die gegenüberliegende andere
strömungsführende Fläche des Elementes. Die sich von der Anströmkante gewissermaßen
entgegen die Strömungsrichtung erstreckende, steilere Wandfläche des Elementes verläuft
nahezu axial und trennend durch den dem Laufrad nachgeordneten Strömungsraum. Da die
Anzahl der Elemente der Anzahl der Druckstutzen entspricht, ist also jedem Druckstutzen
ein Element zugeordnet. Somit wird ein aus dem Laufrad austretendes Fördermedium an
der Wandfläche des Elementes bis zum Druckstutzen geführt, während die entgegen der
Strömungsrichtung verlaufende Wandfläche des Elementes eine Zirkulation des Fördermediums
innerhalb des dem Laufrad nachgeordneten Strömungsraumes unterbindet. Die strömungsführenden
Wandflächen können selbst noch gekrümmt ausgebildet sein. Die Steigung einer Wandfläche
kann konstant oder nicht konstant sein; dies ist abhängig von den gesamten zur Verfügung
stehenden Raumverhältnissen.
[0009] Durch den Versatz der Anströmkante und/oder der Anströmfläche des Elementes gegenüber
einer Druckstutzenmittelachse wird sichergestellt, daß ein größtmöglicher Raum nach
dem Laufrad zur Verfügung steht, innerhalb dessen die Umwandlung des aus dem Laufrad
austretenden Mediums hoher Geschwindigkeit in ein aus dem Druckstutzen austretendes
Medium höheren Druckes stattfindet. Bei einem Gehäuse mit zwei Druckstutzen erfolgt
eine Unterteilung des dem Laufrad nachgeordneten Strömungsraumes direkt im Anschluß
an die Öffnung des Druckstutzens, so daß der Druckstutzeneintrittsquerschnitt durch
das Element in keinem Fall versperrt wird. Der Versatz erfolgt hier in der Laufradebene
bzw. in einer zur Laufradebene parallelen Ebene.
[0010] Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht hierzu vor, daß die von der Anströmkante und/oder
Anströmfläche ausgehende strömungsführende Fläche stufig ausgebildet ist, wobei ein
auf kleinerem Durchmesser verlaufender Wandflächenteil größere axiale Abstände zum
Austritt des Laufrades aufweist, als ein auf größerem Durchmesser angeordneter Wandflächenteil.
Mittels dieser Maßnahme ergibt sich eine weitere Wirkungsgradverbesserung. Dadurch
bildet sich in dem Strömungsraum eine stabile Strömung aus, die Verwirbelungen innerhalb
desselben vermeidet und eine günstige Strömungsführung zum Druckstutzeneintritt bewirkt.
[0011] In den Ansprüchen 3 und 4 sind den Eintritt in den Druckstutzen verbessernde Maßnahmen
beschrieben. Zum einen kann dies mit Hilfe einer trichterförmigen Ausdrehung erfolgen,
die einen weichen Übergang vom Strömungsraum zum Druckstutzen ermöglicht. Hierbei
ist jedoch dafür Sorge zu tragen, daß im Bereich der laufradfernen Druckstutzenkante
eine weiche Umlenkung zwischen dem Innen- und Außengehäuse stattfindet. Dies kann
auch durch ein oder mehrere, in Umfangsrichtung des Gehäuses verlaufende Auskehlungen
ein- oder beiderseits des oder der Druckstutzeneintritte erfolgen. Somit ist ein stoßfreier
Strömungsübergang von der strömungsführenden Wandfläche des Elementes in den Druckstutzen
möglich. Dies ist abhängig von der Ausbildung des Druckstutzen-Eintrittsquerschnittes.
Ist dieser beispielsweise als zylindrische Bohrung ausgebildet, dann würden sich am
Übergang vom Strömungsraum in den Druckstutzen-Eintrittsquerschnitt Verwirbelungen
ergeben. Sich in Umfangsrichtung erstreckende, den Eintrittsquerschnitt erweiternde
Auskehlungen, vergleichbar einer Hohlkehle, verbessern den Strömungsübergang. Es ist
auch möglich, den Eintrittsquerschnitt kegelförmig zu erweitern. Auf jeden Fall kann
somit der Übergang vom Strömungsraum in den Druckstutzen düsenförmig gestaltet werden.
