| (19) |
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(11) |
EP 0 446 255 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.03.1994 Patentblatt 1994/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.12.1989 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A63H 19/30 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT8900/115 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9006/160 (14.06.1990 Gazette 1990/14) |
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| (54) |
GLEIS FÜR MODELLEISENBAHNEN MIT GLEISBETTUNG
TRACK WITH SUPPORT FOR MODEL RAILWAYS
RAILS AVEC SUPPORT POUR TRAINS MINIATURES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
05.12.1988 DE 3840952 09.02.1989 DE 3903843 17.02.1989 AT 351/89
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.09.1991 Patentblatt 1991/38 |
| (73) |
Patentinhaber: RÖSSLER, Elfriede |
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A-5033 Salzburg (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BRATOVZ, Matjaz
A-5020 Salzburg (AT)
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| (74) |
Vertreter: Secklehner, Günter, Dr. |
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Rechtsanwalt,
Pyhrnstrasse 1 8940 Liezen 8940 Liezen (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-88/04192 CH-A- 291 838 DE-C- 809 521
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BE-A- 517 660 DE-B- 1 058 894 FR-A- 2 015 406
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Gleis für Modelleisenbahnen wie es im Oberbegriff des
Patentanspruches 1 beschrieben ist.
[0002] Ein bekanntes Gleis für Modelleisenbahnen - gemäß FR-A 2 015 406 weist eine eine
mit einer Schotterschüttung versehenen Oberbau simmulierende Gleisbettung auf. Die
obere Seite der Gleisbettung ist mit Ausnehmungen versehen, die im wesentlichen zu
dem Gleisrost komplementär sind, sodaß dieser zumindest über einen Teil der Höhe der
Schwellen in diese eingelassen werden kann. Die Gleisbettung ist als voller, blockförmiger
Baukörper ausgebildet. Diese Ausbildung der Gleisbettung aus einem steifen Kunststoff,
die keine elastischen bzw. plastischen Eigenschaften aufweist, wird noch dadurch unterstrichen,
daß in dem Vorhalt vorgeschlagen wird, zur Schalldämmung aus der vom Gleisrost abgewendeten
Unterseite der Gleisbettung eine Schalldämmschicht anzuordnen. Die Schallentwicklung
aufgrund der hohen schwingenden Masse, die aus Gleisrost und Gleisbettung besteht,
wäre sonst für den Modellbahnbetrieb störend. Der Nachteil dieser bekannten Gleisbettung
liegt darin, daß das mit dieser hergestellte Gleisstück durch die starre Ausbildung
örtlichen Gegebenheiten praktisch nicht angepaßt werden kann und außerdem zusätzliche
Maßnahmen zur Schalldämmung erfordert.
[0003] Gleiselemente für Modelleisenbahnen bestehen üblicherweise aus einem einstückigen
Rost aus Kunststoffspritzguß, dessen Form einem Gleisrost entspricht, wobei die Schienen
mit den Schwellen durch mit diesen einstückigen Ansatzstücke, die die Gestalt von
Halteplatten mit Nägeln haben, verbunden sind und die Schienen, die die Schwellen
des Rostes miteinander verbindenden Stegteile überdecken. Zur Verbindung der einzelnen
Gleiselemente miteinander sind die Schienen an ihren Enden mit Kupplungsstücken versehen,
die eine Verbindung der Gleise durch Zusammenstecken ermöglichen. Mit den Gleiselementen,
die aus geraden und gekrümmten Gleisstücken sowie aus Weichen und Kreuzungen bestehen,
lassen sich dann die gewünschten Gleissysteme aufbauen, die üblicherweise auf einer
Platte befestigt werden, um unerwünschte Verschiebungen zu vermeiden.
[0004] Um den Wunsch der Modelleisenbahner nach möglichst naturgetreuen Gleisaufbauten nachzukommen,
haben die Hersteller Gleise der eingangs angegebenen Art entwickelt. Bei den bekannten
Gleisen sind jedoch die Gleisroste üblicherweise fest und bleibend mit der den Oberbau
simulierenden Gleisbettung verbunden, sodaß die Gleise mit Gleisbettung wie Gleise
ohne Gleisbettung zusammengefügt und verlegt werden. Die bekannten Gleise mit Gleisbettung
gestatten nur den bestimmungsgemäßen Einbau in ein Gleissystem, sodaß Abwandlungen
beim Aufbau und Abweichungen von einem vorgegebenen Gleisplan nur beschränkt möglich
sind. Da die einzelnen Gleiselemente mit Gleisbettung nur bestimmungsgemäß eingesetzt
werden können, ohne daß diese Abänderungen zulassen, müssen bei Variationen des Gleisbildes
oder bei einem nachträglichen Umbau entsprechende vorgefertigte Gleiselemente zur
Verfügung stehen, was den Modelleisenbahner in der Erstellung individueller und abgewandelter
Gleisbilder beengt, wenn er nicht eine große Anzahl unterschiedlicher Gleiselemente
mit und ohne Gleisbettung zur Verfügung hat.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein modulares Gleisbettungssystem zu schaffen,
daß es gestattet, übliche Gleiselemente, also solche ohne besondere Bettungsteile,
in der üblichen Weise zu verlegen und diese Gleiselemente wahlweise auch mit Bettungsteilen
zu verbinden, wobei die Bettungsteile den üblichen Gleisen und Gleiselementen angepaßt
oder an diese anpaßbar sind und eine wiederholte Verwendung der Bettungsteile, auch
in Gleissystemen mit anderen Gleisbildern möglich ist.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Gleis der gattungsgemäßen Art durch
die im Kennzeichenteil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst. Der Modelleisenbahner
hat die Möglichkeit, übliche Gleiselemente mit oder ohne das erfindungsgemäße Bettungsteil
zu verlegen. Jedem Gleiselement kann ein entsprechend geformtes Bettungsprofil zugeordnet
werden, das entweder bereits von dem Hersteller vorgeformt ist oder aber durch einfaches
Zuschneiden von dem Modelleisenbahner dem jeweiligen Gleiselement angepaßt wird. Durch
die Zwischenschaltung des Bettungsteils zwischen dem Gleisrost und den Aussteifungselementen
wird überdies eine Geräuschdämmung des Fahrgeräusches bereits unmittelbar im Bereich
des Gleisrostes durch die Ausbildung und Verwendung eines leistenförmigen Bettungsteils
aus elastischem bzw. plastischem Material erreicht. Dazu kommt, daß durch die Verwendung
von aus steiferen Kunststoff bestehenden Stegen bzw. Aussteifungen oder Aussteifungselementen
eine exakte Montage der sich an die verschiedenen Oberflächenverläufe einer Modelleisenbahnanlage
sehr gut anpaßbaren elastisch verformten Bettungsteile erreicht wird, die überdies
eine freizügige Gestaltung von Radien und Ausrundungsbögen einfach ermöglicht. Darüber
hinaus wird durch den leistenförmigen Bettungsteil aus elastischem oder plastischem
Material auch ein exakter Abschluß bei unebenen Montageflächen für das Modellbahngleis
hergestellt und eine Schwingungsentkopplung zwischen den Rahmenteilen der Modelleisenbahnanlage
und dem Gleisbereich auch im Bereich der Befestigungsmittel sichergestellt.
[0007] Durch die Weiterbildung nach Patentanspruch 2 wird erreicht, daß eine verwindungssteife
Auflage und eine einfache Höhen- und Seitenausrichtung des Gleises möglich ist.
[0008] Durch die Weiterbildung nach Patentanspruch 3 wird erreicht, daß mindestens jeweils
eine Leiste der paarweise angeordneten Leisten so hoch ist, daß deren unteren Kanten
mit den seitlichen Kanten des Bettungsteils in der Seitenansicht fluchten.
[0009] Durch die Maßnahme nach Patentanspruch 4 wird erreicht, daß bei einem biegeschlaffen,
elastisch verformbaren Teil trotzdem eine gewünschte Gleisausrichtung in Höhen- und
Seitenrichtung erzielbar ist.
[0010] Durch die Maßnahme nach Patentanspruch 5 ist es möglich, produktionsbedingte Toleranzabweichungen
zwischen den Bettungsteilen und den leiterförmigen Teilen auszugleichen. Darüber hinaus
können die Bettungsteile auch gekrümmt werden, sodaß mit diesen Bettungsteilen auch
gekrümmte Gleisstücke einfach hergestellt werden können.
[0011] Zweckmäßig ist eine weitere Ausgestaltung nach Patentanspruch 6, wodurch ohne zusätzliche
Maßnahmen eine Zentrierung und Ausrichtung der Bettungsteile auf einen gewünschten
durch die Leisten vorgegebenen Bettungsverlauf möglich ist.
[0012] Vorteilhaft ist aber auch eine Ausführungsform nach Patentanspruch 7, da dadurch
eine Anpassung an einen gekrümmten Gleisverlauf in einer parallel zur Montagefläche
verlaufenden Ebene möglich wird.
[0013] Gleichermaßen ist auch eine Weiterbildung nach Patentanspruch 8 möglich, wodurch
eine zentrale Ausrichtung der Stützvorrichtung auf einer vorgegebenen Gleislängsachse
während der Montage erleichtert und trotzdem eine Flexibilität für Verformungen zur
Herstellung von beliebigen Gleisradien möglich ist.
[0014] Durch die Ausgestaltung nach Patentanspruch 9 wird erreicht, daß die Seitenteile
erst nach dem Aufbauen der Montage des Gleisrostes eingeschnappt werden können und
außerdem wird die Verlegung von Leitungen unterhalb der Bettungsteile zusätzlich begünstigt.
[0015] Die Ausgestaltung nach Patentanspruch 10 ermöglicht, eine kostengünstige Ausführungsform
mit kompakten Einzelteilen, die auch vom Benutzer selbst einfach zusammengefügt werden
können.
[0016] Vorteilhaft ist auch eine weitere Ausführungsvariante nach Patentanspruch 11, wodurch
trotz massiver Auflager in den Bereich der Befestigungsstellen des Gleisrostes eine
so hohe Flexibilität erreicht wird, daß die Stützvorrichtung nicht nur für vorgefertigte
gerade Schienenabschnitte, sondern auch für ein sogenanntes Flexgleis zur Herstellung
von Gleisverläufen mit beliebigen Radien verwendet werden kann. Trotzdem kann dadurch
sichergestellt werden, daß im Bereich von Befestigungsöffnungen im Gleisrost ein entsprechend
stabiles Auflager zum Befestigen des Gleises vorhanden ist.
[0017] Eine andere Lösung ist im Patentanspruch 12 beschrieben. Trotz des Wegfalls eines
durchgehenden Gleisrostes kann hiermit eine exakte Positionierung des Schwellenbandes
bzw. Gleisrostes im Bettungsteil erzielt werden.
[0018] Zweckmäßig ist eine Ausführung nach Patentanspruch 13. Durch diese fluchtenden Bohrungen
können Stifte oder Nägel hindurchgeführt werden, um die in die Bettungsteile eingebetteten
Gleise mit einer Montageplatte zu verbinden.
[0019] Die Anordnung von schalenförmigen Halteteilen nach Patentanspruch 14 ermöglicht ein
rasches Verbinden und Lösen der Bettungs- und Halteteile voneinander.
[0020] Bei der Ausgestaltung nach Patentanspruch 15 lassen sich durch die Deckverbindungen
die Gleise in einfacher Weise mit ihren Bettungskörpern lösbar verbinden.
[0021] Die Anpassung der Bettungskörper an unterschiedliche Gleisbilder in einfacher Weise
wird durch die Maßnahmen nach Patentanspruch 16 erreicht.
[0022] Vorteilhaft ist auch eine Ausführungsvariante nach Patentanspruch 17. Entsprechende
Ausschnitte ermöglichen einen spitzwinkeligen Zusammenschluß von Bettungsteilen, wie
er beispielsweise im Anschluß an Weichen erforderlich ist.
[0023] Durch die Weiterbildung nach Patentanspruch 18 lassen sich dann von dem Zentralteil
der Bettungskörper die Seitenteile, beispielsweise also die Abböschungen simulierenden
Seitenteile abtrennen, die dann durch besondere Seitenteilprofile wieder mit dem Zentralteil
verbunden werden können. Auf diese Weise lassen sich verschnittene Bettungsteile wieder
verwenden, ohne daß Einbußen im Aussehen hingenommen werden müssen.
[0024] Von Vorteil ist eine Ausführung nach Patentanspruch 19, da durch die Schwächungslinien
eine Führung für die Schere zum Abtrennen von Seitenteilen der Bettungskörper erzielt
wird.
[0025] Gleichermaßen ist auch eine Weiterbildung nach Patentanspruch 20 möglich. Durch diese
Kupplungsstücke lassen sich dann in einfacher Weise auch die Bettungsteile miteinander
verbinden.
[0026] Vorteilhaft ist auch eine Weiterbildung nach Patentanspruch 21. Diese Ausgestaltung
ermöglicht eine Schnappverbindung der durch die leiterförmigen Profile ausgesteiften
Bettungsteile.
[0027] Um die Modularität und Varibilität weiter zu verbessern ist auch eine Ausgestaltung
nach Patentanspruch 22 möglich. Bei Weichen oder Kurvenstücken oder bei Bedarf lassen
sich diese Adapterstücke einfügen, um die Bettungsteile durchgehend miteinander zu
verbinden.
[0028] Von Vorteil ist aber auch eine Ausführung nach Patentanspruch 23, da dadurch bei
einer beliebigen Längsausbildung der einzelnen Gleise eine Verbindung der Aussteifungen
einfach hergestellt werden kann.
[0029] Es ist aber auch eine Weiterbildung nach Patentanspruch 24, wodurch auch nach Ablengen
der Stützvorrichtung an beliebiger Stelle eine Kupplung mit den Adapterstücken möglich
ist.
[0030] Von Vorteil ist eine Ausgestaltung nach Patentanspruch 25. Dadurch kann die Verbindung
zwischen einzelnen Stützvorrichtungen bzw. Gleisrosten oder Bettungsteilen an jeder
beliebigen Stelle erfolgen und es wird die Anformung von Kupplungsteilen und damit
die Herstellung von Gleisteilen mit unterschiedlichen Kupplungsteilen vermieden.
[0031] Eine andere Lösungsvariante beschreibt Patentanspruch 26, wodurch neben einer guten
Sicherung gegen unerwünschtes Lösen in Längsrichtung des Gleises auch eine exakte
Höhen- und Seitenführung im Übergangsbereich zwischen den einzelnen Schienen des Gleises
bei aneinanderstoßenden Bettungsteilen bzw. Gleisrosten ermöglicht wird.
[0032] Eine andere Ausführungsform ist im Patentanspruch 27 beschrieben, wodurch auch bei
der Verbindung von Mittelstegen bzw. Längsholmen durch Muffenteile eine lagegenaue
Ausrichtung der Enden der Schienen von einander benachbarten Gleisrosten einwandfrei
erzielt werden kann.
[0033] Es ist aber auch eine Ausführung nach Patentanspruch 28 möglich, wodurch ein nachträgliches
Bearbeiten der Bettung im Bereich von Weichen oder Oberleitungsmasten durch den Modellbahner
nicht mehr notwendig ist.
[0034] Bei der Ausbildung nach Patentanspruch 29 ist ein der Wirklichkeit exakter Gleisaufbau
auch bei mehrgleisigen Gleisanlagen möglich.
[0035] Vorteilhaft ist die Weiterbildung nach Patentanspruch 30, da dadurch mit der Montage
des Gleisrostes auch eine der Wirklichkeit nahezu ident entsprechende Gleisgeometrie
und damit ein besseres Fahrverhalten der Modellfahrzeuge insbesondere in Gleisbögen
erreicht werden kann.
[0036] Die weitere Ausgestaltung nach Patentanspruch 31 hat zur Folge, daß mit dem Verlegen
der Bettungsteile der gesamte Gleisaufbau einfach simmuliert werden kann.
[0037] Durch die Maßnahme nach Patentanspruch 32 wird erreicht, daß die bereits erwähnten
paarweise angeordneten Leisten des Mittelteils durch die bereits erwähnten aussteifenden
Profile gebildet sein können.
[0038] Ein variabler Einsatz der Bettungsteile ist bei einer Ausgestaltung nach Patentanspruch
33 möglich.
[0039] Die vorteilhafte weitere Ausgestaltung beschreibt Patentanspruch 34. Die Bettungsteile
können z.B. aber auch in Form von längeren Profilen geliefert werden, die sich der
Modelleisenbahner entsprechend zuschneidet. Es können auch nur Mittelteile und mit
diesen verbindbare Seitenteile geliefert werden, die dann entsprechend abgelängt werden
müssen.
[0040] Eine vorteilhafte Unterbringung in einer dem Original entsprechenden Ausführung wird
durch die Ausgestaltung nach Patentanspruch 35 erreicht.
[0041] Durch die weitere Ausgestaltung nach Patentanspruch 36 ist eine geordnete Aufnahme
der für einen Modelleisenbahnbetrieb notwendigen Kabel in verdeckter Anordnung möglich.
[0042] Vorteilhaft ist auch eine Weiterbildung nach Patentanspruch 37, da dadurch die Stromversorgung
für die einzelnen Streckenabschnitte und damit ein Leistungsabfall bei längeren Gleisstrecken
in einfacher Weise verhindert werden kann.
[0043] Eine andere Ausführungsform beschreibt Patentanspruch 38. Durch die Verwendung von
eingegossenen Granulatteilen, die in den elastischen bzw. elastoplastischen Kunststoffen
eingebettet sind, also nicht aufschmelzen, kann eine den wirklichen Gegebenheiten
am Oberbau und somit dem Schotterbett entsprechende Gestaltung in einem relativ kleinen
Maßstab von nahezu 1:100 erzielt werden. Außerdem ist es bei entsprechender Farbgebung
der Granulate möglich, den auch bei Schotter vorkommenden natürlichen Gegebenheiten
und unterschiedlichen Farben Rechnung zu tragen.
[0044] Vorteilhaft ist auch eine Ausführung nach Patentanspruch 39, da dadurch der Granulatcharakter
auch beim Aufschmelzen des das Granulat aufnehmenden Kunststoffmaterials in jedem
Fall erhalten bleibt.
[0045] Es ist aber auch eine Weiterbildung nach Patentanspruch 40 möglich, wodurch ein sicherer
Halt der Granulatteile in der Oberfläche der Bettungsteile erzielt und andererseits
eine naturgetreue Wiedergabe der tatsächlichen Verhältnisse erreicht werden kann.
[0046] Vorteilhaft ist eine Ausgestaltung nach Patentanspruch 41, da dadurch in einfacher
Weise nachträglich an vordefinierten Stellen elektrische Anschlüsse bzw. zusätzliche
Befestigungselemente in dem Bettungsteil bzw. dem Zentralteil eingebracht werden können.
[0047] Es ist aber auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 42 möglich, wodurch durch diese
Öffnungen Stiftkontakte hindurchgeführt werden können, mit welchen beispielsweise
ein Stromleiter zwischen den beiden Schienen des Gleisrostes aufgebaut werden kann.
[0048] Durch die Ausgestaltung nach Patentanspruch 43 können die zur Aussteifung benötigten
Bauteile gleichzeitig zur Fahrstromversorgung bzw. zur Signalabgabe verwendet werden.
[0049] Möglich ist aber auch eine Weiterbildung nach Patentanspruch 44, wodurch das erfindungsgemäße
Gleissystem ohne großen Aufwand jederzeit nachträglich auf ein sogenanntes 3-Leiter-Gleis-System
nachgerüstet werden kann und damit mit gleichen Teilen für das normale Zweileitergleis-System
und ein 3-Leiter-Gleis-System das Auslangen gefunden werden kann.
[0050] Durch die Ausbildung nach Patentanspruch 45 ist durch die Wahl von unterschiedlichen
Bettungsteilen bzw. Zentralteilen eine Anpassung des erfindungsgemäß herstellbaren
Gleissystems an das Zweileiter- oder 3-Leiter-System jederzeit möglich.
[0051] Weiters ist auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 46 möglich, da dadurch die Anordnung
zusätzlicher Stromversorgungsleitungen entfallen kann und außerdem die Gefahr von
Leitungsunterbrechungen zusätzlich verringert ist.
[0052] Durch die Maßnahme nach Patentanspruch 47 wird erreicht, daß mit dem Zusammenbau
des Gleissystems gleichzeitig auch die elektrische Leitungsverbindung für einen zusätzlich
angeordneten Mittelleiter bzw. die Kontaktstifte hergestellt sind.
