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EP 0 445 337 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.08.1994 Patentblatt 1994/34 |
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Anmeldetag: 09.03.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F28D 1/047 |
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Heizkörper
Radiator
Radiateur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.09.1991 Patentblatt 1991/37 |
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Patentinhaber: Zehnder Verkaufs- und Verwaltungs AG |
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CH-5722 Gränichen (CH) |
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Erfinder: |
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- Dieterle, Richard
D-7830 Emmendingen (DE)
- Kriese, Peter
D-7630 Lahr 12 Dinglingen (DE)
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Vertreter: Stenger, Watzke & Ring
Patentanwälte |
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Kaiser-Friedrich-Ring 70 40547 Düsseldorf 40547 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 350 453 DE-U- 8 906 829
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CH-A- 675 472 US-E- 32 616
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Heizkörper mit zwei senkrechten, im Abstand parallel
zueinander verlaufenden Rohren, die am unteren Ende jeweils an einen ortsfest verlegten
Vorlauf bzw. Rücklauf anschließbar und miteinander durch eine Mehrzahl von waagerechten,
ebenfalls parallel zueinander verlaufenden Rohren mit kreisförmigem Querschnitt verbunden
sind, deren Inneres über in den miteinander verschweißten Rohren ausgebildete Öffnungen
mit dem Inneren der senkrechten Rohre in Verbindung steht, wobei die waagerechten
Rohre C-förmig ausgebildet und mit ihren sich an jeweils einen Rohrbogen anschließenden
Endstücken derart an jeweils eines der senkrechten Rohre angeschlossen sind, daß das
zwischen den beiden Rohrbögen verlaufende, den Abstand zwischen den senkrechten Rohren
übersteigende Rohrmittelstück mit Abstand vor den senkrechten Rohren verläuft.
[0002] Ein Heizkörper der voranstehend beschriebenen Art ist aus der DE-U-89 06 829 bekannt.
Bei dieser bekannten Konstruktion sind die senkrecht verlaufenden Rohre mit rechtseckigem
Querschnitt ausgeführt und in einem zentralen Verteilungskörper zusammengefaßt, und
zwar entweder unmittelbar aneinanderliegend oder mit Abstand parallel zueinander verlaufend.
Die waagerechten, in der Draufsicht C-förmigen und mit kreisförmigem Querschnitt ausgebildeten
Rohre werden in Öffnungen eingeschweißt, die in den Seitenwänden der rechteckigen,
senkrecht verlaufenden Rohre ausgebildet werden.
[0003] Bei diesem bekannten Heizkörper kann die Wärmeaustauschfläche nicht nur durch Variation
der Anzahl der waagerechten Rohre und gegebenenfalls die Länge der senkrechten Rohre
an den jeweiligen Bedarf angepaßt werden, sondern auch durch eine Veränderung der
Länge der C-förmig ausgebildeten, waagerecht verlaufenden Rohre. Die bekannte Konstruktion
vernachlässigt jedoch Fragen der Standardisierung, der wirtschaftlichen Herstellung
und Verwendung und auch der optischen Wirkung.
[0004] Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, einen Heizkörper der aus der DE-U-89 06 829 bekannten Art derart weiterzubilden,
daß bei Aufrechterhaltung sämtlicher Möglichkeiten zur Veränderung der Wärmeaustauschfläche
einerseits eine Standardisierung derartiger Heizkörper möglich und andererseits die
Herstellung und Montage vereinfacht und damit wirtschaftlicher gemacht werden.
[0005] Die
Lösung dieser Aufgabenstellung durch die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Endstücke
der waagerechten Rohre mit der Vorder- oder Rückseite der senkrechten, ebenfalls mit
kreisförmigem Querschnitt ausgebildeten Rohre verbunden sind und daß die Verbindung
der waagerechten und senkrechten Rohre mittels einer Kreuzlochpreßschweißung erfolgt.
