| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 446 684 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
21.06.1995 Patentblatt 1995/25 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.02.1991 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H01Q 1/12 |
|
| (54) |
Kraftfahrzeugscheibe in Form einer Zweischeiben-Isolierglaseinheit mit Antennenelementen
Motor vehicle window pane in the form of a double glazing unit with antenna elements
Vitre d'automobile possédant un double vitrage avec des éléments d'antenne
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
BE DE ES FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
10.03.1990 DE 4007641 16.06.1990 DE 4019268 20.11.1990 DE 4036937
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
18.09.1991 Patentblatt 1991/38 |
| (73) |
Patentinhaber: FLACHGLAS AKTIENGESELLSCHAFT |
|
90766 Fürth (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Paulus, Peter, Dr. Dipl.-Phys.
W-4400 Münster (DE)
- Niklewski, Hans-Jürgen
W-4630 Bochum 5 (DE)
- Braun, Jörg, Dipl.-Ing.
W-4421 Reken 2 (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Andrejewski, Walter et al |
|
Patentanwälte
Andrejewski, Honke & Partner
Postfach 10 02 54 D-45002 Essen D-45002 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 346 591 DE-A- 2 441 609 DE-A- 3 334 943 FR-A- 2 601 194 US-A- 2 497 507
|
EP-A- 0 396 033 DE-A- 2 615 356 DE-A- 3 910 031 GB-A- 2 130 018
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kraftfahrzeugscheibe in Form einer Zweischeiben-Isolierglaseinheit
mit Innenscheibe, Außenscheibe und über randseitige Abstandshalter definiertem sowie
mit einem gasförmigen Medium gefülltem Isolierraum für die Wärmedämmung und/oder Schalldämmung.
Das gasförmige Medium besteht beispielsweise aus Gasmischungen oder Luft. Die randseitigen,
im allgemeinen aus Kunststoff bestehenden Abstandshalter sind nach außen hin zumeist
von einem Versiegelungskleber abgedeckt. Die Abstandsweite des Isolierraumes liegt
im Bereich von 2,5 mm und mehr. Außenscheibe bezeichnet diejenige Scheibe, die im
eingebauten Zustand der Kraftfahfzeugscheibe zur Außenwelt weist. Innenscheibe bezeichnet
diejenige Scheibe, die im eingebauten Zustand zum Fahrzeuginnenraum hin weist. Derartige
Kraftfahrzeugscheiben sind hauptsächlich für die Wärmedämmung ausgelegt, bewirken
aber auch eine Schalldämmung. - Kraftfahrzeugscheiben in Form von solchen Zweischeiben-Isolierglaseinheiten
werden in zunehmenden Maße eingesetzt, bisher allerdings hauptsächlich als Seitenscheiben
bei Omnibusfahrzeugen. Andererseits kennt man Einscheiben-Kraftfahrzeugscheiben, auch
in Form von Einscheiben-Sicherheitsglas oder Verbund-Sicherheitsglas, die mit Antennenelementen
ausgerüstet sind. Dabei unterscheidet man zwischen Antennenelementen für den Empfang
amplitudenmodulierter elektromagnetischer Wellen, die als AM-Antennenelemente bezeichnet
werden, und Antennenelementen für den Empfang frequenzmodulierter elektromagnetischer
Wellen, die als FM-Antennenelemente bezeichnet werden. Nur beispielsweise sei dazu
verwiesen auf die DE-OS 24 41 609. Es versteht sich, daß solche
[0002] Antennenelemente, auch im Rahmen der Erfindung, in bezug auf den Abstand vom Rand
und den Abstand voneinander nach Maßgabe weiterer antennentechnischer Erwägungen gestaltet
und angeordnet werden können.
[0003] Andererseits sind aus den Literaturstellen FR-A 2 601 194, EP-A 0 346 591 und DE-A
3 910 031 Einscheiben-Kraftfahrzeugscheiben, nämlich Verbund-Sicherheits-Glasscheiben,
die mit Heizfeldern ausgerüstet sind, bekannt. Bei den Heizfeldern kann es sich auch
um metallische Beschichtungen handeln. Es ist insofern auch bekannt, solche Heizfelder
auch als Antennen oder Antennenelemente zu schalten und/oder zusätzliche Antennen
einzurichten. Stets handelt es sich dabei jedoch um laminierte Kraftfahrzeugscheiben
mit schlechter Wärme- und Schallisolierung. Auch sind die Empfangsleistungen verbesserungswürdig.