[0053] Eine andere Ausführungsvariante beschreibt Patentanspruch 48, wodurch mit Schnappelementen
versehene Kontakte zur Stromversorgung insbesondere in Unterbrechungsgleisstücken
oder im Bereich von Kehrschleifen, sowie zur individuellen Stromversorgung entlang
des Gleisrostes einfach verwendet werden können. Dazu kommt, daß durch die Anordnung
von Überwachungsorganen beispielsweise gleisbesetzte Meldeanlagen oder Schrankenanlagen
oder dgl. über derartige im Bereich der Schienen des Gleisrostes angeordnete Überwachungsorgane
einfach gesteuert werden können.
[0054] Vorteilhaft ist auch eine Weiterbildung nach Patentanspruch 49, da dadurch die zur
Überwachung, Steuerung und Betätigung von Ausrüstungsteilen von derartigen Gleissystemen
beispielsweise von Weichenantrieben und dgl. die notwendigen Antriebe, Überwachungs-
und Steuervorrichtungen unmittelbar in das erfindungsgemäße Gleissystem integriert
werden können und damit aufwendige Unterfluranordnungen eingespart und trotzdem eine
"unsichtbare" und damit der Wirklichkeit entsprechende Montage einfach möglich ist.
[0055] Eine beliebige Kupplung der Weichen mit mechanischen oder motorischen Antrieben ermöglicht
die Ausgestaltung nach Patentanspruch 50.
[0056] Vorteilhaft ist auch eine Ausführung nach Patentanspruch 51. Durch die in die Aussteifungselemente
zum Teil integrierte Mechanik kann eine starre Lagerung der mechanischen Teile und
damit eine exakte Abstimmung der Stellwege einfach durchgeführt werden. Zweckmässigerweise
bestehen die Schnittlinien aus Nuten, sodaß diese Führungen für eine Schere durch
entsprechende Schwächungslinien bilden.
[0057] Vorteilhaft ist auch eine weitere Ausgestaltung nach Patentanspruch 52. Durch die
senkrecht zur Längsrichtung erfolgende Verformung der Federvorrichtung bei in Endlage
befindlichen Stellhebel in Richtung der Endlage wird eine "über Todpunktsperre" des
Stellhebels erreicht. Daher schnappt die Weichenzunge, auch wenn die Weiche aufgeschnitten
wird immer wieder in ihre an der gleichen Schiene anliegende Endlage zurück. Die dadurch
benötigte Verformung der Feder kann in vorteilhafter Weise gleichzeitig zur Ausübung
einer Schaltfunktion verwendet werden. Dadurch ist es möglich, mit einem noch kleineren
und gedrängteren Aufbau des Mechanikantriebes das Auslangen zu finden, wobei durch
das Schaltorgan auch bei der rein mechanischen Betätigung der Weiche bereits eine
Polarisierung möglich ist, wenn jeweils einer der beiden beidseits der Federvorrichtung
angeordneten Kontakte mit jeweils einer der beiden Fahrschienen vor der Weiche verbunden
ist. Ist die Schaltfahne mit dem Herzstück über eine Leitung oder eine Leiterbahn
kontaktiert, so wird je nach Stellung der Weichenzunge das Herzstück mit an positive
oder negative Polarität angelegt. Damit wird eine nahtlose Stromversorgung über den
gesamten Weichenbereich, wie er insbesondere bei kleinen Spurweiten von Modeleisenbahnen
sehr wichtig ist, auch in Verbindung mit den erfindungsgemäßen Vorteilen ermöglicht.
[0058] Eine weitere Ausführungsvariante beschreibt Patentanspruch 53, wodurch die Anordnung
einer Vielzahl von Lötstellen bzw. von Drähten, die während des Transportes oder der
Montage angeklemmt und somit zu Fehler führen können, vermieden wird.
[0059] Eine Ausgestaltung nach Patentanspruch 54 ermöglicht, daß beim Einlegen bzw. Einschnappen
des Stellmoduls die mechanische Verbindung zwischen dem elektromagnetischen Antrieb,
nämlich dem Stellmodul, und dem Mechanikmodul hergestellt werden kann.
[0060] Weiters ist auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 55 möglich, wodurch ohne der
Montage des Mechanikmoduls nur durch Entfernen des Anschlußdeckels eine Kupplung zwischen
dem Stellmodul und dem Mechanikmodul erreicht werden kann.
[0061] Eine sehr dünne Spulenbauweise auch für leistungsstarke Magnete, die auch bei extremer
Flachbauweise eine ausreichend hohe Zugkraft ermöglichen, wird durch die Ausgestaltung
nach Patentanspruch 56 ermöglicht.
[0062] Gleichermaßen ist auch eine Weiterbildung nach Patentanspruch 57 möglich, wodurch
auf geringer Breite trotz niederer Bauhöhe eine gute Bewegungsübertragung zwischen
den Elektromagneten und dem Stellmodul sichergestellt wird, wobei durch den Übertragungshebel
gleichzeitig eine Endabschaltung erfolgen und somit eine Überhitzung der Elektromagnete
verhindert werden kann.
[0063] Schließlich kann auch bei oftmaliger Betätigung des Stellmoduls eine thermische Zerstörung
durch die Merkmale des Patentanspruches 58 verhindert werden.
[0064] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese im nachfolgenden anhand der in
den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
[0065] Es zeigen:
- Fig.1
- eine Unteransicht des Gleisrostes;
- Fig.2
- eine Unteransicht des Bettungsteils;
- Fig.3
- einen Schnitt durch das Bettungsteil nach Fig.2 längs der Linie A-A;
- Fig.4
- eine perspektivische Ansicht der Unterseite des Gleisrostes;
- Fig.5
- eine perspektivische Ansicht der Oberseite des Bettungsteils nach Fig.2 mit diesem
verbindbaren leiterförmigen aussteifendem Stützteil;
- Fig.6
- eine perspektivische Ansicht der Unterseite des Bettungsteils;
- Fig.7
- ein aus dem Bettungsteil und dem in diesen gebetteten Gleisrost bestehendes Gleis;
- Fig.8
- ein leiterförmiges aussteifendes Stützteil für ein Bettungsteil für eine Weiche mit
einem Fach für einen elektrischen Weichenantrieb und mit einem ein endseitiges Kupplungsstück
enthaltenden Adapterstück;
- Fig.9
- einen Querschnitt durch einen in ein Bettungsteil gebetteten Gleisrost;
- Fig.10a bis f
- die die leiterförmigen Aussteifungselemente miteinander kuppelnden Kupplungsstücke
und
- Fig.11
- einen Querschnitt durch ein mit dem Zentralteil des Bettungsteils verbindbares Randprofil;
- Fig.12
- einen Querschnitt durch ein auf einer Platte aufgebautes Gleis mit einem erfindungsgemäßen
ausgebildeten Bettungsteil und Gleisrost;
- Fig.13
- das Gleis nach Fig.12 in Draufsicht;
- Fig.14
- einen Querschnitt durch eine Ausführungsvariante zu dem in Fig.12 dargestellten Gleis;
- Fig.15
- eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Bettungsteils sowie der Stützvorrichtung
in Stirnansicht geschnitten in vereinfachter schaubildlicher Darstellung;
- Fig.16
- die Stützvorrichtung für das Gleis nach Fig.15 in Draufsicht;
- Fig.17
- eine andere Ausführung einer erfindungsgemäßen Stützvorrichtung in Draufsicht;
- Fig.18
- ein erfindungsgemäß ausgebildetes Gleis unter Verwendung der in Fig.17 gezeigten Stützvorrichtung
im Querschnitt;
- Fig.19
- einen Querschnitt durch eine Weiche mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten Stützvorrichtung
sowie dem dieser Weiche zugeordneten Antrieb;
- Fig.20
- eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Gleises im Querschnitt
und stark vergrößerter Darstellung;
- Fig.21
- einen Kupplungsteil einer erfindungsgemäßen Kupplungsvorrichtung zum Verbinden zweier
Stützvorrichtungen in Draufsicht;
- Fig.22
- einen Gegenkupplungsteil einer erfindungsgemäßen Kupplungsvorrichtung zum Verbinden
zweier Stützvorrichtungen in Draufsicht;
- Fig.23
- den Kupplungsteil nach Fig.22 im Schnitt gemäß den Linien XXIII-XXIII;
- Fig.24
- eine erfindungsgemäße Kupplungsvorrichtung unter Verwendung eines Muffenteils in Seitenansicht
teilweise geschnitten, gemäß den Linien XXIV-XXIV in Fig.25;
- Fig.25
- die Kupplungsvorrichtung in Stirnansicht geschnitten gemäß den Linien XXV-XXV in Fig.24;
- Fig.26
- ein erfindungsgemäß ausgebildetes Modellgleis für eine zweigleisige Strecke in Stirnansicht
geschnitten;
- Fig.27
- eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Modellgleises für
eine mehrgleisige Strecke in Stirnansicht geschnitten.
- Fig.28
- eine Unteransicht des Gleisrostes;
- Fig.29
- eine Unteransicht des Bettungsteils;
- Fig.30
- einen Schnitt durch das Bettungsteil nach Fig.29 längs der Linie A-A;
- Fig.31
- eine perspektivische Ansicht der Oberseite des Bettungsteils nach Fig.29 mit diesem
verbindbaren leiterförmigen aussteifendem Stützteil;
- Fig.32
- ein erfindungsgemäßes Aussteifungselement mit Kontaktstiften;
- Fig.33
- eine andere Ausführungsvariante eines Bettungsteils in Stirnansicht geschnitten für
ein 3-Leiter-Gleis-System;
- Fig.34
- eine andere Ausführungsform eines Bettungsteils in Stirnansicht geschnitten mit in
den Bettungsteil integrierten Kontaktstiften;
- Fig.35
- eine mit Kontaktstiften versehene Trägerleiste in Draufsicht;
- Fig.36
- eine Variante eines Bettungsteiles in Stirnansicht geschnitten;
- Fig.37
- den Bettungsteil in Seitenansicht geschnitten gemäß Linien X-X in Fig.36;
- Fig.38
- ein leiterförmiges aussteifendes Stützteil für ein Bettungsteil für eine Weiche mit
einem Fach für einen elektrischen Weichenantrieb und mit einem ein endseitiges Kupplungsstück
enthaltenden Adapterstück;
- Fig.39
- ein Mechanik-Modul und ein Stell-Modul des Weichenantriebes bei abgehobenen Deckel
im Schnitt und vereinfachter schematischer Darstellung;
- Fig.40
- ein Teil des Stell-Moduls in Seitenansicht geschnitten;
- Fig.41
- den Spulenkörper des Stell-Moduls in Stirnansicht.
[0066] Die in die Bettungsteile einbettbaren Gleise sind üblicher Bauart und bestehen, wie
aus Fig.1 ersichtlich ist, aus einem einstückigen Gleisrost 1. Ein aus Kunststoff
bzw. Kunststoffspritzgußteil gebildetes Schwellenband des Gleisrostes 1 besteht aus
den zueinander parallelen Schwellen 2, die zumindest unterhalb eines der mit diesen
zu verbindenden Schienen mit zu den Schienen parallelen Verbindungsstegen 3 verbunden
sind. Das Schwellenband bzw. der Gleisrost 1 ist in einem gleichmäßigen Raster an
den Kreuzungsstellen der Verbindungsstege 3 mit den Schwellen 2 mit Sacklöchern 4
versehen, die der kraftschlüssigen Verbindung einer Stützvorrichtung 5, wie z.B. einem
leiterförmigen Aussteifungselement 6 durch in diese eingedrückte und kraftschlüssig
in diesen gehaltene Stifte 7 dienen. Weiterhin sind einzelne Schwellen 2 in ihrem
mittleren Bereich mit Durchgangslöchern 8 versehen, die in einer weiter unten erläuterten
Weise der Verbindung der in die Bettungsteile eingebetteten Gleise mit der Montageplatte
durch Stifte oder Nägel bzw. Schrauben dienen.
[0067] Aus Fig.4 ist der Gleisrost 1 in perspektivischer Darstellung ersichtlich. Die Schienen
9,10 sind zur Bildung des Gleisrostes 1 in der Weise aus dem Schwellenband befestigt,
daß sie die Verbindungsstege 3 überdecken, sodaß diese von der Oberseite her sichtbar
nicht in Erscheinung treten. Der durch die eventuell auch einzelnen und nicht in ein
Schwellenband integrierten Schwellen 2 und die auf diesem befestigten Schienen 9,10
gebildete Gleisrost 1 ist bekannter Bauart und kann für sich allein in üblicher Weise
z.B. durch beliebiges Kürzen oder dgl. zur Erstellung von Gleissystemen mit beliebigen
Gleisbildern verwendet werden. Mit den sogenannten flexiblen Gleisrosten die in unterschiedlichen
Radien gekrümmt werden können, ist auch eine freizügige radiusvariable Gleisgestaltung
möglich.
[0068] Zur Bettung des Gleisrostes ist das Bettungsteil 11 vorgesehen. Diese besteht aus
einem Spritzgußteil aus elastoplastischem Kunststoff und besitzt in seiner Grundform
bei ungleisigem Stocken etwa das Profil eines gleichschenkeligen Trapezes ohne die
untere größere Seite oder Basis. Der Bettungsteil 11 besitzt ein Mittelteil bzw. Zentralteil
12, mit dem einstückig die abgeschrägten Seitenteile 13,14 verbunden sind. Nach einer
ersten Ausführungsform sind also an den Längsseitenkanten des Zentralteiles 12 Seitenteile
13,14 unmittelbar angeformt, die vorzugsweise ebenfalls aus einem elastisch verformbaren,
biegeschlaffen Material, beispielsweise aus Gummi oder Kunststoff, bestehen, wie der
Zentralteil 12. Der Zentralteil 12 ist in seiner Oberfläche mit einem Relief bzw.
einer Ausnehmung 15 versehen, dessen Form komplementär zum Gleisrost 1 ist, sodaß
sich der Gleisrost 1 in die Ausnehmungen 15 des Reliefs in der Weise einsetzen läßt,
daß die Schwellen 2 des Gleisrostes 1 die Ausnehmungen in Richtung der Schienen nur
geringfügig übertragen.
[0069] Auf seiner Unterseite ist das Bettungsteil 11 am Rand des Mittel- bzw. Zentralteils
12 jeweils mit zwei zueinander parallelen Stegen 17,18 versehen, die zwischen sich
eine Nut begrenzen. Die jeweils inneren Stege 18 der paarweise vorgesehenen Stege
17,18 sind höher als die jeweils äußeren Stege 17. Die äußeren Stege 17 sind an den
Innenkanten ihrer Ränder mit nach innen weisenden Wulsten 19 versehen. Die paarweise
an den Rändern des Mittel- bzw. Zentralteils 12 angeordneten Stege 17,18 dienen der
Aussteifung des Profils und darüber hinaus aber auch als Kupplungsteile zum Ankuppeln
von Seitenteilen 20, wenn die Seitenteile 13,14 nicht einstückig mit dem Zentralteil
12 ausgebildet sind. Die Seitenteile 20 können also mit zum Zentralteil 12 gegengleichen
Kupplungsteilen einer Verbindungsvorrichtung, beispielsweise einer Nut mit unterschiedlichen
Querschnittsbereichen, versehen sein.
[0070] Der Kupplungsteil kann am Zentralteil 12 durch einen über die Unterseite vorragenden
Steg 17,18 gebildet sein, der vorzugsweise eine unterschiedliche Dicke über seine
Höhe aufweist.
[0071] Die Stege 17,18 können als Stützvorrichtung am Zentralteil 12 angeformt sein.
[0072] Das Bettungsteil ist auf seiner Unterseite mit schräg verlaufenden Schnittlinien
21,22 versehen, die durch Nuten gebildet sind und daher Schwächungslinien bilden.
Die Schnittlinien verlaufen von der Außenkante der Seitenteile 13,14 zu den Enden
der Bettungsteile 11, und zwar in Richtung auf die Außenseite der Stege 17. Weitere
Schnittlinien 23 sind jeweils unmittelbar angrenzend an die Außenseiten der Stege
17 vorgesehen. Durch ihre nutförmige Ausbildung bieten die Schnittlinien 21,22,23
beim Ausschneiden mit einer Schere eine gute Führung. Die Seitenteile 13,14 können
dann schräg weggeschnitten werden, wenn die Bettungsteile 11 zur Bettung von an eine
Weiche angeschlossenen Gleisen dienen sollen. Sind die Seitenteile 13,14 von dem Zentralteil
12 durch Schnitte längs den Schnittlinien 23 abgetrennt worden, lassen sich mit dem
Zentralteil 12 an den Stegen 17,18 die Seitenteile 20 durch ihre komplementären Verbindungsprofile
24 verbinden. Um also die gewünschte Variabilität zu gewährleisten, sind die Seitenteile
13,14 auf ihren Unterseiten mit Markierungen und/oder Schwächungslinien versehen.
[0073] Zur Aussteifung der Bettungsteile 11 sind mit diesen leiterförmige Aussteifungselemente
6 verbindbar. Diese bestehen aus Kunststoffspritzgußteilen aus einem härteren Kunststoff.
Die Längsholme 25,26 dieser leiterförmigen Aussteifungselemente 6, die durch sprossenbildende
Stege 27 miteinander verbunden sind, sind zwischen ein oder mehreren Sprossen bzw.
Stegen 27 im Wechsel auf gegenüberliegenden Seiten durch eine Spalte 28 unterbrochen.
Durch diese Spalte läßt sich das leiterförmige aussteifende Profil bzw. Aussteifungselement
6 in seiner Ebene krümmen und auch zum Ausgleich von Toleranzen stauchen und auseinanderziehen.
[0074] Mit einzelnen Sprossen bzw. Stegen 27 sind entweder unmittelbar oder über angesetzte
Stege 29 buchsenförmige Teile 30 verbunden, deren Bohrungen 31 in in das Bettungsteil
11 und den Bohrungen 8 des Gleisrostes 1 fluchten. Durch die fluchtenden Bohrungen
8,31,32 lassen sich zur Montage der in die Bettungsteile 11 gebetteten Gleisroste
1 auf einer Montageplatte Nägel oder Stifte hindurchführen.
[0075] Von Vorteil ist es hierbei, wenn die Teile 30 aus einem druckfesten Material beispielsweise
einem harten Kunststoff oder einem weichen Kunststoff eingebetteten Hülsen aus in
etwa senkrecht zum Gleisrost verlaufender Richtung druckfesten Rollen Stützteilen
besteht. Dadurch wird eine exakte Distanzierung bei der Montage des Gleisrostes 1
mit den Bettungsteilen 11 von der Montageplatte im wesentlichen unabhängig von der
jeweiligen Spannkraft, die mit dem Nagel oder dem Stift, bzw. der Schraube aufgebracht
wird, erzielt. Unterschiede können sich dann nur mehr in einer unterschiedlichen Verformung
der sehr dünnen Schicht des Bettungsteils 11 zwischen dem Stützkörper und den Schwellen
2 des Gleisrostes 1 ergeben. Diese elastische Zwischenschicht zwischen dem Stützkörper
und dem Gleisrost führen aber zu einer erheblichen Schalldämmung und ist daher für
den vorgesehenen Einsatzzweck sehr vorteilhaft, sodaß aufgrund der Ausbildung der
Stützkörper diese Vorteile gleichzeitig mit einer exakten Befestigung des Gleisrostes
1 erzielt werden können.
[0076] Der Abstand der Längsholme 25,26 der leiterförmigen Aussteifungselemente 6 entspricht
dem Abstand zwischen den inneren leistenförmigen Stegen 18 des Bettungsteils 11, sodaß
das leiterförmige Versteifungselement zwischen diesen inneren Stegen 18 eingesetzt
werden kann. Zur Zentrierung und Halterung sind mit der Unterseite der oberen Wand
und des Zentralteils 12 schalenförmige Aufnahmen 33 verbunden. Diese schalenförmigen
Aufnahmen 33 sind mit einer Aussparung in dem zylindrischen Mantel für die durch Buchsen
gebildeten Teile 30 mit diese halternden Stegen 29 versehen und bestehen aus zwei
Schalen 34 gebildeten Aufnahmen für die Teile 30, die mittig in den Stegen 27 angeordnet
sind.
[0077] Wie insbesondere der Darstellung aus Fig.9 zu entnehmen ist, ist eine Höhe 35 der
Stege 18 bzw. der Aufnahmen 33 geringfügig beispielsweise zwischen 0,1 mm bzw. 0,5
mm größer als die entsprechende Höhe der Stützvorrichtung bzw. der Aussteifungselemente
6 oder der dieselben bildenden Längsholme 25,26 bzw. Stege 27.
