| (19) |
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(11) |
EP 0 446 467 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.03.1994 Patentblatt 1994/10 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.12.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01R 13/639 |
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Elektrischer Steckverbinder mit zwei durch eine Verriegelungseinrichtung miteinander
verriegelbaren Gehäusen
Electrical connector assembly with locking device for two lockable connector housings
Connecteur électrique avec un dispositif de verrouillage pour deux boîtiers de connecteur
verrouillables
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
12.03.1990 DE 9003014 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.09.1991 Patentblatt 1991/38 |
| (73) |
Patentinhaber: Grote & Hartmann GmbH & Co. KG |
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D-42369 Wuppertal (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Zinn, Bernd
W-5828 Ennepetal (DE)
- Haarscheidt, Uwe Dipl.-Ing.
W-5630 Remscheid 11 (DE)
- Hiby, Ulrike
W-4322 Sprockhövel (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Dr. Solf & Zapf |
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Postfach 13 01 13 42028 Wuppertal 42028 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 740 580 US-A- 4 508 403
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DE-A- 3 805 897
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Steckverbinder nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Ein Steckverbinder dieser Art ist in der EP-A-0 214 617 beschrieben und zeichnerisch
dargestellt. Bei diesem bekannten Steckverbinder weist die Verriegelungseinrichtung
ein einstückiges, beide Kipphebel einschließlich der Verriegelungskanten bildendes
Drahtformteil auf, das in mehreren Ebenen gebogen ist und sich über drei Längsseiten
des die Verriegelungseinrichtung tragenden Gehäuses erstreckt. Die Halterung des federnden
Drahtformteils erfolgt dadurch, daß der Draht mehrere Vorsprünge untergreift, an denen
er räumlich festgelegt ist.
[0003] Bei dieser bekannten Ausgestaltung sind die Verriegelungs- und Entriegelungsarme
verwindungsanfällig und ziemlich labil, und zwar insbesondere im Bereich der freien
Enden des Drahtes, die den Entriegelungsarm bilden. Es besteht die Gefahr, daß die
Festigkeit der Kipphebel nicht ausreicht, um nach einer Druckbetätigung der Entriegelungsarme
aus der Verrastung auszuschwenken. Eine stabilere Bauweise ist nur durch die Verwendung
eines dickeren Drahtes zu realisieren, wodurch jedoch die Bauweise vergrößert und
das Aussehen des Steckverbinders beeinträchtigt wird. Die Montage des Drahtformteils
ist sowohl bei einem dicken als auch bei einem dünnen Draht schwierig, weil der Draht
in Handarbeit, zu der es besonderer Aufmerksamkeit bedarf, um die vorhandenen Vorsprünge
zu legen ist. Diese Montage wird mit zunehmendem Drahtquerschnitt immer schwieriger.
[0004] Außerdem ist bei dieser bekannten Ausgestaltung nicht auszuschließen, daß beim Entriegeln
durch Druck auf die Entriegelungsarme der Draht unter den Vorsprüngen verschoben wird
und dadurch seine Halterung am Gehäuse verliert.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Steckverbinder der eingangs angegebenen
Art so auszugestalten, daß eine stabile Verriegelungseinrichtung erreicht wird, die
sich leicht und schnell montieren läßt und handhabungsfreundlich sowie sicher zu bedienen
ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Beim erfindungsgemäßen Steckverbinder sind zu beiden Seiten des zugehörigen Gehäuses
zwei separate Kipphebel angeordnet, die als Stanz/Biegeteil aus Blech kostengünstig
hergestellt werden können, stabil sind und außerdem durch eine quer zur Längsachse
des Steckverbinders gerichtete Bewegung an das Gehäuse angesteckt bzw. angeklipst
werden können.
[0008] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0009] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels und
einer Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
- Fig. 1
- einen Steckverbinder in einer Ansicht quer zu seiner Längsachse, teilweise geschnitten;
- Fig. 2
- den Steckverbinder in der Seitenansicht;
- Fig. 3
- den Steckverbinder in der Draufsicht;
- Fig. 4
- den Steckverbinder in der Unteransicht;
- Fig. 5
- einen Verriegelungs-Kipphebel des Steckverbinders im Längsschnitt als Einzelheit.