[0006] Durch die Verbindung der Endstücke der waagerechten Rohre mit der Vorder- oder Rückseite
der senkrechten Rohre können die C-förmig ausgebildeten und waagerecht verlaufenden
Rohre mit gewissen Fertigungstoleranzen an regelmäßig im gleichen Abstand verlaufende
senkrechte Rohre angeschlossen werden. Hierdurch erhält der Heizkörper nicht nur eine
optisch leichte Wirkung; durch die standardisierten senkrechten Rohre wird die maschinelle
Herstellung vereinfacht und damit wirtschaftlicher, und zwar unter gleichzeitiger
Standardisierbarkeit der Anschlüsse für den Vor- und Rücklauf. Die erfindungsgemäße
Verbindung der waagerechten und senkrechten Rohre mittels einer Kreuzlochpreßschweißung
ergibt nicht nur eine weitere Herstellungsvereinfachung, sondern eine sehr sichere
Verbindung, die auch hohen Drücken standhält. Insgesamt ist der erfindungsgemäße Heizkörper
trotz standardisiertem Abstand der Vor- und Rücklaufrohre bei Aufrechterhaltung einer
besonders ansprechenden optischen Wirkung nahezu beliebig variabel und dennoch bei
der Herstellung und Montage besonders kostengünstig und wirtschaftlich.
[0007] Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung können die Rohrbögen mindestens eines der
waagerechten Rohre einen größeren Biegeradius als die Rohrbögen der restlichen Rohre
aufweisen. Hierdurch liegt das zwischen den Rohrbögen verlaufende Rohrmittelstück
räumlich vor den Rohrmittelstücken der anderen waagerechten Rohre, so daß es insbesondere
zum Aufhängen von zu trocknenden Gegenständen verwendet werden kann. Selbstverständlich
können auch mehrere waagerecht verlaufende Rohre derart ausgeführt sein.
[0008] Um einerseits die Größe der Wärmetauscherfläche des erfindungsgemäßen Heizkörpers
weiter variieren zu können und andererseits den optischen Eindruck des erfindungsgemäßen
Heizkörpers an unterschiedliche Gegebenheiten anpassen zu können, wird weiterhin vorgeschlagen,
die Rohrmittelstücke der Rohre unterschiedlich lang auszubilden. Hierdurch ergeben
sich Heizkörper der unterschiedlichsten Form und mit unterschiedlich großer Wärmeaustauschfläche
bei gleicher Länge und gleichem Abstand der senkrecht verlaufenden Rohre.
[0009] Es ist weiterhin möglich, die waagerecht verlaufenden Rohre mit unterschiedlichem
Abstand zueinander an den senkrechten Rohren anzuordnen. Auch hierdurch ist eine Variation
der Wärmeaustauschfläche und des Aussehens der Heizkörper in vielfältiger Form möglich.
[0010] Gemäß einem weiteren Merkmal können die senkrechten Rohre miteinander durch eine
tafelartige Verkleidung verbunden sein, die den Raum zwischen den Rohren mindestens
teilweise abdeckt. Eine derartige Verkleidung, die vorzugsweise ebenfalls aus Metall
hergestellt wird, vergrößert die durch Wärmeleitung vom Heizmedium aufgeheizte Wärmetauscherfläche.
Gleichzeitig können mit einer derartigen Verkleidung die Anschlüsse und Ventile des
Heizkörpers abgedeckt werden. Schließlich stellt diese tafelartige Verkleidung ein
weiteres Element zur optischen Variation des erfindungsgemäßen Heizkörpers dar.
[0011] Eine weitere Ausbildung der Erfindung schlägt vor in mindestens einem der senkrechten
Rohre mindestens eine elektrische Heizvorrichtung anzuordnen. Durch eine derartige
zusätzliche elektrische Heizvorrichtung ist es möglich, entweder dem Heizkörper zusätzliche
Wärme zuzuführen oder ihn, vorzugsweise in der Übergangszeit, unabhängig von der zentralen
Heizungsanlage elektrisch zu betreiben. Selbstverständlich ist es möglich, derartige
elektrische Heizvorrichtungen herausnehmbar in dem Heizkörper anzuordnen, so daß sie
auch nachträglich eingebaut oder ausgetauscht werden können.
