| (19) |
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(11) |
EP 0 443 438 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.01.1995 Patentblatt 1995/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.02.1991 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B61L 23/06 |
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Verfahren und Einrichtung zur Warnung von Personen im Gleisbereich über einen hochfrequenten
Nachrichtenkanal
Method and device for warning persons in the track area via a high frequency communications
channel
Procédé et dispositif pour alerter les personnes dans la zone de voie ferrée sur un
canal de communication à haute fréquence
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DK ES FR GB GR IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
21.02.1990 DE 4005354
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.08.1991 Patentblatt 1991/35 |
| (73) |
Patentinhaber: Stein GmbH |
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D-81827 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Stein, Hermann
W-8000 München 82 (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
BE-A- 894 853
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DE-A- 2 211 313
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- EISENBAHNINGENIEUR Bd. 38, Nr. 2, 1987, DE Seiten 51 - 56; L. LENGEMANN ET AL:'Die
Individualwarnanlage IWA'
- SIGNAL + DRAHT. Bd. 79, Nr. 1/2, 1987, DARMSTADT DE Seiten 36 - 39; L.LENGEMANNN ET
AL: 'Automatische Rottenwarnsysteme von der kollektiven zur individuellen Warnanlage'
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Warnung von Personen
im Gleisbereich mit den im Oberbegriff der Patentansprüche 1 bzw. 9 angegebenen Merkmalen.
[0002] Bekannt sind Einrichtungen zur Warnung von Personen im Gleisbereich vor herannahenden
Zügen durch eine hochfrequente, zyklisch zeitmultiplexe Nachrichtenübermittlung je
eines Warnsenders an durch Adressierung zugeordnete Warnempfänger, die von allen im
Gefahrenbereich tätigen Arbeitskräften getragen werden (LENGEMANN, STEIN, "Die Individualwarnanlage
IWA" in Eisenbahningenieur, 1987, H.2, S.51-56 bzw. LENGEMANN, DOHRS, FRANK, "Automatische
Rottenwarnsysteme - von der kollektiven zur individuellen Warnanlage" in Signal +
Draht, 1987, H.1/2, S.31-38). Zur Koordinierung des Multiplexverfahrens wertet der
Warnsender die Sendeimpulse möglicher anderer Warnsender aus, soweit sich die Sendeimpulse
aufgrund ihrer Feldstärke auswerten lassen, sodaß sich der topographische Raum der
Koordinierung durch die Feldstärkeverhältnisse ergibt; es wird aber kein Feldstärkemesser
eingesetzt und keine Feldstärkemessung durchgeführt. Die Warnsender und Warnempfänger
enthalten Prozessoren, die Warnempfänger einen HF-Empfangsteil mit Demodulator und
Antenne, die Warnsender darüberhinaus einen HF-Sendeteil mit Modulator; sie sind nicht
angenähert baugleich.
[0003] Bekannt sind auch Einrichtungen zur Warnung von Personen im Gleisbereich über einen
hochfrequenten Nachrichtenkanal durch die Veröffentlichungen ANGRABEIT, "Automatisierung
der Rottenwarnung" in Signal + Draht, 1981, H.1/2, S.51-63 und LENGEMANN, "Von der
Erkennung bis zur Alarmgebung" in Elektrische Bahnen, 1983, H.6, S.204-209. Zum Betrieb
mehrerer solcher Einrichtungen in der Nähe zueinander sind jedoch mehrere hochfrequente
Nachrichtenkanäle notwendig, um gegenseitiges Zustopfen der Stationen zu vermeiden.
In Anbetracht des hohen Bedarfs an Warnanlagen und der geringen Anzahl zur Verfügung
stehender Hochfrequenzkanäle sind ohne weitere Maßnahmen die beschriebenen Einrichtungen
praktisch nicht anwendbar und wurden bis auf einzelne Versuche auch noch nicht eingesetzt.
Asynchrone Hochfrequenzmultiplexverfahren sind wegen der zu lange dauernden Kollisionsauflösung
bei Überdeckungen der Sendezeiten nicht anwendbar.
[0004] Weiterhin sind Zeitmultiplexverfahren für die Nachrichtenübermittlung über einen
hochfrequenten Kanal bekannt (DE-AS 2818916 und DE-PS 3603907), die jedoch nur das
Zustopfen einzelner Stationen verhindern, die ihre Nachrichten zu ihnen unmittelbar
zugeordnete Empfänger absetzen. Ein Verhindern von Zustopfen bei der Nachrichtenübermittlung
zwischen den Stationen ist mit diesen Verfahren nicht möglich, insbesondere nicht
bei verketteten, nachrichtenübermittelnden Stationen und deren eventuell benachbarten
Warnanlagen, wie dies typisch ist für Anlagen zur Warnung von Personen im Gleisbereich.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren und eine Einrichtung anzugeben,
bei welchen es möglich wird, Personen im Gleisbereich vor herannahenden Zügen durch
am Gleis aufgestellte, Züge detektierende Meldestationen, die den Zug signalisierende
Statusinformationen an eine im Arbeitsbereich der Personen befindliche, zur Alarmgebung
fähige Warnstation über einen hochfrequenten Nachrichtenkanal im Zeitmultiplexbetrieb
mit gleicher Sendeperiode leiten, zu warnen, wobei ein Zustopfen der Stationen verhindert
wird, auch dann, wenn Anlagen dieser Art benachbart sind.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1 bzw. 9 gelöst.
[0007] Das Verfahren bzw. die Einrichtung gemäß der Erfindung hat den besonderen Vorteil,
daß erstmals der Betrieb mehrerer Anlagen zur Warnung von Personen im Gleisbereich
vor herannahenden Zügen auf einem einzigen hochfrequenten Kanal möglich wird. Neben
einer nicht weiter verbesserbaren Frequenz-Ökonomie wird eine Einsatzplanung von unterschiedlichen
Hochfrequenzkanälen überflüssig und eine baugleiche Ausbildung von Warn- und Meldestationen
möglich, die eine wirtschaftliche Herstellung als auch eine ökonomische Vorhaltung
beim Betreiber ermöglicht.
[0008] Nachfolgend sind vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung erwähnt.
[0009] Die Merkmale des Anspruchs 2 bzw. 10 ermöglichen die Reduzierung der Anzahl der Zeitschlitze
pro Sendeperiode durch Vermeidung der Belegungserfassung rückgemeldeter eigener Sendezeitschlitze
der Stationen.
