| (19) |
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(11) |
EP 0 445 707 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.08.1995 Patentblatt 1995/32 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.03.1991 |
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Zylinderförmiges Gehäuse mit einer Verschlussvorrichtung
Cylindric housing comprising closure device
Récipient cylindrique avec dispositif de fermeture
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
09.03.1990 AT 574/90
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.09.1991 Patentblatt 1991/37 |
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Patentinhaber: C.A. GREINER & SÖHNE GESELLSCHAFT M.B.H. |
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A-4550 Kremsmünster (AT) |
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Erfinder: |
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- Konrad, Franz
A-4844 Regau (AT)
- Pakanecz, Günther
A-4550 Kremsmünster (AT)
- Lederer, Manfred
A-4550 Kremsmünster (AT)
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| (74) |
Vertreter: Secklehner, Günter, Dr. |
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Rechtsanwalt,
Pyhrnstrasse 1 8940 Liezen 8940 Liezen (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 257 498 WO-A-91/11259 US-A- 4 465 200
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WO-A-89/09735 DE-A- 3 344 876
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein zylinderförmiges Gehäuse mit einer Verschlußvorrichtung,
wie sie im Oberbegriff des Patentanspruches 1 beschrieben ist.
[0002] Es ist bereits ein zylinderförmiges Gehäuse mit einer Verschlußvorrichtung für eine
offene Stirnseite desselben bekannt - gemäß WO-A-89/09735. Die Verschlußvorrichtung
umfaßt eine die Stirnseite des zylinderförmigen Gehäuses umfassende Kappe und eine
in die Stirnseitenöffnung des zylinderförmigen Gehäuses eingesetzte Dichtungsvorrichtung.
Die Kappe ist mit der Dichtungsvorrichtung über eine Kupplungsvorrichtung verbunden,
wobei ein Kupplungsteil mit der Kappe und der andere Kupplungsteil mit der Dichtungsvorrichtung
bewegungsverbunden ist. Der Kupplungsteil der Dichtungsvorrichtung wird dabei durch
einen flanschartigen Ansatz gebildet und über einen Haltering in der Kappe abgestützt.
Der Haltering wird durch einen thermisch umgeformten Vorsprung der Kappe gehalten,
wodurch die Montage der Verschlußvorrichtung aufwendig ist.
[0003] Weiters ist auch eine Verschlußvorrichtung für ein zylindrisches Gehäuse, insbesondere
ein Blutprobenröhrchen, bereits bekannt - gemäß AT-B-379 069 der gleichen Anmelderin
- die durch eine eine offene Stirnseite des zylinderförmigen Gehäuses umfassende Kappe
gebildet ist. In der Kappe ist eine Bohrung angeordnet und zwischen dieser und einem
Innenraum des Gehäuses ist eine Dichtungsvorrichtung vorgesehen. In der Bohrung bzw.
in einem an diesen anschließenden rohrförmigen Ansatz sind über die Oberfläche der
Kappe vorspringende Vorragungen vorgesehen, die von der Dichtungsvorrichtung abgedeckt
sind. Je nach der Adhäsionskraft zwischen der Dichtungsvorrichtung und dem zylinderförmigen
Gehäuse konnte ein Öffnen der Verschlußvorrichtung ohne einem Austritt von darin enthaltenen
Medikamenten oder Körperflüssigkeiten nicht immer sichergestellt werden.
[0004] Daneben sind noch eine Vielzahl von Verschlußvorrichtungen für zylinderförmige Gehäuse,
insbesondere zum Verwahren von Medikamenten oder Körperflüssigkeiten, bekanntgeworden,
bei welchen ein- oder mehrteilige Kappen mit Dichtungsvorrichtungen verwendet wurden.
So ist es bekannt, die offenen Stirnseiten des zylinderförmigen Gehäuses mit pfropfenartigen
Dichtungsvorrichtungen zu verschließen, die ihrerseits in diesen umhüllenden Kappen
befestigt sind, wie z.B. gemäß US-A-4,465,200 und 4,205,754 und 4,089,432, EP-B-0
129 029 und EP-A-0 257 498. Nachteilig ist bei diesen Verschlußvorrichtungen, daß
teilweise sehr hohe Kräfte in Längsrichtung des zylinderförmigen Gehäuses aufgebracht
werden müssen, um die Adhäsionskräfte zwischen der Dichtungsvorrichtung und dem zylinderförmigen
Gehäuse zu überwinden, sodaß es immer wieder zu Austritten von den in diesen Gehäusen
gelagerten Medikamenten bzw. Körperflüssigkeiten und damit zu Verätzungen bzw. zu
Infektionen vor allem bei der Verarbeitung von mit Aids verseuchtem Blut kommen kann.