[0012] Auf den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen
Heizkörpers dargestellt, und zwar zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf den Heizkörper nach Fig. 1 mit zwei möglichen Varianten hinsichtlich
der Ausbildung der waagerechten Rohre,
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels,
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung eines dritten Ausführungsbeispiels,
- Fig. 5 bis 12
- weitere Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Heizkörpers jeweils in einer Vorderansicht,
- Fig. 13
- eine perspektivische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels und
- Fig. 14
- eine Draufsicht auf den Heizkörper nach Fig. 13.
[0013] Der in den Figuren 1 und 2 dargestellte Heizkörper umfaßt zwei senkrechte, im Abstand
parallel zueinander verlaufende Rohre 1 und 2. Während das untere Ende des Rohres
1 an einen ortsfest verlegten Vorlauf anschließbar ist, wird das untere Ende des Rohres
2 an einen Rücklauf angeschlossen, der ebenfalls ortsfest verlegt ist, wobei der Abstand
zwischen Vorlauf und Rücklauf vom Hersteller fest vorgegeben und nicht mehr veränderlich
ist und bauseitig bei der Verlegung der Rohrleitungen berücksichtigt werden kann.
Die beiden senkrecht verlaufenden Rohre 1 und 2 sind miteinander durch eine Mehrzahl
von waagerechten, ebenfalls parallel zueinander verlaufenden Rohren 3 verbunden. Diese
waagerechten Rohre 3 sind C-förmig ausgebildet. Jedes Rohr 3 besteht aus zwei Endstücken
3a, zwei sich an die Endstücke 3a anschließenden Rohrbögen 3b und einem die Rohrbögen
3b verbindenden Rohrmittelstück 3c. Vorzugsweise sind diese Rohre 3 einstückig durch
entsprechendes Biegen eines Rohrstückes hergestellt.
[0014] Mit ihren Endstücken 3a sind die waagerecht verlaufenden Rohre 3 mit den senkrecht
verlaufenden Rohren 1 und 2 verbunden, so daß das Innere der Rohre 1,2 und 3 miteinander
in Verbindung steht. Auf diese Weise kann das über den nicht gezeichneten Vorlauf
zuströmende Heizmedium in das Rohr 1 eintreten, sich auf die waagerecht verlaufenden
Rohre 3 verteilen und anschließend wieder in das senkrechte Rohr 2 eintreten, aus
dem es über den ebenfalls nicht gezeichneten Rücklauf in das Heizungssystem zurückgeführt
wird. Zum Anschluß an Vor- und Rücklauf sind die unteren Enden der Rohre 1 und 2 mit
entsprechenden Armaturen bzw. Fittings versehen, die der besseren Darstellung wegen
auf der Zeichnung weggelassen worden sind.
[0015] Um die Wärmeaustauschfläche des jeweiligen Heizkörpers bei vorgegebenem Abstand A
zwischen den senkrechten Rohren 1 und 2, der werkseitig und durch den ortsfest verlegten
Vor- und Rücklauf festgelegt ist, veränderlich ausführen zu können, kann die Gesamtlänge
L der waagerecht verlaufenden, C-förmig ausgebildeten Rohre 3 verändert werden. Dies
ist anhand eines Ausführungsbeispiels in Figur 2 dargestellt. Während mit ausgezogenen
Linien ein Heizkörper nach Figur 1 gezeichnet ist, ist mit gestrichelten Linien angedeutet,
daß die Länge L der Rohre auf die Länge L1 vergrößert werden kann, wenn sowohl das
die beiden Rohrbögen 3b verbindende Rohrmittelstück 3c als auch die Endstücke 3a länger
ausgeführt werden. Bei gleichem Abstand der senkrechten Rohre 1 und 2 und gleichbleibender
Anzahl der insgesamt verwendeten waagerechten Rohre 3 ergibt sich somit eine entsprechend
vergrößerte Wärmeaustauschfläche für den gestrichelt in Figur 2 dargestellten Heizkörper.