[0078] Dadurch ist es möglich, beim Befestigen des Gleisrostes 1 den elastisch verformbaren
bzw. biegeschlaffen Kunststoff, aus dem der Bettungsteil 11 besteht, vorzuspannen,
sodaß durch diese Vorspannung eine Sicherung der Befestigungsmittel gegen ein Lockern
und Herausdrehen bei Erschütterungen in überraschend vorteilhafter Weise erzielt werden
kann.
[0079] Zur Fixierung des in die reliefartigen Ausnehmungen 15 eingesetzten Gleisrostes 1
sind die Längsholme 25,26 mit den Stiften 7 versehen, die die obere Wandung des Zentralteils
12 des Bettungsteils 11 in Bohrungen 36 durchsetzen und kraftschlüssig in die Sacklöcher
4 des Gleisrostes 1 greifen.
[0080] Die die Bettungsteile 11 aussteifenden Stützvorrichtungen bzw. Aussteifungselemente
6 sind zweckmäßigerweise leiterartig ausgebildet und weisen zumindest im Bereich der
Befestigungsstellen des Gleisrostes 1 Sprossen auf. Die Längsholme 25,26 dieser leiterartigen
Stützvorrichtungen bzw. Aussteifungselemente 6 sind zweckmäßigerweise unterbrochen.
[0081] Die Längsholme 25,26 der leiterförmigen Stützvorrichtungen oder Aussteifungselemente
6 weisen an ihren Stirnenden gegengleiche Kupplungsteile 37,38 auf, die jeweils die
einen Teile einer Kupplungsvorrichtung, beispielsweise einer schnappenden Kupplungsvorrichtung
bilden. Die einen Kupplungsteile 38 sind V- oder gabelförmig und weisen an ihren einander
zugewandten Enden Verdickungen 39 auf. Das Kupplungsteil 37 ist etwa pfeilspitzenförmig
ausgebildet und weist, wie am besten aus Fig.10a ersichtlich ist, eine Form auf, die
zu dem inneren Teil des Kupplungsteils 38 komplementär ist.
[0082] Die Kupplungsvorrichtung kann also mit in Längsrichtung der Längsholme verlaufenden
Arretierzapfen versehen sein. Weiterhin können die Kupplungsvorrichtungen Seiten-
und/oder Höhenführungsglieder aufweisen. Dazu ist es beispielsweise möglich, daß die
V- oder gabelförmig ausgebildeten Kupplungsteile 38 halbschalenförmig ausgebildet
sind und der Kupplungsteil 37 in seinen den Kupplungsteilen 38 zugewandten Ende beispielsweise
kegelförmig oder pyramidenförmig ausgebildet ist. Dadurch kann mittels der Kupplungsvorrichtung
gleichzeitig eine Höhen- und Seitenausrichtung der hintereinander angeordneten Bettungsteile
bzw. Gleisrostes 1 erzielt werden.
[0083] Um die gewünschte Modularität des Systems zu gewährleisten und unterschiedliche Gleisbilder
erstellen zu können, können die Kupplungsteile 37,38 enthaltende Adapterstücke 40
vorgesehen sein, die in den Fig.8 und 10 dargestellt sind.
[0084] In Fig.8 ist ein aussteifendes leiterförmiges Stützelement bzw. Aussteifungselement
6 für ein Weichenbettungsteil dargestellt. Das Adapterstück 40 läßt sich durch komplementäre
Kupplungsteile 41,42 mit einem Ende des Stützprofils verbinden. Das leiterförmige
Stützprofil ist mit einer kammerförmigen Aussparung 43 versehen, in die sich ein elektrischer
Weichenantrieb 44 einsetzen läßt.
[0085] Aus den Fig.9 und 19 ist ersichtlich, daß sich in die zwischen den paarweise vorgesehenen
längs verlaufenden Stegen 17,18 gebildete Nut das Verbindungsprofil 24 des separaten
Seitenteils 20 einschieben oder eindrücken läßt.
[0086] Im Zentralteil 12 und/oder der Stützvorrichtung kann eine durchgehende Stromversorgungsleitung
angeordnet sein. Die elektrische Kupplungsvorrichtung für die Stromversorgungsleitung
kann durch im Bereich der Stirnenden der Längsholme angeordnete Verbindungsvorrichtungen
gebildet sein.
[0087] In Fig.12 ist ein Gleis 46 gezeigt, bei welchem ein Bettungsteil 11 verwendet wird,
der im wesentlichen dem in Fig.9 dargestellten entspricht. In diesem Bettungsteil
11 ist ein Gleisrost 1 angeordnet. Von der in Fig.9 gezeigten Ausführungsform unterscheidet
sich der Bettungsteil 11 dadurch, daß an den Seitenteil 13 außerhalb des Steges 17
eine Traglasche 47 angeformt bzw. befestigt ist. Diese Traglasche 47 bildet einen
Kabelkanal zur Aufnahme von Kabeln 48 zur Steuerung bzw. Stromversorgung des Gleisrostes
1 bzw. der mit dem Gleis zusammenwirkenden Einbauteile. Der Vorteil dieser Anordnung
liegt darin, daß durch die biegeschlaffe bzw. elastisch verformbare Ausbildung der
Seitenteile 13 dieser, wie mit strichlierten Linien angedeutet, auch beim montierten
Gleisrost 1 jederzeit hochgehoben werden kann, um neue Kabeln 48 einzulegen, bzw.
beschädigte oder zu entfernende Kabel herausgenommen bzw. ausgetauscht werden können.
Selbstverständlich ist es aber auch wie im rechten Teil der Fig.12 gezeigt möglich,
den sich zwischen den Schenkel bzw. Steg 17 und den Seitenteil 13 erstreckenden Freiraum
ohne Anordnung einer Traglasche 47 zur Anordnung von Kabeln 48 zu verwenden.
[0088] Weiters unterscheidet sich die in Fig.12 gezeigte Ausführungsform von der in Fig.9
gezeigten dadurch, daß die Stützvorrichtung 5 durch scheibenförmige Aussteifungselemente
49 gebildet ist. Wie besser aus Fig.13 zu ersehen ist, können diese scheibenförmigen
Aussteifungselemente 49 auch in Art eines Ovals ausgebildet sein, sodaß eine Fixierung
des Bettungsteils 11 auf der Stützvorrichtung 5 durch die über die einander zugewendeten
Seiten vorspringende Nase 50 der Stege 18 erfolgen kann. Es ist aber auch möglich,
diese aus einem harten inkompressiblen Material bestehenden Stützvorrichtungen 5 beispielsweise
durch einen Koextrusion- bzw. Zweikomponentenspritzgußvorgang herzustellen, wobei
dann der Bettungsteil 11 aus einem biegeschlaffen elastisch verformbaren Kunststoff
und das Aussteifungselement 49 aus einem widerstandsfähigen Kunststoffmaterial gebildet
sein kann.
[0089] Werden die scheibenförmigen Aussteifungselemente 49 nachträglich in die Bettungsteile
11 eingesetzt, so ist es auch möglich, die einzelnen Aussteifungselemente 49 über
dünne flexible Verbindungsstege 51 zu verbinden. Dadurch können die Aussteifungselemente
49 auch in den Kreisbogen einwandfrei zentriert und ausgerichtet werden bzw. wird
sichergestellt, daß die Bohrungen bzw. die Durchgangslöcher 8 und Bohrungen 52 im
Aussteifungselement 49 sich jeweils in einer überdeckenden Lage befinden. Wie ersichtlich,
können diese Aussteifungselemente 49 mit Bohrungen 52 zur Aufnahme von beispielsweise
durch Schrauben gebildeten Befestigungsmittel 53 versehen sein.
[0090] Bei der in Fig.14 dargestellten Ausführungsform ist gezeigt, daß die unter den Schienen
9,10 angeordneten Sacklöcher 4 auch Stifte 7 aufnehmen können, die in die Stützvorrichtung
5 beispielsweise in das scheibenförmige Aussteifungselement 49 nachträglich eingesetzt
sind. Sie können selbstverständlich auch bei der Herstellung des scheibenförmigen
Aussteifungselementes gleich mithergestellt werden. Vorteilhaft ist es hierbei, wenn
die Stifte 7 in ihrem in das Sackloch 4 eindringenden Bereich mit einer Aufrauhung
beispielsweise einer Rändelung oder mit Querrippen oder Schraubengängen versehen sind,
sodaß es zu einer bewußten kraftschlüssigen Verbindung auch bei entsprechenden Toleranzen
im Durchmesser des Stiftes 7 und des Sackloches 4 kommt.
[0091] Weiters ist in Fig.14 gezeigt, daß es auch möglich ist, die Stützvorrichtung bzw.
die scheibenförmigen Aussteifungselemente 49 über eigene Befestigungsmittel 53 auf
einer Montageplatte 54 zur Aufnahme eines derartigen Gleises zu befestigen, während
das Befestigungsmittel 53 zum Befestigen des Gleisrostes 1 unter Zwischenschaltung
des Bettungsteils 11 nach dem Aufsetzen des Bettungsteils 11 auf die Stützvorrichtung
erfolgt. Dies kann beispielsweise auch mit einer Gewindeschraube erfolgen, wenn in
die scheibenförmige Stützvorrichtung bzw. das Aussteifungselement 49 eine mit einem
Innengewinde versehene Haltescheibe 55 in der Bohrung 52 der Stützvorrichtung 5 angeordnet
ist. Damit läßt sich die Verspannung zwischen der Stützvorrichtung 5 und den Gleisrost
1 sehr feinfühlig regeln.
[0092] Weiters ist in dieser Ausführungsform gezeigt, daß ein Seitenteil 56 der in die zwischen
den Stegen 17 und 18 gebildete Nut 45 eingreift, einen parallel zur Gleisebenen verlaufenden
Bettungsteil 57 bildet. Dieser kann mit einem weiteren Bettungsteil 58, wie dargestellt,
überlappend angeordnet sein, sodaß ein Gleisabstand zwischen zwei parallel zueinander
verlaufenden Gleisrosten 1 einfach verändert werden kann. Um eine durchgehende vorbildgetreue
Bettungsoberfläche auch dann zu erreichen, wenn die Bettungsteile 57,58 wie dargestellt,
aufgrund eines geringfügig größeren Gleisabstandes nicht fugenlos aneinanderstoßen
herstellen zu können, ist es auch möglich, Einlagestreifen 59 einzulegen, die in der
jeweils gewünschten Breite von aus in beliebigen Abmessungen hergestellten Platten
ausgeschnitten werden können.
[0093] Anhand dieses Ausführungsbeispiels ist auch gezeigt, daß die Bettungsteile 57,58
nach dem Abtrennen der Seitenteile 13 entlang der Schnittlinie 23 entfernt werden
können und anstelle dessen zwischen die Stege 17 und 18 bzw. in die zwischen diese
gebildete Nut 45 das mit dem Bettungsteilen 57 bzw. 58 angeformte Verbindungsprofil
24 eingeschnappt werden kann.
[0094] Eine andere Ausführungsvariante eines Gleises 60 ist in den Fig.15 und 16 gezeigt.
Bei dieser Ausführungsvariante ist ein durchlaufender Mittelsteg 61 vorgesehen, an
dem in Gleislängsrichtung Querstege 62 angeformt bzw. aufgeschnappt sind. Diese Querstege
62 bilden im Bereich der Schienen 9,10 Auflager 63,64 für den Zentralteil 12 des Bettungsteils
11. Auf den Auflagern 63,64 sind in Richtung des Gleisrostes 1 vorspringende Stifte
7 angeordnet, die wie beispielsweise bereits anhand der Fig.14 erläutert wurde, in
die Schwellen 2 des Gleisrostes 1 eingeschoben bzw. eingerastet werden können, um
den Gleisrost 1 im Zentralteil 12 bzw. in einer fixen Lage gegenüber der Stützvorrichtung
5 und deren Auflagern 63 bzw. 64 zu positionieren. Zur Befestigung der Stützvorrichtung
5 sind in den Mittelstegen 61 Durchgangslöcher 65 vorgesehen, die von Befestigungsmitteln
53 durchsetzt werden, mit welchen die Stützvorrichtungen 5 auf der Montageplatte 54
befestigt sind. Ist zusätzlich eine Verschraubung des Gleisrostes 1 mit der Stützvorrichtung
5 gewünscht, so können desweiteren im Bereich der Querstege 62 ebenfalls Durchgangslöcher
65 vorgesehen sein, wozu dann zur Abstützung bzw. Distanzhaltung zwischen der Montageplatte
54 und dem Gleisrost 1 Stützen 66 zusätzlich angeordnet werden können. Durch die Wahl
der Wandstärken bzw. der Breite und der Höhe des Mittelsteges 61 kann eine ausreichende
Flexibilität des Mittelstegs 61 und somit der Stützvorrichtung 5 für Verformungen
in der Gleisebene bzw. senkrecht zu einer Montagefläche 67 auf der Montageplatte 54
erreicht werden.
[0095] Zur seitlichen und höhenmäßigen Fixierung des Zentralteils 12 kann die Stützvorrichtung
5 weiters mit Kupplungsteilen 68 versehen sein, die durch in etwa parallel zu den
Auflagern 63,64 verlaufende Stützstege mit pilzförmigen Querschnitt ausgebildet sein
können. Diese Kupplungsteile 68 werden von gegengleichen Kupplungsteilen 69 die beispielsweise
durch Längsnuten mit schwalbenschwanzförmigen Querschnitt gebildet sind, umfaßt. Dadurch,
daß die Vorsprünge der mit schwalbenschwanzförmigen Querschnitt ausgebildeten Kupplungsteile
die gegengleichen Vorsprünge der mit pilzförmigen Querschnitt ausgestatteten Kupplungsteile
68 umgreifen, wird auch eine höhenmäßige Fixierung des Zentralteils 12 erreicht. Bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden die an den Zentralteil 12 anschließenden
Seitenteile 70 mit einer durch die Kupplungsteile 68,69 gebildeten Kupplungsvorrichtung
71 ähnlichen Kupplungsvorrichtung 72 zwischen dem Zentralteil und den Seitenteilen
70 verbunden.
[0096] Wie in Fig.16 weiters durch strich-zwei-punktierte Linien schematisch angedeutet
ist es auch möglich, anstelle des Mittelsteges 61 Seitenstege 73 vorzusehen, die abwechselnd
links oder rechts mit Abstand von einer Längsmittelachse 74 angeordnet sein können.
Dies ermöglicht ebenso eine flexible Verformung der Stützvorrichtung 5 im Bereich
der Montagefläche 67. Um in diesem Fall einen zentrischen Aufbau der Stützvorrichtung
entlang einer vorgegebenen Gleisachse zu vereinfachen, können bei der Verwendung von
Seitenstegen 73 im Bereich der Querstege 62 Mittelmarkierungen 75 vorgesehen sein,
mit welchen die Stützvorrichtung 5 entlang einer geplanten Gleisachse ausgerichtet
und befestigt werden kann. Werden Mittelstege 61 bei der Stützvorrichtung 5 verwendet,
so ist es auch möglich, anstelle der Mittelmarkierungen 75 durch Pfeile oder Nuten,
Bohrungen oder Langlöcher vorzusehen, die eine Zentrierung der Stützvorrichtung 5
auf eine Gleisachse insbesondere von Gleisbögen einfach ermöglichen.
[0097] In Fig.17 und 18 ist eine andere Ausführungsform einer Stützvorrichtung 5 gezeigt,
die ebenfalls einen Mittelsteg 61 aufweist. Auch in diesem Fall sind am Mittelsteg
61 wieder Querstege 62 befestigt, bzw. einstückig an diesen angeformt. Der Mittelsteg
61 weist eine Breite 76 auf, die es ermöglicht, den Mittelsteg 61 auf der Montagefläche
67 der Montageplatte 54 zu verformen, sodaß dieser auch einen in Fig.17 durch eine
strichpunktierte Linie 77 gezeigten bogenförmigen beispielsweise kreis- oder korbbogenförmigen
Verlauf einnehmen kann. Zur Höhen-, Seiten- und Längsführung der Zentralteile 12 der
Bettungsteile 11 bzw. des aus Schwellen 2 und Schienen 9,10 bestehenden Gleisrostes
1 sind in einem Längsabstand 78 in etwa zentrisch zu Durchgangslöchern 65 Mittel stützen
79 vorgesehen, in welchen auch die Durchgangslöcher 65 integriert sind. Der Längsabstand
78 entspricht dabei bevorzugt einem Längsabstand 78 - Fig.1 - zwischen zwei in Längsrichtung
des Schwellenbandes voneinander distanzierten Durchgangslöchern 8 in den Schwellen
2. Der Zentralteil 12 ist auf seiner der Stützvorrichtung 5 zugewandten Seite mit
einer etwa einen C-förmigen Querschnitt aufweisenden Führungsleiste bildenden Kupplungsteil
80 versehen, der mit einem die Breite 76 der Mittel stützen 79 überragenden als Kupplungsteil
81 wirkenden Führungsleiste 82 versehen ist. Dadurch, daß die Führungsleisten 82 in
Längsrichtung der Stützvorrichtung 5 mit schrägen Stirnflächen 83 versehen sind, ist
es auch möglich, den Zentralteil 12 nach Montage der Stützvorrichtung 5 auf der Montageplatte
54 auf die Führungsleisten 82 aufzuschieben. Damit ist eine zentrale mittige Lagerung
des Gleisrostes 1 auf der Stützvorrichtung 5 möglich.
[0098] Zusätzlich ist der Zentralteil 12 über Seitenteile 84,85 gegen Verwindung bzw. Verkantung
abgestützt, wobei beispielsweise der Seitenteil 84 eine schräge nach unten verlaufende
Schotterbettflanke und der Seitenteil 85 einen ebenflächigen Verbindungsteil zu einem
benachbarten Gleis bilden kann. Von den bereits zuvor beschriebenen Seitenteilen unterscheiden
sich nunmehr diese Seitenteile 84,85 dadurch, daß, wie dies durch unterschiedlich
dichte Schraffur der Seitenteile 84 und 85 im Schnittbereich angedeutet ist, die Seitenteile
im Bereiche zwischen der Stützvorrichtung 5 und dem Zentralteil 12 aus einem verformungsstabilen
Kunststoff 86 und die die Bettungsteile bildenden Bereich der Seitenteile 84,85 aus
einem elastisch verformbaren insbesondere zusätzlich auch biegeschlaffen Kunststoff
87 bestehen. Die Seitenteile 84 und 85 werden dabei entweder in einem Arbeitsgang
gespritzt bzw. extrudiert, indem die zwei verschiedenen Kunststoffmaterialien in der
Form zusammengemischt werden oder zuerst die aus dem Kunststoff 87 oder 86 bestehenden
Teile der Seitenteile 84,85 hergestellt und die weiteren Teile auf die vorgefertigten
Teile aufgespritzt bzw. aufextrudiert werden, indem die vorgefertigten Teile in die
Form eingelegt werden.
[0099] Auch bei dieser Ausführungsform ist es daher möglich, den Gleisrost 1 entweder über
Befestigungsmittel durch die Durchgangslöcher 65 hindurch auf der Montageplatte 54
zu befestigen oder auch in den Zentralteil 12 einzukleben. Um eine ausreichende Flexibilität
bei Verformungen des Gleisrostes 1 entlang einer Linie 77 nicht zu behindern, ist
es auch möglich, daß die aus dem steifen Kunststoff 86 bestehenden Teile der Seitenteile
84 bzw. 85, wie durch strichlierte Linien angedeutet, mit den Mittel stützen 79 zugewandten
Ausnehmungen 88 der ein zieharmonika-artiges Verbiegen dieser Teile der Seitenteile
84,85 ermöglichen soll zu versehen.
[0100] Bei Seitenteilen 84 bzw. 85 die für die Anordnung in Verbindung mit einem sogenannten
flexiblen Gleisrost, welcher also auf beliebige Radien in der Montagefläche 67 verformbar
ist, zu ermöglichen, kann auch die Wandstärke der Seitenteile 84 bzw. 85 für derartige
Anwendungsfälle sehr gering gehalten werden bzw. mit Einkerbungen oder zieharmonika-artig
ausgebildet sein um die Längsänderungen - auf der Außenseite des Gleisbogens die Verlängerungen
und auf der Innenseite die Verkürzungen - ohne Faltenbildungen aufnehmen zu können.
