[0001] Die Erfindung betrifft eine Fassadenverkleidung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Es sind Fassadenverkleidungen bekannt, bei denen die Randabkantungen im wesentlichen
durch in Richtung auf die Unterkonstruktion senkrecht abgewinkelte Abkantungen gebildet
sind, die Klinkausnehmungen zum Einhängen auf parallel zu der zu verkleidenden Gebäudewand
angeordneten, mit der Unterkonstruktion verbunden Bolzen aufweisen. Diese Bolzen sind
zwischen den Schenkeln einer U-förmigen Tragschiene im vertikalen Abstand von ca.
80 cm zueinander angeordnet. Eine solche Tragschiene kann zur Halterung von jeweils
zwei horizontal aneinanderstoßenden Wandelementen an deren einander gegenüberliegenden
vertikalen Stoßrändern dienen. Unvorteilhaft sind die Bolzen dann zwischen den aneinandergrenzenden
Wandelementen sichtbar. Auch in Bezug auf die Formbeständigkeit weisen diese bekannten
Fassadenverkleidungen Mängel auf.
[0003] Aus der AT-B-385 305 ist eine Fassadenverkleidung der eingangs genannten Art bekannt
geworden. Sie besitzt kassettenartige Verkleidungselemente, die einen Kassettenboden
und wenigstens an einander gegenüberliegenden, vertikal verlaufend vorgesehenen Rändern
in Richtung auf eine Unterkonstruktion vom Kassettenboden aus abgewinkelte Randabkantungen
umfassen, wobei in den vertikal verlaufenden seitlichen Randbereichen der Verkleidungselemente
in Abstand zueinander angeordnete Klinkeinrichtungen zum Einhängen der Verkleidungselemente
in entsprechende, an der Unterkonstruktion angebrachte Halteinrichtungen vorgesehen
sind. Die Klinkkonsolen besitzen Einschlitzungen für den Eingriff von Kirkstegen.
Zur Bildung dieser Klinkstege sind an den ersten Abkantmgen parallel zu dem Kassettenboden
verlaufende Blechauflager befestigt, welche T-förmig ausgebildet sind und einen Quersteg
zur Befestigung an der ersten Abkantung und einen Längssteg aufweisen, der parallel
zum Kassettenboden verläuft. Die Klinkkonsolen mit den Einschlitzungen sind in U-förmigen
Ausnehmungen der Schenkel der U-förmigen, senkrecht an der Wand befestigten Tragschienen
eingesetzt, wobei die Konsolen darin mittels Schrauben befestigt sind.
[0004] Eine an einer Gebäudewand anbringbare Fassadenverkleidung, bei der die Verkleidungselemente
eine erste Abkantung senkrecht zum Kassettenboden und eine zweite Abkantung, die parallel
zum Kassettenboden verläuft, aufweisen, ist aus der DE- 37 33 359 A bekannt geworden.
Die Klinkkonsolen mit den Einschlitzungen sind in Hohlprofilen an einer senrkecht
verlaufenden Tragschiene festgeklemmt, wobei eine exakte Verrasterung nicht möglich
ist.
[0005] Aus der DE-U 8621 152 ist ein aus einzelnen Konstruktionselementen bestehender Bausatz
für Wand- oder Deckenverkleidungen an Bauwerken bekannt geworden. Bei der Ausführung
(siehe Fig. 9), bei der die Verkleidungselemente eine erste und eine zweite Abkantung
aufweisen, ist eine erste U-förmge Tragschiene vorgesehen, die senkrecht an der Gebäudewandung
befestigt ist; an den freien Schenkelenden ist eine hutprofilartige Tragschiene befestigt,
die teilweise ins Innere der beiden Schenkel der Tragschiene eingreift, und an den
L-förmigen Abkantungen der hutprofilartigen Tragschiene sind Haken vorgesehen, in
die die Verkleidungselerente eingehängt werden, wobei in der zweiten Abkantung geschlossene
Schlitze vorgesehen sind, die über die Einschlitzungen geschoben und erst dann eingehängt
werden können. Offensichtlich zur Vermeidung von Beschädigungen und gegebenenfalls
Korrosionen ist ein Formstück vorgesehen (siehe DE-U-8621 152, Fig. 22), welches als
Kunststoffclip ausgebildet ist und eine Form aufweist, die der komplizierten Form
der Klinkkonsolen mit Einschlitzung angepasst ist.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Fassadenverkleidung der eingangs genannten Art
zu schaffen, die gegenüber der aus der AT-B-385 305 bekannten Fassadenverkleidung
vereinfacht ist. Insbesondere soll eine Rasterung der Klinkkonsolen und der Klinkstege
vorgesehen werden, die durch die Konstruktion der Fasssadenverkleidung vorgegeben
ist.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindugsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches
1 gelöst.