[0010] Einer sicherheitstechnischen Ansprüchen genügenden Einschaltprozedur dienen die Merkmale
des Anspruchs 3 bzw. 11. Damit sind auch während des Betriebs defekte Stationen abschaltbar
und neue Stationen zuschaltbar, um die Verfügbarkeit zu erhöhen.
[0011] Bei dem Einsatz von Warnanlagen bei wandernden Baustellen ergeben die Merkmale des
Anspruchs 4 bzw. 12 eine Aktualisierung der Zeitschlitze, sodaß auch die Sendeverhältnisse
der übrigen Stationen am vorher belegten Zeitschlitz erfaßt werden können. Ermöglicht
wird dies durch die Besonderheit des Verfahrens einer freien Wahl eines Zeitschlitzes
aus allen als nicht belegt erfaßten und gemeldeten Zeitschlitzen.
[0012] Die Merkmale des Anspruchs 5 bzw. 13 ermöglichen eine zweckmäßige Aufstellungsart
bei Baugleichheit aller Meldestationen und eine eventuelle Einsparung an belegten
Zeitschlitzen bei Leitungsanschluß der Warnstation mit ihren Nachbarn.
[0013] Die Merkmale des Anspruchs 6 bzw. 14 haben eine wesentliche Bedeutung. Sie lösen
unter Wahrung der Baugleichheit der Stationen Reichweitenprobleme bei schwierigen
Geländeverhältnissen, ohne daß dadurch die sicherheitstechnische Abgrenzung einer
maximalen Verzugszeit der Nachrichten gefährdet wird.
[0014] Ebenso kommt den Ansprüchen 7 und 8 bzw. 15 und 16 eine wesentliche Bedeutung zu.
Der Auswahl der zweckmäßigsten Meldestationen bei deren Umsetzen oder vorheriger Aufstellung
in Wanderrichtung der Baustelle dienen die Merkmale des Anspruchs 7 bzw. 15. Eine
diesbezüglich automatische Auswahl der Meldestationen bei sicherheitstechnischer Überwachung
dienen die Merkmale des Anspruchs 8 bzw. 16.
[0015] Die Merkmale des Anspruchs 17 ermöglichen durch an sich bekannte Maßnahmen (Elektrotechnik
und Informationstechnik, 1988, H.11, S.491) in einer wirtschaftlichen und gut prüfbaren
Weise die sicherheitstechnisch notwendige Offenbarung eines Fehlers in der Einrichtung.
[0016] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigt
FIG. 1 eine Anordnung der Stationen,
FIG. 2 eine weitere Anordnung der Stationen,
FIG. 3 die Sende-/Empfangsverhältnisse der Stationen
FIG. 4 ein Blockschaltbild einer Station
FIG. 5 ein weiteres Blockschaltbild einer Station
In
FIG. 1 ist die typische linienförmige Anordnung der Stationen (1 bis 9) an einer Bahnstrecke
skizziert. Ein sich von links nähernder Zug wird durch eine Meldestation 1 (mit Hilfe
eines den Zug und dessen Richtung erkennenden Sensors) detektiert, einer Warnstation
5 im Arbeitsbereich der Personen gemeldet und bei Passieren einer Meldestation 7 wieder
abgemeldet. In umgekehrter Zugfahrtrichtung kündigt eine Meldestation 9 den Zug der
Warnstation 5 an und eine Meldestation 3 meldet den aus dem Arbeitsbereich fahrenden
Zug. Die für eine rechtzeitige Warnung erforderliche Entfernung der ankündigenden
Stationen (1, 9) zur Warnstation (5) beträgt etwa 3 km, wohingegen die abmeldenden
Stationen (3, 7) in der Nähe der Warnstation (5) aufgestellt sind. Eine Meldestation
31 einer benachbarten Warnanlage ist angedeutet. Die sich ergebenden typischen Feldstärkeverhältnisse
und die sich daher im gegenseitigen Einflußbereich befindlichen Stationen sind durch
die sie umschließenden Felder 21 bis 25 beispielhaft dargestellt.
[0017] In
FIG. 4 ist ein Beispiel einer Station (1 bis 9, 31) dargestellt, deren Schaltungsaufbau
eine gleiche Bauart der Stationen ermöglicht. Ein mit einem Taktgenerator 57 verbundener
Prozessor 55 empfängt und gibt Informationen über einen Sende-/Empfangsteil 51 und
dessen Antenne 53 ab. Die Nachrichtenverbindung zu den anderen Stationen ist ein hochfrequenter
Kanal im Zeitmultiplexbetrieb mit gleicher Sendeperiode der Stationen. Der Prozessor
55 ist mit einem im wesentlichen das Programm enthaltenen Festwertspeicher 59 und
einem Speicher 61 verbunden. Er führt Arbeitsschritte durch, die direkt den Ansprüchen
entnommen werden können. Er kann Warnmittel 63 in einer Warnstation (5) anreizen und
Züge und deren Richtung durch einen Sensor 65 in Meldestationen (1, 3, 7, 9) detektieren.
Eine einstellbare Adresse 67 zur Adressierung der Stationen (1 bis 9, 31) wird dem
Prozessor ebenfalls zugeführt. Falls sich Meldestationen (3, 7) in unmittelbarer Nähe
der Warnstation (5) befinden, können diese ihre Informationen über sie verbindende
Leitungen 69 anstatt über den Hochfrequenzkanal austauschen zur Reduzierung sonst
erforderlicher Sendezeitschlitze.
[0018] Durch Verdopplung der Schaltungsblöcke 75, 77 (Fig.4) gemäß
FIG. 5 können sicherheitstechnische Erfordernisse zur Aufdeckung eines Fehlers erfüllt
werden, indem die Prozessoren 55 über eine Verbindungsleitung Quittungssignale zur
Koordinierung ihres angenäherten Gleichlaufs austauschen. Bei zu großen Abweichungen
des Gleichlaufs lösen die Prozessoren 55 Alarm aus.
[0019] In
FIG. 3 sind die Sende- und Empfangsverhältnisse in den Zeitschlitzen (Z) 1 bis 6 einer
Sendeperiode bei den Stationen 1 bis 9 und 31 für das Beispiel nach Fig. 1 dargestellt.
