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EP 0 445 341 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.11.1992 Patentblatt 1992/47 |
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Anmeldetag: 09.03.1990 |
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Flüssigkeitsdichter Industriefussbodenbelag
Sealed industrial floor covering
Revêtement de sol industriel étanche
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR LI LU NL |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.09.1991 Patentblatt 1991/37 |
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Patentinhaber: STELCON AKTIENGESELLSCHAFT |
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D-45131 Essen (DE) |
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Erfinder: |
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- Fröhlich, Otfried, L., Dipl.-Ing.
D-5460 Linz/Rhein (DE)
- Beckmann, Klaus, Dipl.-Ing.
D-4630 Bochum-Stiepel (DE)
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Vertreter: Masch, Karl Gerhard, Dr. et al |
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Patentanwälte,
Andrejewski, Honke & Partner,
Postfach 10 02 54 45002 Essen 45002 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 413 340 FR-A- 1 572 639
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DE-U- 8 808 272 US-A- 3 124 047
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen flüssigkeitsdichten Industriefußbodenbelag, bestehend
aus Beton-Bodenplatten, die mit Hilfe von zwischengeschalteten Abstandshaltern unter
Bildung von Fugen auf Abstand voneinander gehalten sind und oberhalb der Abstandshalter
an ihren Stirnflächen eine mit Abstand von der Plattenoberseite angeordnete Längsauskammerung
aufweisen, und aus einer in die Fugen eingebrachten Fugendichtung mit einem in den
Längsauskammerungen benachbarter Bodenplatten verlaufenden dehnbaren Dichtungsstrang.
[0002] Bei einem bekannten Industriefußbodenbelag der genannten Art (DE-U 89 03 419) besteht
die Fugendichtung bzw. der Dichtungsstrang aus einem Gummi- oder Kunststoffprofil,
das mit widerhakenartigen Vorkragflanschen in die Längsauskammerungen einfaßt. Das
ist insgesamt zwar verhältnismäßig einfach und wenig aufwendig, bezüglich der Flüssigkeitsdichtheit
jedoch ein wenig problematisch, weil bei fugenvergrößernden Belagbeanspruchungen die
Flüssigkeitsdichtheit im Fugenbereich nicht immer gewährleistet ist, so daß dieser
bekannte Industriefußbodenbelag überall dort, wo mit Flüssigkeiten manipuliert wird,
die nicht in das Grundwasser gelangen dürfen, nicht einsetzbar ist.
[0003] Aus der Praxis ist es zwar auch bekannt, die zwischen Beton-Bodenplatten gebildeten
Fugen mit einem hochdehnbaren Fugenverguß auszufüllen. Ferner hat man als Fugendichtung
von Fugen größerer Tiefe auch schon zwei mit Abstand übereinander angeordnete Dichtungsstränge
in Form eines hochdehnbaren Fugenvergusses eingesetzt (FR-A-1 572 639, DE-U-8 808
272). Alles das ist aber so ohne weiteres für den oben angegebenen besonderen Einsatzzweck
ungeeignet. Die Fugen dürfen nämlich an der Oberfläche eine nicht zu große Breite
besitzen, wenn anders eine Zerstörung der Fugendichtung durch Fahrzeuge u. dgl. nicht
ausgeschlossen werden. Bei verhältnismäßig geringer Breite vermag ein solcher Fugenverguß
ebenfalls nicht unter allen Beanspruchungen, die aus einer Relativbewegung der Betonplatten
resultieren, Flüssigkeitsdichtheit zu gewährleisten.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Industriefußbodenbelag der eingangs
genannten Art so weiter auszugestalten, daß Flüssigkeitsdichtheit in einem weit größeren
Umfange als bisher gewährleistet ist.
[0005] Hierzu lehrt die vorliegende Erfindung, daß die Fugendichtung aus zwei mit Abstand
übereinander angeordneten Dichtungssträngen in Form eines hochdehnbaren Fugenvergusses
besteht, von denen der eine ausschließlich in den einander zugeordneten Auskammerungen
und der andere oberhalb derselben verläuft.
[0006] Die Erfindung geht hierbei von der Erkenntnis aus, daß das eingangs geschilderte
Problem des Fugenvergusses gemeistert werden kann, indem man eine Doppeldichtung aus
zwei übereinandergeordneten Dichtungen verwirklicht, von denen die obere die von der
Plattenoberseite herkommenden Beanspruchungen berücksichtigt, während man der unteren
eine vergrößerte Breite gibt, die wesentlich größere Querbeanspruchungen aufzunehmen
vermag und deshalb die Flüssigkeitsdichtheit auch dann noch gewährleistet, wenn diese
durch die obere Dichtung nicht mehr gegeben ist.