[0012] Die Ausgestaltung gemäß Anspruch 5 gibt den maximalen seitlichen Versatz der zuerst
anzuströmenden Flächen des Elementes an. Der Versatz erfolgt vorzugsweise in der Weise,
daß die dem Druckstutzen nächstgelegene Fläche des Elementes eine störungsfreie Überleitung
der Strömung in den Druckstutzen gewährleistet.
[0013] Die in den Ansprüchen 6 bis 8 beschriebenen Ausgestaltungen befassen sich mit der
Ausbildung des Elementes als separates Bauteil bzw. als integraler Bestandteil des
Innen- und/oder Außengehäuses. Beispielsweise kann so das druckbelastete Gehäuse als
einfach zu prüfendes Bauteil ausgebildet sein, während das oder die Elemente separate
oder integrale Elemente des Innengehäuses sein können.
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im folgenden näher beschrieben. Es zeigen die
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch das Pumpengehäuse gemäß Linie I-I von Fig. 2, die
- Fig. 2
- eine Ansicht in ein offenes Pumpengehäuse, wobei auf die Darstellung des Laufrades
verzichtet wurde, die
- Fig. 3
- einen Längsschnitt gemäß Linie III-III von Fig. 2 und die
- Fig. 4 und 5
- Längsschnitte gemäß den Linien IV-IV und V-V.
[0015] Der Schnitt der Fig. 1 zeigt hier einen Halbschnitt durch ein Pumpengehäuse, welches
aus einem nahezu zylindrischen Außengehäuse (1) mit zwei einander gegenüberliegenden
Druckstutzen (2; 3 = nicht sichtbar) besteht. Der Saugstutzen ist hier nicht dargestellt
und kann beliebig gestaltet sein. Von der Antriebsseite her ist in dieses Außengehäuse
(1) ein Innengehäuse (4) eingeschoben, das eine Lagerung (5) für eine Pumpenwelle
(6) aufnimmt. Im Bereich der antriebsfernen Stirnseite des Außengehäuses (1) umgibt
dieses ein Laufrad (7), welches an der antriebsfernen Stirnseite (8) des Innengehäuses
mit seiner druckseitigen Deckscheibe (9) angrenzt. Das Laufrad (7) ist hier als halbaxiales
und offenes Rad ausgebildet. Es können aber auch andere, axiale und radiale, offener
oder geschlossener Bauart Verwendung finden. Vom Außendurchmesser der druckseitigen
Deckscheibe (9) erfolgt ein strömungsgünstiger Übergang zum Außenmantel (10) des Innengehäuses
(4). Wie der Zeichnung unschwer zu entnehmen ist, weist der Außenmantel (10) des Innengehäuses
(4) eine Kontur auf, die einer zunehmenden Querschnittserweiterung des Innengehäuses
in Richtung Druckstutzen (2, 3) bzw. Außengehäuse (1) entspricht. Im Gegensatz zu
den bekannten Konstruktionen weist der Bereich des Strömungsraumes (11) zwischen Laufradaustritt
und Druckstutzen (2) keines der üblichen Leiträder auf. Im Außengehäuse (1) ist ein
Übergang (12) erkennbar, dessen Querschnitt sich in Strömungsrichtung vom Strömungsraum
(11) zum Druckstutzen (2) bzw. (3) hin trichterförmig verengt. Dies gewährleistet
einen strömungsgünstigeren Übergang zwischen Strömungsraum (11) und Druckstutzen.
Aus entgegengesetzter Blickrichtung betrachtet erweitert sich hier der Druckstutzen
in Richtung Strömungsraum.