Für jede Station ist von unten nach oben zeilenförmig der eigene Sendezeitschlitz
(S), die direkt aufgrund der Feldstärkeverhältnisse empfangenen anderen Stationen
(E) und die indirekt empfangenen, von diesen Stationen (M) als belegt gemeldeten Zeitschlitze
eingetragen. Es ist zunächst angenommen, daß nur die Station 31 der benachbarten Anlage
im Zeitschlitz 2 sendet. Sie wird nur von der Station 1 direkt empfangen. Es wird
weiter angenommen, daß die Stationen 1 bis 9 nun im Abstand einiger Perioden in dieser
Reihenfolge in Betrieb gehen. Zunächst erkennt die Station 1 die Zeitschlitze 1 sowie
3 bis 6 als frei und wählt beispielsweise den Zeitschlitz 1 als künftigen eigenen
Sendezeitschlitz aus. Im Zeitschlitz 1 sendet die Station 1 auch eine Information
über den als belegt erkannten Zeitschlitz 2 als relative Lage zum eigenen Zeitschlitz
1, z.B. als Zeitschlitzinkrement +1, da der zu meldende Zeitschlitz 2 ein Zeitschlitzinkrement
später folgt. Eine gleichzeitige Meldung der Adresse der so empfangenen Station 31
ist vorteilhaft für eine Rückmeldung zu dieser zur Identifikation der Meldung des
eigenen Zeitschlitzes. Die Nachricht erreicht entsprechend den Feldstärkeverhältnissen
23 die Stationen 3 bis 7 im Zeitschlitz 1, die daraufhin den Zeitschlitz 1 wegen des
direkten Empfangs (E) und durch Addition der Meldung +1 den Zeitschlitz 2 indirekt
als belegt (M) für mehrere Perioden überschreibend speichern, letzteres, um einerseits
Einflüssen von Feldstärkeschwankungen zu begegnen und diese Nachricht auf mehrere
Perioden verteilen zu können und um andererseits eine Aktualisierung nicht zu verhindern.
Die letzte in Betrieb gehende Station 9 speichert wegen der Feldstärkeverhältnisse
25 die Zeitschlitze 3 bis 5 direkt (E) und den Zeitschlitz 1 indirekt (M) durch Belegtmeldung
der Stationen 3 bis 7 als besetzt. Die Station 9 kann den freien Zeitschlitz 6, aber
auch den bereits durch die Station 31 benutzten Zeitschlitz 2 als eigenen Sendezeitschlitz
auswählen. Hier wird der Vorteil der freien Auswahl der Zeitschlitze bei Erfassung
der wirklichen, feldstärkeabhängigen Verkettungen der Station deutlich: unnötige Sendezeitschlitze
werden vermieden, sodaß praktisch alle Warnanlagen auf einem hochfrequenten Kanal
betrieben werden können, auch wenn sie mit Nachbaranlagen zusammenstoßen. Ein sporadischer
Zeitschlitzwechsel, angereizt z.B durch einen Zufallallgorithmus im Prozessor 55,
ermöglicht problemloses Umsetzen der Stationen bei wandernden Baustellen, da dann
auch der vorher selbst belegte Zeitschlitz der Station geprüft wird.
[0020] Der Prozessor 55 der Meldestation 5 kann durch entsprechende Informationen über den
hochfrequenten Kanal die Prozessoren 55 der Meldestationen (1, 3, 7, 9) dazu anreizen,
den Betrieb aufzunehmen oder einzustellen oder die Betriebsart zu wechseln, auch in
Abhängigkeit einer Feldstärkemessung im Sende-/Empfangsteil 51, wobei dem Betrieb
als Relaisstation bei schlechten Funkausbreitungen besondere Bedeutung zukommt. Eine
solche Situation ist in
FIG. 2 dargestellt. Eine Meldestation (11) übermittelt ihre Informationen über eine Relaisstation
9 an die Warnstation 5, indem der Prozessor 55 der Relaisstation 9 die empfangene
Information im Speicher 61 zwischenspeichert und im nächsten eigenen Sendezeitschlitz
zuzüglich einer die Zeit zwischen dem Empfangszeitschlitz und dem eigenen Sendezeitschlitz
kennzeichnenden Information über den Verzug in der Relaisstation an die Warnstation
5 sendet, deren Prozessor 55 diese Verzugszeit von einer gespeicherten (59) maximal
zulässigen Verzugszeit abzieht und zwischenspeichert (61) als die Zeit, bei deren
Überschreitung infolge erfolglosem Empfang ab diesem Zeitpunkt Alarm (63) ausgelöst
wird. Das Umsetzen der Stationen (1 bis 11) wird sicherheitstechnisch problemlos,
wenn durch einstellbare Ortsadressen (67) der Prozessor 55 in der Warnstation 5 durch
Vergleich mit den als Information empfangenen Ortsadressen anderer Stationen deren
Entfernung und Richtung ermitteln kann und so mit im Speicher 59 vorgegebenen Mindestabstand
zu ankündigenden Meldestationen (1, 11) prüfen kann. Der Prozessor 55 der Warnstation
5 kann in äquivalenter Weise bei umgesetzten Stationen deren neue Entfernung prüfen
und die Betriebsarten entsprechend automatisch wählen. So kann z.B. bei Umsetzen der
Warnstation 5 in die Position 5a die Relaisstation 9 in eine abmeldende Station aufgrund
der neuen Verhältnisse durch die Warnstation 5 umgeschaltet werden.