[0010] Der Steckverbinder 1 besteht aus einem Steckergehäuse 2 und einem Gegensteckergehäuse
3, die längs der Längsmittelachse 1a des Steckverbinders 1 zusammengesteckt und auseinandergezogen
werden können. Die Gehäuse 2, 3 weisen eine viereckige, nämlich rechteckige Querschnittsform
auf, wobei das Steckergehäuse 2 das Gegensteckergehäuse 3 mit einem Kragen übergreift,
der sich mit einer im wesentlichen prismatischen Kragenwand 4 vom freien Rand eines
auf der Mantelfläche des Steckergehäuses 2 angeordneten Ringflansches 5 bis in den
Bereich des vorderen Endes des Steckergehäuses 2 erstreckt und bei der vorliegenden
Ausgestaltung geringfügig überragt. Das Steckergehäuse 2 weist ein sich vom Ringflansch
5 nach vorne erstreckendes Steckergehäuseteil 6 auf, das von der Kragenwand 4 in einem
Abstand umgeben ist, durch den ein viereckiger Ringraum 7 gebildet ist, in den das
vordere Ende des nur andeutungsweise dargestellten Gegensteckergehäuses 3 einsteckbar
ist, das in seinem vorderen Bereich topfförmig ausgebildet ist. Von der Innenkante
der Kragenwand 4 erstreckt sich ein Steckergehäuseteil 8 nach hinten, dessen Querschnittsgröße
und -form in etwa der Querschnittsgröße und -form des vorderen Steckergehäuseteils
6 entspricht. Im vorderen Steckergehäuseteil 6 sind zwei in der Zeichnungsebene gemäß
Fig. 1 nebeneinander angeordnete Kammern 9 für nicht dargestellte Steckkontaktelemente
angeordnet. Von den Kammern 9 erstrecken sich im hinteren Steckergehäuseteil 8 Kabeldurchführungslöcher
11 nach hinten, die an der Rückseite des Steckergehäuses 2 münden.
[0011] Das Steckergehäuse 2 und das Gegensteckergehäuse 3 sind durch eine Verriegelungseinrichtung
12 in der zusammengesteckten Position lösbar verriegelbar, die zwei einander gegenüberliegend
an den Schmalseiten des Steckergehäuses 2 angeordnete doppelarmige Kipphebel 13 umfaßt,
die in der sich mittig zu den Breitseiten des Steckergehäuses 2 erstreckenden Längsmittelebene
14 schwenkbar gelagert sind. Die beiden Kipphebel 13 sind einander gleich ausgebildet,
jedoch spiegelsymmetrisch angeordnet. Wie aus Fig. 5 am deutlichsten zu entnehmen
ist, besteht jeder Kipphebel 13 aus einem streifenförmigen Steg 15, an dessen Längskanten
Seitenschenkel 16 angebunden und U-förmig einander gegenüberliegend abgebogen sind.
Die Länge der Kipphebel 13 entspricht in etwa der Länge des Steckergehäuses 2.
[0012] In einem Abstand vom vorderen Ende des Kipphebels 13, der etwa einem Drittel der
Länge des Kipphebels 13 entspricht, sind quer einander gegenüberliegend Lageraugen
17 in den Seitenschenkeln 16 ausgestanzt, die vorzugsweise durch sich quer zum Steg
15 erstreckende Langlöcher gebildet sind, die an ihren dem Steg 15 abgewandten Enden
halbkreisförmig gerundet sind und an ihren anderen Enden sich über die zugehörige
Ecke der Abwinklung hinaus bis in den Steg 15 hinein erstrecken. Diese Teile der die
Lageraugen 17 bildenden Ausschnitte sind in Fig. 1 und 2 mit 18a bezeichnet. Im Bereich
der Lageraugen 17 sind die Seitenschenkel 16 um die Gelenkachse 19 der Lageraugen
17 dem Steg 15 gegenüberliegend halbkreisförmig gerundet. Von diesen Lagerwangen 21
bildenden Abschnitten der Seitenschenkel 16 erstrecken sich schmale Seitenschenkelstege
22 nach hinten, die am hinteren Ende des Stegs 15 wieder stufenförmig verbreitert
sind, so daß sich Seitenschenkelendstücke 23 ergeben, die mit den Seitenschenkelstegen
22 Seitenschenkelwinkel bilden. Der sich von den Lageraugen 17 nach vorne erstreckende
Abschnitt des doppelarmigen Kipphebels 13 bildet einen Verriegelungsarm 24, während
der sich von den Lageraugen 21 nach hinten erstreckende Abschnitt einen Entriegelungsarm
25 bildet. Der sich in einer Ebene erstreckende Steg 15 ist im vorderen Bereich des
Verriegelungsarms 24 zu der Seite hin, auf der sich die Lageraugen 21 befinden, im
Form einer sich quer zum Kipphebel 13 erstreckenden Rinne eingebogen, so daß sich
am vorderen Ende dieser Einbiegung 26 eine Anlaufschräge 27 bzw. Rundung ergibt.
[0013] Im Bereich des Entriegelungsarms 25 ist mittig aus dem Steg 15 ein Federarm 28 U-förmig
freigeschnitten und schräg zu der Seite hin ausgebogen, auf der sich die Lageraugen
21 befinden. Die Anbindungsstelle 29 des Federarms 28 befindet sich in einem geringen
Abstand vom hinteren Ende des Entriegelungsarms 25, so daß sich der Federarm 28 schräg
zu den Lageraugen 21 hin erstreckt.
[0014] Im Bereich der rinnenförmigen Einbiegung 26 ist ein vorzugsweise viereckiger Ausschnitt
31 angeordnet, dessen dem vorderen Ende zugewandte Begrenzungskante eine noch zu beschreibende
Verriegelungskante 32 bildet (vergleiche Fig. 2). Aus dieser Figur ist auch deutlich
zu entnehmen, daß der Verriegelungsarm 24 gegenüber dem Steg 15 an beiden Längskanten
verjüngt ist, so daß er wesentlich schmaler ist als der Steg 15.