Aus der Literaturstelle DE-A 2 615 356 ist eine Zweischeiben-Isolierglaseinheit für
Gebäude bekannt, die mit die Raumheizung unterstützenden Heizfeldern ausgestattet
ist. Elektromagnetische Wellen sind nicht empfangbar. Raumheizzwecken dienende Heizfelder
sind für Kraftfahrzeuge aufgrund der hohen Leistungsaufnahme nicht einsetzbar.
[0004] Es fehlt eine Lehre zum technischen Handeln, die es erlaubt, Kraftfahrzeugscheiben
in Form von Zweischeiben-Isolierglaseinheiten des eingangs beschriebenen Aufbaus mit
Antennenelementen in Form von AM-Antennenelementen und FM-Antennenelementen auf einfache
Weise so auszurüsten, daß die elektromagnetischen Wellen mit hoher Leistung aufgenommen
und ohne störenden Verlust einem zugeordneten Empfänger im Inneren des Kraftfahrzeuges
zugeführt werden können. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Kraftfahrzeugscheibe
in Form einer Zweischeiben-Isolierglaseinheit zu schaffen, - die gleichzeitig zumindest
ein Heizfeld aufweisen soll.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist Gegenstand der Erfindung eine Kraftfahrzeugscheibe
in Form einer Zweischeiben-Isolierglaseinheit mit Innenscheibe, Außenscheibe und über
randseitige Abstandshalter definiertem sowie mit einem gasförmigen Medium gefülltem
Isolierraum, wobei auf zumindest einer der Oberflächen der Innenscheibe zumindest
ein Antennenelement in der Ausbildung als AM-Antennenelement angeordnet ist und wobei
die isolierraumseitige Oberfläche der Außenscheibe zumindest ein Heizfeld aufweist,
welches gleichzeitig als Antennenelement einsetzbar ist. Das Heizfeld kann aus auf
die isolierraumseitige Oberfläche der Außenscheibe aufgedruckten Leitern aufgebaut
sein. Das Heizfeld kann aber auch in Form einer elektrisch leitenden Flächenfeldbeschichtung
aufgebracht sein. Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist das Heizfeld
als FM-Antennenelement einsetzbar. Flächenfeldbeschichtung bezeichnet eine flächige,
zum Beispiel trapezförmige, Beschichtung. Insbesondere wird mit langgestreckten trapezförmigen
Feldern oder Streifen gearbeitet, die sich über die Breite einer erfindungsgemäßen
Kraftfahrzeugscheibe erstrecken und übereinander angeordnet sein können. - Grundsätzlich
ist es bekannt, Aggregate, die aus zwei mit Abstandszwischenraum voneinander angeordneten
Glasscheiben bestehen, mit Antennenelementen auszurüsten (GB 21 30 018). Hier sind
die Antennenelemente sämtlich auf der isolierraumseitigen Oberfläche der Außenscheibe
bzw. der Innenscheibe des Aggregates angeordnet. Diese Aggregate sind keine Kraftfahrzeugscheiben.
Die beschriebene Gestaltung dient dazu, die Antennenelemente schützend zu kapseln.
Im übrigen kennt man für andere Zwecke, so zur Beheizung, auch Zweischeiben-Isolierglaseinheiten,
bei denen eine Scheibe oder beide Scheiben isolierraumseitig auf ihrer Oberfläche
eine leitende Beschichtung aufweisen (US 24 97 507), jedoch handelt es sich hier nicht
um Antennenelemente und die Beschichtungen sind ohne weiteres auch nicht als Antennenelemente
einsetzbar, wenn die üblichen Anforderungen an die Empfangsqualität gestellt werden.
[0006] Erfindungsgemäß wird bevorzugt mit zumindest einem AM-Antennenelement gearbeitet,
welches auf der fahrzeuginnenseitigen Oberfläche der Innenscheibe angeordnet ist.
Überraschenderweise kann gleichzeitig ein Heizfeld, welches in der beschriebenen Weise
angeordnet ist, als Antennenelement eingesetzt werden, und zwar mit guter Empfangsqualität.