Nachteilig ist bei diesen Verschlußvorrichtungen auch, daß es beim Durchstoßen der
Dichtungsvorrichtung mit einer Nadel zur Entnahme der Inhaltsstoffe zu einem unbeabsichtigten
Öffnen der Verschlußvorrichtung kommen kann.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein zylinderförmiges Gehäuse
mit einer Verschlußvorrichtung, insbesondere ein Blutprobenentnahmeröhrchen zu schaffen,
wobei mit der Verschlußvorrichtung ein sicherer, gasdichter Verschluß des Innenraums
eines derartigen zylindrischen Gehäuses auch über eine längere Lagerdauer aufrecht
erhalten werden kann und welche eine Relativbewegung zwischen der Verschlußvorrichtung
und dem zylinderförmigen Gehäuse in Längsrichtung desselben wirkungsvoll verhindert.
[0006] Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die kennzeichnenden Merkmale im Patentanspruch
1 gelöst. Durch diese einfach erscheinenden Maßnahmen wird in überraschend einfacher
Weise ein dauerhafter, luftdichter Verschluß für ein Blutprobenröhrchen ermöglicht,
der auch beim Durchstechen der Dichtungsvorrichtung mit einer Nadel eine zuverlässige
Abdichtung zwischen Blutprobenröhrchen und Dichtungsvorrichtung ermöglicht. Desweiteren
kann eine automatisierte Montage erreicht werden, die eine wirtschaftliche Fertigung
der Blutprobenröhrchen ermöglicht. Dies wird weiters auch dadurch begünstigt, da der
Haltering vom flanschartigen Ansatz des eine Elastizität aufweisenden Kupplungsteiles
gegen Stützflächen der Fortsätze gepreßt und gegen eine axiale Verschiebung gesichert
wird. Weiters kann die Dichtungsvorrichtung der Verschlußvorrichtung einer Achsialbelastung,
wie sie beim Durchstechen mit einer Nadel mit größerem Durchmesser auftritt, widerstehen.
Darüberhinaus kann die im Röhrchen gelagerte Flüssigkeit aus dem Röhrchen entnommen,
z.B. abgesaugt werden, ohne daß die Verschlußvorrichtung geöffnet werden muß.
[0007] Weiters ist eine Ausbildung nach Patentanspruch 2 von Vorteil, da damit ein Innendurchmesser
der rohrförmigen Kappe in etwa dem Außendurchmesser des zylinderförmigen Gehäuses
entsprechen kann, wodurch eine einwandfreie Führung der Kappe bei einer Verschließ-
und bzw. oder Öffnungsbewegung gegeben ist.
[0008] Es ist aber auch eine Ausführung nach Patentanspruch 3 möglich. Dadurch wird verhindert,
daß bei einem Herausziehen einer Nadel aus der Dichtungsvorrichtung diese durch die
Öffnung im Haltering ebenfalls herausgezogen werden kann.
[0009] Eine andere Weiterbildung ist im Patentanspruch 4 vorgesehen, wodurch der Haltering
nach dem Einpressen durch den Fortsatz elastisch auffedern und hinter den den Fortsatz
bildenden Stützring einschnappen kann, wodurch keine mechanischen Befestigungsvorgänge
zwischen der Dichtungsvorrichtung und der Kappe erforderlich sind.
[0010] Vorteilhaft ist aber auch eine Ausführungsvariante nach Patentanspruch 5, da beim
Einsetzen der Scheibe eine Vorspannung der Kappe in Richtung des Gehäuses erzielt
wird, die einen noch festeren Sitz der Verschlußvorrichtung ermöglicht.
[0011] Durch eine andere Weiterbildung nach Patentanspruch 6 kann erreicht werden, daß auch
ein Verdrehen der Dichtungsvorrichtung gegenüber dem Haltering ausgeschaltet ist.
[0012] Von Vorteil ist auch eine Weiterbildung nach Patentanspruch 7. Der Vorteil der Ausbildung
der Dichtungsanordnung aus einem Verbundwerkstoff liegt darin, daß ein Kernbereich
der zylinderförmigen Dichtungsvorrichtung hochelastisch ausgebildet sein kann, wodurch
eine zuverlässige Dichtheit auch nach dem Durchstoßen der Dichtungsvorrichtung mit
einer Nadel gegeben ist. Gleichzeitig kann durch die harte Ummantelung der Dichtungsvorrichtung
eine einwandfreie Fixierung und Halterung der Dichtungsvorrichtung zwischen den in
der Kappe angeordneten oder an der Kappe angeformten Arretierfortsätzen gewährleistet
werden.