[0008] Daß die vertikale Randabkantung eine vom Kassettenboden abgewinkelte erste Randabkantung
und eine von der ersten Randabkantung abgewinkelte zweite Randabkantung umfasst, bedeutet
insbesondere gegenüber der Konstruktion nach der AT-B-385 305 eine erhebliche Vereinfachung.
Insbesondere gegenüber dieser Konzeption ist eine eindeutige Verrasterung möglich
und evtl. nachträgliche Justierungen auf der Baustelle, wie sie bei der Ausgestaltung
nach der AT-B 385 305 erforderlich sind, sind bei der erfindungsgemäßen Fassadenverkleidung
nicht mehr nötig. Darüber hinaus ist auch nicht mehr nötig, in die Tragschienen spezielle
zusätzliche Klinkkonsolen einzusetzen und darin zunächst auf der gesamten vertikalen
Höhe der Tragschiene zu verschieben und dann Einzujustieren und festzulegen, weil
bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung die Klinkkonsolen von vornherein an der Tragschiene
integriert sind. Durch die zweischenklige C-förmige Ausbildung der Randabkanten wird
den Verkleidungselementen eine hohe Verbindungsstabilität verliehen, was nicht nur
in Bezug auf die Formbeständigkeit der Verkleidungselemente im montierten Zustand,
sondern auch in Bezug auf Beanspruchungen beim Transport der Verbindungselemente vom
Herstellungsort zur Baustelle von Vorteil ist.
[0009] Zwar sind schon aus der DE-A-3733 359 bzw. dem DE-U 8621 152 solche Abkantungen bekannt
geworden. An der zweiten Abkantung der bekannten Verkleidungselemente allerdings sind
Klinkstege wie bei den erfindungsgemäßen Verkleidungselementen nicht vorhanden, sondern
Durchbrüche.
[0010] Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung und durch das Vorsehen eines engen Rasters
der Klinkkonsolen von ca. o,1 mtr. gemäß Anspruch 2 und dadurch, daß die Konsolen
zur Halterung eines Verkleidungselementes zweckmäßig einander gegenüberliegend in
gleicher Höhe angeordnet sind, wird die Montage vor Ort außerordentlich erleichtert,
da sich dem Montagepersonal vorgeschriebene Maßangaben weitgehend auf das Rastermaß
stützen können. Es ist aufgrund des engen Rastermaßes nicht mehr wie bisher erforderlich
und bei den bekannten Fassadenverkleidungen notwendig, an den Verkleidungselementen
und den Tragschienen projektspezifische Aufhängepunkte vorzusehen. Die Niveaulage
der Einhängungen ist bei allen Projekten gleich, so daß diesbezüglich detaillierte
Zeichnungen entfallen können. Dies wird dadurch noch unterstüzt, daß gemäß Anspruch
3 die Klinkstege an den aneinander gegenüberliegenden, vertikal verlaufenden Rändern
der Verkleidungselemente jeweils einander gegenüberliegend in gleicher Höhe angeordnet
sind.
