Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein Magnetventil, insbesondere für Kraftstoffeinspritzpumpen,
der im Oberbegriff des Anspruchs definierten Gattung.
[0002] Beim Einsatz in Kraftstoffeinspritzpumpen werden solche Magnetventile in den Hochdruckkanal
der Kraftstoffeinspritzpumpe eingesetzt und zur Steuerung der pro Pumpenkolbenhub
eingespritzten Kraftstoffmenge verwendet. Dabei bestimmt die Schließzeit des Magnetventils
die Einspritzdauer und bei vorgegebenem Düsenquerschnitt der Einspritzdüse die Kraftstoffeinspritzmenge.
Die Magnetventile haben im allgemeinen konstante Schaltzeiten, die konstruktiv bestimmt
sind. Damit ergibt sich z.B. vom Wegfall der Ansteuerung des Elektromagneten bis zum
tatsächlichen vollen Öffnen des Ventils eine Zeitverzögerung, in welcher noch Kraftstoff
eingespritzt wird. Das Ende der Kraftstoffeinspritzphase liegt damit um die kontante
Schaltzeit des Ventils beim Ventilöffnen hinter dem von der Steuereinrichtung vorgegebenen
Abschaltzeitpunkt des Elektromagneten. Außerdem führen auch Exemplarstreuungen der
Magnetventile sowie Langzeitdrift zu zeitlichen Unterschieden zwischen dem Wegfall
der Magneterregung und dem tatsächlichen Öffnen des Magnetventils, was sich negativ
auf die korrekte Kraftstoffzumessung während der Einspritzphase auswirkt. Bei solchen
Magnetventilen hat man daher einen Schaltstellungsgeber vorgesehen, mit welchem die
beiden Schaltstellungen der Ventilnadel, nämlich Aufsetzen auf dem Ventilsitz (Ventil
geschlossen) und Anschlagen an dem Hubanschlag (Ventil voll geöffnet) detektiert werden.
Mit Kenntnis dieser Schaltstellungen der Ventilnadel kann die eingespritzte Kraftstoffmenge
hochgenau dosiert werden.
[0003] Bei einem bekannten Magnetventil für eine Kraftstoffeinspritzpumpe der eingangs genannten
Art (DE 36 33 107 Al) weist der Schaltstellungsgeber eine Scheibe aus piezokeramischem
Material auf, die in dem Hubanschlag integriert ist. Bei Öffnen des Magnetventils
nach Wegfall der Magneterregung schlägt die unter der Wirkung der Ventilöffnungsfeder
vom Ventilsitz abhebende Ventilnadel auf die piezokeramische Scheibe auf. Dadurch
wird eine Spannung erzeugt, die als Ventiloffensignal der Steuereinrichtung zugeführt
und dort entsprechend ausgewertet wird. Hierzu sind die beiden elektrischen Ausgänge
der piezokeramischen Scheibe an einem isoliert durch das Ventilgehäuse hindurchgeführten
zweiadrigen Kabel angeschlossen. Dies bedeutet zusätzliche Bearbeitungsschritte am
Ventilgehäuse, eine zu der elektrischen Verbindung für die Magneterregerspule zusätzliche
elektrische Verbindungsleitung und zusätzlichen Montageaufwand.
Vorteile der Erfindung
[0004] Das erfindungsgemäße Magnetventil mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs
1 hat demgegenüber den Vorteil, daß das von der Piezokeramik beim Auftreffen der Ventilnadel
erzeugte elektrische Signal ohne zusätzliche Übertragungsstrecke an die Steuereinrichtung
übermittelt wird. Durch die erfidungsgemäßen Maßnahmen kann hierzu die ohnehin vorhandene
und erforderliche zweiadrige Verbindungsleitung zwischen Steuereinrichtung und Magneterregerwicklung,
die der Ansteuerung des Elektromagneten dient, verwendet werden. Wird die Magneterregung
abgeschaltet, was durch Öffnen des im allgemeinen als Transistorendstufe ausgebildeten
Schaltelements in der Steuereinrichtung erfolgt, so ist die Rückführader der zweiadrigen
Verbindgungsleitung von Masse abgekoppelt. Die beim Aufschlagen der Ventilnadel auf
der Piezokeramik erzeugten Ladungen führen in den parasitären Kapazitäten der der
Erregerwickung vorgeschalteten Diode, des Endstufentransistors der Steuereinrichtung
und der Verbindungsleitung zwischen Steuereinrichtung und Elektromagneten zu einem
Spannungsimpuls, der an der mit der Rückführader verbundenen Ausgangsklemme der Steuereinrichtung
abgenommen werden kann. Dieser Spannungsimpuls stellt ein Signal zur Erkennung der
Ventiloffenstellung dar. Wird der Spannungsimpuls nicht unmittelbar an der Ausgangsklemme
der Steuereinrichtung sondern über einen Kondensator abgenommen, so wird die überlagerte
Versorgungsgleichspannung eliminiert und das Ventiloffensignal wird als ein Nullpotential
übersteigernder, signifikanter Spannungsimpuls erhalten.