[0013] Es ist weiters die Ausführung nach Patentanspruch 8 von Vorteil. Bei dieser Ausbildung
mit einer abgestuften Härte zwischen Kern und Ummantelung wird die Hochelastizität
im Kernbereich erzielt, die das elastische Verschließen der Dichtungsvorrichtung nach
dem Durchstechen ermöglicht. Darüberhinaus wird durch die härtere Ausbildung der Kupplungsteile
in überraschend einfacher Weise die Fixierung der Dichtungsvorrichtung gegen Krafteinwirkungen
in axialer und radialer Richtung gewährleistet.
[0014] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese im nachfolgenden anhand der in
den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
[0015] Es Zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäß ausgebildete Verschlußvorrichtung eines zylinderförmigen Gehäuses
in Seitenansicht geschnitten;
- Fig. 2
- die Verschlußvorrichtung nach Fig.1 in Draufsicht;
- Fig. 3
- eine andere Ausbildung der Verschlußvorrichtung in Seitenansicht, geschnitten;
- Fig. 4
- den Haltering der Verschlußvorrichtung nach Fig.3 in Draufsicht.
[0016] In den Fig.1 und 2 ist eine Verschlußvorrichtung 1 zum Verschließen einer offenen
Stirnseite 2 eines zylinderförmigen Gehäuses 3 gezeigt. Dieses zylinderförmige Gehäuse
3 kann beispielsweise als Blutprobenröhrchen 4 verwendet werden. Zum Verschließen
der offenen Stirnseite 2 besteht die Verschlußvorrichtung 1 aus einer diese offene
Stirnseite 2 umfassenden Kappe 5 und einer Dichtungsvorrichtung 6. Die Kappe 5 ist
konzentrisch zu einer Längsachse 7 angeordnet und durch einen kreisringförmigen Kappenmantel
8 gebildet.
[0017] Kupplungsteile 9,10,11,12 einer Kupplungsvorrichtung 13 bestehen bei der Kappe 5
aus Fortsätzen 14,15, einem Haltering 16 und bei der Dichtungsvorrichtung 6 aus einem
Ansatz 17. Die Dichtungsvorrichtung 6 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel als
Dichtstopfen ausgebildet und weist eine umlaufende Dichtfläche 18 und eine senkrecht
zur Längsachse 7 der Kappe 5 verlaufende Dichtfläche 19 und 20 auf. Der umlaufenden
Dichtfläche 18 ist eine Anlagefläche 21 im Inneren des zylinderförmigen Gehäuses 3
zugeordnet.
[0018] Desweiteren weist die Dichtungsvorrichtung 6 auf der dem Haltering 16 zugewandten
Seite eine Vertiefung 22 auf, die in etwa eine gleiche Querschnittsfläche aufweist,
wie eine Öffnung 23 mit einem Durchmesser 24 im Haltering 16. Der den Kupplungsteil
11 bildende Ansatz 17 der über die Dichtfläche 18 der Dichtungsvorrichtung 6 flanschartig
vorragt, ist zwischen den Fortsätzen 14 und 15 gehaltert, die in zwei in Richtung
der Längsachse 7 voneinander distanzierten und senkrecht zu dieser angeordneten Ebenen
angeordnet und beispielsweise als ringförmig umlaufende Vorsprünge ausgebildet sind.
Zur sicheren Halterung der Dichtungsvorrichtung 6 in der Kappe 5 ist zwischen dieser
und dem Fortsatz 14 der Haltering 16 eingesetzt. Der Haltering 16 weist einen größeren
Außendurchmesser 25 auf, als ein Innendurchmesser 26 - Fig.2 - des Fortsatzes 14.
Gleichfalls ist der Durchmesser 24 der Öffnung 23 des Halterings 16 kleiner als ein
Außendurchmesser 27 der Dichtungsvorrichtung 6. Dieser Außendurchmesser 27 der Dichtungsvorrichtung
6 ist jedoch so bemessen, daß er zumindest um eine doppelte Wandstärke 28 des Gehäuses
3 größer ist, als ein Innendurchmesser 29 eines Innenraums 30 des Gehäuses 3. Nachdem
der Fortsatz 15, der den Kupplungsteil 10 bildet, einen Innendurchmesser aufweist,
der im wesentlichen dem Innendurchmesser 29 des Gehäuses 3 entspricht, kommt es zu
einer sehr guten Abdichtung zwischen dem Innenraum 30 des Gehäuses 3 und der das Blutprobenröhrchen
4 umgebenden Atmosphäre.