[0015] Zur Lagerung der Kipphebel 13 am Steckergehäuse 2 dienen kurze Lagerzapfen 33, die
an den Längskanten der breitseitigen Kragenwandteile 4a im Bereich von auf beiden
Breitseiten vorhandenen Ausnehmungen 34 angeordnet sind, die in die Außenflächen 35
der Kragenwandteile 4a eingearbeitet sind, so daß die Ausnehmungsböden 36 sich parallel
zu den Außenflächen 35 erstrecken. Die Tiefe der Ausnehmungen 34 und die Länge bzw.
Höhe der Lagerzapfen 33 entspricht der Dicke der Seitenschenkel 16, und der Abstand
der bezüglich der Längsmittelebene 14 einander gegenüberliegenden Ausnehmungsböden
36 entspricht dem Innenabstand der Seitenschenkel 16.
[0016] Die Kipphebel 13 können in zueinander spiegelsymmetrischer Anordnung von außen auf
die Lagerzapfen 33 aufgesteckt bzw. aufgeklipst werden, wobei die mit Lagerwangen
21 bezeichneten Abschnitte der Seitenschenkel 16 ausbiegen und aufgrund ihrer Elastizität
automatisch wieder einbiegen bzw. einrasten, wenn die Lagerzapfen 33 sich in den Lageraugen
21 befinden. In dieser Position liegen die Lagerwangen 21 an den zugehörigen Ausnehmungsböden
36 der an den Schmalseiten des Steckergehäuses 2 offenen und entsprechend der Rundung
der Seitenwangen 21 gerundeten Ausnehmungen 34 an, wobei die Außenflächen der Lagerwangen
21 bzw. Seitenschenkel 16 und die Stirnflächen der Lagerzapfen 33 jeweils in der Ebene
der zugehörigen Außenfläche 35 der Kragenwandteile 4a liegen. Das Aufklipsen wird
durch Schrägflächen 37 an den Außenhälften der Lagerzapfen 33 erleichtert, auf denen
die Lagerwangen 21 aufgleiten können.
[0017] In der aufgesteckten Position erstrecken sich die Federarme 28 in den durch die Höhe
des Kragens bzw. des Ringflansches 5 vorgegebenen Freiraum 8a am Steckergehäuse 8,
wobei die freien Enden der Federarme 28 an den ihnen gegenüberliegenden Schmalseiten
des hinteren Steckergehäuseteils 8 mit einer Vorspannung anliegen, so daß die Kipphebel
13 bzw. Verriegelungsarme 24 in Richtung der Pfeile 38 in ihre Verriegelungsstellung
vorgespannt sind, wie es dargestellt ist, und in der die Kipphebel 13 parallel zueinander
und parallel zur Längsmittelachse 1a des Steckergehäuses 2 angeordnet sind. Die blattfederförmigen
Federarme 28 beaufschlagen die Kipphebel 13 in ihre Verriegelungsstellung mit einer
großen Vorspannkraft, wodurch eine sichere Verriegelungs- und Entriegelungsfunktion
gewährleistet ist. Aufgrund der Blattfederform der Federarme 28 ist die Vorspannkraft
gleichmäßig, und es sind keine Überbiegungen der Federarme 28 zu befürchten. Um Verklemmungen
der freien Enden der Federarme 28 am Steckergehäuse 2 zu vermeiden, sind die freien
Enden geringfügig nach außen ausgebogen. Außerdem sind die Federarme 28 im Bereich
ihrer Flanken zum jeweils zugehörigen Steg 15 hin eingebogen, was zu einer gleichmäßigen
Vorspannkraft beiträgt.
[0018] Die vorderen Enden der Verriegelungseinrichtung 24 tauchen mit ihren Einbiegungen
26 in Durchbrüche 39 in den schmalseitigen Kragenwandteilen 4b ein, die am vorderen
Rand der Kragenwand 4 auslaufen. Auf den schmalseitigen Außenflächen des Gegensteckergehäuses
3 sind zu beiden Seiten angedeutete Verriegelungsnocken 41 so angeordnet, daß sie
sich in der zusammengesteckten Position der Gehäuse 2, 3 in den Durchbrüchen 39 befinden
und in die Ausschnitte 31 in den Verriegelungsarmen 24 eintauchen. In dieser Stellung
sind die Gehäuse 2, 3 durch die die Verriegelungsnocken 41 hintergreifenden Verriegelungskanten
32 verriegelt.