Von besonderer Bedeutung ist die Ausführungsform,bei der dieses Antennenelement ein
FM-Antennenelement ist, wobei sich eine überraschend gute Empfangsqualität für frequenzmodulierte
elektromagnetische Wellen ergibt, die besser ist, als der Empfang, der üblicherweise
über Heizfelder auf Kraftfahrzeugscheiben für frequenzmodulierte elektromagnetische
Wellen erreichbar ist. Das Auskoppeln der empfangenen elektrischen Energie kann auf
bekannte Weise erfolgen. Von besonderem Vorteil ist dabei, daß die Antennenelemente
bis nahe an den Rand der Kraftfahrzeugscheibe herangeführt werden können, ohne daß
sich die unvermeidbare elektrische Leitfähigkeit des Abstandshaltermaterials bzw.
des Versiegelungsklebers störend auswirken. Überraschenderweise wirkt sich auch die
verhältnismäßig große Weite des Abstandsspaltes nicht störend aus.
[0007] Im einzelnen bestehen im Rahmen der Erfindung mehrere Möglichkeiten der weiteren
Ausbildung und Gestaltung. Es empfiehlt sich, auf der fahrzeuginnenseitigen Oberfläche
der Innenscheibe das AM-Antennenelement anzuordnen. So kann auf der fahrzeuginnenseitigen
Oberfläche der Innenscheibe ein kombiniertes AM/FM-Antennenelement, vorzugsweise in
L-Form, angeordnet sein. Das kann im einzelnen auf verschiedene Weise geschehen. Wenn
im folgenden von einem L-förmigen Antennenelement gesprochen wird, so kann dieses
grundsätzlich als kombiniertes AM/FM-Antennenelement eingesetzt werden. Es kann jedoch
auch lediglich als FM-Antennenelement oder AM-Antennenelement eingesetzt sein. Wo
von einem kombinierten AM/FM-Antennenelement die Rede ist, hat dieses zumeist L-Form.
Auch lehrt die Erfindung, auf der fahrzeuginnenseitigen Oberfläche der Innenscheibe
ein kombiniertes AM/FM-Antennenelement und außerdem zumindest ein AM-Antennenelement
anzuordnen. Dabei kann das AM/FM-Antennenelement aus einem oberen L-Schenkel im oberen
Bereich der Innenscheibe und einem etwa mittigen, im eingebauten Zustand vertikal
verlaufenden L-Steg aufgebaut sein und kann dabei das AM-Antennenelement sich oberhalb
des AM/FM-Antennenelementes über die gesamte Breite der Innenscheibe erstrecken. Optimierend
kann das AM/FM-Antennenelement wie beschrieben aus einem oberen L-Schenkel im oberen
Bereich der Innenscheibe und einem etwa mittigen, im eingebauten Zustand vertikal
verlaufenden L-Steg aufgebaut sein, im übrigen jedoch das AM-Antennenelement in zwei
Teilelemente aufgelöst sein, die sich unterhalb des oberen L-Schenkels und seitlich
des L-Steges erstrecken. Überraschenderweise wird in all diesen Fällen das Heizfeld
bzw. die Heizfelder in ihrer Antennenwirkung verbessert. Somit kann diese Antenne,
neben den Antennenelementen in L-Form, für antennentechnische Diversity-Zwecke eingesetzt
werden.
[0008] Im Rahmen der Erfindung liegt eine Ausführungsform, bei der das AM-Antennenelement
ebenfalls als Heizfeld ausgebildet ist und bei der dieses Heizfeld sowie das auf der
Außenscheibe angeordnete Heizfeld in bezug auf ihre Heizfunktion unabhängig voneinander
schaltbar sind. Im Rahmen der Erfindung liegt es fernerhin, die Innenscheibe auf einer
ihrer Oberflächen zusätzlich mit einem Heizfeld zu versehen. Durch die zuletzt beschriebenen
Maßnahmen kann kurzfristig ein Entfeuchten der Außenscheibe und/oder der Innenscheibe
durchgeführt werden. Entfeuchten meint, insbesondere in bezug auf die Außenscheibe,
auch ein Abtauen. Es kann sich bei den Heizfeldern stets um solche mit Flächenbeschichtung
als auch um solche mit aufgedruckten Leitern handeln.