[0011] Da die Klinkkonsolen einstückig mit einem in Richtung auf die Klinkstege vorstehenden
Schenkel des Profils der Tragschienen ausgebildet sind, kann das Tragschienenprofil
vorteilhaft in einer Standartlänge mit den Klinkkonsolen in dem bestimmten Rasterabstand
vorgefertigt werden, so daß auf der Baustelle oder bei einer Vorfertigung keinerlei
Maßnahmen zur projektbezogenen Befestigung von Halterungselementen an der Unterkonstruktion
erforderlich werden. Eine Sortierung der Tragschienen auf der Baustelle kann entfallen,
da alle Schienen das gleiche Rastermaß in Bezug auf die Klinkkonsolen aufweisen und
nicht wie bei den bekannten Anordnunger projektspezifisch an unterschiedlichen Stellen
der Tragschienenbolzen befestigt sind. Durch die Verwendungsmöglichkeiten von Tragschienenprofilen
in einer Standardlänge ergeben sich wietere Vorteile in Bezug auf die Vorbehandlungen,
wie z.B. das Anbringen einer das Aussehen verbessernden und gegebenenfalls vor Korrosion
schützenden Beschichtung, mit einer auf diese Standardlänge zugeschnittenen Einrichtung,
den Antransport an die Baustelle und die Lagerhaltung. Restschienen sind gegebenfalls
nur nach einer Umlackierung auf jeder anderen Baustelle einsetzbar.
[0012] In erfindungsgemäßer Weise sind Klemmeinrichtungen vorgesehen, die auf die Klinkstege
aufgeschoben werden können, wobei sie die Form eines Federclips aufweisen und auf
den Klinkstegen federnd gehalten sind. Dadurch werden die Klinkstege in den Schlitzen
der Klinkkonsolen verklemmt, so daß die Klinkstege innerhalb der Einschlitzungen ruhiggestellt
sind, so daß es z.B. bei Windeinwirkung auf die Fassadenverkleidung nicht zu Klappergeräuschen
kommen kann. Bei Verwendung metallischer Clips ist eine elektrische Verbindung zwischen
den Verkleidungselementen und der Unterkonstruktion hergestellt, so daß für eine Erdung
der Fassadenverkleidung nur eine gemeinsame Erdungsleitung erforderlich ist, im Gegensatz
beispielsweise zu der Ausgestaltung nach dem DE-U-8621 152, bei dem Kunststoffkappen
vorgesehen sind, die eine elektrische Isolierung der Verkleidungselemente von der
Unterkonstruktion bewirken.
[0013] Damit die Klemmelemente besser an dem Klinkstegen ansetzbar sind, ist gemäß Anspruch
5 eine Aussparung vorgesehen. Gemäß Anspruch 6 kann eine Anschlagnase vorgesehen sein,
die einerseits zur Führung des Federclips und andererseits als Anschlag gegen die
Klinkkonsole dient.
[0014] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung gehen aus den
weiteren Unteransprüchen hervor.
[0015] Anhand der Zeichnung, in der einge Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt
sind, sollen die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen
näher erläutert und beschrieben werden.
[0016] Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel für ein Wandverkleidungselement einer erfindungsgemäßen
Fassadenverkleidung, das in Tragschienen mit Klinkkonsolen eingehängt sind, in einer
Vorderansicht,
Fig. 2 das erfindungsgemäße Verkleidungselement und die Tragschienen gemäß der Fig.
1 in einer Vertikalschnitt,
Fig. 3 das Verkleidungselement und die Tragschienen in Aufsicht, teilweise geschnitten,
Fig. 4 einen Klinksteg eines Verkleidungselementes,
Fig. 5 eine auf einem Tragschienenprofil ausgebildete Klinkkonsole zum Einhängen eines
Klinksteges,
Fig. 6 Einen Federclip zum Aufschieben auf einen Klinksteg,
Fig. 7 den Federclip nach Fig. 6, der auf einen in eine Einschlitzung in einer Klinkkonsole
eingreifenden Klinksteg aufgeschoben ist, und
Fig. 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel für ein Verkleidungselement einer erfindungsgemäßen
Fassadenverkleidung, teilweise horizontal geschnitten.
[0017] In den Fig. 2 bis 3 ist mit Bezugszeichen 1 ein kassettenförmiges Verkleidungselement
bezeichnet, das einen Kassettenboden 2 und an einander gegenüberliegenden, vertikal
verlaufend vorgesehenen Rändern eine Abkantung 3 bzw. 3a aufweist. Die Abkantungen
3 und 3a umfassen eine erste, zu dem Kassettenboden 2 senkrechte Abkantung 8 bzw.