1. Verfahren zur Warnung von Personen im Gleisbereich vor herannahenden Zügen durch am
Gleis aufgestellte, Züge detektierende, adressierbare Meldestationen (1, 3, 7, 9,
31), die den Zug signalisierende Statusinformationen an eine im Arbeitsbereich der
Personen befindliche, zur Alarmgebung fähige, adressierbare Warnstation (5, 5a) über
einen hochfrequenten Nachrichtenkanal im Zeitmultiplexbetrieb mit gleicher Sendeperiode
leiten,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stationen (1 bis 9, 31) in ihrem Empfangsbereich (21 bis 25) innerhalb der
Sendeperiode belegte Zeitschlitze anderer Stationen direkt erfassen,
daß die Stationen (1 bis 9, 31) die Informationen über die relative Lage anderer Stationen
zum eigenen Sendezeitschlitz über den hochfrequenten Nachrichtenkanal melden, und
daß die Stationen (1 bis 9, 31) mehrere Perioden lang Informationen über direkt erfaßte
und relativ dazu gemeldet erhaltene fremde Zeitschlitze entsprechend ihrer Lage in
der Periode überschreibend speichern und daß hieraus jede Station künftige eigene
Sendezeitschlitze aus den Informationen über zusammenfallende nicht belegte Zeitschlitze
ermittelt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stationen (1 bis 9, 31) die Adressen der empfangenen Stationen über den hochfrequenten
Nachrichtenkanal, vorzugsweise der Reihe nach in aufeinanderfolgenden Sendeperioden
melden und
daß bei empfangener Meldung der eigenen Adresse der eigene Zeitschlitz nicht als belegt
gespeichert wird.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Meldestationen (1, 3, 7, 9) ihren Betrieb nach selektiver oder gruppenweiser Freigabeinformation
durch die zugehörige Warnstation (5) aufnehmen oder durch Sperrinformationen einstellen.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stationen (1 bis 9, 31) sporadisch den Sendezeitschlitz wechseln.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die äußeren Meldestationen (1, 9) Züge ankündigen,
daß die zur Warnstation (5) benachbarten Meldestationen (3, 7) Züge abmelden,
daß die Warnstation (5) bei Ankündigung von Zügen oder bei Ausfall der Nachrichtenverbindung
oder bei Störung Alarm auslöst und bei Abmeldung der Züge den Alarm einstellt und
daß die zur Warnstation (5) benachbarten Meldestationen (3, 7) ihre Informationen
statt hochfrequent alternativ über Leitungen (69) an die Warnstation übertragen können.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß von Quellstationen (11) ausgehende Informationen zur Überbrückung zu geringer
Reichweite über als Relaisstationen fungierende Meldestationen (9) an Zielstationen
(5) geleitet werden, indem die Relaisstationen (9) die empfangene Nachricht zwischenspeichern
und anschließend aussenden, daß wahlweise eine Zeitinformation mit dem Wert 0 von
der Quellstation (11) mit übertragen wird,
daß die Zeitinformation um die Verzögerung der Nachrichtenübermittlung in den Relaisstationen
(9) erhöht wird, vorzugsweise um die Dauer der den Zeitschlitzen entsprechenden Zeitinkremente
und daß die Zielstation (5) aus der empfangenen Zeitinformation den zulässigen maximalen
Verzug der nächsten zu empfangenden Nachricht um diesen Wert verringert.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Warnstation (5) die Meldestationen (1, 3, 7, 9, 11) nach Bedarf, vorzugsweise
aufgrund der Feldstärkeverhältnisse über in der übertragenen Information enthaltene
Steuersignale in die Betriebsarten Zugankündigung, Zugabmeldung oder Relaisbetrieb
umschaltet und daß die Karenzzeit für einen Ausfall der Nachrichtenverbindung bei
Zugabmeldung wahlweise länger ist als bei Zugankündigung.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stationen (1 bis 11) eine einstellbare, den Aufstellungsort jeder Station
kennzeichnende Ortsadresse aufweisen, vorzugsweise eine Bahnstreckenkennzeichnung
in Inkrementen von 0,1 km, die der übertragenen Information zugefügt wird,
daß die Warnstation (5) nur Meldestationen (1, 9, 11) zur Zugankündigung akzeptiert,
bzw. freigibt, deren Entfernung zu ihr aufgrund der Differenz der Ortsadresse der
Meldestation zur eignen Ortsadresse ein für die rechtzeitige Warnung nötigen Mindestabstand
aufweist und jene mit zu geringem Abstand nicht zur Zugmeldung akzeptiert, bzw. sperrt,
und
daß die Warnstation (5) die ihr aufgrund der Auswertung der Ortsadressen als benachbart
ermittelte Meldestationen (3, 7) zur Zugabmeldung akzeptiert, bzw. freigibt.
9. Einrichtung zur Warnung von Personen im Gleisbereich vor herannahenden Zügen mit am
Gleis aufgestellten, Züge detektierende, adressierbare Meldestationen (1, 3, 7, 9,
31), die den Zug signalisierende Statusinformationen an eine im Arbeitsbereich der
Personen befindliche, adressierbare Warnstation (5, 5a) über einen hochfrequenten
Nachrichtenkanal im Zeitmultiplexbetrieb mit gleicher Sendeperiode leiten, wobei in
wenigstens einer Station ein Prozessor (55) mit Rechnerperipherie (59, 61), ein Sende-/Empfangsteil
(51), Modulator, Demodulator sowie eine Antenne (53), über die Nachrichten hochfrequent
übermittelt werden, vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß alle Stationen (1 bis 9, 31) einen Prozessor, einen Sende-/Empfangsteil einschließlich
Modulator, Demodulator (51) sowie eine Antenne (53) aufweisen,
daß der in den Stationen (1 bis 9, 31) enthaltene Prozessor (55) zu sendende Informationen
an den Sende-/Empfangsteil (51) abgibt und von dort empfangene Informationen erhält,
daß an den Prozessor (55) als weitere Peripherie wahlweise Warnmittel (63) zur Warnung
von Personen durch den Prozessor (55) oder Züge erfassende, Signale abgebende Sensoren
(65) zur Weiterverarbeitung der Signale im Prozessor (55) angeschlossen sind,
daß als weitere Peripherie eine Adresseingabe (67) vorgesehen ist zur Eingabe von
individuellen Adressen, Gruppen- und/oder Ortsadressen in den Prozessor (55) und
daß der Prozessor (55) in Verbindung mit seiner gesamten Peripherie (59 bis 67) folgende
Arbeitsschritte ausführt:
direkte Erfassung innerhalb der Sendeperiode belegte Zeitschlitze anderer Stationen
(1 bis 9, 31) im Empfangsbereich (21 bis 25) der eigenen Station,
Meldung der Informationen über die relative Lage anderer Stationen zum eigenen Sendezeitschlitz
über den hochfrequenten Nachrichtenkanal, Speicherung von Informationen - mehrere
Perioden lang überschreibend - über direkt erfaßte und relativ dazu gemeldet erhaltene
fremde Zeitschlitze entsprechend der Lage der Zeitschlitze in der Periode, Ermittlung
von künftigen eigenen Sendezeitschlitzen aus den Informationen über zusammenfallende
nicht belegte Zeitschlitze.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Prozessor (55) in Verbindung
mit seiner gesamten Peripherie (59 bis 67) in den Stationen (1 bis 9, 31) die Adressen
der empfangenen Stationen über den hochfrequenten Nachrichtenkanal, vorzugsweise der
Reihe nach in aufeinanderfolgenden Sendeperioden meldet und bei empfangener Meldung
der eigenen Adresse den eigenen Zeitschlitz nicht als belegt speichert.
11. Einrichtung nach Anpruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Prozessor (55)
in Verbindung mit seiner gesamten Peripherie (59 bis 67) in den Meldestationen (1,
3, 7, 9) den Betrieb der Station nach selektiver oder gruppenweiser Freigabeinformation
durch die zugehörige Warnstation (5) aufnimmt oder durch Sperrinformationen einstellt.