[0016] Die strömungsführenden Wandflächen des oder der Elemente (14, 15) verlaufen zwischen
den Durchmessern D1 und D2 und erstrecken sich vom Laufradaustritt bis zum Druckstutzen
und begrenzen dabei den Strömungsraum (11). D1 entspricht hier dem Außendurchmesser
des Innengehäuses (4) am Eintritt. Mit zunehmender axialer Erstreckung wird dieser
Durchmesser größer. D2 entspricht dem Innendurchmesser des Außengehäuses (1) und ist
in diesem Beispiel weitgehend konstant ausgebildet.
[0017] Die Fig. 2 zeigt eine Ansicht in ein offenes Pumpengehäuse, aus dem zum besseren
Verständnis das Laufrad entfernt wurde. Des weiteren wurden die im folgenden näher
erläuterten Wandflächen vom Innengehäuse und von den strömungsführenden Elementen
mit Höhenlinien versehen, um so den Verlauf der Wandflächen nachvollziehen zu können.
Die spornähnliche Anströmkante (13) und eine auf größerem Durchmesser befindliche
Anströmfläche (23) der Elemente (14, 15) ist gegenüber einer Druckstutzenmittellinie
entsprechend der Druckstutzenweite hier nach links in Strömungsrichtung versetzt angeordnet.
Dies ist der maximale seitliche Versatz. Die sich von der spornähnlichen Anströmkante
(13) bzw. Anströmfläche (23) in Strömungsrichtung erstreckende Wandfläche ist hier
stufenförmig ausgebildet, wobei die auf kleinerem Durchmesser liegenden Wandflächenteile
(16, 18) in bezug auf die Zeichenebene tiefer angeordnet sind als die auf größerem
Durchmesser befindlichen Wandflächenteile (17, 19). Bei einer auf die Zeichenebene
bezogenen Betrachtungsweise, befinden sich die hier auf kleinerem Durchmesser angeordneten
Wandflächenteile (16, 18) weiter hinten und damit näher zur Druckstutzenebene als
die auf größerem Durchmesser befindlichen Wandflächenteile (17, 19). Der Außenmantel
(10) des Innengehäuses (4) weist zu den Druckstutzen hin zunehmende Durchmesser auf,
die durch die ringförmigen Höhenlinien verdeutlicht werden. Durch eine derartige Gestaltung
ergibt sich ein sehr günstiger Strömungsverlauf innerhalb dieser Gehäuseform, wie
er bisher mit bekannten Leiträdern oder Spiralgehäusen nicht erreicht werden konnte;
und das bei Gehäuseabmessungen, die um ein vielfaches kleiner sind als die bisher
bekannten Varianten. Damit ergibt sich die Möglichkeit zur Herstellung besonders kompakter
und trotzdem leistungsstarker Pumpenaggregate.
[0018] Die von der spornähnlichen Abströmkante (13) bzw. Anströmfläche (23) ausgehende,
dem Druckstutzen zugekehrten bzw. nächstgelegenen und den Strömungsraum (11) gewissermaßen
in axialer Richtung trennenden Wandflächen (20, 21) weisen hier eine Formgebung auf,
die einer Hohlkehle vergleichbar sind. Gleiches ist auch bei den strömungsführenden
Wandflächen (16 - 19) der Fall. Somit wird sichergestellt, daß ein den Druckstutzen
(2, 3) zuströmendes Medium weich umgelenkt und die Strömung nicht behindernd in den
Eintrittsquerschnitt der Druckstutzen geleitet wird. Diese Wandflächen (20, 21) verlaufen
bei diesem Beispiel nahezu parallel zur Pumpenwelle (6) oder weisen einen leicht bogenförmigen
Verlauf dazu auf. Bei einer anderen Laufradform kann hier auch ein etwas anderer Verlauf
entstehen.
[0019] Die Fig. 3 zeigt einen Schnitt gemäß der Linie III-III von Fig. 2. Das hier gezeigte
Element (14) kann ebenso wie das Element (15) als separates Einzelteil ausgebildet
oder integraler Bestandteil des Außengehäuses (1) und/oder des Innengehäuses (4) sein.
Dies hängt von der jeweils gewählten Herstellungsart ab.