[0009] Im folgenden werden die beschriebenen und weiteren Merkmale der Erfindung anhand
einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert.
Es zeigen
- Fig. 1
- einen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemäße Kraftfahrzeugscheibe,
- Fig. 2
- eine Ansicht der Außenscheibe der in Fig. 1 dargestellten Kraftfahrzeugscheibe,
- Fig. 3
- eine Ansicht der Innenscheibe der in Fig. 1 dargestellten Kraftfahrzeugscheibe, die
- Fig. 4 bis 6
- entsprechend der Fig. 3 andere Ausführungsformen der Innenscheibe,
- Fig. 7
- eine Ansicht der Innenscheibe entsprechend dem Gegenstand der Fig. 1 mit Antennen
auf der fahrzeuginnenraumseitigen Oberfläche,
- Fig. 8
- eine andere Ausführungsform des Gegenstandes der Fig. 7,
- Fig. 9
- eine weitere Ausführungsform der Fig. 7,
- Fig. 10
- eine nochmals andere Ausführungsform des Gegenstandes der Fig. 7,
- Fig. 11
- die Ansicht der isolierraumseitigen Oberfläche der Innenscheibe mit Heizfeldern und
- Fig. 12
- die fahrzeuginnenseitige Oberfläche der Innenscheibe nach Fig. 11 mit besonderen Antennen.
[0010] Die in den Figuren 1 bis 6 dargestellte Kraftfahrzeugscheibe 1 ist als Zweischeiben-Isolierglaseinheit
ausgebildet. Dazu wird insbesondere auf die Fig. 1 verwiesen. Man erkennt die Innenscheibe
2, die Außenscheibe 3 und einen über randseitige Abstandshalter 4a mit Versiegelungskleber
4b definierten Isolierraum 5. Der Isolierraum 5 ist mit einem gasförmigen Medium,
einschließlich Gasmischungen und Luft, gefüllt. Auf der fahrzeuginnenseitigen Oberfläche
der Innenscheibe 2 befindet sich, wie die Fig. 3 erkennen läßt, zumindest ein Antennenelement
in der Ausbildung als AM-Antennenelement 6. Im übrigen besitzt die isolierraumseitige
Oberfläche der Außenscheibe 3 zwei Heizfelder 7 in Form von aufgedruckten Leitern
oder in Form einer elektrisch leitenden Flächenfeldbeschichtung. Von diesen ist zumindest
eines gleichzeitig als FM-Antennenelement einsetzbar. Sie besitzen die Form von zwei
langgestreckten Streifen. Dazu wird auf die Fig. 2 verwiesen. Das isolierraumseitige,
zugleich als Heizfeld 7 ausgebildete Antennenelement der Außenscheibe 3 läßt sich
mit den auf der Fahrzeuginnenseite der Innenscheibe 2 angeordneten AM-Antennenelementen
6 und/oder den auf der Innenscheibe 2 angeordneten Antennenelementen 8 kombinieren,
die in den Figuren 4 bis 6 dargestellt sind. Dabei wurden die L-Schenkel mit 8′, die
vertikal verlaufenden L-Stege mit 8˝ bezeichnet.
[0011] Die in den Figuren 7 bis 12 dargestellte Kraftfahrzeugscheibe schließt an die Figuren
1 und 2 an und ist ebenfalls als Zweischeiben-Isolierglaseinheit ausgebildet. Sie
besitzt eine Innenscheibe 2, eine Außenscheibe 3 und einen über randseitige Abstandshalter
4a mit Versiegelungskleber 4b definierten Isolierraum 5. Der Isolierraum 5 ist mit
einem gasförmigen Medium, einschließlich Gasmischungen und Luft, gefüllt. Auf der
fahrzeuginnenseitigen Oberfläche der Innenscheibe 2 befindet sich, wie die Fig. 7
erkennen läßt, zumindest ein Antennenelement 6 in der Ausbildung als AM-Antennenelement.
