[0001] Die Erfindung betrifft ein phosphatfreies Waschmittel mit 5 bis 50 Gew%, vorzugsweise
10 bis 30 Gew%, mindestens eines Tensids, 0,5 bis 60 Gew% eines Gerüststoffes sowie
üblichen Waschhilfsstoffen.
[0002] Es ist seit mehr als 80 Jahren Stand der Technik, Natriumsilikate, meist in Form
ihrer wäßrigen Lösung, auch als Wasserglas bezeichnet, in Waschmittelformulierungen
einzubauen.
[0003] Natriumsilikate wurden lange Zeit, vor allem in Verbindung mit Soda, als Gerüststoffe
in Waschmitteln eingesetzt, im Laufe der modernen Waschmittelentwicklung jedoch durch
Substanzen mit besseren Buildereigenschaften, wie z.B. kondensierte Phosphate, abgelöst.
[0004] Aufgrund der in vielen Ländern Europas und der USA in Kraft getretenen restriktiven
Waschmittelphosphat-Gesetzgebung ist heute Zeolith 4A in Verbindung mit Polycarboxylaten
der Basis-Gerüststoff für viele Waschmittelprodukte. Der Zusatz von amorphem Natriumdisilikat
in Form von Wasserglas oder als Pulver in einer Menge um 5 Gew% ist bei der Mehrzahl
der gefertigten Waschmittel auch heute noch üblich. Die dem Natriumdisilikat zufallende
Aufgabe beschränkt sich dabei nicht auf seine korrosionsinhibierende Wirkung. Es dient
auch als Gerüststoff mit guten Absorptionseigenschaften für Flüssigbestandteile und
verbessert aufgrund seiner dispergierenden Wirkung das Schmutztragevermögen der Waschlauge.
Außerdem bindet es einen Teil der Härtebildner des Waschwassers und begünstigt auch
dadurch das Waschergebnis.
[0005] Amorphe, wasserfreie Natriumdisilikate sind auch Bestandteil phosphathaltiger Reiniger
zur Anwendung in Geschirrspülautomaten (vgl. US-A-4 077 897, US-A-4 199 468 und EP-A-0
256 679).
[0006] Wie nun überraschend gefunden wurde, können die waschtechnischen Eigenschaften handelsüblicher
Natriumdisilikate, welche normalerweise Wassergehalte von 15 - 23 Gew.-% aufweisen,
wesentlich gesteigert werden, wenn man eine Teilentwässerung dieser Produkte vornimmt.
[0007] Zur Teilentwässerung derartiger Natriumdisilikate zu amorphen Natriumdisilikaten
mit Wassergehalten von 0,3 bis 6 Gew.-%, vorzugsweise von 0,5 bis 2 Gew.-%, bringt
man z.B. das pulverförmige amorphe Natriumdisilikat mit einem Wassergehalt von 15
bis 23 Gew.-% in einen geneigt angeordneten, mit Einrichtungen zur Bewegung von Feststoff
ausgerüsteten Drehrohrofen ein, in dem man es mit Rauchgas bei Temperaturen von 250
bis zu 500 °C 1 bis 60 Minuten im Gegenstrom behandelt, wobei der Drehrohrofen derart
isoliert ist, daß die Temperatur seiner Außenwand weniger als 60 °C beträgt. Das aus
dem Drehrohrofen austretende amorphe Natriumdisilikat kann mit Hilfe eines mechanischen
Brechers auf Korngrößen von 0,1 bis 12 mm zerkleinert werden. Vorzugweise wird das
zerkleinerte Natriumdisilikat mit einer Mühle auf Korngrößen von 2 bis 400 »m gemahlen,
wobei die Mühle mit einer Umfangsgeschwindigkeit von 0,5 bis 60 m/s betrieben wird.
[0008] Im einzelnen ist das phosphatfreie Waschmittel vorliegender Erfindung nunmehr dadurch
gekennzeichnet, daß es als Gerüststoff ein amorphes, wasserarmes Natriumdisilikat
mit einem Wassergehalt von 0,3 bis 6 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 2 Gew.-%, enthält.