[0019] Zum Lösen der Gehäuse 2, 3 voneinander werden die Entriegelungsarme 25 zusammengedrückt,
wobei die Verriegelungsarme 24 in ihre Endrastungsstellung schwenken. Dies ist möglich,
weil die Kipphebel 13 mit einem Abstand zwischen den Innenflächen der Stege 15 und
den Außenflächen der schmalseitigen Kragenwandteile 4b angeordnet sind. Das Wiedereinschwenken
der Kipphebel 13 erfolgt automatisch durch die Spannkraft der Federarme 28. Beim Zusammenstecken
der Gehäuse 2, 3 können die Kipphebel 13 aufgrund der Anlaufschrägen 27 an den Verriegelungsarmen
24 und gegebenenfalls zusätzlich vorhandener Anlaufschrägen 42 an den Verriegelungsnocken
41 automatisch in ihre Entriegelungsstellung geschwenkt werden, aus der sie selbstätig
wieder in ihre Verriegelungsstellung einschnappen. Die Einschwenkbewegung ist jeweils
durch Anschläge in Form von Ansätzen 43 begrenzt, die sich in einem nach vorne gerichteten
Abstand von den Lagerzapfen 33 an den Schmalseiten der Kragenwand 4, nämlich an den
Kragenwandteilen 4b, befinden und deren Höhe jeweils dem Abstand zwischen dem Steg
15 und dem gegenüberliegenden Kragenwandteil 4b, entspricht. In der Querebene des
Steckergehäuses 2, in der die Gelenkachsen 19 liegen, befindet sich jeweils auf der
dem Kipphebel 13 zugewandten Außenseite des Kragenwandteils 4b ein vorzugsweise kugelförmiger
Nocken 44, an dem der Steg 15 des Kipphebels 13 anliegt und abrollt, wenn der zugehörige
Entriegelungsarm 25 eingeschwenkt wird. Der Nocken 44 liegt vorzugsweise in der Längsmittelebene
14. Da die Lageraugen 17 durch die Ausschnitte 18 in Form von Langlöchern gebildet
sind, stützen sich die Kipphebel 13 bei deren Entriegelung an den Nocken 44 ab.
[0020] Außerdem können sich die Kipphebel 13 an der konkav gewölbten Stufenfläche der Ausnehmung
34 abstützen. Die konkave Wölbung der Stufenfläche ist an die Rundung der Lagerwangen
21 angepaßt.
[0021] Das Steckergehäuse 2 und das Gegensteckergehäuse 3 sind einstückige Kunststoffteile,
die durch Spritzgießen hergestellt sind. Die Kipphebel 13 sind einstückige Blech-Stanz/Biegeteile,
vorzugsweise aus elastischem Stahl oder Federstahl.
[0022] Zwischen dem Boden des Ringraums 7 im Steckergehäuse 2 und dem darin eingesteckten
vorderen Ende des Gegensteckergehäuses 3 befindet sich eine Dichtung 45, die im verriegelten
Zustand axial zusammengepreßt ist und die Gehäuse 2, 3 nach innen gegen Feuchtigkeit
abdichtet.
1. Elektrischer Steckverbinder mit einem Steckergehäuse (2) mit Kammern (9) für Steckkontaktelemente
und einem Gegensteckergehäuse (3), vorzugsweise ebenfalls mit Kammern für Gegensteckkontaktelemente
und mit einer Verriegelungseinrichtung (12) zum Verriegeln der beiden Gehäuse (2,3)
in ihrer längs der Längsmittelachse (1a) des Steckverbinders zusammengesteckten Position,
die zwei an den zu beiden Seiten der Längsmittelebene (14) vorhandenen gegenüberliegenden
Außenseiten des Steckergehäuses (2) angeordnete und daran schwenkbar gelagerte Verriegelungsarme
(13) aufweist, die im dem Gegensteckergehäuse (3) zugewandten Endbereich eine Verriegelungskante
(32) aufweisen, die eine Gegenverriegelungskante (40) am anderen Gehäuse (3) hintergreift,
und die mit sich entgegengesetzt zu den Verriegelungsarmen (13) erstreckenden Entriegelungsarmen
(25) zweiarmige Kipphebel bilden, die durch Federkraft in ihre Verriegelungsstellung
vorgespannt sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kipphebel (13) durch zwei separate, zueinander spiegelsymmetrisch angeordnete
und gehaltene sowie jeweils einstückige Stanz/Biegeteile aus Blech gebildet sind,
die im Bereich ihres Schwenkgelenks mit Seitenschenkelwangen (21) und einem diese
miteinander verbindenden Steg (15) U-förmig geformt sind, wobei an den Seitenschenkelwangen
(21) Gelenkteile (17) ausgebildet sind, die mit Gegengelenkteilen (33) am Steckergehäuse
(2) rastend verbunden sind, und aus jedem Entriegelungsarm (25) ein streifenförmiger
Federarm (28) ein- bzw. freigeschnitten und schräg ausgebogen ist, der mit einer Vorspannung
am Steckergehäuse (2) anliegt.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkteile an den Seitenschenkelwangen (21) durch darin eingestanzte Löcher
(18) und die Gegengelenkteile am Steckergehäuse durch am Steckergehäuse (2) angeformte,
in die Löcher (18) einfassende kurze Lagerzapfen (33) vorzugsweise runder Querschnittsform
gebildet sind, deren Länge jeweils etwa an die Dicke der Seitenwandschenkel (21) angepaßt
ist.
3. Steckverbinder nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stirnflächen der Lagerzapfen (33) jeweils eine durch eine Rundung oder Schrägfläche
(37) gebildete Auflauframpe für die Seitenschenkelwangen (21) aufweisen.