[0020] Der in der Fig. 4 gezeigte Querschnitt entspricht dem der Fig. 2 gezeigten Schnittlinie
IV-IV. Bezogen auf den Austrittsquerschnitt des Laufrades ist hier die Tiefenstaffelung
der von der Anströmkante (13) bzw. Anströmfläche (23) ausgehenden und sich in Strömungsrichtung
erstreckenden Wandflächen (16, 17) erkennbar. Die auf kleinerem Durchmesser befindliche
und an das Innengehäuse (4) angrenzende Wandfläche (16) ist vom Laufradaustritt weiter
entfernt als die auf größerem Durchmesser befindliche und an das Außengehäuse (1)
angrenzende Wandfläche (17). Der Laufradaustritt entspricht hier in etwa der Ebene
der antriebsfernen Stirnseite (8) des Innengehäuses (4). Zwecks besserer Strömungsführung
können die auf größerem Durchmesser angeordneten Wandflächen (17, 19) zur Pumpenwellenachse
geneigt verlaufen. In gewisser Weise ist der Verlauf der Wandflächen mit einer sich
in axialer Richtung erstreckenden Spirale vergleichbar, wenn man berücksichtigt, daß
sich der Querschnitt des durchströmten Raumes mit zunehmendem Abstand vom Laufrad
vergrößert. Praktische Versuche haben ergeben, daß mit einer derartigen Gehäuseausbildung
gegenüber bekannten Lösungen höhere Wirkungsgrade erreichbar sind.
[0021] Die Darstellung in Fig. 5 entspricht dem Schnitt V-V aus Fig. 2. Dieser Schnitt ist
kurz vor dem Ende der auf größerem Durchmesser befindlichen Wandfläche (17) gelegt.
Danach leitet die auf kleinerem Durchmesser befindliche Wandfläche (16) das Strömungsmedium
allein zum Druckstutzen. Wie auch die Höhenlinien aus Fig. 2 zeigen, können die Flächen
(16, 17) zwecks besserer Strömungsführung konkav gekrümmt sein.
[0022] Sehr gute Wirkungsgrade ergeben sich bei Verwendung von halbaxialen bzw. axialen
Laufrädern oder Propellern, also bei Laufradtypen mit einem relativen großen n
q, welche in überwiegender Weise zur Förderung von großen Mengen bei kleinen Förderhöhen
eingesetzt werden. Für Laufräder mit demgegenüber kleinerem n
q, wobei hier die spezifische Drehzahl bis auf n
q ~ 50 herunter reichen kann, kann der Abstand zwischen Druckstutzenebene und Laufrad
kleiner werden. Die von der Anströmkante bzw. Anströmfläche ausgehende strömungsführende
Wandfläche kann dann unter einem flacheren Winkel gegenüber einer am Umfang anliegenden
Tangente verlaufen.
1. Kreiselpumpe, bestehend aus einem Außengehäuse mit seitlich austretendem Druckstutzen,
einem eine Pumpenwelle mit einem daran befestigten Laufrad tragenden Innengehäuse,
wobei der Außendurchmesser des Innengehäuses vom Laufradaustritt in Richtung Druckstutzen
zunehmend größer wird, einem innerhalb des Strömungsraumes zwischen Innen- und Außengehäuse
angeordneten strömungsführenden Element, welches mit einer Anströmkante und nachgeordneten
strömungsführenden Flächen versehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
- daß entsprechend der Anzahl der Druckstutzen (2, 3) ein oder mehrere strömungsführende
Elemente (14, 15) angeordnet sind,
- daß die Anströmkante (13) und/oder Anströmfläche (23) jeden Elementes (14, 15) gegenüber
einer Druckstutzenmitte in Drehrichtung des Laufrades (7) seitlich versetzt angeordnet
ist,
- daß ausgehend von der Anströmkante (13) und/oder Anströmfläche (23) mindestens zwei
strömungsführende Flächen unterschiedlicher Steigung am Element angebracht sind, wobei
- die sich in Drehrichtung des Laufrades (7) erstreckende strömungsführende Fläche
(16 - 19) eine flache Steigung und die sich entgegen der Drehrichtung des Laufrades
(7) erstreckende, einem Druckstutzen (2, 3) nächstgelegene strömungsführende Fläche
(20, 21) eine steile Steigung aufweist.
2. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Anströmkante
(13) und/oder Anströmfläche (23) ausgehende strömungsführende Fläche stufig ausgebildet
ist, wobei ein auf kleinerem Durchmesser verlaufender Wandflächenteil (16, 18) größere
axiale Abstände zum Austritt des Laufrades (7) aufweist, als ein auf größerem Durchmesser
angeordneter Wandflächenteil (17, 19).
3. Kreiselpumpe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Eintritt
in den sich radial erstreckenden Druckstutzen (2, 3) zum Strömungsraum (11) hin trichterförmig
(12) erweitert ist.
4. Kreiselpumpe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Umfangsrichtung
eines Druckstutzeneintrittes am Innenumfang des Außengehäuses (1) ein oder mehrere
zum Druckstutzen hin größer werdende Auskehlungen angebracht sind.
5. Kreiselpumpe nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß, bezogen auf
die Laufradebene, die Anströmkante (13) und/oder Anströmfläche eines Elementes (14,
15) gegenüber einer Druckstutzenmittelachse maximal entsprechend der Druckstutzenweite
in Strömungsrichtung versetzt angeordnet ist.
6. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das strömungsführende
Element (14, 15) als in den Strömungsraum (11) einsetzbares Element ausgebildet ist.
7. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Element
(14, 15) Bestandteil des Innen- (4) oder Außengehäuses (1) ist.
8. Kreiselpumpe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Außengehäuse (1), das Innengehäuse (4) und/oder das Element (14, 15) als Gußkonstruktion
ausgebildet sind.
1. A centrifugal pump comprising an outer housing with a lateral delivery connection,
an inner housing bearing a pump shaft with an impeller mounted thereon, the outer
diameter of the inner housing increasing in size from the impeller outlet towards
the delivery connection, a flow guiding element within the flow space between the
inner and the outer housing, such element being provided with an onflow edge and following
flow guiding surfaces, characterized in that
- in accordance with the number of the delivery connections (2 and 3) one or more
guiding elements (14, 15) are provided,
- the onflow edge (13) and/or the onflow surface (23) of each element (14 and 15)
is arranged with a lateral offset in relation to a center point of the delivery connection
in the direction of rotation of the impeller (7),
- starting at the onflow edge (13) and/or the onflow surface (23) at least two flow
guiding surfaces with different slopes are arranged, at which
- the flow guiding surface extending in the direction of rotation of the impeller
(7) has a small slope and the flow guiding surface (16 through 19) extending opposite
to the direction of rotation of the impeller (7) and the flow guiding surface (20
and 21) placed closest to a delivery connection (2 and 3) has steep slope.
2. The centrifugal pump as claimed in claim 1, characterized in that the flow guiding
surface extending from the onflow edge (13) and/or the onflow surface (23) has a stepped
configuration, and a wall surface part (16 and 18) at a smaller diameter is at a larger
axial distances from the outlet of the impeller (7) than a wall surface part (17 and
19) set at a larger diameter.
3. The centrifugal pump as claimed in claim 1 and claim 2, characterized in that the
inlet leading to the radially extending delivery connection (2 and 3) is widened towards
the flow space (11) in the manner of a cone (12).
4. The centrifugal pump as claimed in claim 1 and claim 2, characterized in that in the
circumferential direction of the delivery connection inlet and on the inner periphery
of the outer housing (1) one or more flutes are provided which become wider towards
the delivery connection.
5. The centrifugal pump as claimed in claims 1 through 4, characterized in that related
to the plane of the impeller the onflow edge (13) and/or the onflow surface of an
element (14 and 15) is arranged with a maximum offset in relation to a delivery center
axis in accordance with the width of the delivery connection in the direction of flow.