Die isolierraumseitige Oberfläche der Außenscheibe 3 besitzt zumindest ein Heizfeld
7. Zumindest eines der Heizfelder 7 könnte als FM-Antennenelement genutzt werden.
[0012] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 7 und 8 ist auf der fahrzeuginnenraumseitigen
Oberfläche der Innenscheibe 2 ein FM-Antennenelement 9 angeordnet. Außerdem ist ein
Heizfeld 10 vorgesehen. Die Anordnung ist fernerhin so getroffen, daß die quer zur
Richtung der Heizleiter 11 verlaufenden Antennenleiter 12 jeweils mit Äquipotentialpunkten
P der Heizleiter 11 verbunden sind, die auf den Heizleitern 11, z. B. durch Vermessung,
ermittelt wurden. Die Antennenleiter 12 sind zum Empfang horizontal und vertikal polarisierter
Radiowellen eingerichtet. Zwischen den Antennenleitern 12 sind nach Fig. 8 außerhalb
des Heizfeldes 10 keine galvanischen Verbindungen angeordnet. Bei der Ausführungsform
nach den Fig. 9 und 10 findet man, soweit übereinstimmend, die Bezugszeichen der Fig.
7 und 8. Die FM-Antenne ist als einzelne L-Antenne 13 ausgeführt, deren horizontaler
L-Schenkel 14 oberhalb bzw. unterhalb der im Bereich des oberen Randes der Scheibe
angeordneten AM-Antenne 6 angeordnet ist.
[0013] Die Fig. 11 zeigt, wie auf der Innenscheibe 2 ein Heizfeld 10 angeordnet sein kann,
welches zugleich als FM-Antenne einsetzbar ist. Es kann sich auf der isolierraumseitigen
Oberfläche befinden oder auch auf der fahrzeuginnenraumseitigen Oberfläche. In der
Fig. 11 mag es sich auf der isolierraumseitigen Oberfläche der Innenscheibe 2 befinden.
Auf der fahrzeuginnenseitigen Oberfläche der Innenscheibe 2 befindet sich auch die
in Fig. 12 dargestellte Antennenkonfiguration. Man erkennt, daß die FM-Antenne als
L-Antenne 13 ausgeführt ist, die mit ihrem horizontalen L-Schenkel 14 oberhalb der
im Bereich des oberen Randes der Scheibe angeordneten AM-Antenne 6 verläuft und deren
vertikaler L-Schenkel verdoppelt ist. - Antennenkonfigurationen, wie sie vorstehend
beschrieben und dargestellt sind, sind an sich bekannt. Erfindungsgemäß werden sie
bei einer Kraftfahrzeugscheibe nach den Figuren 1 bis 6 in besonderer Weise eingesetzt.
1. Kraftfahrzeugscheibe in Form einer Zweischeiben-Isolierglaseinheit mit Innenscheibe
(2), Außenscheibe (3) und über randseitige Abstandshalter (4a, 4b) definiertem sowie
mit einem gasförmigen Medium gefülltem Isolierraum (5) für die Wärmedämmung und/oder
Schalldämmung, wobei auf zumindest einer der Oberflächen der Innenscheibe (2) zumindest
ein Antennenelement in der Ausbildung als AM-Antennenelement (6) angeordnet ist und
wobei die isolierraumseitige Oberfläche der Außenscheibe (3) zumindest ein Heizfeld
(7) aufweist, welches gleichzeitig als Antennenelement einsetzbar ist.
2. Kraftfahrzeugscheibe nach Anspruch 1, wobei das Heizfeld (7) aus auf die isolierraumseitige
Oberfläche der Außenscheibe (3) aufgedruckten Leitern aufgebaut ist.
3. Kraftfahrzeugscheibe nach Anspruch 1, wobei das Heizfeld (7) in Form einer elektrisch
leitenden Flächenfeldbeschichtung aufgebracht ist.
4. Kraftfahrzeugscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Heizfeld (7) als
FM-Antennenelement einsetzbar ist.
5. Kraftfahrzeugscheibe nach einem dem Ansprüche 1 bis 4, wobei auf der fahrzeuginnenseitigen
Oberfläche der Innenscheibe (2) das AM-Antennenelement (6) angeordnet ist.
6. Kraftfahrzeugscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei auf der fahrzeuginnenseitigen
Oberfläche der Innenscheibe (2) ein kombiniertes AM/FM-Antennenelement (8), vorzugsweise
in L-Form, angeordnet ist.
7. Kraftfahrzeugscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei auf der fahrzeuginnenseitigen
Oberfläche der Innenscheibe (2) ein kombiniertes AM/FM-Antennenelement (8) und außerdem
zumindest ein davon getrenntes AM-Antennenelement (6) angeordnet ist.
8. Kraftfahrzeugscheibe nach Anspruch 7, wobei das AM/FM-Antennenelement (8) aus einem
oberen L-Schenkel (8′) im oberen Bereich der Innenscheibe und einem etwa mittigen,
im eingebauten Zustand vertikal verlaufenden L-Steg (8˝) aufgebaut ist und wobei das
AM-Antennenelement (6) sich oberhalb des AM/FM-Antennenelementes (8) über die gesamte
Breite der Innenscheibe (2) erstreckt.
9. Kraftfahrzeugscheibe nach Anspruch 7, wobei das AM/FM-Antennenelement (8) aus einem
oberen L-Schenkel (8′) im oberen Bereich der Innenscheibe und einem etwa mittigen,
im eingebauten Zustand vertikal verlaufenden L-Steg (8˝) aufgebaut ist und wobei das
AM-Antennenelement (6) in zwei Teilelemente aufgelöst ist, die sich unterhalb des
L-Schenkels (8′) und seitlich des L-Steges (8˝) erstrecken.
10. Kraftfahrzeugscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das AM-Antennenelement
(6) ebenfalls als Heizfeld ausgebildet und die beiden Heizfelder (6 und 7) unabhängig
voneinander schaltbar sind.
11. Kraftfahrzeugscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Innenscheibe (2)
auf einer ihrer Oberflächen zusätzlich zumindest ein Heizfeld (10) aufweist.
12. Kraftfahrzeugscheibe nach Anspruch 11, wobei die Innenscheibe (2) auf ihrer dem Fahrzeuginnenraum
zugewandten Oberfläche außerdem zumindest eine AM-Atenne (6) und zumindest eine FM-Antenne
(9) aufweist.
13. Kraftfahrzeugscheibe nach Anspruch 12, wobei bei auf der fahrzeuginnenraumseitigen
Oberfläche angeordnetem Heizfeld (10) die quer zur Richtung der Heizleiter (11) verlaufenden
Antennenleiter (12) (für horizontal und vertikal polarisierte Radiowellen) jeweils
mit Äquipotentialpunkten (P) der Heizleiter (11) verbunden sind, die auf den Heizleitern
(11) durch Vermessung festgelegt sind.
14. Kraftfahrzeugscheibe nach Anspruch 12, wobei die FM-Antenne als einzelne L-Antenne
(13) ausgeführt ist, deren horizontaler L-Schenkel (14) oberhalb oder unterhalb der
im Bereich des oberen Randes der Scheibe angeordneten AM-Antenne (6) angeordnet ist.
15. Kraftfahrzeugscheibe nach einem der Ansprüche 12 oder 14, wobei das Heizfeld (10)
der Innenscheibe (2) auf der isolierraumseitigen Oberfläche der Innenscheibe (2) angeordnet
ist.
16. Kraftfahrzeugscheibe nach Anspruch 15, wobei die FM-Antenne als L-Antenne (13) ausgeführt
ist, deren horizontaler L-Schenkel (14) oberhalb der im Bereich des oberen Randes
der Scheibe angeordneten AM-Antenne (6) verläuft und deren vertikale L-Schenkel verdoppelt
sind.
1. A motor vehicle glass in the form of a double glass, insulating glass unit having
an inner glass (2), an outer glass (3) and an insulating space (5) which is defined
by distance pieces (4a, 4b) at the edges and which is filled with a gaseous medium
for heat insulation and/or sound insulation, wherein at least one aerial element,
constructed as an AM aerial (6), is disposed on at least one of the surfaces of the
inner glass (2) and wherein the surface of the outer glass (3) on the side of the
insulating space has at least one heater section (7) which can be used simultaneously
as an aerial element.
2. A motor vehicle glass according to claim 1, wherein the heater section (7) is constructed
from conductors printed on the surface of the outer glass (3) on the side of the insulating
space.
3. A motor vehicle glass according to claim 1, wherein the heater section (7) is applied
in the form of an electrically conducting sheet-section coating.
4. A motor vehicle glass according to any one of claims 1 to 3, wherein the heater section
(7) can be used as an FM aerial element.
