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(11) |
EP 0 444 412 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.12.1994 Patentblatt 1994/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.01.1991 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E05B 49/00 |
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Fernbedienungssystem für Verschlüsse
Remote control system for locks
Système de commande à distance pour serrures
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
27.02.1990 DE 4006125
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.09.1991 Patentblatt 1991/36 |
| (73) |
Patentinhaber: MERCEDES-BENZ AG |
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70327 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Baumert, Heinz
W-7032 Sindelfingen (DE)
- Farnung, Thomas
W-7252 Weil der Stadt 5 (DE)
- Greiner, Ferdinand
W-7042 Aidlingen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 828 794 DE-C- 3 314 072
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DE-C- 3 043 627 US-A- 2 543 789
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Fernbedienungssystem für Verschlüsse mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1. Ein gattungsgemäßes Fernbedienungssystem ist
bekannt (DE 30 43 627 C2). Es basiert auf einem beweglichen Infrarot-(Hand-) Sender,
der außerhalb eines Fahrzeugs zur Fernbedienung der Fahrzeugverriegelung oder eines
elektrischen Garagentorantriebs verwendet werden kann und der innerhalb des Fahrzeugs
in eine Aufnahme eingesteckt werden kann, wobei seine Sendetaste automatisch betätigt
wird und durch das ausgelöste Signal über ein Lichtleitkabel und einen eigenen Empfänger
eine Sicherungseinrichtung ausgeschaltet wird.
[0002] Es ist auch ein Fernbedienungssystem bekannt (US 2,543,789), welches die Steuerung
eines Garagentorantriebs über zwei fest in einem Fahrzeug angeordnete Transmitter
ermöglicht, die vom Fahrgastraum aus gemeinsam zur Signalerzeugung und -übertragung
aktivierbar sind. Eine Steuerung von Fahrzeugverriegelungsfunktionen sowie eine vom
Fahrzeug lösbare Anordnung der Transmitter ist dort nicht offenbart.
[0003] Die Erfindung hat die Aufgabe, eine bessere und komfortablere Benutzbarkeit des beweglichen
(Hand-)Senders eines gattungsgemäßen Fernbedienungssystems zu ermöglichen.
[0004] Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 erfindungsgemaß
gelöst.
[0005] Das Lichtleitkabel wird ausgehend von der Aufnahme für den Handsender bis zu wenigstens
einer in oder unmittelbar hinter der Karosserieaußenhaut angeordneten Ausmündung verlängert,
so daß die Signale des in der Aufnahme befindlichen Handsenders auf einen außerhalb
des Fahrzeugs befindlichen zweiten Empfänger gelangen können.
[0006] Die kennzeichnenden Merkmale der Unteransprüche offenbaren vorteilhafte Weiterbildungen
des erfindungsgemäßen Fernbedienungssystems.
[0007] Insbesondere kann mit dieser Anordnung ein zweiter Empfänger angesteuert werden,
der einem Garagentorantrieb zugeordnet ist, ohne daß der Fahrzeugbenutzer den Sender
aus der Aufnahme in die Hand nehmen und auf den zweiten Empfänger ausrichten muß.
Dies ist natürlich vor allem dann von Vorteil, wenn der Infrarot-Handsender mit dem
mechanischen Zündschlüssel in an sich bekannter Weise zusammengebaut ist (DE 33 14
072 C2, DE 38 28 794 A1). Dann braucht der Zündschlüssel nicht eigens aus dem Zünd-/Anlaßschloß
- das in diesem Fall als "Aufnahme" des Handsenders dient - abgezogen zu werden, um
den Garagentorantrieb steuern zu können.
Die wenigstens eine Ausmündung des Lichtleitkabels kann vorteilhaft hinter einer transparenten
Abdeckung angeordnet werden, die ohnehin in Gestalt der Streuscheiben der Scheinwerfer
oder sonstiger Lichtquellen vorhanden sind, oder auch hinter der Fahrgastraumverglasung.
Vorzugsweise ist die wenigstens eine Ausmündung an der Vorderseite des Kraftfahrzeugs
angeordnet; selbstverständlich können mehrere Ausmündungen vorgesehen sein, die dann
z. B. paarweise auf Vorder- und Rückseite des Kraftfahrzeugs angeordnet sind.