[0019] Vor allem wird die Dichtigkeit der Verschlußvorrichtung 1 noch dadurch verbessert,
wenn ein Außendurchmesser der Dichtungsvorrichtung im Bereich der Dichtfläche 18 im
entspannten Zustand außerhalb des Gehäuses 3 größer ist, als der Innendurchmesser
29 des Gehäuses 3.
[0020] Erfindungsgemäß ist im entspannten unmontierten Zustand eine Höhe des Ansatzes 17
in Richtung der Längsachse 7 größer, als eine Distanz 31 der nutförmigen Vertiefung
zwischen den beiden Fortsätzen 14 und 15 abzüglich einer Dicke 32 des Halteringes
16.
[0021] Bei der Montage der Verschlußvorrichtung 1 wird zuerst die Dichtungsvorrichtung 6
vorbei an den einen größeren Innendurchmesser 26 aufweisenden Fortsatz 14 in Richtung
des einen etwa nur dem Innendurchmesser 29 des Gehäuses 3 entsprechenden Durchmesser
aufweisenden Fortsaztes 15 vorgeschoben, bis sie an diesem anliegt. Danach wird ebenfalls
von außen in Richtung des Gehäuses 3 der Haltering 16 auf den Fortsatz 14 aufgelegt.
Durch räumliche Verformung wird er durch die durch den Fortsatz 14 umschlossene Öffnung
hindurchgedrückt, bis er nach Durchschreiten der Öffnung des Fortsatzes 14 wieder
expandiert und damit eine Bewegung der Dichtungsvorrichtung 6 entgegen der Richtung
des Gehäuses aus dem Kappenmantel 8 der Kappe 5 verhindert.
[0022] Ist dabei, wie vorher beschrieben, eine Höhe des Ansatzes 17 größer als die Distanz
31 der Nut zwischen den beiden Fortsätzen 14 und 15 abzüglich der Dicke 32 des Halterings
16, so kommt es gleichzeitig zu einer Verdichtung und Vorspannung der Dichtungsvorrichtung
6. Diese bewirkt einen festen Sitz des Halterings 16 und auch eine satte Anlage der
Dichtungsvorrichtung 6 auf der dem Fortsatz 15 zugewandten Stirnfläche des Fortsatzes
14.
[0023] Von Vorteil ist es dabei weiters, wenn der Kappenmantel 8 als Zylinderstumpfmantel
ausgebildet ist. Er kann aber auch als Kegelmantel ausgebildet sein, der im Bereich
des Fortsatzes 14 einen geringeren Durchmesser aufweist, als im Bereich des dem Gehäuse
3 zugewendeten Endes. Weist nun der Haltering 16 einen Außendurchmesser 25 auf, der
geringfügig größer ist, als ein Innendurchmesser 33 der Kappe 5 im Bereich einer Innenfläche
34 der Nut zwischen den beiden Fortsätzen 14 und 15, so verspannt sich der Haltering
16 auch in radialer Richtung in der Kappe 5, sodaß beim Einstechen oder Herausziehen
von Nadeln über die Dichtungsvorrichtung 6 sich diese keinesfalls aus der Kappe 5
lösen kann.
Ist der Außendurchmesser 25 des Halterings 16 größer als der Innendurchmesser 33 der
Kappe 5, wie dies in Fig.1 dargestellt ist, so wird der Kappenmantel 8 zum Aufbau
einer radialen Vorspannung aus der in strichlierten in die in vollen Linien gezeichnete
Stellung aufgeweitet. Es reicht selbstverständlich aber auch aus, wenn der Außendurchmesser
25 des Halterings 16 dem Innendurchmesser 33 der Kappe entspricht.