8a und eine von der senkrechten Abkantung 8 bzw. 8a in Bezug auf die Fläche des Kassettenbodens
nach innen abgewinkelte und parallel zu der Fläche des Kassettenbodens 2 verlaufende
zweite Abkantung 9 bzw. 9a. Von den Abkantungen 9 und 9a stehen als Klinklaschen 5
bzw. 5a ausgebildete Klinkstege 5 bzw. 5a vor. Das Verkleidungselement 1 umfasst ferner
an seinem oberen Rand eine Abkantung 4, die eine erste, zum Kassettenboden 2 senkrechte
Abkantung 11 und eine zweite, von der Abkantung 11 nach oben abgewinkelte Abkantung
10 umfaßt. Wie insbesondere der Fig. 3 zu entnehmen ist, weist die Abkantung 11 eine
größere Länge als die Abkantung 12 auf. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel beträgt
der Abstand der Klinklaschen 5 und 5a vom Kassettenboden ca. 50 mm.
[0018] Mit 13 und 13a sind in den Fig. 1 bis 3 die Ausläufer der Tragschienenprofile bezeichnet.
Diese als Unterkonstruktion dienenden Tragschienenprofile sind über einen Schenkel
17 bzw. 17a mit der zu verkleidenden Wand verbunden, während ein bis zu dem Schenkel
17 bzw. 17a senkrechter Schenkel in einem bestimmten Rasterabstand, im vorliegenden
Beispiel im Abstand von 10 cm, Klinkkonsolen 6 aufweist, die einstückig mit diesem
Schenkel ausgebildet sind.
[0019] In Fig. 4, in der eine Klinklasche 5 gesondert dargestellt ist, ist mit 14 eine durch
eine Nase 15 begrenzte Ausnehmung bezeichnet, die einen Sitz für den Federclip 16
bildet, der in der Fig. 6 gesondert dargestellt ist und der eine dieser Ausnehmung
entsprechende Breite, und wie der Fig. 6 zu entnehmen ist, an seinem oberen Ende Abkrümmungen
18 und 19 aufweist.
[0020] In der Fig. 5, die gesondert eine Klinkkonsole 6 zeigt, ist mit 7 eine Einschlitzung
für den Eingriff einer Klinklasche 5 bezeichnet.
[0021] Zur Montage der Fassadenverkleidung werden die Verkleidungselemente 1 mit den Klinklaschen
5 in die Einschlitzungen 7 der Klinkkonsolen 6 eingehängt, wobei in vorliegendem Ausführungsbeispiel
jede Klinkkonsole des Tragschienenprofils 13 bzw. 13a genutzt wird. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel beträgt die Rasterweite der Klinklaschen 10 cm. Wie in der Fig.
2 erkennbar ist, überlappen sich vertikal übereinander angeordnete Verkleidungselemente,
indem das jeweils obere Verkleidungselement 1a über die Abkantung 10 der oberen Abkantung
4 des jeweils unteren Verkleidungselements 1 übersteht. Indem die untere Abkantung
12a des oberen Verkleidungselements 1a kürzer ist als die erste Abkantung 11 der Abkantung
4 des jeweils unteren Verkleidungselements ist, kann die Abkantung 10 am oberen Ende
eines Verkleidungselements jeweils bis unter das darüber liegende Verkleidungselement
vorstehen. Dadurch ist gesichert daß die Verkleidungselemente sich in senkrechter
Richtung überlappen und die Kassettenböden praktisch bündig aneinander anschließen.
Der Einhängeweg in Richtung zur Wand beträgt im vorliegenden Ausführungsbeispiel 15
mm. Bei einer Konstruktionstiefe von 60 mm kann bereits auf eine Klinkung der Unterkonstruktion
für die horizontalen Fassadenfugen verzichtet werden.