4. Steckverbinder nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenschenkelwangen (21) in seitlichen Ausnehmungen (34) des Steckergehäuses
(2) versenkt sind, deren Tiefe vorzugsweise der Dicke der Seitenschenkelwangen (21)
entspricht, wobei die Lagerzapfen (33) jeweils vom zugehörigen Ausnehmungsboden (36)
vorspringen.
5. Steckverbinder nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die dem zugehörigen Steg (15) abgewandten Enden der Seitenschenkelwangen (21)
halbkreisförmig gerundet sind und vorzugsweise die den Seitenschenkelwangen (21) gegenüberliegenden
Stufenflächen der Ausnehmungen (34) durch eine konkave Wölbung an die Rundung der
Seitenschenkelwangen (21) angepaßt sind.
6. Steckverbinder nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die dem zugehörigen Steg (15) abgewandten Enden der Löcher (18) in den Seitenschenkelwangen
(21) halbkreisförmig gerundet sind und die Löcher (18) in Richtung auf den zugehörigen
Steg (15) langlochförmig verlängert sind und sich vorzugsweise über die Biegelinie
zwischen den Seitenschenkelwangen (21) und dem Steg (15) hinaus in den Steg (15) hinein
erstrecken.
7. Steckverbinder nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stege (15) jeweils in einem Abstand von der zugehörigen Außenwand (4b) des
Steckergehäuses (2) angeordnet sind und an einem von der Außenwand vorzugsweise mittig
vorspringenden Nocken (44) anliegen, der in der die Gelenkachsen (19) der Gelenkteile
(17, 33) enthaltenden Querebene des Steckergehäuses (2) an der Außenseite angeformt
ist.
8. Steckverbinder nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß in einem von der Querebene nach vorne gerichteten Abstand jeweils ein weiterer
Nocken (43) auf der Außenfläche angeordnet ist, an dem der Steg (15) in der Verriegelungsstellung
des Verriegelungsarms (24) anliegt.
9. Steckverbinder nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Steckergehäuse (2) einen von seiner Mantelfläche vorspringenden Kragen mit
einer das Gegensteckergehäuse (3) im zusammengesteckten Zustand des Steckverbinders
(1) mit geringem Bewegungsspiel übergreifenden Kragenwand (4) aufweist und die Lagerzapfen
(33) außen an der Kragenwand (4) angeformt sind.
10. Steckverbinder nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kipphebel (13) den Kragen nach hinten mit ihren Entriegelungsarmen (25) überragen
und vorzugsweise sich bis etwa zum hinteren Ende des Steckergehäuses (2) erstrecken.
11. Steckverbinder nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federarme (28) sich in den durch die Höhe des Kragens ergebenden Freiraum
(8a) am Steckergehäuse (2) erstrecken und an der Außenfläche des sich vom Kragen nach
hinten erstreckenden Steckergehäuseteils (8) anliegen.
12. Steckverbinder nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die hinteren Enden der Federarme (28) vorzugsweise nahe an den hinteren Enden
der Entriegelungsarme (25) angebunden sind und sich nach vorne hin erstrecken.
13. Steckverbinder nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich von den Seitenschenkelwangen (21) vorzugsweise schmaler als letztere, bemessene
Seitenschenkelstege (22) an den Längskanten der Entriegelungsarm (25) bis zu deren
hinteren Enden erstrecken.
14. Steckverbinder nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenschenkelstege (22) an ihren hinteren Enden soweit verbreitert sind,
daß sie mit diesen Stegseitenschenkelenden (23) den sich vom Kragen nach hinten erstreckenden
Steckergehäuseteil (8) mit Bewegungsspiel übergreifen.
15. Steckverbinder nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Verriegelungsarme (24) an den vorderen Enden der Kragenwand (4)
einander gegenüberliegende Ausnehmungen (39) vorgesehen sind, daß die Verriegelungsarme
(24) in diese Ausnehmungen (39) hineingebogen sind und daß die Gegenverriegelungskanten
am Gegensteckergehäuse (3) durch Verriegelungsnocken (41) auf den Außenflächen des
von der Kragenwand (4) übergriffenen Gegensteckergehäuses (3) gebildet sind, die in
der zusammengesteckten Position sich in den Ausnehmungen (39) befinden.
16. Steckverbinder nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelungsarme (24) S-förmig in die Ausnehmungen (39) eingebogen sind und
die Verriegelungskanten (32) durch die vorderen Begrenzungskanten von Ausschnitten
(31) im Bereich der Einbiegungen gebildet sind.
17. Steckverbinder nach Anspruch 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils am vorderen Ende der Einbiegung am Verriegelungsarm (24) ein eine Anlaufschräge
(27) bildender Querstreifen schräg zurückgebogen ist und/oder der Verriegelungsnocken
(41) vorderseitig eine Anlaufschräge (42) aufweist.
18. Steckverbinder nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Steckergehäuse (2) mit seinen angeformten Anbauteilen und das Gegensteckergehäuse
(3) einstückige Kunststoffspritzgießteile und die Kipphebel (13) aus elastischem Stahl,
insbesondere Federstahl, gebildet sind.