12. Einrichtung nach einem der Anprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Prozessor
(55) in Verbindung mit seiner gesamten Peripherie (59 bis 67) in den Stationen (1
bis 9, 31) den Sendezeitschlitz sporadisch wechselt.
13. Einrichtung nach einem der Anprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Prozessor (55) in Verbindung mit seiner gesamten Peripherie (59 bis 67) in
den äußeren Meldestationen (1, 9) Züge ankündigt,
daß der Prozessor (55) in Verbindung mit seiner gesamten Peripherie (59 bis 67) in
den zur Warnstation (5) benachbarten Meldestationen (3, 7) Züge abmeldet,
daß der Prozessor (55) in Verbindung mit seiner gesamten Peripherie (59 bis 67) in
der Warnstation (5) bei Ankündigung von Zügen oder bei Ausfall der Nachrichtenverbindung
oder bei Störung Alarm auslöst und bei Abmeldung der Züge den Alarm einstellt und
daß der Prozessor (55) in Verbindung mit seiner gesamten Peripherie (59 bis 67) in
den zur Warnstation (5) benachbarten Meldestationen (3, 7) Informationen statt hochfrequent
alternativ über Leitungen (69) an die Warnstation (5) übertragen kann.
14. Einrichtung nach einem der Anprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Prozessor (55) in Verbindung mit seiner gesamten Peripherie (59 bis 67) in
als Relaisstationen fungierenden Meldestationen (9) von Quellstationen (11) ausgehende
Informationen zur Überbrückung zu geringer Reichweite an Zielstationen (5) leitet,
indem der Rechner die empfangene Nachricht zwischenspeichert und anschließend aussendet,
wahlweise eine Zeitinformation mit dem Wert 0 von der Quellstation (11) mit überträgt
und die Zeitinformation um die Verzögerung der Nachrichtenübermittlung in den Relaisstationen
(9) erhöht, vorzugsweise um die Dauer der den Zeitschlitzen entsprechenden Zeitinkremente
und daß der Prozessor (55) in Verbindung mit seiner gesamten Peripherie (59 bis 67)
in der Zielstation (5) aus der empfangenen Zeitinformation den zulässigen maximalen
Verzug der nächsten zu empfangenden Nachricht um diesen Wert verringert.
15. Einrichtung nach einem der Anprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stationen (1 bis 9, 31) einen Feldstärkemesser im Sende-/Empfangsteil (51)
aufweisen und
daß der Prozessor (55) in Verbindung mit seiner gesamten Peripherie (59 bis 67) in
der Warnstation (5) die Meldestationen (1, 3, 7, 9, 11) nach Bedarf, vorzugsweise
aufgrund der Feldstärkeverhältnisse über in der übertragenen Information enthaltene
Steuersignale in die Betriebsarten Zugankündigung, Zugabmeldung oder Relaisbetrieb
umschaltet und eine Karenzzeit für einen Ausfall der Nachrichtenverbindung festlegt,
die bei Zugabmeldung wahlweise länger ist als bei Zugankündigung.
16. Einrichtung nach einem der Anprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Prozessor (55) in Verbindung mit seiner gesamten Peripherie (59 bis 67) in
den Stationen (1 bis 11) eine einstellbare, den Aufstellungsort jeder Station kennzeichnende
Ortsadresse einlesen kann, vorzugsweise eine Bahnstreckenkennzeichnung in Inkrementen
von 0,1 km, die der Prozessor der übertragenen Information zugefügt,
daß der Prozessor (55) in Verbindung mit seiner gesamten Peripherie (59 bis 67) in
der Warnstation (5) nur Meldestationen (1, 9, 11) zur Zugankündigung akzeptiert bzw.
freigibt, deren Entfernung zur Warnstation aufgrund der Differenz der Ortsadresse
der Meldestation zur eignen Ortsadresse ein für die rechtzeitige Warnung nötigen Mindestabstand
aufweist und jene mit zu geringem Abstand nicht zur Zugmeldung akzeptiert bzw. sperrt,
und
daß der Prozessor (55) in Verbindung mit seiner gesamten Peripherie (59 bis 67) in
der Warnstation (5) die ihm aufgrund der Auswertung der Ortsadressen als benachbart
ermittelte Meldestationen (3, 7) zur Zugabmeldung akzeptiert bzw. freigibt.
17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Stationen
(1 bis 11, 13) zwei Schaltungsblöcke (75, 77) mit je den internen Mitteln (55 bis
69) aufweisen, daß die Schaltungsblöcke (75, 77) über eine Leitung mit dem Sende-/Empfangsteil
(51) verbunden sind und daß sie über sie miteinander verbindende Leitungen (71) durch
Quittungssignale einen angenäherten Gleichlauf ihrer Prozessoren (55) koordinieren
und bei zu großen Abweichungen des Gleichlaufs Alarm über den Hochfrequenzteil (51)
und die Warnmittel (63) auslösen.
1. Procedure for warning persons in the vicinity of the track of approaching trains,
whereby addressable, train-detecting reporting stations (1, 3, 7, 9, 31) installed
at the track transmit status information signaling the presence of a train to an addressable
warning station (5, 5a) capable of issuing alarm signals located in the working area
of the persons by means of a high-frequency communication channel in time-division
multiplex mode with same transmission period,
with the distinguishing feature
that the stations (1 to 9, 31) directly detect time slots of other stations in their
reception range (21 to 25) occupied within the transmission period,
that the stations (1 to 9, 31) report the data concerning the position of other stations
relative to their own transmission slot by means of the high-frequency communication
channel, and
that the stations (1 to 9, 31) store information on directly detected other users'
time slots and received other users' time slots reported relative to same according
to their relative position in the period by overwriting during several consecutive
periods and that every station determines future own time slots from the information
on coincidental unoccupied time slots.
2. Procedure according to Claim 1 with the distinguishing feature
that the stations (1 to 9, 31) report the addresses of the received stations by means
of the high-frequency communication channel, preferably in succession in consecutive
transmission periods, and
that the own time slot is not stored as occupied if a message containing the own address
is received.
3. Procedure according to one of the preceding Claims with the distinguishing feature
that the reporting stations (1, 3, 7, 9) commence operation according to selective
or group enable information via the associated warning station (5) or cease operation
on the basis of disable information.
4. Procedure according to one of the preceding Claims with the distinguishing feature
that the reporting stations (1 to 9, 31) sporadically change the transmission time
slot.