[0007] Für die weitere Ausgestaltung bestehen im Rahmen der Erdung mehrere Möglichkeiten.
So hat sich in der Praxis eine Ausführungsform bewährt, bei der der Fugenverguß der
beiden Dichtungsstränge aus einem Dichtungsmaterial auf Polysulfidelastomerbasis (Thiokol)
besteht. Zur Erhöhung der Flüssigkeitsdichtheit empfiehlt es sich, die Fugenflanken
zumindest im Bereich der beiden Dichtungsstränge mit einer Reaktionsgrundierung, insbes.
auf Epoxidharzbasis, zu versehen; die Reaktionsgrundierung sorgt nämlich für einen
verbesserten Anschluß der Dichtungsstränge an das Material der Beton-Bodenplatten.
Um den unteren Dichtungsstrang bei vorgegebener Breite möglichst effektiv zu gestalten,
sollte das Fugenvergußmaterial praktisch nur mit den vertikalen Flächen der Längsauskammerungen
verbunden sein. Hierzu empfiehlt es sich, daß der in den Längsauskammerungen verlaufende
Dichtungsstrang eine Höhe aufweist, die kleiner ist als die Höhe der Auskammerungen.
Insbes. sollte der in den Längsauskammerungen verlaufende Dichtungsstrang vor einer
aus betonherstellungstechnischen Gründen vorgesehenen Dachschräge der Längsauskammerungen
enden. In die gleiche Richtung zielt auch die Maßnahme, den Längsauskammerungen einen
zur Plattenoberseite parallelen Auskammerungsboden zu geben, auf dem eine sich über
die gesamte Fugenbreite erstreckende Trennschichtauflage insbesondere aus einer chemikalienbeständigen
Kunststoffolie angeordnet ist. Der zwischen den beiden Dichtungssträngen gebildete
Abstandszwischenraum wird zweckmäßigerweise mit einem Füllstoff verfüllt; Schaumgummi
oder Schaumkunststoff, insbesondere Polystyrol, sind hierfür besonders geeignet.
[0008] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert, deren einzige Figur in schematischer Darstellung einen
Querschnitt durch einen Industriefußbodenbelag zeigt.
[0009] Der flüssigkeitsdichte Industriefußbodenbelag besteht in seinem grundsätzlichen Aufbau
aus rechteckigen, insbesondere quadratischen Beton-Bodenplatten 1. Diese Beton-Bodenplatten
1 sind auf einem Feinplanum verlegt. Sie sind mit Hilfe von zwischengeschalteten Abstandshaltern
2 unter Bildung von Fugen 3 auf Abstand voneinander gehalten. Oberhalb der Abstandshalter
2 weisen die Bodenplatten 1 an ihren Stirnflächen 4 eine mit Abstand von der Plattenoberseite
9 angeordnete Längsauskammerung 5 auf. In die zwischen den Beton-Bodenplatten 1 gebildeten
Fugen 3 ist eine Fugendichtung 6 eingebracht, die einen in den Längsauskammerungen
5 benachbarter Beton-Bodenplatten 1 verlaufenden dehnbaren Dichtungsstrang 7 aufweist.
[0010] Wie man aus der Figur unschwer erkennt, ist die Fugendichtung 6 aus zwei Dichtungsträgern
7, 8 in Form eines hochdehnbaren Fugenvergusses aufgebaut, die übereinander angeordnet
sind. Der eine Dichtungsstrang 7 ist ausschließlich in den einander zugeordneten Längsauskammerungen
5 angeordnet, während der andere Dichtungsstrang 8 gleichsam an die Plattenoberseite
9 angrenzend oberhalb der Längsauskammerungen 5 verläuft. Dieser Fugenverguß der beiden
Dichtungsstränge 7 und 8 besteht aus einem Dichtungsmaterial auf Thiokol- bzw. Polysulfidelastomerbasis.