Mit strichpunktierten Linien ist dargestellt, daß eine weitere Vergrößerung der Rohrlänge
der Rohre 3 auf den Wert L2 möglich ist, ohne daß hierfür der Abstand A bzw. die Länge
der senkrechten Rohre 1 und 2 verändert werden müssen. Da die waagerechten Rohre 3
stets mit ihren Endstücken 3a an die senkrechten Rohre 1 und 2 angeschlossen sind,
werden die Rohre 3 auf ihrer gesamten Länge von Heizmedium durchflossen.
[0016] Wie aus den Figuren 1 und 2 weiterhin hervorgeht, sind die Endstücke 3a der waagerechten
Rohre 3 mit der Rückseite der senkrechten Rohre 1 und 2 verbunden. Hierdurch ist es
möglich, diese Verbindung mittels einer Kreuzlochpreßschweißung vorzunehmen, die besonders
einfach und mit hoher Zuverlässigkeit herstellbar ist. Die Figur 4 zeigt, daß die
Endstücke 3a selbstverständlich auch mit der Vorderseite der Rohre 1 und 2 verbunden
sein können und daß es vorteilhaft sein kann, den unteren, die Anschlüsse enthaltenden
Teil der senkrecht verlaufenden Rohre 1 und 2 durch eine Verkleidung 4 abzudecken,
die auf einfache Weise auf die senkrechten Rohre 1 und 2 aufgesetzt wird.
[0017] Bei dem in Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die senkrechten Rohre 1
und 2 auf ihrer gesamten Länge mit einer tafelartigen Verkleidung 5 versehen, die
wiederum auf die Vorderseite der Rohre 1 und 2 aufgesetzt und gegebenenfalls mit diesen
verschweißt oder in anderer geeigneter Weise verbunden ist. Durch diese tafelartige
Verkleidung 5 erhöht sich die am Wärmeaustausch teilnehmende Oberfläche. Da die Verkleidung
5 durch Wärmeleitung aufgeheizt wird, ist auf diese Weise nicht nur eine optische
Veränderung des Heizkörpers, sondern eine Erhöhung seiner Wärmeleistung möglich.
[0018] Die Figuren 5 bis 8 zeigen vier weitere Ausführungsmöglichkeiten erfindungsgemäßer
Heizkörper. Der Unterschied zwischen den Heizkörpern nach den Figuren 5 und 6 besteht
in der Länge der waagerechten Rohre 3, beim Ausführungsbeispiel nach Figur 7 sind
insgesamt drei Gruppen gleich langer Rohre 3 angeordnet, die voneinander in unterschiedlichem
Abstand liegen. Die Figur 8 zeigt eine Ausführungsform mit zwei Gruppen waagerechter
Rohre 3. Während die Rohre 3 innerhalb einer Gruppe gleich lang sind, ist die Länge
der Rohre 3 in den beiden Gruppen unterschiedlich ausgeführt.
[0019] Auch die Figuren 9 bis 12 zeigen weitere Ausführungsmöglichkeiten. Der Heizkörper
nach Figur 9 besitzt die größtmögliche Wärmeaustauschfläche; der Heizkörper nach Figur
10 verwendet Rohre 3 mit drei unterschiedlichen Rohrlängen, die in gleichbleibendem
Abstand zueinander angeordnet sind. Daß die Rohre 3 nicht nur gruppenweise mit unterschiedlicher
Länge ausgeführt werden können, zeigen die Figuren 11 und 12, aus denen auch hervorgeht,
daß sich durch die Verwendung unterschiedlich langer Rohre 3 das Erscheinungsbild
der Heizkörper stark verändern läßt.