6. The centrifugal pump as claimed in any one of the preceding claims 1 through 6, characterized
in that the flow guiding element (14 and 15) is constituted by an element able to
be inserted into the flow space (11).
7. The centrifugal pump as claimed in any one of the preceding claims 1 through 5, characterized
in that the element (14 and 15) is a component of the inner (4) or outer (1) housing.
8. The centrifugal pump as claimed in any one or more of the preceding claims 1 through
7, characterized in that the outer housing (1), the inner housing (4) and/or the element
(14 and 15) are constituted by casting means.
1. Pompe centrifuge comprenant un boîtier extérieur muni de tubulures sous pression sortant
latéralement, un arbre de pompe avec un boîtier intérieur portant un roue fixée sur
l'axe, dans laquelle le diamètre extérieur du boîtier intérieur s'agrandit à partir
de la sortie de la roue en direction des tubulures, un élément de guidage de l'écoulement
placé à l'intérieur de l'espace d'écoulement entre le boîtier intérieur et le boîtier
extérieur et muni d'une arête d'incidence de l'écoulement et de surface de guidage
de l'écoulement situées en aval,
caractérisée en ce
- que un ou plusieurs éléments de guidage de l'écoulement (14, 15) sont placés selon
le nombre des tubulures sous pression (2, 3),
- que l'arête d'incidence de l'écoulement (13) et/ou la surface d'incidence (23) de
chaque élément (14, 15) est placée dans le sens de rotation de la roue (7) avec décalage
latéral par rapport au milieu d'une tubulure,
- que - en partant de l'arête d'incidence (13) et/ou de la surface d'incidence (13)
- au moins deux surfaces de guidage de l'écoulement de pentes différentes sont placées
sur l'élément, dans lesquelles
- la surface de guidage de l'écoulement (16 - 19) placée dans le sens de rotation
de la roue (7) présente une pente douce et la surface de guidage de l'écoulement (20,
21) la plus voisine d'une tubulure (2, 3) et placée dans le sens opposé au sens de
rotation de la roue (7) présente une pente raide.
2. Pompe centrifuge selon la revendication 1 caractérisée en ce que la surface de guidage
de l'écoulement provenant de l'arête d'incidence (13) et/ou de la surface d'incidence
(23) est de forme à étages et qu'une pièce de la surface de la paroi (16, 18) passe
à un diamètre moindre et présente vers la sortie de la roue (7) des écarts axiaux
plus grands qu'une pièce de la surface de la paroi (17, 19) placée sur un diamètre
plus grand.
3. Pompe centrifuge selon les revendications 1 et 2 caractérisée en ce que l'entrée dans
les tubulures sous pression (2, 3) orientées radialement vers l'espace d'écoulement
(11) est élargie en forme d'entonnoir.
4. Pompe centrifuge selon les revendications 1 et 2 caractérisée en ce que dans le sens
circonférentiel d'une entrée de tubulure sous pression se trouvent une ou plusieurs
gorges s'accroississant en direction des tubulures sous pression sur la circonférence
intérieure du boîtier extérieur (1).
5. Pompe centrifuge selon les revendications 1 à 4 caractérisée en ce que - par rapport
au plan de la roue - l'arête d'incidence (13) et/ou la surface d'incidence d'un élément
(14, 15) est placée de manière décalée, dans le sens de l'écoulement, par rapport
à un axe médian de la tubulure sous pression d'au maximum la largeur de la tubulure
sous pression.
6. Pompe centrifuge selon l'une des revendications 1 à 6 caractérisée en ce que l'élément
de guidage de l'écoulement (14, 15) a la forme de l'élément à placer dans l'espace
d'écoulement (11).
7. Pompe centrifuge selon les revendications 1 à 5 caractérisée en ce que l'élément (14,
15) est une partie du boîtier intérieur (4) ou du boîtier extérieur (1).
8. Pompe centrifuge selon un ou plusieurs des revendications 1 à 7 caractérisée en ce
que le boîtier extérieur (1), le boîtier intérieur (4) et/ou l'élément (14, 15) sont
de forme en construction moulée.