5. Procedure according to one of the preceding Claims with the distinguishing feature
that the outside reporting stations (1, 9) announce approaching trains,
that the reporting stations (3, 7) adjacent to the warning station (5) announce departing
trains,
that the warning station (5) triggers an alarm if approaching trains are announced
or in the event of a communication link failure and cancels the alarm when the departure
of trains is announced, and
that the reporting stations (3, 7) adjacent to the warning station (5) can transmit
their data to the warning station by cables (69) as an alternative to high-frequency
transmission.
6. Procedure according to one of the preceding Claims with the distinguishing feature
that, to bridge insufficient range capabilities, data from source stations (11) are
transmitted via reporting stations (9) acting as relay stations to destination stations
(5) by the relay stations (9) temporarily storing and subsequently sending the received
message,
that a time data with the value 0 is optionally transmitted as well by the source
station (11), that the time data is incremented by the duration of the delay in message
transfer in the relay stations (9), preferably by the duration of the time increments
corresponding to the time slots, and that the target station (5) decrements the maximum
permissible delay of the next message to be received by this value according to the
received time data.
7. Procedure according to one of the preceding Claims with the distinguishing feature
that the warning station (5) switches the reporting stations (1, 3, 7, 9, 11) to the
train approach announcement, train departure announcement or relay mode as required,
preferably on the basis of the field strength conditions, by way of control signals
contained in the transmitted data, and that the period of grace for a communication
link failure can be optionally longer for the train departure announcement than than
for the train approach announcement.
8. Procedure according to one of the preceding Claims with the distinguishing feature
that the stations (1 to 11) have an adjustable local address identifying the installation
site of each station, preferably a track distance marker in 0.1 km increments, which
is appended to the transmitted data,
that the warning station (5) only accepts and enables those reporting stations (1,
9, 11) to announce approaching trains which are at a sufficient minimum distant from
it to give a warning in good time, calculated on the basis of the difference between
the local address of the reporting station and its own local address, and does not
accept and disables from announcing trains those which are at an insufficient distance,
and
that the warning station (5) accepts and enables reporting stations (3, 7) to announce
departing trains which it has identified as adjacent stations on the basis of evaluating
the local addresses.
9. Device for warning persons in the vicinity of the track of approaching trains, whereby
addressable, train-detecting reporting stations (1, 3, 7, 9, 31) installed at the
track transmit status information signaling the presence of a train to an addressable
warning station (5, 5a) located in the working area of the persons by means of a high-frequency
communication channel in time-division multiplex mode with same transmission period,
whereby at least one station contains a processor (55) with computer peripherals (59,
61), a transmitter/receiver unit (51), modem and an antenna (53) by means of which
the messages are transmitted at a high frequency,
with the distinguishing feature
that all stations (1 to 9, 31) have a processor, transmitter/receiver unit including
modem (51) and an antenna (53),
that the processor (55) contained in the stations (1 to 9, 31) issues data to be transmitted
to the transmitter/receiver unit (51) and obtains received data from said unit,
that additional peripherals, optionally comprising warning devices (63) that warn
persons via the processor (55) or sensors (65) that detect trains and emit signals
for further processing by the processor (55), are connected to the processor (55),
that an additional peripheral device, an address input (67), is provided for entering
individual addresses and group and/or local addresses in the processor (55), and
that the processor (55) executes the following tasks in conjunction with all its peripherals
(59 to 67):
direct detection of time slots of other stations (1 to 9, 31) in the reception range
(21 to 25) of the own station occupied within the transmission period,
reporting of the data concerning the position of other stations relative to the own
transmission slot by means of the high-frequency communication channel,
storage of information - overwriting during several consecutive periods - on directly
detected other users' time slots and received other users' time slots reported relative
to same according to their relative position in the period,
determination of future own time slots from the information on coincidental unoccupied
time slots.
10. Device according to Claim 9 with the distinguishing feature that the processor (55),
in conjunction with all its peripherals (59 to 67), in the reporting stations (1 to
9, 31), reports the addresses of the received stations by means of the high-frequency
communication channel, preferably in succession in consecutive transmission periods,
and does not store the own time slot as occupied if a message containing the own address
is received.
11. Device according to one of the Claims 9 or 10 with the distinguishing feature that
the processor (55), in conjunction with all its peripherals (59 to 67), in the reporting
stations (1, 3, 7, 9), commences operation of the station according to selective or
group enable information via the associated warning station (5) or ceases operation
on the basis of disable information.
12. Device according to one of the Claims 9 to 11 with the distinguishing feature that
the processor (55), in conjunction with all its peripherals (59 to 67), in the reporting
stations (1 to 9, 31), sporadically changes the transmission time slot.
13. Device according to one of the Claims 9 to 12 with the distinguishing feature that
the processor (55), in conjunction with all its peripherals (59 to 67), in the outside
reporting stations (1, 9), announces approaching trains
that the processor (55), in conjunction with all its peripherals (59 to 67), in the
reporting stations (3, 7) adjacent to the warning station (5), announces departing
trains,
that the processor (55), in conjunction with all its peripherals (59 to 67), in the
warning station (5), triggers an alarm if approaching trains are announced or in the
event of a communication link failure, and cancels the alarm when the departure of
trains is announced, and
that the processor (55), in conjunction with all its peripherals (59 to 67), in the
reporting stations (3, 7) adjacent to the warning station (5), can transmit data to
the warning station (5) by cables (69) as an alternative to high-frequency transmission.
14. Device according to one of the Claims 9 to 13 with the distinguishing feature that
the processor (55), in conjunction with all its peripherals (59 to 67), in reporting
stations (9) acting as relay stations, transmits data from source stations (11) to
destination stations (5) to bridge insufficient range capabilities by way of the computer
temporarily storing and subsequently sending the received message, optionally transmits
a time data with the value 0 from the source station (11) as well and increments the
time data by the duration of the delay in message transfer in the relay stations (9),
preferably by the duration of the time increments corresponding to the time slots,
and that the processor (55), in conjunction with all its peripherals (59 to 67), in
the target station (5), decrements the maximum permissible delay of the next message
to be received by this value according to the received time data.
15. Device according to one of the Claims 9 to 14 with the distinguishing feature that
the stations (1 to 9, 13) have a field strength meter in the transmitter/receiver
unit (51), and
that the processor (55), in conjunction with all its peripherals (59 to 67), in the
warning station (5), switches the reporting stations (1, 3, 7, 9, 11) to the train
approach announcement, train departure announcement or relay mode as required, preferably
on the basis of the field strength conditions, by way of control signals contained
in the transmitted data, and determines a period of grace for a communication link
failure that is optionally longer for the train departure announcement than for the
train approach announcement.