5. A motor vehicle glass according to any one of claims 1 to 4, wherein the AM aerial
element (6) is disposed on the surface of the inner glass (2) on the inside of the
vehicle.
6. A motor vehicle glass according to any one of claims 1 to 4, wherein a combined AM/FM
aerial element (8), which is preferably L-shaped, is disposed on the surface of the
inner glass (2) on the inside of the vehicle.
7. A motor vehicle glass according to any one of claims 1 to 6, wherein a combined AM/FM
aerial element (8), and in addition at least one AM aerial element (6) which is separate
therefrom, are disposed on the surface of the inner glass (2) on the inside of the
vehicle.
8. A motor vehicle glass according to claim 7, wherein the AM/FM aerial element (8) is
constructed from the upper limb (8′) of an L in the upper region of the inner glass
and from the approximately central limb (8˝) of an L which runs vertically in the
installed state, and wherein the AM aerial element (6) extends above the AM/FM aerial
element (8) over the entire width of the inner glass (2).
9. A motor vehicle glass according to claim 7, wherein the AM/FM aerial element (8) is
constructed from the upper limb (8′) of an L in the upper region of the inner glass
and from the approximately central limb (8˝) of an L which runs vertically in the
installed state, and wherein the AM aerial element (6) is broken down into two partial
elements which extend below the limb (8′) of the L and at the sides of the vertical
limb (8˝) of the L.
10. A motor vehicle glass according to any one of claims 1 to 4, wherein the AM aerial
element (6) is likewise constructed as a heater section and the two heater sections
(6 and 7) are switchable independently of each other.
11. A motor vehicle glass according to any one of claims 1 to 10, wherein the inner glass
(2) additionally has at least one heater section (10) on one of its surfaces.
12. A motor vehicle glass according to claim 11, wherein the inner glass (2) additionally
has at least one AM aerial (6) and at least one FM aerial (9) on its surface facing
the inside of the vehicle.
13. A motor vehicle glass according to claim 12, wherein, when the heater section (10)
is disposed on the surface on the inside of the vehicle, the aerial conductors (12)
(for horizontally and vertically polarised radio waves) which run transversely to
the direction of the heater conductors (11) are each connected to equipotential points
(P) of the heater conductors (11) which are determined on the heater conductors (11)
by measurement.
14. A motor vehicle glass according to claim 12, wherein the FM aerial is constructed
as a separate AM aerial (13), the horizontal limb (14) of the L of which is disposed
above or below the AM aerial (6) disposed in the region of the upper edge of the glass.
15. A motor vehicle glass according to either one of claims 12 or 14, wherein the heater
section (10) of the inner glass (2) is disposed on the surface of the inner glass
(2) on the side of the insulating space.
16. A motor vehicle glass according to claim 15, wherein the FM aerial (13) is constructed
as an L-shaped aerial, the horizontal limb (14) of the L of which runs above the AM
aerial (6) disposed in the region of the upper edge of the glass and the vertical
limbs of the L of which are double.
1. Vitre de véhicule automobile se présentant sous la forme d'une unité en verre isolant
à deux vitres comprenant une vitre intérieure (2) et une vitre extérieure (3) et un
espace isolant (5) défini par l'intermédiaire d'entretoises marginales (4a,4b) et
rempli par un milieu gazeux, pour l'isolation thermique et/ou l'insonorisation, et
dans laquelle au moins un élément d'antenne réalisé sous la forme d'un élément d'antenne
à modulation d'amplitude (6) est disposé sur au moins l'une des surfaces de la vitre
intérieure (2) et dans laquelle la surface, tournée vers l'espace isolant, de la vitre
extérieure (3) possède au moins un panneau chauffant (7), qui peut être utilisé simultanément
en tant qu'élément d'antenne.
2. Vitre de véhicule automobile selon la revendication 1, dans laquelle le panneau chauffant
(7) est constitué par des conducteurs qui sont imprimés sur la surface, située du
côté de l'espace isolant, de la vitre extérieure (3).
3. Vitre de véhicule automobile selon la revendication 1, dans laquelle le panneau chauffant
(7) est déposé sous la forme d'un panneau d'une certaine étendue en surface, formé
d'un revêtement électriquement conducteur.