[0008] Von besonderem Interesse ist in dem erfindungsgemäßen System die Möglichkeit, in
dem Lichtleitkabel einen Signalwandler vorzusehen, der bei bevorzugt unterschiedlicher
Codierung des ersten - fahrzeuginternen - bzw. des zweiten -fahrzeugexternen - Empfängers
die auf den Code des ersten Empfängers abgestimmten codierten Signale des Handsenders
an den Code des zweiten Empfängers anpasst.
[0009] Das hat den Vorteil, daß ein verlorengegangener oder gestohlener Handsender nicht
auch noch ohne weiteres zur Öffnung der Garage mißbraucht werden kann.
Außerdem wird dadurch gleichzeitiges Ansprechen beider Empfänger bei Gebrauch des
Infrarot-Handsenders außerhalb des Fahrzeugs wirkungsvoll und sicher verhindert.
Aufgrund der relativ stark gebündelten Abstrahlung der Infrarotübertragung ist bei
Gebrauch des Infrarot-Handsenders innerhalb des Fahrzeugs bzw. der Aufnahme nicht
zu erwarten, daß auch der erste Empfänger anspricht; anderenfalls ist hier durch eine
geeignete - z. B. mechanische - Abschirmung ohne weiteres Abhilfe zu schaffen.
[0010] Wenn der erwähnte Signalwandler über eine Steckverbindung mit dem Lichtleitkabel
verbunden ist, so kann er bei Veräußerung des Fahrzeugs ohne weiteres abgezogen und
durch einen anderen Signalwandler oder eine einfache Überbrückung ersetzt werden.
Eine weitere praktische Variante besteht darin, daß der Signalwandler ein eigenständiger
Sender sein kann, in dem derselbe Code wie im zweiten Empfänger abgelegt ist und der
vom Handsender über das Lichtleitkabel zwischen Aufnahme und Steckverbindung zur Abgabe
seines Codesignals ansteuerbar ist, das dann über die Verzweigungen des Lichtleitkabels
zu den Ausmündungen in der Karosserieaußenhaut übertragen wird.
[0011] Eine besondere Variante besteht schließlich darin, die Sendersignale in Lichtleiter
einzukoppeln, die, wie bereits vorgeschlagen wurde, ohnehin im Fahrzeug zur Leitung
des Lichts von Signalleuchten vorgesehen sind und in dessen Außenhaut als Lichtaustrittsflächen
dieser Signalleuchten ausmünden.
[0012] Weitere Einzelheiten und Vorteile gehen aus der Zeichnung eines Ausführungsbeispiels
und deren sich hier anschließender eingehender Beschreibung hervor.
[0013] Es zeigen
- Figur 1
- eine schematische Gesamtansicht eines Fahrzeuges mit in der Karosserieaußenhaut ausmündenden
Lichtleitkabeln,
- Figur 2
- eine Schemadarstellung eines in dem Lichtleitkabel vorgesehenen Signalwandlers.
[0014] In
Figur 1 ist ein in Umrissen dargestelltes Kraftfahrzeug 1 mit einem ersten Empfänger 2 und
einem Steuergerät 3 einer nicht weiter dargestellten Zentralverriegelungsanlage ausgestattet.
Im Kraftfahrzeug 1 befindet sich ferner ein beweglicher Handsender 4 mit einer Sendetaste
4T und einem Emitter 4E (Fig. 2), der zur Fernsteuerung der Zentralverriegelungsanlage
vorgesehen ist und mit einem mechanischen Zündschlüssel 5 zusammengebaut ist, in einer
vorteilhaft durch das Zünd-/Anlaßschloß gebildeten Aufnahme 6. Im Bereich der Aufnahme
6 mündet ein Lichtleitkabel 7, das an einer Leitungsverzweigung 7' zu mehreren an
der Karosserieaußenhaut angeordneten Ausmündungen 8 hin verzweigt ist. Diese Ausmündungen
sind hinter Streuscheiben von Fahrzeugscheinwerfern SW oder anderen Lichtquellen oder
hinter der Fahrgastraumverglasung F angeordnet, bevorzugt, wie gezeigt, auf Vorder-
und Rückseite des Kraftfahrzeugs 1.