[0101] Zur Verbindung der einzelnen aneinander stoßenden Stützvorrichtungen 5 können diese
mit gegengleichen Kupplungsteilen 41,42 versehen sein. Die Kupplungsteile 42 bestehen
aus im Bereich der beiden voneinander abgewandten Seitenkanten der Mittelstege 61
angeordneten Verzahnungen 89 in welche eine gegengleiche Verzahnung in den gabelartigen
Kupplungsteilen 41 eingreift.
[0102] Ist, wie dies schematisch im Anschluß an den Kupplungsteil 41 angedeutet ist, die
gesamte Außenseite des Mittelstegs 61 mit einer durchgehenden Verzahnung 89 ausgestattet,
bzw. versehen, so können die Zentralteile 12 auf beliebige Längen abgelängt und jederzeit
wieder untereinander gekuppelt werden. So ist es unter anderem auch möglich, keine
gabelförmigen Kupplungsteile 41, sondern muffenartige Kupplungsstücke vorzusehen,
und die Mittelstege durchgehend ausschließlich mit einer Verzahnung 89 auszustatten,
sodaß im Verbindungsbereich ein muffenartiger Kupplungsteil 41 zur Kupplung der Verzahnungen
89 der beiden aneinander stoßenden Stützvorrichtungen 5 verwendet werden kann.
[0103] Selbstverständlich ist es auch möglich, bei allen anderen gezeigten Ausführungsbeispielen
auf den Längsstegen bzw. den Mittelstegen entweder über die gesamte Länge oder im
Bereich deren Enden entsprechende Verzahnungen bzw. Kupplungsteile vorzusehen, sodaß
auch bei einer beliebigen Ablängung eines Standardgleises auf eine kürzere Länge eine
zusätzliche Kupplung mittels der von den Laschen zwischen den einzelnen Schienen getrennten
Verbindung der einzelnen Gleisstücke ermöglicht wird.
[0104] In Fig.19 ist eine Ausführungsvariante einer Stützvorrichtung 5 im Bereich einer
Weiche, beispielsweise ähnlich wie bei der Stützvorrichtung in Fig.8 gezeigt, dargestellt.
Ein Zentralteil 12 zur Aufnahme des Gleisrostes 1 ist dabei aus einem durch Coextrusion
bzw. Mehrkomponentenspritzguß hergestellt. Im Bereich des Befestigungsmittels bzw.
der Stirnfläche 83 besteht der Zentralteil 12 verformungsfesten und harten Kunststoff
86 während die Auflage für den Gleisrost 1 durch einen weichen elastisch verformbaren
gegebenenfalls biegeschlaffen Kunststoff 87 gebildet ist. Der Anschluß von Seitenteilen
90 erfolgt, wie bereits anhand der Fig.15 erläutert über Kupplungsvorrichtungen 71.
In diesem Ausführungsbeispiel ist weiters gezeigt, daß die Seitenteile 90 auch abgestuft
ausgebildet sein können und sich zwischen dem Zentralteil 12 der Stützvorrichtung
5 sowie den Seitenteilen 90 beispielsweise ein Weichenantrieb 44 befinden kann. Dieser
kann über ein Gestänge 91 und einem Mitnehmer 92 mit verstellbaren Weichenzungen 93
verbunden sein. Dadurch ist es möglich, beispielsweise den Weichenantrieb 44 mit einer
im Bereich einer Abtreppung 94 angeordneten Weichenlaterne 95 zu koppeln.
[0105] Derartige Seitenteile 90 können aber auch anstelle der Durchführung und Anordnung
von Weichenlaternen 95 zur Aufnahme von Signalmasten bzw. Oberleitungsmasten 96 dienen,
wobei diese Oberleitungsmaste über Befestigungsmittel 53 unmittelbar in der Montageplatte
54 oder gegebenenfalls auch in unteren Seitenteilen 90 angeordneten Stützleisten befestigt
sind.
[0106] Um eine entsprechend freie Beweglichkeit der Mitnehmer 92 zum Verstellen der Weichenzunge
93 zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, wenn im Bettungsteil 11 eine Öffnung 126 angeordnet
ist, die beispielsweise auch durch ein Langloch gebildet sein kann. Selbstverständlich
ist es um eine Durchführung von mechanischen Betätigungselementen oder auch von Kontaktleisten
oder dgl. zum Anschluß an den Schienen zu ermöglichen, vorteilhaft, wenn an den dafür
notwendigen Stellen entsprechende Durchbrüche in den Bettungsteilen vorgesehen oder
entsprechend markierte Schnittlinien vorbereitet sind, sodaß bei Bedarf diese Durchgangsstellen
geöffnet werden können. Dies trifft auch für die Aufnahmen zur Durchführung von Signalen
oder Oberleitungsmasten durch die Bettungsteile bzw. Seitenteile derselben zu.
[0107] Die Befestigung des Bettungsteils 11 in Fig.19 kann dadurch erfolgen, daß auf der
Montageplatte 54 einzelne C-profilförmige Befestigungselemente oder auch eine durchgehende
hutprofilartige Leiste befestigt wird, auf die das aus einem Hart-Weichprofil bestehende
Bettungsteil aufgeschnappt wird. Die Elastizität der aus hartem Kunststoff bestehenden
vertikalen Schenkel dieses Bettungsteils 11 wird durch die aus elastischen Kunststoff
bestehenden Bereiche im Übergang zu der Auflagefläche für die Schwellen 2 ermöglicht.
[0108] Der Ordnung halber sei lediglich erwähnt, daß bei allen Ausführungsbeispielen in
der vorliegenden Anmeldung zum besseren Verständnis der Erfindung und der einfacheren
Darstellung in den Zeichnungen Einzelteile oder alle Teile teilweise unproportional
stark vergrößert dargestellte wurden.
[0109] In Fig.20 ist eine dem Bettungsteil 11 nach Fig.9 ähnliche Ausführungsform dargestellt.
Diese unterscheidet sich jedoch insofern von der zuvor beschriebenen als an dem Zentralteil
12 neben den Stegen 17,18 auch die Längsholme 26 sowie die Teile 30 einstückig angeformt
sind. Wie schematisch durch unterschiedlich dichte Schraffur angedeutet bestehen dabei
die Längsholme 26 und die Teile 30 aus einem verformungsfesten eher harten Kunststoff
während die übrigen Teile des zentralen Bettungsteils 11 bzw. der Seitenteile 13 aus
einem elastisch verformbaren bevorzugt biegeschlaffen Kunststoff bestehen. Die Längsholme
26 und die Teile 30 sowie die an die Längsholme 26 ebenfalls einstückig angeformten
Stifte 7 bilden somit das tragfähige formstabile Gerüst für das Gleis. Weiters ist
aus dieser Darstellung zu ersehen, daß eine Distanz zwischen einer dem Zentralteil
12 zugewandten Unterseite der Schwelle 2 und der Montagefläche 67 der Montageplatte
54 der Höhe der Stege 18 bzw. Aufnahmen 33 entspricht. Eine Höhe 97 zwischen der dem
Zentralteil 12 zugewandten Unterseite der Schwellen und der der Montageplatte 54 zugewandten
Unterseite der Längsholme 26 bzw. der Teile 30 ist geringfügig beispielsweise zwischen
01, mm und 0,5 mm kleiner als die Höhe der Stege 18 bzw. der Aufnahmen 33. Wird nun
der Gleisrost 1 mittels eines Befestigungsmittels 53 direkt auf der Montageplatte
54 befestigt, so wird bei einem Festdrehen des Befestigungsmittels 53 beispielsweise
einer Schraube der die Stege 18 bzw. Aufnahmen 33 bildende Kunststoff wie schematisch
mit strichlierten Linien angedeutet, gestaucht bzw. elastisch verformt. Diese Verformung
erfolgt so lange, bis die der Montageplatte 54 zugeordnete Stirnseite der Längsholme
26 bzw. der Teile 30 auf der Montagefläche 67 satt anliegen. Durch diese elastische
Vorspannung der Stege 18 bzw. der Aufnahmen 33 wird indirekt eine Schraubensicherung
erreicht, da auch bei auf das Gleis einwirkenden Vibrationen sich die Befestigungsmittel
53 nicht lockern können.
[0110] Trotzdem wird durch die zwischengeschaltete elastisch verformbare und damit schwingungsdämpfende
Schicht des Zentralteils 12 zwischen den Aufnahmen 33 und der dieser zugewandten Unterseite
der Schwellen 2 eine Schwingungs- und vor allem eine Geräuschdämmung erreicht.
[0111] In den Fig.21 bis 23 ist eine andere Ausführungsform einer Kupplungsvorrichtung 98
gezeigt. Diese besteht aus einem Kupplungsteil 99 der entweder direkt an einem Längsholm
26 bzw. einem Mittelsteg 61 angeformt oder über Kupplungsteile 41,42 steckbar verbunden
ist. Der dem Kupplungsteil 99 gegenüberliegende gegengleiche Kupplungsteil 100 ist
gabelartig mit zwei in Richtung der Pfeile 101 federnden Gabelzinken 102 ausgestattet.
Zwischen den beiden Gabelzinken 102 ist im Kupplungsteil 100 eine Zentrieröffnung
103 angeordnet, die beispielsweise aus einer parallel zu einer Symmetrieachse 104
verlaufenden Bohrung gebildet ist. Wird nun der Kupplungsteil 100 auf den Kupplungsteil
99 aufgeschoben, werden die Gabelzinken 102 auseinandergedrückt und schnappen über
eine Verdickung 105, sodaß eine Trennung der Kupplungsvorrichtung 98 nur mehr durch
Überwindung der Verformungsenergie der Gabelzinken 102 möglich ist. Gleichzeitig ist
der Kupplungsteil 99 mit einem in Richtung der Zentrieröffnung 103 gerichteten Führungszapfen
106 ausgestattet, der an seinem dem Kupplungsteil 100 zugewandten Ende konisch ausgeführt
ist. Beim Zusammenstecken der beiden Kupplungsteile 99 und 100 wird der Führungszapfen
106 in die Zentrieröffnung 103 eingeschoben und es werden somit die Längsholme der
aneinanderstoßenden Gleisteile nicht nur in ihrer Lage parallel zur Schwellenlängsrichtung
sondern auch senkrecht zur Gleisebene fixiert.
[0112] In den Fig.24 und 25 ist eine weitere Kupplungsvorrichtung 107 gezeigt, die eine
Verbindung mit Längsholmen 26 bzw. Mittelstegen 61 an jeder beliebigen Stelle über
den Längsverlauf der Stützvorrichtungen 5 ermöglicht und gleichzeitig eine Seiten-
und Höhenführung und Ausrichtung der zu verbindenden Stützvorrichtungen 5 ermöglicht.
Diese Kupplungsvorrichtung umfaßt einen Muffenteil 108 der auf einander unmittelbar
benachbarten Enden 109,110 von oben her aufgeschoben wird. Auf dem Längsholm 26 bzw.
dem Mittelsteg 61 ist auf der von der Montageplatte 54 abgewendeten Seite eine durchlaufende
Nut 111 angeordnet, die einen C-förmigen Querschnitt aufweist. Der Muffenteil 108
ist mit einer Zentrierleiste 112 versehen und weist den Verzahnungen 89 auf den beiden
Seitenwänden der Längsholme 26 bzw. Mittelstege 61 zugeordnete Schnapparme 113 auf,
die durch eine Schwächungsstelle 114 gegenüber dem die Zentrierleiste 112 halternden
Gehäuseteil radial elastisch verformbar sind.
[0113] Wird nun der Muffenteil 108 von oben her auf die zwei zu verbindenden Enden der Längsholme
26 bzw. Mittelstege 61 aufgesteckt und eingeschnappt, so wird damit sowohl in Längsrichtung
des Gleises als auch in Höhen- und Seitenrichtung eine starre Verbindung und achsgenaue
Ausrichtung erreicht, die jederzeit wieder lösbar ist. Sind dementsprechend die Längsholme
26 bzw. Mittelstege 61 mit einer durchgehenden Verzahnung als Kupplungsteil 69 ausgestattet,
können diese an beliebiger Stelle durch die Muffenteile 108 verbunden werden. Selbstverständlich
können derartige Muffenteile als Adapterstücke 40 für in Weichenform ausgebildete
Stützvorrichtungen 5 verwendet werden. Andererseits ist es aber auch jederzeit möglich,
die Adapterstücke 40 auch bei normalen Stützvorrichtungen durch nachträgliches Aufschnappen
zu montieren, wenn diese über eine Kupplungsvorrichtung verbunden werden sollen.
[0114] In Fig.26 und 27 sind Bettungsteile 115,116 für Doppelgleise, die im fixen Abstand
zueinander angeordnet sein sollen, gezeigt. Der Aufbau der Bettungsteile auf jedes
der beiden Gleise 117,118 bezogen entspricht beispielsweise dem Aufbau wie er in den
Fig.1 bis 7 bzw. der Fig.9 oder der Fig.20 oder den anderen in der vorstehenden Beschreibung
erläuterten Ausführungsbeispielen gezeigt ist.
[0115] Die beiden Bettungsteile 115,116 unterscheiden sich nur dadurch voneinander, daß
der Bettungsteil 115 für ein geradlinig verlaufendes Doppelgleis vorgesehen ist, indem
die beiden Gleise 117 und 118 in einer Horizontal ebene verlaufen. Der Bettungsteil
116 ist dagegen für ein Doppelgleis im Bereich eines Gleisbogens vorgesehen, wobei
Auflageflächen 119 für die Schwellen 2 der Gleise 117,118 um einen Überhöhungswinkel
120 geneigt zueinander verlaufen. Diese Neigung kann am Begin des Gleisbogens langsam
ansteigen um dann gegen das Ende eines beispielsweise 90° Gleisbogens wieder abzunehmen.
Es können aber auch entsprechende Bettungsteile für einen halbkreisförmigen Kreisbogen
vorgesehen sein, die einen entsprechenden Übergangsbogen zur Erreichung einer maximalen
Überhöhung und daran anschließend wieder einen Übergangsbogen auf das waagrechte Gleis
zurück aufweisen. Gegebenenfalls ist es auch möglich, eigene Bettungsteile herzustellen,
die die entsprechenden Übergangsbögen aufweisen, sodaß Bettungsteile 116 mit fixer
Überhöhung vorgesehen werden können, die zu einem beliebig langen Bogen zusammengesetzt
werden können und die über Übergangsstücke mit den waagrecht verlaufenden Gleisteilen
verbunden werden.
[0116] Selbstverständlich ist es auch möglich, daß die unterschiedlich ausgestalteten Stützkörper
in Verbindung mit den unterschiedlichsten Kupplungsvorrichtungen wie sie anhand der
verschiedenen Ausführungsbeispiele beschrieben wurden, kombiniert werden können und
es können einzelne Merkmalskombinationen der einzelnen Ausführungsbeispiele voneinander
unabhängige erfindungsgemäße Lösungen bilden.
[0117] Es können Verbindungselemente vorgesehen sein, die zwischen dem Gleisrost und einer
den Bettungskörper aufnehmenden Auflagefläche die Stützvorrichtung durchsetzen.
[0118] Im Zentralteil können unterhalb der Schienen Ausnehmungen vorgesehen sein, in die
Kontaktvorrichtungen zwischen den Schienen und der Stromversorgungsleitung einsetzbar
sind. In die Seitenteile können Aufnahmesockel für Signale oder Oberleitungsmaste
integriert sein.
[0119] Um einen der Wirklichkeit möglichst exakt entsprechenden Zustand der Modellgleisbettung
zu ermöglichen, ist es wie weiters in Fig.20 schematisch dargestellt auch möglich,
die Bohrung bzw. das Durchgangsloch 8 als Sackloch 121 herzustellen, sodaß eine obere
Stirnseite 122 der Schwelle 2 durchgehend ist. Wird die Bohrung bzw. das Durchgangsloch
8 benötigt, so ist es möglich, eine Stirnseite 123 von der Seite des Sacklochs 121
her durchzustoßen. Gleichermaßen kann auch der Stift 7 in einem Sackloch 121 unterhalb
der Schiene geführt sein, sodaß von der Schiene 9 bzw. 10 her keine Öffnung in der
Stirnseite 122 der Schwelle 2 zu sehen ist.
[0120] Um weiters eine den tatsächlichen Gegebenheiten möglichst exakte Wiedergabe der Struktur
der Gleisbettung zu erhalten, hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn
insbesondere in den weichen elastisch verformbaren vorzugsweise biegeschlaffen Kunststoff
87, wie in Fig.20 ebenfalls schematisch gezeigt, ein Granulat 124 in den Rohstoff
vor Herstellung des Bettungsteils 11 eingemischt wird. Dieses Granulat 124 wird bei
entsprechender Materialwahl während des Spritzvorgangs bzw. Extrusionsvorgangs der
Bettungsteile 11 bzw. des Zentral teils 12 oder der Seitenteile 13 nicht aufgeschmolzen
und daher in den flüssigen aufgeschmolzenen Kunststoff eingebettet. Wird nun die Form
in jenen Bereichen, in welchen eine Schotterdarstellung und eine rauhe den tatsächlichen
Gegebenheiten entsprechende Schotterstruktur gewünscht wird, mit einer Oberflächenrauhigkeit
versehen, die in etwa einem Teil der Korngröße des Granulats 124 entspricht, so entsteht
an einer Oberfläche 125 der Bettungsteile die in einem Teil der Seitenteile 13 in
Fig.20 gezeigte Struktur.
[0121] Dabei ist es von besonderem Vorteil, wenn das Granulat 124 durch entsprechend eingefärbte
Gummiteilchen oder Kunststoffteilchen mit einer höheren Schmelztemperatur gebildet
ist. Es ist aber auch ebenso möglich, mineralische Granulate in der gewünschten Korngröße
in den Rohstoff einzumischen. Trotzdem wird sichergestellt, daß in jenen Bereich,
in welchen die Form eine glatte Oberfläche aufweist, auch der Formteil eine glatte
Oberfläche aufweist und somit eine exakte Lage beispielsweise der Schwellen des Gleiskörpers
im Bettungsteil erzielt wird.
[0122] Wie weiters in den Fig.21 und 22 dargestellt ist, ist es auch möglich, die Zentrieröffnung
103 und den Führungszapfen 106 als Kohlestift bzw. aus Metallstift auszubilden, um
eine elektrische Verbindung zwischen den einzelnen Stützvorrichtungen zu ermöglichen.
Der Führungszapfen 106 und die Zentrieröffnung 103 können mit Kabeln 127 kontaktiert
sein, um eine durchgehende Stromversorgung des Fahrgleises zu ermöglichen. Durch Einsetzen
entsprechender Kontaktstücke von unten her ist es auch möglich, das Schienennetz in
mehreren voneinander distanzierten Bereichen immer wieder mit der durchlaufenden Kontaktschiene
zu verbinden. Von Vorteil ist es hierbei auch, wenn die gesamten Längsholme 26 oder
Mittelstege 61 aus leitendem Kunststoff beispielsweise mit Graphit versetzten PVC
oder dgl. gebildet sind, wobei es dann vorteilhaft ist, wenn bei mehreren parallel
zueinander verlaufenden Längsholmen die Verbindung zwischen diesen, die quer zu den
Schienen 9,10 verläuft, isolierend ausgeführt ist.
[0123] Die in die Bettungsteile einbettbaren Gleise sind üblicher Bauart und bestehen, wie
aus Fig.28 bis 31 ersichtlich ist, aus einem einstückigen Gleisrost 201. Ein aus Kunststoff
bzw. Kunststoffspritzgußteil gebildetes Schwellenband des Gleisrostes 201 besteht
aus den zueinander parallelen Schwellen 202, die zumindest unterhalb eines der mit
diesen zu verbindenden Schienen mit zu den Schienen parallelen Verbindungsstegen 203
verbunden sind. Das Schwellenband bzw. der Gleisrost 201 ist in einem gleichmäßigen
Raster an den Kreuzungsstellen der Verbindungsstege 203 mit den Schwellen 202 mit
Sacklöchern 204 versehen, die der kraftschlüssigen Verbindung einer Stützvorrichtung
205 wie z.B. einem leiterförmigen Aussteifungselement 206 durch in diese eingedrückte
und kraftschlüssig in diesen gehaltene Stifte 207 dienen. Weiterhin sind einzelne
Schwellen 202 in ihrem mittleren Bereich mit Durchgangslöchern 208 versehen, die in
einer weiter unten erläuterten Weise der Verbindung der in die Bettungsteile eingebetteten
Gleise mit der Montageplatte durch Stifte oder Nägel bzw. Schrauben dienen.