[0022] In der Fig. 8 in der ein Ausführungsbeispiel für einen Stoß zwischen zwei horizontal
aneinandergrenzenden Verkleidungselementen gezeigt ist, ist mit 13′ eine zweckmäßig
als H-Profil ausgebildete Tragschiene bezeichnet, deren seitliche Schenkel 17 und
17a mit Klinkkonsolen gemäß der Fig. 5 versehen sind. Durch diese vorteilhafte Ausbildung
des Tragschienenprofils als H-Profil ist zur horizontalen Verbindung jeweils zweier
horizontal aneinandergrenzender Platten nur eine Tragschiene erforderlich.
[0023] Durch die Verwendung der Federclips 16 erfolgt eine Ruhigstellung der Klinklaschen
5 in den Einschlitzungen 7 der Klinkkonsole 6, so daß, z. B. durch Windeinwirkungen
ausgelöste Klappergeräusche vermieden werden. Aus der Figur 7 ist ersichtlich, wie
durch den Federclip 16 eine Einklemmung der Lasche 5 in der Einschlitzung 7 erfolgt.
Vor allem indem der Clip nahe dem unteren Ende zusammengedrückt wird, kann über den
Clip eine kraftschlüssige Verbindung zwischen der Klinklasche und der Klinkkonsole
hergestellt werden. Da der Federclip in der Breite der Ausnehmung 14 in der Klinklasche
5 entspricht, ist durch die Ausnehmung 14 ein Sitz für die Klinklasche gebildet, so
daß der Federclip, der länger als die Klinklasche ist, nachdem er auf die Klinklasche
geschoben worden ist, weder in vertikaler noch in horizontaler Richtung ohne Krafteinwirkung
von der Klinklasche abgestreift werden kann, indem die Abkrümmung 18 und die Nase
15 jeweils einen vertikalen bzw. horizontalen Anschlag bilden. Indem für den Federclip
bzw. die Klinklasche eine verhältnismäßig große Breite, im vorliegenden Beispiel 15
mm bzw. 20 mm vorgesehen wird, ist ein großer Bewegungsspielraum für Einbautoleranzen
und Währmeausdehnungen gewährleistet. Die Nase 15 verhindert, daß die mit dem Federclip
versehene Klinklasche aus der Einschlitzung der Klinkkonsole bei seitlicher Verschiebung
herausrutscht. Indem der Federclip aus Metall besteht, ist eine elektrische Verbindung
von den Verkleidungselementen zur Unterkonstruktion hergestellt, so daß vorteilhaft
für die ganze Wandverkleidung nur eine einzige Erdungsleitung erforderlich wird.
[0024] Die enge Rasterung der Aufhängepunkte trägt dazu bei, daß das Aussehen der Fassadenverkleidung
beeinträchtigende Deformationen der Verkleidungselemente vermieden werden. Indem der
Rand der Kassettenböden an den vertikalen Seiten jeweils C-förmig umgefalzt ist, ergibt
sich eine hohe Verwindungssteifigkeit der kassettenartigen Verkleidungselemente, so
daß auch Deformationen dieser beim Transport weitgehend vermieden werden können. Die
enge Rasterung der Klinklaschen bzw. der Klinkkonsolen macht ein projektbezogenes
Berechnen der Aufhängepunkte der Verkleidungselemente überflüssig. Aufwendige Arbeiten
zur projektbezogenen Vorfertigung der Verkleidungselemente und Tragschienen entfallen.
Bei Längenangaben die dem Montagepersonal für die Arbeit vor Ort mitgeteilt werden
müssen, kann man sich weitgehend auf die Rastermaße stützen. Die Tragschienen können
vorteilhaft in Standardlängen hergestellt werden. Ein sortieren projektbezogen hergestellter
Tragschienen vor Ort entfällt. Die in Standardlängen hergestellten Tragschienen weisen
auch Vorteile in Bezug auf die Vorbehandlung, z.B. das Aufbringen einer Beschichtung
auf, indem die Teile gleicher Länge in einer dafür zugeschnittenen Behandlungseinrichtung
vorbearbeitet werden können. Da die Tragschienen in einer Standardlänge zur Baustelle
angeliefert werden können, ergeben sich auch Vorteile im Bezug auf die Lagerhaltung.