[0024] In Fig.3 und 4 ist in eine Ausführungsvariante gezeigt, bei der für gleiche Teile
die gleichen Bezugszeichen wie in Fig.1 und 2 verwendet werden. Bei dieser Ausführungsform
ist das zylinderförmige Gehäuse 3 mit Führungsfortsätzen 35,36 versehen, die über
einen Außenumfang des zylinderförmigen Gehäuses 3 vorspringen und im Bereich der offenen
Stirnseite 2 desselben angeordnet sind. Diese Führungsfortsätze 35,36 wirken mit auf
der dem zylinderförmigen Gehäuse 3 zugewandten Innenfläche 37 angeordnete und über
deren Oberfläche vorspringenden Führungsstegen 38 zusammen, von welcher nur einer
zu sehen ist. Der andere Führungssteg 38 ist im gegenüberliegenden Teil der Kappe
5 angeordnet. Die Anordnung der Führungsfortsätze 35,36 und der Führungsstege 38 ermöglicht
nun, daß bei einem Aufschieben der Kappe 5 in Richtung der Längsachse 7 des zylinderförmigen
Gehäuses 3 in Richtung einer offenen Stirnseite 2 desselben unter einem entsprechenden
Verdrehen im Uhrzeigersinn die Führungsstege 38 auf die Führungsfortsätze 35,36 auflaufen.
Die Kappe 5 wird dann durch die kombinierte Dreh- und Längsbewegung aufgrund der Führung
der Führungsstege 38 entlang der Führungsfortsätze 35,36 auf das zylinderförmige Gehäuse
3 aufgeschoben. Die exakte Funktion dieser Kupplungsvorrichtung ist unter anderem
in der WO-A- 89/09735 der gleichen Anmelderin im Detail beschrieben, worauf zur Vermeidung
von Wiederholungen verwiesen wird.
[0025] Selbstverständlich kann die in Fig.3 dargestellte Führungsvorrichtung bei der in
den Fig.1 und 2 dargestellten Verschlußvorrichtung 1 Verwendung finden.
[0026] Um insbesondere bei der Verwendung der zuvor beschriebenen Kupplungsvorrichtung zwischen
der Kappe 5 und dem zylinderförmigen Gehäuse 3 eine Verdrehung der Dichtungsvorrichtung
6 gegenüber der Kappe 5 zu verhindern, kann der Haltering 16 mit Arretierelementen
39 versehen sein, vor allem auch dann, wenn diese Kupplungsvorrichtung nicht vorgesehen
ist, ist es von Vorteil, die Arretierelemente 39 vorzusehen, da die Drehbewegungen
gegebenenfalls zu einer Lockerung der gesamten Verschlußvorrichtung 1 führen könnten.
[0027] Wie in Fig.3 gezeigt, können sich diese beispielsweise durch eine Verzahnung gebildeten
Arretierelemente 39, vor allem dann, wenn der die Kappe 5 bildenden Kunststoff nicht
sehr hart ist, in die Innenfläche derselben eindrücken und führen zu einem festen
Sitz des Halterings 16.
[0028] Zusätzlich ist es aber auch, um auch eine Relativverdrehung zwischen dem Haltering
16 bzw. der Kappe 5 und der Dichtungsvorrichtung 6 zu vermeiden, möglich, den Haltering
16 mit Mitnehmern 40 zu versehen, die in Richtung der Dichtungsvorrichtung 6 vorspringen
und in diese eindringen.
[0029] Selbstverständlich ist diese Verdrehsicherung auch dadurch möglich, daß die der Dichtungsvorrichtung
6 zugewandte Oberfläche des Halterings 16 mit entsprechenden Aufrauhungen versehen
ist, die ein Verdrehen der durch einen weichen Gummi bzw. durch ein Silikon oder dgl.
gebildeten Dichtungsvorrichtung verhindern. Auch können die Arretierelemente 39 anstelle
der gezeigten Verzahnung mit einer Rändelung oder sonstigen Aufrauhungen versehen
sein, um eine Fixierung in der Kappe 5 zu ermöglichen.
[0030] Bevorzugt ist bei der Verwendung von Arretierelementen 39 ein Außendurchmesser 25
des Halterings 16 größer, als der Innendurchmesser 33 der nutförmigen Vertiefung zwischen
den Fortsätzen 14 und 15. Dadurch wird neben einem sicheren Eindringen der Arretierelemente
39 in die Kappe 5 auch eine entsprechende Vorspannung in radialer Richtung bewirkt.
[0031] Abschließend sei noch festgehalten, daß in den Zeichnungen des Ausführungsbeispiels
zum besseren Verständnis der Erfindung einzelne Teile unproportional vergrößert und
schematisch vereinfacht dargestellt sind.