[0005] Durch die in Anspruch 2 aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Anspruch 1 angegebenen Magnetventils möglich.
Zeichnung
[0006] Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt eines Magnetventils mit Steuereinrichtung zum Ventilschalten,
Fig. 2 ein elektrisches Schaltbild von Magnetventil mit Steuereinrichtung,
Fig. 3 verschiedene zeitabhängige Diagramme, und zwar des Ansteuerimpulses für die
Transistorendstufe in der Steuereinrichtung (a), des Stromverlaufs in der Erregerwicklung
des Magnetventils (b), des Hubs der Ventilnadel des Magnetventils (c) und der Spannung
an der einen Ausgangsklemme der Steuereinrichtung (d oben) bzw. an einem an dieser
Ausgangsklemme angeschlossenen Abnahmepunkt für das Ventiloffensignal (d unten).
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0007] Das in Fig. 1 im Längsschnitt dargestellte 2/2-Wege-Magnetventil weist ein Ventilgehäuse
10 mit einem Einschraubzapfen 11 auf, mit welchem das Ventilgehäuse 10 in eine Buchse
im Gehäuse einer Kraftstoffverteilereinspritzpumpe eingeschraubt werden kann, derart,
daß das Ventil zugleich dem Pumpenarbeitsraum der Einspritzpumpe begrenzt. Eine solche
Kraftstoffverteiler- einspritzpumpe mit eingesetztem Magnetventil ist beispielsweise
in der DE 36 33 107 Al beschrieben. In dem Einschraubzapfen 11 verläuft eine Hochdruckbohrung
12 von dem Ventileinlaß 13 bis hin zu einer von einem Ventilsitz 14 umschlossenen
Ventilöffnung 15. Ein jenseits der Ventilöffnung 15 liegender Ventilraum 16 ist über
mindestens eine Entlastungsbohrung 15 mit einem Ventilauslaß 18 verbunden. Mit dem
Ventilsitz 14 arbeitet ein kegel- oder pilzrförming ausgebildeter Abschnitt 19 einer
Ventilnadel 20 zusammen, die mit einem zylindrischen Abschitt 21 in einer sich vom
Ventilraum 16 fortsetzenden Führungsbohrung 22 axial verschieblich geführt ist. Die
Führungsbohrung 22 befindet sich innerhalb eines mit dem Ventilgehäuse 10 einstückigen
zentralen Kerns 23, der von einer Magnetspule 24 eines Elektromagneten 25 umgeben
ist. An dem dem kegel- oder pilzförmigen Abschnitt 19 abgekehrten Ende ist die Ventilnadel
20 mit einer Ankerplatte 26 der Elektromagneten 25 verbunden. Zwischen der Ankerplatte
26 und dem Kern 23 des Ventilgehäuses 10 ist eine in Ventilöffnungsrichtung wirkende
Druckfeder 27 eingespannt, welche die Ankerplatte 26 bei nicht erregter Magnetspule
24 an einen Anschlag 28 zur Hubbegrenzung der Ventilnadel 20 legt. Die Magnetspule
24 ist auf einen Spulenträger 29 aufgewickelt und in einen Magnettopf 30 eingesetzt,
der den Kern 23 des Ventilgehäuses 10 konzentrisch umschließt. Der Magnettopf 30 ist
von einem plattenförmigen Joch 31 abgedeckt, dem die Ankerplatte 26 mit einem dem
Hub der Ventilnadel 20 entsprechenden Luftspalt gegenüberliegt. Das Joch 31 ist mittels
eines den Anschlag 28 tragenden topfartigen Zwischenflansches 32 an den am Ventilgehäuse
10 anliegenden Magnettopf 30 angedrückt. Der Zwischenflansch 32 ist seinerseits von
einem auf das Ventilgehäuse 10 aufgesetzten Gehäusedeckel 33 unverschieblich gehalten.