[0009] Ausgehend von einem handelsüblichen Natriumdisilikat mit einem Wassergehalt von 18
Gew% wurden folgende teilentwässerte Produkte hergestellt:
| Beispiel |
Wassergehalt (Gew% H₂O) |
| I (Ausgangsprodukt) |
18 |
| II |
0,3 |
| III |
0,7 |
| IV |
1,5 |
| V |
3,1 |
| VI |
5 |
[0010] Nach dem Sprühnebelmischverfahren wurden entsprechend der nachstehenden Basisformulierung
mit den einzelnen Natriumdisilikat-Spezies (NaDS; Beispiele I - VI) Waschmittel gefertigt:

[0011] Jeweils 2,5 g bzw. 4,5 g der Na-Disilikate entsprechend den Beispielen I - VI wurden
zwecks Feststellung ihres Wasserhärte-Bindevermögens (verbleibende Rest-Wasserhärte)
in 1000 ml Wasser der Härte 18°dH gelöst, die Lösung genau 1/2 Stunde bei 60°C mittels
eines Magnetrührers mit ca. 500 Upm gerührt, dann in Eiswasser schnell auf 2o°C abgekühlt
und anschließend über ein Membranfilter mit einer Porenweite von 0,45 »m vom unlöslichen
Rückstand befreit. Die gleiche Prozedur wurde auch mit dem verwendeten Wasser von
18°dH ohne Na-Disilikat-Zusatz durchgeführt, um den Fehler zu eliminieren, der durch
eine mögliche Ausfällung von Ca und Mg als Carbonat zustande käme.
[0012] In gleicher Weise wurden jeweils 10 g der Waschmittel auf der Grundlage vorstehender
Basisformulierung mit Na-Disilikat entsprechend den Beispielen I-VI in Wasser von
18°dH gelöst und die Lösungen wie oben beschrieben behandelt. Die Basisformulierung
ohne Na-Disilikat-Zusatz wurde als Blindprobe in die Versuchsreihe mit einbezogen.
[0013] In den Filtraten der einzelnen Lösungen sowie in dem identisch behandelten und filtrierten
Wasser ohne Zusatz wurden mittels Atomabsorption die Rest-Gehalte an Calcium und Magnesium
bestimmt, die in Tabelle 1 zusammengestellt sind:

[0014] Aus den gefundenen Werten für die Rest-Wasserhärte geht eindeutig die Überlegenheit
der teilentwässerten Na-Disilikate (Beispiel II-VI) gegenüber den Ausgangsprodukten
mit 18 Gew% H₂O (Beispiel I) hervor.
[0015] Da im allgemeinen ein höheres Vermögen, die Wasserhärte zu binden, auch eine Verbesserung
der Waschergebnisse erwarten läßt, wurden mit den Waschmitteln (Typ A), die entsprechend
den Beispielen I - VI mit den einzelnen Na-Disilikat-Spezies ausgestattet waren, Waschversuche
in einer Haushaltswaschmaschine unter folgenden Bedingungen durchgeführt:
| Waschmaschine: |
Miele TMT |
| Temperatur: |
60°C |
| Wasserhärte: |
18°dH |
| Ballast: |
3,75 kg unbeschmutztes Testgewebe |
| Programm: |
Einlaugenverfahren |
| Waschmitteldosierung: |
175 g |
Verwendete Testgewebe:
[0016] (EMPA = Eidgenössische Materialprüfungsanstalt St. Gallen, Schweiz;
WFK = Wäschereiforschung Krefeld)
a) Für Primärwaschwirkung (Schmutzentfernung und Bleiche):
EMPA BW 101 (Standard-Anschmutzung)
EMPA PE/BW 104 (Standard-Anschmutzung)
WFK BW 10C (Standard-Anschmutzung)
WFK BW 10G (Tee-Anschmutzung)
WFK PE/BW 20G (Tee-Anschmutzung)
b) Für Sekundärwaschwirkung:
EMPA - Baumwolle
WFK - Frottee
Die Prüfung der Primärwaschwirkung wurde mittels optischer Remissionsmessung vorgenommen
und in Form der Remissionsdifferenz ausgedrückt, die sich aus der Differenz der Werte
nach und vor dem Waschen ergibt:
- ΔR
- = Remissionsdifferenz (%)
- Rn
- = Remission nach dem Waschen (%)
- Rv
- = Remission vor dem Waschen (%)
Der Aschewert, als Maß für die Gewebeinkrustation, wurde nach 25 Waschgängen bestimmt,
indem der prozentuale Glührückstand bei 800°C ermittelt wurde.
[0017] In der Tabelle 2 sind die Waschergebnisse zusammengefaßt, die mit den Waschmitteln
(Typ A) auf Basis der Na-Disilikate entsprechend den Beispielen I-VI erhalten wurden.