[0011] Die Fugenflanken 10 sind zumindest im Bereich der beiden Dichtungsstränge 7,8 mit
einer Reaktionsgrundierung 11 auf Epoxidharzbasis versehen, was in der Figur nur angedeutet
ist. Jedenfalls weist der in den Längsauskammerungen 5 verlaufende Dichtungsstrang
7 eine Höhe auf, die kleiner ist als die Höhe dieser Längsauskammerungen 5. Der genannte
Dichtungsstrang 7 endet vor einer Dachschräge 12 der Längsauskammerungen 5. Letztere
weisen einen zur Plattenoberseite 9 parallelen Auskammerungsboden 13 auf, auf dem
eine sich über die gesamte Fugenbreite erstreckende Trennschichtauflage 14 aus einer
chemikalienbeständigen Kunststoffolie angeordnet ist. Der zwischen den beiden Dichtungssträngen
7,8 gebildete Abstandszwischenraum 15 ist mit einem Füllstoff aus Schaumgummi oder
Polystyrolschaumkunststoff verfüllt.
[0012] Die beiden Dichtungsstränge 7 und 8 hoher Dehnbarkeit sind nur an den vertikalen
Außenflächen mit den entsprechenden Flächen 10 der Betonplatten 1 in Verbund. Auf
diese Weise ist bei geringstmöglicher Breite ein größtmögliches Arbeitsmaß bei Dehnungen
gewährleistet.
1. Flüssigkeitsdichter Industriefußbodenbelag, bestehend aus Beton-Bodenplatten (1),
die mit Hilfe von zwischengeschalteten Abstandshaltern (2) unter Bildung von Fugen
(3) auf Abstand voneinander gehalten sind und oberhalb der Abstandshalter (2) an ihren
Stirnflächen (4) ein mit Abstand von der Plattenoberseite angeordnete Längsauskammerung
(5) aufweisen, und aus einer in die Fugen (3) eingebrachten Fugendichtung (6) mit
einem in den Längsauskammerungen (5) benachbarter Bodenplatten (1) verlaufenden dehnbaren
Dichtungsstrang (7), dadurch gekennzeichnet, daß die Fugendichtung (6) aus zwei mit Abstand übereinander angeordneten Dichtungssträngen
(7, 8) in Form eines hochdehnbaren Fugenvergusses besteht, von denen der eine (7)
ausschließlich in den einander zugeordneten Längsauskammerungen (5) und der andere
(8) oberhalb derselben (5) verläuft.
2. Flüssigkeitsdichter Industriefußbodenbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fugenverguß der beiden Dichtungsstränge (7, 8) aus einem Dichtungsmaterial
auf Polysulfidelastomer - bzw. Thiokolbasis besteht.
3. Flüssigkeitsdichter Industriefußbodenbelag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fugenflanken (10) zumindest im Bereich der beiden Dichtungsstränge (7, 8)
mit einer Reaktionsgrundierung (11) versehen ist.
4. Flüssigkeitsdichter Industriefußbodenbelag nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Reaktionsgrundierung (11) auf Expoxidharzbasis ausgeführt ist.
5. Flüssigkeitsdichter Industriefußbodenbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der in den Längsauskammerungen (5) verlaufende Dichtungsstrang
(7) eine Höhe aufweist, die kleiner ist als die Höhe der Auskammerungen (5).
6. Flüssigkeitsdichter Industriefußbodenbelag nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der in den Längsauskammerungen (5) verlaufende Dichtungsstrang (7) vor einer Dachschräge
(12) der Längsauskammerungen (5) endet.
7. Flüssigkeitsdichter Industriefußbodenbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Längsauskammerungen (5) einen zur Plattenoberseite (9) parallelen
Auskammerungsboden (13) aufweisen, auf dem eine sich über die gesamte Fugenbreite
erstreckende Trennschichtauflage (14) angeordnet ist.
8. Flüssigkeitsdichter Industriefußbodenbelag nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennschichtauflage (14) aus einer chemikalienbeständigen Kunststoffolie besteht.
9. Flüssigkeitsdichter Industriefußbodenbelag nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der zwischen den beiden Dichtungssträngen (7, 8) gebildete Abstandszwischenraum
(15) mit einem Füllstoff verfüllt ist.
10. Flüssigkeitsdichter Fußbodenbelag nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Füllstoff aus Schaumgummi oder Schaumkunststoff, insbesondere Polystyrol, besteht.
1. A liquid-tight industrial floor covering, consisting of concrete floor slabs (1) which
are kept spaced apart to form joints (3) by means of interposed spacers (2) and which
have, above the spacers (2), at their end faces (4), a longitudinal cavity (5) at
a distance from the top of the slab, and a joint seal (6) which is introduced into
the joints (3) and which comprises an expansible sealing strip (7) extending in the
longitudinal cavities (5) of adjacent floor slabs (1), characterised in that the joint
seal (6) consists of two sealing strips (7, 8) arranged in spaced relationship one
above the other, in the form of a highly-expansible joint sealant, one of said strips
(7) extending solely in the associated longitudinal cavities (5) and the other (8)
above said cavities (5).