Bezugszeichenaufstellung
[0032]
- 1
- Verschlußvorrichtung
- 2
- Stirnseite
- 3
- Gehäuse
- 4
- Blutprobenröhrchen
- 5
- Kappe
- 6
- Dichtungsvorrichtung
- 7
- Längsachse
- 8
- Kappenmantel
- 9
- Kupplungsteil
- 10
- Kupplungsteil
- 11
- Kupplungsteil
- 12
- Kupplungsteil
- 13
- Kupplungsvorrichtung
- 14
- Fortsatz
- 15
- Fortsatz
- 16
- Haltering
- 17
- Ansatz
- 18
- Dichtfläche
- 19
- Dichtfläche
- 20
- Dichtfläche
- 21
- Anlagefläche
- 22
- Vertiefung
- 23
- Öffnung
- 24
- Durchmesser
- 25
- Außendurchmesser
- 26
- Innendurchmesser
- 27
- Außendurchmesser
- 28
- Wandstärke
- 29
- Innendurchmesser
- 30
- Innenraum
- 31
- Distanz
- 32
- Dicke
- 33
- Innendurchmesser
- 34
- Innenfläche
- 35
- Führungsfortsatz
- 36
- Führungsfortsatz
- 37
- Innenfläche
- 38
- Führungssteg
- 39
- Arretierelement
- 40
- Mitnehmer
1. Zylinderförmiges Gehäuse (3) mit einer Verschlußvorrichtung (1) für eine offene Stirnseite
des insbesondere evakuierbaren, zylinderförmigen Gehäuses (3), wobei die Verschlußvorrichtung
(1) mit einer die Stirnseite des zylinderförmigen Gehäuses (3) umfassenden rohrförmig
ausgebildeten Kappe (5) und mit einer in die Stirnseitenöffnung eingesetzten Dichtungsvorrichtung
(6) versehen ist, die über eine Kupplungsvorrichtung (13) mit der Kappe (5) und/oder
dem zylinderförmigen Gehäuse (3) verbunden ist, wobei die Kupplungsvorrichtung (13)
aus zwei mit der Kappe (5) bewegungsverbundenen Kupplungsteilen (9, 10), die bevorzugt
durch flanschartige Fortsätze (14, 15) gebildet sind, sowie über eine zylinderförmige
Innenfläche der Kappe (5) in radialer Richtung des zylinderförmigen Gehäuses vorragen
und zwischen sich einen nutförmigen Aufnahmebereich einschließen, sowie einen Kupplungsteil
(11) der Dichtungsvorrichtung (6), welcher durch einen flanschartigen Ansatz (17)
gebildet ist und im nutförmigen Aufnahmebereich eingesetzt ist und einem Haltering
(16) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltering (16), insbesondere eine
Scheibe oder ein Spannring, unter Vorspannung des Kupplungsteiles (11) der Dichtungsvorrichtung
(6) zwischen diesem und dem in Richtung der Längsachse (7) über die zylindrische Aufnahmeöffnung
der Kappe (5) nach innen vorspringenden, auf der von dem Gehäuse (3), insbesondere
einem Blutprobenröhrchen (4), abgewendeten Seite angeordneten Fortsatz (14), insbesondere
einer Haltenase oder einem Flanschring, angeordnet ist und die Dichtungsvorrichtung
(6) gegen Verdrehung und/oder Verstellung in Längsrichtung des zylinderförmigen Gehäuses
(3) haltert und dadurch eine Dicke des den Kupplungsteil (11) bildenden flanschartigen
Ansatzes (17) der Dichtungsvorrichtung (6) im unmontierten Zustand größer ist als
eine Distanz (31) zwischen den beiden Fortsätzen (14,15) in Richtung der Längsachse
(7) abzüglich einer Dicke (32) des Halterings (16).
2. Zylinderförmiges Gehäuse (3) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vorzugsweise
einen Arretierfortsatz bildende und durch den Hanschartigen Ansatz (17) gebildete
Kupplungsteil (11) der Dichtungsvorrichtung (6) eine zylinderförmige Dichtfläche (18)
der Dichtungsvorrichtung (6) gegen die Innenwand des Gehäuses im Bereich dessen Stirnseite
etwa um die Wandstärke (28) des zylinderförmigen Gehäuses (3) überragt.
3. Zylinderförmiges Gehäuse (3) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Durchmesser (24) einer Öffnung (23) des Halterings (16) kleiner ist, als der Außendurchmesser
(27) der Dichtungsvorrichtung (6) im Bereich des Kupplungsteiles (10) und vorzugsweise
des Innendurchmessers (29) eines Blutprobenröhrchens (4).
4. Zylinderförmiges Gehäuse (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Innendurchmesser (26) des in axialer Richtung des zylinderförmigen Gehäuses
äußeren Fortsatzes (14), insbesondere ein umlaufender Stützring, kleiner ist als der
Außendurchmesser (25) des Halterings (16).