[0015] Außerhalb des Kraftfahrzeugs 1 ist ein zweiter Empfänger 9 angeordnet, zu welchem
- gestrichelt angedeutet - Signale von wenigstens einer der an der Karosserieaußenhaut
angeordneten Ausmündungen 8 kontaktlos übertragen werden können. Der zweite Empfänger
9 gehört vorzugsweise zu einem nicht dargestellten Garagentorantrieb.
[0016] Im übrigen werden die Ausmündungen 8 des Lichtleitkabels 7 in der Karosserieaußenhaut
so auszuführen sein, daß am zweiten Empfänger 9 auch bei nur ungefährer Ausrichtung
des Fahrzeugs 1 auf diesen eine hinreichende Signalintensität (z. B. Strahlbündelung
durch geeignete Linsen an den Ausmündungen 8) gewährleistet ist.
[0017] Beide Empfänger 2 und 9 und der Handsender 4 sind in bekannter Weise mit Codiermitteln,
z. B. Codierschaltern oder Codespeichern, versehen.
Im zweiten Empfänger ist bevorzugt ein anderer Code als im ersten Empfänger 2 abgelegt,
so daß die Signale des mit dem ersten Empfänger übereinstimmend codierten Handsenders
4 umgeformt werden müssen, um Schaltwirkungen am Garagentorantrieb auslösen zu können.
[0018] Diese Aufgabe wird von einem in
Figur 2 - in der gleiche Bauteile dieselben Bezugszeichen wie in Figur 1 haben - gezeigten
Signalwandler 10 übernommen, der mit dem Lichtleitkabel 7 unmittelbar hinter dessen
Mündung in die Aufnahme 6 verbunden ist. Die Mündung wird durch eine Sammellinse L
abgeschlossen, die dem erwähnten Emitter 4E des Handsenders 4 gegenüberliegt, wenn
sich dieser in der Arbeitsposition befindet. Die Arbeitsposition kann dabei durch
eine oder mehrere der Stellungen des nicht im einzelnen dargestellten, die Aufnahme
6 bildenden Zünd-/Lenkschlosses definiert sein.
In dem erwähnten Signalwandler 10 ist der auf den zweiten Empfänger 9 passende Code
abgelegt. Eine symbolisch angedeutete Steckverbindung 11 zwischen dem Lichtleitkabel
7 und dem Signalwandler 10 ermöglicht dessen raschen Austausch z. B. bei Veräußerung
des Fahrzeugs, so daß der Handsender 4 dann ohne jeden Eingriff in seinen Code bzw.
in den Code des zweiten Empfängers 9 nicht mehr zur Steuerung des letzteren verwendet
werden kann. Dem raschen Zugriff auf den Signalwandler 10 dient dessen Unterbringung
z. B. in einem abschließbaren Handschuhfach 12 des Kraftfahrzeugs 1, das üblicherweise
in der Nähe des Zünd-/Lenkschlosses angeordnet ist.
[0019] Bei Bedarf kann natürlich anstelle eines anderen Signalwandlers eine einfache Überbrückung
vorgesehen werden; ebenso wird eine Überbrückung vorgesehen, wenn der Fahrzeugeigner
ausdrücklich gleiche Codierung des ersten und des zweiten Empfängers verlangen sollte,
um den Garagentorantrieb mit dem Handsender 4 auch außerhalb des Fahrzeugs fernbedienen
zu können.
[0020] Selbstverständlich wird bedarfsweise eine Verstärkung der Signale des Handsenders
im Lichtleitkabel vorgesehen; ein geeigneter Verstärker 10' wird zu diesem Zweck in
den Signalwandler 10 bzw. in eine diesen ersetzende Überbrückung integriert.
[0021] Es versteht sich, daß es außer einem Garagentorantrieb auch noch andere Anwendungsfälle
für das erfindungsgemäße Fernbedienungssystem gibt, z. B. Zugangskontrollsysteme für
Parkflächen oder andere, dem öffentlichen Verkehr nicht zugängliche Verkehrsflächen
wie Werksgelände oder Kasernen.