19. Steckverbinder nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Steckergehäuse (2) und das Gegensteckergehäuse (3) durch eine zwischen ihren
einander gegenüberliegenden Stirnflächen, vorzugsweise zwischen dem Grund des von
der Kragenwand (4) umgebenen Ringraums (7) und dem darin einfassenden vorderen Ende
des Gegensteckergehäuses (3), angeordnete ringförmige Dichtung (45) abgedichtet sind,
die in der Verriegelungsstellung der Gehäuse (2, 3) axial zusammengedrückt ist.
1. Electrical plug-type connector, having a plug housing (2) with chambers (9) for plug
contact elements and a counter-plug housing (3), preferably also with chambers for
counter-plug contact elements, and having a locking means (12) for locking the two
housings (2, 3) in their position pushed together along the longitudinal centre axis
(1a) of the plug-type connector, this locking means having two locking arms (13) which
are arranged on the opposing outsides of the plug housing (2) on either side of the
longitudinal centre plane (14) and which are mounted pivotally thereon and which have
in the end region facing the counter-plug housing (3) a locking edge (32) which reaches
behind a counter-locking edge (40) on the other housing (3), and which form, with
unlocking arms (25) extending in the opposite direction to the locking arms (13),
two-arm tilt levers which are pre-tensioned by spring force into their locking position,
characterized in that the tilt levers (13) are formed by two separate punched/bent
parts of sheet metal which are arranged and held mirror-symmetrically with respect
to one another and are in each case in one piece and are U-shaped in the region of
their pivot joint with side leg cheeks (21) and a web (15) connecting the latter to
one another, there being constructed on the side leg cheeks (21) joint parts (17)
which are connected in latching manner to counter-joint parts (33) on the connector
housing (2), and a strip-shaped spring arm (28) being cut into or out of and bent
obliquely out of each unlocking arm (25) and bearing with pre-tension against the
plug housing (2).
2. Plug-type connector according to Claim 1, characterized in that the joint parts on
the side leg cheeks (21) are formed by holes (18) punched therein and the counter-joint
parts on the plug housing are formed by short journal pins (33) integrally formed
on the plug housing (2) and penetrating into the holes (18), preferably of round cross-sectional
shape, whereof the length is in each case approximately matched to the thickness of
the side wall legs (21).
3. Plug-type connector according to Claim 2, characterized in that the end faces of the
journal pins (33) in each case have a run-up ramp, formed by a rounding or oblique
surface (37), for the side leg cheeks (21).
4. Plug-type connector according to Claim 2 or 3, characterized in that the side leg
cheeks (21) are countersunk in lateral cutouts (34) of the plug housing (2), whereof
the depth preferably corresponds to the thickness of the side leg cheeks (21), the
journal pins (33) in each case projecting from the associated cutout base (36).
5. Plug-type connector according to one or more of Claims 1 to 4, characterized in that
the ends of the side leg cheeks (21) remote from the associated web (15) are rounded
in a semi-circular shape and are preferably matched to opposing stepped faces of the
cutouts (34) by a concave curvature on the rounding of the side leg cheeks (21).
6. Plug-type connector according to one or more of Claims 2 to 5, characterized in that
the ends of the holes (18) in the side leg cheeks (21) remote from the associated
web (15) are rounded in a semi-circular shape, and the holes (18) are lengthened in
the shape of an elongate hole in the direction of the associated web (15) and preferably
extend beyond the bend line between the side leg cheeks (21) and the web (15) into
the web (15).
7. Plug-type connector according to one or more of Claims 1 to 6, characterized in that
the webs (15) are in each case arranged spaced from the associated outer wall (4b)
of the plug housing (2) and bear against a cam (44) projecting preferably centrally
from the outer wall and integrally formed in the transverse plane of the plug housing
(2) containing the joint axes (19) of the joint parts (17, 33), on the outside.
8. Plug-type connector according to Claim 7, characterized in that in each case a further
cam (43) is arranged on the outer surface, spaced such that it is directed forward
from the transverse plane, and against this cam (43) the web (15) bears in the locking
position of the locking arm (24).
9. Plug-type connector according to one or more of Claims 2 to 8, characterized in that
the plug housing (2) has a collar, projecting from the casing surface thereof, having
a collar wall (4) reaching over the counter-plug housing (3) with low play in movement
in the pushed-together state of the plug-type connector (1), and the journal pins
(33) are integrally formed on the outside of the collar wall (4).
10. Plug-type connector according to Claim 9, characterized in that the tilt levers (13)
project beyond the collar rearwards by means of their unlocking arms (25) and preferably
extend approximately as far as the rear end of the plug housing (2).
11. Plug-type connector according to Claim 9 or 10, characterized in that the spring arms
(28) extend into the free space (8a) on the plug housing (2), resulting from the height
of the collar, and bear against the outer face of the plug housing part (8) extending
rearwards from the collar.
12. Plug-type connector according to one or more of Claims 1 to 11, characterized in that
the rear ends of the spring arms (28) are preferably attached close to the rear ends
of the unlocking arms (25) and extend forwards.