Erwartungsgemäß zeigen die mit teilentwässertem Na-Disilikat ausgestatteten Waschmittel
(Typ A) eine deutliche Überlegenheit gegenüber der Waschmittelformulierung auf Basis
des Ausgangsproduktes (Beispiel I, Na-Disilikat mit 18 % H₂O).
[0018] Die auf Basis der Beispiele I - VI hergestellten Waschmittel (Typ A) wurden auch
einem Test zur Ermittlung der Lagerstabilität unterworfen. Hierbei wurden die einzelnen
Waschmittelproben in geschlossenen Pappkartons (Wachs-Karton, Wasserdampfdurchlässigkeit:
ca. 10 g m⁻² Tag ⁻¹) in einem Klimaschrank bei 37°C und 70 % rel. Luftfeuchte 4 Wochen
gelagert. Die Rieselfähigkeit wurde entsprechend Tabelle 3 beurteilt. Wie Tabelle
3 zu entnehmen ist, zeigen sich die Waschmittel (Typ A) auf Basis der erfindungsgemäßen
teilentwässerten Produkte (Beispiele II - VI) klar überlegen, indem sie ihre Rieselfähigkeit
mehr oder weniger beibehalten, während das handelsübliche Na-Disilikat (Beispiel I)
unter den gewählten Lagerbedingungen vollkommen verhärtet.

[0019] Unter anionischen Tensiden sind die wasserlöslichen Salze höherer Fettsäuren oder
Harzsäuren, wie Natrium- oder Kaliumseifen von Kokos-, Palmkern- oder Rüböl sowie
von Talg und Gemischen davon zu verstehen. Weiterhin zählen dazu höhere alkylsubstituierte,
aromatische Sulfonate, wie Alkylbenzolsulfonate mit 9 bis 14 C-Atomen im Alkylrest,
Alkylnaphthalinsulfonate, Alkyltoluolsulfonate, Alkylxylolsulfonate oder Alkylphenolsulfonate;
Fettalkoholsulfate (R-CH₂-O-SO₃Na; R = C₁₁₋₁₇) oder Fettalkoholethersulfate, wie Alkalilaurylsulfat
oder Alkalihexadecylsulfat, Triethanolaminlaurylsulfat, Natrium- oder Kaliumoleylsulfat,
Natrium- oder Kaliumsalze von mit 2 bis 6 Mol Ethylenoxid ethoxyliertem Laurylsulfat.
Weitere geeignete anionische Tenside sind sekundäre lineare Alkansulfonate sowie α-Olefinsulfonate
mit einer Kettenlänge von 12-20 C-Atomen.
[0020] Unter nichtionischen Tensiden sind solche Verbindungen zu verstehen, die eine organische,
hydrophobe Gruppe sowie einen hydrophilen Rest aufweisen, z.B. die Kondensationsprodukte
von Alkylphenolen oder höheren Fettalkoholen mit Ethylenoxid (Fettalkoholethoxylate),
die Kondensationsprodukte von Polypropylenglykol mit Ethylenoxid oder Propylenoxid,
die Kondensationsprodukte von Ethylenoxid mit dem Reaktionsprodukt aus Ethylendiamin
und Propylenoxid, sowie langkettige tertiäre Aminoxide

Schließlich umfassen Tenside mit zwitterionischem (ampholytischem) Charakter folgende
Verbindungen:
Derivate von aliphatischen, sekundären und tertiären Aminen oder quaternären Ammoniumverbindungen
mit 8 bis 18 C-Atomen und einer hydrophilen Gruppe im aliphatischen Rest, wie z.B.
Natrium-3-dodecylaminopropionat, Natrium-3-dodecylaminopropansulfonat, 3-(N,N-Dimethyl-N-hexadecyl-amino)-propan-1-sulfonat
oder Fettsäureaminoalkyl-N,N-dimethylacetobetain, wobei die Fettsäure 8 bis 18 C-Atome
und der Alkylrest 1 - 3 C-Atome enthält.
[0021] Als Waschhilfsstoffe gemäß der Erfindung eignen sich schwach sauer, neutral oder
alkalisch reagierende anorganische oder organische Salze, insbesondere anorganische
oder organische Komplexbildner.