1. Fernbedienungssystem für Verschlüsse, enthaltend
- einen beweglichen Infrarot-Sender (4) zur Erzeugung und kontaktlosen Abstrahlung
von gerichteten, codierten Steuersignalen bei Betätigung wenigstens einer Sendetaste
(4T),
- einen auf den Sender abgestimmten, an einem Kraftfahrzeug (1) angeordneten ersten
Empfänger (2) zum Empfang und zur Verarbeitung der von dem Sender übertragenen codierten
Steuersignale sowie zur Auslösung von Schaltwirkungen an einer fernbedienbaren Fahrzeugverriegelung
(3),
- eine in dem Kraftfahrzeug angeordnete Aufnahme (6) für den Sender,
- wenigstens ein im Bereich der Aufnahme mündendes Lichtleitkabel (7) zur Übertragung
von Signalen des Senders,
- einen mit dem Lichtleitkabel wenigstens mittelbar korrespondierenden zweiten Empfänger
zur Auslösung von Schaltwirkungen an einer weiteren Verriegelungseinrichtung bei Empfang
von durch den in der Aufnahme befindlichen Sender ausgelösten und durch das Lichtleitkabel
geleiteten Signalen,
gekennzeichnet durch
- wenigstens eine an der Außenhaut des Kraftfahrzeugs (1) angeordnete Ausmündung (8)
des von der Aufnahme (6) ausgehenden Lichtleitkabels (7), so daß die durch den in
der Aufnahme (6) befindlichen Sender (4) ausgelösten Signale auf den außerhalb des
Fahrzeugs (1) befindlichen zweiten Empfänger (9) gelangen können.
2. Fernbedienungssystem nach Anspruch 1, in welchem der bewegliche Sender auch zur Steuerung
eines elektrischen Garagentorantriebs vorgesehen ist,
gekennzeichnet durch
Zuordnung des zweiten Empfängers (9) zu dem Garagentorantrieb.
3. Fernbedienungssystem nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch
- Kopplung des Senders (4) mit einem mechanisch codierten Schlüssel (5) und
- Ausbildung der Aufnahme (6) als Zünd- und/oder Lenkschloß.
4. Fernbedienungssystem nach Anspruch 1, 2 oder 3,
gekennzeichnet durch
- Ablage unterschiedlicher Codes im ersten (2) bzw. im zweiten Empfänger (9),
- Ablage des Codes des ersten Empfängers (2) im beweglichen Sender (4) und
- einen in das Lichtleitkabel (7) eingeschleiften Signalwandler (10) zur Anpassung
der codierten Signale des Senders (4) an den Code des zweiten Empfängers (9).
5. Fernbedienungssystem nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
Verzweigung des Lichtleitkabels (7) in einer Leitungsverzweigung (7') zu mehreren
Ausmündungen (8) hin.
6. Fernbedienungssystem nach Anspruch 1 oder 5,
gekennzeichnet durch
Anordnung der Ausmündung (8) in Nachbarschaft zu einem transparenten Teil der Außenhaut
des Kraftfahrzeugs (1), insbesondere auf der Vorder- und/oder Rückseite des Kraftfahrzeugs
(1).
7. Fernbedienungssystem nach Anspruch 6,
gekennzeichnet durch
Anordnung der Ausmündung (8) hinter einer Abdeckung einer Beleuchtungseinrichtung
(SW).
8. Fernbedienungssystem nach Anspruch 6,
gekennzeichnet durch
Anordnung der Ausmündung (8) hinter einer Fensterscheibe (F) der Kraftfahrzeugkarosserie.
9. Fernbedienungssystem nach Anspruch 4,
gekennzeichnet durch
Anschluß des Signalwandlers (10) an das Lichtleitkabel (7) über eine leicht lösbare
Verbindung, insbesondere über eine Steckverbindung (11).
10. Fernbedienungssystem nach Anspruch 4 oder 9,
gekennzeichnet durch
Ausführung des Signalwandlers (10) als eigenständiger Sender, in dem derselbe Code
wie im zweiten Empfänger (9) abgelegt ist und der durch den beweglichen Sender (4)
zur Abgabe seines Codesignals auf den zweiten Empfänger (9) aktivierbar ist.
11. Fernbedienungssystem nach Anspruch 1 oder 9,
gekennzeichnet durch
einen mit dem Lichtleitkabel (7) verbundenen Verstärker (10').