13. Plug-type connector according to one or more of Claims 1 to 12, characterized in that
there extend from the side leg cheeks (21) side leg webs (22), preferably dimensioned
to be narrower than the latter, on the longitudinal edges the unlocking arm [sic]
(25) as far as the rear ends thereof.
14. Plug-type connector according to Claim 13, characterized in that the side leg webs
(22) are widened at their rear ends to such an extent that they reach over the plug
housing part (8) extending rearwards from the collar by means of the web side leg
ends (23), with play in movement.
15. Plug-type connector according to one or more of Claims 9 to 14, characterized in that
there are provided in the region of the locking arms (24) cutouts (39) opposite one
another on the front ends of the collar wall (4), in that the locking arms (24) are
bent into these cutouts (39), and in that the counter-locking edges on the counter-plug
housing (3) are formed by locking cams (41) on the outer faces of the counter-plug
housing (3) over which the collar wall (4) reaches, and these locking cams (41) lie
in the cutouts (39) in the pushed-together position.
16. Plug-type connector according to Claim 15, characterized in that the locking arms
(24) are bent into the cutouts (39) in an S shape and the locking edges (32) are formed
by the front limit edges of cut-out sections (31) in the region of the bent-in portions.
17. Plug-type connector according to Claim 15 or 16, characterized in that a transverse
strip forming an ascending slope (27) is bent back obliquely in each case at the front
end of the bent-in portion on the locking arm (24), and/or the locking cam (41) has
an ascending slope (42) on the front side.
18. Plug-type connector according to one or more of Claims 1 to 17, characterized in that
the plug housing (2) with its integrally formed structural parts and the counter-plug
housing (3) are one-piece plastics injection mouldings and the tilt levers (13) are
formed from resilient steel, in particular spring steel.
19. Plug-type connector according to one or more of Claims 1 to 18, characterized in that
the plug housing (2) and the counter-plug housing (3) are sealed off by an annular
seal (45) which is arranged between their end faces opposite one another, preferably
between the base of the annular space (7) surrounded by the collar wall (4) and the
front end of the counter-plug housing (3) contained therein, this seal (45) being
pressed together axially in the locking position of the housings (2, 3).
1. Connecteur électrique multiple, comportant un boîtier (2) avec des chambres (9) accueillant
des éléments de contact par enfichage et un boîtier de connexion opposé (3), de préférence
également avec des chambres accueillant des éléments opposés de contact par enfichage
et des moyens de verrouillage (12) des deux boîtiers (2, 3) dans leur position emboîtée
par enfichage le long de l'axe médian longitudinal (1a) du connecteur, ces moyens
comportant, sur les faxes extérieures en regard du boîtier de la prise (2), disposés
de part et d'autre du plan longitudinal médian (14), deux bras de verrouillage (13)
montés pivotants sur lesdites faces, ces bras présentant, dans leur région terminale,
en regard du boîtier de la prise opposée (3), un bord de verrouillage (32) qui s'insère
derrière un bord de verrouillage opposé (40) de l'autre boîtier (3), formant, avec
des bras de déverrouillage (25), orientés en sens inverse aux bras de verrouillage
(13), des leviers basculants à deux bras, précontraints par une force élastique dans
leur position de verrouillage,
caractérisé par le fait que le levier basculant (13) est formé de deux pièces en tôle
distinctes, découpées et pliées, agencées et maintenues de manière inversément symétrique
l'une par rapport à l'autre et réalisées chacune d'une seule pièce, ces pièces étant
moulées, dans la région de leur articulation de pivotement, avec des joues latérales
(21) et une entretoise (15) qui les relie en formant un U avec elles, des éléments
d'articulation (17) étant formés sur les joues (21) des bras latéraux qui sont reliés
de manière verrouillable à des éléments d'articulation opposés (33) formés sur le
boîtier (2) et que, dans chaque bras de déverrouillage (25), un bras élastique (28)
qui a la forme d'une bande est formé par incision ou découpe et plié obliquement vers
l'extérieur, ce bras s'appuyant sous précontrainte sur le boîtier (2).
2. Connecteur selon la revendication 1,
caractérisé par le fait que les éléments d'articulation des joues (21) sont formés
par des trous (18) qui y ont été pratiqués et les éléments d'articulation opposés
par des tourillons (33) de faible longueur, de préférence de section circulaire, formés
sur le boîtier (2) et s'engageant dans les trous (18), la longueur de ces tourillons
étant sensiblement adaptée à l'épaisseur des joues (21).
3. Connecteur selon la revendication 2,
caractérisé par le fait que les faces frontales des tourillons (33) comportent chacune
une rampe de montée pour les joues (21) formée par un arrondi ou une face oblique
(37).
4. Connecteur selon la revendication 2 ou 3,
caractérisé par le fait que les joues (21) pénètrent dans des évidements latéraux
(34) du boîtier (2), la profondeur de ces évidements correspondant de préférence à
l'épaisseur des joues (21), les tourillons (33) faisant respectivement saillie du
fond (36) de l'évidement.
5. Connecteur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 4,
caractérisé par le fait que les extrémités des joues (21) opposées à l'entretoise
(15) correspondante sont arrondies en demi-cercle et que les surfaces en échelon des
évidements (34) situés à l'opposé des joues (21) sont de préférence adaptées, grâce
à une concavité, à l'arrondi des joues (21).