2. A liquid-tight industrial floor covering according to claim 1, characterised in that
the joint sealant of the two sealing strips (7, 8) consist of a polysulphide elastomer
or Thiokol based sealing material.
3. A liquid-tight industrial floor covering according to claim 1 or 2, characterised
in that the joint flanks (10) are provided with a reaction primer (11) at least in
the region of the two sealing strips (7, 8).
4. A liquid-tight industrial floor covering according to claim 3, characterised in that
the reaction primer (11) is epoxy resin based.
5. A liquid-tight industrial floor covering according to any one of claims 1 to 4, characterised
in that the sealing strip (7) extending in the longitudinal cavities (5) has a height
which is less than the height of the cavities (5).
6. A liquid-tight industrial floor covering according to claim 5, characterised in that
the sealing strip (7) extending in the longitudinal cavities (5) terminates in front
of a slope (12) of the longitudinal cavities (5).
7. A liquid-tight industrial floor covering according to any one of claims 1 to 6, characterised
in that the longitudinal cavities (5) have a cavity base (13) extending parallel to
the top (9) of the slab, on which base there is disposed an interface foundation (14)
extending over the entire joint width.
8. A liquid-tight industrial floor covering according to claim 7, characterised in that
the interface foundation (14) consists of a chemical-resistant plastic film.
9. A liquid-tight industrial floor covering according to claims 1 to 8, characterised
in that the gap (15) formed between the two sealing strips (7, 8) is filled with a
filler.
10. A liquid-tight industrial floor covering according to claim 9, characterised in that
the filler consists of foam rubber or foam plastics, more particularly polystyrene.
1. Revêtement de sol industriel étanche, constitué de dalles de sol en béton (1), qui
sont maintenues écartées les unes des autres au moyen d'écarteurs (2) placés entre
elles pour former des joints (3) et qui présentent sur leurs faces frontales (4),
au-dessus des écarteurs (2), un évidement longitudinal (5) situé à distance du côté
supérieur de la dalle, et d'une garniture de joint (6) insérée dans les joints (3)
et comportant un boudin d'étanchéité extensible (7) s'étendant dans les évidements
longitudinaux (5) de dalles de sol voisines (1),
caractérisé en ce que la garniture de joint (6) est composée de deux boudins d'étanchéité (7,
8) superposés à distance l'un de l'autre, formant une masse de remplissage fortement
extensible, et dont l'un (7) s'étend exclusivement dans les évidements longitudinaux
mutuellement associés (5), et l'autre (8) au-dessus de ces évidements (5).
2. Revêtement de sol industriel étanche selon la revendication 1, caractérisé en ce que la masse de remplissage composée des deux boudins d'étanchéité (7, 8) est
constituée d'un matériau d'étanchéité à base d'élastomère de polysulfure ou de thiocol.
3. Revêtement de sol industriel étanche selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les flancs de joints (10) sont munis, au moins dans la zone des deux boudins
d'étanchéité (7, 8), d'une couche primaire réactive (11).
4. Revêtement de sol industriel étanche selon la revendication 3, caractérisé en ce que la couche primaire réactive (11) est réalisée à base de résine époxy.
5. Revêtement de sol industriel étanche selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le boudin d'étanchéité (7) s'étendant dans les évidements longitudinaux
(5) est d'une hauteur inférieure à la hauteur des évidements (5).
6. Revêtement de sol industriel étanche selon la revendication 5, caractérisé en ce que le boudin d'étanchéité (7) s'étendant dans les évidements longitudinaux
(5) se termine avant une obliquité supérieure (12) des évidements longitudinaux (5).
7. Revêtement de sol industriel étanche selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les évidements longitudinaux (5) présentent un fond d'évidement (13) parallèle
au côté supérieur (9) de la dalle, sur lequel est placée une garniture formant couche
de séparation (14) qui s'étend sur toute la largeur du joint.
8. Revêtement de sol industriel étanche selon la revendication 7, caractérisé en ce que la garniture formant couche de séparation (14) est constituée d'une feuille
de matériau plastique résistant aux produits chimiques.
9. Revêtement de sol industriel étanche selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'espace intermédiaire d'écartement (15) formé entre les deux boudins d'étanchéité
(7, 8) est rempli d'une matière de remplissage.
10. Revêtement de sol industriel étanche selon la revendication 9, caractérisé en ce que la matière de remplissage est constituée de caoutchouc moussé ou de matériau
plastique moussé, notamment de polystyrène.