12. Fernbedienungssystem nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
Einkopplung der Signale des beweglichen Infrarotsenders (4) in Lichtleiter, die im
Fahrzeug (1) vorgesehen sind und als Lichtaustrittsflächen von Signalleuchten in der
Karosserieaußenhaut ausmünden.
13. Fernbedienungssystem nach Anspruch 9 oder 10,
gekennzeichnet durch
Unterbringung des Signalwandlers (10) und dessen leicht lösbarer Verbindung mit dem
Lichtleitkabel (7) in einem abschließbaren Handschuhfach (12) des Kraftfahrzeugs (1).
1. Remote-control system for locks, containing
- a mobile infrared transmitter (4) for generating and radiating in a contactless
manner directional, coded control signals on the actuation of at least one transmitting
key (4T),
- a first receiver (2) tuned to the transmitter and arranged on a motor vehicle (1),
for receiving and for processing the coded control signals transmitted by the transmitter
and for triggering switching effects on a remote-controlled vehicle locking system
(3),
- a receptacle (6) arranged in the motor vehicle for the transmitter,
- at least one optical cable (7) leading into the region of the receptacle, for transmitting
signals from the transmitter,
- a second receiver corresponding at least indirectly to the optical cable, for triggering
switching effects on a further locking device on the reception of signals triggered
by the transmitter located in the receptacle and conducted through the optical cable,
characterised by
- at least one exit hole (8), arranged on the outer skin of the motor vehicle (1),
of the optical cable (7) emerging from the receptacle (6), so that the signals triggered
by the transmitter (4) located in the receptacle (6) can pass to the second receiver
(9) located outside the vehicle (1).
2. Remote-control system according to Claim 1, in which the mobile transmitter is also
provided for controlling an electrical garage door drive, characterised by
assignment of the second receiver (9) to the garage door drive.
3. Remote-control system according to Claim 1 or 2, characterised by
- coupling of the transmitter (4) to a mechanically coded key (5) and
- construction of the receptacle (6) as an ignition and/or steering lock.
4. Remote-control system according to Claim 1, 2 or 3,
characterised by
- storage of different codes in the first (2) and in the second receiver (9), respectively,
- storage of the code of the first receiver (2) in the mobile transmitter (4) and
- a signal transducer (10) looped into the optical cable (7), for matching the coded
signals of the transmitter (4) to the code of the second receiver (9).
5. Remote-control system according to Claim 1,
characterised by
branching of the optical cable (7) in a line branch (7') to a plurality of exit holes
(8).
6. Remote-control system according to Claim 1 or 5,
characterised by
arrangement of the exit hole (8) in the vicinity of a transparent part of the outer
skin of the motor vehicle (1), preferably at the front and/or rear of the motor vehicle
(1).
7. Remote-control system according to Claim 6,
characterised by
arrangement of the exit hole (8) behind a cover of a lighting device (SW).
8. Remote-control system according to Claim 6,
characterised by
arrangement of the exit hole (8) behind a window pane (F) of the motor vehicle body.
9. Remote-control system according to Claim 4,
characterised by
connection of the signal transducer (10) to the optical cable (7) via an easily detachable
connection, preferably via a plug-in connection (11).
10. Remote-control system according to Claim 4 or 9,
characterised by
design of the signal transducer (10) as an independent transmitter, in which the same
code as in the second receiver (9) is stared and which can be activated by the mobile
transmitter (4) to transmit its code signal to the second receiver (9).
11. Remote-control system according to Claim 1 or 9,
characterised by
an amplifier (10') connected to the optical cable (7).
12. Remote-control system according to Claim 1,
characterised by
injection of the signals of the mobile infrared transmitter (4) into optical waveguides
which are provided in the vehicle (1) and lead into the vehicle body outer skin as
light exit surfaces of signalling lamps.
13. Remote-control system according to Claim 9 or 10,
characterised by
mounting of the signal transducer (10), and the easily detachable connection of the
said signal transducer (10) to the optical cable (7), in a lockable glove compartment
(12) of the motor vehicle (1).