[0020] Auf den Figuren 13 und 14 ist schließlich ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt.
Bei diesem Heizkörper sind die Rohrbögen 3b eines der waagerechten Rohre 3 mit einem
größeren Biegeradius als die Rohrbögen 3b der restlichen Rohre 3 ausgeführt. Hierdurch
liegt das Rohrmittelstück 3c dieses Rohres 3 räumlich vor den Rohrmittelstücken 3c
der anderen Rohre 3. Es ist hierdurch besonders geeignet, um an diesem vorstehenden
Rohrmittelstück 3c Wäschestücke zum Trocknen aufzuhängen. Aus der Draufsicht in Figur
14 geht besonders deutlich hervor, daß eines der Rohrmittelstücke 3c vor der Ebene
liegt, in der sich die anderen Rohrmittelstücke 3c befinden.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 1
- senkrechtes Rohr
- 2
- senkrechtes Rohr
- 3
- waagerechtes Rohr
- 3a
- Endstück
- 3b
- Rohrbogen
- 3c
- Rohrmittelstück
- 4
- Verkleidung
- 5
- Verkleidung
- A
- Abstand
- L
- Länge
1. Heizkörper mit zwei senkrechten, im Abstand parallel zueinander verlaufenden Rohren
(1, 2), die am unteren Ende jeweils an einen ortsfest verlegten Vorlauf bzw. Rücklauf
anschließbar und miteinander durch eine Mehrzahl von waagerechten, ebenfalls parallel
zueinander verlaufenden Rohren (3) mit kreisförmigem Querschnitt verbunden sind, deren
Inneres über in den miteinander verschweißten Rohren (1, 2, 3) ausgebildete Öffnungen
mit dem Inneren der senkrechten Rohre (1, 2) in Verbindung steht, wobei die waagerechten
Rohre (3) C-förmig ausgebildet und mit ihren sich an jeweils einen Rohrbogen (3b)
anschließenden Endstücken (3a) derart an jeweils eines der senkrechten Rohre (1 bzw.
2) angeschlossen sind, daß das zwischen den beiden Rohrbögen (3b) verlaufende, den
Abstand zwischen den senkrechten Rohren (1, 2) übersteigende Rohrmittelstück (3c)
mit Abstand vor den senkrechten Rohren (1, 2) verläuft,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Endstücke (3a) der waagerechten Rohre (3) mit der Vorder- oder Rückseite der
senkrechten, ebenfalls mit kreisförmigem Querschnitt ausgebildeten Rohre (1, 2) verbunden
sind und daß die Verbindung der waagerechten und senkrechten Rohre (1, 2, 3) mittels
einer Kreuzlochpreßschweißung erfolgt.
2. Heizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrbögen (3b) mindestens
eines der waagerechten Rohre (3) einen größeren Biegeradius als die Rohrbögen (3b)
der restlichen Rohre (3) aufweisen.
3. Heizkörper nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rohrmittelstücke (3c) der Rohre (3) eine unterschiedliche Länge aufweisen.
4. Heizkörper nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die waagerecht verlaufenden Rohre (3) mit unterschiedlichem Abstand zueinander an
den senkrechten Rohren (1,2) angeordnet sind.
5. Heizkörper nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die senkrechten Rohre (1,2) miteinander durch eine tafelartige Verkleidung (5) verbunden
sind, die den Raum zwischen den Rohren (1,2) mindestens teilweise abdeckt.
6. Heizkörper nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
in mindestens einem der senkrechten Rohre (1,2) mindestens eine elektrische Heizvorrichtung
angeordnet ist.