[0008] Durch Gehäusedeckel 33, Zwischenflansch 32 und Joch 31 ist ein zweiadriges elektrisches
Verbindungskabel 34 isoliert hindurchgeführt, das mit seinen beiden Anschlußenden
35,36 (Fig. 2) mit jeweils einem Wicklungsende 37 bzw. 38 der Magnetspule 24 verbunden
ist. Das eine Zuführleitung 48 und eine Rückführleitung 49 aufweisende Verbindungskabel
34 ist mit einer Steuereinrichtung 40 verbunden, die ihrerseits an eine Gleichspannung
gelegt, im allgemeinen mit der Kraftfahrzeugbatterie 39 verbunden ist. Die Steuereinrichtung
40 dient zum Schalten des Magnetventils, also zum Ventilschließen und zum Ventilöffnen,
wozu die Magnetspule 24 mit Gleichstrom versorgt bzw. wieder von der Gleichspannung
getrennt wird. Die Schließdauer des Magnetventils wird dabei im wesentlichen von der
Zeitdauer der Erregung der Magnetspule 24 bestimmt.
[0009] Die Steuereinrichtung 40 weist zwei Ausgangsklemmen 41,42 zum Anschließen des Verbindungskabels
34 und eine Eingangsklemme 43 zum Anschließen des Pluspoles der Kraftfahrzeugbatterie
39 auf. Die Ausgangsklemme 41 ist dabein unmittelbar mit der Eingangsklemme 43 verbunden,
während die Ausgangsklemme 42 über eine Transistorendstufe 44, die hier symbolisch
durch eine Schalter dargestellt ist, an Masse bzw. Nullpotential gelegt ist. Die Ansteuerung
der Trasistorendstufe 44 erfolgt durch eine Steuerelektronik 45 der Steuereinrichtung
40 in Abhängigkeit von verschiedenen Betriebskenngrößen einer mit der Kraftstoffeinspritzpumpe
ausgerüsteten Brennkraftmaschine, wie Last, Drehzahl, Temperatur, und - um kontruktiv
begingte Schaltzeiten des Magnetventils zu kompensieren - unter Berücksichtigung der
Schaltstellung des Ventils, also der Stellung der Ventilnadel 20.
[0010] In Fig. 3 ist im Diagramm a ein der Transistorendstufe 44 von der Steuerelektronik
45 zugeführter Ansteuerimpuls dargestellt. Für die Dauer dieses Impulses schließt
die Transistorendstufe 44 und die Magnetspule 24 des Elektromagneten 25 wird an die
Kraftfahrzeugbatterie 39 angeschlossen. In der Magnetspule 24 fließt ein Strom, wie
er im Diagramm b der Fig. 3 dargestellt ist. Die Ankerplatte 26 ist an das Joch 31
angezogen und der Abschnitt 19 der Ventilnadel sitzt unter Abschluß der Ventilöffnung
15 auf dem Ventilsitz 14 auf. Das Magnetventil ist geschlossen. Im Zeitpunkt t
O fällt der Ansteuerimpuls weg und die Transistorendstufe 44 öffnet. Der Strom in der
Magnetspule 24 geht zeitverzögert auf Null. Mit Wegfall der Erregung der Magnetspule
24 beginnt sich die Ventilnadel 20 unter der Wirkung der Druckfeder 27 vom Ventilsitz
14 abzuheben und schlägt im Zeitpunkt t
V an dem Anschlag 28 am Zwischenflansch 32 an. Die Zeitabhängigkeit des Ventilnadelhubs
S ist im Diagramm c der Fig. 3 dargestellt. Im Zeitpunkt t
V hat die Hubkurve S der Ventilnadel 20 wieder ihren Nullpunkt erreicht, und das Magnetventil
ist voll geöffnet, so daß Hochdruckbohrung 12 und Entlastungsbohrung 17 miteinander
verbunden sind. Bis zu diesem Zeitpunkt t
V wird die durch den Zeitpunkt t₀ festgelegte Einspritzphase der Kraftstoffeinspritzpumpe
verlängert, was zu einer nicht gewünschten Vergrößerung der Kraftstoffeinspritzmenge
führt. Die Kenntnis des Zeitpunktes t
V ist daher für die Korrektur der Einspritzmenge von wesentlicher Bedeutung. Um diesen
Zeitpunkt t
V zu erfassen, ist ein Schaltstellungsgeber 46 vorgesehen, der eine am Anschlag 28
angeordnete piezokeramische Scheibe 47 aufweist. Sobald die Ventilnadel 20 im Zeitpunkt
t
V auf der piezokeramischen Scheibe 47 aufschlägt, werden in dieser elektrische Ladungen
erzeugt, die zu einem Spannungsimpuls führen, der als Maß für die Ventiloffenstellung
(Ventiloffensignal) in der Steuerelektronik 45 zur Korrektur des Zeitpunktes t₀ ausgewertet
werden kann.