5. Zylinderförmiges Gehäuse (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die rohrförmige Kappe (5) als Kegelstumpfmantel ausgebildet ist, der sich in Richtung
der Fortsätze (14,15) verjüngt, und vorzugsweise der Innendurchmesser (33) zwischen
den Fortsätzen (14,15) kleiner ist als der Außendurchmesser (25) des Halterings (16).
6. Zylinderförmiges Gehäuse (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Haltering (16) mit einem in Richtung der Kappe (5) vorragenden, insbesondere
am Umfang desselben angeordneten Arretierelement (39) versehen ist.
7. Zylinderförmiges Gehäuse (3) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dichtungsvorrichtung (6) aus einem Verbundwerkstoff gebildet
ist und vorzugsweise ein hochelastischer Kernbereich in einer ringförmigen, eine höhere
Steifigkeit aufweisenden Ummantelung, angeordnet ist.
8. Zylinderförmiges Gehäuse (3) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dichtungsvorrichtung (6) in ihrem Kernbereich eine Härte von
43 Grad Shore und der den Kern umgebende Bereich, insbesondere die Kupplungsteile,
eine Härte, die größer ist als 43 Grad Shore, aufweist.
1. Cylindrical housing (3) with a closure device (1) for an open front side of the in
particular evacuable cylindrical housing (3), whereby the closure device (1) is provided
with a tubular cap (5) encompassing the front side of the cylindrical housing (3)
and with a sealing device (6) inserted into the front side opening, which is connected
via a coupling device (13) to the cap (5) and/or the cylindrical housing (3), the
coupling device (13) comprising two coupling parts (9,10) movably connected to the
cap (5), which latter are preferably formed by flange-like extensions (14,15), and
project beyond the cylindrical inner surface of the cap (5) in radial direction of
the cylindrical housing, and define a groove-shaped receiving area between them, said
coupling device of the sealing device (6) also comprising a coupling part (11), which
is formed by a flange-like extension (17) and is inserted in the groove-shaped receiving
area, and a retaining ring (16), characterized in that the retaining ring (16), in
particular a disk or a locking ring, is arranged, with the coupling part (11) of the
sealing device (6) prestressed, between the latter and the extension (14), in particular
a spur or a shrouding ring, said extension being located on the side facing away from
the housing (3), in particular a blood-sample tube (4), and projecting inwardly in
the direction of the longitudinal axis (7) over the cylindrical reception opening
of the cap (5), and that said retaining ring fixes the sealing device (6) to prevent
contortion or displacement of the same in longitudinal direction of the cylindrical
housing (3), and thereby a thickness of the flange-like extension (17) of the sealing
device (6), forming the coupling part (11), is greater in its unmounted position than
a distance (31) between the two extensions (14,15) in the direction of the longitudinal
axis (7) minus a thickness (32) of the retaining ring (16).
2. Cylindrical housing (3) according to Claim 1, characterized in that the coupling part
(11) of the sealing device (6), which preferably forms a locking extension and is
constituted by the flange-like extension (17), projects over a cylindrical sealing
face (18) of the sealing device (6) towards the interior wall of the housing in the
region of the front face of the latter approximately by the wall thickness (28) of
the cylindrical housing (3).
3. Cylindrical housing (3) according to Claim 1 or 2, characterized in that the diameter
(24) of an opening (23) of the retaining ring (16) is smaller than the external diameter
(27) of the sealing device (6) in the region of the coupling part (10) and preferably
of the internal diameter (29) of a blood sample tube (4).
4. Cylindrical housing (3) according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the
internal diameter (26) of the in axial direction of the cylindrical housing external
extension (14), in particular a circumferential supporting ring, is smaller than the
external diameter (25) of the retaining ring (16).
5. Cylindrical housing (3) according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the
tubular cap (5) is of frusto-conical shape, tapering in the direction of the extensions
(14,15), and that preferably the internal diameter (33) between the extensions (14,15)
is smaller than the external diameter (25) of the retaining ring (16).
6. Cylindrical housing (3) according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the
retaining ring (16) is provided with an arresting element (39) arranged in particular
on the circumference of said retaining ring and projecting towards the cap (5).
7. Cylindrical housing (3) according to one or more of Claims 1 to 6, characterized in
that the sealing device (6) is made of a composite material and that preferably a
highly elastic internal core is arranged in an annular external sheath having greater
rigidity.