[0022] Brauchbare, schwach sauer, neutral oder alkalisch reagierende Salze sind beispielsweise
die Bicarbonate oder Carbonate der Alkalien, weiterhin die Alkalisalze von organischen,
nicht kapillaraktiven, 1 bis 8 C-Atome enthaltenden Sulfonsäuren, Carbonsäuren und
Sulfocarbonsäuren. Hierzu gehören beispielsweise wasserlösliche Salze der Benzol-,
Toluol- oder Xylolsulfonsäure, wasserlösliche Salze der Sulfoessigsäure, Sulfobenzoesäure
oder Salze von Sulfodicarbonsäuren sowie die Salze der Essigsäure, Milchsäure, Zitronensäure,
Weinsäure, Oxydiessigsäure (HOOC-CH₂-O-CH₂-COOH), Oxydibernsteinsäure, 1,2,3,4-Cyclopentantetracarbonsäure,
Polycarboxylate, Polyacrylsäure und Polymaleinsäure. Zu den organischen Komplexbildnern
gehören beispielsweise Nitrilotriessigsäure, Ethylendiamintetraessigsäure, N-Hydroxyethylethylendiamintriessigsäure
oder Polyalkylen-polyamin-N-polycarbonsäuren.
[0023] Waschhilfsstoffe gemäß der Erfindung umfassen ferner Produkte wie die Alkali- oder
Ammoniumsalze der Schwefelsäure, Borsäure, Alkylen-, Hydroxyalkylen- oder Aminoalkylenphosphonsäure
sowie Bleichmittel, Stabilisatoren für Peroxidverbindungen (Bleichmittel) und wasserlösliche
organische Komplexbildner.
[0024] Im einzelnen gehören zu den Bleichmitteln Natriumperboratmono- oder tetrahydrat,
Na-Percarbonat, die Alkalisalze der Peroxomono- oder Peroxodischwefelsäure, die Alkalisalze
der Peroxodiphoshorsäure (H₄P₂O₈), und Alkalisalze von Peroxocarbonsäuren, wie Diperoxododekandisäure.
Als Stabilisatoren für diese Bleichmittel fungieren z.B. wasserlösliches, gefälltes
Magnesiumsilikat, organische Komplexbildner wie die Alkalisalze der Iminodiessigsäure,
Nitrilotriessigsäure, Ethylendiamintetraessigsäure, Methylendiphosphonsäure, 1-Hydroxyethan-1,1-diphosphonsäure
und Nitrilotrismethylenphosphonsäure.
[0025] Waschhilfsstoffe, die das Schmutztragevermögen von Waschflotten erhöhen, wie Carboxymethylcellulose,
Carboxymethylstärke, Methylcellulose oder Copolymere von Maleinsäureanhydrid mit Methylvinylether
oder Acrylsäure, Schaumregulatoren, wie Mono- und Dialkylphosphorsäureester mit 16
bis 20 C-Atomen im Alkylrest sowie optische Aufheller, Desinfizienzien und Enzyme,
wie Proteasen, Amylasen, Lipasen, können ebenfalls zusätzliche Bestandteile des Waschmittels
der Erfindung sein.
Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en): AT, BE, CH, DE, DK, FR, GB, GR,
IT, LI, LU, NL, SE
1. Phosphatfreies Waschmittel mit 5 bis 5o Gew% mindestens eines Tensids, 0,5 bis 60
Gew% eines Gerüststoffes sowie üblichen Waschhilfsstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß es als Gerüststoff ein amorphes, wasserarmes Natriumdisilikat mit einem Wassergehalt
von 0,3 bis 6 Gew% enthält.
2. Waschmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das amorphe Natriumdisilikat 0,5 bis 2 Gew% Wasser enthält.
Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en): ES
1. Verfahren zur Herstellung eines phosphatfreien Waschmittels, dadurch gekennzeichnet, daß man 5 bis 50 Gewichts% mindestens eines Tensids und 0,5 bis 60 Gewichts% amorphes,
wasserarmes Natriumdisilikat mit einem Wassergehalt von 0,3 bis 6 Gewichts% als Gerüststoff
zusammen mit üblichen Waschhilfsstoffen intensiv vermischt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das amorphe Natriumdisilikat 0,5 bis 2 Gewichts% Wasser enthält.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das amorphe, wasserarme Natriumdisilikat durch Teilentwässerung von handelsüblichem
pulverförmigem, amorphem Natriumdisilikat mit einem Wassergehalt von 15 bis 23 Gew%
hergestellt wurde.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das amorphe, wasserarme Natriumdisilikat erhalten wurde durch Einbringen des
pulverförmigen, amorphen Natriumdisilikates mit einem Wassergehalt von 15 bis 23 Gew%
in einen geneigt angeordneten, mit Einrichtungen zur Bewegung von Feststoff ausgerüsteten
Drehrohrofen, durch 1 bis 60minutiges Behandeln im Drehrohrofen mit Rauchgas bei Temperaturen
von 250 bis zu 500°C im Gegenstrom, wobei der Drehrohrofen derart isoliert war, daß
die Temperatur seiner Außenwand weniger als 60°C betrug, sowie durch Zerkleinern des
aus dem Drehrohrofen austretenden amorphen Natriumdisilikates mit Hilfe eines mechanischen
Brechers auf Korngrößen von 0,1 bis 12 mm und anschließendes Mahlen auf Korngrößen
von 2 bis 400 »m.