[0124] Aus Fig.31 ist der Gleisrost 201 in perspektivischer Darstellung ersichtlich. Die
Schienen 209,210 sind zur Bildung des Gleisrostes 201 in der Weise aus dem Schwellenband
befestigt, daß sie die Verbindungsstege 203 überdecken, so daß diese von der Oberseite
her sichtbar nicht in Erscheinung treten. Der durch die eventuell auch einzelnen und
nicht in ein Schwellenband integrierten Schwellen 202 und die auf diesem befestigten
Schienen 209,210 gebildete Gleisrost 201 ist bekannter Bauart und kann für sich allein
in üblicher Weise z.B. durch beliebiges Kürzen oder dgl. zur Erstellung von Gleissystemen
mit beliebigen Gleisbildern verwendet werden. Mit den sogenannten flexiblen Gleisrosten
die in unterschiedlichen Radien gekrümmt werden können, ist auch eine freizügige radiusvariable
Gleisgestaltung möglich.
[0125] Zur Bettung des Gleisrostes ist das Bettungsteil 211 vorgesehen. Diese besteht aus
einem Spritzgußteil aus elastoplastischem Kunstsotff und besitzt in seiner Grundform
bei ungleisigem Stocken etwa das Profil eines gleichschenkeligen Trapezes ohne die
untere größere Seite oder Basis. Der Bettungsteil 211 besitzt ein Mittelteil bzw.
Zentralteil 212, mit dem einstückig die abgeschrägten Seitenteile 213,214 verbunden
sind. Nach einer ersten Ausführungsform sind also an den Längsseitenkanten des Zentralteiles
212 Seitenteile 213,214 unmittelbar angeformt, die vorzugsweise ebenfalls aus einem
elastisch verformbaren, biegeschlaffen Material, beispeilsweise aus Gummi oder Kunststoff,
bestehen, wie der Zentralteil 212. Der Zentralteil 212 ist in seiner Oberfläche mit
einem Ausnehmung 215 versehen, dessen Form komplementär zum Gleisrost 201 ist, so
daß sich der Gleisrost 201 in die Ausnehmungen des Ausnehmung 215 in der Weise einsetzen
läßt, daß die Schwellen 202 des Gleisrostes 201 die Ausnehmungen in Richtung der Schienen
nur geringfügig übertragen.
[0126] Auf seiner Unterseite ist das Bettungsteil 211 am Rand des Mittel- bzw. Zentralteils
212 jeweils mit zwei zueinander parallelen Stegen 217,218 versehen, die zwischen sich
eine Nut begrenzen. Die jeweils inneren Stege 218 der paarweise vorgesehenen Stege
217,218 sind höher als die jeweils äußeren Stege 217. Die äußeren Stege 217 sind an
den Innenkanten ihrer Ränder mit nach innen weisenden Wulsten 219 versehen. Die paarweise
an den Rändern des Mittel- bzw. Zentralteils 212 angeordneten Stege 217,218 dienen
der Aussteifung des Profils und darüber hinaus aber auch als Kupplungsteile zum Ankuppeln
von Seitenteilen 220, wenn die Seitenteile 213,214 nicht einstückig mit dem Zentralteil
212 ausgebildet sind. Die Seitenteile 220 können alos mit zum Zentralteil 212 gegengleichen
Kupplungsteilen einer Verbindungsvorrichtung, beispielsweise einer Nut mit unterschiedlichen
Querschnittsbreiten, versehen sein.
[0127] Der Kupplungsteil kann am Zentralteil 212 durch einen über die Unterseite vorragenden
Steg 217,218 gebildet sein, der vorzugsweise eine unterschiedliche Dicke über seine
Höhe aufweist.
[0128] Die Stege 217,218 können als Stützvorrichtung am Zentralteil 212 angeformt sein.
[0129] Das Bettungsteil ist auf seiner Unterseite mit schräg verlaufenden Schnittlinien
221,222 versehen, die durch Nuten gebildet sind und daher Schwächungslinien bilden.
Die Schnittlinien verlaufen von der Außenkante der Seitenteile 213,214 zu den Enden
der Bettungsteile 211, und zwar in Richtung auf die Außenseite der Stege 217. Weitere
Schnittlinien 223 sind jeweils unmittelbar angrenzend an die Außenseiten der Stege
217 vorgesehen. Durch ihre nutförmige Ausbildung bieten die Schnittlinien 221,222,223
beim Ausschneiden mit einer Schere eine gute Führung. Die Seitenteile 213,214 können
dann schräg weggeschnitten werden, wenn die Bettungsteil 211 zur Bettung von an eine
Weiche angeschlossenen Gleisen dienen sollen. Sind die Seitenteile 213,214 von dem
Zentralteil 212 durch Schnitte längs den Schnittlinien 223 abgetrennt worden, lassen
sich mit dem Zentralteil 212 an den Stegen 217,218 die Seitenteile 220 durch ihre
komplementären Verbindungsprofile 224 verbinden. Um also die gewünschte Variabilität
zu gewährleisten, sind die Seitenteile 213,214 auf ihren Unterseiten mit Markierungen
und/oder Schwächungslinien versehen.
[0130] Zur Aussteifung der Bettungsteile 211 sind mit diesen leiterförmige Aussteifungselemente
206 verbindbar bzw. können diese durch einen Mehrkomponentenspritzguß hergestellt
sein. Diese bestehen aus Kunststoffspritzgußteilen aus einem härteren Kunststoff.
Die Längsholme 225,226 dieser leiterförmigen Aussteifungselemente 206, die durch sprossenbildende
Sprossen bzw. Querstege 227 miteinander verbunden sind, sind zwischen ein oder mehreren
Sprossen im Wechsel auf gegenüberliegenden Seiten durch Spalte 228 unterbrochen. Durch
diese Spalte läßt sich das leiterförmige aussteifende Profil bzw. Aussteifungselement
206 in seiner Ebene krümmen und auch zum Ausgleich von Toleranzen stauchen und auseinanderziehen.
[0131] Mit einzelnen Sprossen bzw. Querstege 227 sind entweder unmittelbar oder über angesetzte
Stege 229 buchsenförmige Teile 230 verbunden, deren Bohrungen 231 in in das Bettungsteil
211 eingesetztem Zustand mit Bohrungen 232 des Bettungsteils 211 und den Durchgangslöchern
208 des Gleisrostes 201 fluchten. Durch die fluchtenden Durchgangsloch 208 und die
Bohrungen 231,232 lassen sich zur Montage der in die Bettungsteile 211 gebetteten
Gleisroste 201 auf einer Montageplatte Nägel oder Stifte hindurchführen.
[0132] Von Vorteil ist es hierbei, wenn die Teile 230 aus einem druckfesten Material beispielsweise
einem harten Kunststoff oder einem weichen Kunststoff eingebetteten Hülsen aus in
etwa senkrecht zum Gleisrost verlaufender Richtung druckfesten Rollen Stützteilen
besteht. Dadurch wird eine exakte Distanzierung bei der Montage des Gleisrostes 201
mit den Bettungsteilen 211 von der Montageplatte im wesentlichen unabhängig von der
jeweiligen Spannkraft, die mit dem Nagel oder dem Stift, bzw. der Schraube aufgebracht
wird, erzielt. Unterschiede können sich dann nurmehr in einer unterschiedlichen Verformung
der sehr dünnen Schicht des Bettungsteils 211 zwischen dem Stützkörper und den Schwellen
202 des Gleisrostes 201 ergeben. Diese elastische Zwischenschicht zwischen dem Stützkörper
und dem Gleisrost führen aber zu einer erheblichen Schalldämmung und ist daher für
den vorgesehenen Einsatzzweck sehr vorteilhaft, sodaß aufgrund der Ausbildung der
Stützkörper diese Vorteile gleichzeitig mit einer exakten Befestigung des Gleisrostes
201 erzielt werden können.
[0133] Der Abstand der Längsholme 225,226 der leiterförmigen Aussteifungselemente 206 entspricht
dem Abstand zwischen den inneren leistenförmigen Stegen 218 des Bettungsteils 211,
so daß das leiterförmige Versteifungselement zwischen diese inneren Stege 218 eingesetzt
werden kann. Zur Zentrierung und Halterung sind mit der Unterseite der oberen Wand
und des Zentralteils 212 schalenförmige Aufnahmen 233 verbunden. Diese schalenförmigen
Aufnahmen 233 sind mit einer Aussparung in dem zylindrischen Mantel für die durch
Buchsen gebildeten Teile 230 mit diese halternden Stegen 229 versehen und bestehen
aus zwei Schalen 234 gebildeten Aufnahmen für die Teile 230, die mittig in den Querstegen
227 angeordnet sind.
[0134] Wie der Darstellung zu entnehmen ist, ist eine Höhe 235 der Stege 218 bzw. der Aufnahmen
233 geringfügig beispielsweise zwischen 0,1 mm bzw. 0,5 mm größer als die entsprechende
Höhe der Aussteifungselemente 206 bzw. der Stützvorrichtung 205 oder der dieselben
bildenden Längsholme 225,226 bzw. Querstege 227.
[0135] Dadurch ist es möglich, beim Befestigen des Gleisrostes 201 den elastisch verformbaren
bzw. biegeschlaffen Kunststoff aus dem der Bettungsteil 211 besteht vorzuspannen,
sodaß durch diese Vorspannung eine Sicherung der Befestigungsmittel gegen ein Lockern
und Herausdrehen bei Erschütterungen in überraschend vorteilhafter Weise erzielt werden
kann.
[0136] Zur Fixierung des in die reliefartigen Ausnehmungen 215 eingesetzten Gleisrostes
201 sind die Längsholme 225,226 mit den Stiften 207 versehen, die die obere Wandung
des Zentralteils 212 des Bettungsteils 211 in Bohrungen 236 durchsetzen und kraftschlüssig
in die Sacklöcher 204 des Gleisrostes 201 greifen.
[0137] Die die Bettungsteile 211 aussteifenden Stützvorrichtungen 205 sind zweckmäßigerweise
leiterartig ausgebildet und weisen zumindest im Bereich der Befestigungsstellen des
Gleisrostes 201 Sprossen auf. Die Längsholme 225,226 dieser leiterartigen Stützvorrichtungen
205 sind zweckmäßigerweise unterbrochen.
[0138] Die Längsholme 225,226 der leiterförmigen Aussteifungselemente oder Stützvorrichtungen
205 weisen an ihren Stirnenden gegengleiche Kupplungsteile 237,238 auf, die jeweils
die einen Teile einer Kupplungsvorrichtung, beispielsweise einer schnappenden Kupplungsvorrichtung
bilden. Die einen Kupplungsteile 238 sind V- oder gabelförmig und weisen an ihren
einander zugewandten Enden Verdickungen 239 auf. Das Kupplungsteil 237 ist etwa pfeilspitzenförmig
ausgebildet und weist, wie am besten aus Fig.37 ersichtlich ist, eine Form auf, die
zu dem inneren Teil des Kupplungsteils 238 komplementär ist.
[0139] Die Kupplungsvorrichtung kann also mit in Längsrichtung der Längsholme verlaufenden
Arretierzapfen versehen sein. Weiterhin können die Kupplungsvorrichtungen Seiten-
und/oder Höhenführungsglieder aufweisen. Dazu ist es beispielsweise möglich, daß die
V- oder gabelförmig ausgebildeten Kupplungsteile 238 halbschalenförmig ausgebildet
ist und der Kupplungsteil 237 in seinen den Kupplungsteilen 238 zugewandten Ende beispielsweise
kegelförmig oder pyramidenförmig ausgebildet ist. Dadurch kann mittels der Kupplungsvorrichtung
gleichzeitig eine Höhen- und Seitenausrichtung der hintereinander angeordneten Bettungsteile
bzw. Gleisrostes 201 erzielt werden.
[0140] Wie weiters aus den Darstellungen in Fig.29 zu ersehen ist, können im Bettungsteil
211 bzw. dessen Zentralteil 212 auf der von der die Ausnehmungen 215 für die Schwellen
202 des Gleisrostes 201 abgewendeten Seite Schwächungsbereiche 240 bzw. Durchbrüche
241, die im Bereich der Zwischenfächer zwischen den Schwellen bzw. auch unabhängig
davon angeordnet sein können, vorgesehen sein. Vorteilhaft ist, wenn diese Durchbrüche
241 bzw. die Schwächungsbereiche 240 entlang, vorzugsweise zentrisch zu einer Mittellängsachse
242 des Bettungsteils 211 bzw. des Zentralteils 212 bevorzugt jeweils mittig zwischen
zwei einander in Richtung der Mittellängsachse unmittelbar benachbarter Ausnehmungen
215 angeordnet sind. Eine derartige Anordnung ermöglicht es unter anderem durch diese
Durchbrüche 241 bzw. Schwächungsbereiche 240 Kontaktstifte 243 - wie am besten aus
Fig.31 zu ersehen - hindurchzuführen, sodaß zwischen den beiden Schienen 209,210 eine
Reihe aus Kontaktstiften 243 gebildet werden kann. Über diese können Versorgungsspannungen
bzw. Steuersignale in mit entsprechenden Abnehmern versehene Modellfahrzeuge eingeführt
werden. Unter Verwendung dieser Kontaktstifte 243 ist es daher auch möglich das beschriebene
Bettungssystem bzw. die Bettungsteile 211 in Verbindung mit einem sogenannten 3-Leiter-System
zu verwenden.
[0141] Die Bettungsteile 211 bzw. Zentralteile 212 können dabei einheitlich beispielsweise
nur mit den Schwächungsbereichen 240 hergestellt werden, sodaß der Verwender, der
ein 3-Leiter-System herstellen will, in diesen Schwächungsbereich 240 durch das Durchdrücken
der Kontaktstifte 243 die Durchbrüche 241 selbst herstellen kann. Es ist aber auch
ebenso möglich, unter Verwendung der gleichen Werkzeuge die Bettungsteile 211 bzw.
Zentralteile 212 herzustellen und bereits werkseitig die Durchbrüche 241 für jene
Kundenkreise anzubringen, die ein 3-Leiter-System verwenden, um diese direkt beliefern
zu können.
[0142] In Fig.31 ist eine andere Ausführungsvariante für ein Aussteifungselement 206 gezeigt,
welches mit einem durchgehenden Mittelsteg 247 ausgestattet ist. Mit dem Mittelsteg
247 sind über Querstege 227 Teile von Längsholme 225 bzw. 226 verbunden. Zwischen
den einzelnen Teilen der Längsholme 225,226 sind jeweils Spalte 228 angeordnet, sodaß
bei einer Verformung des Mittelsteges 247 zur Herstellung eines bogenförmigen Gleisverlaufes
die einzelnen Abschnitte der Längsholme 225,226 einander nicht behindern.
[0143] Auf diesem durchgehenden Mittelsteg 247 sind den zwischen den Ausnehmungen 215 für
die Schwellen 202 des Gleisrostes 201 angeordneten sogenannten Zwischenfächern 248
auf der den Aussteifungselementen 206 zugewandten Seite Schwächungsbereiche 240 zugeordnet.
Diesen Schwächungsbereichen 240 sind am Mittelsteg 247 befestigte Kontaktstifte 249
zugeordnet. Beim Aufsetzen des Bettungsteil 211 auf das Aussteifungselement 206 können
bei entsprechender Gestaltung der Kontaktstifte 249 die Schwächungsbereiche 240 im
Bettungsteil 211 durchstoßen werden, sodaß die Kontaktstifte 249 die Zwischenfächer
248 in Richtung einer Lauffläche der Schienen 209,210 überragen.
[0144] Zur Stromversorgung der einzelnen Kontaktstifte 249 können diese über einen Leiter
250 verbunden sein, der beispielsweise auch durch eine auf den Mittelsteg 247 aufgebrachte
Leiterbahn oder einen leitenden Kunststoff bestehen kann. Die Verbindung mit den benachbarten
Bettungsteilen 211 bzw. Zentralteilen 212 oder deren Mittelstegen 247 erfolgt über
eine Kupplungslasche 251 bzw. über im Bereich der Kupplungsteile 237,238 angeordnete
Kontaktflächen 252. Dazu kann der Leiter 250 mit diesen Kontaktflächen 252 verbunden
sein, bzw. eine Leiterbahn bis in den Bereich der Kontaktflächen 252 geführt sein.
[0145] Wie in Fig.32 weiters gezeigt, ist es möglich, daß die Kontaktstifte 243 aus leitendem
Material beispielsweise einem metallischen Werkstoff bestehen. Beispielsweise ist
es möglich, eine durchgehende Metallleiste als Tragleiste 244 zu verwenden, aus der
die Kontaktstifte 243 ausgeklinkt und um 90° nach oben gebogen sind. In dem Bereich
zwischen den einzelnen Kontaktstiften 243 können Halteriegel 245 ebenfalls ausgeklinkt
sein, mit welchen die Tragleiste 244 auf querverlaufenden Querstegen 227 zwischen
den Längsholmen 225,226 bzw. über entsprechende Querarme oder Ausklinkungen direkt
auf den Längsholmen 225,226 oder bei Aussteifungselementen 206 mit einem Mittelsteg
247 direkt am Mittelsteg 247 aufgeschnappt sind.
[0146] Vorteilhaft ist es hierbei selbstverständlich auch, wenn die Tragleiste 244 eine
Formgebung aufweist, die vor allem bei sogenannten flexiblen Gleisen, die also in
der Montageebene auf verschiedene Radien verformbar sind, ebenfalls in dieser Richtung
verformbar sind, sodaß sie sich nahtlos den geänderten Radiusverhältnissen eines Gleises
anpassen können.
[0147] Zur Verbindung der einzelnen Kontaktstifte 243 in den verschiedenen Bettungsteilen
211 bzw. Zentralteilen 212 ist es möglich, daß die Tragleiste 244 beispielsweise mit
gleichartig zu den Verbindungslaschen 246 zwischen den Schienen 209,210 der einzelnen
Teile des Gleisrostes 201 gleichartigen Verbindungslaschen 246 versehen sind, sodaß
beim Zusammenstecken der einzelnen Teile des Gleisrostes bzw. der einzelnen Stücke
der Schienen 209,210 mit der Kupplung der Schienen und zur Herstellung einer durchgehenden
Fahrbahn gleichzeitig auch die elektrische Kontaktierung zwischen den Tragleisten
244 erfolgt. Die Verbindung kann aber ebenso über mit den einzelnen Tragleisten 244
verbundenen oder an diesen angelöteten Kabeln und über entsprechende Steckverbindungen
erfolgen.
[0148] In Fig.33 ist gezeigt daß ein Bettungsteil 211 der auf einer über schematisch angedeutete
Befestigungsmittel 253 auf einer Montageplatte 254 befestigt ist und aus einem weichen
elastisch verformbaren insbesondere biegeschlaffen Kunststoff - wie dies durch die
lockere Schraffur angedeutet ist - besteht. Diesem sind aus steifen Kunststoff - durch
dichte Schraffur angedeutet - Längsholme 225 zugeordnet, über die eine entsprechende
Distanzierung des Gleisrostes 201 bzw. der Schienen 209 und Schwellen 202 von der
Montageplatte 254 erfolgen kann.
[0149] Zur Verwendung eines derartigen Bettungsteils 211 bei einem sogenannten 3-Leiter-Gleis-System
ist in einem Zwischenfach 248 im Bettungsteil 211 ein Schwächungsbereich 240 beispielsweise
eine entsprechende Ausnehmung vorgesehen, die nur mit einer ganz dünnen Materialschicht
255 überdeckt ist. Diese kann von einem Kontaktstift 243 durchstoßen werden, der auf
einem hochkantig stehenden Tragprofil 256 mit rechteckigen Querschnitt getragen sein
kann. Das Tragprofil kann vorzugsweise eine dem Bettungsteil 211 entsprechende Länge
aufweisen und im Bereich der die Schwellen 202 durchsetzenden Durchgangslöcher 208
mit einer seitlichen Durchsetzung 257 versehen sein, um diesen Durchgangslöchern 208
auszuweichen.