8. Cylindrical housing (3) according to one or more of Claims 1 to 7, characterized in
that the sealing device (6) in its internal core has Shore hardness of 43°, while
the region surrounding the core, in particular the coupling parts, is of a Shore hardness
greater than 43°.
1. Boîtier cylindrique (3) avec un dispositif de fermeture (1) pour une face frontale
ouverte du boîtier cylindrique (3) pouvant notamment être évacuée, le dispositif de
fermeture (1) étant pourvu d'un capuchon tubulaire (5) entourant la face frontale
du boîtier cylindrique (1) et d'un dispositif d'étanchement (6) placé dans l'ouverture
de la face frontale qui est relié par un dispositif d'accouplement (13) au capuchon
(5) et/ou au boîtier cylindrique (3), le dispositif d'accouplement (13) étant constitué
par deux parties d'accouplement (9, 10) en prise de déplacement avec le capuchon (5)
qui sont formées de préférence par des prolongements (14, 15) en forme de bride et
font saillie sur une face intérieure cylindrique du capuchon (5) dans la direction
radiale du récipient cylindrique et renferment entre elles une zone de réception en
forme de rainure, ainsi que par un élément d'accouplement (11) du dispositif d'étanchement
(6) constitué par un prolongement (17) en forme de bride et placé dans la zone de
réception en forme de rainure, et par un anneau de retenue (16) caractérisé en ce
que l'anneau de retenue (16), notamment un disque ou un anneau tendeur, est disposé
après une précontrainte de la partie d'accouplement (11) du dispositif d'étanchement
(6) entre celle-ci et le prolongement (14), notamment un nez de retenue ou un anneau
de bride faisant saillie vers l'intérieur en direction de l'axe longitudinal (7) sur
l'ouverture de réception cylindrique du capuchon (5), disposé au côté éloigné du boîtier
(3), notamment d'une éprouvette (4) pour l'examen du sang et retient le dispositif
d'étanchement (6) contre une torsion et/ou un déplacement dans la direction longitudinale
du boîtier cylindrique (3) et de ce fait, une épaisseur du prolongement en forme de
bride (17) du dispositif d'étanchement (6) constituant la partie d'accouplement (11)
est plus grande dans l'état non monté qu'une distance (31) entre les deux prolongements
(14, 15) en direction de l'axe longitudinal (7) moins une épaisseur (32) de l'anneau
de retenue (16).
2. Boîtier cylindrique (3) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie
d'accouplement (11) constituant de préférence un prolongement d'arrêt et formée par
le prolongement (17) en forme de bride du dispositif d'accouplement (6) fait saillie
sur une face d'étanchement cylindrique (18) du dispositif d'étanchement (6) contre
la paroi intérieure du boîtier au voisinage de la face frontale de celui-ci à peu
près de la largeur de paroi (28) du boîtier cylindrique (3).
3. Boîtier cylindrique (3) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le diamètre
(24) d'une ouverture (23) de l'anneau de retenue (16) est plus petit que le diamètre
extérieur (27) du dispositif d'étanchement (6) au voisinage de la partie d'accouplement
(10) et de préférence du diamètre intérieur (29) d'une éprouvette (4) pour l'examen
du sang.
4. Boîtier cylindrique (3) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
le diamètre intérieur (26) du prolongement (14) extérieur dans la direction axiale
du boîtier cylindrique, notamment d'un anneau de support s'étendant tout autour, est
plus petit que le diamètre extérieur (25) de l'anneau de retenue (16).
5. Boîtier cylindrique (3) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
le capuchon tubulaire (5) est réalisé sous forme d'enveloppe tronconique qui diminue
en direction des prolongements (14, 15) et que de préférence le diamètre intérieur
(33) entre les prolongements (14, 15) est plus petit que le diamètre extérieur (25)
de l'anneau de retenue (16).
6. Boîtier cylindrique (3) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
l'anneau de retenue (16) est pourvu d'un élément d'arrêt (39) faisant saillie en direction
du capuchon (5) et disposé notamment sur le pourtour de celui-ci.
7. Boîtier cylindrique (3) selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce que le dispositif d'étanchement (6) est réalisé en un matériau composite, et
que de préférence une zone de noyau hautement élastique est disposée dans une enveloppe
annulaire d'une rigidité plus élevée.
8. Boîtier cylindrique (3) selon une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce que le dispositif d'étanchement (6) présente dans sa zone de noyau une dureté
de 43 degrés Shore et que la zone entourant le noyau, notamment les parties d'accouplement,
ont une dureté supérieure à 43 degrés Shore.