[0011] Zur Übertragung des Spannungsimpulses von dem Magnetventil zur Steuereinrichtung
40 wird das Verbindungskabel 34 benutzt, so daß keine separate Signalleitung erforderlich
wird. Hierzu wird zwischen dem Anschlußende 35 der mit der Ausgangsklemme 41 verbundenen
Zuführleitung 48 des Verbindungskabels 34 und dem damit verbundenen Wicklungsende
37 der Magnetspule 24 eine Diode 50 eingeschlatet, die so gepolt ist, daß ihre Durchlaßrichtung
zur Magnetspule 24 weist. Von den elektrischen Ausgängen 51,52 der piezoelektrischen
Scheibe 47 wird der das höhere Potential führende Ausgang 51 mit dem Wicklungsende
38 der Magnetspule 24 verbunden, das über die Rückführleitung 49 des Verbindungskabels
34 an der zweiten Ausgansklemme 42 der Steuereinrichtung 40 angeschlossen ist. Der
das niedrigere Potential führende Ausgang 52 der piezokeramischen Scheibe 47 ist mit
dem Anschlußende 35 der Zuführleitung 48 bzw. der Anode der Diode 50 verbunden. Alternativ
kann der Ausgang 52 auch unmittelbar an Masse bzw. Nullpotential gelegt werden, wie
dies in Fig. 2 strichliniert angedeutet ist. In der Steuereinrichtung 40 ist die zweite
Ausgangsklemme 42 über einen Kondensator 53 und einen Verstärker 54 mit der Steuerelektronik
45 verbunden. Zur Spannungsbegrenzung ist noch zwischen den beiden Ausgansklemmen
41,42 eine Reihenschaltung aus Zenerdiode 55 und Sperrdiode 56 angeordnet, wobei die
Durchlaßrichtung der Zenerdiode 55 zu der zweiten Ausgangsklemme 42 und die Durchlaßrichtung
der Sperrdiode 56 zu der ersten Ausgangsklemme 41 hin gerichtet ist.
[0012] Trifft im Zeitpunkt t
V die Ventilnadel 20 bzw. die Ankerplatte 26 auf die piezokeramische Scheibe 47 am
Anschlag 48 auf, so werden durch diesen Aufschlag in der Scheibe 47 Ladungen erzeugt,
die in den parasitären Kapazitäten von Diode 50, Transistorendstufe 44 und Verbindungskabel
34 mit seinen beiden Leitungen 48,42 zu einem Spannungsimpuls führen. Der Verlauf
der Spannung an der zweiten Ausgangsklemme 42 ist im Diagramm d in Fig. 3 oben und
am Ausgang des Verstärkers 54 bzw. am Eingang 57 der Steuerelektronik 45 im Diagramm
d der Fig. 3 unten dargestellt. Deutlich ist der Spannungsimpuls im Zeitpunkt t₀ beim
Öffnen der Transistorendstufe 44 zu sehen, der durch die Wicklungsinduktivität der
Magnetspule 24 hervorgerufen wird. Dieser Spannungsimpuls klingt rasch ab, und zwar
noch bevor die Ventilnadel 20 auf dem Anschlag 28 auftrifft. Der Aufprall der Ventilnadel
20 löst den bereits beschriebenen zweiten Spannungsimpuls im Zeitpunkt t
V aus, der das Ventiloffensignal für die Steuerelektronik 25 darstellt. Nach Differenzierung
der Spannung an der Ausgangsklemme 42 mittels des Kondensators 53 und Verstärken erhält
man am Eingang 57 der Steuerelektronik 45 (den in Diagramm d) der Fig. 3 unten dargestellten
Spannungsverlauf. Der zweite Höcker ist das Ventiloffensignal.