1. Dispositif de télécommande pour fermetures comprenant
- un émetteur d'infrarouges mobile (4) destiné à produire et émettre sans contact
des signaux de commande codés dirigés lorsqu'on actionne au moins une touche d'émission
(4T),
- un premier récepteur (2) accordé à l'émetteur, monté sur le véhicule automobile
(1) destiné à recevoir et traiter les signaux de commande codés transmis en provenance
de l'émetteur, ainsi que pour déclencher des actions de manoeuvre sur un verrouillage
télécommandé du véhicule (3),
- une niche de logement (6) prévue sur le véhicule automobile pour loger l'émetteur,
- au moins un câble conducteur de lumière (7) débouchant dans la région de la niche,
pour la transmission des signaux de l'émetteur,
- un deuxième récepteur correspondant au moins indirectement avec le câble conducteur
de lumière, destiné à déclencher des actions de manoeuvre sur un autre dispositif
de verrouillage à la réception de signaux émis par l'émetteur placé dans la niche,
et de signaux conduits par le câble conducteur de lumière,
caractérisé par
- au moins une sortie (8) du câble conducteur de lumière (7) disposée dans l'enveloppe
extérieure du véhicule automobile (1) partant de la niche (6) de telle manière que
les signaux émis par l'émetteur (4) situé dans la niche (6) puissent parvenir au deuxième
récepteur (9) qui se trouve a l'extérieur du véhicule (1).
2. Système de télécommande selon la revendication 1, dans lequel l'émetteur mobile est
aussi prévu pour commander un entraînement électrique de porte de garage,
caractérisé en ce que
le deuxième récepteur (9) est agencé sur l'entraînement de la porte de garage.
3. Système de télécommande selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
- l'émetteur (4) est accouplé à une clé (5) à codage mécanique, et
- la niche (6) est constituée par une serrure de contact et/ou de direction.
4. Système de télécommande selon la revendication 1, 2 ou 3,
caractérisé en ce que
- des codes différents sont introduits dans le premier récepteur (2) et dans le deuxième
récepteur (9),
- le code du premier récepteur (2) est introduit dans l'émetteur mobile (4) et
- un convertisseur de signaux (10) est intercalé dans le câble conducteur de lumière
(7) pour adapter les signaux codés de l'émetteur (4) au code du deuxième récepteur
(9).
5. Système de télécommande selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le câble conducteur de lumière (7) se ramifie en plusieurs sorties (8) dans une ramification
de conducteurs (7').
6. Système de télécommande selon la revendication 1 ou 5,
caractérisé en ce que
la sortie (8) est agencée à proximité d'une partie transparente de l'enveloppe extérieure
du véhicule automobile (1), notamment sur le côté avant et/ou le côté arrière du véhicule
automobile (1).
7. Système de télécommande selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
la sortie (8) est disposée derrière l'élément de recouvrement d'un dispositif d'éclairage
(SW).
8. Système de télécommande selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
la sortie (8) est disposée derrière une vitre de fenêtre (F) de la carrosserie du
véhicule automobile.
9. Système de télécommande selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
le convertisseur de signaux (10) est raccordé au câble conducteur de lumière (7) par
l'intermédiaire d'une connexion facilement démontable, notamment par l'intermédiaire
d'une connexion à fiche (11).
10. Système de télécommande selon la revendication 4 ou 9,
caractérisé en ce que
le convertisseur de signaux (10) est constitué par un émetteur autonome dans lequel
est introduit le même code que dans le deuxième récepteur (9), et qui peut être activé
par l'émetteur mobile (4) pour envoyer son signal de code au deuxième récepteur (9).
11. Système de télécommande selon la revendication 1 ou 9,
caractérisé par
un amplificateur (10') connecté au câble conducteur de lumière (7).
12. Système de télécommande selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les signaux de l'émetteur d'infrarouges mobile (4) sont introduits dans des conducteurs
de lumière qui sont prévus dans le véhicule (1) et qui débouchent dans l'enveloppe
extérieure de la carrosserie sous la forme de surfaces de sortie de lumière de feux
de signalisation.
13. Système de télécommande selon la revendication 9 ou 10,
caractérisé en ce que
le convertisseur de signaux (10) et sa connexion facilement séparable qui le connecte
au câble conducteur de lumière (7) sont logés dans une boite à gants (12) verrouillable
du véhicule automobile (1).