1. Radiator having two vertical pipes (1, 2) which run at a distance from, and parallel
to, one another, which can be connected, at the lower end, in each case to a stationary
flow and return, respectively, and are connected to one another by a plurality of
horizontal, likewise parallel pipes (3) which have a circular cross-section and the
interior of which is in connection, via openings formed in the pipes (1, 2, 3) which
are welded to one another, with the interior of the vertical pipes (1, 2), the horizontal
pipes (3) being configured in the form of a C and being connected, by means of their
end pieces (3a) adjoining in each case one pipe bend (3b), to in each case one of
the vertical pipes (1 and 2) such that the pipe centre piece (3c), which runs between
the two pipe bends (3b) and exceeds the distance between the vertical pipes (1, 2),
runs at a distance in front of the vertical pipes (1, 2), characterized in that the
end pieces (3a) of the horizontal pipes (3) are connected to the front side or rear
side of the vertical pipes (1, 2), which likewise have a circular cross-section, and
in that the connection of the horizontal and vertical pipes (1, 2, 3) takes place
by means of cross-hole pressure welding.
2. Radiator according to Claim 1, characterized in that the pipe bends (3b) of at least
one of the horizontal pipes (3) have a greater bending radius than the pipe bends
(3b) of the rest of the pipes (3).
3. Radiator according to at least one of Claims 1 and 2, characterized in that the pipe
centre pieces (3c) of the pipes (3) are of different lengths.
4. Radiator according to at least one of Claims 1 to 3, characterized in that the horizontally
running pipes (3) are arranged at different distances from one another on the vertical
pipes (1, 2).
5. Radiator according to at least one of Claims 1 to 4, characterized in that the vertical
pipes (1, 2) are connected to one another by a panel-like cladding (5) which at least
partially covers the space between the pipes (1, 2).
6. Radiator according to at least one of Claims 1 to 5, characterized in that at least
one electric heating device is arranged in at least one of the vertical pipes (1,
2).
1. Radiateur comprenant deux tubes verticaux (1, 2) qui sont distants l'un de l'autre
et parallèles entre eux, qui peuvent être reliés respectivement, par leur extrémité
inférieure, à des conduites fixes aller et retour et qui sont reliés entre eux par
une pluralité de tubes horizontaux (3) de section circulaire, eux aussi parallèles
entre eux, dont l'intérieur communique avec l'intérieur des tubes verticaux (1, 2)
par l'intermédiaire d'ouvertures ménagées dans les tubes (1, 2, 3) soudés ensemble,
les tubes horizontaux (3) étant conçus en forme de C, et leurs éléments extrêmes (3a)
reliés chacun à un coude tubulaire (3b) étant reliés chacun à l'un des tubes verticaux
(1 et, respectivement, 2), de façon que l'élément tubulaire central (3c) qui s'étend
entre les deux coudes tubulaires (3b) et qui est supérieur à l'écartement des tubes
verticaux (1, 2) s'étende à distance devant les tubes verticaux (1, 2), caractérisé
en ce que les éléments extrêmes (3a) des tubes horizontaux (3) sont reliés au côté
avant ou arrière des tubes verticaux (1, 2) à section également circulaire, et en
ce que la liaison entre les tubes horizontaux et verticaux (1, 2, 3) s'effectue au
moyen d'une soudure par pression en croix avec communication.
2. Radiateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les coudes tubulaires (3b)
d'au moins un des tubes horizontaux (3) présentent un rayon de courbure supérieur
à celui des coudes tubulaires (3b) des tubes (3) restants.
3. Radiateur selon au moins une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que les
éléments tubulaires centraux (3c) des tubes (3) ont des longueurs différentes.
4. Radiateur selon au moins une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les tubes
horizontaux (3) sont disposés avec des écartements différents sur les tubes verticaux
(1, 2).
5. Radiateur selon au moins une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les tubes
verticaux (1, 2) sont reliés entre eux par un tablier (5) en forme de panneau, qui
couvre au moins partiellement l'espace compris entre les tubes (1, 2).
6. Radiateur selon au moins une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'au moins
un dispositif de chauffage électrique est disposé dans au moins un des tubes verticaux
(1, 2).