4. Vitre de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 3, dans laquelle le
panneau chauffant (7) peut être utilisé en tant qu'élément d'antenne à modulation
de fréquence.
5. Vitre de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 4, dans laquelle l'élément
d'antenne à modulation d'amplitude (6) est disposé sur la surface, tournée vers l'habitacle,
de la vitre intérieure (2).
6. Vitre de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 4, dans laquelle un
élément d'antenne combiné à modulation d'amplitude/modulation de fréquence (8), de
préférence en forme de L, est disposé sur la surface, située du côté de l'habitacle,
de la vitre intérieure (2).
7. Vitre de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 6, dans laquelle un
élément d'antenne combiné à modulation d'amplitude/modulation de fréquence (8) et
en outre au moins un élément d'antenne à modulation d'amplitude (6), séparé du précédent,
sont disposés sur la surface, tournée vers l'habitacle, de la vitre intérieure (2).
8. Vitre de véhicule automobile selon la revendication 7, dans laquelle l'élément d'antenne
à modulation d'amplitude/modulation de fréquence (8) est constitué par une branche
supérieure en forme de L (8′) située dans la zone supérieure de la vitre intérieure
et par une barrette en forme de L (8˝) située dans une position approximativement
centrée et qui est verticale à l'état installé, et dans laquelle l'élément d'antenne
à modulation d'amplitude (6) s'étend au-dessus de l'élément d'antenne à modulation
d'amplitude/modulation de fréquence (8), sur toute la largeur de la vitre intérieure
(2).
9. Vitre de véhicule automobile selon la revendication 7, dans laquelle l'élément d'antenne
à modulation d'amplitude/modulation de fréquence (8) est constitué par une branche
supérieure en forme de L (8′) dans la partie supérieure de la vitre intérieure et
par une barrette en forme de L (8˝) qui est approximativement centrée est verticale
à l'état installé, et dans laquelle l'élément d'antenne à modulation d'amplitude (6)
est subdivisé en deux parties, qui s'étendent au-dessous de la branche (8′) en forme
de L et latéralement par rapport à la branche (8˝) en forme de L.
10. Vitre de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 4, dans laquelle l'élément
d'antenne à modulation d'amplitude (6) est agencé également en tant que panneau chauffant,
et les deux panneaux chauffants (6 et 7) peuvent être branchés indépendamment l'un
de l'autre.
11. Vitre de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 10, dans laquelle
la vitre intérieure (2) possède en outre au moins un panneau chauffant (10), sur l'une
de ses surfaces supérieures.
12. Vitre de véhicule automobile selon la revendication 11, dans laquelle la vitre intérieure
(2) possède en outre, sur sa surface tournée vers l'habitacle, au moins une antenne
à modulation d'amplitude (6) et au moins une antenne à modulation de fréquence (9).
13. Vitre de véhicule automobile selon la revendication 12 , dans laquelle lorsque le
panneau chauffant (10) est disposé sur la surface tournée vers l'habitacle du véhicule,
les conducteurs d'antenne (12) (pour des ondes radio à polarisation horizontale et
verticale), qui s'étendent transversalement par rapport à la direction des conducteurs
chauffants (11), sont reliés respectivement à des points équipotentiels (P) des conducteurs
chauffants (11), qui sont déterminés par mesurage sur les conducteurs chauffants (11).
14. Vitre de véhicule automobile selon la revendication 12, dans laquelle l'antenne à
modulation de fréquence est réalisée sous la forme d'une antenne en L individuelle
(13), dont la branche horizontale (14) est disposée au-dessus ou au-dessous de l'antenne
à modulation d'amplitude (6) qui est disposée au voisinage du bord supérieur de la
vitre.
15. Vitre de véhicule automobile selon l'une des revendications 12 ou 14, dans laquelle
le panneau chauffant (10) de la vitre intérieure (2) est disposé sur la surface, tournée
vers l'espace isolant, de la vitre intérieure (2).
16. Vitre de véhicule automobile selon la revendication 15, dans laquelle l'antenne à
modulation de fréquence est agencée sous la forme d'une antenne en forme de L (13),
dont la branche horizontale (14) s'étend au-dessus de l'antenne à modulation d'amplitude
(6), qui est située dans la zone du bord supérieur de la vitre, et dont la branche
verticale du L est doublée.