Restschienen können gegebenenfalls nur nach einer Umlackierung, auf jeder anderen
Baustelle weiterverwendet werden. An den Elementen brauchen weder vor noch nach der
Beschichtung Befestigungselemente angebracht werden. Damit entfällt die Gefahr der
Spaltkorrosion durch Chromtierungsrückstände bzw. es müssen nachträglich keine Beschichtungen
von Befestigungsmittel vorgenommen werden.
1. Fassadenverkleidung mit kassettenartiger Verkleidungselementen (1), die einen Kassettenboden
(2) und wenigstens an einander gegenüberliegenden, vertikal verlaufenden Rändern in
Richtung auf eine Unterkonstruktion vom Kassettenboden (2) aus abgewinkelte Randabkantungen
(3,3a; 4, 4a) umfassen, wobei in den vertikal verlaufenden, seitlichen Randbereichen
der Verkleidungselemente im Abstand zueinander seitlich angeordnete Klinkeinrichtungen
zum Einhängen der Verkleidungselemente (1) in entsprechende, an der Unterkonstruktion
vorgesehene Halteeinrichturgen vorgesehen sind, wobei die Klinkeinrichtungen durch
an den .Randabkantungen vorgesehene, sich in Abstand vom Kassettenboden (2) und im
wesentlichen parallel dazu erstreckende, von der Randabkantung vorstehende Klinkstege
(5) und die Halteeinrichtungen durch an im wesentlichen senkrecht verlaufenden Tragschienen
vorgesehene Klinkkonsolen (6) mit Einschlitzungen (7) für den Eingriff der Klinkstege
(5) gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede vertikale Randabkantung (3,3a)
eine vom Kassettenboden abgewinkelte erste Abkantung (8,8a) und eine von der ersten
Abkantung abgewinkelte zweite Abkantung (9,9a) umfasst, daß die Klinkstege (5) von
der zweiten Abkantung (9,9a) der Randabkantung (3,3a) vorstehen, daß die Klinkstege
(5) in den Einschlitzungen (7) der Klinkkonsolen (6) durch eine durch einen im wesentlichen
U-förmigen, auf die Klinkstege aufschiebbaren Federclip (16) gebildete Klemmeinrichtung
federnd gehalten sind, und daß die Klinkkonsolen in einem Rasterabstand an der Fassade
auf gleicher Höhe angeordnet sind.
2. Fassadenverkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rasterabstand
ca. o,1 mtr. beträgt.
3. Fassadenverkleidung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klinkstege (5) an den einander gegenüberliegenden, vertikal verlaufenden Rändern
der Verkleidungselemente (1) jeweils einander gegenüberliegend in gleicher Höhe angeordnet
sind.
4. Fassadenverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Tragschienen mit den Klinkkonsolen (6) im wesentlichen in Form von U- oder H-Profilen
ausgebildet sind.
5. Fassadenverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klinkstege (5) in ihrem unterer Rand eine einen Sitz für das geschlossene Ende
des U-förmigen Federclips (16) bildende Aussparung (14) aufweisen.
6. Fassadenverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klinkstege an ihrem unteren Rand eine Anschlagnase (15) für einen Anschlag gegen
die Klinkkonsole (6) aufweisen.
7. Fassadenverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klinkstege (5) längs der Abkantung in einem Rasterabstand angeordnet sind, der
gleich oder ein Vielfaches so groß ist wie der Rasterabstand der Klinkkonsolen (6).
1. Façade facing with cassette-type facing elements (1) which comprise a cassette bottom
(2) and, at least on mutually opposite, vertically extending edges, edge bends (3,
3a; 4, 4a) bent away from the cassette bottom (2) in the direction of a substructure,
there being provided in the vertically extending, lateral edge regions of the facing
elements catch facilities arranged laterally at a distance from one another for suspending
the facing elements (1) in corresponding holding facilities provided on the substructure,
the catch facilities being formed by catch webs (5) which are provided on the edge
bends, extend at a distance from the cassette bottom (2) and essentially parallel
thereto, and project from the edge bend, and the holding facilities being formed by
catch brackets (6), provided on essentially vertically extending support rails, with
slits (7) for the engagement of the catch webs (5), characterised in that each vertical
edge bend (3, 3a) comprises a first bend (8, 8a) bent away from the cassette bottom
and a second bend (9, 9a) bent away from the first bend, that the catch webs (5) project
from the second bend (9, 9a) of the edge bend (3, 3a), that the catch webs (5) are
held resiliently in the slits (7) of the catch brackets (6) by a clamping facility
formed by an essentially U-shaped spring clip (16) which can be pushed onto the catch
webs, and that the catch brackets are arranged at the same height on the façade at
a modular distance.