[0150] In Fig.34 ist eine andere Ausführungsvariante eines Bettungsteils 211 für ein 3-Leiter-Gleis-System
gezeigt. Auf einem Flachprofil, welches ein Tragprofil 258 bildet, sind wiederum Kontaktstifte
243 beispielsweise durch Schweißen, Löten oder durch Ausklinkungen aus dem Tragprofil
258 angeordnet, die Schwächungsbereiche 240 bzw. Durchbrüche 241 im Bettungsteil 211
im Bereich eines Zwischenfaches 248, also zwischen zwei Schwellen 202 und vorzugsweise
mittig zwischen Schienen 209 und 210 durchsetzen. Die Kontaktstifte 243 sind vorzugsweise
auf einer Längsmittelachse 259 die zugleich eine Symmetrieachse des Gleises bildet,
angeordnet. Das Tragprofil 258 wird dabei auf das Aussteifungselement von welchem
ein Längsholm 225 gezeigt ist, bzw. auf die Längsholme 225,226 verbindenden Querstege
227 aufgelegt. Zur Kontaktierung des Tragprofils 258 bzw. der Kontaktstifte 243 ist
es nunmehr auch möglich, den Kunststoff des Bettungsteiles 211 in diesem Bereich als
Leiterbahn 260 auszubilden, sodaß eine durchgehende Stromversorgung der Kontaktstifte
243 erfolgen kann. Selbstverständlich ist es wie mit strichlierten Linien angedeutet
auch möglich, daß das Tragprofil 258 bzw. die Kontaktstifte 243 mit entsprechenden
Verankerungselemente wie Platten oder dgl. direkt in den Kunststoff des Bettungsteiles
211 vorzugsweise in den als Leiterbahn 260 ausgebildeten elektrisch leitenden Kunststoff
eingegossen bzw. gespritzt sind.
[0151] In Fig.35 ist das Tragprofil 258 in Draufsicht gezeigt. Das Tragprofil 258 ist zwischen
den einzelnen Kontaktstiften 243 mit Einkerbungen 261 versehen, die parallel zur Montageplatte
254 eine Verformung auf beliebige Radien ermöglichen.
[0152] In Fig.36 ist eine andere Ausführungsvariante für ein 3-Leiter-Gleis-System gezeigt.
Dieses umfaßt wieder die bereits bekannten Bettungsteile 211, die einen Zentralteil
212 und Seitenteile 213 aufweisen. Zur Abstützung der aus einem elastisch verformbaren
vorzugsweise biegeschlaffen Kunststoff bestehenden Bettungsteile 211 ist ein Aussteifungselement
206 vorgesehen. Dieses Aussteifungselement 206 umfaßt Längsholme 225,226 von welchem
nur der Längsholm 225 zu sehen ist. Der Längsholm 226 ist spiegelbildlich zu einer
Längsmittelachse 259 angeordnet. Die Kontaktstifte 243 für die mittlere zwischen den
Schienen 209,210 liegende Stromversorgungsleitung sind über Stützhülsen 262 auf quer
zur Längsrichtung der Bettungsteile 211 verlaufenden Querstreben 263 befestigt. Diese
Querstreben 263 sind über Schnappelemente 264 die eine Nut zwischen sich einschließen
auf einen pilzförmigen Fortsatz 265 der Längsholme 225,226 aufgeschnappt. Die Kontaktierung
der einzelnen Querstreben 263 kann über eine parallel zu den Längsholmen 225,226 verlaufende
Leitung 266 beispielsweise einen Kupferdraht oder aber auch durch die Längsholme 225,
die mit entsprechender Beschichtung versehen, oder elektrisch leitend ausgebildet
sein können, erfolgen.
[0153] In Fig.37 ist gezeigt, daß die Kontaktstifte 243 in Zwischenfächern 248 zwischen
den einzelnen Schwellen 202 den Zentralteil 212 durchsetzen. Weites ist gezeigt, daß
durch eine derart ausgeführte Anordnung der Kontaktstifte 243 die Durchgangslöcher
208 in den Schwellen 202 nicht behindert werden. Die Kontaktstifte 243 durchdringen
daher den Zentralteil 212 in Durchbrüchen 241, die bei der Fertigung mithergestellt
werden. Die Bettungsteile 211 sind wiederum auf Montageplatten 254 befestigt. Um nicht
jeden einzelnen Kontaktstift 243 einzeln auf die Längsholme 225,226 aufschnappen zu
müssen ist es auch möglich, diese auf einem Tragprofil 267 anzuordnen, sodaß die Distanz
zwischen den einzelnen Kontaktstiften 243 vorgegeben ist. Wie im rechten Teil der
Fig.37 gezeigt ist kann der Zentralteil 212 auch nur mit entsprechenden Schwächungsbereichen
240 versehen sein, die beim Einsetzen der Kontaktstifte 243 durchstoßen werden. Selbstverständlich
kann die Stromversorgung bei Verwendung eines Tragprofils 267 anstelle der Leitung
266 durch das Tragprofil 267 direkt erfolgen. Es ist aber auch ebenso möglich, die
Stromversorgung über die Leitung 266 beizubehalten, und das Tragprofil 267 aus einem
flexiblen Kunststoff herzustellen.
[0154] In Fig.38 ist ein leiterförmiges Aussteifungselement 206 für einen Bettungsteil einer
Weiche dargestellt. Das leiterförmige Aussteifungselement 206 ist mit einer kammerförmigen
Aussparung 268 versehen, in welche ein Mechanikmodul 269 und ein Stellmodul 270 auf
der vom Bettungsteil 211 abgewandten Seite des Aussteifungselementes 206 eingesetzt
werden kann.
[0155] In Fig.39 ist das Mechanikmodul 269 und das Stellmodul 270 dargestellt. Wie ersichtlich
wird auf eine auf einer Bodenplatte 271 die im Aussteifungselement 206 angeordnet
ist, angeordnete Schwenkachse 272 ein Stellhebel 273 aufgeschoben. Der Stellhebel
ist im wesentlichen T-förmig ausgebildet, wobei der den Querbalken bildende Schenkel
asymmetrisch auf den anderen Schenkel aufgesetzt ist. Im Bereich eines kürzeren Schenkelteils
274 ist ein Kupplungszapfen 275 angeordnet, auf welchen ein Stellhebel 276 aufgeschoben
ist. Der senkrecht zum Querbalken verlaufende Schenkel ist im Anschluß an die Schwenkachse
272 durch einen Rahmenteil 277 gebildet, an den ein in Stellrichtung - Doppelpfeil
278 - elastisch verformbarer Betätigungsarm 279 anschließt. Im Inneren des Rahmenteils
277 ist mit diesen über einen Ansatz 280 bewegungsverbunden eine Schraubenfeder 281
angeordnet, die in ihrem vom Ansatz 280 abgewandten Endbereich auf einem Biegestab
282 aufgeschoben ist, der auf seinem von der Schraubenfeder 281 abgewendeten Ende
an der Bodenplatte 271 befestigt ist. Der Biegestab 282 ist mit einer Leitung 283,
die zu einem Stecker 284 im Bereich des Längsholmes 225 führt, gekuppelt. Außerdem
sind beidseits des Biegestabs 282 Kontakte 285,286 vorgesehen, die jeweils mit einer
Leiterbahn 287,288 kontaktiert sind. Jede der beiden Leiterbahnen 287,288 ist mit
jener Schiene 209 bzw. 210 des Gleisrostes 201 kontaktiert, die auf der vom Kontakt
286 bzw. 285 gegenüberliegenden Seite des Biegestabes 282 angeordnet. Wird nun ein
mit dem Herzstück der Weiche welches isoliert von den übrigen Schienen angeordnet
ist verbundenes Kabel 289 in den Stecker 284 eingeschoben, so wird je nach Stellung
der Weiche bzw. Weichenzunge und somit des Rahmenteils 277 das Herzstück richtig polarisiert.
[0156] Zur manuellen Verstellung des Betätigungsarm aus der in strichlierten in die in vollen
Linien gezeichneten Stellung bei welchen die Weichenzungen jeweils abwechselnd an
einer der beiden Schienen 209 bzw. 210 anliegen kann der Rahmenteil 277 über den längeren
Teil des balkenartigen Schenkels 290 des T-förmigen Stellhebels 273 betätigt werden.
[0157] Ist das Mechanikmodul 269 jedoch mit einem Stellhebel 276 des Stellmoduls 270 gekuppelt,
so kann die Verstellung der Weichenzungen auch selbsttätig erfolgen. Dazu weist der
Stellhebel 276 einen in eine Ausnehmung 291 einer Stellplatte 292 ein, die im Inneren
von zwei einander gegenüberliegenden Spulen 293,294 verstellbar angeordnet ist.
[0158] Die beiden Spulen 293,294 bestehen jeweils aus Querhäuptern 295, die über zwei Längsholme
296 in Abstand voneinander gehalten sind und die mit einem Spulendraht 297 umwickelt
sind. Je nach Beaufschlagung einer der beiden Spulen 293,294 wird die Stellplatte
292 aus der in strichlierten Linien gezeichneten Stellung in die mit strichpunktierten
Linien gezeichnete Stellung verschoben. Weiters sind einem in eine der Ausnehmung
291 der Stellplatte 292 gegenüberliegende Ausnehmung Fortsätze 298 von Endschaltern
299 zugeordnet, die bei Erreichen der jeweiligen Endstellung des Fortsatzes 298 die
Stromzufuhr zu den Spulen 293,294 unterbrechen und somit sicherstellen, daß es zu
keinen Überhitzungen des Spulenkörpers bzw. der Wicklung kommt.
[0159] In Fig.40 ist ersichtlich, daß die Längsholme 296 welche die Querhäupter 295 verbinden,
eine Dicke 300 aufweisen, die in etwa der Dicke der Stellplatte 292 entspricht und
ebenso in einer Distanz voneinander angeordnet sind, die einer Breite 301 der Stellplatte
292 entspricht. Die Querhäupter sind ebenfalls mit Durchbrüchen 302 versehen, deren
Querschnitt im wesentlichen dem Querschnitt der Stellplatte 292 entspricht.
[0160] Weiters sind im Gehäuse des Stellmoduls Ausnehmungen 303 angeordnet - Fig.38 - in
welchen Magnetflächen 304 die die Spulen 293 und 294 umgeben eingesetzt sind. Dadurch
wird eine sehr geringe Bauhöhe des Stellmoduls sichergestellt.
1. Gleis für Modelleisenbahnen mit einer beispielsweise einen mit einer Schotterschüttung
versehenen Oberbau simulierenden Gleisbettung aus einem leistenförmigen Bettungsteil
(11), dessen obere Seite mit Ausnehmungen (15) versehen ist, die im wesentlichen zu
dem Gleisrost (1) komplementär sind, sodaß dieser zumindest über einen Teil der Höhe
der Schwellen (2) in diese eingelassen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der
Bettungsteil aus elastischem und/oder plastischem, vorzugsweise elastoplastischem
Material besteht und daß das Bettungsteil (11) als Hohlkörper ausgebildet ist und
daß Aussteifungen bzw. Stege (17,18) im Inneren des Hohlkörpers an der von der oberen
Seite mit den Ausnehmungen (15) abgewandten Unterseite angeordnet sind.
2. Gleis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussteifungen bzw. Stege (17,18)
aus einstückig an die Bettungsteile (11) angeformten Rippen oder leistenförmigen Teilen
bzw. Stegen (17,18) und/oder Längsholme (26) bestehen.
3. Gleis nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussteifungen aus jeweils zwei
parallel zueinander verlaufenden Leisten bzw. Stegen (17,18) bestehen.
4. Gleis nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die aussteifenden Elemente aus
einem leiterförmigen Teil bzw. Aussteifungselement (6) bestehen.
5. Gleis nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die leistenförmigen seitlichen
Längsholme (25,26) des leiterförmigen Aussteifungselementes (6) im Wechsel auf gegenüberliegenden
Seiten zwischen jeweils zumindestens einer Verbindungssprosse bzw. ein Steg (27) mit
unterbrechenden Aussparungen bzw. Spalten (28) versehen sind.
6. Gleis nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Längsholme
(25,26) des leiterförmigen Teils bzw. Aussteifungselements (6) dem Abstand zwischen
den längs verlaufenden Leisten bzw. Stegen (18) der Unterseiten der Bettungsteile
(11) und/oder der Schienen (9,10) in Schwellenlängsrichtung entspricht.
7. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
das Aussteifungselement (6) bzw. die Stützvorrichtung (5) durch einen sich in Längsrichtung
der Schienen (9,10) erstreckenden Mittelsteg (61) gebildet ist, auf dem in einem in
Schienenlängsrichtung verlaufenden Längsabstand (78) Querstege (62) und/oder Mittel
stützen (79) angeordnet sind, die dem Bettungsteil (11) insbesondere den Zentralteil
(12) lagern.
8. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die einzelnen in Längsabstand (78) voneinander angeordneten Querstege (62) und/oder
Mittelstützen (79) durch abwechselnd auf einer der beiden Seiten der Längsmittelachse
(74) angeordnete Seitenstege (73) verbunden sind.
9. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zentralteil (12) im Bereich seiner Längsseitenkanten über aus verformungsfesten
Material, insbesondere Kunststoff bestehende Teile der Seitenteile (84 bzw. 85) der
Höhe und/oder Seite nach abgestützt sind, die vorzugsweise in den Querstegen (62)
geführt bzw. mit diesen über eine Kupplungsvorrichtung (71) verbunden ist.
10. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aussteifungselemente (6,49) durch scheibenförmige bzw. ovale Platten gebildet
sind, die in Längsrichtung der Schwellen (2) eine Breite bzw. einen Durchmesser aufweisen,
der größer ist als die Distanz zwischen den voneinander abgewendeten Seiten der Schienen
(9,10).
11. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aussteifungselemente (6,49) insbesondere die scheibenförmigen oder ovalen Platten
in Längsrichtung der Schienen (9,10) über in der Ebene der Montagefläche (67) flexible
Verbindungsstege (51) gekuppelt sind, wobei vorzugsweise ein Längsabstand (78) zwischen
den Aussteifungselementen (6,49) einen Längsabstand (78) zwischen in Längsrichtung
der Schienen (9,10) voneinander distanzierten Bohrungen bzw. Durchgangslöcher (8)
in den Schwellen (2) bzw. dem Schwellenband entspricht.
12. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Querstege (62) mit Auflager (63,64) verbunden sind, die in Richtung des Gleisrostes
(1) vorspringende Zapfen bzw. Stifte (7) aufweisen und daß auf den voneinander abgewendeten
Seiten der Auflager (63,64) Kupplungsteile (68) einer Kupplungsvorrichtung (71) zur
Verbindung mit einem Kupplungsteil (69) des Zentralteils (12) angeordnet sind.
13. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die einzelnen Sprossen bzw. Stege (27) im Abstand voneinander mit buchsenförmigen
Teilen (30) versehen sind, deren Bohrungen mit Bohrungen der oberen Seite des Bettungsteils
(11) und in den Schwellen (2) des Gleisrostes (1) fluchten.
14. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Buchsen bzw. Teile (30) in schalenförmigen oder zwei schalenförmigen, mit der
Unterseite der oberen Wandung des Bettungsteils (11) einstückig verbundenen Halteteilen
bzw. Teilen (30) fixiert sind, die konzentrisch zu den Bohrungen sind.
15. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die leiterförmigen aussteifenden Profile, z.B. Aussteifungselemente (6) auf einer
Seite ihrer Holme in einem vorbestimmten Raster mit Zapfen, z.B. Stiften (7) versehen
sind, die die Wandung des Bettungsteils (11) in Bohrungen insbesondere Sacklöchern
(4) durchsetzen und kraftschlüssig in Bohrungen (36) des Gleisrostes (1) gehalten
sind.
16. Gleis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bettungsteile
(11) auf ihren Unterseiten mit Schnittlinien (21,22,23) versehen sind.
17. Gleis nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittlinien (21,22) schräg
von der unteren Kante der Schenkel bzw. Seitenteile (13,14) zu den Enden der Abschnitte
der zueinander parallelen aussteifenden Leisten bzw. Stege (17) verlaufen.
18. Gleis nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittlinien (23) angrenzend
an die Außenseiten der aussteifenden Leisten bzw. Stege (17) parallel zu diesen verlaufen.
19. Gleis nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittlinien
aus Nuten bestehen.
20. Gleis nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der
Längsholme (25,26) der leiterförmigen Profile, z.B. Aussteifungselemente (6) mit zueinander
komplementären Kupplungsteilen (37,38) versehen sind, die durch Zusammenschieben in
ihren kuppelnden Eingriff miteinander gebracht werden können.
21. Gleis nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsteile (37,38) aus
Gabelstücken mit Verdickungen (39) an den Innenseiten ihrer Schenkel und entsprechenden
komplementären pfeilförmigen Zapfen bzw. Kupplungsteilen (37) bestehen.
22. Gleis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit den
Kupplungsteilen (37,38) versehene Adapterstücke (40) vorgesehen sind, die mit den
Enden der leiterförmigen Profile durch kuppelnde Profile verbindbar sind.
23. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß
die Adapterstücke insbesondere als Schnapparme (113) ausgebildet sind und auf ihren
einander zugewandten Gabelzinken bzw. Schnapparmen (113) mit einer Verzahnung (89)
versehen sind, und daß der Mittelsteg (61) sowie gegebenenfalls die Seitenstege (73)
oder die Längsholme (26) mit einer gegengleichen Verzahnung (89) ausgestattet sind.
24. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verzahnung (89) über die gesamte Länge der Längsholme (26) bzw. der Mittelstege
(61) oder der Seitenstege (73) angeordnet sind.
25. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Verbindung von zwei in Längsrichtung des Gleises aneinanderstoßenden Gleisrost
(1) bzw. Bettungsteilen (11) eine durch einen Muffenteil (108) gebildete Kupplungsvorrichtung
(107) vorgesehen ist, die die Enden der einander unmittelbar benachbarten Längsholme
(26) bzw. Mittelstege (61) oder Seitenstege (73) umfaßt.
26. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kupplungsteile (99,100) mit einer Zentrieröffnung (103) bzw. einem Führungszapfen
(106) zur Ausrichtung der einander unmittelbar benachbarten Gleisroste (1) der Seite
und/oder der Höhe nach versehen sind.
27. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kupplungsteile (99,100) bzw. der Muffenteil (108) und die Längsholme (26) bzw.
die Mittelstege (61) und die Seitenstege (73) mit einer Nut (111) bzw. einer Zentrierleiste
(112) versehen sind.
28. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bettungsteile (11) bzw. die Seitenteile (13,14,84,85,90) mit Öffnungen (126) bzw.
Durchbrüchen für Gestänge (91) bzw. Mitnehmer (92) von Stellmechanismen, insbesondere
für Weichenzungen oder für Signalmaste bzw. Oberleitungsmaste (96) versehen sind.
29. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bettungsteile (115,116) mit Ausnehmungen (15) für zumindest zwei einander unmittelbar
benachbarte Gleisroste von Gleisen (117,118) versehen und insbesondere mit den Seitenteilen
einstückig ausgebildet sind.
30. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß
die Auflageflächen der Ausnehmungen (15) für die Gleisroste der Gleise (117) bzw.
(118) um einen Überhöhungswinkel (120) gegenüber der Montagefläche (67) geneigt verlaufen.
31. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß
das Bettungsteil (11) aus einem den Gleisrost aufnehmenden Zentralteil (12) und mit
diesem verbindbaren, die anschließenden Bettungsteile insbesondere Abböschungen simulierenden
Seitenteilen (20) besteht.
32. Gleis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die das
Zentralteil (12) mit zueinander parallelen, paarweise angeordneten Leisten bzw. Stegen
(17,18) und die Seitenteile mit einem etwa komplementären leistenförmigen Profil (24)
versehen sind, die zwischen die Leisten des Zentralteils (12) einschiebbar und/oder
mit diesen verrastbar sind.
33. Gleis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge
der Bettungsteile (11) der Länge der Gleise entspricht.
34. Gleis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß den gegabelten
Gleisrosten von Weichen entsprechenden Bettungsteile vorgesehen sind.
35. Gleis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die aussteifenden
Leiterprofile bzw. Aussteifungselemente (6) mit Fächern, z.B. Aussparungen (43) zur
Aufnahme von Hand und/oder elektrisch schaltbaren Weichenantrieben (44) versehen sind.
36. Gleis nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß insbesondere die Seitenteile (13) bzw. der Zentralteil (12) oder die Stege (17,18)
bzw. der Mittelsteg (61) oder die Seitenstege (73) mit Traglaschen (47) für Kabel
(48) versehen sind.
37. Gleis nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsholme (26) bzw. die Mittelstege (61), die Seitenstege (73) mit zumindest
einem in diese integrierten bzw. eingegossenen Kabel (127) zu sehen sind, bzw. aus
einem durch Zusätze leitend gemachten bzw. halbleitenden Kunststoff bestehen und daß
die Kupplungsteile (99,100) bzw. der Muffenteil (108) mit Steckelementen verbunden
sind.
38. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß
das Rohmaterial des Kunststoffes für die Bettungsteile (11) insbesondere die Zentralteile
(12) und Seitenteile (13,14,20,56,70,84,85,90) mit einem Granulat (124) aus Mineralien
bzw. Kunststoffen und/oder Gummi versetzt ist.
39. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 38, dadurch gekennzeichnet, daß
das Granulat einen höheren Schmelz- bzw. Plastifzierpunkt als das diese aufnehmende
Rohmaterial des Kunststoffes (86 bzw. 87) aufweist.
40. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 39, dadurch gekennzeichnet, daß
die Oberfläche (125) der Zentralteile (12) bzw. der Seitenteile (13,14,20,56,70, 84,85,90,213)
des Bettungsteiles (11,211) eine rauhe Oberflächenstruktur besitzen, wobei diese Rauhigkeit
geringfügig kleiner ist als die Hälfte des Volumens der Korngröße des Granulats (124)
und wobei im Bettungsteil (11,211) das während dem Fertigungsprozesses nicht aufgeschmolzene
Granulat (124) in einen während des Fertigungsprozesses flüssig aufgeschmolzenen Kunststoff
eingebettet ist.
41. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 40, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bettungsteile (211) bzw. die Zentralteile (212) mit Schwächungsbereichen (240)
bzw. Durchbrüchen (241) versehen sind.
42. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 41, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schwächungsbereiche (240) und/oder Durchbrüche (241) zwischen den für die Schwellen
(202) des Gleisrostes (201) vorgesehenen Ausnehmungen (215), insbesondere entlang
einer Längsmittelachse der Ausnehmungen (215) und mittig zwischen zwei in Längsrichtung
einander unmittelbar benachbarten Ausnehmungen angeordnet sind.
43. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 42, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aussteifungen bzw. Aussteifungselemente (206) bzw. die Querstege (227) und/oder
Mittelstützen oder Mittelstege (247) mit in Richtung der Bettungsteile (211) bzw.
des Gleisrostes (201) vorspringenden Kontaktstiften (249) versehen sind, die vorzugsweise
untereinander über Kabeln oder die Aussteifungen bzw. Aussteifungselemente (206) oder
Querstege (227) elektrisch leitend miteinander verbunden sind.
44. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 42, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kontaktstifte (249) auf einer Tragleiste (244) angeordnet sind, die über eine
Kupplungsvorrichtung mit der Unterseite der Bettungsteile (211) bzw. der Aussteifungselemente
(206) oder den Querstegen (227) und/oder Mittel stützen verbunden ist.
45. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 44, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kontaktstifte (249) mit ihrem dem Bettungsteil (211) bzw. dem Zentralteil (212)
zugewandten Ende und gegebenenfalls die diese verbindende elektrische Versorgungsleitung
in den Bettungsteil (211) bzw. Zentralteil (212) eingebettet bzw. eingegossen oder
eingespritzt ist.
46. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 45, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest ein Teil des Bettungsteils (211) bzw. des Zentralteils (212) elektrisch
leitend ausgebildet ist und in diesem Teil die Kontaktstifte (249) angeordnet bzw.
durch den Bettungsteil (211) bzw. den Zentralteil (212) hindurchgeführt sind.
47. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 46, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bettungsteile (211) bzw. Zentralteile (212) über Verbindungselemente und/oder
Aussteifungselemente bzw. Kupplungsteile der Aussteifungselemente wie Kupplungslaschen
(251) untereinander elektrisch leitend verbunden sind.
48. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 47, dadurch gekennzeichnet, daß
in den Schwächungsbereichen (240) bzw. Durchbrüchen (241) Kontaktelemente bzw. Überwachungsorgane
angeordnet sind, die zur Anlage bzw. zum lösbaren Verbinden mit den Schienen (209,210)
ausgebildet sind und auf den Aussteifungselementen (206) oder von diesen unabhängigen
bzw. mit diesen kuppelbaren Tragelementen angeordnet sind.
49. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 48, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aussteifungselemente (206) mit Fächern und/oder Kupplungsvorrichtungen zur Aufnahme
bzw. Halterung von Steuer- und/oder Überwachungs- und/oder Antriebsvorrichtungen versehen
sind.
50. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 49, dadurch gekennzeichnet, daß
auf der vom Gleisrost (201) abgewendeten Seite des Bettungsteils (211) insbesondere
im Aussteifungselement ein aus einem Mechanikmodul (269) und einem Stellmodul (270)
gebildete Antriebsvorrichtung für eine Weichenzunge angeordnet ist.
51. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 50, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aussteifungselemente (206) einen Teil der Gehäuse des Mechanik- bzw. Stellmoduls
(269,270) bilden, ein insbesondere über Rasten festlegbarer Deckel zugeordnet ist.
52. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 51, dadurch gekennzeichnet, daß
die Weichenzunge mit einem Stellhebel verbunden ist, der über eine sowohl in Längsrichtung
als auch senkrecht dazu radial verformbare Federvorrichtung im Gehäuse abgestützt
ist und daß bei in den einander gegenüberliegenden Endstellungen befindlichen Stellhebel
sich dieser jeweils auf einer Seite einer neutralen Mittellage der Federvorrichtung
befindet, und durch eine Kontaktfahne gebildet ist, die sich bei in Endlage befindlichen
Stellhebel an einen von zwei jeweils an einer Seite der Schaltfahne angeordneten Schaltkontakte
anlegt.
53. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 52, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindung zwischen den einzelnen Schienen (209,210) der Weiche und dem beidseits
der Federvorrichtung angeordneten Kontakten über im Gehäuse bzw. im Aussteifungselement
(206) angeordnete Leiterbahnen (237,288) erfolgt.
54. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 53, dadurch gekennzeichnet, daß
das Stellmodul (270) mit dem Mechanikmodul (269) über eine aus dem Gehäuse des Stellmoduls
in Richtung des Mechanikmoduls vorragende Kuppelstange verbunden ist.
55. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 54, dadurch gekennzeichnet, daß
das Mechanikmodul (269) im Kupplungsbereich mit dem Stellmodul (270) mit einem Anschlußdeckel
versehen ist.
56. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 55, dadurch gekennzeichnet, daß
das Stellmodul (270) zwei fluchtend hintereinander angeordnete Spulen (293,294) als
Elektromagnet umfaßt, die distanziert voneinander angeordnet sind und jeweils zwei
über Längsholme (296) voneinander distanziert angeordnete Querhäupter aufweisen, die
mit Langlöchern versehen sind, wobei die Längsholme zwischen den Querhäuptern mit
Spulendraht (297) umwickelt sind und zwischen den einander zugewandten Seiten der
Längsholme innerhalb der Drahtwicklung eine Ankerplatte angeordnet ist, die länger
ist als die Distanz zwischen den einander zugewandten Querhäuptern der einander unmittelbar
benachbarten Spulenkörper.
57. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 56, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ankerplatte mit einem Kragarm eines Übertragungshebels in Eingriff steht, der
im Gehäuse parallel zu einer Längsachse der Spulen und seitlich neben diesen vorzugsweise
in der gleichen Ebene wie die Ankerplatte verschiebbar gelagert ist und vorzugsweise
mit Stell armen für Endschalter bewegungsverbunden ist und an seinem von den Spulenkörpern
abgewandten Ende mit einem Kupplungsteil der Kupplungsvorrichtung zwischen dem Stellmodul
und dem Mechanikmodul verbunden ist.
58. Gleis nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 57, dadurch gekennzeichnet, daß
im Gehäuse bzw. den Gehäusedeckeln Ausnehmungen (303) zur Aufnahme der Magnetfläche
(304) der Spulen (293,294) angeordnet sind und die Magnetfläche in diese Ausnehmungen
(303) eingesetzt sind.
1. Track for model railways having a track bed which simulates for example a superstructure
of the type provided with a ballast bed, which consists of a bar-shaped bed section
(11), the top surface of which is provided with recesses (15), which are substantially
complementary to the track grate (1) so that the latter can be inserted into them
to a depth corresponding to at least part of the height of the ties (2), characterized
in that the bed section consists of elastic and/or plastic, preferably elastoplastic
material and that the bed section (11) is formed as a hollow body and that the stiffener
means or webs (17, 18) are arranged inside the hollow body on the underside facing
away from the upper surface which comprises the recesses (15).
2. Track according to claim 1, characterized in that the stiffener means or webs (17,
18) consist of ribs moulded in one piece to the bed sections (11) or bar-shaped parts
or webs (17, 18) and/or longitudinal side bars (26).
3. Track according to claim 2, characterized in that each of the stiffener means consists
of two bars or webs (17, 18) running parallel to one another.
4. Track according to claim 3, characterized in that the elements to be stiffened consist
of a ladder-like part or a stiffening element (6).
5. Track according to claim 4, characterized in that the bar-shaped longitudinal side
bars (25, 26) of the ladder-like stiffening element (6) are shown alternately with
interrupting gaps or openings (28) along mutually opposite sides between at least
one connection rung or a web (27).
6. Track according to claim 4 or 5, characterized in that the distance between the longitudinal
side bars (25, 26) of the ladder-like part or stiffening element (6) equals the distance
between the longitudinally running bars or webs (18) of the bottom surfaces of the
bed sections (11) and/or the rails (9, 10) in the longitudinal direction of the ties.
7. Track according to one or more of claims 1 to 6, characterized in that the stiffening
element (6) or the support device (5) is formed by a central web (61) extending in
the longitudinal direction of the rails (9, 10) on which horizontal webs (62) and/or
central supports (79) are arranged in a longitudinal spacing (78) along the longitudinal
direction of the rails, in which the bed section (11) in particular the central part
(12) is embedded.
8. Track according to one or more of claims 1 to 7, characterized in that the individual
horizontal webs (62) and/or central supports (79) which are spaced longitudinally
a small distance (78) apart from one another, are connected alternately by side webs
(73) arranged on one of the two sides of the longitudinal central axis (74).
9. Track according to one or more of claims 1 to 8, characterized in that the central
part (12) in the region of its longitudinal side edges is supported vertically and/or
laterally by parts of the side parts (84 or 85) which consist of elastically deformable
material, in particular of plastic, and which, preferably, are guided in the horizontal
webs (62) or connected to them by means of a coupling device (71).
10. Track according to one or more of claims 1 to 9, characterized in that the stiffening
elements (6, 49) are formed by disk-shaped or oval plates, which, in the longitudinal
direction of the ties (2), have a width or a diameter that is greater than the distance
between the sides of the rails (9, 10) facing away from one another.
11. Track according to one or more of claims 1 to 10, characterized in that the stiffening
elements (6, 49), in particular the disk-shaped or oval plates are coupled in the
longitudinal direction of the rails (9, 10) by means of connecting webs (51) that
are flexible in the plane of the mounting surface (67), whereby a longitudinal distance
(78) between the stiffening elements (6, 49) preferably equals a longitudinal distance
(78) between bores or perforations (8) in the ties (2) or the tie band, that are spaced
apart from one another along the longitudinal direction of the rails (9, 10).
12. Track according to one or more of claims 1 to 11, characterized in that the horizontal
webs (62) are connected with support members (63, 64) which in the direction of the
track grate (1) are provided with protruding plugs or pins (7) and that, on the sides
of the support members (63, 64) that face away from one another, coupling parts (68)
of a coupling device (71) are arranged in order to connect a coupling part (69) of
the central part (12).
13. Track according to one or more of claims 1 to 12, characterized in that the individual
rungs or webs (27) spaced apart from one another are provided with bush-shaped parts
(30), the bores of which together with the bores of the upper surface of the bed section
(11) are in alignment with the ties (2) of the track grate (1).
14. Track according to one or more of claims 1 to 13, characterized in that the bush-shaped
parts (30) are secured in shell-like or two shell-like retaining elements (33) or
shells (34) that are integrally joined to the underside of the top wall of the bed
section (11) and which are concentric to the bores.
15. Track according to one or more of claims 1 to 14, characterized in that the ladderlike
stiffening profiles, e.g. stiffening elements (6) on one side of their longitudinal
side bars, in a predetermined snap-in locking device are provided with plugs, for
example pins (7), which extend through the wall of the bed section (11) in bores,
in particular into blind holes (4) and are non-positively retained in the bores (36)
of the track grate (1).
16. Track according to one of the above claims, characterized in that the bed sections
(11) are provided with trim lines (21, 22, 23) on their underside.
17. Track according to claim 10, characterized in that the trim lines (21, 22) extend
obliquely from the bottom edge of the legs or side parts (13, 14) to the ends of the
sections of the mutually parallel stiffener means or webs (17).
18. Track according to claim 10, characterized in that the trim lines (23) adjoining the
outside surfaces of the stiffener means or webs (17) are parallel to the latter.
19. Track according to one of claims 11 to 18, characterized in that the trim lines consist
of grooves.
20. Track according to one of claims 4 to 9, characterized in that the ends of the longitudinal
side bars (25, 26) of the ladderlike profiled members, for example stiffening elements
(6), are provided with mutually complementary coupling parts (37, 38), which can be
coupled by being interfitted.
21. Track according to claim 14, characterized in that the coupling parts (37, 38) consist
of forked elements with enlarged portions (39) on the inside of their legs and of
corresponding complementary arrowhead-shaped plugs or coupling parts (37).
22. Track according to one of the above claims, characterized in that provision is made
for coupling parts (37, 38) provided with adapters (40), which can be joined to the
ends of the ladderlike profiles by profiled coupling parts.
23. Track according to one or more of claims 1 to 22, characterized in that the adapters
can be formed, in particular, as snap-action arms (113) and are provided on their
mutually facing fork arms or snap-action arms (113) with a denticulation (89), and
that the central web (61) and also, if required, the side webs (73) or the longitudinal
side bars (26), are provided with a corresponding complementary denticulation (89).
24. Track according to one or more of claims 1 to 23, characterized in that the denticulation
(89) is arranged along the whole length of the longitudinal side bars (26) or the
central webs (61) or the side webs (73).
25. Track according to one or more of claims 1 to 24, characterized in that provision
is made for a coupling device (107) that is formed by a coupling sleeve (108) to connect
two track grates (1) or bed sections (11) which are meeting in the longitudinal direction
of the track, and which comprises the ends of the immediately adjacent longitudinal
side bars (26) or central webs (61) or side webs (73).
26. Track according to one or more of claims 1 to 25, characterized in that the coupling
parts (99, 100) are provided with a center hole (103) or a guiding pin (106) to align
laterally or perpendicularly track grates (1) which are immediately adjacent to one
another.
27. Track according to one or more of claims 1 to 26, characterized in that the coupling
parts (99, 100) or the coupling sleeve (108) and the longitudinal side bars (26) or
the central webs (61) and the side webs (73) are provided with a groove (111) or a
centering bar (112).
28. Track according to one or more of claims 1 to 27, characterized in that the bed sections
(11) or the side parts (13, 14, 84, 85, 90) are provided with openings (126) or perforations
for the linkage of bars (91) or carriers (92) of controlling units, in particular
for switch tongues or for signal posts or overhead line masts (96).
29. Track according to one or more of claims 1 to 28, characterized in that the bed sections
(115, 116) are provided with recesses (15) for at least two track grates of tracks
(117, 118) which are immediately adjacent to one another and in particular with integrally
formed side parts.
30. Track according to one or more of claims 1 to 29, characterized in that the support
surfaces of the recesses (15) for the track grates of the tracks (117) or (118) are
inclined around a banking angle (120) with respect to the mounting surface (67).
31. Track according to one or more of claims 1 to 30, characterized in that the bed section
(11) consists of a central part (12) receiving the track grate and of side parts (20)
that can be connected thereto and which simulate the adjacent bed sections, in particular
slopes.
32. Track according to one of the above-cited claims, characterized in that the central
part (12) is provided with parallel pairs of stiffener means or webs (17, 18) and
that side portions are provided with an approximately complementary bar-shaped profile
(24), which can be inserted between the ribs of the central part (12) and/or snap
into the latter.
33. Track according to one of the above-cited claims, characterized in that the length
of the bed sections (11) equals the length of the tracks.
34. Track according to one of the above-cited claims, characterized in that matching bed
sections are provided for the fork-shaped track grates of the switches.
35. Track according to one of the above-cited claims, characterized in that the stiffening
ladderlike profiles or stiffening elements (6) are provided with compartments, e.g.
compartment-forming recesses (43) for accommodating point actuators which can be controlled
manually and/or electrically.
36. Track according to one or more of the above-cited claims, characterized in that in
particular the side portions (13) or the central part (12) or the webs (17,18) or
the central web (61) or the side webs (73) are provided with supporting fishplates
(47) for cables (48).
37. Track according to one or more of the above-cited claims, characterized in that the
longitudinal side bars (26) or the central webs (61) and the side webs (73) are provided
with at least one integrated and moulded cable (127), or consist of a plastic which
has been made electrically conductive or semi-conductive by additives, and that the
coupling parts (99, 100) or the coupling sleeve (108) are joined by means of connecting
elements.
38. Track according to one or more of claims 1 to 37, characterized in that the raw material
of the plastic for the bed sections (11), in particular for the central parts (12)
and the side portions (13, 14, 20, 56, 70, 84, 85, 90) is mixed with granulates made
from minerals or synthetic material and/or rubber.
39. Track according to one or more of claims 1 to 38, characterized in that the granulates
have a higher melting or plasticizing point than the raw material of the plastic (86
or 87) in which they are embedded.
40. Track according to one or more of claims 1 to 39, characterized in that the surface
(125) of the central parts (12) or of the side portions (13, 14, 20, 56, 70, 84, 85,
90, 213) of the bed section (11, 211) has a rough surface structure, whereby this
roughness is slightly less than half of the volume of the grain size of the granulates
(124) and whereby the granulates (124) that did not melt during production, are embedded
in a plastic that liquefied during production.
41. Track according to one or more of claims 1 to 40, characterized in that the bed sections
(211) or the central parts (212) are provided with weakened areas (240) or perforations
(241).
42. Track according to one or more of claims 1 to 41, characterized in that the weakened
areas (240) and/or the perforations (241) are arranged between the recesses (215)
for the ties (202) of the track grate (201), in particular along a longitudinal central
axis of the recesses (215) and in the central portion between two recesses immediately
adjacent to one another in the longitudinal direction.
43. Track according to one or more of claims 1 to 42, characterized in that the stiffener
means or stiffening elements (206) or the transverse webs (227) and/or central supports
or central webs (247) are provided in the direction of the bed sections (211) or the
track grate (201) with protruding contact pins (249), which, preferably are interconnected
by cables or electrically conductive stiffener means or stiffening elements (206)
or transverse webs (227).
44. Track according to one or more of claims 1 to 42, characterized in that the contact
pins (249) are arranged on a carrying strip (244) which, by means of a coupling device,
is secured to the underside of the bed sections (211) or the stiffening elements (206)
or the transverse webs (227) and/or the central supports.
45. Track according to one or more of claims 1 to 44, characterized in that the ends of
the contact pins (249) facing towards the bed section (211) or the central part (212),
and if necessary, the electric supply line connecting these parts, are embedded or
moulded or injection moulded in the bed section (211) or the central part (212).
46. Track according to one or more of claims 1 to 45, characterized in that at least part
of the bed section (211) or the central part (212) is made electrically conductive
and that the contact pins (249) are arranged in this part or passed through the bed
section (211) or the central part (212).
47. Track according to one or more of claims 1 to 46, characterized in that the bed sections
(211) or central parts (212) are interconnected in an electrically conductive manner
by means of connecting elements and/or stiffening elements or coupling parts of the
stiffening elements the same way as coupling straps (251).
48. Track according to one or more of claims 1 to 47, characterized in that in the weakened
areas (240) or the perforations (241), contact or control elements are arranged, which
put the rails (209, 210) into contact or allow for a detachable connection and which
are arranged independently from the latter on the stiffening elements (206) or carrying
elements or can be coupled with them.
49. Track according to one or more of claims 1 to 48, characterized in that the stiffening
elements (206) are provided with compartments and/or coupling devices to receive or
hold controlling and/or monitoring devices and/or drive mechanisms.
50. Track according to one or more of claims 1 to 49, characterized in that on the side
of the bed section (211) facing away from the track grate (201), in particular in
the stiffening element, a drive mechanism for a switch tongue is arranged, which consists
of a mechanical module and an adjusting module (270).
51. Track according to one or more of claims 1 to 50, characterized in that the stiffening
elements (206) form a portion of the housing of the mechanical module or the adjusting
module (269, 270), which is associated with a snap-in cover.