6. Connecteur selon l'une ou plusieurs des revendications 2 à 5,
caractérisé par le fait que les extrémités des trous (18) des joues (21) opposées
à l'entretoise correspondante (15) sont arrondies en demi-cercle et que les trous
(18) sont prolongés dans la direction de l'entretoise correspondante (15) à la manière
d'un trou oblong et s'étendent de préférence au-delà de la ligne de pliage entre les
joues (21) de l'entretoise (15), jusque dans l'entretoise (15).
7. Connecteur multiple selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 6,
caractérisé par le fait que les entretoises (15) sont respectivement disposées à une
certaine distance de la paroi extérieure (4b) correspondante du boîtier (2) et reposent
contre un ergot (44) faisant de préférence saillie centralement de la paroi extérieure
et formé sur la face extérieure du boîtier (2) dans le plan transversal contenant
les axes d'articulation (19) des éléments d'articulation (17, 33).
8. Connecteur selon la revendication 7,
caractérisé par le fait qu'à une certaine distance vers l'avant à partir du plan transversal,
un autre ergot (43) est disposé sur la face extérieure, sur lequel repose l'entretoise
(15) dans la position de verrouillage du bras de verrouillage (24).
9. Connecteur selon l'une ou plusieurs des revendications 2 à 8,
caractérisé par le fait que le boîtier (2) comporte une collerette faisant saillie
de son enveloppe, une paroi (4) de cette collerette chevauchant avec un faible jeu
le boîtier (3) de la prise opposée lorsque le connecteur (1) est emboîté et que les
tourillons (33) sont formés à l'extérieur sur la paroi (4) de la collerette.
10. Connecteur selon la revendication 9,
caractérisé par le fait que les leviers basculants (13) dépassent vers l'arrière la
collerette et s'étendent de préférence sensiblement jusqu'à l'extrémité postérieure
du boîtier (2).
11. Connecteur selon la revendication 9 ou 10,
caractérisé par le fait que les bras élastiques (28) s'étendent dans l'espace libre
(8a) du boîtier (2) résultant de la hauteur de la collerette et reposent sur la face
extérieure de la partie (8) du boîtier qui s'étend vers l'arrière à partir de la collerette.
12. Connecteur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 11,
caractérisé par le fait que les extrémités postérieures des bras élastiques (28) sont
attachées de préférence au voisinage des extrémités postérieures des bras de déverrouillage
(25) et s'étendent vers l'avant.
13. Connecteur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 12,
caractérisé par le fait que des entretoises (22), de préférence de plus faible largeur
que les joues (21) des bras latéraux, s'étendent à partir de celles-ci le long des
bords longitudinaux des bras de déverrouillage (25) jusqu'aux extrémites postérieures
de ceux-ci.
14. Connecteur selon la revendication 13,
caractérisé par le fait que les entretoises (22) sont élargies à leur extrémité postérieure
de manière à ce que ces extrémités (23) chevauchent avec jeu la partie (8) du boîtier
qui s'étend vers l'arrière à partir de la collerette.
15. Connecteur selon l'une ou plusieurs des revendications 9 à 14,
caractérisé par le fait que, dans la région des bras de verrouillage (24), des évidements
(39) en regard sont prévus aux extrémités antérieures de la paroi (4) de la collerette,
que les bras de verrouillage (24) sont pliés pour entrer dans ces évidements (39)
et que les bords de verrouillage du boîtier opposé (3) sont formés par des ergots
de verrouillage (41) prévus sur les faces extérieures du boîtier (3) chevauché par
la paroi (4), ces ergots se trouvant dans les évidements (39) dans la position emboîtée
du connecteur.
16. Connecteur selon la revendication 15,
caractérisé par le fait que les bras de verrouillage (24) sont pliés en S pour entrer
dans les évidements (39) et que les bords de verrouillage (32) sont formés par les
bords antérieurs délimitant des découpes (31) dans la région des pliures.
17. Connecteur selon la revendiation 15 ou 16,
caractérisé par le fait qu'à l'extrémité antérieure du pli du bras de verrouillage
(24), une bande transversale, constituant un plan oblique de montée (27), est repliée
obliquement en arrière et/ou que l'ergot de verrouillage (41) comporte sur sa face
antérieure un plan oblique de montée (42).
18. Connecteur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 17,
caractérisé par le fait que le boîtier (2) avec ses éléments venus de moulage et le
boîtier (3) de la prise opposée comportent des éléments en matière synthétique moulés
par injection et que les leviers basculants (13) sont réalisés en acier élastique,
en particulier en acier à ressorts.
19. Connecteur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 18,
caractérisé par le fait que le boîtier (2) et le boîtier opposé (3) sont rendus étanches
par un joint annulaire (45) disposé entre les faces frontales en regard, de préférence
entre le fond de l'espace annulaire (7) entouré par la paroi (4) de la collerette
et l'extrémité antérieure qui y est engagée du boîtier (3), ce joint étant axialement
comprimé dans la position de verrouillage des boîtiers (2, 3).