16. Device according to one of the Claims 9 to 15 with the distinguishing feature that
the processor (55), in conjunction with all its peripherals (59 to 67), in the stations
(1 to 11), can read in an adjustable local address identifying the installation site
of each station, preferably a track distance marker in 0.1 km increments, which the
processor appends to the transmitted data,
that the processor (55), in conjunction with all its peripherals (59 to 67), in the
warning station (5), only accepts and enables those reporting stations (1, 9, 11)
to announce approaching trains which are at a sufficient minimum distant from the
warning station to give a warning in good time, calculated on the basis of the difference
between the local address of the reporting station and its own local address, and
does not accept and disables those from announcing trains which are at an insufficient
distance, and
that the processor (55), in conjunction with all its peripherals (59 to 67), in the
warning station (5), accepts and enables reporting stations (3, 7) to announce departing
trains which it has identified as adjacent stations on the basis of evaluating the
local addresses.
17. Device according to one of the Claims 9 to 16 with the distinguishing feature that
the stations (1 to 11, 13) contain two circuit blocks (75, 77) each with the internal
devices (55 to 69), that the circuit blocks (75, 77) are connected to the transmitter/receiver
unit (51) by way of a cable, and that they coordinate an approximate synchronism of
their processors (55) by means of acknowledgment signals via cables (71) that link
the blocks and, in the event of excessive losses of synchronism, trigger an alarm
by way of the high-frequency stage (51) and the warning devices (63).
1. Procédé d'avertissement de personnes se tenant à proximité des voies de l'approche
des trains par des stations de signalisation (1, 3, 7, 9, 31) adressables, détectant
les trains, installées sur la voie, qui transmettent des informations d'état signalant
la présence du train à une station d'avertissement (5, 5a) adressable capable de déclencher
une alarme, se trouvant dans le périmètre de travail des personnes, par une voie de
communication haute fréquence en multiplexage temporel avec la même période d'émission,
caractérisé en ce que,
les stations (1 à 9, 31) captent directement des créneaux temporels occupés d'autres
stations dans leur zone de réception (21 à 25) à l'intérieur de la période d'émission,
les stations (1 à 9, 31) signalent les informations concernant la position relative
d'autres stations par rapport à leur propre créneau d'émission par la voie de communication
haute fréquence, et
les stations (1 à 9, 31) mémorisent en les écrasant pendant plusieurs périodes des
informations sur des créneaux temporels tiers captés directement reçus signalés relativement
à ceux-ci conformément à leur position dans la période, et chaque station détermine
ses propres créneaux temporels d'émission futurs à partir des informations sur les
créneaux temporels coïncidants non occupés.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les stations (1 à 9, 31) signalent
les adresses des stations reçues par le biais de la voie de communication haute fréquence,
de préférence dans l'ordre par périodes d'émission successives, et leur propre créneau
temporel est mémorisé comme non occupé lors de la réception de la transmission de
leur propre adresse.
3. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les stations
de signalisation (1, 3, 7, 9) se mettent en service à la suite d'une information de
validation sélective ou groupée envoyée par la station d'avertissement afférente (5)
ou cessent d'émettre à la suite d'informations de blocage.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les stations
(1 à 9, 31) changent sporadiquement de créneau d'émission.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, les stations
de signalisation externes (1, 9) annoncent l'approche de trains,
les stations de signalisation (3, 7) voisines de la station d'avertissement (5) signalent
que le train est passé,
la station d'avertissement (5) déclenche l'alarme lors de l'annonce de l'approche
des trains ou en cas de défaillance de la communication ou de dérangement et coupe
l'alarme après signalisation du passage des trains, et
les stations de signalisation (3, 7) voisines de la station d'avertissement (5) peuvent
transmettre leurs informations à la station d'avertissement par des lignes (69) plutôt
que par haute fréquence.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que,
les informations en provenance des stations-source (11) sont transmises à des stations-cible
(5) par des stations de signalisation (9) fonctionnant comme stations-relais pour
pallier à une trop faible portée, les stations-relais (9) effectuant un stockage intermédiaire
de l'information reçue pour l'émettre ensuite, une information de temps de valeur
0 est également transmise par la station-source,
l'information de temps est augmentée du retard de la transmission d'information dans
les stations-relais (9), de préférence de la durée des incréments de temps correspondant
aux créneaux temporels et, la station-cible (5) diminue de cette valeur le retard
maximum admissible de la prochaine information à recevoir à partir de l'information
de temps reçue.
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que,
la station d'avertissement (5) commute selon les besoins les stations d'avertissement
(1, 3, 7, 9, 11), de préférence en raison des intensités de champ présentes, par l'intermédiaire
de signaux de commande contenus dans les informations transmises, dans les modes d'exploitation
annonce de train, train passé ou fonctionnement en relais, et le temps de carence
pour une défaillance de la communication lors de l'annonce que le train est passé
est au choix plus long que l'annonce de l'arrivée d'un train.
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les stations
(1 à 11) comportent une adresse locale réglable caractérisant le lieu d'installation
de chaque station, de préférence une identification du tronçon de voies par incréments
de 0,1 km, ajoutée à l'information transmise,
la station d'avertissement (5) n'accepte ni ne valide que des stations d'avertissement
(1, 9, 11) pour l'annonce de l'arrivée des trains, dont la distance par rapport à
elle correspond à une distance minimale nécessaire à un avertissement à temps en raison
de la différence de l'adresse locale de la station de signalisation et de l'adresse
locale et que celle présentant une distance trop faible n'est pas acceptée ou est
bloquée pour l'annonce de l'arrivée d'un train,
la station d'avertissement (5) accepte ou valide pour l'annonce que le train est passé
les stations de signalisation (3, 7) déterminées comme voisines sur la base des adresses
locales.