Claims for the following Contracting State(s): AT, BE, CH, DE, DK, FR, GB, GR, IT,
LI, LU, NL, SE
1. A phosphate-free detergent containing 5 to 50 % by weight of at least one surfactant,
0.5 to 60 % by weight of a matrix substance and also standard laundry aids, which
detergent contains an amorphous low-water sodium disilicate having a water content
of 0.3 to 6 % by weight as matrix substance.
2. The detergent as claimed in claim 1, wherein the amorphous sodium disilicate contains
0.5 to 2 % by weight of water.
Claims for the following Contracting State(s): ES
1. A process for the production of a phosphate-free detergent which comprises intensively
mixing 5 to 50 % by weight of at least one surfactant and 0.5 to 60 % by weight of
amorphous low-water sodium disilicate having a water content of 0.3 to 6 % by weight
as matrix substance together with standard laundry aids.
2. The process as claimed in claim 1, wherein the amorphous sodium disilicate contains
0.5 to 2 % by weight of water.
3. The process as claimed in claim 1 or 2, wherein the amorphous low-water sodium disilicate
has been produced by partial dehydration of commercial powdered amorphous sodium disilicate
having a water content of 15 to 23 % by weight.
4. The process as claimed in claim 3, wherein the amorphous low-water sodium disilicate
has been obtained by introducing the powdered amorphous sodium disilicate having a
water content of 15 to 23 % by weight into a rotary tubular kiln arranged at an angle
and fitted with devices for agitating solid, by treating it for 1 to 60 minutes in
the rotary tubular kiln in countercurrent with furnace gas at temperatures from 250
to 500°C, the rotary tubular kiln having been insulated in a manner such that the
temperature of its outside wall was less than 60°C, and by comminuting the amorphous
sodium disilicate emerging from the rotary tubular kiln to a particle size of 0.1
to 12 mm with a mechanical crusher and then grinding to a particle size of 2 to 400
»m.
Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s): AT, BE, CH, DE, DK,
FR, GB, GR, IT, LI, LU, NL, SE
1. Détergent sans phosphates contenant au moins 5 à 50 % en poids d'un tensioactif, 0,5
à 60 % en poids d'un adjuvant ainsi que des produits lessiviels usuels, caractérisé
en ce qu'il contient comme adjuvant un disilicate de sodium amorphe pauvre en eau,
ayant une teneur en eau de 0,3 à 6 % en poids.
2. Détergent selon la revendication 1, caractérisé en ce que ledit silicate de sodium
amorphe contient 0,5 à 2 % en poids d'eau.
Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s): ES
1. Procédé de production d'un détergent sans phosphates, caractérisé en ce qu'on mélange
intensément 5 à 50 % en poids au moins d'un tensioactif et 0,5 à 60 % en poids de
disilicate de sodium amorphe, pauvre en eau, ayant une teneur en eau de 0,3 à 6 %
en poids en tant qu'adjuvant avec des produits lessiviels usuels.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le disilicate de sodium amorphe
contient 0,5 à 2 % en poids d'eau.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le disilicate de sodium
amorphe, pauvre en eau, a été préparé par déshydratation partielle de disilicate de
sodium amorphe pulvérulent du commerce, ayant une teneur en eau de 15 à 23 % en poids.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'on a obtenu le disilicate de
sodium amorphe, pauvre en eau, par introduction du disilicate de sodium amorphe pulvérulent
ayant une teneur en eau de 15 à 23 % en poids dans un four tubulaire tournant incliné,
équipé de dispositifs d'agitation de solides, par son traitement à contre-courant
pendant 1 à 60 min dans le four tubulaire tournant par du gaz de fumée à des températures
comprises entre 250 et 500°C, le four tubulaire tournant étant isolé de telle sorte
que la température de sa paroi externe était inférieure à 60°C, puis par broyage du
disilicate de sodium amorphe au sortir du four tubulaire tournant à l'aide d'un broyeur
mécanique à des grosseurs de grain de 0,1 à 12 mm et mouture subséquente à des grosseurs
de grain de 2 à 400 »m.