1. Magnetventil, insbesondere für Kraftstoffeinspritzpumpen von Brennkraftmaschinen,
mit einer zwischen Ventileinlaß (13) und Ventilauslaß (18) angeordneten Ventilöffnung
(15), die von einem Ventilsitz (14) umgeben ist, mit einer mit dem Ventilsitz (14)
zum Schließen und Freigeben der Ventilöffnung (15) zusammenwirkenden Ventilnadel (20),
die in der Ventilschließstellung auf dem Ventilsitz (14) aufsitzt und in der Ventiloffenstellung
unter der Wirkung einer Ventilöffnungsfeder (Druckfeder 27) an einem Hubanschlag (28)
anliegt, mit einem die Ventilnadel (20) in Schließrichtung antreibenden Elektromagneten
(25), der eine Erregerwicklung (24) mit Wicklungsanschlüssen aufweist, mit einer zwei
Ausgangsklemmen (41, 42) aufweisenden Steuereinrichtung (40) zur Ansteuerung der Erregerwicklung
(24), deren Ausgangsklemmen über ein aus einer Zuführ- und einer Rückführleitung (48,
49) bestehendes Verbindungskabel (34) mit den beiden Wicklungsanschlüssen der Erregerwicklung
verbunden sind, und mit einem Schaltstellungsgeber (46) zur Detektion der Ventilnadelstellung,
der eine am Hubanschlag (28) im Hubweg der Ventilnadel (20) angeordnete, zwei elektrische
Ausgänge (51, 52) umfassende Piezokeramik (47) aufweist, deren elektrisches Ausgangssignal
als Ventiloffensignal der Steuereinrichtung (40) zugeführt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die mit der Zuführleitung (48) verbundene erste Ausgangsklemme (41) der Steuereinrichtung
(40) an einem Gleichspannungspotential (39) und die mit der Rückführleitung (49) verbundene
zweite Ausgangsklemme (42) der Steuereinrichtung (40) über ein Schaltelement, vorzugsweise
einen Endstufentransistor (44), an Masse bzw. Nullpotential liegt, daß zwischen dem
erregerwicklungsseitigen Anschluß (35) der Zuführleitung (48) und dem Wicklungsanschluß
(37) der Erregerwicklung (24) eine Diode (50) mit zur Erregerwicklung (24) weisender
Durchflußrichtung eingeschaltet ist, daß der höheres Potential führende elektrische
Ausgang (51) der Piezokeramik (47) an dem mit der Rückführleitung (49) verbundenen
Wicklungsanschluß (38) der Erregerwicklung (24) angeschlossen ist, daß der andere
elektrische Ausgang (52) der Piezokeramik (47) an dem erregerwicklungsseitigen Anschluß
(35) der Zuführleitüng (48) oder an Masse bzw. Nullpotential angeschlossen ist und
daß das Ventiloffensignal an der mit der Rückführleitung (49) verbundenen zweiten
Ausgangsklemme (42) der Steuereinrichtung (40) mittel- oder unmittelbar abgenommen
ist.
2. Magnetventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der zweiten Ausgangsklemme
(42) der Steuereinrichtung (40) und der Abnahmestellung (57) des Ventiloffensignals
ein Kondensator (53) eingeschaltet ist.