9. Dispositif d'avertissement des personnes se tenant à proximité des voies de l'approche
des trains par des stations de signalisation (1, 3, 7, 9, 31) adressables, détectant
les trains, installées sur la voie, qui transmettent des informations d'état signalant
la présence du train à une station d'avertissement (5, 5a) adressable se trouvant
dans le périmètre de travail des personnes, par une voie de communication haute fréquence
en multiplexage temporel avec la même période d'émission, un processeur (55) équipé
de périphériques (59, 61), une partie émission/réception (51), un modulateur, un démodulateur,
ainsi qu'une antenne (53), par laquelle les informations sont transmises en haute
fréquence, étant prévus, caractérisé en ce que l'ensemble des stations (1 à 9, 31)
comporte un processeur, une partie émission/réception, y compris un modulateur, un
démodulateur (51) ainsi qu'une antenne (53), le processeur (55) équipant les stations
(1 à 9, 31) fourni des informations à émettre à la partie émission/réception (51)
et reçoit des informations reçues par celle-ci, des moyens d'avertissement (63) au
choix, comme périphériques supplémentaires pour l'avertissement de personnes pour
le processeur (55) ou des capteurs (65) émettant des signaux détectant les trains,
pour le traitement ultérieur des signaux dans le processeur (55) sont raccordés au
processeur (55),
un périphérique supplémentaire est prévu comme entrée d'adresses (67) pour l'entrée
d'adresses individuelles, d'adresses groupées et/ou d'adresses locales dans le processeur
(55) et
le processeur (55) effectue les opérations suivantes en liaison avec tous ses périphériques
(59 à 67):
détection directe des créneaux temporels d'autres stations (1 à 9, 31) à l'intérieur
de la période d'émission dans la plage de réception (21 à 25) de sa propre station,
transmission des informations sur la position relative d'autres stations par rapport
à son propre créneau temporel d'émission par la voie de communication haute fréquence,
mémorisation d'informations - pendant plusieurs périodes, par écrasement - par le
biais de créneaux temporels tiers reçus signalés relativement à ceux-ci en fonction
de la position des créneaux temporels dans la période, détermination de futurs créneaux
temporels d'émission propres à partir des informations sur les créneaux de temps non
occupés coïncidants.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que le processeur (55) signale,
en liaison avec l'intégralité de ses périphériques (59 à 67) dans les stations (1
a 9, 31) les adresses des stations reçues par la voie de communication haute fréquence,
de préférence dans l'ordre par périodes d'émission successives, et mémorise comme
non occupé son propre créneau temporel en cas de réception d'une information de sa
propre adresse.
11. Dispositif selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que le processeur (55)
met la station en service en liaison avec l'ensemble de ses périphériques (59 à 67)
dans les stations de signalisation (1, 3, 7, 9) après information de validation sélective
ou groupée transmise par l'intermédiaire de la station d'avertissement afférente (5)
ou la met hors service par des informations de blocage.
12. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 11, caractérisée en ce que le processeur
(55) change sporadiquement de créneau temporel d'émission en liaison avec l'ensemble
de ses périphériques (59 à 67) dans les stations (1 à 9, 31).
13. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 12, caractérisé en ce que
le processeur (55) annonce l'arrivée des trains en liaison avec l'ensemble de ses
périphériques (59 à 67) dans les stations de signalisation externes (1, 9),
le processeur (55) annonce que le train est passé en liaison avec l'ensemble de ses
périphériques (59 à 67) dans les stations de signalisation (3, 7) voisines de la station
d'avertissement (5),
le processeur (55), en liaison avec l'ensemble de ses périphériques (59 à 67), déclenche
l'alarme dans la station d'avertissement (5) à l'annonce de l'arrivée des trains ou
en cas de défaillance de la communication ou de dérangement et coupe l'alarme lorsque
les trains sont signalés comme étant passés, et
le processeur (55) est capable de transmettre des informations à la station d'avertissement
(5) en liaison avec l'ensemble de ses périphériques (59 à 67) dans les stations de
signalisation (3, 7) voisines de la station d'avertissement (5), au lieu de la haute
fréquence.
14. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 13, caractérisée en ce que,
le processeur (55) transmet à des stations-cible (5) en liaison avec l'ensemble de
ses périphériques (59 à 67), dans les stations de signalisation (9) fonctionnant comme
stations-relais, des informations provenant de stations-source (11) pour pallier à
une trop faible portée, le calculateur effectuant un stockage intermédiaire de l'information
reçue pour l'émettre ensuite, transmet également au choix une information de temps
de valeur 0 provenant de la station-source (11) et augmentée du retard de la transmission
d'information dans les stations-relais (9), de préférence de la durée des incréments
de temps correspondant aux créneaux temporels, et
le processeur (55) diminue de cette valeur, en liaison avec l'ensemble de ses périphériques
(59 à 67), dans la station-cible (5), le retard maximum admissible de la prochaine
information à recevoir à partir de l'information temporelle reçue.
15. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 14, caractérisé en ce que les stations
(1 à 9, 31) comprennent un intensimètre dans la partie émission/réception et
le processeur (55) en liaison avec l'ensemble de ses périphériques (59 à 67) commute
selon les besoins les stations de signalisation (1, 3, 7, 9, 11) dans la station d'avertissement
(5), de préférence en raison des intensités de champ par l'intermédiaire de signaux
de commande contenus dans les informations transmises, dans les modes d'exploitation
annonce de l'approche d'un train, train passé ou fonctionnement en relais et définit
un temps de carence pour une défaillance de la communication, qui est au choix plus
large pour l'annonce que le train est passé, que pour l'annonce de l'arrivée d'un
train.
16. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 15, caractérisé en ce que le processeur
(55) peut enregistrer, en liaison avec l'ensemble de ses périphériques (59 à 67) dans
les stations (1 à 11), une adresse locale réglable caractérisant le lieu d'installation
de chaque station, de préférence une identification du tronçon de voie par incréments
de 0,1 km, que le processeur ajoute à l'information transmise,
le processeur (55) en liaison avec l'ensemble de ses périphériques (59 à 67) n'accepte
ou ne valide pour l'annonce de l'arrivée d'un train que des stations de signalisation
(1, 9, 11) dont l'éloignement de la station d'avertissement correspond à une distance
minimale nécessaire à un avertissement à temps en raison de la différence d'adresse
locale de la station de signalisation par rapport à sa propre adresse locale, et accepte
ou bloque pour la signalisation des trains celle qui présente une distance trop faible,
et
le processeur (55), en liaison avec l'ensemble de ses périphériques, accepte ou valide
pour l'annonce que le train est passé les stations de signalisation (3, 7) déterminées
comme voisines dans la station d'avertissement (5) sur la base de l'évaluation des
adresses locales.
17. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 16, caractérisé en ce que les stations
(1 à 11, 13) comportent deux blocs de circuits (75, 77) équipés chacun de moyens internes
(55 à 69), les blocs de circuits (75, 77) sont reliés à la partie émission/réception
(51) par une ligne, et en ce que ils coordonnent un synchronisme approché de leurs
processeurs (55) par des lignes (71) les reliant par l'intermédiaire de signaux d'accusé
de réception et en ce qu'ils déclenchent l'alarme par la partie haute fréquence (51)
et les moyens d'avertissement (63) en cas de déviations trop importantes du synchronisme.