52. Track according to one or more of claims 1 to 51, characterized in that the switch
tongue is connected with an adjusting lever, which is supported in the housing by
means of a spring mechanism which is radially deformable in the longitudinal direction
and also perpendicularly thereto, and that at opposite end positions of the adjusting
lever, the latter sits close to either one of the switch contact arranged on each
side of a neutral central position of the spring device
53. Track according to one or more claims 1 to 52, characterized in that the connection
between the individual rails (209, 210) of the points, and the contacts arranged on
both sides of the spring mechanism is made by means of strip conductors (287, 288)
arranged in the housing or in the stiffening element (206).
54. Track according to one or more of claims 1 to 53, characterized in that the adjusting
module (270) is connected to the mechanical modul (269) by a coupling rod projecting
from the housing of the adjusting module in the direction of the mechanical module.
55. Track according to one or more of claims 1 to 54, characterized in that the mechanical
module (269) and the adjusting module (270) in the coupling area is provided with
a connecting cover.
56. Track according to one or more of claims 1 to 55, characterized in that the adjusting
module (270) comprises an electromagnet formed by two coils (293, 294) which are arranged
in alignment one behind the other and regularly spaced apart, and of which each comprises
two crossheads which are spaced apart by means of the longitudinal side bars (296),
which in turn are provided with elongated holes, whereby, between the crossheads,
the longitudinal side bars are wrapped round with coil wire (297) and in that between
the sides of the longitudinal side bars facing towards each other inside the wire
winding, an core plate is arranged which is longer than the distance between the mutually
facing crossheads of the coil bodies immediately adjacent to one another.
57. Track according to one or more of claims 1 to 56, characterized in that the core plate
is in contact with a jib of a transfer lever, which, in the housing parallel to the
longitudinal axis of the coils and laterally next to them, preferably, is slidably
positioned in the same plane as the core plate, and preferably, is motionally connected
with adjusting arms for limit switches, and, with its end facing away from the coil
bodies is connected to a coupling part of the coupling device between the adjusting
module and the mechanical module.
58. Track according to one or more of claims 1 to 57, characterized in that in the housing
or the housing covers, recesses (303) are arranged to accommodate the magnetic surface
(304) of the coils (293, 294) and that the magnetic surface is inserted into these
recesses (303).
1. Voie de model réduit de chemin de fer dont la superstructure, par exemple, est composée
d'un simili-terre-plein, lequel consiste en une section de ballast (11) en forrme
de barres dont la partie supérieure est formée de plusieurs cavités (15) dans lesquelles
la grille de voie (1) peut être insérée à une profondeur correspondante à la hauteur
normale des traverses (2) de chemin-de-fer, laquelle section de ballast (11) est composée
d'un matériel élastique, et/ou plastique, de préférence élastoplastique, et est formée
de façon à servir de moulure de blockage et que les moyens de renforcement ou barres
moulées (17, 18) sont disposées à l'intérieur de la moulure de blockage en dessous
de celle-ci, dirigées vers le bas et faisant dos à la surface supérieure qui contient
les cavités (15).
2. Voie selon la revendication 1, caractérisée en ce que les moyens de renforcement ou
barres (17, 18) consistent en des nervures moulées en une seule pièce avec la section
de ballast (11) ou pièces sous forme de barres, ou barres (17, 18) et/ou longerons
(26).
3. Voie selon la revendication 2, caractérisée en ce que les moyens de renforcement consistent,
à chaque fois, en deux barres (17, 18) parallèles une à l'autre.
4. Voie selon la revendication 3, caractérisée en ce que les éléments de raccordement
consistent en une pièce sous forme d'échelle ou élément de renforcement (6).
5. Voie selon la revendication 4, caractérisée en ce que les longerons (25, 26) de côté,
en forme de barres, de l'élément de renforcement (6) sont disposés alternativement,
ayant des brèches de discontinuité ou ouvertures (28) sur chacun des côtés opposées,
entre, respectivement au moins un échelon de raccord ou une barre ou une traverse
(27).
6. Voie selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce que la distance entre les longerons
(25, 26) de l'élément de renforcement (6) est égale à la distance entre la barre (18)
moulée longitudinale située à la surface de dessous de la section de ballast (11)
et/ou des rails (9, 10) dans la direction longitudinale des traverses.
7. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que l'élément
de renforcement (6) ou le dispositif de support (5) est formé d'une barre centrale
(61) et s'étend dans la direction longitudinale des rails (9, 10) sur lesquelles les
barres horizontales (62) et/ou le support central (79) sont agencés en un espacement
longitudinal (78) tout au long de la direction longitudinale des rails, dans laquelle
la section de ballast (11) et en particulier la partie centrale (12) y est encastrée.
8. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les barres
horizontales (62) individuelles et/ou les supports centraux (79), lesquels sont agencés,
un par rapport à l'autre, en un espacement longitudinal (78), sont-rattachés alternativement
à une des barres de côté (73), ces dernières faisant corps avec l'axe central longitudinal
(74) sur deux côtés.
9. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la partie
centrale (12) est supportée verticalement et/ou de chaque côté dans la région de ses
arêtes de côté longitudinales par des parties de parties latérales (84 ou 85), qui
consistent en un matériel elastiquement déformable, en particulier en matériel synthétique
et qui, de préférence sont guidées dans les barres horizontales (62) ou rattachées
à ces dernières par un dispositif d'accouplement (71).
10. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que les éléments
de renforcement (6, 49) sont formés de plaques ovales ou sous forme de disques, qui,
dans la direction longitudinale des traverses (2) ont une largeur ou un diamètre excédant
la distance entre les côtés des rails (9, 10) étant dos-à-dos.
11. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que les
éléments de renforcement (6, 49), en particulier les plaques ovales ou sous forme
de disques sont reliées, dans le sens longitudinal des rails (9, 10), par l'intermédiaire
des barres de connexion (51) étant flexibles sur toute la surface plane de montage
(67), alors que, de préférence, un espacement longitudinal (78) entre les éléments
de renforcement (6, 49) correpond à un espacement longitudinal (78) entre les alésages
ou perforations (8) dans les traverses (2) ou la bande des traverses, qui sont espacés
l'un de l'autre dans la direction longitudinale des rails (9, 10).
12. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que les
barres horizontales (62) sont reliées aux pièces d'appui (63, 64), lesquelles, dans
la direction de la grille de voie (1) sont pourvues de tenons ou chevilles (7) saillants
et que sur les côtés des pièces d'appui (63, 64) qui sont dos à dos l'une de l'autre,
des embouts de raccord mâle (68) d'un dispositif d'accouplement (71) sont disposés
de manière à épouser un embout de raccord femelle (69) de la partie centrale (12).
13. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que les
échelons individuels ou les barres (27) espacés l'un de l'autre sont pourvus de pièces
cochiformes (30) dont les alésages sont alignés avec les alésages de la surface supérieure
de la section de ballast (11) et avec les traverses (2) de la grille de voie (1).
14. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que les
pièces cochiformes mâles (30) s'insèrent dans les receptacles "simple coquille" femelles
(33) et "double coquille" (34), qui sont concentriques aux alésages, et reliés au
dessous de la section de ballast (11) faisant corps avec cette dernière.
15. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 14, caractérisée en ce que les
profilés renforcants sous forme d'échelle, par exemple des éléments de renforcement
(6) sont pourvus sur le côté de leurs longerons, de tenons, par exemple de chevilles
(7) dans un quadrillage prédeterminé, qui passent à travers de la section de ballast
(11) dans des alésages, en particulier pour se rattacher dans des trousborgnes (4)
et, qui sont retenues par pression dans les alésages (36) de la grille de voie (1).
16. Voie selon une des revendications précédente, caractérisée en ce que les sections
de ballast (11) sont pourvues de lignes de coupure (21, 22, 23) situées en dessous
de leurs côtés.
17. Voie selon la revendication 10, caractérisée en ce que les lignes de coupure (21,
22) s'étendent obliquement à partir de l'arête de dessous des côtés ou des parties
latérales (13, 14) jusqu'aux extrémités des sections des barres de renforcement ou
des barres (17) s'étendant parallèlement l'une à l'autre.
18. Voie selon la revendication 10, caractérisée en ce que les lignes de coupure (23)
au voisinage des surfaces extérieures des barres de renforcement ou des barres (17)
s'étendent parallèlement à celles-ci.
19. Voie selon une des revendications 11 à 18, caractérisée en ce que les lignes de coupure
consistent en des rainures.
20. Voie selon une des revendications 4 à 9, caractérisée en ce que les extrémités des
longerons (25, 26) des profilés sous forme d'échelle, par exemple des éléments de
renforcement (6) sont pourvus de pièces de raccord (37, 38) complémentaires l'une
à l'autre, qui peuvent s'accoupler par emboîtement.
21. Voie selon la revendication 14, caractérisée en ce que les pièces de raccord (37,
38) consistent en des éléments du type "fourche" présentant des élargissements (39)
sur les côtés intérieures de leurs branches et analogue à ceux-ci en des chevilles
complémentaires en forme de flèche ou des pièces de raccord (37).
22. Voie selon une des revendications précédente, caractérisée en ce qu'il est prévu que
les pièces de raccord (37, 38) soient pourvues des adaptateur (40) qui peuvent être
reliés aux extrémités des profilés en forme d'échelle par l'intermédiaire des profilés
accouplants.
23. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 22, caractérisée en ce que les
adaptateurs (40) sont formés en particulier en bras d'enclenchement (113) et que ceux-ci
présentent une dentelure (89) sur leurs fourchons ou bras d'enclenchement (113) mutuellement
en regard, et en ce que la barre centrale (61) ainsi que, le cas échéant, les barres
de côtés (73) ou les longerons (26) sont munis d'une dentelure (89) correspondante
et complémentaire.
24. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 23, caractérisée en ce que la dentelure
(89) est montée sur toute la longueur des longerons (26) ou des barres centrales (61)
ou des barres de côté (73).
25. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 24, caractérisée en ce qu'un dispositif
d'accouplement (107) soit prévu et sera formé d'un manchon de raccordement (108) afin
de joindre dans la direction longitudinale de la voie, deux grilles de voie (1) ou
sections de ballast (11), et que celui-ci comprend les bouts immédiatement adjacents
des longerons (26) ou des barres centrales (61) ou des barres de côté (73).
26. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 25, caractérise en ce que les pièces
de raccord (99, 100) sont pourvues d'une ouverture de centrage (103) ou d'une cheville
de guidage (106) pour l'orientation latérale et/ou en hauteur des grilles de voie
(1) qui sont adjacentes l'une à l'autre.
27. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 26, caractérisée en ce que les
pièces de raccord (99, 100) ou le manchon de raccordement (108) et les longerons (26)
ou les barres centrales (61) et les barres de côté (73) sont pourvues d'une rainure
(111) ou d'une barre de centrage (112).
28. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 27, caractérisée en ce que les
sections de ballast (11) ou les parties latérales (13, 14, 84, 85, 90) sont pourvues
d'ouvertures (126) ou de perforations pour le système de tiges (91) ou tenon d'entraînement
(92) des mécanismes d'ajustage, en particulier pour les lames d'aiguille ou les mâts
de signalisation ou les poteaux de ligne aérienne (96).
29. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 28, caractérisée en ce que les
sections de ballast (115, 116) sont pourvues de cavités (15) pour au moins deux grilles
de voie (117, 118) qui sont immédiatement adjacentes une par rapport à l'autre et
en particulier avec les pièces de côté intégrées.
30. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 29, caractérisée en ce que les
surfaces d'appui des cavités (15) pour les grilles de voie des voies (117) ou (118)
sont inclinées à un angle de surélévation (120) par rapport à la surface de montage
(67).
31. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 30, caractérisée en ce que la section
de ballast (11) consiste en une partie centrale (12) recevant la grille de voie ainsi
que les pièces de côté (20) pouvant s'y raccorder et simulant les sections de ballast,
en particulier les talutages.
32. Voie selon une des revendications précédente, caractérisée en ce que la partie centrale
(12) est pourvue de paires de bandes ou barres (17, 18) qui sont parallèles l'une
par rapport à l'autre, et que les pièces de côté sont pourvues des profilés (24) en
forme de bande à peu près complémentaire, qui peuvent être insérés entre les nervures
de la partie centrale (12) et/ou s'y rattacher par pression.
33. Voie selon une des revendications précédente, caractérisée en ce que la longueur de
la section de ballast (11) est égale à la longueur de la voie.
34. Voie selon une des revendications précédente, caractérisée en ce que les grilles de
voie d'aiguille du type fourche sont pourvues de sections de balast correspondantes.
35. Voie selon une des revendications précédente, caractérisée en ce que les profilés
de renforcement en forme d'échelle ou les éléments de renforcement (6) sont pourvus
de cases, par exemple des emplacements (43) pour les mécanismes d'aiguillage (44)
qui peuvent être activés manuellement et/ou électriquement.
36. Voie selon une des revendications précédente, caractérisée en ce que, particulièrement,
les parties latérales (13) ou la partie centrale (12) ou les barres (17, 18) ou la
barre centrale (61) ou les barres de côté (73) sont pourvues de plaques d'assise (47)
pour le support des câbles (48).
37. Voie selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que
les longerons (26) ou les barres centrales (61), et les barres de côté (73) sont pourvues
au moins d'un câble (127) intégré et moulé dans celles-ci, ou qu'elles sont fabriquées
d'un matériel synthétique contenant des additifs nécessaires, le rendant ainsi conducteur
ou semi-conducteur, et aussi que les pièces de raccord (99, 100) ou le manchon de
raccordement (108) sont raccordés électriquement aux éléments de connexion.
38. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 37, caractérisée en ce que la matière
première du matériel synthétique servant à la fabrication des sections de ballast
(11), en particulier des parties centrales (12) ainsi que des parties latérales (13,
14, 20, 56, 70, 84, 85, 90) contient des granulés (124) de matériel synthétique ou
mineral et/ou de caoutchouc.
39. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 38, caractérisée en ce que les
granulés possèdent un point de fusion ou de plastification plus haut que celui des
matières premières du matériel synthétique (86 ou 87) dans lesquelles ils sont intercalés.
40. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 39, caractérisée en ce que la surface
(125) des parties centrales (12) ou des parties latérales (13, 14, 20, 56, 70, 84,
85, 90, 213) de la section de ballast (11, 211) possèdent une structure de surface
rugueuse, où cette rugosité est légèrement moindre que la moitié du volume de la dimension
d'un grain de granulés (124) et dans laquelle les granulés (124) qui n'ont pas fondus
lors de la production, sont intercalées dans la section du ballast (11, 211) dans
un matériel synthétique qui était liquéfié lors de la production.
41. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 40, caractérisée en ce que les
sections de ballast (211) ou les parties centrales (212) sont pourvues de parties
affaiblies (240) ou perforations (241).
42. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 41, caractérisée en ce que les
parties affaiblies (240) et/ou les perforations (241) sont disposées entre les cavités
(215) pour les traverses (202) de la grille de voie (201), en particulier, tout au
long d'une axe central longitudinal des cavités (215) et y sont disposés au milieu,
entre deux cavités immédiatement adjacentes les unes des autres dans le sens longitudinal.
43. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 42, caractérisée en ce que les
renforcements ou elements de renforcement (206) ou les barres transversales (227)
et/ou les supports centraux ou traverses centrales (247) sont pourvus dans la direction
des sections de ballast (211) ou la grille de voie (201) avec des chevilles de contact
(249) saillantes, qui, de préférence, sont branchées électriquement les unes aux autres
par câbles ou bien des renforcements ou éléments de renforcement (206) ou des barres
transverales (227).
44. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 42, caractérisée en ce que les
chevilles de contact (249) sont disposées sur une barre de support (244), qui est
reliée au dessous des sections de ballast (211) ou des éléments de renforcement (206)
ou aux barres transversales (227) et/ou aux supports centraux.
45. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 44, caractérisée en ce que les
bouts des chevilles de contact (249) faisant face à la section de ballast (211) ou
à la partie centrale (212) sont intercalées ou moulées, ou moulées par injection dans
la section de ballast (211) ou la partie centrale (212) et, le cas échéant, dans la
ligne électrique interconnectant ces pièces.
46. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 45, caractérisée en ce qu'au moins
une partie de la section de ballast (211) ou de la partie centrale (212) est fabriquée
de manière à être conductrice et en ce que les chevilles de contact (249) sont disposées
dans cette partie conductrice ou passent à travers de la section de ballast (211)
ou la partie centrale (212).
47. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 46, caractérisée en ce que les
sections de ballast (211) ou les parties centrales (212) sont interconnectées électriquement
de façon conductrice par l'intermédiaire d'éléments de raccord et/ou d' éléments de
renforcement tels que des plaques d'accouplement de rails (251).
48. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 47, caractérisée en ce que dans
les parties affaiblies (240) ou les perforations (241) sont disposées des éléments
de contact ou les appareilles de contrôle, qui sont réalisés de façon à être en contact
ou reliés aux rails (209, 210) d'une manière détachable et, que sur les éléments de
renforcement (206) des éléments de support sont disposés, qui sont indépendants de
ceux-ci et qui peuvent d'être raccordés à ceux-ci.
49. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 48, caractérisée en ce que les
éléments de renforcement (206) sont pourvus de compartiments et/ou de dispositifs
d'accouplement pour recevoir et retenir des dispositifs de commande et/ou de contrôle
et/ou des mécanismes d'entraînement.
50. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 49, caractérisée en ce que sur
le côté de la section de ballast (211) à l'opposé de la grille de voie (201), en particulier
dans l'élément de renforcement, un mécanisme d'entraînement pour la lame d'aiguille
y est disposé qui consiste en un module mécanique et un module de réglage (270).
51. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 50, caractérisée en ce que les
éléments de renforcement (206) forment une portion du bâti du module mécanique (269)
ou du module de réglage (270), qui est associée à un couvercle à pression.
52. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 51, caractérisée en ce que la lame
d'aiguille est reliée à un levier de réglage (273), qui est supporté dans le bâti
par un dispositif à ressort, qui, dans la direction longitudinale ainsi que perpendiculairement
à celle-ci, est radialement déformable, et que dans les fins de course du levier de
réglage (273), diamètralement opposées, il se trouve chaque fois sur un côté d'une
position centrale et neutre du dispositif à ressort, qui est constitué par un contact
à volets, qui, dans la fin de course du levier de réglage (273) s'appuie sur l'un
de deux contacts de commutateur situés de chaque côté du contact à volets.
53. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 52, caractérisée en ce que la connexion
entre les rails (209, 210) individuels de l'aiguillage et des contacts disposés sur
chaque côté du dispositif à ressort se réalise par l'intermédiaire de voies conductrices
(287, 288) qui sont disposées dans le bâti ou l'élément de renforcement (206).
54. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 53, caractérisée en ce que le module
de réglage (270) est relié au module mécanique (269) au moyen d'une tige d'accouplement
projetée du bâti du module de réglage dans la direction du module mécanique.
55. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 54, caractérisée en ce que le module
mécanique (269) est pourvu d'un couvercle de raccordement à l'endroit de l'accouplement
avec le module de réglage (270).
56. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 55, caractérisée en ce que le module
de réglage (270) comprend un électro-aimant de deux bobines (293, 294) alignées l'une
derrière l'autre, qui sont espacées l'une de l'autre et qui possèdent chacune, deux
embouts (295) disposés de façon à être distancés l'un de l'autre par l'intermédiaire
de longerons (296) et qui sont pourvus de trous oblongs, ce à quoi, entre les embouts
(295) et sur les longerons (296) est enroulé le fil à bobiner (297) et que entre les
côtés des longerons (296) mutuellement en regard et à l'intérieur du noyau des bobines,
se déplace une plaque d'induit (292) qui est plus longue que la distance entre les
embouts faisant face l'un à l'autre des corps de bobine immédiatement adjacents l'un
à l'autre.
57. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 56, caractérisée en ce que la plaque
d'induit s'engage avec un bras en porte à faux d'un levier de transmission, qui est
logé de façon mobile dans le bâti, parallèlement à un axe longitudinal des bobines
et à côté de celles-ci, de préférence dans le même plan que la plaque d'induit, et
qui, de préférence est relié de façon mobile aux bras de réglage de l'interrupteur
de fin de course et qui est relié par son extrémité à l'opposé des corps de bobine
à une pièce de raccord du dispositif d'accouplement entre le module de réglage et
le module mécanique.
58. Voie selon une ou plusieurs des revendications 1 à 57, caractérisée en ce que à l'intérieur
du bâti ou des couvercles de bâti, des cavités (303) sont disposées de façon à recevoir
la surface magnétique (304) des bobines (293, 294) et que cette surface magnétique
est insérée dans ces cavités (303).