1. Solenoid valve, in particular for fuel injection pumps of internal combustion engines,
having a valve opening (15) which is arranged between the valve inlet (13) and valve
outlet (18) and is surrounded by a valve seat (14), having a valve needle (20) which
cooperates with the valve seat (14) in order to close and release the valve opening
(15) and in the valve closed position is seated on the valve seat (14) and in the
valve open position bears under the action of a valve opening spring (compression
spring 27) against a stroke stop (28), having an electromagnet (25) which drives the
valve needle (20) in the closing direction and has an excitation winding (24) with
winding terminations, having a control device (40), which has two output terminals
(41, 42), for driving the excitation winding (24), whose output terminals are connected
via a connecting cable (34) consisting of a feed line and a return line (48, 49) to
two winding terminations, and having a position signalling device (46) for detecting
the valve needle position and which has a piezoceramic disc (47), which is arranged
on the stroke stop (28) in the stroke path of the valve needle (20) and comprises
two electrical outputs (51, 52) and whose electrical output signal is fed as valve
open signal to the control device (40), characterised in that the first output terminal
(41), connected to the feed line (48), of the control device (40) is connected to
a DC voltage potential (39), and the second output terminal (42), connected to the
return line (49), of the control device (40) is connected via a switching element,
preferably an output stage transistor (44), to earth or zero potential, in that a
diode (50) with forward direction pointing to the excitation winding (24) is inserted
between the terminal (35), on the excitation winding side, of the feed line (48) and
the winding termination (37) of the excitation winding (24), in that the electrical
output (51), carrying higher potential, of the piezoceramic disc (47) is connected
to the winding termination (38) of the excitation winding (24) that is connected to
the return line (49), in that the other electrical output (52) of the piezoceramic
disc (47) is connected to the terminal (35), on the excitation winding side, of the
feed line (48) or to earth or zero potential, and in that the valve open signal is
tapped indirectly or directly at the second output terminal (42), connected to the
return line (49), of the control device (40).
2. Solenoid valve according to Claim 1, characterised in that a capacitor (53) is inserted
between the second output terminal (42) of the control device (40) and the tapping
point (57) of the valve open signal.
1. Soupape magnétique, notamment pour pompes d'injection de carburant dans des moteurs
à combustion interne, comportant entre l'entrée (13) et la sortie (18) de la soupape,
un orifice (15) bordé par un siège de soupape (14), une aiguille de soupape (20) coopérant
avec le siège (14) pour fermer ou ouvrir l'orifice (15), l'aiguille en position de
fermeture de la soupape reposant sur le siège (14) tandis qu'en position d'ouverture
de la soupape elle s'appuie sur une butée de fin de course (28) sous la poussée d'un
ressort (27) d'ouverture de soupape, un électro-aimant (25) entraînant l'aiguille
(20) dans le sens de la fermeture et dont l'enroulement d'excitation (24) a ses extrémités
reliées aux deux bornes de sortie (41, 42) d'un dispositif de pilotage de l'enroulement
d'excitation (24), par les conducteurs d'amenée et de retour (48, 49) d'un câble de
liaison (34), un indicateur de position d'inversion (46) qui sert à détecter la position
de l'aiguille et qui comporte, sur la butée (28) de fin de course de l'aiguille (20),
une céramique piézo-électrique (47) à deux sorties électriques (51, 52) et dont le
signal de sortie est adressé au dispositif de commande (40) en tant que signal de
soupape ouverte, soupape magnétique caractérisée en ce que la première borne de sortie
(41) du dispositif de commande (40) reliée au conducteur d'amenée (48) est alimentée
par une source de courant continu (39) la deuxième borne de sortie (42) reliée au
conducteur de retour (49) du dispositif de commande (40) est mise à la masse, c'est-à-dire
à un potentiel nul par l'intermédiaire d'un contacteur, de préférence un transistor
à étage de sortie (44), qu'entre le raccord (35) côté enroulement du conducteur d'amenée
(48) de courant à l'enroulement d'excitation et l'entrée (37) de cet enroulement d'excitation
(24) est intercalée une diode (50) à passage de courant en direction de l'enroulement
(24) , que la sortie (51) de la céramique piézo-électrique (47) ayant le potentiel
le plue élevé est reliée à la sortie (38) de l'enroulement d'excitation (24) raccordée
au conducteur de retour (49), que l'autre sortie (52) de la céramique piézo-électrique
(47) est reliée au raccord (35), côté enroulement, du conducteur d'amenée (48) ou
mise à la masse, c'est-à-dire au potentiel et que le signal de soupape ouverte estb
prélevé directement ou indirectement à la deuxième borne de sortie (42) du dispositif
de commande (40) reliée au conducteur de retour (49).
2. Soupape magnétique selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'un condensateur
(53) est intercalé entre la deuxième borne de sortie (42) du dispositif de commande
(40) et le point de prélèvement (57) du signal de soupape ouverte.