2. Façade facing according to Claim 1, characterised in that the modular distance is
approximately 0.1 m.
3. Façade facing according to one of Claims 1 and 2, characterised in that the catch
webs (5) are arranged at the same height in each case opposite one another on the
mutually opposite, vertically extending edges of the facing elements (1).
4. Façade facing according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the support
rails with the catch brackets (6) are designed essentially in the form of U-shaped
or H-shaped profiles.
5. Façade Facing according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the catch webs
(5) have in their lower edge a recess (14) forming a seat for the closed end of the
U-shaped spring clip (16).
6. Façade facing according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the catch webs
have on their lower edge a stop nose (15) for contact against the catch bracket (6).
7. Façade facing according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the catch webs
(5) are arranged along the bend at a modular distance which is equal to or a multiple
of the modular distance of the catch brackets (6).
1. Bardage de façade à éléments de bardage du type caisson (1), qui comprennent un corps
de caisson (2) et des chanfreins (3,3a;4;4a), inclinés depuis le corps du caisson
en direction d'une sous-structure, réalisés au moins aux bords se faisant face et
s'étendant verticalement, des dispositifs de clavetage disposés latéralement à une
certaine distance les uns des autres au voisinage des bords latéraux, s'étendant verticalement,
des élements de bardage étant prévus pour l'accrochage des éléments de bardage (1)
dans les dispositifs d'ancrage correspondants prévus dans la sous-structure, les dispositifs
de clavetage étant formés d'entretoises de clavetage (5) qui sont prévues aux chanfreins,
qui s'étendent à distance du corps du caisson (2) et essentiellement parallèlement
à ce dernier et qui font saillie par rapport au chanfrein et les dispositifs d'ancrage
étant formés de consoles de clavetage (6) qui sont prévues sur des rails de support
qui s'étendent essentiellement dans la direction verticale avec des fentes de couplage
(7) pour l'engagement des entretoises (5), caractérisé en ce que chaque chanfrein
vertical (3,3a) comprend un premier biseau (8, 8a), incline par rapport au corps du
caisson et un deuxième biseau (9,9a) incliné par rapport au premier biseau, en ce
que les entretoises de clavetage (5) du deuxième biseau (9,9a) font saillie sur le
chanfrein (3,3a), en ce que les entretoises de clavetage (5) sont maintenues élastiquement
dans les fentes de couplage (7) des consoles de clavetage (6) par un dispositif de
serrage formé d'une clavette-ressort (16) essentiellement en forme de U, qui se laisse
glisser sur l'entretoise de clavetage, et en ce que les consoles de clavetage sont
disposées à la même hauteur à une distance de quadrillage sur la façade.
2. Bardage de façade selon la revendication 1, caractérisé en ce que la distance de quadrillage
est d'environ 0,1 m.
3. Bardage selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les entretoises
de clavetage (5) en place sur les bords des éléments de bardage (1) se faisant face
et s'étendant verticalement sont disposées face à face à la même hauteur.
4. Bardage de façade selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en
ce que les rails de support munis de consoles de clavetage (6) sont essentiellement
faits de profils en forme de U ou de H.
5. Bardage de façade selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en
ce que les entretoises de clavetage (5) ont, à leur bord inférieur, un évidement (14)
formant appui pour l'extrémité fermée de la clavette (16) en forme de U.
6. Bardage de façade selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en
ce que les entretoises de clavetage ont, à leur bord inférieur, une extrémité butoiré
pour l'arrêt contre les consoles de clavetage (6).
7. Bardage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les
entretoises de clavetage (5) sont disposées le long du biseau à une distance de quadrillage
qui est égale ou multiple de la distance de quadrillage des consoles de clavetage
(6).